Photon - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 3

Laufzeit der DVD: ca. 180 Minuten.

Photon DVD

Teil 1 - Aun no Baka (Aun ist ein Idiot)

Kiines Raumschiff wird verfolgt und heftig beschossen. Ihr Verfolger, der Glücksritter und Möchtegern-Imperator Papacha, hat ihr zudem einen Transmitter untergejubelt, mit dem er sich an Bord ihres Schiffe projizieren und sie persönlich jagen kann. Während draußen ihr Schiff in Stücke geschossen wird, muß Kiine auch innen vor Papacha fliehen. Irgendwann kommt ihr die Idee, daß der Transmitter wohl in ihren Kleidern stecken muß, und sie zieht in aller Hast Stück um Stück aus, bis sie ihn in ihrem Unterhöschen findet und gerade noch rechtzeitig zerstört.

Sie ist damit gerettet, aber ihr Schiff stürzt über einem fremden Planeten - der Erde - ab. Kiine versetzt sich selbst in Tiefschlaf und hofft in dem Wrack auf bessere Zeiten.

Kiine

*

Die Erde ist hauptsächlich von riesigen Wüsten bedeckt. Doch es gibt einige Oasen, und es leben noch viele Menschen auf ihr, unter anderem Photon mit seinem Stamm. Eine schönen Tages ist seine "Schwester" Aun mal wieder abgehauen, um zu ihrem großen Idol, dem Schnulzensänger Laman, zu fliegen. Das Heilige Objekt des Stammes (einen Filzstift) hat sie mitgenommen. Photon bekommt von Oberpriester den Auftrag, beide wieder zurückzubringen - zum ungefähr 40. Mal.

Photon nickt und fliegt Aun hinterher.

Aun ist inzwischen irgendwo über der Wüste und vor Freude ganz aus dem Häuschen. Doch leider gerät sie an drei Räuber, die ihren Flugkarren mit einem großen Stein abschießen und sie ausrauben wollen. In ihrer Tasche entdecken sie das Heilige Objekt und freuen sich über den wertvollen Fang. Da sie nicht wissen, was sie mit der heftig protestierenden Aun anfangen sollen, beschließen sie, sie einfach zu töten. In ihrer Verzweiflung hält Aun die Zeit an.

Was die Räuber nämlich nicht wissen: Aun verfügt über große Aho-Kräfte. Was Aho genau ist, erfahren wir im Laufe der Folgen noch genauer, jedenfalls kann man damit eine ganze Menge anstellen. Gerade in diesem Moment kommt Photon angeflogen. Seine Flugkarre und überhaupt alles in größerem Umkreis steht still, er selbst allerdings nicht. (Er trägt nämlich in sich die Anti-Aho-Singularität, was ihm auch seine unglaublichen Kräfte verleiht.)

Mit seiner Stange brät er Aun eins über, was die erstarrte Zeit wieder weiterfließen läßt. Dann erledigt er schnell mal die Banditen, schmeißt Aun auf den Flugkarren und macht sich auf den Rückweg.

Aun unter Räubern

*

Irgendwo im Weltraum schwebt eine futuristische Stadt. Papacha berichtet über seinen erfolgreichen Zug gegen die galaktischen Rebellen (zu denen auch Kiine gehört). Allerdings wird er mit einem lakonischen "Danke" abgespeist, was ihm etwas wenig vorkommt. Dafür darf er aber noch die schöne Prinzessin Lashara, die Tochter des Imperators, sehen. Lashara ist über diese Aussicht hoch erfreut. Anscheinend liebt sie den Gentleman-Gauner Papacha wirklich und hat keine Ahnung, daß sie nur seine ungefähr zwanzigste Frau werden soll.

*

Wieder auf der Erde: Photon macht für die Nacht ein Feuer. Aun kommt langsam wieder zu sich und deckt ihn mit wüsten Beschimpfungen ein. Dem ist das egal, er legt sich einfach in seine Kiste schlafen. Aun fackelt nicht lange und türmt erneut. Vorher schreibt sie aber noch "baka" auf Photons Stirn. Und weil der Filzstift ein Heiliges Objekt ist, geht die Schrift nie mehr ab.

Am nächsten Morgen geht die Verfolgungsjagd also weiter. Diesmal schießt Aun Photon mit einem Energieschuß aus ihrem Zeigefinger ab, und Photon stürzt in eine geradezu endlos tiefe Schlucht. Wie es sich herausstellt, ist noch weiter unten ein Rebellenstützpunkt, und dort liegt Kiine in ihrem Raumschiff im Tiefschlaf. Irgendwie stolpert Photon dort hinein und findet die eingefrorene Frau. Sie erinnert ihn sehr an seine ältere Schwester, die ihn und das Dorf vor ein paar Jahren verlassen hat, weil sie geheiratet hat. Photon hat sie heiß und innig geliebt.

Aun und Photon

In den spiegelnden Wänden hat er gesehen, was auf seiner Stirn steht, und da Aun das Heilige Objekt bei ihm zurückgelassen hat, schreibt er nun aus einer spontanen Idee heraus "baka" auf Kiines Stirn. Das bedeutet, daß sie von nun an seine Frau ist.

Kiine erwacht. Sie ist ziemlich schockiert und geht erst mal auf Photon los, bis sie merkt, daß sie immer noch splitternackt ist.

*

Papacha vergnügt sich gerade mit seiner schönen Frau Ma Mamii, als einer seiner Pochi-Diener (bzw. Dienerinnen) hereinplatzt: intergalaktischer Anruf von Prinzessin Lashara. Das ist für Papacha ziemlich peinlich, doch ein Draufgänger wie er meistert jede Lage souverän. Und außerdem hat er ein Signal von Kiine aufgefangen, was seine Laune zusätzlich steigert.

Die versucht gerade, Photon zu erschießen, beruhigt sich dann aber langsam wieder, vor allem, weil Photon jede Energie einfach absorbiert. Dann merkt sie, was auf ihrer Stirn steht.

Zuerst ist sie schockiert, doch sie findet sich eigentlich erstaunlich schnell damit ab, verheiratet zu sein. Daß Photon in sie verknallt ist, schmeichelt ihr doch ganz schön.

*

Aun hat sich in der Wüste verflogen und keine Ahnung, wo sie eigentlich ist.

*

Photon erklärt Kiine, daß dieser Planet "Sandplanet" heißt. Kiine ist erfreut, daß sie es doch noch geschafft hat, ihr Ziel zu erreichen. Dann schnappt sie sich Photon und nimmt mit ihm zusammen ein ausgiebiges Bad.

Teil 2 (Die neue Braut Kiine)

Papacha ist mit seinem Raumschiff unterwegs zu dem Punkt, an dem er Kiine lokalisiert hat. Und wenn er sie hat, soll sie ihm das Geheimnis des Aho verraten.

Titelmusik.

Kiine wäscht Photon gründlich durch und findet ihn dabei wahnsinnig süß. Mit anderen Worten ist sie inzwischen sehr glücklich darüber, daß sie seine Frau ist.

Kiine und Photon

Später erkundigt sie sich beim Bordcomputer, was von ihrem Schiff noch funktioniert; viel ist es nicht. Damit ist sie vom Aho-Medium ihres Großvaters, der der genialste Aho-Forscher der Galaxis war, abgeschnitten. Sie beschließt, sich auf den Weg zu machen. Da beginnt die Anti-Aho-Barriere des Schiffes zu verschwinden. Sie holt Koro, eine Art Maskottchen, das gleichzeitig der Schiffscomputer ist, aus dem Systemheraus und setzt sich mit einem Beiboot (und Photon) ab.

*

Aun hat ihr Ziel endlich doch noch erreicht. Als erstes springt sie in einen Brunnen, um für ihren Laman schön sauber zu sein. Dann klingelt sie an seinem Haus ... und erlebt die Enttäuschung ihres Lebens. Der gute Laman ist nämlich schon längst verheiratet, und zusammen mit seiner Frau gibt er Aun einen formvollendeten Korb (in Form einer Arie)!

Für Aun bricht eine Welt zusammen.

*

Papachas Jacht

Kiine erzählt Photon, wer sie ist und wie sie auf diesen Planeten gekommen ist. Der versteht von der ganze Politik, in die Kiine irgendwie verstrickt ist, nichts und erklärt ihr, er sei hinter Aun her. Es gibt auch ein Foto von ihm, Aun und Auns großer Schwester.

Papachas Raumjacht ist derweil im Erdorbit angekommen. Jetzt muß er Kiine nur noch auf der Erdoberfläche aufspüren.

Am nächsten Tag gehen Kiine und Photon einkaufen. Da sie erstens beide das Wort "Baka" auf der Stirn haben und zweitens Kiine als Bezahlung ein Heiliges Objekt anbietet, erregen die beiden viel Aufmerksamkeit.

Papachas Pochis haben inzwischen Kiines Raumschiff gefunden. Von Kiine selbst fehlt aber erst mal jede Spur. Währenddessen schwitzt Papacha in der Wüste vor sich hin. Pochi 1 fragt ihn, warum er so hinter Kiine her sei, wo er doch Lashara heiraten sollte. Aber Papacha betrachtet die flüchtige Rebellin Kiine als Jagdbeute, die er keinesfalls entkommen lassen will.

Aun hat sich einen neuen Freund gewünscht. Und nun läuft sie, wie es der Zufall will, Papacha über den Weg. Und damit sind ihre Depressionen wie weggewischt. Auch Papacha findet Aun nützlich, denn sie kennt sich hier aus und könnte ihm helfen, Kiine zu finden. Als Bezahlung hätte Aun gerne das Hologramm von Kiine, das Papacha ihr als so eine Art Steckbrief gezeigt hat.

Photon

Wie Aun richtig vermutet hat, haben in der Stadt viele Leute Kiine gesehen. Aun wird ziemlich wild, als sie mitbekommt, daß Photon von einer Frau begleitet wird. Pochi 1 erklärt ihr, daß Photon und Kiine anscheinend verheiratet sind. Als Aun das hört, flippt sie aus.

*

Kiine und Photon sprechen über Aun. Photon hat ihrer Schwester, als sie heiratete, versprochen, sie zu beschützen. Kiine bittet ihn darum, auch sie nun zu beschützen. Und sie fühlt mit ihm, weil er seine große Liebe verloren hat; ihr ist es anscheinend auch mal so gegangen.

Gerade, als es romantisch wird, kracht Papachas Landefähre vor ihnen in den Sand. Photon besteht darauf, den Schiffbrüchigen zu helfen. Das sei das Gesetz der Wüste. Dabei wird Kiine natürlich erkannt. Sie will mit Photon abhauen, doch Papacha schnappt sich Aun als improvisierte Geisel. Aun regt sich so auf, daß sie mal wieder die Zeit anhält und Photon sie im wahrsten Sinne des Wortes heraushauen muß.

Die drei sind weg, und Papacha fragt sich, was eigentlich passiert ist. Jedenfalls setzt er die Verfolgung fort, und diesmal läßt er seine ganze Flotte anrücken. Kiine bleibt nichts anderes übrig als sich zu ergeben. Doch sie und Papacha haben nicht mit Photon gerechnet. Er hat immerhin versprochen, Kiine und Aun zu beschützen. Und so stürzt er sich auf die Raumschiffe und haut eins nach dem anderen zu Klump. Papacha glaubt, er träumt als er seine Flotte auf diese Weise vernichtet sieht.

Nach diesem Sieg ist Kiine ganz aus dem Häuschen. Sie freut sich riesig, Photons Frau zu sein. Da kommt Aun wieder zu sich. Und sie und Kiine können sich auf den ersten Blick nicht ausstehen.

Teil 3 - Tabidachi no Lashara (Lasharas Aufbruch)

Die schöne Prinzessin Lashara musiziert und denkt an ihren geliebten Papacha. Sie bittet ihren Vater, den halb verwesten Imperator, Papacha aufsuchen zu dürfen. Doch der Imperator schwebt wortlos davon.

Titelmusik.

Lashara und Bulan

In ihrem Bett hat Lashara einen Papacha-Puppe, die sie sehnsüchtig an sich drückt. Plötzlich steht (oder besser schwebt) Bulan, ihre seltsame Freundin, neben dem Bett und fragt nach ihrem Befinden.

*

Kiine und Aun, immer noch auf der Flucht, streiten sich, wie üblich. Aun will wissen, warum sie die ganze Zeit über die Wüste fliegen. Kiine antwortet, sie sei auf der Suche nach dem Aho-Kontrollsystem ihres Großvaters. Und außerdem seien es ihre Flitterwochen. Dann streiten sie sich um Photon. Aun will ihn jetzt wieder mit in ihr Dorf nehmen, aber das wird Kiine nicht zulassen.

Irgendwann wacht Photon auf und teilt den beiden mit, er habe Hunger. Also stellt Kiine sich an den Herd und kocht eine Art Eintopf. Leider geht das aber ein bißchen daneben. Und der Rest ihres mit viel Liebe zubereiteten Mahls explodiert in der Mikrowelle. Koro wird von Aun als Vorkoster eingesetzt und kippt um.

Derweil setzt Papacha die Jagd fort, und Lashara ist mit Bulan an Bord ihrer Raumjacht unterwegs zu Papacha - zur Erde. Alle Schiffe, denen sie unterwegs begegnen, werden dabei vernichtet. Lashara fragt Bulan, was das zu bedeuten habe, aber die beruhigt die naive Prinzessin, es sei alles in bester Ordnung.

*

Photon hat Hunger

Nach langen Vorbereitungen serviert Kiine endlich das Essen. Photon knurrt schon der Magen, doch Kiine kommt nicht so schnell dazu, ihm das Startsignal zu geben, denn Aun friert Kiines Zeit ein. Dann taucht Pochi 1 auf und kündigt mit einer großen Show Papacha an. Aun beerdigt Kiine, und dann erscheint Papacha persönlich und vernichtet so ganz nebenbei Photons Essen. Der läuft ein bißchen Amok und feuert Papacha trotz dessen unglaublich starkem Aho-Schutzschild in die Wüste.

Kiine, die inzwischen wieder zu sich gekommen ist, überlegt, wie Papacha sie finden konnte: Aun hat ihn unwissentlich angelockt, denn in dem Holobild, das sie sich hat schenken lassen, war natürlich ein Sender, den Kiine sogleich vernichtet. Aun ärgert sich schwarz darüber und will Kiine eine ihrer Ladungen verpassen, statt dessen bekommt sie ein Anti-Aho-Armband übergestülpt, daß ihre Kräfte blockiert.

Photon ist aber immer noch sehr hungrig. Da aber keine Vorräte mehr da sind, müssen sie in die Stadt zum Einkaufen. Dort stellt Papacha ihnen eine kleine Falle und jubelt Aun einen neuen Sender unter. Und dazu eine kleine Ladung Gift ... Damit hofft Aun, Kiine für immer loszuwerden.

Papacha

Kiine zaubert ein neues Essen auf den Tisch, aber wieder erscheint Papacha, bevor Photon auch nur einen Bissen ab-bekommt. Denn in der Giftflasche war natürlich auch wieder ein Sender. Photon wird so langsam richtig wütend, mit unangenehmen Folgen für Papacha.

Aun und Kiine tragen nun eine Kochwettbewerb aus. Und der Verlierer muß das Feld räumen.

In der nächsten Stadt verkauft Papacha zur Abwechselung Gift an Kiine, die damit Aun aus dem Verkehr ziehen will. Aber auch Aun bekommt ein Fläschchen. Derweil ist Photon kurz vor dem Verhungern.

Die beiden kochen die ganze Nacht durch und servieren das Resultat am nächsten Morgen. Doch bevor Photon sich darüber hermachen kann, materialisiert sich mal wieder Papacha, und das schöne Essen landet im Wüstensand. Pech für Papacha, der langsam ziemlich lädiert aussieht. Selbst seine super-megastarken Schutzschirme helfen ihm nicht gegen Photon.

Aun und Kiine probieren ein bißchen von den Resten, vergessen dabei aber, daß alles voller Schlafmittel ist, und fallen auf der Stelle um.

Papacha gibt Pochi 1 die Schuld an seinen Niederlagen und schmeißt sie hochkant raus. Pochi 1 ist völlig verzweifelt. Allerdings hat sie ein paar von Papachas Haaren, und mit einem kleinen Zauber gelingt es ihr, sozusagen in Papachas Herz zu sehen. Und was sie da sieht, ist ziemlich schockierend, obwohl es schwer zu glauben ist, daß überhaupt noch jemand an der Gute in Papacha glauben konnte.

Zum Beispiel hat Papacha schon 13 Frauen. Pochi 1 fragt sich, was aus der armen Lashara werden soll.

*

Lasharas Raumschiff materialisiert sich im Erdorbit. Lashara vergeht fast vor Sehnsucht, aber auch ihre Begleiterin Bulan hat Grund zur Freude. Anscheinend gibt es etwas auf der Erde, hinter dem sie her ist.


Erstellt am 20.5.2001. Letzte Änderung: 20.2.2014