Photon - Zusammenfassung der Handlung Teil 4 - 6

Teil 4 - Pochi no Kimochi (Pochis Gefühle)

Pochi 1 sitzt allein in der Wüste und wartet auf das Ende. Doch das kommt schneller, als es ihr dann doch lieb ist, in Form eines Sandmonsters. Voller Panik rennt sie um ihr Leben.

Papacha feiert in einer Herberge irgendwo in der Nähe eine wilde Orgie.

Papachas Orgie

Titelmusik.

Photons Magen knurrt vernehmlich. Da riecht er etwas - ausgerechnet das Monster, das Pochi 1 verfolgt. Er rast los; Pochi glaubt schon, ihr letztes Stündlein habe geschlagen, weil Photon schließlich Papachas Lieblingsfeind ist, doch an sowas denkt Photon keine Sekunde. Er schlägt das Monster tot, grillt es und gibt Pochi 1 sogar ein Stück ab. Soviel Freundlichkeit ist sie von dem eingebildeten Papacha gar nicht gewöhnt. Allerdings, bevor sie sich bedanken kann, ist Photon schon eingeschlafen.

*

Am nächsten Morgen müssen die Pochi putzen. Die Herbergsmutter, übrigens Auns Schwester, ist nicht sehr glücklich über ihren Gast, denn Papacha hat im Vollrausch den halben Laden zerlegt. Und schlimmer noch: er ist pleite. Das heißt, auch er muß arbeiten.

Lashara

Photon bringt Pochi 1 zum Schiff, wo sie Kiine und Aun erklärt, was mit ihr geschehen ist.

Bulan unternimmt einen kleinen Privat-Ausflug auf die Erde, wo sich der galaktische Anti-Aho-Hochofen befinden. Sie ist beeindruckt.

Kiine setzt ihre Suche nach dem Aho-Kontrollsystem in der Stadt fort. Es ist für Aun das erste Mal, daß sie in einer so großen Stadt ist, und sie ist darüber ganz aus dem Häuschen. Auf ihrer Tour durch die Stadt landen sie schließlich in der Herberge von Auns Schwester. Verständlicherweise legt Papacha keinen Wert darauf, sofort erkannt zu werden. Andererseits hat er den Auftrag, Kunden anzulocken. Das wird etwas schwierig ...

Da sieht Photon auf dem nahegelegenen Berg irgend etwas, anscheinend ein getarntes Objekt (Bulan), und rennt los. Derweil lotst Papacha Kiine, Aun und Pochi 1 in die heißen Quellen, die zu dem Hotel gehören.

Auf seinem Weg nach oben kommt Photon an ein paar Räubern vorbei, die ein schönes Mädchen ausrauben wollen (übrigens die gleichen, die in Folge 1 Aun überfallen haben). Wie sich herausstellt, ist das Mädchen Prinzessin Lashara, die nach wie vor auf der Suche nach Papacha ist. Photon rettet sie. Das getarnte Objekt weiter oben hat er anscheinend wieder vergessen.

Bulan hat Photon beobachtet. Sie nennt ihn die Singularität und findet ihn sehr interessant.

Papacha und Photon

Papacha überlegt gerade, wie er Kiine dieses Mal schnappen kann, da landet Photon mit Lashara genau auf ihm und macht ihn platt. Aber weder er noch die Prinzessin bemerken, auf was sie gerade stehen. Immerhin, als Pochi 1 auftaucht, ist Lashara sicher, daß es bis zu ihrem Liebsten nicht mehr weit ist.

*

Kiine, Aun und Lashara nehmen ein heißes Bad. Aun und Kiine streiten sich darüber, wer den größten Busen hat. Nebenan ist der Bereich für Männer, und als Papacha mitkriegt, was sich drüben abspielt, will er natürlich unbedingt zusehen. Er bittet sogar Photon darum, ihm ein Loch in die Trennwand zu hauen, aber irgendwie klappt das alles nicht so ganz.

Schließlich taucht Auns Schwester auf. Photon erkennt sie natürlich sofort wieder, obwohl sie in der Zwischenzeit ziemlich dick geworden ist. Er ist außer sich vor Freude. Aun ist auch außer sich, aber aus einem anderen Grund: sie kann es nicht fassen, daß ihre Schwester so fett geworden ist. Von jetzt an wird Kiine keine Gelegenheit auslassen, Aun mit ihrem absehbaren Schicksal, nämlich auch fett zu werden, aufzuziehen.

*

Pochi 1 versucht Lashara schonend beizubringen, was für ein Mensch Papacha ist. Doch in ihrer Liebe will die Prinzessin davon nichts wissen.

Teil 5 - Kagi wo akeru Papacha (Papacha schließt auf)

Kiine stellt sich Auns Schwester offiziell als Photons neue Frau vor. Die freut sich und kündigt für die Nacht ein Fest an.

Aun steht allerdings immer noch unter einem Schock.

Kiine bei Auns Schwester

Titelmusik.

Papacha tobt: keine Frauen, kein Schnaps, kein Essen. Er ist nämlich aus dem Hotel rausgeflogen, nachdem er das Onsen zerlegt hat. Da erscheint hinter ihm plötzlich Bulan. Papacha kennt sie natürlich. Sie hat also Lashara hier her gebracht.

Sie erzählt ihm, was sie über die Aho-Vorkommisse auf der Erde weiß: daß Photon die Anti-Aho-Singularität ist. Jetzt wird Papacha klar, warum er nie gegen ihn gewinnen konnte. Doch er hat einen Plan. Mit dem Anti-Aho-Hochofen, den Kiines Großvater erfunden hat, könnte er die Singularität neutralisieren und zum Herrscher der Galaxis werden. Und der Schlüssel dazu ist Kiine.

Er beschließt, Kiines Vertrauen zu Lashara und Lasharas Liebe zu ihm dafür auszunutzen.

Pochi 1 hat die Prinzessin zwar ausführlich vor Papacha gewarnt, doch sie schlägt alles in den Wind. Sie findet Papacha einfach hinreißend. Und dann steht er plötzlich vor ihr und wickelt sie mit Komplimenten und Schmeicheleien ein. Lashara schmilzt dahin.

Papacha und Lashara

*

Kiine, Ma Mamii und Aun sitzen mal wieder im Onsen. Kiine fragt sich allerdings, wie in einer Zone ohne vulkanische Aktivität eine heiße Quelle entstehen kann. Ma Mamii erklärt ihr, es gebe hier eine große unterirdische Anlage, die für die Wärme sorge. Kiine fragt sich, ob das der Anti-Aho-Hochofen ihres Großvaters sein könnte.

Später gibt es die versprochene Feier. Aus Angst, fett zu werden, bringt Aun allerdings keinen Bissen herunter.

Kiine erkundigt sich bei Auns Schwester nach den unterirdischen Anlagen. Viel weiß man nicht darüber, aber für Kiine reicht es. Sie ist sicher, ihr Ziel endlich gefunden zu haben. Nach dem Essen bricht sie mit Photon, Pochi 1 und Aun sofort auf. Photon fällt der Abschied schwer, aber Auns Schwester ermahnt ihn, sein Versprechen, Kiine zu beschützen, zu halten. Und so fliegen sie los, von Papacha genau beobachtet.

Kiines Ziel verbirgt sich in einer riesigen Höhle.

Während sich Aun und Kiine streiten, lenkt Papacha Photon und Pochi mit einer aufblasbaren Puppe ab, die (zumindest in Photons Augen) wie Auns Schwester aussieht.

in der Höhle

Die beiden stürzen schließlich in einen tiefen Abgrund. Das überstehen sie zwar unbeschadet, doch da taucht Lashara auf, mit der Mission, die beiden in die Luft zu sprengen. Zu spät merkt sie, daß Papacha für sie keine Fluchtmöglichkeit vorgesehen hat. Der erscheint ihr sogar noch mal kurz als Hologramm und bedankt sich zynisch, daß sie sich für ihn opfern wolle.

Doch Photon gelingt es, die Prinzessin zu retten. Ihr Herz ist gebrochen, aber von ihrer Liebe zu Papacha ist sie kuriert. Dafür fängt sie langsam an, Photon zu bewundern.

Aun und Kiine finden derweil den Zugang zu den Aho-Anlagen. Kiine ist zuversichtlich, sie unter ihre Kontrolle bringen zu können, doch statt dessen wird sie vom Abwehrsystem angegriffen. Damit Aun ihr helfen kann, befreit sie sie wieder von dem Anti-Aho-Ring, und Aun schießt die Roboter ab.

Mit Hilfe von Koro aktiviert sie dann das Kommunikationssystem, und bekommt eine Nachricht ihres Großvaters vorgespielt. Er war derjenige, der vor langer Zeit mit seiner Erfindung die Nutzung von Aho in der Milchstraße überhaupt erst ermöglich hat. Allerdings hatte einer seiner Mitarbeiter andere Pläne, erzeugte in seinem Körper eine Aho-Singularität und wurde mit dieser Macht der galaktische Imperator.

Um das Aho wieder in den Zustand zu bringen, in dem es sein sollte, muß Kiine das Programm im Anti-Aho-Hochofen modifizieren. Dieses System ist der Schlüssel zu allem, und zur absoluten Macht. Und den will sich Papacha nun unter den Nagel reißen. Er taucht plötzlich auf, zieht mit Bulans Hilfe Aun aus dem Verkehr und nimmt Kiine gefangen.

Teil 6 - Midori no Hoshi no Foton (Photon vom Grünen Planeten)

Papacha hat Kiine gefangen und quält sie damit, daß er ihr erzählt, er habe Photon in die Luft gesprengt. Hilfe habe sie also keine zu erwarten. Doch Kiine glaubt das nicht und schreit nach ihrem Retter. Auch Aun, in ihrer Folie gefangen, versucht ihr bestes, Papacha zu verprügeln, doch den stört das nicht.

Da erscheint Photon. Papacha ist leicht geschockt.

Titelmusik.

Aun in der Folie

Jetzt geht die eigentliche Show langsam los. Nach Photon erscheinen erstmal Lashara, die Papacha ebenfalls für tot gehalten hat, und Pochi 1. Lashara wirft ihm vor, er habe sie betrogen, aber frech, wie er nun mal ist, antwortet Papacha, das könnte man doch eigentlich nicht so sagen. Lashara kann schließlich ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.

Das ist für Photon sozusagen das Signal zum Angriff, aber leider hat Papacha ja noch Kiine als Geisel. Doch die wird gerade von Koro befreit. Was bleibt also Papacha übrig, als Photon nun was vorzuheulen, er würde es auch nie wieder tun usw.

Photon will gerade zuhauen, da wird er aus dem Hintergrund mit einer Energiefessel aus dem Verkehr gezogen und geht bewußtlos zu Boden. Bulan war der überraschende Schütze.

Lashara, die Bulan immer für ihre Freundin gehalten hat, erfährt nun zu ihrer Bestürzung, daß das keineswegs der Fall war. Bulan hatte einen ganz anderen Auftrag, nämlich direkt vom Imperator.

Als Papacha das hört, ist er mal wieder schockiert. Schließlich hat er persönlich den Imperator ermordet - dachte er jedenfalls. Bulan erklärt den Anwesenden ein bißchen die Hintergründe, die eigentlich streng geheim waren. Als Papacha fragt, woher sie das alles wisse, erscheint aus dem Ballon, in dem ihr Kopf immer steckt, der Imperator persönlich. Er hat das alles arrangiert.

der Imperator und Kiine

Der Imperator ist viel zu mächtig, um von einem Angeber wie Papacha ermordet werden zu können. Er ist praktisch allmächtig und damit leider auch all-gelangweilt. Und deswegen hat er sich ein diabolisches Spiel mit Kiine, Lashara, Papacha, Kiines Großvater und all den anderen ausgedacht.

Lashara bittet ihren Vater, ihr zu bestätigen, daß die Sache mit Bulan nicht wahr sei. Der Imperator bestätigt, daß es in der Tat nicht wahr sei, daß sie seine Tochter ist! Er hat nämlich die Enkeltochter des Professors (Lashara) mit seiner eigenen Tochter (Kiine) vertauscht. (Kiine hat tatsächlich die gleichen lila Haare und spitzen Ohren wie der Imperator.)

Der Imperator amüsiert sich über Lasharas und Kiines Entsetzen köstlich.

Photon ist wieder zu sich gekommen und greift den Imperator an. Doch der Kampf der Aho-Singularität gegen die Anti-Aho-Singularität geht schnell zu Ende. Photon wird geschlagen und landet bewußtlos im Wasser.

Dann zeigt der Imperator Kiine ihre Mutter, deren eingelegte Überreste seinen Bauch bilden. Es ist ein ziemlich schauriger Anblick. Und dann bringt er Kiine unter seine mentale Kontrolle.

Er teleportiert sich und die anderen ins Freie, erzeugt einen Anti-Aho-Käfig, der Photons Kräfte weitgehend neutralisiert, und läßt Kiine dann gegen ihn kämpfen. Das bringt den Jungen in eine schwierige Lage, denn schließlich hat er ja versprochen, sie zu beschützen. Also muß er sich praktisch ohne Gegenwehr zusammenschlagen lassen. Der Imperator ist über das blutige Schauspiel entzückt.

Doch dann kommt Kiine wieder zu sich. Aber leider hält der Imperator Kiines Seele in seiner Hand. Photon stürzt sich auf ihn, wird schwer verwundet, kann ihm aber ebenfalls einen entscheidenden Treffer beibringen. Und die Seele von Kiines Mutter opfert sich, um ihre Tochter zu retten.

Als nächstes schnappt sich der Imperator Lashara, doch die wird von Pochi 1 wieder befreit, die sich dabei auflöst. Und dann taucht mal wieder Papacha mit seinem Raumschiff auf, der mit dem schwer angeschlagenen Imperator abrechnen will. Doch der verschwindet erst mal.

die Flotte des Imperators

Papacha gibt sich damit zufrieden und schnappt sich Kiine. Aun kann aus der Folien entkommen, Kiine aber nicht mehr retten. Und Photon liegt halb tot am Boden.

Mit seinem Raumschiff, das sich in einen Mecha verwandelt hat, zieht er den Anti-Aho-Hochofen, der an einer ewig langen Röhre hängt, aus dem Untergrund heraus in den Erdorbit. Kiine, immer noch bewußtlos, steuert den Prozeß.

Draußen hat sich allerdings die Flotte des Imperators versammelt und greift an. Doch dank Kiine hat er eine Verbindung zur Aho-Quelle und wehrt nicht nur die Angriffe ab, er kann sogar die Flotte samt dem Imperator abschießen. Der amüsiert sich über seinen Untergang köstlich, doch dann kommt auch für ihn das Ende.

Jetzt kann Papacha sich daran machen, den Anti-Aho-Hochofen umzuprogrammieren. Doch da kommt ihm Photon dazwischen, der sich wieder erholt hat. Papacha gewinnt das Wettrennen knapp, setzt Kiine in die zentrale Steuerung ein und legt los. Mit aller Gewalt verschafft Photon sich Zutritt zur Steuerzentrale, aber er wäre zu spät gekommen, wenn nicht der Steuercomputer abgestürzt wäre. Und der Grund für den Absturz sind unvorhergesehene Daten: das mit dem Heiligen Objekt auf Kiines Stirn geschriebene Wort "baka". Das allerdings erlischt zusammen mit dem Computer, worüber Kiine todtraurig ist. Jetzt ist sie nicht mehr Photons Frau.

Während Papacha sich heimlich davonstiehlt, schreibt Photon auf Kiines Stirn wieder "baka". Und weil er gerade so schön dabei ist, macht er das auch mit Aun, Lashara und Koro. Lashara ist außer sich vor Freude, was man von Aun allerdings nicht gerade sagen kann.


Erstellt am 25.5.2001. Letzte Änderung: 20.2.2014