Laufzeit der DVD: ca. 60 min.

Puni Puni Poemi

Puni Puni Poemi

"Puni Puni Poemi" ist kurz gesagt eine ziemlich schrille Parodie mit einigen absurden Elementen und leichten Kult-Status, entstanden als eine Art Ableger von "Excel Saga". Viel mehr kann man dazu auch gar nicht sagen: es geht irgendwie um Synchronsprecherinnen, die Anime-Industrie und Außerirdische. Und mittendrin steht Watanabe Poemi, die sich nach einer Begegnung mit einem Gitarre-spielenden Fischhändler in die Mädchen-Superheldin Puni Puni Poemi verwandeln kann, um ihre Eltern zu rächen, die Erde vor den Außerirdischen zu retten und alle Bösewichte und die, die sie für solche hält, zu bestrafen

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Erschienen ist "Puni Puni Poemi" im Westen als US-DVD mit der üblichen Ausstattung (Dub und Sub), die die beiden Folgen enthält.

Fazit

Schnell, laut, bunt, schrill, irre, mit ein bißchen Fan-Service. Geschmacksache, würde ich sagen.


Ein paar Worte zur Handlung:

Puni Puni Poemi

Irgendwie geht es darum, daß Poemi Synchronsprecherin werden will. Außerdem kann sie sich in eine Superheldin verwandeln, was sie ab und zu auch tun muß, um die diversen fiesen Aliens, die die Erde erobern wollen, zurückzuschlagen. Außerdem ist ihre Klassenkameradin Aasu Futaba Mitglied einer großen Familie, die zufälligerweise die Erd-Verteidigungsstreitkräfte bilden und auch gegen Aliens kämpfen, wenn auch völlig erfolglos, dafür aber voller Selbstbewußtsein.

Nach der Schule stellt Poemi fest, daß die Aliens ihre Eltern umgebracht haben und zieht erst mal bei den Aasus ein, was allein schon für das reinste Tohuwabohu reicht. Und dann kommen auch noch die Aliens. Zum Glück sind Poemis Eltern aber dann doch wieder am Leben, und so chaotisch geht es dann weiter, bis sie am Ende irgendwie noch dazu kommt, die Welt zu retten.

Es passieren die ganze Zeit lauter ziemlich absurde Sachen, die eine normale Zusammenfassung der Handlung praktisch sinnlos machen. Um alles einigermaßen mitzubekommen, muß man sich die beiden Folgen sowieso mehrfach anschauen - viel Spaß.


Watanabe Poemi - aus irgend einem Grund nennt sie sich selbst immer "Kobayashi", ihren Vater "Direktor" und ihre Mutter "Kumikumi". Besonderes Kennzeichen: sie sprüht geradezu über vor Energie. Mithilfe eines filetierten Fisches kann sie sich in Puni Puni Poemi verwandeln und die Erde retten. Außerdem will sie unbedingt Synchronsprecherin werden Watanabe Poemi j: Kobayashi Yumiko
e: Cynthia Martinez
Watanabe Nabeshin - Poemis Vater: "Nabeshin" ist die Abkürzung von "Watanabe Shin'ichi", d.h. der Direktor dieses Animes kommt nicht nur selbst darin vor, sondern spricht auch noch seine eigene Rolle Poemis Vater j: Watanabe Shin'ichi
e: Brett Weaver
Watanabe Kumikumi - Poemis Mutter Poemis Mutter j: ?
e: Tiffany Grant
Aasu Futaba - Sie ist Poemis Klassenkameradin und schwer in sie verliebt Futaba j: Imai Yuka
e: Luci Christian
die Aliens - sie sind fies, häßlich und gemein. Genauso, wie Aliens halt so sind Alien j: ?
e: Andy McAvin
K - Poemis Freund und zufälligerweise auch ein Alien, ein Tentakelmonster, was er allerdings erst sehr spät merkt. Komisch nur, daß er mit einem UFO in die Schule fliegt K-kun j: Itoo Ryu
e: Mark X. Laskowski
Aasu Mitsuki - Futabas Schwester Aasu Mitsuki j: Enomoto Atsuko
e: Jessica Boone
Aasu Itsue - Futabas und Mitsukis Schwester Aasu Itsue j: Mitsuishi Kotono
e: Larissa Wolcott
Aasu Shii - Futabas, Mitsukis und Itsues Schwester. Besonderes Kennzeichen: extrem großer Busen Aasu Shii j: Minami Omi
e: Monica Rial
Aasu Mutsumi - Futabas, Mitsukis, Itsues und Shiis Schwester ist gerne mit der Peitsche unterwegs Aasu Mutsumi j: Kawakami Tomoko
e: Yu Haul
Aasu Hitomi - Futabas, Mitsukis, Itsues, Shiis und Mutsumis kleine Schwester. Ihre Aufgabe ist der Job aller kleinen Schwestern: erstens niedlich sein und zweitens die Erde retten Aasu Hitomi j: Koorogi Satomi
e: Kira Vincent Davis
Aasu Nanase - Futabas, Mitsukis, Itsues, Shiis, Mutsumis und Hitomis große Schwester Aasu Nanase j: Hisakawa Aya
e: Kelly Mansion

Daten: Regie: Watanabe Shin'ichi Character-Design: Ishino Satoshi Erscheinungsjahr: 2001
Bewertung Animation:
Framerate: mittel Standbilder: wenige Zeichenqualität: gut Character-Design: zeitgemäß
US-DVD: Sprachen: Japanisch, Englisch Untertitel: Englisch und englische Kommentare Extras: als Beilage: ein Poster und ein Stoff-Anstecker. Auf der DVD: Galerie, "Hinter den Szenen" etc
besonders positiv aufgefallen: sehr ausführliche Liste der englischen Sprecher besonders negativ aufgefallen: ziemlich knappe Liste der japanischen Sprecher
Bewertung sonstiges: Handlung: schnell, mit leichten Hentai-Elementen Besonderheit: Parodie unter anderem auf "Excel Saga", "Sailor Moon", "Krieg der Sterne", "Dragonball", "Keroro Gunsou", diverse Hentai-Streifen, die Anime-Industrie und die japanische Gesellschaft als solche Musik: nett
Japanische Synchronstimmen: sehr gut Englische Synchronisation: wegen der hohen Sprechgeschwindigkeit teilweise schwer zu verstehen, was aber nichts macht, weil meist nichts wichtiges gesagt wird Untertitel: gut Gesamt-Beurteilung: schrill mit gewissem Kult-Status

Erstellt am 4.7.2004. Letzte Änderung: 6.5.2015