Puppet Princess - Zusammenfassung der Handlung

die untoten Ninjas unterwegs

Im Vorspann sehen wir, daß in einer japanischen Burg etwas extrem blutiges und schauriges geschieht, auch wenn man nicht so genau sagen kann, was eigentlich. Jedenfalls fliehen anschließend ein paar Ninjas aus dieser Burg, verfolgt von anderen Ninjas. Die beiden Gruppen treffen aufeinander, und die Verfolger erweisen sich als die berüchtigten untoten Ninjas. Nur einer entkommt ihnen: Manajiri Yasaburo. Seine drei Begleiter, darunter auch sein Boß, werden blutig abgeschlachtet.

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Nach dem Vorspann berichtet uns der Erzähler, was vor langer Zeit geschah: es gab zahllose Kriegsherren, die jeder gegen jeden kämpften, um ihre jeweilige Macht zu vergrößern. Durch diese kriegerischen Lande zieht nun ein junges Mädchen namens Rangiku, das eine sehr große Kiste auf dem Rücken trägt. Rangiku ist die Tochter des Feudalherren Fumiwatari Hisashige, der vor einem Jahr von einem anderen Kriegsherren namens Karimata Sadayoshi besiegt und getötet wurde. Jetzt ist sie auf der Suche nach einem legendären Ninja namens Katoo, dem Meister der Illusionsmagie. Sie findet allerdings nur einen verdächtig aussehenden Streuner, der sich Manajiri Yasaburo nennt und ihr erklärt, Katoo sei leider tot.

Die beiden befinden sich ziemlich nahe an Karimatas Burg, und Manajiri warnt Rangiku, besser von hier zu verschwinden. Doch Rangiku denkt gar nicht daran, im Gegenteil, und außerdem ist es auch schon zu spät: Karimatas Leute haben die beiden gefunden und greifen sofort an. Doch Rangiku hat ein paar beachtliche Tricks auf Lager, genauer gesagt in ihrer Kiste. Darin stecken zwar nur Puppen, aber die erweisen sich als unglaublich mächtige Kämpfer und zerlegen die Angreifer, die übrigens zum großen Teil ebenfalls aus Puppen bestehen, im Handumdrehen. Die Puppen gehörten einst Fumiwatari Hisashige und wurden von Karimata Sadayoshi erbeutet, allerdings nicht alle. Die stärksten befinden sich anscheinend in Rangikus Besitz. Der einzige Nachteil: Rangiku muß diese Puppen über einen seltsamen Rahmen mit ihren Händen und Füßen steuern, und während dessen ist sie selbst wehrlos. Deswegen wollte sie als Leibwächter Katoo anheuern, nimmt aber statt dessen jetzt Manajiri. Der ist ziemlich beeindruckt, verspricht ihr allerdings erst mal gar nichts. Denn noch keiner der zahlreichen Attentäter ist aus Karimatas Burg wieder lebend zurückgekehrt.

Rangiku steuert ihre Puppen

Rangiku bietet Manajiri eine beachtliche Menge Gold und Wertsachen, doch nach gewissem Nachdenken beschließt Manajiri, daß er lieber Rangiku selbst hätte. Die badet inzwischen nackt (was im Anime auch sehr ausführlich gezeigt wird) in einem See in der Nähe, doch als Manajiri sich ihr in ziemlich eindeutiger Absicht nähert, lädt sie ihn freundlich ein, mit ihr zu machen, wonach auch immer ihm der Sinn stehe. Das bringt Manajiri total aus dem Konzept. Außerdem trägt Rangiku eine gewaltige Narbe, die an der rechten Schulter beginnt und sich quer über ihren Rücken bis zum Oberschenkel zieht.

Rangikus Vater war völlig besessen von seinen Puppen. Sein ganzes Leben lang machte er eigentlich nichts anderes, als sich mit ihnen zu beschäftigen, immer neue zu konstruieren und sie immer perfekter zu machen. Eines Tages fand er dann heraus, daß bestimmte Teile am besten funktionierten, wenn sie aus menschlicher Haut gefertigt wurden. Und er hatte keine Skrupel, diese Haut seiner eigenen Tochter vom Körper zu schneiden, als sie gerade mal 5 Jahre alt war.

Vor einem Jahr dann eroberte Karimata Sadayoshi das Land, tötete Fumiwatari Hisashige und setzte sein Werk fort. Er baute weitere Puppen wie etwa die untoten Ninjas. Und Rangiku will nun diesem Spuk ein Ende setzen. Wenn sie bei dem geplanten Angriff sterben sollte, wovon sie ausgeht, dann will sie wenigstens noch diese Puppe, in die ihre Haut eingearbeitet ist, mit in die Hölle nehmen. Und es sollen auch keine Kinder mehr bei lebendigem Leib gehäutet werden, um weitere dieser Puppen zu bauen. (Das war das, was in der Eingangsszene angedeutet wurde.) Manajiri hat dafür vollstes Verständnis und verspricht Rangiku, sie zu unterstützen.

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Manajiri ist auf Rangiku scharf

Am nächsten Tag beginnen Manajiri und Rangiku also damit, Karimatas Kinder-Fang-Kommando aufzumischen. Dann stürmen sie die Burg. Praktischerweise hat Rangiku in ihrer Kiste eine ganze Menge Puppen (wie auch immer sie alle da hineinpassen, denn so groß ist die Kiste nun auch wieder nicht), und von denen verbraucht sie auch einige, denn die Kämpfe gegen die Palastwachen sind ziemlich verlustreich. Rangikus Puppen enthalten offenbar auch Sprengladungen zur Selbstzerstörung, und mit einer davon jagt sie die halbe Burg in die Luft. Immerhin überleben sie und Manajiri diese Aktion, doch auch der Anführer der untoten Ninjas ist noch am Leben, stürzt sich auf Manajiri und durchbohrt ihn mit seinem Schwert. Doch zu seiner großen Überraschung löst Manajiri sich auf und greift von einer ganz anderen Seite aus an.

Denn anscheinend ist Katoo, der Meister der Illusionen, den Rangiku eigentlich gesucht hat, doch nicht tot, sondern er hat sich nur versteckt und als Manajiri getarnt.

Katoo war ein so mächtiger Krieger, daß kein Fürst ihn mehr anheuerte aus Angst, er würde ihn schließlich auch töten. Rangiku allerdings scheint diese Angst nicht zu haben und gewinnt damit einen unglaublich wertvollen Krieger für sich. Und den braucht sie auch, denn Karimata ist nicht so leicht zu besiegen. Er hat nämlich seinen Körper mit dem von Hisashiges mächtigster Puppe vereinigt und ist auf diese Weise fast unbesiegbar geworden.

Karimata gegen Manajiri

Manajiri greift mit einer Bombe an, doch Karimatas Puppe wehrt diese ab und sprengt damit statt dessen die Spitze der Burg in die Luft. Der weitere Kampf findet dann auf dem ausladenden Dach statt. Rangiku und Manajiri haben sich genau überlegt, wie sie ihre Fähigkeiten am besten einsetzen. Vor allem Manajiris Illusionen bringen Karimata völlig durcheinander, und so wird er schließlich besiegt. Dieser Sieg ist relativ unspektakulär, umso ausführlicher wird dann aber gezeigt, wie Karimata daraufhin auseinanderfällt beziehungsweise von der durchdrehenden Mechanik seiner Puppe zerrissen wird. (Die Produzenten müssen an diesen blutigen Schlacht-Szenen viel Gefallen gefunden haben.)

Nachdem der Schurke nun also tot ist, stecken Rangiku und Manajiri die Burg an und lassen sie - zur Freude aller Menschen dieses Landes - bis auf die Grundmauern niederbrennen.

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Ihre Kiste und immerhin ein paar ihrer Puppen hat Rangiku behalten, und ihren neuen Leibwächter auch. Und sie erinnert sich, daß sie ihm damals im See versprochen hat, er könne "etwas" mit ihr anstellen. Ob sie sich darüber im Klaren ist, was Manajiri damals von ihr gewollt hat, sei mal dahingestellt. Dem guten Manajiri jedenfalls ist das inzwischen äußerst peinlich, schließlich ist die Prinzessin jetzt seine Herrin, die zu beschützen er geschworen hat.

Aus dem Sex-Abenteuer wird also nichts, und so ziehen die beiden weiter ...


Erstellt am 12.11.2007. Letzte Änderung: 20.2.2014