To aru Kagaku no Railgun

To aru Kagaku no Railgun - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 24

Folge 1 - Electro-Master

Ruiko und Kazari

In der Akademie-Stadt (Gakuen Toshi), der Stadt der Zukunft, leben 2,3 Millionen Menschen, davon 80% Studenten - Mutanten mit übersinnlichen Fähigkeiten aller Art. Zum Beispiel Misaka Mikoto, die schon mal versehentlich den Strom eines ganzen Stadtviertels lahmlegt, wenn sie geärgert wird und sich wehren muß. Oder ihre Freundin Shirai Kuroko von Judgement, einer Art Stadt-Polizei, die für Recht und Ordnung sorgt. Und das sehr nachdrücklich. Deswegen hat sie es auch nicht so gerne, wenn Mikoto die bösen Buben selbst aus dem Verkehr zieht. Aber was soll man machen, wenn solche Idioten immer wieder auftauchen?

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Die Tokiwadai-Schule führt an diesem Tag eine Untersuchung ihrer Schüler durch, insbesondere wie weit ihre Para-Fähigkeiten sich entwickelt haben. Es wird dabei so einiges geboten. Obwohl Mikoto Kurokos Fähigkeit praktischer findet als ihre eigene.

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Kurokos Bekannte und Judgement-Kollegin Uiharu Kazari ist ein großer Fan von Mikoto. Kuroko hat ihr versprochen, sie ihr mal vorzustellen. Saten Ruiko, Kazaris Freundin und Klassenkameradin, ist überzeugt, eine Level-5-Mutantin wie Mikoto müsse arrogant und unausstehlich sein. Doch dem wiederspricht Kazari energisch. Zum Beweis schleppt sie Ruiko einfach mit zum Treffen. Mikoto ist von der Idee am Anfang auch nicht so begeistert, doch das Eis ist schnell gebrochen und alle verstehen sich sehr gut. Auf dem Weg zum Spiele-Center kommen sie an einem Imbiß-Stand vorbei, bei dem es als Sonderaktion für die ersten 100 Kunden ein scheußliches Frosch-Maskottchen (Gekota) gibt, das Mikoto absolut unwiderstehlich findet. Leider ist sie Nummer 101, aber Ruiko ist so nett, ihr ihres abzugeben.

Die vier sitzen nun im Park und genießen ihre Waffeln, als hinter ihnen eine Bank überfallen wird. Zumindest einer der Räuber ist ein Mutant, doch Kuroko wird mit allen souverän fertig. Bis auf den letzten, der ein Kind als Geisel nimmt und versucht zu fliehen. Doch um den kümmert sich Mikoto und zeigt allen mal, was sie so drauf hat.

Folge 2 - Entenka no Sagyo ni wa Suibunhokyu ga hissu desu no yo (Bei Arbeit in glühender Hitze ist Rehydrierung absolut notwendig)

Mikoto verfolgt Kamijou Touma (eine der Hauptfigurenaus "Index") und wundert sich, daß ihre Elektrofähigkeit bei ihm nicht wirkt.

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Titelmusik.

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Streit beim Putzen

Kuroko bereitet sich auf ein Rendezvous mit ihrer geliebten Onee-sama (Mikoto) vor, doch die kommt leider nicht allein, sondern mit Ruiko und Kazari im Schlepptau. Dabei wäre heute das einmonatige Jubiläum des Tages, an dem Kuroko Mikoto zum ersten Mal begegnet ist. In ihrer Fantasie läuft eine Art "Casablanca"-Szene ab, komplett mit "Here's looking at you" (jap. "Kimi no hitomi ni"). Kuroko besitzt auch eine nette Sammlung erotischer Unterwäsche, die sie den beiden Mädchen genau erklärt.

Mikoto hat auch etwas zum Vorzeigen, nämlich ihr Fotoalbum - etwas vollkommen unverfängliches also. Anders als gedacht stammt Mikoto aus einer ganz normalen Familie und hat eine ganz normale Kindheit verbracht, bevor sie Level 5 und damit das Ass der Tokiwadai-Schule wurde.

Kuroko hat auch ein Fotoalbum, aber es enthält nur erotische Bilder von Mikoto ...

Nachdem das schönste Chaos ausgebrochen ist, klingelt der Paketbote an der Tür und liefert für Kuroko einen Liebestrank ab, den sie offenbar zur Feier des Tages Mikoto verabreichen wollte. Mikoto ist darüber nicht amüsiert, und so liefern die beiden sich ein Para-Duell, bei dem leider ihr Wohnheim ein bißchen beschädigt wird. Darüber ist nun wiederum der Hausdrache nicht so amüsiert, und so werden die beiden zur Strafarbeit verdonnert: sie müssen den riesigen Swimming Pool putzen. Kuroko ist darüber aber gar nicht mal so unglücklich, denn jetzt ist sie den ganzen heißen Nachmittag lang mit ihrer Geliebten zusammen.

Später tauchen zwei von Kurokos Klassenkameradinnen auf, Wannai Kinuho und Awatsuki Maaya, die große Fans von Mikoto sind. Leider wird Kuroko dabei eifersüchtig. Kinuho kann praktischerweise Wasser kontrollieren und Mikoto beim Saubermachen helfen, muß vorher aber noch etwas anderes erledigen. Kuroko bekommt einen Koller, doch Mikoto tröstet sie mit einem Geschenk, nämlich einem niedlichen Hemd. Dann trinken sie auf ihre Freundschaft - Mikoto mit Kinuhos Saft, Kuroko mit ihrem eigenen, vergifteten, und verfällt in einen Liebeswahn. Kinuho und Maaya, die kurz darauf wiederkommen, ziehen sich pikiert zurück, und so müssen Mikoto und Kuroko den Pool doch alleine putzen.

Folge 3 - Nerawareta Tokiwadai (Tokiwadai in Gefahr)

Kongo Mitsuko wird in einer verlassenen Straße von einem Unsichtbaren niedergestreckt.

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Jufuku Miho auf der Flucht

Ruiko und Kazari besuchen Mikoto und Kuroko in ihrem abgetrennten Wohnviertel, wo sich auch ihre Schule, die Tokiwadai-Oberschule, befindet. Es geht dort außerordentlich luxuriös zu. Allerdings hat es kurz zuvor geregnet, und Ruiko landet in einer großen Pfütze und muß sich umziehen. Mikoto leiht ihr eine ihrer Schuluniformen, doch deren Rocklänge ist für Ruikos Geschmack ziemlich kurz. Dafür paßt sie sich jetzt optisch besser in die Umgebung, denn fremde Schuluniformen fallen hier sofort auf.

Der Tokiwadai-Bezirk ist unter anderem berühmt für seine Bäckereien und Cafés. Kazari ist von dem Angebot ganz hingerissen. (Allerdings ist es extrem teuer.) Doch gerade dann werden sie und Kuroko zu einem Einsatz gerufen. Seit gestern gab es sechs geheimnisvolle Überfälle wie den auf Mitsuko. Und den gerade stattfindenden auf Ruiko. Alle Opfer werden mit einem Elektroschocker flachgelegt und dann mit überdimensionalen Augenbrauen verunstaltet.

Interessanterweise ist der Angreifer nur für Menschen unsichtbar. Auf Überwachungskameras kann man etwas erkennen. Dummy Check nennt sich diese Fähigkeit, und es gibt nur ein einziges Mädchen, das so etwas kann: Jufuku Miho, die die 2. Klasse besucht. Allerdings ist sie nur Level 2, sollte also zu schwach sein, um auf diese Weise viele Überfälle unbemerkt begehen zu können. Doch Ruiko hat sie kurz im Spiegel gesehen. Damit läßt sie die Spur nun relativ leicht verfolgen. Schließlich sind im Schul-Distrikt über 4000 Kameras installiert.

Einen Unsichtbaren zu stellen ist nicht so ganz einfach, aber letztlich hat Miho keine Chance. Und dann macht sie auch noch den Fehler, mit ihrem Elektroschocker ausgerechnet auf Mikoto loszugehen. Und so wird diesmal sie selbst flachgelegt.

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Mihos Motive waren simpel: wegen ihrer Augenbrauen wurde sie immer ausgelacht, und so entwickelte sie einen Haß auf alles und jeden. Allerdings - wie sie es als Level-2-Mutant geschafft hat, so weit zu kommen, bleibt erst mal rätselhaft.

Folge 4 - Toshi Densetsu (Urbane Legenden)

die Nugionna

Ruiko, Mikoto, Kazari und Kuroko erzählen sich unheimliche Geschichten, beispielsweise über eine Frau, die sich im Park nackt auszieht ("Nugionna"), Windrotoren, die plötzlich umgekehrt laufen, einen Level-Verstärker, der Mutanten stärker macht, oder einen Mann, der Parakräfte neutralisieren kann. All das gibt es in "Index" oder "Railgun" übrigens tatsächlich, auch wenn die Mädchen alles für erfundenen Blödsinn halten. Allerdings - Mikoto erinnert sich da an eine unheimliche Begebenheit ganz am Anfang von Folge 2, die wir jetzt in einer Rückblende nochmal ausführlich erzählt bekommen. Ein unbekannter Junge (Touma) versuchte, sie vor einer Gruppe Proleten zu retten, und das verlief etwas anders als gedacht.

Wie es der Zufall will, läuft Mikoto Touma kurz darauf über den Weg. Eigentlich will sie sich mit ihm duellieren, doch statt dessen bittet er sie, einer Frau auf der Straße beim Suchen nach ihrem Auto zu helfen. Der Frau ist es anscheinend heiß und sie fängt an sich auszuziehen. Anscheinend war also auch das keine Legende, sondern Realität. Unversehens findet Mikoto sich in einer äußerst peinlichen Situation wieder.

Die Frau ist zwar komisch, ansonsten aber recht freundlich. Anscheinend ist sie Wissenschaftlerin und arbeitet über AIM-Felder. Das sind sehr schwache Emanationen, die Mutanten ständig unbewußt abstrahlen. Mikoto fragt sie, ob es eine Fähigkeit geben könne, die alle anderen Fähigkeiten auslöscht. Die Frau kommt aber nicht zum Antworten, weil ein vorbeilaufendes Kind sein Eis über ihren Rock kleckert und sie ihn daraufhin ausziehen will, was Mikoto gerade noch verhindern kann.

Irgendwann finden sie dann das Auto, und weg ist sie. Dafür stolpert sie wieder über Touma, der gerade einkaufen war. Leider liegen jetzt aber seine Einkäufe, darunter eine Packung Eier, über die halbe Straße verstreut, was den beiden Anlaß zu einem wunderschönen Streit liefert. Schließlich erklärt Touma sich bereit zu einem Duell.

In der Nacht treffen sie beiden sich weit draußen vor der Stadt unter einer Brücke. Mikoto bietet alles auf, was sie hat, und das ist nicht von schlechten Eltern. Doch Touma steckt alles weg, erklärt sich am Ende aber selbst zum Verlierer. Anscheinend hat er keine Lust mehr. Doch jetzt wird Mikoto erst so richtig wütend.

Folge 5 - To aru Futari no Shinjin Kenkyuu (Eine gewisse Untersuchung für zwei Neuankömmlinge)

Judgement trainiert, und Kazari bekleckert sich dabei nicht gerade mit Ruhm. Daher macht sie sich nicht viele Hoffnungen auf eine große Zukunft dort. Kuroko muntert sie aber wieder auf. Das wichtigste sei, an sich zu glauben.

Kazari wird als Geisel genommen

Die beiden bekommen den Auftrag, zusätzliche Überwachungskameras zu installieren. In letzter Zeit hat es viele Autoaufbrüche gegeben, und auch jetzt geht wieder ein Alarm los. Kuroko will sich den Burschen schnappen, doch es sind zwei, und sie und Kazari werden brutal ausgeschaltet. Kazari ist sehr enttäuscht. Ihrer Meinung nach denkt Kuroko zu wenig nach, bevor sie sich in solche Aktionen stürzt. Und so gehen die beiden im Streit auseinander.

Das ist jetzt für beide eine sehr unerquickliche Situation, aber wie kommen sie da wieder raus?

Kuroko erzählt Mikoto, die ihr helfen will, eine Geschichte. Sie war damals 1 Jahr beim Judgement und noch eine Mittelschülerin, die man dort nicht viel alleine machen ließ, was sie ziemlich frustrierte. Mii, ihre Ausbilderin, meinte, gerade ihre draufgängerische Art würde sie zu leicht in Gefahren bringen, daher müsse sie erst lernen, anderen zu vertrauen, bevor man sie in echte Aktionen schicken könne. Beim Geldabheben traf sie dann in der Bank zufällig Kazari, außerdem gab es mal wieder einen Banküberfall. Das scheint in der Gakuen Toshi ein beliebter Freizeitsport zu sein. Die Angreifer waren allerdings Mutanten und noch dazu bewaffnet. Es war für Kuroko eine unwiderstehliche Versuchung, doch natürlich zog sie den Kürzeren und brachte dabei auch noch Kazari und Mii in akute Lebensgefahr.

Gerettet wurde sie aufgrund ihrer eigenen Sturheit und dem Eingreifen Mikotos, die zufällig draußen vorbeikam und den Anführer der Räuber ausschaltete - allerdings ohne daß Kuroko das überhaupt so richtig mitbekam und sich am Ende wunderte, wie sie nun eigentlich gewonnen hatte.

Kazari jedenfalls trat daraufhin Judgement bei und Kuroko nahm sie sozusagen unter ihre Fittiche.

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Kuroko bekommt einen Anruf von Mii, daß Kazari die Autoräuber ausfindig gemacht habe. Kuroko teleportiert sich zu ihr, und so vertragen sie sich wieder.

Folge 6 - Kou iu Koto ni wa Minna sekkyokuteki nan desu yo (Bei solchen Dingen ist jeder aktiv)

Mikoto hat Probleme der besonderen Art

In letzter Zeit erfolgen in der Gakuen Toshi rätselhafte Explosionen, die aber so klein sind, daß es weder Verletzte noch größere Schäden gibt. Irgendwie wird dabei Aluminium mittels Gravitonen zur Explosion gebracht. Es gibt eine Mutantenfähigkeit namens "Synchrotron", die so etwas bewirken kann, und eine passende Mutantin auch. Doch die hat anscheinend ein wasserdichtes Alibi. Mikoto findet des Fall interessant und würde gerne helfen, was Kuroko aber entschieden ablehnt. Das ist eindeutig ein Fall für Judgement, nicht für Zivilisten wie Mikoto. Das macht Kuroko Mikoto auf so penetrante Weise klar, daß Mikoto ziemlich sauer wird.

Mikoto und Kazari treffen sich beim Eisessen, doch gerade als Kazaris super leckeres Eis serviert wird, kommt Kuroko und schleppt sie zum Patrouillengang ab. Allerdings läßt Kazari ihre Judgement-Armbinde liegen. Mikoto will sie ihr bringen, wird dann aber auf der Straße von Mii angesprochen und für eine Judgement-Mitarbeiterin gehalten. Mikoto beschließt, diese unerwartete Rolle zu spielen und stellt sich als Neuling vor. Sie will Kuroko beweisen, daß sie sehr wohl Judgement-Arbeit erledigen kann.

Ihre erste Arbeit besteht aber nicht im heldenhaften Kampf gegen Räuber, sondern gegen Müll. Sie und Mii kehren erst mal die Straße. Dann helfen sie Leuten, die nach dem Weg fragen und erledigen allen möglichen Kleinkram, um anderen zu helfen, wobei Mikoto mehr als einmal die Tücke des Objektes erleben muß. Mit anderen Worten: Kuroko, die sie immer ermahnt hat, Judgement-Arbeit sei nicht so leicht, wie sie denke, hat anscheinend Recht gehabt, und das ärgert Mikoto maßlos. Mii allerdings scheint eine geradezu unendliche Geduld zu haben und ist sehr nett zu ihr.

Telefonisch kommt ein Auftrag herein, nach einer Tasche zu suchen. Sofort denkt Mikoto an die Aluminium-Bombenattentate der letzten Zeit und entwickelt eine unglaubliche Energie, diese Tasche zu finden. Zwischendurch gibt es aber auch härtere Arbeit zu erledigen. In der Gakuen Toshi gibt es bekanntlich ungewöhnlich viele Kriminelle, und mit zwei davon muß Mikoto sich herumschlagen. Dann geht die Suche nach der dämlichen Tasche auf einem Kinderspielplatz weiter, und die Bälger sind auf ihre Weise genauso schlimm wie die Schläger von vorhin.

Die Tasche taucht dann überraschend auf, und zwar im Maul eines Hundes, und es kostet Mikotos vollen Einsatz, sie an sich zu bringen.

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Am Abend wird die Tasche ihrer Eigentümerin, einem kleinen Mädchen, zurückgegeben, und nun kommt auch heraus, daß Mikoto keineswegs Judgement angehört. Immerhin hat sie jetzt für Kurokos Arbeit wesentlich mehr Verständnis und Respekt.

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Diesmal kommt nach dem Abspann noch ein Stück Handlung. Wieder geht es um die geheimnisvollen Alu-Bomben, und diesmal gibt es einen Verletzten.

Folge 7 - Nouryoku to Chikara (Fähigkeit und Kraft)

Mikoto und der Alu-Bomber

Die Alubomben-Vorfälle nehmen zu, doch es zeichnet sich keinerlei Muster ab. Für Judgement bedeutet das jede Menge Überstunden und Nachtschichten.

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In der Schule sind heute die AIM-Felder dran. AIM steht für "An Involuntary Movement". Bekanntlich lassen sich diese von Mutanten permanent abgestrahlten Felder nur mit Spezial-Meßgeräten nachweisen. Doch es soll Mutanten geben, die sich dieser Felder bedienen können.

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Zwischendurch wird immer mal wieder ein Student eingeblendet, der von seinem Kommilitonen regelmäßig terrorisiert und ausgeraubt wird.

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Ruiko und Mikoto treffen sich in der Stadt und trinken einen Kaffee zusammen. Ruiko bewundert Kuroko und Kazari für ihre harte Arbeit bei Judgement und wünscht sich eine Mutantenfähigkeit, um sich ebenfalls nützlich machen zu können. Wenn es so was wie einen Level-Upper wirklich gäbe ...

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Am nächsten Tag gehen Mikoto, Kazari und Ruiko anderen Einkaufen. "Seventh Mist" heißt die Passage, und sie ist voller kleiner Läden und Boutiquen. Die drei Mädchen haben einen Heidenspaß, bis Mikoto einen Schlafanzug kaufen will und plötzlich Touma hinter ihr steht. Ruiko und Kazari haben den Schlafanzug als nur für Kleinkinder geeignet eingestuft, deshalb ist es Mikoto äußerst peinlich, dabei erwischt zu werden.

Und dann gibt es einen Alubomben-Alarm, mitten im Seventh Mist. Kuroko warnt Kazari telefonisch, und die läßt sofort den ganzen Laden evakuieren. Doch ein kleines Mädchen (das aus Folge 6 mit der verlorenen Tasche) hat sich anscheinend in der riesigen Passage verlaufen. Mikoto und Touma laufen also wieder hinein und machen sich auf die Suche. Gefunden wird die Kleine allerdings von Kazari. Sie hat ein Stofftier bei sich - und genau das ist die Bombe. Denn - das hat Judgement inzwischen herausgefunden - das eigentlich Ziel dieser Anschläge sind Judgement-Mitglieder.

Die Explosion ist äußerst heftig, und der Student, der tatsächlich für all diese Attentate verantwortlich ist, ist sehr zufrieden. Seine Fähigkeiten werden immer stärker. Doch leider hat er nicht damit gerechnet, daß es diesmal Zeugen gibt. Plötzlich steht Mikoto hinter ihm und legt ihn flach. Passiert ist nämlich nichts. Touma hat die Explosion komplett abgewehrt. Ein paar Läden sind nur noch Schutt und Asche, aber kein Mensch hat auch nur einen Kratzer abbekommen.

Folge 8 - Level-Upper

Mikoto ist an Informationen über den Level-Upper interessiert

In der Schule lernen die Schüler, daß die Grundlage jeder Mutantenfähigkeit darin liegt, eine persönliche Realität zu erzeugen, ein Phänomen, das mit der Heisenbergschen Unschärferelation verbunden ist. Ruiko ist allerdings mit ihren Gedanken ganz woanders. Theorie interessiert sie nicht, sie will einfach eine fähige Mutantin werden.

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Der Student, der für die Alubomben verantwortlich war, heißt Kaitabi Hatsuya und ist lediglich Level 2, also viel zu schwach für solche Aktionen. Das geht Kuroko nicht aus dem Sinn.

Da es Sommer ist, lädt Mikoto Kuroko zu Kakigoori (Eis mit Sirup) ein. Ruiko gesellt sich zu ihnen. Kazari hat leider eine Erkältung und muß das Bett hüten. Ruiko war gerade auf dem Weg zu ihr, aber jetzt gehen sie alle drei sie besuchen. Kazari geht es relativ gut, und dann kommt das Gespräch wieder auf diesen mysteriösen Level-Upper. Denn Kaitabi Hatsuya war nicht der erste Fall, wo ein Mutant mehr bewirkt hat, als es seinem Level eigentlich entspricht. Gibt es diesen Level-Upper also doch? Zumindest wird im Internet darüber eifrig gesprochen. Es gibt auch einen Treffpunkt, wo man anscheinend mehr darüber erfahren kann. Mikoto und Kuroko machen sich sofort auf den Weg.

Jona Garden heißt der Laden, offenbar eine bessere Kneipe, in der Leute herumhängen, denen man lieber nicht im Dunkeln begegnen möchte. Mikoto zieht jedoch einen ziemlich beeindruckende Show ab (kleines hilfloses Mädchen, Tränen und was so dazu gehört) und bringt der der Kerle schließlich dazu, sie mitzunehmen. Die drei wollen erst mal Geld sehen, doch dann dreht Mikoto den Spieß um und grillt ein paar der Burschen. Es lungern hier viele davon herum, und offenbar benutzen alle den Level-Upper. Mikoto erledigt sie alle, doch dann taucht der Boß auf, eine junge Frau, die die Kerle fest im Griff hat. Von ihr will Mikoto jetzt wissen, was es mit dem Level Upper auf sich hat. Doch statt dessen greift die Frau sie an. Sie kann offenbar Asphalt kontrollieren (Flux-coat nennt sich das), und heizt Mikoto damit gehörig ein. Die schlägt etwas heftig zurück und verursacht (mal wieder) einen stadtweiten Stromausfall.

Das war also nichts.

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Kaitabi Hatsuya fällt ins Koma. Und er ist nicht der einzige. Offenbar hat der Level Upper gewisse Nebenwirkungen. Und dann steht plötzlich die "Nugionna" vor Mikoto und Kuroko. Kiyama Harumi heißt sie, und sie wurde gerufen, um diese Fälle zu untersuchen.

Folge 9 - Majority Report

Ruiko am Ziel ihrer Wünsche

Im Krankenhaus ist es brütend heiß. Wegen eines Stromausfalls am Vortag (für den Mikoto verantwortlich war) geht die Klimaanlage leider immer noch nicht. Dafür weiß Mikoto, was jetzt kommt: Harumi fängt an sich auszuziehen, bis Kuroko sie voller Empörung stoppt.

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Ruiko ist ganz aus dem Häuschen. Im Internet hat sie IHN gefunden - der Level Upper. Es handelt sich dabei um eine Art Musikdatei.

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Kiyama Harumi hat von einem Level Upper noch nie etwas gehört und fragt Kuroko und Mikoto, was sie eigentlich von ihr wissen wollen. Nun, wenn der Level Upper tatsächlich mal auftaucht, dann soll sie ihn erforschen, weil das ihr Spezialgebiet ist. Harumi findet das eine interessante Idee.

Zufällig kommen Kazari und Ruiko vorbei, und so setzen sie die Unterhaltung zu Fünft fort. Ruiko ist beunruhigt, als sie von möglichen Nebenwirkungen erfährt. Bisher hat sie noch niemandem davon erzählt, daß sie den Level Upper nun besitzt, und nach Lage der Dinge ist es besser, das auch weiterhin für sich zu behalten. Sie hat den Level Upper noch nicht einmal benutzt, will es aber tun. Denn sie ist mit so vielen Hoffnungen hierher in die Gakuen Toshi gekommen, nur um dann erfahren zu müssen, daß sie keinerlei Mutantenfähigkeiten besitzt.

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Judgement ist noch nicht soweit wie Ruiko und sucht immer noch nach dem Level Upper. Was Kuroko bei der Gelegenheit findet ist Ruiko, die gerade in großen Schwierigkeiten steckt. Sie wollte einem Burschen zu Hilfe kommen, der von drei Schlägern verprügelt wurde. Auch dabei ging es um den Level Upper, und die Schläger wollten Geld. Viel Geld.

Im Gegensatz zu Ruiko ist Kuroko sehr wohl in der Lage, mit den Kerlen fertigzuwerden und schickt zwei von ihnen sehr unsanft auf den Asphalt. Doch der dritte hat den Level Upper benutzt und ist ziemlich gefährlich. Die Erkenntnis bringt Kuroko ein paar gebrochene Rippen ein. Doch sie weiß sich selbst in solchen Situationen zu wehren, auch wenn sie dafür zu ziemlich drastischen Maßnahmen greifen muß. Doch offenbar geht es diesmal um Leben und Tod. Um den Kerl zu besiegen muß sie schließlich ein ganzes Abbruchhaus zum Einsturz bringen.

Als sie schließlich seinen Level Upper beschlagnahmt, stellt sie überrascht fest, daß es sich dabei um einen ganz gewöhnlichen MP3-Player handelt. Denn der Level Upper besteht nicht aus Hardware.

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Ruiko hat gesehen, was Kuroko alles kann und sie nicht.

Folge 10 - Silent Majority

Ruiko ist ins Koma gefallen

Ruiko und drei ihrer Bekannten, Akemi, Rui und Makoto haben den Level Upper ausprobiert und erreichen erstaunliche Resultate. Alle vier sind glücklich und begeistert.

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Kuroko und Kazari haben sich den Level Upper ebenfalls heruntergeladen, aber soll wirklich eine Musikdatei in der Lage sein, so etwas zu bewirken? Aber wie auch immer, der Level Upper stiftet viel Unheil. In der finsteren Seitenstraßen der Gakuen Toshi drücken sich sowieso schon ungewöhnlich viele Schläger und Banditen herum, und sie alle halten sich jetzt für unbesiegbar und sorgen für Unruhe. Kuroko bekommt alle Hände voll zu tun. Vor allem muß sie die weitere Verbreitung dieses Stückes verhindern und herausfinden, woher es eigentlich kommt.

Kiyama-sensei hat eine Maschine namens Testament erwähnt, die Energie in ein menschliches Gehirn senden kann unter Ausnutzung aller 5 Sinne. Der Level Upper benutzt zwar nur das Gehör, aber über Synästhesie könnte er auch die anderen Sinne erreichen.

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Einige Tage sind vergangen, und Ruiko, Akemi und die anderen habe sich in recht passable Telekineten verwandelt. Dennoch nagt an Ruiko ein schlechtes Gefühl. Da fällt Akemi ins Koma. Diese Gelegenheit zu beichten kommt Ruiko irgendwie gerade recht. Denn jetzt machen sich Verzweiflung und Todesangst in ihr breit.

Als Kazari sie findet, ist sie bereits ins Koma gefallen.

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Eigentlich sind alle Körperfunktionen der Komapatienten relativ normal. Nur ihr Bewußtsein ist entschwunden.

Selbst Mikoto macht sich Vorwürfe und bittet daher Kuroko, bei der Aufklärung helfen und Ruiko retten zu dürfen.

Einer der Ärzte hat inzwischen etwas interessantes herausgefunden. Offenbar wurden die Gehirnwellen der Level-Upper-Opfer gezielt manipuliert, denn sie zeigen alle ein gemeinsames Muster. Fragt sich von wem und warum.

Kazari besucht Kiyama-sensei in ihrem Labor, wo sie gemeinsam auf die Ergebnisse der Auswertung warten, die Kiyama mit Tree Diagram, dem Supercomputer der Gauken Toshi, gemacht hat.

Mii, Kuroko und Mikoto spekulieren inzwischen darüber, daß die Level-Upper-Benutzer über das AIM-Feld unfreiwilligerweise in eine Art Netzwerk eingebunden wurden, um irgend etwas enorm zu verstärken. Und der zentrale Punkt dieser Aktivitäten ist, wie sich alsbald herausstellt, niemand anderes als Kiyama Harumi! Judgement die Anti-Skill-Polizei und rückt sofort aus, um Kazari zu retten. Die steckt allerdings schon mit Handschellen in Kiyamas Rennwagen, unterwegs nach wohin auch immer.

Folge 11 - Kiyama-sensei

in Kiyamas Labor

Kiyama erklärt Kazari, daß sie in der Tat ein AIM-Netzwerk mit etwa 10.000 Teilnehmern aufgebaut hat, als Alternative zu Tree Diagram, an dem sie für ein bestimmtes Problem keine Rechenzeit bekommen hat. Doch bald ist die Berechnung durch, und so gibt sie der überraschten Kazari einen Datenträger, mit dem der Level Upper wieder entfernt werden kann.

Anti Skill und die Polizei sind Kiyama aber schon dicht auf den Fersen und halten sie schließlich in einer Straßensperre auf. Doch jetzt legt Kiyama erst so richtig los. Als Nebeneffekt des Level Uppers hat sie nämlich selbst ziemlich unüberwindliche Mutantenkräfte erlangt.

Mikoto erreicht die Szene wenig später und findet nur noch eine Trümmerwüste vor. Und Kiyama, die zuversichtlich ist, von ihr nicht aufgehalten werden zu können. Die beiden liefern sich ein heißes Duell. Kiyama erwähnt dabei, daß die Leiter der Gakuen Toshi bezüglich der Mutantenfähigkeit etwas verheimlichen und daß die Lehrer und Schüler jeden Tag trainieren, ohne das geringste darüber zu wissen.

Das Duell geht weiter, aber Kiyama ist keine erfahrene Kämpferin und läßt sich schließlich von Mikoto austricksen. Als die schon glaubt, sie besiegt zu haben, hört und sieht sie in ihrem Kopf plötzlich seltsame Bilder: Kiyamas Erinnerungen.

*

Kiyama war einst Lehrerin. Eigentlich sah sie sich als Forscherin, und in der Tat sollte sie beides miteinander verbinden. Ihre Schüler waren Kinder, die man Child Errors nannte. Waisen, die aus verschiedenen Gründen in der Gakuen Toshi gestrandet waren. Kiyama sollte sie unterrichten und zugleich erforschen. Wobei das Unterrichten für sie eher eine Tortur war, denn die Kleinen waren frech, unverschämt und spielten ihr dauern derbe Streiche. Viele waren aber auch nett, begeisterungsfähig und dankbar, und so kam es, daß Kiyama sie nach und nach doch ins Herz schloß.

Irgendwann gingen dann die Experimente los. Die Kinder kamen in ein Labor, doch sie ließen alles über sich ergehen, weil sie ihr vertrauten. Von ihrem Chef Kihara Gensei wurden die Kleinen aber einfach nur verheizt, zu Kiyamas entsetzen. Und das ganze wurde dann säuberlich vertuscht.

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Mikoto ist genauso schockiert wie damals Kiyama. Die kommt wieder zu sich und macht Mikoto klar, daß es sich damals um vorsätzliche Menschenversuche gehandelt hat, um das AIM-Feld näher zu untersuchen. Das Ausbrennen der Kinder, die immer noch im Koma liegen, war nicht mal ein Unfall, sondern von Anfang an Teil des Versuches.

Um zu analysieren, wie sie sie zurückholen konnte, beantragte Kiyama 23 mal Rechenzeit beim Tree Diagram. Schließlich blieb ihr nichts anderes übrig, als zur Selbsthilfe zu greifen. Und sie ist entschlossen, die Sache bis zum Ende durchzuziehen. Doch da macht sich ihr Netzwerk selbständig und erzeugt ein nettes Monster.

Folge 12 - AIM Burst

AIM Burst

Der Kampf zwischen Mikoto und dem AIM-Monster, AIM Burst genannt, beginnt praktisch augenblicklich. Es wird mit harten Bandagen gekämpft, aber das Monster schlägt eigentlich nur ziellos um sich. Gleichzeitig fangen die im Koma liegenden Level-Upper-Benutzer an zu toben, jedoch ohne dabei aufzuwachen. Der AIM Burst ist so etwas wie ihr kollektiver Alptraum.

Kiyama ist überzeugt, daß jetzt alles aus ist. Kazari und Mikoto sind jedoch ganz anderer Ansicht. Wenn man das Netzwerk zerstört, dann sollte man das Monster zum Verschwinden bringen. Das Mittel dazu hat Kiyama Kazari ja bereits gegeben. Mikoto kümmert sich derweil darum, daß das Monster einigermaßen unter Kontrolle bleibt.

Leider findet der Kampf gefährlich dicht an einem nuklearen Forschungsreaktor statt. Kiyama erlebt jetzt mal, was Mikoto wirklich kann. Derweil geht Kazaris und Kiyamas Plan auf. Der Anti Level Upper wird akustisch in der Stadt ausgestrahlt, die Komapatienten beruhigen sich wieder, und AIM Burst verliert seine unbegrenzte Regenerationsfähigkeit. Mikoto grillt ihn, doch es ist noch nicht überstanden. AIM Burst hat einen Kern, und solange der nicht zerstört ist, existiert es weiter. Aber Mikoto schafft es, denn ihre Kräfte sind gigantisch.

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Kiyama-sensei wandert ins Kittchen. Doch sie ist immer noch entschlossen, ihre Kinder zu retten. Beim nächsten Mal eben.

Die Level-Upper-Benutzer kommen wieder zu sich, auch Ruiko. Ihre Kräfte hat sie natürlich wieder verloren, aber sie ist gesund und munter.

Folge 13 - Bikini wa Mesen ga joge ni wakaremasu kedo Onepiece wa Karada no Rain ga demasu kara hosoi Kata shika niawanai desu yo (Bikinis verteilen die Aufmerksamkeit zwischen Oben und Unten, Einteiler jedoch betonen die Körperlinie und sind deshalb nur etwas für schlanke Leute)

Zur Halbzeit gibt es diesmal keine Alzheimerfolge, sondern einen Badespaß der besonderen Art.

Mikoto vergnügt sich am virtuellen Strand

Wannai Kinuho und Awatsuki Maaya, Kurokos Klassenkameradinnen aus Folge 2 und Mitglieder des Schul-Schwimmclubs, haben eine besondere Bitte. Kuroko und Mikoto sollen für Badeanzüge Modell stehen. Kuroko findet diese Idee irre und überredet Mikoto zum Mitmachen. Auch Kazari und Ruiko finden sich ein, und noch zwei besondere Gäste: Kongo Mitsuko und Konori Mii.

Als erstes suchen die sechs Mädchen sich Bikinis aus, jede nach ganz eigenen Kriterien. Kuroko trägt zum Beispiel einen, der aus fast nichts besteht und hofft, Mikoto damit gut anmachen zu können. Mitsuko bevorzugt hingegen eine (lebende) Python namens Ekaterina-chan als Zubehör.

Stattfinden tut das ganze dann in einer Art Holodeck, in dem Strand- und Tropenparadiese aller Art erzeugt werden können. Die Mädchen sind aber echt, die Badeanzüge auch, und ebenfalls ein Teil der "Inneneinrichtung". Gefilmt wird das ganze von automatischen Kameras, die irgendwo unsichtbar hinter den Kulissen stecken.

Und jetzt haben die Damen nichts anderes mehr zu tun, als sich am virtuellen Strand zu räkeln und zu entspannen. Vor allem Mitsuko erweist sich als sehr fotogen und genießt ihre Show in vollen Zügen. Von Zeit zu Zeit wechselt die Kulisse, doch plötzlich finden sie sich in einer Südpollandschaft wieder, gefolgt von einer Wüste und weiteren Extremen. Offenbar hat das Holodeck eine Fehlfunktion.

Die Dame von der Agentur erzeugt schließlich eine Parklandschaft, wo die Mädchen sich jetzt ein Essen zubereiten können, bis alles wieder funktioniert. Sie beschließen, Curry Reis zu kochen, und Mitsuko muß natürlich beweisen, daß sie das am besten kann. Allerdings dauert es nicht lange bis sie kleinlaut zugeben muß, daß sie davon keine Ahnung hat.

Leider funktioniert der Gaskocher nicht, und so muß Mikoto das Wasser per Induktion kochen.

Am Ende kommt jedenfalls ein Essen heraus, von dem alle begeistert sind.

Die Sitzung ist zuende und alle gehen nach Hause. Bis auf Mikoto. Nachdem alle weg sind, traut sie sich nämlich endlich, den Badeanzug anzuziehen, den sie eigentlich schon die ganze Zeit tragen wollte. Dann schnappt sie sich die Fernbedienung, zaubert sich einen schönen Strand mit Meer herbei und springt quietsch vergnügt durchs Wasser. Was sie nicht weiß: sie hat aus Versehen auch die Kameras eingeschaltet, und die übertragen alles nach draußen auf die Fernseh-Fläche ...

Folge 14 - Tokubetsu Koushuu (Spezialkurs)

Ruiko und Miho

Kuroko und Mikoto erfahren von Kazari, daß Ruiko heute Spezial-Unterricht hat.

Ruiko hat sich zusammen mit vielen anderen Schülern am angeordneten Ort eingefunden. Es ist wohl eine Schule, die aber heute, am Sonntag, einen ziemlich verlassenen Eindruck macht. In dem Unterrichtsraum treffen sie übrigens auch Jufuku Miho wieder, sowie einige andere, die wir in früheren Folgen schon kennengelernt haben. Die Nachhilfeschüler haben also sehr gemischtes Alter und Herkunft. Und die Lehrerin ist Tsukuyomi Komoe (, die in "Index" eine große Rolle spielt).

Zunächst gibt es theoretischen Unterricht über Mutantenfähigkeiten und die dafür nötige persönliche Realität. Da draußen die Sonne scheint und es ein wunderschöner Tag ist, fällt es den Schülern außerordentlich schwer sich zu konzentrieren. Irgendwann ist es dann aber überstanden. Es folgt die Mittagspause. Ruiko hat leider ihr Bentou vergessen, doch Miho hilft ihr mit ihrem aus. Als sie damals verhaftet wurde, hat Ruiko versprochen, ihr zu schreiben. Offenbar hat sich daraus ein gewisser Briefwechsel entwickelt, und Miho ist Ruiko dafür sehr dankbar. Sie scheint Ruiko direkt ins Herz geschlossen zu haben.

Es folgt der Nachmittagsunterricht: Sport, erteilt von Yomikawa Aiho. Sie nimmt die Leute ziemlich hart ran und läßt sie in brütender Hitze erst mal rennen, bis sie umfallen. Ruiko hält übrigens am zweitlängsten durch. Die heißblütige Anego ist allerdings der Ansicht, das sei kein Training, sondern Strafe. Doch Aiho sieht das nicht so. Die Schüler sollen lernen, über ihre Grenzen zu gehen. Bevor die beiden aufeinander losgehen, fängt es an zu regnen, und Aiho erklärt den Unterricht für beendet.

Drinnen kommt es dann aber noch zu einer Auseinandersetzung zwischen Anego und Ruiko, die über Aihos harte Trainingsmethoden sehr unterschiedlicher Meinung sind. Außerdem haben sie alle hier mit dem Level Upper geschummelt, also wäre es selbst dann ok, wenn es eine Bestrafung wäre.

Es folgt eine weitere Unterrichtsstunde mit Komoe-sensei und zum Schluß ein Test, ob die Fähigkeiten der Schüler sich weiterentwickelt haben.

Am Abend wird Ruiko dann von Kazari und den anderen abgeholt. Denn sie haben sie den Tag über ganz schön vermisst.

Folge 15 - Skill-Out

Distrikt 10

Bekanntlich ist die Gakuen Toshi ein sehr gefährlicher Ort, wo es von Bankräubern und Schlägern nur so wimmelt. Diesmal erwischt es (mal wieder) Mitsuko. Allerdings ist die eine Level 4 und sollte sich wehren können. Doch plötzlich wird ihre Mutantenfähigkeit durch einen seltsamen Einfluß blockiert. Aber ein seltsamer Typ mit einer Spinnentätowierung auf dem Rücken kommt ihr zu Hilfe. Dann wird Mitsuko ohnmächtig.

Die Typen sind Judgement bereits bekannt als Skill Out, die seit einiger Zeit Jagd auf Mutanten machen. Und Mii scheint irgend etwas über sie zu wissen.

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Neues Titellied.

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"Big Spider" ist der Name einer der Skill-Out-Schlägergruppen. Früher waren es ganz ordentliche Jungs, jetzt aber sind es gesetzlose Brutalos, die sich anscheinend auf dem schwarzen Markt auch noch illegale Waffen besorgt haben. Und ihr Anführer Kurozuma Wataru ist einer, der über Leichen geht. Allerdings ist er der Panik nahe, als er die Geschichte von dem Kerl mit der Spinnentätowierung erfährt. Er selbst trägt übrigens auch eine, allerdings viel kleinere.

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Die Überfälle nehmen zu. Mikoto sinniert, wie Big Spider ihre Waffen eigentlich in die Gakuen Toshi hineinschmuggeln konnte. Alle Zugänge zur Gakuen Toshi werden streng kontrolliert. Kazari hat inzwischen einiges über diese Gruppe und Kurozuma herausgefunden, und Kuroko und Mikoto begeben sich mal in die Gegend, den 10. Bezirk, um sich die Sache vor Ort anzusehen.

Der 10. Bezirk ist eine verfallene Ruinenlandschaft, der vergessenen Hinterhof der Gakuen Toshi. Gerade als die Mädchen anfangen, sich in Schwierigkeiten zu bringen, taucht wieder der geheimnisvolle, milchtrinkende Retter auf und vermöbelt die Burschen erst mal. Mikoto und Kuroko sind ziemlich perplex. Dann kommen sie mit ihm etwas näher ins Gespräch.

Die Skill Outs sind eigentlich Leute mit Level 0 und ohne jede Hoffnung, jemals höher zu kommen. So haben sie die Gesellschaft, in der der Level alles bedeutet, hinter sich gelassen.

Der Typ empfiehlt den Mädchen, den Namen "Big Spider" hier lieber nicht laut auszusprechen. Dann geht er davon und läßt eine sehr nachdenkliche Mikoto zurück. Der Typ war, wie er sagte, 2 Jahre lang weg, und genau vor 2 Jahren begann Big Spider, ihren Einfluß hier auszudehnen. Und jetzt werden ihre Überfälle auf Mutanten immer brutaler.

Mikoto und Kuroko erwischen aber mal eine Ladung dieser Schläger, erledigen sie und liefern einen davon bei Kurozuma persönlich ab mit der Mitteilung, er sei verhaftet. Eigentlich sollten selbst viele Banditen gegen die beiden Mädchen keine Chance haben, weil sie allesamt Level 0 sind. Doch Big Spider hat für Mikoto und Kuroko eine unliebsame Überraschung bereit, nämlich eine Methode, ihre Kräfte mehr oder weniger zu neutralisieren: das Capacity Down System.

Doch da erscheint wieder der geheimnisvolle Retter, der übrigens der echte Kurozuma Wataru ist. Der andere heißt in Wirklichkeit Hebitani, Kurozumas Nachfolger sozusagen. Mit ungläubigem Staunen schauen Kuroko und Mikoto zu, wie Kurozuma die Big Spiders vermöbelt.

Der Rest der Band einschließlich Hebitani haut ab. Und dann steht plötzlich Mii hinter Kurozuma.

Folge 16 - Gakuen Toshi (Akademie-Stadt)

Konori Mii

Mii ist überrascht, daß Kurozuma noch lebt. Mikoto und Kuroko sind überrascht, daß Mii Kurozuma kennt. Kurozuma jedenfalls geht einfach wieder davon. Woraufhin auch Mii erst mal abtaucht und die nächsten Tage nicht in der Arbeit erscheint.

Daraufhin besuchen Mikoto und die anderen sie kurzerhand Zuhause. Dort treffen sie aber nur ihre Zimmergenossin Yanagisako Aomi. Mii selbst ist nicht da. Aomi weiß allerdings einiges über Miis Beziehung zu Kurozuma, und so erfahren die vier Mädchen doch noch, was sie wissen wollten. Es ist eine überraschende Geschichte. Mii gehörte nämlich früher selbst zu den Big Spiders, obwohl sie als Level 3 bei diesen Skill Outs eigentlich überhaupt nichts zu suchen hatte. Doch die Big Spiders waren damals keine hirnlosen Schläger, sondern eher so etwas wie Ritter der Dunkelheit. Mii war von ihnen irgendwie fasziniert. Und ganz besonderes fasziniert war sie von ihrem Anführer Kurozuma. Erst fasziniert, und dann verknallt. Und das ist sie im Grunde heute noch.

Das allerdings geht nicht in Mikotos Kopf. Schließlich ist Mii seit zwei Jahren ein hoch geachtetes Mitglied von Judgement.

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Hebitani hat zwar eine Menge Prügel bezogen, aber aufgeben will er noch lange nicht. Und das fängt schon damit an, daß er immer noch behauptet Kurozuma zu sein. Wer was anderes behauptet wird umgelegt.

Hebitani arbeitet aber für jemanden. Denn den Capacity Down hat er ja nicht selbst erfunden.

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Anti Skill plant für den nächsten Tag eine Aktion gegen Skill Out im 10. Distrikt. Auch Mii empfängt diese Nachricht und macht sich sofort auf den Weg. Auf dem Dach, wo sie sich früher immer mit Kurozuma getroffen hat, wartet sie nun auf ihn, doch statt seiner kommt Mikoto und putzt sie ordentlich runter. Sie gehöre nicht hierher zu diesen Gestalten, die sich im 10. Distrikt herumtreiben. Mii stimmt ihr überraschenderweise zu, und dann erzählt sie, wie es dazu kam, daß sie zu Judgement kam. Kurozuma wurde in eine Falle gelockt. Er wußte es, ging aber trotzdem. Als Mii den Ort des Geschehens erreichte, sah alles danach aus, daß Kurozuma tot sei. Also gab sie auf und begann ein neues Leben.

Kurozuma allerdings war nicht tot, sondern erst im Krankenhaus und dann im Gefängnis. Und jetzt erscheint er bei Mii und Mikoto auf dem Dach, wo Mii vor zwei Jahren ihre beiden Namen eingeritzt hat. Er will die Sache mit Hebitani und den Big Spiders zu Ende bringen, als einsamer Held, so wie damals. Anti Skill solle sich da gefälligst heraushalten. Doch Mii will ihn unbedingt davon abbringen.

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Anti Skill rückt mit einer großen Truppe aus. Auch Mii macht sich auf den Weg. Unterwegs stoßen Kuroko und Mikoto zu ihr.

Der erste bei Big Spider ist aber Kurozuma. Er verprügelt ein paar der Burschen, doch die anderen haben Waffen. Da erscheint Mii - mit Judgement-Abzeichen. Sie kennt Hebitani natürlich auch noch von früher und erklärt ihm, was für ein Abschaum er inzwischen geworden sei. Der gibt seinen Männern den Feuerbefehl, doch das vereiteln Kuroko und Mikoto. Hebitani will den Capacity Down einsetzen, doch Mikoto schießt ihn einfach vorher ab. Den Rest erledigt dann wieder Kurozuma.

Hebitani scheint aber mit dem Schlimmsten gerechnet zu haben und hat sich einen gut mit Dynamit gefüllten Sprengstoffgürtel umgebunden. Doch den "entschärft" Kurozuma mit seinen schlagkräftigen Argumenten. Allerdings fragt er sich, wie Hebitani so ein Verbrecher werden konnte. Denn damals war er ein ganz ordentlicher Junge.

Anti Skill nimmt die Big Spiders fest, Kurozuma eingeschlossen.

Folge 17 - Natsuyasumi no Tsuzuri (Tsuzuri der Sommerferien)

Kounoeda und Tsuzuri im Game Center

Es sind Sommerferien, es ist brütend heiß, und im Lehrerzimmer sitzt eine einzige Person: Tessou Tsuzuri-sensei, bei der anscheinend alles ziemlich chaotisch verläuft. Nach der Schularbeit hat sie ein Treffen mit Yomikawa Aiho von Anti Skill, bei dem sie zu spät kommt, weil sie leider den Zug um ungefähr 1 Sekunde verpaßt hat. Aiho muß Tuszuri erst mal beruhigen, und dann geht's gleich zum ersten Einsatz, einem Banküberfall (was sonst).

Alles, was Tsuzuri anfaßt, scheint auf natürliche Weise schiefzugehen, aber zum Glück hat sie ja Aiho. Nachdem sie sie also aus der Gewalt des Bankräubers wieder befreit hat, treffen die beiden auf Kuroko, Mikoto und die anderen, die sich gerade in einer Spielhölle vergnügen. Aiho läßt Tsuzuri den Mädchen mitteilen, daß sie so langsam nach Hause müssen. Doch Tsuzuri vermasselt sogar das, indem sie sich selbst zu einem Spielchen überreden läßt.

Nach der Arbeit gehen Aiho und Tsuzuri ins Onsen. Aiho genießt das heiße Wasser, Tsuzuri fühlt sich gekocht. Dort treffen sie auch Komoe-sensei. Zu dritt gehen sie dann noch essen (und ordentlich saufen).

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Am nächsten Tag gehen Aiho und Tsuzuri erneut auf Patrouille, allerdings einzeln, was unausweichlich zur Folge hat, daß Tsuzuri im selbstverursachten Chaos versinkt. Nach diesem frustrierenden Tag folgen wieder Onsen und Essen, aber Tsuzuri fühlt sich total deprimiert.

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Am nächsten Tag bekommt Tsuzuri frei, um in der Schule das nacharbeiten zu können, was sie eigentlich schon vor den Ferien hätte machen sollen. Als sie endlich damit fertig ist, ist es schon recht spät, und sie geht in die Spielhölle, um mal wieder eine Runde zu zocken. Das hat sie früher sehr gerne gemacht und auch sehr gut gekonnt. Und sie hat Glück und findet einen Jungen, dem sie ein bißchen was beibringen kann. Es ist einer von Ruikos Klassenkameraden namens Kounoeda, ein sehr unauffälliger Typ, der aber hier offenbar Stammgast ist. Doch bevor sie loslegen kann, ruft Komoe-sensei an: es gebe einen Notfall - der darin besteht, daß Aiho sich so betrunken hat, daß sie nicht mehr allein nach Hause gehen kann ...

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Komoe hat es irgendwie geschafft, Tsuzuris Selbstvertrauen wieder aufzubauen, und so tritt sie am nächsten Tag ihren Patrouillendienst voller Energie und Zuversicht an. Sie hat eine kurze, aber seltsame Begegnung mit Index (gesprochen von Iguchi Yuka) und "Deep Blood" Himegami Aisa (gesprochen von Noto Mamiko). Dann trifft sie auf ein Mädchen, das irgendwo seine Halskette verloren hat. Dann bebt die Erde, und das Mädchen hat seine Halskette wieder ...

Nach diesem seltsamen Tag geht Tsuzuri diesmal nicht ins Onsen, sondern wieder in die Spielhölle. Sie spielt aber nicht gegen die Maschine, sondern gegen einen Menschen, und der ist überraschend gut. Zu gut, denn leider verliert sie 2 von 3 Runden. Allerdings war ihr Gegner Kounoeda, sozusagen ihr Schüler. Und das macht sie schon ein bißchen stolz. Vor allem, wo Kounoeda anscheinend jetzt Spiele-Programmierer werden will ...

Folge 18 - Asunaro En (Der Asunaro Park)

Ryoukan-san und Daigo-sensei

Das Wohnheim der Tokiwadai-Schule wird von einem gefürchteten Drachen (wir erfahren komischerweise nie ihren Namen, sie wird immer nur Ryoukan-san genannt) bewacht, vor dem selbst Kuroko und Mikoto zittern. Kuroko meint, Ryoukan-san sei sicher deshalb so grausam, weil sie immer noch unverheiratet ist.

Eines schönen Tages sitzen die beiden in einem Restaurant, als sie plötzlich Ryoukan-san vorbeigehen sehen. Diese Gelegenheit lassen sie sich nicht entgehen und folgen ihr heimlich. Denn vielleicht finden sie etwas, mit dem sie sie dann erpressen können. Ryoukan-san scheint einen weiten Weg vor sich zu haben und marschiert schließlich in ein Pizza Hut, aus dem sie aber bald schon wieder herauskommt, beladen mit etwa 10 Pizzas. Weiter geht's mit der Schwebebahn ziemlich weit raus ins Grüne in den 13. Distrikt, wo sie schließlich in einem Kindergarten namens Asunaro En verschwindet ... und von den Kindern begeistert empfangen wird. Denn die Pizzas sind für sie, und offenbar ist Ryoukan-san nicht das erste Mal hier.

Kuroko und Mikoto können es kaum glauben, daß Ryoukan-san sich in ihrer Freizeit um Child Errors kümmert! Doch sie ist nicht die einzige. Auch Kazari und Ruiko arbeiten zur Zeit hier.

Ryoukan-san kommt allerdings nicht nur aus menschfreundlichen Gründen in den Asunaro En. Hier arbeitet auch ein Lehrer namens Daigo-sensei, Ruikos und Kazaris Lehrer übrigens, und in ihn ist sie offenbar verknallt. Das bringt Kuroko auf die Idee, der Liebe zwischen den beiden etwas nachzuhelfen. Wie sie das macht, ist ziemlich unbeschreiblich, aber anscheinend fallen ihre Bemühungen tatsächlich auf fruchtbaren Boden.

Bei Ryoukan-sans nächstem Besuch kommen Mikoto und Kuroko ganz offiziell mit und helfen ebenfalls. Das bringt Ryoukan-san bei Daigo-sensei Punkte. Dann arrangiert Kuroko es, daß Ryoukan-san und Daigo zusammen längere Zeit in der Küche verbringen. Dort klappt zwar nicht alles so, wie es soll, aber Kuroko hat natürlich einen Plan B. Derweil vergnügt Mikoto sich mit den Kindern. Ihr geht auch das durch den Kopf, was sie in Folge 11 aus Kiyamas Gedanken erfahren hat. Kiyama war ja auch mal Lehrerin von Child Errors und ergriff am Ende sehr drastische Maßnahmen, um sie zu retten.

Zwei der Kinder haben an diesem Tag Geburtstag, und bei der Feier arrangiert Kuroko es, daß Daigo und Ryoukan-san sich näher kommen. Plötzlich gibt es ein Erdbeben, doch Ryoukan-san behält die Nerven und sorgt dafür, daß niemandem etwas passiert. Wie es aussieht, ist sie Daigos ideale Partnerin.

Schließlich lädt Daigo Ryoukan-san sogar in ein Restaurant ein. Alles sieht nach Hochzeit aus, und das stimmt auch. Nur wird die Braut leider nicht Ryoukan-san sein, denn Daigo ist schon lange vergeben.

Folge 19 - Seikasai (Mitsommerfest)

Mikotos großer Auftritt

Das Wohnheim der Tokiwadai-Schule veranstaltet ein Sommerfest mit Tag der offenen Tür. Die Mädchen sind als Maids kostümiert, Mikoto eingeschlossen. Zu den zahlreichen Besuchern gehören auch Kazari und Ruiko, und sie sind von dem schön und festlich dekorierten Wohnheim sehr angetan.

Kuroko würde am liebsten die ganze Zeit Mikoto fotografieren, aber eigentlich ist sie zum Küchendienst abkommandiert. Und die verantwortliche Maid Tsuchimikado Maika sorgt dafür, daß sie auch in der Küche landet.

Mikoto führt derweit Ruiko und die vollkommen aufgedrehte Kazari herum. Das Wohnheim bietet alles Mögliche vom Sticken über Ikebana bis zur Teezeremonie, und Kazari kann sich vor Begeisterung kaum retten.

Nach den Besichtigungen folgt ein luxuriöses Mittagessen, zu dem Ryokan-san auch die Kinder des Asunaro En eingeladen hat.

Offenbar muß Mikoto später noch auf einer Bühnenshow auftreten, aber sie macht ein großes Geheimnis daraus. Sie setzt sich ab, und Kazari und Ruiko landen bei einer Auktion. Später taucht dann Mitsuko auf, gekleidet in eine Art Maid-Kostüm im japanischen Stil, auf das sie sich mächtig etwas einbildet und vor Kuroko und den anderen gewaltig angibt.

Schließlich folgt die mit Spannung erwartete Bühnenshow. Mikoto trägt dafür ein tolles Kleid. Ihre Mitbewohnerinnen schmachten geradezu dahin vor Bewunderung. Und dann kommt ihr großer Auftritt - sie spielt nämlich Geige!

Folge 20 - Poltergeist

beim Feuerwerk

Die Erde bebt mal wieder, wie so oft in der letzten Zeit. Aber anscheinend passieren auch noch andere, geheimnisvolle Dinge.

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Daigo-sensei stellt Kazari ihre neue Zimmergenossin vor, die kurzfristig aus dem 19. Distrikt hierher gezogen ist: Haruue Erii.

Kaum ist das bekannt, kommen Ruiko, Mikoto und Kuroko sie mal besuchen, und finden vor der Wohnung neben Erii auch ihre Umzugskartons. Kuroko räumt sie schnell per Teleport auf. Erii ist schwer beeindruckt.

Kazari und Kuroko müssen an einer Besprechung zwischen Judgement und Anti Skill teilnehmen, bei der es um die mysteriösen Erdbeben geht. Ruiko und Mikoto schnappen sich Erii und gehen mit ihr ein bißchen aus.

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Aiho verkündet den Teilnehmern der ziemlich großen Besprechung, daß die Erdbeben in Wirklichkeit gar keine Erdbeben sind, sondern unbewußte Ausflüsse von Mutantenfähigkeiten. RSPK Syndrom nennt sich das. Eine Wissenschaftlerin namens Telestina erklärt die Details. Wenn bei vielen Mutanten die Kräfte unbewußt aktiviert werden und sich synchronisieren, kann es zu solchen Phänomenen wie Erdbeben oder Poltergeist-Ereignissen kommen. Telestina warnt vor einer Panik. Alles sei streng wissenschaftlich erklärbar. Es bestehe keine Gefahr. Ob das wirklich stimmt, davon sind aber nicht alle überzeugt.

Nachdem der Vortrag beendet ist, stoßen Kuroko und Kazari zu Erii und den anderen und setzen ihre Tour zu fünft fort. Erii kommt Kuroko ein bißchen komisch vor, Mikoto findet sie eher niedlich. Und Kazari freut sich riesig, daß sie jetzt eine Zimmergenossin hat.

Am Abend gehen alle zum großen Feuerwerk. Neben den Ständen stehen auch ein paar LKW von MAR (Multi Active Rescue) mit Ausrüstung zur Untersuchung des Poltergeist-Syndroms. Aber auch Mii hat Neuigkeiten darüber herausgefunden. Anscheinend wird das RSPK vorsätzlich manipuliert. Kaum hat sie dies Kuroko per Handy mitgeteilt, bebt dort die Erde, und zwar verheerend stark. Und wie es aussieht, hat Erii damit irgend etwas zu tun.

Folge 21 - Koe (Stimme)

Kazari und Erii

Telestina ist es zu verdanken, daß es bei dem Poltergeist-Phänomen keine Verletzten gegeben hat. Die MAR-Leute sind zudem eifrig am Messen. Erii ist aber zusammengebrochen und wird erst mal ins Krankenhaus eingeliefert.

Mikoto kommt es komisch vor, daß das RSPK-Syndrom dem Level Upper so ähnlich ist, denn beide beruhen auf der Manipulation des AIM-Feldes. Ob wohl wieder Kiyama dahinter steckt? Doch Kuroko beruhigt sie: Kiyama schmort immer noch im Kittchen. Erii hat Kurokos Verdacht viel mehr erregt. Aber warum sollte sie so etwas tun? Aber bei näheren Hinsehen deutet tatsächlich alles auf Erii hin. Die ist inzwischen wieder Zuhause bei Kazari und schläft. Als sie wieder aufwacht, hat sie nur sehr vage Erinnerungen an den Vorfall. Aber daß mit ihr etwas nicht stimmt, dessen ist sie gewiß. Kazari tröstet sie aber und verspricht ihr, es werde sich alles zum Guten wenden.

Am nächsten Tag macht Kazari mit Erii eine Bootsfahrt. Kuroko und die anderen recherchieren derweil fleissig. Erii ist eine Level-2-Telepathin mit der Tendenz zu stärkerer Kraftentfaltung, als es ihrem Level entspricht.

Erii hat Vertrauen zu Kazari gefasst und erklärt ihr ein paar Sachen: sie sucht eine Freundin, von der sie eines Tages getrennt wurde. Die beiden hatten sich aber noch versprochen, einander wiederzusehen. Erii wartete aber schon zu lange und hat nun offenbar mit einer aktiveren Suche begonnen. Kazari verspricht Erii, ihr dabei zu helfen. Doch das läuft etwas anders, als sie sich das wohl vorgestellt hat. Denn Erii wird auf einmal wieder geistesabwesend und scheint jede Orientierung verloren zu haben. Und dann kommt es wieder zu starken Poltergeist-Erscheinungen.

Telestina ist mal wieder schnell zur Stelle und besichtigt den verwüsteten Park. Es hat 72 Verletzte gegeben. Telestina läßt sie einsammeln und bringt sie in ein Krankenhaus. Kazari und Erii sind auch dabei. Wenig später erscheinen Kuroko und die anderen dort, doch Kazari verwehrt sich entschieden gegen den Gedanken, Erii könnte mit diesen Zwischenfällen irgend etwas zu tun haben. Telestina bekommt das mit und verspricht Kazari, sich darum zu kümmern und Eriis Unschuld zu beweisen, und nimmt sie und die anderen mit in das MAR-Labor, das sie leitet, zur Untersuchung.

Und dabei kommt heraus, daß wohl tatsächlich nicht Erii die Verantwortliche ist, da sie nur empfangen kann. Also muß es auch noch einen Sender geben. Offenbar Eriis geheimnisvolle Freundin: Edasaki Banri. Eins von Kiyamas Child Errors! Und Erii ist ebenfalls ein Child Error.

Folge 22 - Kami naranu Mi nite Tenjo no Imi ni tadoritsuku Mono (Der Ankömmling mit der himmlischen Bedeutung und dem sterblichen Körper)

Mikoto, Kiyama und der Doktor

Banri wurde Kiyamas Versuchskaninchen, Erii, die mit ihr sehr eng befreundet war, hatte Glück und wuchs unbehelligt auf. Wie wir ja wissen, liegen Kiyamas Child Errors im Koma, aber Banris Geist wandert anscheinend umher und sucht Erii. Erii ist sehr unglücklich, doch Kazari verspricht ihr, Banri zu finden.

Nachdem die Hintergründe nun auf dem Tisch liegen, erklärt Mikoto Telestina alles. Sie hat den Namen Kihara Gensei auch schon mal gehört. Manche nennen ihn einen verrückten Professor. Aber wo er zur Zeit steckt, weiß niemand. Und wo die im Koma liegenden Child Errors sich befinden, ebenfalls nicht.

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Kazari besucht Erii in Telestinas Krankenhaus. Später macht sie sich mit Kuroko auf die Suche nach Kiyamas Child Errors. Sie erhoffen sich Auskunft von den Daten, die Judgement zur Verfügung stehen.

Derweil erfahren Mikoto und Ruiko von Telestina, daß Kiyama auf Kaution entlassen wurde. Und noch etwas beunruhigendes finden sie heraus: Kiyamas Child Errors - 10 an der Zahl - könnten per Resonanz 78% aller Studenten der Gakuen Toshi beeinflussen. Käme es zu einem Poltergeist-Phänomen dieser Größenordnung, wäre das der Untergang der ganzen Stadt.

Mikoto hat eine Idee, wo sie suchen muß, und stiehlt sich mitten in der Nacht davon. Sie bricht in ein verlassenes Labor ein - dasjenige, in dem Kiyama und Kihara ihre Experimente machten. Und wen findet sie da - Kiyama. Da Mikoto sich ein bißchen zu auffällig benimmt, ergreift Kiyama die Flucht und nimmt sie mit. Und zwar in das Krankenhaus, wo die Child Errors liegen. Dort erfährt sie auch, was hinter allem steckt. Professor Kihara hat es einmal seinen Studenten offenbart: die ganze Gakuen Toshi dient nur dem einen Zweck, einen Level-6-Mutanten zu erschaffen, eine Art Gott in menschlichem Körper.

Kiyama und der Arzt, der damals Ruiko behandelt hat (und von dem wir leider ebenfalls nicht den Namen erfahren), haben die Child Errors eingesammelt und wollten sie jetzt wieder aufwecken. Doch bei dem Versuch geriet das AIM-Feld außer Kontrolle. Das war auch der Grund für das RSPK-Syndrom. Hervorgerufen wird das durch einen Mutantenkristall, den Kihara entwickelt hat, um seinen Level 6 zu züchten, und mit dem er jetzt anscheinend die Kontrolle über die bewußtlosen Kinder ausübt. Immer wenn sie versuchen aufzuwachen, geschieht ein Poltergeist-Vorkommnis. Kiyama versucht, eine Art Impfung dagegen zu entwickeln, braucht dafür aber die Daten der Person, aus der der Mutantenkristall gezüchtet wurde (First Sample genannt).

Mikoto und Kiyama haben ihre Spuren nicht gerade professionell verwischt. Telestina taucht mit ihrer Truppe auf und beschlagnahmt als erstes mal die Kinder. Sie verspricht sich bessere Chancen als Kiyama, sie zu retten.

Folge 23 - Ima, Anata no Me ni wa nani wo mietemasu ka? (Was siehst Du im Moment mit deinen Augen?)

Telestina Kihara Lifeline

Telestina hat die bewußtlosen Child Errors in ihr eigenes MAR-Labor geholt und bringt jetzt Erii zu Banri.

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Da Telestina die Child Errors aufwecken will, betrachtet Kuroko den Fall als abgeschlossen. Mikoto ist sich irgendwie aber nicht so sicher.

Kazari sucht Kiyama auf, die deprimiert in ihrem verlassenen Labor vor sich hin brütet. Sie erzählt ihr von Erii, ihrer telepathischen Verbindung zu Banri und dem dabei jedesmal auftretenden Poltergeist-Phänomen. Kiyama ist todunglücklich. Ein bißchen mehr Zeit, und sie hätte die Daten des First Samples bekommen und damit die Kinder gefahrlos aufwecken können. Kazari überredet sie dazu, zum MAR-Labor zu gehen und sich dort mit ihrem bisherigen Datenmaterial nützlich zu machen.

Dort angekommen erfahren die beiden aber von Telestina, daß die Kinder verlegt werden sollen. Und Erii übrigens gleich mit. Telestina, die mit vollem Namen Telestina Kihara Lifeline heißt, läßt dann die Maske fallen: sie ist die Enkeltochter des Frankensteinprofessors Kihara und arbeitet voll auf seiner Linie.

Sie läßt Kazari laufen und verschwindet mit Kiyama. Kazari erscheint völlig aufgelöst bei Judgement und erzählt, was passiert ist. Mii findet dann ziemlich schnell heraus, daß Telestina selbst das First Sample ist: Kihara Genseis erstes Versuchsobjekt beim Studium des Mutantenkristalles.

Während der ganzen Aufregung fällt es niemandem auf, daß Mikoto nicht mehr da ist. Sie ist nämlich zum MAR-Labor marschiert, um Telestina zu stellen. Doch leider hat sie das Capacity Down System vergessen. Das hat Telestina nämlich höchst persönlich entwickelt. Und damit gerät Mikoto in Todesgefahr. Denn Telestina ist nicht zum Spaßen aufgelegt und jagt Mikoto mit einem Granatwerfer über den Platz. Dabei bedankt sie sich noch ironisch bei Mikoto, weil sie ihr dazu verholfen hat, Kiyamas Child Errors zu finden.

Es ist ausgerechnet Mitsuko, die Mikoto zur Flucht verhilft. Mitsuko war vor einiger Zeit Opfer eines Poltergeist-Ereignisses und war seit dem im MAR-Labor untergebracht. Sie wurde Zeugin von Kiharas Angriff auf Mikoto, die sie als ihre Freundin betrachtet ...

Als Mikoto aufwacht, sind neben dem Doktor und Mitsuko auch Kuroko und die anderen bei ihr. Gemeinsam brechen sie auf, um mit Telestina abzurechnen und die Kinder und Kiyama zu retten, diesmal mit Unterstützung von Anti Skill. So finden sie ziemlich schnell heraus, wo Telestina mit ihren LKWs hinfährt, nämlich zu einem alten Labor ihres Großvaters.

Folge 24 - Dear My Friends

Mikoto gegen Telestina

In einem Rückblick sehen wir die Experimente, die Kihara Gensei mit Telestina veranstaltet hat, als diese noch ein Kind war. Er versprach ihr nicht weniger als daß sie eine Level 6 werden würde, der Traum der Gakuen Toshi. Heraus kam dabei der Mutantenkristall, der sich nun in Telestinas Besitz befindet.

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Anders als gedacht hat Telestina Kihara nicht gefangengenommen, sondern läßt sie mit ihrem blauen Flitzer ihre LKWs verfolgen. Das ist natürlich eine Falle, der Kiyama nur dank des rechtzeitigen Eintreffens von Mikoto, Kuroko, Kazari, Ruiko und Mii entrinnt. Und Mitsuko, deren seltsame Telekinese-Fähigkeit namens Aerohand wir hier zum ersten Mal in Aktion sehen.

Mitsuko und Kuroko kümmern sich um die Ablenkungs-LKWs und die Militär-Mechas darinnen, Kiyama und die anderen folgen den richtigen LKWs mit den Kindern darin. Doch jetzt fängt der Kampf erst an, denn Telestina sitzt in einem riesigen Mecha und fängt Kiyamas Auto und Miis Motorrad unterwegs ziemlich unsanft ab.

Das Duell zwischen ihr und Mikoto findet bei etwa Tempo 200 statt. Es läuft aber nicht so, wie Telestina sich das vorgestellt hat, denn auch Aiho mit ihrer Anti-Skill-Truppe greift ein. Außerdem hat sie Mikoto ein bißchen unterschätzt, und so wird ihr Mecha geschrottet.

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Die Kinder sind in einem alten Labor im 23. Distrikt, das sich die Mädchen nun vornehmen. Sie finden die Kinder auch. Pech für sie, daß in dem ganzen Gebäude ein Capacity Down System installiert ist, das sich nun aktiviert. Aber Pech für Telestina, daß Ruiko als Nicht-Mutantin darauf gar nicht anspricht und voll einsatzfähig bleibt.

Telestina glaubt jedenfalls gewonnen zu haben und will Erii nun in eine Level 6 verwandeln, indem sie die Kinder und den Mutantenkristall dafür verwendet. Das würde ein gigantisches Poltergeist-Ereignis hervorrufen und die Gakuen Toshi plattmachen. Telestina findet das eine tolle Idee, schließlich ist die Gakuen Toshi dafür da und wird dann nicht mehr gebraucht. Doch da hat Ruiko den Kontrollraum erreicht und schaltet den Capacity Down ab. Das ist für Telestinas finstere Pläne das Ende.

Mit dem Mutantenkristall kann Kiyama nun die Kinder endlich gefahrlos wecken.


Erstellt am 10.4.2011. Letzte Änderung: 25.5.2015