To aru Kagaku no Railgun S - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 24

Folge 1 - Railgun

Mikoto will sich mit ihren Freundinnen treffen, doch Ruiko wird auf dem Weg von ein paar der Gakuen-Toshi-typischen Schlägertypen belästigt. Die haben allerdings nicht damit gerechnet, daß ihr Opfer ein paar Freundinnen hat, mit denen sich niemand anlegt, der noch bei klarem Verstand ist.

Mikoto hat es mit Entführern zu tun

Am nächsten Tag: Mikoto will mit Kuroko und den anderen eine Bekannte aus der 1. Staffel im Krankenhaus besuchen. Sie sitzt in der großen Schulbibliothek und wartet, daß sie sie abholen kommen. Leider hält sich auch Shokuhou Misaki, die zweite Level-5-Mutantin der Tokiwadai-Schule, gerade dort auf, was Mikoto eine Begegnung der unerfreulichen Art einbring. Es wird nicht so ganz klar, über was für eine Fähigkeit Misaki eigentlich verfügt, irgendwie kann sie offenbar die Gedanken und Erinnerungen anderer Menschen manipulieren - die von Mikoto allerdings nicht. Leiden kann Mikoto sie trotzdem nicht.

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Der Krankenbesuch gilt Edasaki Banri, Eriis bester Freundin, die auf dem Weg der Besserung ist, vor allem, da Erii sich immerzu um sie kümmert.

In dem Krankenhaus liegt aber auch ein Krimineller, einer der unzähligen, die es in der Gakuen Toshi gibt, und genau heute sind seine Kumpels angerückt, um ihn zu befreien. Yomikawa Aiho ist mit ein paar ihrer Anti-Skill-Leute vor Ort, doch davon lassen die Verbrecher sich nicht aufhalten. Oben auf dem Dach haben sie einen Hubschrauber, und es ergibt sich zudem, daß sie Erii als Geisel nehmen. Doch das hätten sie besser nicht tun sollen, denn es dauert nicht lange, bis Mikoto das mitbekommt.

Leider ist sie so mit Eriis Rettung beschäftigt, daß der Hubschrauber entkommen kann. Doch sehr weit kommt er nicht, und als den Strolchen einfällt, wer ihr Gegner ist - ein Elektromaster von der Tokiwadai-Schule - da befindet sich ihr Helikopter bereits im rapiden Sinkflug.

Tote und Verletzte gibt es allerdings nicht, denn Kuroko teleportiert die Kerle in Sicherheit und zurück in den Knast.

Folge 2 - Critical

Ruiko erschnüffelt Geldkarten

Als Mikoto noch ein kleines Mädchen war, sah sie in einem Krankenhaus einen schwerkranken Patienten mit Muskeldystrophie. Der Chefarzt erklärte ihr, dank ihrer besonderen Gabe könnten solche Patienten vielleicht eines Tages geheilt werden, wenn sie dafür ihre DNS zur Verfügung stelle. Mikoto war tief beeindruckt und stimmte natürlich zu.

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Mikoto muß für einen anstehenden Schulausflug ein paar Sachen einkaufen. Doch dazu wird sie erst mal nicht kommen. Denn in der Gakuen Toshi gehen mal wieder seltsame Dinge vor sich. In den finsteren Seitengassen laufen ungewöhnlich viele Leute herum und suchen etwas. Nach einiger Zeit wird Mikoto und Kuroko auch klar, was. Es liegen nämlich mehr oder weniger versteckt Guthabenkarten herum, die mit einem zufälligen Geldbetrag aufgeladen sind. Und kaum jemand gibt so ein Fundstück beim Fundbüro ab, nur Kuroko und ihre Judgement-Kolleginnen natürlich.

Am Abend beobachtet Mikoto zufällig ein paar Burschen, die anscheinend mehr über diese mysteriösen Geldkarten wissen, und folgt ihnen zur Quelle, einem leerstehenden Gebäude, das sie schließlich erreichen, als es schon dunkel ist. Dort finden sie eine mysteriöse junge Frau (Nunotaba Shinobu) vor. Die Strolche wollen sich gleich alle Geldkarten krallen, doch die Frau scheint eine Mutantin zu sein, die mysteriöse Todesfälle herbeiführen kann. "Critical" nennt sie selbst das. Einer nach dem anderen klappen die Gangster zusammen. Dazu geht auch noch das Licht aus, und die Situation wird ganz schön spukig.

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Die Frau hat allerdings in Wirklichkeit keine Mutantenkräfte, sondern nur ein Betäubungsmittel. Mikoto hat das schnell durchschaut, doch sie ist etwas verblüfft, als Shinobu sie "das Original" nennt.

Folge 3 - Radio Noise Project

Das neueste Gerücht in der Gakuen Toshi dreht sich um Mikoto. Sie soll an mehreren Orten gesehen worden sein, an denen sie aber nie war. Hat sie einen Doppelgänger? Oder stimmt das Gerücht, daß ein Level-5-Mutant geklont wurde, um als neue Kriegswaffe zu dienen?

Mikoto macht eine interessante Entdeckung

Im Moment hat Mikoto aber ein Problem mit der mysteriösen Frau, denn die ist zwar kein Mutant, aber trotzdem ein ziemlich harter Brocken. Immerhin rückt sie mit einigen brauchbaren Informationen heraus: sie war tatsächlich diejenige, die diese Geldkarten über die Stadt verteilt hat. Und zwar deshalb, damit in den vielen dunklen Ecken und Gassen möglichst viele Menschen zugegen sind und keine Experimente, die ungesehen bleiben sollen, mehr stattfinden können. Dann steckt sie den Laden in Brand, geht einfach davon und überläßt es großzügig Mikoto, die vier Strolche, die natürlich nicht tot, sondern nur bewußtlos sind, in Sicherheit zu bringen.

Was bleibt, sind Mikotos Zweifel, ob an den Klon-Gerüchten nicht doch etwas dran ist. Schließlich hat sie ja ihre DNS - freiwillig - abgegeben.

Mikoto kann nicht nur elektrische und magnetische Felder erzeugen und manipulieren, sondern auch elektrische Signale hacken, wenn sie einen passenden Anschluß findet, zum Beispiel eine Internet-Telefonzelle. Die Frau hatte eine Schuluniform von Nagatenjouki an. Mikoto hackt sich kurzerhand dort ein und findet ihre Infos: sie heißt Nunotaba Shinobu, ist Oberschülerin, 17 Jahre alt und schon lange eine Expertin auf dem Gebiet der Biopsychologie. Sie hat u.a. auch schon am Yamashita Krankenhaus gearbeitet - dort, wo Mikoto ihre DNS zur Verfügung gestellt hat.

Es ist zwar schon mitten in der Nacht, aber Mikotos Jagdinstinkt ist geweckt. Sie bricht in eins der verdächtigen Labore ein, was ihr dank ihrer Parakräfte sehr leicht gelingt. Sie kann alle Überwachungskameras ausschalten und die Sicherheitseinrichtungen einfach kurzschließen. Trotzdem geht der Alarm los, doch nach einiger Zeit merkt sie, daß das gar nichts mit ihr zu tun hatte.

Schließlich erreicht Mikoto eine verlassene Zentrale und findet Dateien über ein "Radio Noise - Sisters"-Projekt: es wurde tatsächlich versucht, einen Level-5-Mutanten zu klonen: sie! Das Projekt wurde überwacht von Nunotaba Shinobu. Für die Produktion eines Klons brauchte man gerade mal 14 Tage plus die anschließende Programmierung mit grundlegenden Mentalfunktionen. Die Forscher ließen dann auf Tree Diagram, dem Supercomputer der Gakuen Toshi, eine Simulation laufen, doch die ergab ein unschönes Resultat: die Mutantenfähigkeit der Klone, "Sisters" genannt, würde maximal 1% der Kraft des Originals betragen, also Level-2, allerhöchstens mal Level-3. Daraufhin wurde das Projekt gestoppt.

Erleichtert geht Mikoto nach Hause.

Folge 4 - Imouto-tachi (Kleine Schwestern)

Drei Monate zuvor: wir sehen, wie zwei Forscherinnen eine Ladung der Mikoto-Klone ausbrüten. Die Klone kommen als junge Frauen heraus, doch ihr Geist ist noch leer und muß jetzt betankt werden. Das geschieht durch eine Maschine namens Testament, die von einer gewissen Nunotaba entwickelt wurde. Danach können die Klonmädchen sprechen und sich normal bewegen. Außerdem haben sie eine Seriennummer und ein gewisses Grundwissen, sonst aber nichts, vor allem keine unnützen Emotionen.

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Mikoto hat eine unheimliche Begegnung

Mikoto ist so guter Laune, daß es Kuroko schon fast unheimlich ist. Später trifft sie sich mit den anderen, um ihre ausstehenden Besorgungen zu erledigen. Sie gehen in eine Einkaufspassage namens Seventh Mist, und auch dort erweist Mikoto sich als ungewöhnlich spendabel und richtig aufgedreht.

Später sitzen sie draußen bei einem Kaffee, und das ist genau die Stelle, wo Ruiko vor einiger Zeit Mikotos Doppelgängerin gesehen haben will. Und schon sind sie wieder beim Thema "Klon eines Level-5-Mutanten". Mikoto tut das als blödes Gerücht ab und fragt statt dessen die anderen, was sie wohl machen würden, wenn sie einen Klon hätten.

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Zur Zeit passiert nichts aufregendes, und Mikoto langweilt sich. Am nächsten Tag spielt sie mit ein paar Kindern, die sie noch von früher kennt, in einem Park. Von dort landet sie bei einem Gasshapon-Verkaufsautomaten, aus dem sie nach unzähligen Versuchen endlich einen Gekota-Anstecker zieht - den sie sich als Studentin der elitären Tokiwadai aber leider nicht an die Schuluniform heften kann ...

Und schon ist der Tag wieder herum. Doch plötzlich hat sie ein ganz komisches Gefühl. Sie macht sich auf die Suche nach dessen Ursprung und steht plötzlich vor ihrem Klon (Seriennr. 9982).

Folge 5 - Level 6 Shift Project

9982 begrüßt Mikoto mit einem "Miau", und dann retten sie als erste mal ein Kätzchen von einem Baum, das 9982 dort versehentlich hinaufgescheucht hat.

9982 kämpft verzweifelt gegen Accelerator

Irgendwann hat Mikoto sich wieder von ihrer Überraschung erholt, doch 9982 ist keine sehr ergiebige Informationsquelle, und mit Gewalt will Mikoto die Informationen nicht aus ihr herausholen. Also beschließt sie, 9982 zu begleiten, bis sie in ihr Labor zurückkehrt. Doch das scheint nicht so bald zu geschehen. Statt dessen verbringen die beiden den ganzen restlichen Tag miteinander. Sie essen zusammen Eis, und dann verlangt 9982 Tee mit Milch. Immerhin - auf die eine oder andere Art erfährt Mikoto doch so einiges. 9982 gehört zu den "Sisters", also gibt es mehrere dieser Klone. Und am Abend geht sie auch nicht nach Hause, sondern zum Experiment und verabschiedet sich mit "Sayounara". Das muß nicht, kann aber einen Abschied für immer bedeuten ...

9982 hat Mikoto auch einen Code gegeben, und den versucht sie nun zu entschlüsseln, um an die Hintermänner zu kommen. Was sie herausfindet, ist schockierend. Und zwar geht es darum, einen der Level-5-Mutanten, nämlich Accelerator, auf das bisher unbekannte Level-6 anzuheben. Tree Diagram hat berechnet, daß er dafür 250 Jahre brauchen wird. Beschleunigt werden kann der Prozeß durch fortgesetzte Kämpfe, zum Beispiel, wenn er die Railgun 128 mal besiegen würde. Mikoto gibt es zwar nur einmal, aber von dem gestoppten Radio-Noise-Projekt sind ja noch ein paar ihrer Klone übrig. Sie sind viel schwächer als das Original, also braucht man 20.000 von ihnen, um das Experiment erfolgreich auszuführen. Was nichts anderen heißt, als daß Accelerator 20.000 Misaka-Klone niedermetzeln wird.

Als Mikoto klar wird, was das für 9982 bedeutet, rennt sie sofort los, um sie zu finden.

Gegen Accelerator hat 9982 keine Chance. Mikoto kommt zu spät, sie zu retten und kann nur noch ihren Tod mitansehen. Rasend vor Wut greift sie nun Accelerator an.

Folge 6 - Atashi... Minna no Koto mieteru kara (Weil ich sie alle sehen kann)

Accelerator ist überrascht, daß in dieser Nacht noch ein Experiment stattfindet, doch er kommt ziemlich schnell darauf, daß er diesmal das Original vor sich hat, und die ist ein ganz anderes Kaliber als ihre Klon-Schwestern. Tatsache ist aber, daß Mikoto gegen Accelerator nicht die geringste Chance hat. Im Gegenteil, sie bringt sich damit selbst in akute Lebensgefahr, und Accelerator ist von der Idee, die echte Misaka zu erledigen, ganz begeistert, denn das würde diese lästigen Experimente erheblich abkürzen.

Accelerator, Mikoto und ihre Klon-Schwestern

Gerettet wird Mikoto von ihren Klon-Schwestern, die nun auftauchen und Accelerator erklären, der geplante Verlauf des Experimentes dürfe nicht geändert werden.

Accelerator hat wohl auch keine Lust mehr und geht nach Hause, Mikoto aber ist völlig durch den Wind. Nicht weil ihr Leben auf dem Spiel stand, sondern weil ihre Schwestern anscheinend überhaupt nichts dabei finden, sich umbringen zu lassen. Doch die antworten, sie seien künstliche Seelen in künstlichen Körpern, Stückpreis 180.000 Yen, und das sei nun mal ihr Daseinszweck.

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Am nächsten Morgen stößt Shinobu zufällig auf Mikoto, die irgendwo in der Stadt auf einer Bank sitzt. In dünnen Worten erklärt sie Mikoto, daß sie dieses Experiment nicht wird stoppen können. Sie erzählt Mikoto ein bißchen über die Hintergründe. Sie hat selbst an diesen Klon-Experimenten mitgearbeitet, hat ihre Meinung darüber aber inzwischen geändert, als sie in einer Art Erweckungserlebnis feststellen mußte, daß ihre Laborratten (die Misaka-Schwestern) offenbar doch eine Seele haben. Sie hat dann diese Geldkarten in der Stadt verteilt, um die Experimente zu stören, was aber natürlich nichts genützt hat.

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Mikoto schwört den Leuten, die dieses Level-6-Experiment durchführen, Rache. Doch die will sie allein durchziehen und erzählt daher Kuroko und den anderen nichts davon. Die merken natürlich, daß etwas nicht stimmt, beschließen aber stillschweigend, Mikotos Entscheidung zu respektieren.

Folge 7 - Onee-sama no Chikara ni naritai desuno (Ich will Onee-sama helfen)

Mikoto zerstört ein Labor

Laut Shinobu sind etwa 20 Labore an der Produktion der Misaka-Klone beteiligt. Mikoto ist entschlossen, sie alle auszuschalten, und macht sich an die Arbeit, eins nach dem anderen, beginnend mit dem den Shinaame-DNA-Analyselabor. Noch in der gleichen Nacht folgen weitere. Die Leiter des Level-6-Shift-Projektes merken recht schnell, wer ihnen da auf die Pelle rückt, doch sie wissen auch, daß sie gegen diesen Gegner nichts ausrichten können. Dazu ist Mikoto viel zu mächtig. Für die erste Ladung mußte sie nicht mal vor Ort sein, sondern Mikoto konnte das alles über die Daten- und Energieleitungen machen. Die werden dann aber abgeschaltet. Den Rest muß sie also von Hand erledigen.

Am Morgen kommt sie mal kurz nach Hause in ihr Studentenzimmer, das sie mit Kuroko teilt, doch sie bleibt nicht lange, denn ihre Aufgabe ist noch lange nicht erledigt. Sie weiß, daß Kuroko sich große Sorgen um sie macht, doch nach wie vor ist sie entschlossen, diese Sache allein durchzuziehen.

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Die Sache mit den Geldkarten hat eine neue Wendung erfahren. Das neueste Gerücht besagt, daß bestimmte Seriennummern Glück bringen, ganz besonders, wenn 777 darin vorkommt. Jetzt suchen alle Leute nach solchen Karten. Da die aber nach wie vor als Fundsache gelten und eigentlich abgegeben werden müssen, überlegen Kuroko und Mii sich einen anderen Glücksbringer, nämlich vierblättrige Kleeblätter.

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Wieder explodieren drei Labore. Bleiben nur noch zwei.

Folge 8 - ITEM

Mikoto hat Frenda erwischt

Die Leiter des Level-6-Shift-Projektes heuern eine Truppe von vier jungen Frauen (ITEM) an, die ihre verbliebenen Labore vor Mikoto schützen sollen.

In der Nacht greift Mikoto eins der Labore an und trifft hier zum ersten Mal auf Gegenwehr, und zwar auf ganz massive. Frenda, ein Mitglied von ITEM, hat das ganze Gebäude vermint und macht Mikoto im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle heiß. Mikoto muß all ihre Kräfte aufbieten, um Frendas pausenlose Angriffe zu überleben.

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Shinobu hat sich zum Level-6-Shift-Projekt versetzen lassen, wo sie freudig empfangen wird. Schließlich ist sie eine Kapazität auf diesem Feld. Allerdings ist sie nur gekommen, um das Projekt zu sabotieren.

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Frenda läßt keinen Trick aus, um Mikoto in die Enge zu treiben. Am Ende gelingt es ihr aber doch nicht, sie zu töten. Gerade als sich das Blatt zu wenden scheint, tauchen Frendas Mitkämpferinnen auf, die bisher das andere Labor bewacht haben. Jetzt hat Mikoto ein ziemlich großes Problem, denn die Anführerin von ITEM ist eine Level-5-Mutantin (Mugino Shizuri, der Meltdowner).

Folge 9 - AIM Stalker

Mugino Shizuri

Mikoto hat die meisten der Labors in die Luft gejagt. Trotzdem gibt Shinobu ihr keine Chance, das Projekt zu stoppen. Sie selbst hat allerdings einen Plan, der funktionieren könnte. Sie dringt in eine der Schaltzentralen ein, die wegen des allgemeinen Chaos' im Moment verlassen ist (oder zumindest scheint), und speist bestimmte Daten in das Netzwerk der Misaka-Klone ein, nämlich menschliche Emotionen. Mit diesen sollten die Klone unberechenbar werden. Doch dann scheitert der Ladevorgang, und Shinobu muß zudem feststellen, daß sie doch nicht allein ist. Kinuhata Saiai, eins von Mugino Shizuris Mädchen, überwältigt sie. Zusammen mit zwei Sicherheitsleuten führt sie sie dann in Handschellen ab.

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Frenda hat Mikoto schwer in Atem gehalten, doch sie war erst der Anfang. Mikotos neue Gegnerin ist nun Mugino Shizuri, eine Art lebende Laserkanone. Zur Seite hat sie Takitsubo Rikou, die zwar nur geringe Kräfte hat, diese aber durch Tabletten kurzzeitig verstärken kann. Ihre Begabung ist es, Menschen, in diesem Fall Mikoto, orten zu können. Das heißt, Mikoto kann vor Shizuris verheerenden Strahlen weder davonlaufen noch sich verstecken. Allerdings ist sie selbst ja auch Level-5 und nicht so leicht zu besiegen. Und so kommt es zu einem zähen und erbitterten Ringen. Denn eines will Mikoto auf keinen Fall: sich zurückziehen und dieses Labor unversehrt lassen.

Das merkt auch Mugino nach einiger Zeit und schließt daraus, daß sie die Jagd einstellen kann. Ihre Beute wird von selbst zu ihr kommen, wenn sie einfach nur vor dem Labor wartet, und zwar allein, ohne ihre Mitarbeiterinnen.

Folge 10 - Meltdowner

Shizuri macht Jagd auf Mikoto

Shizuri rechnet sich gute Chancen aus, denn Mikoto ist mit ihren Kräften ziemlich am Ende. Doch sie hat Glück: Frenda hat all ihre Bomben vergessen abzuräumen, als Mugino sich nach Hause geschickt hat. Jetzt sammelt Mikoto sie ein, um sie gegen Shizuri einzusetzen. Und es sind ziemlich viele. So einfach ist es natürlich nicht, einen Mutanten von Shizuris Kaliber niederzuringen, doch am Ende schafft Mikoto es doch. Sie schlägt sie k.o. und kann dann endlich das Labor in die Luft jagen (wobei es erstaunlich ist, daß es nach diesen Kämpfen überhaupt noch existiert).

Mikoto ist fix und fertig, aber sie hat es noch lange nicht überstanden. Shizuri ist nämlich inzwischen wieder zu sich gekommen und sinnt auf Rache. Bei der Verfolgungsjagd pulverisieren die beiden alles, was ihnen in die Quere kommt, und nur dank der Explosivladungen, die Frenda überall in dem riesigen Gebäude hinterlassen hat, gelingt Mikoto am Ende doch noch die Flucht.

Ein Labor ist immer noch übrig, doch Mikoto kann nicht im Traum daran denken, das jetzt auch noch zu zerstören.

Shizuri kehrt derweil zu ihren Auftraggebern zurück und stellt ihnen ein paar Fragen. Sie will wissen, warum Mikoto so verzweifelt kämpft und was es mit diesem komischen Projekt auf sich hat. Was sie dabei erfährt, findet sie hoch interessant.

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Als Mikoto am nächsten Tag das letzte Labor aufsucht, findet sie es vollkommen verlassen vor. Alles ist abgeschaltet, die Daten gelöscht, und die Firma, die das Labor betreibt, hat Insolvenz angemeldet. Mikoto kann es kaum glauben, daß sie gewonnen hat. Aber allem Anschein nach ist das Level-6-Shift-Experiment beendet und die restlichen Klone brauchen nicht mehr zu sterben.

Auf dem Weg nach Hause begegnet Mikoto mal wieder ihrem speziellen Freund Kamijou Touma.

Folge 11 - Jido Hanbaiki (Verkaufsautomat)

Touma und Mikoto

Die nächsten Folgen überschneiden sich teilweise mit den Folgen 10 - 14 von To aru Majutsu no Index, hier allerdings nicht aus Toumas und Index', sondern aus Mikotos Sicht erzählt. Touma trifft zufällig Mikoto, als er sich im Park mit einem Getränkeautomaten herumärgert. Touma hat durch den Dragon's Breath sein Gedächtnis verloren und erinnert sich nicht mehr an Mikoto. Die allerdings erinnert sich noch bestens an ihn, denn die beiden hatten schon öfter das Vergnügen.

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Kuroko, Kazari und Ruiko bringen sich zu der Überzeugung, daß der Grund für Mikotos nächtliche Ausflüge nur ein Mann sein kann. Es kommt dann, wie es kommen muß: Kuroko taucht genau dann bei Mikoto auf, als sie und Touma den Getränkeautomaten bearbeiten, und kommt zielsicher zu dem Schluß, daß dieser Affe Mikotos Freund ist - was Mikoto natürlich sehr energisch bestreitet.

Zumindest ein gutes hat die Sache für Kuroko: sie ist erleichtert, daß Mikoto wieder frisch und munter ist, anders als die letzten Tage. Zufrieden verschwindet sie wieder, dafür erscheint eine von Mikotos-Klon-Schwestern (10031), und damit ist es mit Mikotos guter Laune schlagartig wieder vorbei. 10031 erklärt, sie sei im Training, und das schockiert Mikoto, denn sie war sicher davon ausgegangen, daß das verrückte Experiment abgebrochen worden sei. Ist es aber nicht. Es liegt völlig im Plan. Am Vormittag fand Nummer 10020 statt. Später findet Mikoto dann heraus, daß die Level-6-Leute 183 Labors unter Vertrag haben. Keine normale Firma kann so viele Ressourcen in so kurzer Zeit akquirieren. Und keine Firma kann in einer Stadt wie der Gakuen Toshi, die ständig von Kameras und aus dem Weltraum überwacht wird, in aller Offenheit solche Experimente durchführen.

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Es ergibt sich, daß 10031 Touma auf dem Weg nach Hause erneut trifft und ihm beim Tragen der ganzen Getränkedosen, die Mikoto aus dem Automaten geholt hat, hilft.

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In einer Rückblende sehen wir, wie Accelerator für das Level-6-Projekt angeheuert wurde. Allzuviel Überredungskunst haben die Leute dafür nicht aufbieten müssen.

Folge 12 - Tree Diagram

Mikoto will in die Terminalstation eindringen

Tree Diagram, der leistungsfähigste Supercomputer der Gakuen Toshi, befindet sich zur Zeit auf dem Satelliten Orihime-1, umkreist dort die Erde und liefert unter anderem alle vier Wochen die Wettervorhersage für den nächsten Monat. Nebenbei hat Tree Diagram auch das Level-6-Shift-Expriment ausgebrütet, und nachdem die Zerstörung der Labore nicht geholfen hat, ist Mikoto nun entschlossen, sich um Tree Diagram zu kümmern. Unterwegs trifft sie mal wieder Touma, der wiederum etwas später, als Mikoto wieder weg ist, auf 10032 stößt, die eine herrenlose Katze aufgegabelt hat und nun meint, Touma solle sich um sie kümmern.

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Etwas außerhalb der Gakuen Toshi im 23. Bezirk befindet sich das große Weltraumforschungsgelände, zu dem auch die Radarstation gehört, über die die Erde mit Tree Diagram kommuniziert. Diese ist Mikotos Ziel. Sie will sich einhacken und Tree Diagrams Berechnungen sabotieren, um den Level-6-Plan zum Abbruch zu bringen.

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Touma und 10032 überlegen sich, wie sie das Kätzchen nenen sollen. Vielleicht "Inu" ("Hund"). Unterwegs geht Touma in eine Buchhandlung und läßt die Katze draußen bei 10032. Währenddessen beginnt das nächste Experiment, beim dem 10031 gegen Accelerator kämpfen wird.

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Nachdem Mikoto in die Terminalstation eingedrungen ist, erlebt sie eine große Überraschung: die Station ist leer und verlassen. Alle Systeme laufen noch, aber kein Mensch ist da, der sie bedient. Mikoto stellt dann fest, daß heute zwischen der Station und dem Satelliten 0 Bytes ausgetauscht wurden. Gestern ebenso. Seit dem 28. Juli ist Tree Diagram nicht mehr in seinem Orbit. Dort treiben nur noch ein paar Überreste. Seit drei Wochen ist Tree Diagram zerstört! (Index hat das versehentlich in Folge 6 von To aru Majutsu no Index gemacht, was aber niemand weiß.)

Folge 13 - Accelerator

Accelerator und 10031

Mikoto hat jetzt ein Problem: die Labore sind zerstört, Tree Diagram ist zerstört, das Experiment geht aber trotzdem weiter. Was kann sie noch unternehmen, um es zu stoppen? Eins der neuen Labors ist hier in der Gegend, und sie dringt ein, ohne sich noch groß darum zu kümmern, daß jede Menge Leute da sind. Wie eine Rachegöttin zerlegt sie mit ihren Blitzen die riesige Anlage und verwandelt sie in einen rauchenden Schrotthaufen.

Aber was nützt es? Auf einem Bildschirm sie, wie Accelerator eine ihrer Klonschwestern niedermacht.

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Als Touma aus dem BOOK*ON herauskommt, ist 10032 weg. Er macht sich auf die Suche und findet in einem Hinterhof das bißchen, was noch von ihr (bzw. 10031) übrig ist. Voller Panik holt er die Polizei, doch als die erscheint, sind alle Spuren wie von Geisterhand getilgt und er steht als Spinner da.

Die Polizei zieht wieder ab, dafür erscheinen die Misaka-Schwestern, eine ganze Menge von ihnen. Eine davon ist 10032, die ihm mitteilt, daß die Leiche, die er gefunden hat, Nummer 10031 war. Touma findet sich in einer surrealen Situation wieder, doch er sieht genug um zu verstehen, daß dieses schaurige Klon-Experiment etwas ist, mit dem er überhaupt nicht einverstanden sein kann.

Mit der eingepackten Leiche von 10031 verschwinden die Klonschwestern dann wieder so spurlos, wie sie gekommen sind.

Touma verspürt den dringenden Wunsch, mit Mikoto über diese Sache zu reden, und setzt sich in den Bus.

Folge 14 - Yakusoku (Versprechen)

Touma hält Mikoto auf

Es klingelt, aber es ist nicht Mikoto, sondern Touma. Kuroko läßt ihn nach einigem Zögern trotzdem rein, behandelt ihn aber nicht allzu höflich. Kurz darauf erscheint der Hausdrache, und Kuroko stellt zu ihrem Erstaunen fest, daß sie Touma nicht teleportieren kann. Also steckt sie ihn kurzerhand unter Mikotos Bett, damit er nicht entdeckt wird. Dort entdeckt Touma etwas, nämlich Unterlagen und markierte Stadtpläne, die Mikoto dort versteckt hat. Ihm ist ziemlich schnell klar, was diese zu bedeuten haben.

Als Kuroko ins Zimmer zurück kommt, ist Touma schon auf dem Weg. Mikoto ist nämlich dabei, sich selbst Accelerator zum Fraß vorzuwerfen, weil das die letzte Möglichkeit ist, das Leben ihrer verbliebenen Klonschwestern zu retten. Touma findet Mikoto auf der großen Brücke und ist eisern entschlossen, sie von ihrem Selbstmordplan abzuhalten, egal wie. Das bringt Mikoto völlig aus dem Konzept. Sie sieht sich selbst als Ursache allen Übels und geht daher davon aus, daß alle anderen sie auch so sehen. Doch davon ist Touma meilenweit entfernt. Er macht sich um sie einfach nur riesen Sorgen.

Doch Mikoto sieht keine Alternative. Wie sollte ein Level-0-Typ wie Touma Accelerator aufhalten können?

Immerhin schafft Touma es, Mikoto aufzuhalten, und zwar letztlich, indem er gar nichts macht und einfach nur alles einsteckt. Er muß ziemlich viel einstecken, doch er ist stabil gebaut und steht immer wieder auf. Und außerdem rechnet er sich gute Chancen aus, die Experimente tatsächlich stoppen zu können.

Folge 15 - Kamijou Touma

Der nächste Kampf zwischen Accelerator und einer Misaka-Schwester findet auf einem Containergelände statt. Zu allem entschlossen wirft Touma sich zwischen die Kämpfer. Accelerator kann es gar nicht fassen, und die Misaka-Schwester auch nicht. Warum sollte jemand für einen billig produzierten Klon sein Leben aufs Spiel setzen?

Accelerator hat große Pläne

Touma muß feststellen, daß es gar nicht so einfach ist, an Accelerator überhaupt heranzukommen, denn statt die halbtote Misaka-Schwester greift Accelerator nun ihn an. Für Touma wird es ziemlich eng. Doch Accelerators Siegeszuversicht erfährt einen schweren Dämpfer, als er Bekanntschaft mit Toumas rechter Faust macht und sich völlig unerwartet mit blutigem Gesicht am Boden wiederfindet.

Ungläubig sieht Mikoto von außerhalb des Zaunes zu, wie Touma Accelerator vermöbelt. Doch nachdem der begriffen hat, wie Toumas Technik funktioniert, schlägt er erfolgreich zurück. Es sieht fast so aus, als würde er nun den Schritt auf Level-6 tun, denn er beginnt, die Atmosphäre um sich herum zu beeinflussen. Er erzeugt einen Wirbelsturm, doch das ist erst der Anfang. Wenn er alle Luftmoleküle der ganzen Erde unter seine Kontrolle bringt - das wäre die absolute Macht, die man ihm versprochen hat.

Doch soweit will Mikoto es nicht kommen lassen. Überall in der Gakuen Toshi stehen Windräder herum, und zusammen mit ihren knapp 10.000 Schwestern bringt sie sie unter ihre Kontrolle, läßt sie rückwärts laufen und bläst Accelerators Windkreation davon.

Folge 16 - Shimai (Schwestern)

Accelerator fragt Mikoto, warum sie und Touma solche Anstrengungen unternehmen, ihn daran zu hindern, die Misaka-Schwestern zu töten, die doch nichts anderes sind als der gescheiterte Versuch, Mikoto zu klonen. Aber Mikoto sieht in den Klonmädchen ihre kleinen Schwestern und wird alles tun, sie zu beschützen. Accelerator ist nicht sehr amüsiert. Doch da steht Touma wieder auf und verpaßt Accelerator ein paar Treffer, die ihm für die nächste Zeit die Lust an weiteren Kämpfen nehmen.

Krankenbesuch

Und damit ist das Level-6-Shift-Projekt beendet.

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Touma findet sich an einem Ort wieder, der fast schon sein 2. Zuhause geworden ist: im Krankenhaus. An seiner Seite wacht die Klon-Schwester, die er gerettet hat.

Später, als sie weg ist, kommt Mikoto ihn besuchen und bringt ihm ein paar Plätzchen, allerdings gekaufte. Touma weist sie darauf hin, daß selbstgemachte doch viel besser seien.

Draußen begegnet Mikoto dann wieder der Klonschwester. Viele Dinge gehen ihr dabei durch den Kopf. Doch es scheint, daß die Klone langsam anfangen, so etwas wie ein normales Leben zu führen, auch wenn es wegen ihrer genetischen Ausstattung nicht sehr lange währen wird. Außerdem brauchen sie jetzt jemanden, der auf sie aufpaßt, nachdem sie, wenn man das mal so sagen will, über Nacht allesamt arbeitslos geworden sind.

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Mikoto hat tatsächlich Plätzchen selbst gemacht, doch die Übergabe an Touma klappt leider nicht so ganz.

Folge 17 - Benkyoukai (Lern-Treffen)

In Mikotos und Kurokos Mädchenwohnheim herrschen strenge Ausgangsregeln, und Mikoto muß sich ganz schön ins Zeug legen, um dem Hausdrachen eine Erlaubnis für einen abendlichen Ausgang abzuluchsen. Dabei wollen sie und Kuroko sich doch nur mit Kazari und Ruiko zum gemeinsamen Lernen treffen.

Neues Titellied.

Kuroko hat für Mikoto etwas besonderes

Zum gemeinsamen Lernen gehört natürlich auch gemeinsames Essen. Als Kuroko durch die Straßen geht, um einen guten Laden zu finden, trifft sie auf ihre spezielle "Freundin" Mitsuko, die einen super Lebensmittelladen kennt. Die Lebensmittel dort sind allerdings für ihre Schlange Ekaterina, denn es ist eine Tierhandlung. Das bringt Kuroko dann allerdings auf eine Idee ...

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Mikoto hat derweil im Krankenhaus eine Unterredung mit dem Froschdoktor, der sich um die Klonschwestern kümmert. Er versichert Mikoto, daß es ihnen soweit gut geht. Da sie aber somatische Klone sind und zudem nur 14 Tage zum Ausreifen hatten und daher während ihrer Entwicklung mit allen möglichen Drogen und Medikamenten behandelt wurden, werden sie keine allzu hohe Lebenserwartung haben, nur wenige Jahre. Allerdings kann der Doktor hier noch einiges machen.

Auf dem Weg zum Treffen begegnet Mikoto zufällig Shizuri und Frenda, die von dieser Begegnung genauso wenig begeistert sind wie Mikoto. Kurz darauf kommt auch noch Kuroko dazu. Aber am Ende geht es ohne Blutvergießen ab, sondern sie belassen es mehr oder weniger beim Austausch ausgesuchter Beleidigungen.

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Nach und nach trudeln alle bei Ruiko und Kazari ein. Es gibt Nabe, eine Art Eintopf, wo jeder alle möglichen Zutaten hineingeben kann. Mikoto hat eine riesen Ladung teures Rindfleisch. Aber eine Zutat ganz besonderer Art hat Kuroko: Schildkröte, frisch aus der Tierhandlung. Plus ein Glas Schildkrötenblut.

Später vergrößert sich die Runde noch um Erii, und es wird ein sehr schöner Abend.

Folge 18 - Ohikkoshi (Umzug)

Shizuri und ihr Team haben mal wieder einen Auftrag. Es geht um Waffengeschäfte und Mechas, doch irgendwas ist komisch dabei. Aber egal, solange die Bezahlung stimmt. Was sie nicht wissen: sie sind selbst die Versuchskaninchen eines verrückten Wissenschaftlers namens Aritomi Haruki und seiner Gruppe (STUDY).

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Mitsuko ist hinter einem Räuber her

Banri wird demnächst aus dem Krankenhaus entlassen, und Mikoto, Erii und die anderen sind zu einem letzten Krankenbesuch gekommen. Banri und Erii werden sich ein Zimmer suchen und zusammen wohnen, und Banri kann endlich auf die Schule gehen. Darauf freut sie sich schon lange. Nur für Kazari wird es etwas traurig, weil Erii natürlich bei ihr ausziehen wird.

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Kazari und Kuroko inspizieren das Messegelände, auf dem in ein paar Tagen die große Akademie-Ausstellung abgehalten wird, wo die Top-Studenten der Gakuen-Toshi-Universitäten ihre Forschungsergebnisse präsentieren.

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Unter Einsatz ihrer seltsamen telekinetischen Kräfte fängt Mitsuko einen Straßenräuber. Doch statt Lob und Anerkennung bekommt sie von einem komischen Typen einen schweren Tadel - was da nicht alles hätte passieren können. Der Typ ist übrigens Aritomi, der in den nächsten Folgen eine große Rolle spiele wird und der Mutanten haßt.

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Der Tag der Entlassung aus dem Krankenhaus ist da, und die Mädchen gehen zusammen feiern. Nur Kazari und Kuroko kommen später, weil in einem Teil der Stadt alle Ampeln ausgefallen sind und sie als Judgement-Leute nun den Verkehr regeln müssen.

Nach der Feier verabschieden Banri und Erii sich. Auf dem Weg nach Hause finden Mikoto und die anderen in einem Park ein seltsames kleines Mädchen, das in einem Blumenbeet liegt. Das Mädchen heißt Febri, und das einzige, was sie sonst noch sagt ist "Misaka Mikoto".

Folge 19 - Gakuen Toshi Kenkyu Happyo Kai (Versammlung der Akademiestadt-Messe)

Zu Ruiko und den anderen faßt die kleine Febri schnell Zutrauen, nur bei Mikoto ist sie sehr scheu. Das will Mikoto natürlich nicht auf sich sitzen lassen, doch so leicht ist Febri nicht herumzukriegen. Davon abgesehen wissen die Mädchen nicht, was sie mit Febri jetzt anfangen sollen. Sie wird nirgends vermißt, aber allein im Park kann sie natürlich auch nicht bleiben. Also kümmern sich Ruiko und Kazari erstmal um sie. Und das macht beiden ersichtlich großen Spaß.

Rukio und Kazari nehmen Febri unter ihre Fittiche

Am nächsten Tag liefern sie Febri bei Judgement ab. Febri lutscht ständig Lutscher, und wie sich herausstellt, haben die einen ziemlich extremen Geschmack. Aber nach wie vor gibt es zu Febri keinerlei Spuren. Kuroko vermutet, sie müßte dann wohl ein Child Error sein. Also könnte sie in dem Weisenhaus namens Asunaro untergebracht werden, das Kurokos und Mikotos Hausdrache betreut. Die sagen auch zu, brauchen aber ein paar Tage Vorlauf. Doch damit haben Ruiko und Kazari gar kein Problem.

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Die Mädchen haben wieder auf dem Ausstellungsgelände zu tun, und haben Febri kurzerhand mitgenommen. Dort treffen sie Mitsuko und ihre beiden Flügeladjutantinnen Kinuho und Maaya, die dort ebenfalls etwas erledigen. Die drei finden Febri unglaublich niedlich und freunden sich sofort mit ihr an. Was sie nicht wissen: Aritomi ist auf der Suche nach Febri, und er weiß ziemlich genau, wo er sie finden kann. Und dann läuft Febri auch noch weg.

Weggelaufene Kinder sind bekanntlich sehr schwer zu finden, und so verursacht Febri eine große Aufregung. Ausgerechnet Aritomi ist der erste, der sie findet, doch er kommt nicht zum Zug, weil auch Mitsuko und die anderen auftauchen. Plötzlich laufen ein paar Reinigungsroboter Amok und greifen Febri an, doch Mikoto wirft sich wie eine Löwin dazwischen und erledigt die fahrbaren Mülltonnen.

Folge 20 - Febri

Mitsuko, Kinuho und Maaya sehen auf dem Messegelände zufällig Aritomi und erinnern sich daran, daß sie mit ihm schon mal eine eher unerfreuliche Begegnung hatten.

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Mikot wird in eine Falle gelockt und angegriffen

Der mysteriöse Amoklauf der Roboter, die noch nicht mal eine Batterie eingesetzt hatten, erinnert Kuroko an den ebenso mysteriösen Ausfall der Ampeln. Doch dieses Rätsel läßt sich jetzt erst mal nicht lösen. Statt dessen gehen alle mit Febri ins Onsen. Dort treffen sie den Wohnheim-Drachen, und so wird dieser Badeaufenthalt speziell für Kuroko nicht so erfreulich wie erhofft.

Der Weg nach Hause ist auch anders als sonst. Überall sind Straßensperren, und am Ende landen sie in einem seltsamen Hinterhof, wo plötzlich ein Mecha Mikoto angreift. Die ist ziemlich siegessicher, doch der Mecha läßt sich nicht so leicht ausschalten. Und als Mikoto es dann doch schafft, knallt er gegen ein Gerüst und bringt es zum Einsturz. Kurz darauf steht der Mecha sogar wieder auf und greift Febri an. Endgültig ausgeschaltet wird er schließlich von Mitsuko, die schon die ganze Zeit versucht hat Mikoto und die anderen telefonisch zu erreichen. Völlig chaotisch geht es weiter, denn als nächstes klappt urplötzlich Febri zusammen.

Nachdem die Telefone wieder funktionieren, erscheint Anti-Skill. Aiho stellt fest, daß auch dieser Roboter weder einen Piloten noch eine Batterie hatte. Wie er angetrieben und gesteuer wurde, ist also völlig rätselhaft. Und die Überwachungskameras haben von dem ganze Vorfall nichts aufgezeichnet.

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Febri kommt bewußtlos und mit hohem Fieber ins Krankenhaus. Auch Mitsuko taucht dort auf und warnt Mikoto und die anderen: offenbar ist Febri in Gefahr. Mitsuko, Kinuho und Maaya sind nämlich Aritomi heimlich gefolgt und haben mitgehört, daß er Febri wieder einsammeln will.

Der Froschdoktor, der schon so manches medizinisches Wunder vollbracht hat, bringt auch Febri wieder auf die Beine. Doch er hat schlechte Nachrichten, die er allerdings nur Mikoto erzählt. Febri ist nämlich gar kein Mensch, sondern eine künstlich erschaffene Lebensform.

Folge 21 - Yami (Finsternis)

Von außen sieht Febri wie ein ganz normaler Mensch aus, doch ihr Metabolismus funktioniert teilweise anders. Ihre Zellen produzieren ständig ein Gift, das Febri nur mit den Lutschern, die sie ständig im Mund hat, neutralisieren kann. Bei dem Angriff gestern hatte sie ihren Lutscher verloren und fiel kurz darauf ins Koma. Wahrscheinlich ist das sogar so beabsichtigt, aber wie auch immer: in wenigen Tagen sind die Lutscher alle, und dann wird Febri sterben, denn nicht mal der Froschdoktor kann in so kurzer Zeit ein entsprechende Gegengift herstellen. Nur ihre Erzeuger können Febri retten.

ein mysteriöses Beweisstück

Später am Vormittag wird Febri entlassen. Während die anderen sie nach Hause bringen, trifft Mikoto sich mit einer ihrer Klonschwestern, die auch beim Froschdoktor in Behandlung ist. Diese hat Febri in der Nacht besucht und folgendes herausgefunden: Febri hat eine ältere Schwester. Und sie wurde offenbar genauso programmiert wie die Misaka-Klone, d.h. durch das Testament-System, das Nunotaba Shinobu entwickelt hat. Für Mikoto sieht wieder nach einer Menge Schmutzarbeit aus, die zu erledigen ist. Doch ein zufälliger Anruf von Mitsuko bringt sie dazu, es sich nochmal zu überlegen, auch diesmal wieder alles alleine zu machen. Schließlich entscheidet sie sich dafür, Kuroko, Ruiko und Kazari alles zu erzählen. Und die sind vom Fleck weg Feuer und Flamme, Mikoto und Febri zu helfen. Sie sprudeln geradezu über vor guten Ideen, die sie dann auch sogleich in die Tat umsetzen.

Sie fragen auch bei Anti-Skill wegen der amokgelaufenen Roboter, und hier gibt es eine interessante Spur. Offenbar wurden auf sehr diskreten Druck von ganz oben alle Untersuchungen so geführt, daß nichts dabei herauskam. Und die Beweise hat man auch verschwinden lassen. Bis auf einen, den Aiho persönlich entdeckt und für sich behalten hat: ein kleiner Plastikbehälter mit einem Faden oder so darinnen. Nur kann keiner etwas mit diesen Ding anfangen. Trotzdem scheint es sehr wichtig zu sein.

Und dann gab es ja auch noch diese mysteriösen Ausfälle der Ampeln, Überwachungskameras und Mobiltelefone. Auch das könnte eine Spur sein. Und ... Febri kannte Mikotos Name. Ein Hinweis ... auf Shinobu? Aber warum?

Mikoto bringt den Faden zum Froschdoktor, der herausfindet, daß es ein Haar mit ähnlicher Beschaffenheit wie Febris Haare ist. Aber es ist nicht von Febri, sondern von einem anderen künstlichen Wesen ihrer Art.

Zum Glück hat der Froschdoktor sogar in die Schattenwelt Kontakte. Er bringt Mikoto, nachdem er sie gewarnt hat, zu einer Gefangenen, die Informationen für sie haben könnte. Mikoto kennt sie: es ist Telestina Kihara Lifeline, seit dem Ende der 1. Staffel Bewohnerin einer tief in der Erde vergrabenen Gefängniszelle.

Folge 22 - STUDY

Telestina und Mikoto

Telestina verhöhnt und beleidigt Mikoto nach allen Regeln der Kunst, doch Mikoto ist es egal. Sie will nur Febris Leben retten, auch wenn sie sich dafür erniedrigen lassen muß. Und tatsächlich bekommt sie Telestina dazu, ihr folgendes zu erzählen. Febri läuft unter dem Produktionsnamen Chemikaloid, und die Typen, die sie hergestellt haben, wollten wahrscheinlich der Welt einfach nur ihre Genialität beweisen. Wahrscheinlich haben sie auch etwas mit der bevorstehenden Ausstellung zu tun. Und das erinnert Mikoto an das, was Mitsuko und ihre Freundinnen gesehen haben.

Das alles bespricht sie dann mit ihren Freundinnen. Wichtig ist vor allem, daß Febri nur noch drei Tage zu Leben hat, wenn sie keinen Nachschub an ihren Lutschern bekommt. Zum Glück finden sie recht schnell eine Spur, und die führt zu Aritomi. Er ist noch sehr jung, hat aber schon jede Menge wichtiger Forschungspreise abgestaubt und ist offenbar ein Genie. Aber keins der Mädchen hat je von ihm gehört. Offenbar sind in der Öffentlichkeit nur begabte Mutanten bekannt, während alle anderen hinter den Kulissen arbeiten müssen. Etwas in der Art hat auch Telestina angedeutet, als sie über die finsteren Abgründe der Gakuen Toshi sprach. Das bringt Mikoto dazu, darüber zu sinnieren, wie wohl ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie kein Level-5-Mutant wäre.

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Aritomi gehört zu einer Gruppe namens STUDY Corporation, die eine Fabrik im 17. Bezirk besitzt. Die sieht sich Mikoto dann mal genauer an. Die Fabrik ist aber nur ein Ablenkungsmanöver, wo Aritomi und seine Leute nebenbei Mugino Shizuri und ihre Truppe studieren. Nachdem die alles zusammengeschmolzen haben und wieder weg sind, will dort Shinobu, die ebenfalls bei der STUDY Corporation arbeitet, Febris Daten retten. Unerwartet taucht Mikoto auf. Shinobu gibt ihr die Daten, doch auch das war eine Falle, allerdings nicht von Shinobu, sondern von Aritomi, der Shinobu von Anfang an nicht getraut hat. Es war tatsächlich Shinobu, die Febri Mikoto zugespielt hat, um sie zu retten. Aber die Daten für das Gegenmittel sind gefälscht. Mikoto kann Febri damit nicht retten. Um die echten Daten zu bekommen, muß sie sich in Aritomis Gefangenschaft begeben. Nur denkt Aritomi nicht daran, Febri zu retten, die sowieso nur ein Ersatz für das eigentliche Produkt war: Janie.

Folge 23 - Silent Party

Aritomi startet die "Silent Party"

Nur Mutanten zählen etwas in der Gakuen Toshi. Für alle anderen ist es egal, wie sehr sie sich anstrengen, welche Leistungen sie erbringen. Sie bleiben für immer unbeachtet. Das hat Aritomi verbittert, und als Konsequenz erprobt er nun eine völlig neue Methode, hochwertige Mutanten zu züchten. "Projekt Chemikaloid" heißt der Plan, doch niemand interessierte sich dafür. Also mußte der Beweis her, daß es funktioniert: Febri und ihre Schwester Janie. Und mit ihnen bzw. mit Janie plant Aritomi für den folgenden Tag eine Revolution (die "Silent Party"), damit die ganze Welt endlich merkt, daß es ihn gibt und daß er ein Genie ist.

Nicht sehr genial von ihm ist es allerdings, Mikoto und Shinobu einfach irgendwo einzusperren, von wo sogar ein Gelähmter entkommen könnte. In der Tat kann Mikoto sich nicht bewegen, weil das Gift, das Aritomi in sie hat injizieren lassen, die Verbindung ihrer Nerven zu den Muskeln blockiert, ausgenommen ihren wichtigsten Körperteil, nämlich den Mund. Aber als Level-5-Elektromaster kann sie ihre Skelettmuskeln auch direkt elektrisch stimulieren.

Wir erfahren bei dieser Gelegenheit auch, wie es Shinobu ergangen ist, nachdem sie in Folge 9 gefangen wurde. Shizuris Leute verkauften sie an STUDY, doch heimlich versuchte Shinobu stets, STUDYs Pläne zu hintertreiben, zum Beispiel, indem sie Febri freiließ. Das war nur eine Verzweiflungstat, doch möglicherweise der entscheidende Anstoß. Denn jetzt muß sie nicht mehr allein um Janies und Febris Leben kämpfen. Mikoto und ihre Freundinnen sind an ihrer Seite, und sie legen gleich los. Kuroko holt Mikoto heraus, Shinobu aber bleibt da, weil sonst jede Verbindung zu Janie und zu Aritomi, der als einziger das Rezept für das Gegengift für Febri hat, abreißen würde.

Jetzt müssen Mikoto und alle anderen einschließlich Judgement, Anti-Skill, Mikotos Klon-Schwestern und Mitsukos Familie auf den großen Terrorangriff vorbereiten, der am nächsten Tag stattfinden soll, die Silent Party. Doch das wird keine Kleinigkeit: STUDY hat sage und schreibe 20.000 Mechas einsatzbereit!

Folge 24 - Eternal Party

Shinobu, Febri und Ruiko wollen Janie befreien

Es kracht rund um das Ausstellungsgelände, als Mikoto und ihre zahlreichen Helfer Aritomis Mecha-Armee zusammenhauen. In dieser Folge sehen wir auch zum ersten und einzigen Mal Kinuho und Maaya in Aktion, denn die beiden sind ebenfalls Mutanten. Am Anfang sind Aritomi und seine Leute noch zuversichtlich, doch das vergeht ihnen sehr schnell. Das Blockieren der Kommunikation nutzt ihnen nichts, denn die anderen haben Telepathen, die einfach ein telepathisches Netzwerk aufbauen. Gegen die riesen Mechas setzen Mikotos Leute noch größere Mechas, die sie von Mitsukos Familie geliefert bekommen haben, und die Ekaterina II genannt werden.

Aritomi hat auch Mugino Shizuris Meltdowner-Fähigkeit kopiert, doch damit ist die echte Shizuri gar nicht einverstanden, der jetzt erst klar wird, was diese ganzen komischen Einsätze ohne Gegner, in die sie die letzte Zeit geschickt worden ist, in Wahrheit zu bedeuten haben. Sie ist nicht amüsiert und schmilzt Aritomis Mechas einfach zusammen.

Schließlich erreicht Mikoto mit Febri Aritomis Basisstation, doch Aritomi hat noch ein letztes Ass im Ärmel. Vom Weltraum aus werden sich 5000 Filamente in der Atmosphäre über der Gakuen Toshi verteilen, mit denen Janie dann in einer Art Kettenreaktion alles zerstören wird. Die Raketen sind schon auf dem Weg. Doch selbst das ist für Mikoto kein Grund aufzugeben. Zusammen mit Kuroko läßt sie sich in den Weltraum schießen und fängt die Raketen ab.

Mit Febris Hilfe befreien sie dann auch noch Janie, und damit gibt es für alle ein großes Happy End.


Erstellt am 21.4.2015. Letzte Änderung: 23.5.2015