Saishuu Heiki Kanojo - Zusammenfassung der Handlung 3. DVD Teil 8 - 10

Laufzeit der DVD: ca. 72 min.

Saishuu Heiki Kanojo 3. DVD

Teil 8 - Minna kawatte iku (Everyone's changing)

Es schneit. Shuuji sitzt im leeren Klassenzimmer und denkt daran, wie seine Mitschüler immer weniger werden. Sie sind tot, bei der Armee, oder sie kommen einfach nicht mehr. Draußen kreisen Hubschrauber über den Bergen.

Dort soll es angeblich einen Überlebenden des feindlichen Flugzeuges geben. Shuujis Schulkameraden kaufen sich in der Stadt Waffen und gehen in die Berge, um ihn zu jagen. Auch Yukari ist dort. Sie hat immer einen recht coolen Eindruck gemacht, aber in Wirklichkeit hat Takes Tod in Sapporo ihr Leben völlig aus der Bahn geworfen.

*

Atsushi hängt in der Stellung herum. Es ist ein friedlicher, fast langweiliger Tag. So ist also der Krieg. Irgendwo fallen Schüsse, aber die alten Hasen meinen, das wäre nur die Begrüßungsmusik. Später erfährt Atsushi, daß ein Mädchen von der Patrouille nicht mehr zurückgekommen ist. Atsushi ist entsetzt. So ist also der Krieg.

In der Nacht döst Atsushi ein, als plötzlich Leutnant Tetsu vor ihm steht und ihn wieder aufweckt. Denn wer schläft, ist tot. Dann macht sich Tetsu auf den Weg. Er verbietet Atsushi, ihm den Rücken freizuhalten, denn er will nicht aus Versehen von hinten erschossen werden.

Tetsu vermutet eine feindliche Patrouille. Doch wen findet er statt dessen - die weinende Chise!

Die beiden beschließen, mal für einen Tag den Krieg zu vergessen. Sie haben im Niemandsland zwischen den Fronten die halbe Stadt für sich alleine und gehen Essen, Einkaufen und alles, was Spaß macht.

*

Irgendwann während der Schule gehen Shuuji und Akemi zusammen nach Hause. Akemis Gefühle sind vollkommen durcheinander, weil Atsushi da draußen kämpft und wahrscheinlich Menschen tötet - für sie.

Yukari

*

Im tiefen Schnee findet Yukari ihren Rosenquarz-Anhänger - wie der auch immer da hingekommen sein mag. Und plötzlich steht der feindliche Soldat (gesprochen von Masutani Yasunori) vor ihr und fleht sie um Hilfe an (er redet übrigens Englisch bzw. Amerikanisch, und das ist in der ganzen Serie der einzige Hinweis auf die Identität des Feindes. Aber die spielt sowieso keine Rolle, denn dieser Krieg frißt am Ende jeden.). Yukari reißt die Pistole hoch und drückt ab. Allerdings ist sie noch gesichert. Der Soldat sieht, daß es hier um Leben und Tod geht und zieht seine eigenen Waffe. Aus beiden geht ein Schuß ab, und beide liegen schließlich tot in ihrem Blut im Schnee.

*

Nachdem Yukari tot ist und Akemi sich wieder etwas beruhigt hat, meint sie, Atsushi würde bestimmt viel zu Essen bekommen, so als Soldat. Bei ihr selbst sieht das nicht so gut aus. Es gibt nichts mehr, und sie hat schrecklichen Hunger.

Shuuji kann sie aber trösten, und so geht sie doch noch recht fröhlich und vergnügt nach Hause.

*

Das HQ sucht Chise. Aber es gibt auch Hoffnung, nämlich Verhandlungen mit dem Feind, die anscheinend recht vielversprechend verlaufen. Doch das ist nur eine Illusion. Chise, die gerade beim Kleider-Einkaufen ist, bekommt das als erste zu spüren. Sie kann das Nahen des Feindes spüren, und sie reagiert darauf. Tetsu kann gerade noch verhindern, daß sie durchgeht. Am Abend kehren sie zu ihrer Einheit zurück. In der goldenen Abenddämmerung erzählt Chise Tetsu, daß es in spätestens drei Tagen hier aus sei. Der Feind kann nicht mehr anders als weitermachen, nachdem sie selbst seine Heimat, den Nachschub und selbst die Fluchtwege ausgelöscht hat.

Die beiden beschließen, auch die Nacht zusammen zu verbringen. Denn viele Nächte wird es nicht mehr geben. Dann schlafen sie miteinander. Das macht nichts, denn Tetsu wird bald sterben.

In dieser Nacht gibt es in Shuujis Stadt ein sehr starkes Erdbeben.

Teil 9 - Akemi

Tetsu und Chise wollen miteinander schlafen. Chise fürchtet sich, aber Tetsu meint, ohne Angst gehe es nicht. Dann aber schickt er sie weg.

Und so steht Chise am nächsten Tag wieder ihrer Einheit zur Verfügung. Allerdings braucht sie nach dem zwei Tagen erst mal Wartung und Systempflege. Sie klappt zusammen. Der Doktor / Techniker untersucht sie und meint, es sei zu spät. Chise werde nie wieder das Bewußtsein erlangen.

Draußen sitzt Atsushi mit seinen Kameraden. Es ist sehr ruhig. Doch dann erfährt er, daß in dieser Nacht ein schweres Erdbeben Hokkaidou getroffen hat. Er macht sich große Sorgen um Akemi und seine Familie. Doch machen kann er nichts.

*

Die Stadt ist in der Tat schwer verwüstet. Shuuji trägt seine Mutter in das Not-Krankenhaus. Sie ist nicht allzu schwer verwundet und protestiert, andere bräuchten dringender als sie den Arzt, aber es ist natürlich seine Pflicht, sich um seine Mutter zu kümmern. Allerdings muß sie längere Zeit warten. Shuuji will nach Hause gehen und eine Decke holen. Doch er wird aufgehalten.

Und zwar von Satomi. Sie bittet Shuuji, zu Akemi zu kommen. Und so, wie sie das vorbringt, merkt Shuuji schon, daß es kein normaler Besuch werden wird.

Denn Akemi liegt im Sterben. Bei dem Erdbeben wurde sie sehr schwer verletzt und liegt jetzt notdürftig verbunden in ihrem blutdurchtränkten Bett.

Akemi

Die beiden nehmen Abschied (die Szene zieht sich natürlich etwas länger hin), und dann stirbt Akemi in Shuujis Armen. Erst in ihrer letzten Minute hat sie den Mut gefunden, Shuuji zu küssen und ihm ihre Liebe zu gestehen.

*

Atsushi unterhält sich mit einem seiner Kameraden über ihre Mädchen. Einen Moment später wird der Soldat dann direkt neben Atsushi von einem Heckenschützen erschossen. Dann beginnt ein wildes Gefecht. Atsushi sitzt hinter einem Pfeiler und macht gar nichts mehr.

*

Am Abend trägt Shuuji seine Mutter wieder zurück in ihr Haus beziehungswies das, was noch davon übrig ist.

Und Chise erwacht wieder.

Bei dem Gefecht wird auch Tetsu verletzt. Er meint, er habe jetzt wohl genügend Feinde ins Jenseits befördert, um selbst guten Gewissens sterben zu können. Er schleppt sich davon und landet in einem verlassenen Haus. Doch so verlassen ist es nicht. Es halten sich vier Soldaten darin auf (wahrscheinlich sogar eigene).

Tetsu ist zwar ziemlich am Ende, aber seine Reflexe funktionieren noch. Mehr als einen erwischt er allerdings nicht. Die drei anderen fliehen. Draußen begegnen sie Chise. Sie feuern auf sie, und Chise ist kurz davor durchzugehen.

Teil 10 - Soshite (And Then ...)

Chise geht wieder aus. Denn sie hat Tetsu gefunden. Er liegt in dem Haus im Sterben. Allerdings erkennt er sie nicht mehr und nennt sie Fuyumi. Chise versucht, sich noch irgendwie um ihn zu kümmern, aber er macht es nicht mehr lange und stirbt einen ziemlich jämmerlichen Tod.

Chise erscheint dann kurz bei ihrer Einheit, murmelt, sie hätten wohl immer noch nicht genug vom Krieg, steigt dann über die Stadt auf und löscht sie aus. Auch Atsushi findet dabei sein Ende. Dann fliegt sich nach Hause zu ihrer Stadt.

Tetsu hat noch einen Brief für seine Frau hinterlassen, den Chise später dann bei ihr vor die Tür legt.

*

Chise bei Fuyumis Haus

Die Schule wurde geschlossen und dient zur Zeit als Notunterkunft für Erdbebenopfer und Flüchtlinge. Ab dem folgenden Tag allerdings wird es militärisches Hauptquartier. Zum Abschied wollen die Schüler, die noch übrig sind, in der Nacht ein großes Fest veranstalten. Sie spüren, daß es ihr letztes sein wird.

Akemis und Satomis Vater fährt zur Schule, um den Schülern ein bißchen zu helfen. Er bedankt sich auch bei Shuuji, daß er bei seiner Tochter war, als sie starb. Akemis Tod hat ihn tief getroffen. Zum Dank schenkt er Shuuji eine Flasche Wein, die er gekauft hatte, als Akemi geboren wurde. Eigentlich wollte er sie mit ihr trinken, eines Tages ...

Es gibt ein Problem: die Soldaten rücken an und wollen die Schule sofort requirieren. Irgendwie kann Shuuji sie allerdings dazu bringen, doch noch wie geplant die eine Nacht zu warten. Allzu hilfreich ist die Armee bisher ja auch nicht gewesen.

Und so findet die Feier doch noch statt. Die Kinder entzünden vor der Schule ein großes Feuer. Und Shuuji denkt an Akemi und all die anderen, die nicht mehr da sind. Er sucht die alten Plätze auf und landet schließlich in seinem Klassenzimmer. Dabei trifft er auf Kawahara, den Wissenschaftler, dem Chise ihre jetzige Existenzform zu verdanken hat. Er murmelt "shikata nakatta n desu" (was in diesem Fall soviel heißt wie "ich kann nichts dafür"). Er drückt Shuuji eine Ladung Pillen in die Hand - alle, die noch übrig sind. Es ist der Rest von Chises Leben. Shuuji braucht eine Zeitlang, bis er begreift, was dieser Typ ihm da hat sagen wollen.

Shuuji trinkt dann im Andenken an Akemi von dem Wein, als plötzlich die Tür aufgeht. Es ist Fuyumi, die gerade erfahren hat, daß ihr Mann gefallen ist. Sie bittet Shuuji ganz direkt, mit ihr zu schlafen. Ganz dazu kommt es dann aber doch nicht. Shuuji meint, er könne sie nicht beschützen, und wenn es jemanden gäbe, den zu beschützen seine Kraft reiche, dann sei es nicht Fuyumi.

Und so geht sie davon, und Shuuji sieht sie niemals wieder.

Dafür wartet am nächsten Morgen Chise draußen vor der Schule auf ihn. Und damit ist die Welt für einen Augenblick fast wieder in Ordnung.

Hand in Hand gehen sie durch die Stadt davon.


Erstellt am 24.1.2005. Letzte Änderung: 20.2.2014