Sailor Moon SuperS-Film

Spielauer ca. 56 min

Es ist Nacht. In einem Dorf, das ein bißchen an ein mitteleuropäisches Dorf früherer Jahrhunderte erinnert (daher dürfte wohl auch das Thema dieses Films stammen - "der Rattenfänger von Hameln" nämlich) ertönt eine Musik. Ein Junge (Pupulan, gesprochen von Tobita Nobuo) marschiert durch die gepflasterten Straßen, spielt auf seiner "Flöte", versetzt alle Kinder in Trance und führt sie auf sein Schiff.

die Stadt
Makoto beim Kochen

Usagi, Chibi Usa und die anderen haben sich bei Makoto getroffen und backen Plätzchen. Ami erzählt, daß ihre Mutter ihr immer Plätzchen gebacken hat, wenn sie traurig war. Auch die anderen meinen, die Plätzchen ihrer Mütter seien etwas ganz besonderes gewesen - außer Chibi Usa, deren Mutter (bekanntlich) keine besonders geschickte Köchin ist. Dafür vertraut sie aber voll und ganz in ihre eigenen Kochkünste.

Als die Plätzchen fertig sind, streiten sich Usagi und Chibi Usa, wer von beiden die besseren gemacht hat. Später geht Chibi Usa durch die Stadt und trifft Peruru, der sich gerade im Schaufenster Süßigkeiten ansieht. Für kurze Zeit sieht Chibi Usa Elfenflügel an ihm.

Peruru

Neugierig geht sie zu ihm, um ihn zu untersuchen. Die beiden freunden sich schnell an. Peruru meint, die Süßigkeiten in dieser Stadt seien sehr glücklich. Dann bläst er auf seiner Flöte und läßt sie ein bißchen tanzen.

Peruru und Chibi Usa

Chibi Usa freut sich sehr über dieses Kunststückchen und schenkt ihm ihre Plätzchen. Peruru ist ganz gerührt. Derweil bringt Usagi Mamoru ihre Plätzchen und zwingt ihn, sie zu essen. Wie üblich, ist sie tierisch eifersüchtig auf Chibi Usa. Im Radio hören die beiden, daß in vielen Städten mehrerer Länder in der vorigen Nacht Kinder verschwunden sind.

In der nächsten Nacht zieht Pupulan durch die Stadt - diesmal durch Tokyo. Auch Chibi Usa wird sein Opfer. Doch Diana weckt Usagi, die sich an die Verfolgung von Chibi Usa und der anderen "entführten" Kinder macht. Ami ortet die Energie der Flöte, und sie verfolgen den Zug bis zu einem Spielplatz, auf dem eins der seltsamen Schiffe parkt. Die Mädchen versuchen die Kinder aufzuhalten, doch Pupulan bekämpft sie mit seinen Bonbon-Baddies, die sich als recht lästige Dämonen erweisen.

Makoto und ein Bonbon-Baddy
Pupulan

Die Mädchen verwandeln sich, doch leider hilft ihnen das auch nicht viel weiter, denn Pupulan versetzt sie mit seiner Flöte in eine Traumwelt. (Bei dem Kampf gegen die Bonbon-Baddies kommt zum ersten Mal seit längerer Zeit mal wieder Sailor Moons Tiara zum Einsatz). Gerettet werden sie aus dem Traum dann durch Tuxedo Kamen.

Doch schon tauchen wieder unzählige Bonbon-Baddies auf. Als es gerade ans Eingemachte geht, erscheint Peruru (er hat Chibi Usas Plätzchen dabei) und stört Pupulans Kampf. Der ist über diesen Verrat außer sich.

Tuxedo Kamen

Dann erscheint Badianu, die Herrscherin des Traumlandes, am Himmel und stellt die beiden wegen der Verzögerung zur Rede.

Badianu

Peruru ist empört darüber, daß alle Kinder entführt werden sollen. Pupulan meint, Badianu wolle den Kindern das ewige Glück schenken. Und Chibi Usa will sie auch beglücken. Die Bonbon-Baddies greifen wieder an und liefern dem Sailor Team und Tuxedo Kamen eine heiße Schlacht. Dann entführen sie noch Chibi Moon auf das Schiff, das dann in den Himmel startet. Die anderen können ihr nicht mehr helfen. Dafür stellen die Senshi Peruru zur Rede.

Derweil erreichen drei der Schiffe das Traumland Majipanu. Lachend springen die Kinder hinaus und werden von Badianu in Empfang genommen. Chibi Usa sieht einige Kinder in Glassärgen liegen. Badianu holt sie zu sich und verkündet ihr, was sie vorhat: mit der Traum-Energie der schlafenden Kinder vergrößert sie ihr schwarzes Traumloch, bis es eines Tages die ganze Erde verschlingt. Dann werden alle Menschen ewig schlafen und für immer glücklich sein. Chibi Usa meint, sie wäre ganz schön verrückt und der Plan würde niemals gelingen: Sailor Moon würde die Erde nämlich beschützen.

Badianu
Pupulan

Mit Perurus Schiff macht sich das Sailor-Team auf zur Traumstadt. Peruru will unbedingt Chibi Usa retten. Doch schon beim Anflug werden sie beschossen und bauen eine schöne Bruchlandung. Immerhin sind sie mal da. Aber jetzt müssen sie gegen Pupulan und seine Dämonen kämpfen - und gegen zahllose Bonbon-Baddies.

Uranus

Da tauchen überraschend Sailor Neptun, Uranus und Pluto auf, die durch Badianus dunkle Energie angelockt wurden. Sie schießen die Bonbon-Baddies ab und verwandeln zuerst Pupulans Dämonen und dann auch ihn selbst zurück - in Vögel.

Pupulan
Sailor Moon und Peruru

Mit Perurus Schiff, das trotz allem noch funktioniert, fliegen sie tiefer in die Stadt hinein zu Badianus Machtzentrum. Dort endet die Reise etwas plötzlich: Badianu schießt das Schiff ab. Und damit beginnt der Endkampf, der sich allerdings dank Badianus großer Macht ziemlich in die Länge zieht.

Badianu aktiviert nämlich mit Chibi Moons Energie das Schwarze Traumloch, wobei Chibi Moon sich in Chibi Usa zurückverwandelt. Die Senshi und Peruru kämpfen tapfer, und schließlich können sie Badianus Schirm durchbrechen. Doch sie werden unaufhaltsam zum Schwarzen Traumloch gezogen, in das sich Badianu schon begeben hat.

Chibi Moon

Sailor Moon stürzt sich hinterher. Im Innern findet sie die schlafende Chibi Usa, doch Badianu schickt die beiden in einen Traum, aus dem sie nie mehr erwachen sollen.

Usagi und Mamoru

Aber Usagi fällt nicht darauf herein, obwohl Mamoru in dem Traum die Hauptrolle spielt. Badianu ist empört. Sie wolle doch nur das Beste für die Menschheit.

Badianu

Da aktiviert Sailor Moon ihren Silberkristall und vernichtet das Traumloch. Doch Badianu ist noch nicht besiegt. Aber die gemeinsame Energie aller Senshi plus die beiden Silberkristalle zusammen genügen schließlich, auch Badianu zu vernichten. Zu guter Letzt vergeht auch noch Majipanu, und die Kinder kehren wieder auf die Erde zurück.

Chibi Moon und Peruru

Und dann heißt es für Peruru und Chibi Usa Abschied nehmen - romantisch am Meeresstrand. Chibi Usa gibt Peruru einen Kuß, und der entschwebt selig und zufrieden - ins Reich der Träume, die er beschützt.

Ende

Erstellt am 11.4.1999. Letzte Änderung: 12.10.2010