Scrapped Princess - Zusammenfassung der 1. DVD Teil 1 - 4

Laufzeit der DVD: ca. 90 min.

Scrapped Princess

Teil 1 - Suteneko Oojo no Zensoukyoku (Ouvertüre der weggeworfenen Prinzessin)

Ein Planwagen fährt über eine idyllische Landschaft, die neben Reisfeldern auch einige gigantische, surrealistisch wirkende Artefakte enthält. Die Teilnehmer diese Reise: Shanon, Raquel und Pacifica Cassul, die Scrapped Princess, hinter der so ziemlich jeder in diesem Teil der Welt her ist. Denn es gibt eine Prophezeiung des Gottes Mauser, daß sie an ihrem 16 Geburtstag die Welt zerstören werde. Bis dahin ist es nicht mehr lange, und die Meinung ist, daß die Welt doch lieber nicht vernichtet werden sollte und man Pacifica somit vorher umbringen müsse.

Räuber jagen die Scrapped Princess

Vor einiger Zeit haben die drei Manurhin verlassen, wo Pacifica 15 Jahre lang unentdeckt gelebt hat. In Sicherheit sind sie durch diese Flucht aber noch lange nicht. Jedenfalls nicht, solange sie nicht das Reich Leinwand hinter sich gelassen habt. Eine Gruppe Maskierter hält den Wagen an und fordert Pacificas Kopf. Doch gegen die Zauberkräfte von Raquel und die Schwertkünste von Shanon haben die Banditen keine Chance.

Plötzlich taucht hinter Pacifica ein junger Mann auf und spricht sie an, weil sie nichts als zusieht. (Viel mehr wird sie in den restlichen 23 Folgen auch nicht tun, denn sie ist eigentlich in gar nichts talentiert und bringt nie etwas aus eigener Kraft zustande.) Dann dreht er sich um und geht davon.

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Der Oberpriester der hiesigen Kirche von Mauser befiehlt seinen Leuten, nachdem die Attentäter von eben versagt haben, die Scrapped Princess in seine Kirche zu locken. Die Anführerin der Attentäter ist eine Frau namens Diana, die zufällig eine Tante der Cassuls ist. Sie hat sich früher viel und Pacifica gekümmert, und so hat sie schnell das Vertrauen der drei und kann ihren Auftrag ausführen. Nicht, daß es ihr Spaß machen würde, Pacifica dem Tode zu überantworten. Aber schließlich wird sie die Welt zerstören ...

Natürlich kennen auch Raquel und Shanon die Prophezeiung von Grendel, aber es ist ihnen egal. Sie verteidigen ihre Adoptivschwester wenn's sein muß mit ihrem eigenen Leben. Und auch diesmal kommen sie rechtzeitig, um Pacifica wieder herauszuhauen, wobei Raquel eine sehr beeindruckende Nummer abzieht.

Die drei setzen dann ihre Flucht fort. Es ist eine ziemliche Belastung für Pacifica. Sie hätte gerne ihr altes, sorgenfreies Leben wieder. Aber sie ist nun mal die Scrapped Princess, auch wenn es nicht ihre Schuld ist. Aber sie ist sich sehr genau darüber im klaren, daß sie für Shanon und Raquel eine große Bürde ist.

In der Nacht taucht wieder der junge Mann auf. Er heißt Christopher Armalite, meist Chris genannt, und gehört zu einer königlichen Spezialeinheit. Ohne große Worte greift er Shanon an und erweist sich als ausgesprochen starker Gegner. Als dann aber Raquel aufwacht, zieht Chris es vor, erst mal wieder zu verschwinden.

Teil 2 - Hanjaku Kishi no Maachi (Marsch des halbgaren Ritters)

Chris kehrt zu seiner Einheit zurück und erstattet seinem Major Bericht.

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Pacifica wird mal wieder von Banditen überfallen. Diesmal sind es zwar nur ganz gewöhnliche Räuber, aber das macht für Shanon natürlich keinen Unterschied. Doch bevor er etwas unternehmen kann, erscheint ein seltsamer Typ, der ein bißchen an Don Quixote erinnert und sich voller Entschlossenheit auf die Räuber stürzt. Oder bessergesagt stürzen will, denn statt dessen landet er im Graben. Den Rest erledigt dann doch Shanon.

der Frosch-Dämon

Etwas später treffen die drei dann wieder auf den Möchtegern-Ritter, der Leopold Skorpus heißt, sich auf der Stelle in Pacifica verliebt und sie vom Fleck weg heiraten möchte. Leo ist der ältestes Sohn des Barons von Takos und will ein echter Ritter werden. Allerdings weiß er nicht so recht, wie man eigentlich ein Ritter wird. Deswegen ist er auf der Suche nach einem ehemaligen königlichen Ritter namens Doyle Barrett, von dem er es lernen will.

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Die vier erreichen einen romantischen See. Pacifica nimmt gerade ein Bad und versucht dann, Leo das Schwimmen beizubringen, als sich plötzlich ein riesiges Ungeheuer erhebt, eine Art gigantischer Frosch, der es offenbar auf Pacifica abgesehen hat. Shanon will sie natürlich retten, aber wie? Praktischerweise taucht ein weiteres seltsames Wesen (Zefiris) auf, das die Gestalt einer jungen Frau hat, und bietet Shanon ihre Hilfe an. Diese Frau, oder was auch immer sie in Wirklichkeit sein mag, gibt Shanon einige unverständliche Erklärungen, dann feuert sie einen Energiestrahl auf den Frosch, woraufhin dieser sich auflöst und sich ebenfalls in der Gestalt einer Frau (in Normalgröße) wieder zusammensetzt. Zefiris schwebt über dem See und weist Pacifica an, die Frau schlafen zu schicken. Pacifica versteht zwar kein Wort, tut aber wie ihr geheißen.

Die Frau bedankt sich und löst sich wieder auf. Und auch Zefiris verschwindet erst mal wieder.

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Zufällig wohnt der gesuchte Doyle Barrett nicht weit weg, aber die Begegnung mit ihm wird für Leo eine Enttäuschung. Doyle ist schon lange kein Ritter mehr, will davon auch nichts mehr wissen und betätigt sich jetzt als Arzt. Zu Leo sagt er, wenn er was nützliches machen wolle, solle er diesen Ritter-Quatsch vergessen und lieber ein Feld pflügen.

Doyles nächster Patient ist Pacifica, die in ihrer Empörung leider nicht auf den Weg geachtet hat ... Das gibt Leo immerhin noch einmal die Gelegenheit, mit seinem Idol, das er sein ganzes Leben lang verehrt hat, zu sprechen. Doch Doyle will nicht mehr über solche Dinge wie Ritterlichkeit und Gerechtigkeit sprechen. Anscheinend hat er etwas erlebt, das seinen Glauben daran gründlich zerstört hat.

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Am Abend sind Leo, Raquel und Pacifica wieder zurück am See, wo Shanon auf sie wartet. Eine alte Frau, die zuvor Zeugin wurde, wie Pacifica den Geist des Sees Schlafen geschickt hat, ist auch wieder da und bringt ein üppiges Abendessen mit. Sie erkundigt sich dann, wie die Reise zu Doyle war. Nachdem sie erfahren hat, daß dieser von Rittern und solchen Dingen nichts mehr wissen will, berichtet sie, es gebe ein Gerücht, demzufolge Doyle vor 15 Jahren den Auftrag hatte, eine neugeborene Prinzessin, die unter einem schlechten Stern zur Welt gekommen und deshalb zur Scrapped Princess geworden war, umzubringen. Doyle selber hatte schon sowas angedeutet, aber Pacifica, Leo und Shanon verstehen erst jetzt, was er damit gemeint hatte. Allem Anschein nach hat Doyle das niedliche, hilflose Baby damals wirklich in eine Schlucht oder so geworfen, aber mit seinem Glauben an Gerechtigkeit und Ritterlichkeit war es von diesem Moment an vorbei.

Und so erfährt Pacifica ein weiteres bedrückendes Detail aus ihrem Leben. Aber auch Leo, der übrigens keine Ahnung hat, daß Pacifica besagte Scrapped Princess ist, hat sich das Ritter-Dasein wohl anders vorgestellt.

Teil 3 - Yurusarezaru Mono no Soudouka (Fanfare der unverziehenen Person)

Leo begleitet Pacifica und die anderen, beklagt sich aber über die schlechten Wege, woraufhin Pacifica meint, er bräuchte ja nicht mit ihnen zu reiten.

Die vier kommen an einen Kontrollpunkt. Anscheinend macht die Reichsverwaltung langsam ernst mit der Suche nach der Scrapped Princess. Trotzdem schaffen die vier es durchzuschlüpfen. Wobei Leo immer noch keinen blassen Schimmer hat, mit wem er da zusammen unterwegs ist.

Pacifica und Shanon

In der Stadt Taurus angekommen steigen sie auf Pacificas speziellen Wunsch hin mit ihrem letzten Geld in einer recht komfortablen Herberge ab, in der ein sehr schweigsames Mädchen namens Winia arbeitet. Pacifica schließt sie sofort ins Herz. Nur kann Winia mit solchen spontanen Freundschaften nichts so rechtes anfangen.

Pacifica macht sich dann auf die Suche nach einem Job und landet schließlich bei einer Bäckerei, wo sie als Drachen-Maskottchen verkleidet auf der Straße Brötchen verkauft. Raquel (in Maid-Uniform) erweist sich als sehr erfolgreichen Verkäuferin, Pacifica eher als Niete, sodaß sie das Kostüm in die Ecke schmeißt und sich was anderes sucht. Dafür muß Leo Raquel nun assistieren und sich als Drachen verkleiden.

Derweil haben auch Chris und seine Elite-Truppe die Stadt erreicht und beginnen mit der Suche nach Pacifica.

Pacifica und Winia sind inzwischen gute Freundinnen geworden und Pacifica hofft, hier mal eine Zeitlang bleiben zu können. Das Arbeiten überläßt sie dabei großzügig Shanon und Raquel. Am Abend erscheint mal wieder Zefiris bei Shanon, der gerade dabei war, das Onsen zu schrubben. Sie warnt ihn, neue Attentäter seien in der Stadt. Dann löst sie sich wieder auf. Shanon nimmt die Warnung nicht auf die leichte Schulter. Sie brechen sofort auf, obwohl es schon Abend ist. Nicht nur Winia ist darüber sehr traurig. Es dauert allerdings nicht lange, da erfährt sie den Grund dafür, denn Chris taucht bei ihr auf. Seine Leute haben nicht allzu lange gebraucht, um Pacifica aufzustöbern.

Und damit diesmal nichts schiefgeht, schnappt er sich Winia und nimmt sie als Geisel mit. Shanon macht sich sofort auf den Weg, um sie wieder zu befreien. Es ist schon Nacht, als er das Kristalltal erreicht, in dem Chris auf ihn wartet. Die Wartezeit hat dieser übrigens genützt um Winia zu erzählen, um was es hier eigentlich geht und wer Pacifica in Wirklichkeit ist.

Teil 4 - Deai to Wakare no Koncheruto (Konzert der Begegnung und der Trennung)

Beim Warten auf Shanon kommen Chris und seine Geisel ein bißchen ins Gespräch. Beide sind Waisen, wobei Chris' Eltern schon so lange tot sind, daß er sich an sie nicht mehr erinnern kann. Und auch Winia hatte nach dem Tod ihrer Eltern niemanden, der sie haben wollte, außer ihrem Onkel, in dessen Hotel sie seitdem lebt und arbeitet. Deshalb glaubt sie nicht, daß jetzt jemand kommen und sie retten werden, denn warum sollten Pacifica und ihre Leute sich mit ihr abgeben?

Tun sie aber, denn wenig später kommt Shanon. Ohne viele Worte beginnt der Kampf. Chris kann es einfach nicht verstehen, warum Shanon den Auslöser für den Weltuntergang verteidigt. Wie auch immer, kurz darauf ist er besiegt und hat Shanons Klinge an der Kehle. Chris meint, er sollte ihn jetzt am besten töten, doch Shanon antwortet, wenn er jemanden für sie umbrächte, würde Pacifica wirklich der Auslöser zur Zerstörung der Welt werden.

Der Kampf hatte ein paar unheimliche Zuschauer: den Peacemaker Galil und einige seiner Leute. Und so, wie es aussieht, ist von denen nichts gutes zu erwarten.

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Shanon besiegt Chris

Es ist schon fast Morgen, als Shanon und Winia zurückkommen. Pacifica freut sich riesig, aber auch Winias Onkel ist überglücklich, sein Mädchen lebend wiederzusehen. Nichts desto trotz wissen alle, daß Pacifica nicht bleiben kann. Nach dem Frühstück macht sie sich mit Raquel und Shanon also wieder auf den Weg. Winia ist darüber sehr traurig, aber so ist das nun mal.

Nachdem der Wagen die Stadt verlassen hat, erfolgt ein Überfall. Da taucht plötzlich Chris auf und gibt den Angreifern einen geheimen Befehl, woraufhin diese sich sofort zurückziehen. Chris erklärt dann, daß Taurus in Gefahr sei. Dort sind nämlich inzwischen Galils Handlanger aufgetaucht. Galil hat sie in riesige Schleimmonster verwandelt, deren Auftrag lautet, jeden, der mit der Scrapped Princess in Berührung gekommen ist, auszulöschen, d.h. die ganze Stadt zu vernichten. Pacifica, Raquel und Shanon kehren auf der Stelle zurück, um zu retten, was noch zu retten ist. Doch der Kampf gegen diesen unheimlichen Gegner scheint aussichtslos.

Zudem spricht nun auch der Peacemaker selbst zu den Leuten. Er gibt ihnen den telepathischen Befehl, die Scrapped Princess zu zerstören. Der Befehl eines Peacemakers ist nichts, worüber man diskutieren könnte. Die Menschen werden zu Zombies und greifen Pacifica an, allen voran Shanon und Raquel. Nur Pacifica selbst bleibt frei von diesem unheimlichen Einfluß, aber da sie nichts kann, schon gar nicht sich verteidigen oder auf sich selbst aufpassen, scheint ihr Schicksal besiegelt.

Im Augenblick des fast sicheren Todes zeigt sich nun aber, daß Pacifica tatsächlich unbekannte Kräfte in sich trägt, die sie jetzt mit einem Schrei freisetzt. Der Bann bricht, und zwar in der gesamten Stadt. Shanon und Raquel können es kaum glauben, daß sie vor einer Sekunde noch drauf und dran waren, ihre kleine Schwester umzubringen.

Diesen Zug hat der Peacemaker also verloren, doch seine Handlanger sind noch da. Sie können, wie sich herausstellt, aber gegen Pacifica auch nichts ausrichten. Gegen die "normalen" Menschen allerdings sehr wohl, sie saugen sie einfach auf. Unverwundbar sind sie zwar nicht, mit einem Schwert oder Magie kann man schon was gegen sie ausrichten, aber da sie riesig groß und sehr schnell sind, bringt das nicht sehr viel. Immerhin rettet Chris Winia auf diese Weise das Leben, zumindest vorerst.

Pacifica weiß nur zu genau, warum all diese Menschen sterben müssen, und ist tief erschüttert. Schon öfters hat sie sich gefragt, ob es nicht für die Welt besser wäre, wenn sie nicht mehr da wäre. Wütend tritt sie den Monstren entgegen und schreit sie an, sie sollten wenn schon, dann sie töten. Wieder setzt sie ihre Kraft frei, und das ist für die unheimlichen Wesen das Ende.

Galil ist über diesen Ausgang der Operation sehr betroffen.

Aber auch Pacifica ist am Boden zerstört. Doch da kommt Winia zu ihr an den Wagen und tröstet sie. Bei Shanon hat sie sich auch noch nicht für ihre Rettung bedankt, was sie bei der Gelegenheit nachholt. Und dann sieht sie - ein weiteres mal - der davonrollenden Kutsche nach.

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Chris' Chef, Major Sturm, erscheint beim Prinzen Forsyth, Pacificas Bruder, und teilt ihm mit, seine Schwester, die Scrapped Princess, sei noch am Leben.


Erstellt am 2.2.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014