Scrapped Princess - Zusammenfassung der 2. DVD Teil 5 - 8

Laufzeit der DVD: ca. 90 min.

Teil 5 - (Lullaby of the Troubadour)

Pacifica, Raquel, Shanon und Leo, der die drei immer noch begleitet, begegnen auf dem Weg einem Musikanten, der einfach irgendwo in der Wildnis am Straßenrand herumsitzt und auf seinem merkwürdigen Instrument spielt. Pacifica ist von diesem Troubadour spontan begeistert. Gar nicht begeistert ist Shanon, dem dieser Typ sehr verdächtig vorkommt. Und so machen die vier, daß sie weiterkommen.

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Keydarf und seine Roboter-Käfer

Chris tritt vor der Baronin Bairach an und erstattet ihr Bericht über seine Versuche, die Scrapped Princess zu erwischen. Die Baronin teilt ihm dann mit, daß die Spezialeinheit einen neuen Kommandanten hat, nämlich sie selbst. Ihr erster Auftrag für Chris betrifft die Prophezeiung von Grendel vor 15 Jahren. Und damit Chris nicht auffällt, hat die Baronin es so arrangiert, daß er als ihr Adoptivsohn gilt.

Das gigantische, surrealistische Gebäude, in dem die Baronin residiert, ist anscheinend auch das Königsschloß, denn hier lebt auch Prinz Forsyth, den die Baronin und ihr neuer Sohn nun aufsuchen. Forsyth will von Chris als erstes wissen, ob die Gerüchte stimmen, daß seine Schwester, die Scrapped Princess, noch am Leben ist. Das aber streitet die Baronin entschieden ab. Das sei alles reiner Unsinn.

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Der Troubadour, Keydarf Gylot heißt er übrigens, ist in der Tat gefährlich. Mit seinem Instrument kontrolliert er nämlich eine riesige Anzahl kleiner Roboter-Käfer, Überbleibsel aus dem Krieg vor 5000 Jahren. Diese Käfer verfügen über einen tödlichen Giftstachel, und damit greifen sie Pacifica an. So richtig mit voller Kraft schlägt Keydarf nicht zu. Er schickt Pacifica nur einen einzigen seiner Käfer, und der verpaßt ihr auch nur einen Streifschuß. Aber das reicht schon, um sie niederzustrecken. Leo, der dabei war, macht sich schwere Vorwürfe, daß er sie nicht beschützen konnte.

Während dessen liegt Pacifica mit hohem Fieber im Wagen, und es sieht so aus, als würde sie es nicht mehr lange machen. Leo macht sich auf den Weg zu Doyle Barrett in der Hoffnung, daß dieser ein Gegenmittel kennt. Raquel begleitet ihn auf diesem Weg.

Ein paar Stunden später stehen die beiden dann also tatsächlich mal wieder vor Doyles Tür und erzählen ihm, was passiert ist. Doyle kennt tatsächlich ein Gegenmittel, aber es ist nicht leicht zu bekommen. Es handelt sich um eine bestimmte Pflanze, die nur in einer bestimmten alten Festungs-Ruine wächst. Dort leben aber auch diese Käfer, so daß es sich um einen sehr gefährlichen Ort handelt. Leo und Raquel zögern dennoch keine Sekunde und reiten sofort los. Doyle begleitet sie.

Die Ruine ist ein unheimlicher Ort, ein Überbleibsel aus uralten Zeiten, dessen ganzes Inneres bläulich glüht und von Wurzeln und Pflanzen überwuchert ist. Die drei finden die gesuchten Pflanzen in einer großen Halle, doch dort wartet auch Keydarf auf sie. Er erzählt ihnen, warum er hinter der Scrapped Princess her ist: weil auf ihren Kopf eine hohe Belohnung ausgesetzt ist. Leo ist schockiert: die niedliche Pacifica ist die Scrapped Princess? Und auch Doyle hatte davon natürlich keine Ahnung.

Diesmal kommt Keydarf mit seinen Käfern aber nicht zum Zuge, denn Raquel errichtet eine magische Barriere, die die kleinen Roboter nicht durchdringen können. Allerdings können Leo und Doyle auch nicht raus, um Keydarf anzugreifen, und so sieht es nach einem Patt aus.

Ist es aber nicht, Raquel hat noch ein bißchen mehr drauf. Sie dehnt einfach die Barriere aus, bis Keydarf an die Wand gequetscht wird. Es bleibt ihm also nichts anderes übrig als aufzugeben.

Diesen Kampf hat Raquel also gewonnen, aber wie sieht es mit Leo und Doyle aus? Nun, auch die beschließen, ihr und damit auch Pacifica zu helfen, auch wenn sie nun wissen, wer sie in Wahrheit ist.

Teil 6 - (The Pied Piper Song of the Knights)

Erschüttert sitzt Leo irgendwo herum und brütet darüber, daß seine geliebte Pacifica die schreckliche Scrapped Princess ist. Diese ist dank der Medizin inzwischen deutlich auf dem Weg der Besserung.

Galil wird getötet

Pacifica sagt zu Doyle, er sei derjenige, der sie damals als kleines Baby in den Abgrund gestürzt habe, was Doyle bestätigt. Pacifica macht ihm aber keine Vorwürfe, sie sagt zu ihm statt dessen etwas, was ganz typisch für sie ist: "Gomen nasai". Doyle, der fest mit Vorwürfen statt mit einer Entschuldigung gerechnet hat, ist ziemlich verblüfft. Aber es ist nun mal so, daß Pacifica das Leben eines jeden Menschen, der ihren Weg kreuzt, ziemlich aus den Fugen bringt. Sie kann gar nichts dafür, aber sie ist sich darüber trotzdem genau im klaren. Sie hat auch schon öfters mit Shanon darüber gesprochen und gemeint, es wäre doch besser für alle, wenn sie nicht da wäre.

Doyle verabschiedet sich dann und wünscht den dreien, daß sie die Gefahren, die überall auf die warten, überleben mögen.

Leo ist inzwischen wieder in der Nähe von Pacifica aufgetaucht, und die entschuldigt sich nun auch bei ihm, daß sie ihm nicht früher gesagt hat, wer sie ist.

Wenig später ist Leo weg. Auf seinem Weg trifft er dann Doyle und fragt ihn erneut, was er jetzt tun soll. Der antwortet, wenn er ein Ritter sein wolle, der für die Gerechtigkeit kämpft, dann müsse er umgehend Pacificas töten, was ihm nebenbei mit Sicherheit mindestens eine dicke Medaille einbrächte. Leo ist schockiert.

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Prinz Forsyth unterhält sich mit Chris, als sein Vater, König Balterich auftaucht. Die beiden verstehen sich nicht gerade besonders gut.

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Der Wagen ist irgendwo im Wald unterwegs, als sich ihm plötzlich Galil in den Weg stellt. Er übernimmt telepathisch die Kontrolle über Shanon und Raquel. Vor Pacificas Augen verschwindet er dann mit den beiden. Jetzt kommt Pacifica ins Schwitzen. Und dann läuft sie Leo und Keydarf über den Weg. Wie es aussieht, weiß Leo noch nicht, ob er Pacifica töten soll, und die ergreift nun die Initiative und fragt Keydarf, ob er mit seinen Roboter-Käfern nicht auch nach jemandem suchen könnte. Wenn er ihr helfe, sei sie bereit, ihm ihren rechten Arm zu geben. Das werde sicher als Beweis, daß sie tot ist, ausreichen, sodaß er seine Belohnung doch noch bekommen könnte.

Keydarf hat es sich jedoch anders überlegt und hilft Pacifica sozusagen kostenlos.

Galil hat Raquel und Shanon in eine der alten Festungen verbracht, was Keydarfs Käfer recht schnell herausbekommen. Aber auch Zefiris hat das mitgelesen und erscheint bei den dreien. Offenbar ist sie Galils Todfeindin, und es dauert auch nicht lang, bis die beiden aufeinander losgehen. Galil verwandelt sich in etwas ziemlich Bizarres, Riesiges. Dann feuert er auf Shanon und Raquel. Auf dem Weg ins Jenseits aber erwartet sie Zefiris. Ihr ist vor 5000 Jahren ihr Meister, ein D-Ritter, abhanden gekommen, und jetzt akzeptiert sie als vorläufigen Ersatz Shanon.

Und so kehren vor Leos und Pacificas Augen Shanon und Raquel wieder zurück. Mit Zefiris in sich hat Shanon eine unglaubliche Macht erlangt. Er verwandelt sich in einen Drachen, der es an Größe ohne weiteres mit Galil aufnimmt, greift an und schneidet den überraschten Peacemaker in Scheiben, was dessen Ende bedeutet.

Zefiris erklärt Shanon dann, sie sei der letzte funktionsfähige Dragoon und bereit, demjenigen zu helfen, der bereit ist, sich selbst Gott entgegenzustellen. So ganz versteht Shanon noch nicht, was hier eigentlich los ist, aber er weiß eins: jetzt hat er genug Macht, um Pacifica zu beschützen. Zefiris hat nicht die Möglichkeit, sich in Belange innerhalb der Menschen einzumischen. Sie wird Shanon aber beistehen, wenn es gegen die verbliebenen drei Peacemakers und den Gott Mauser geht.

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Leo beschließt, erst mal nach Taurus zurückzukehren und verabschiedet sich sehr stilvoll von Pacifica.

Teil 7 - Suteinu Shoujo no Warutsu (Walzer des verlassenen Mädchens)

Bei dem Kampf zwischen Shanon und Galil gab es wohl Augenzeugen, und deren Bericht ist Baronin Bairach zu Ohren gekommen. Major Sturm meint, man habe hier einen Peacemaker beobachtet. Und der ist unwiderlegbar von Shanon Cassul besiegt worden. Wenn sich das herumspricht, könnten andere auf die Idee kommen, diese Macht für sich zu fordern. Die Baronin denkt da besonders an die abtrünnige Prinzessin Senes Lur Giat des Nachbarreiches Giat, die eine Art Rebellenorganisation namens Scarlet anführt. Diese, zusammen mit der Macht der Scrapped Princess, könnten die Machtbalance der ganzen Welt mit einem Schlag zerstören.

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Shanon und Suin

Es regnet. Pacificas Wagen führt durch eine wilde Gebirgslandschaft und erreicht schließlich mal wieder eine Stadt. Pacifica schickt Shanon zum Einkaufen. Auf dem Rückweg begegnet er einem kleinen Mädchen namens Suin, das ziemlich verlassen außen an der Stadtmauer herumsteht und sich naßregnen läßt.

Und das geht so aus, daß sich die Truppe um eine Person vergrößert.

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Die Baronin schickt Chris zur heiligen Stadt Grendel. Vorher gibt sie ihm noch einen Brief. Man soll's nicht glauben, aber anscheinend hat Winia sich in ihren ehemaligen Entführer verknallt und ihm nun diesen Brief geschrieben.

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Suin erweist sich als etwas seltsam, aber doch recht liebenswert, und so schließen alle (außer Pacifica) sie schnell ins Herz. Eigentlich kann Suin ja nicht bei ihnen bleiben. Aber vielleicht doch ...

Immerhin hat sie kein Heim, keine Eltern und Verwandten. Also gilt sie zumindest nicht als entführt, wenn sie bei Shanon und Raquel ist.

Am nächsten Tag regnet es immer noch, und Pacifica ist leicht indigniert, daß Suin die Nacht zusammen mit Shanon in einem Bett verbracht hat.

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Ohne einen Umweg über Taurus zu machen (, wo Winia auf ihn warten könnte), begibt Chris sich nach Grendel und trifft sich mit Kardinal Garnest Hoag. Bei seiner Vorstellung erwähnt Chris, daß er schon mehrmals versucht habe, die Scrapped Princess zu töten, und bittet den Kardinal dann, ihm die wahre Bedeutung der 5111. Prophezeiung von Grendel zu erläutern, eben derjenigen, die die Vernichtung der Welt durch die Scrapped Princess vorhersagt. Denn es gibt da ein paar Ungereimtheiten und offene Fragen. Heraus kommt dabei aber rein gar nichts.

Nachdem Chris wieder weg ist, bekommt der Kardinal Besuch von Stea. Sie ist eine Peacemaker, eine von drei, die es nach dem Tod von Galil noch gibt. Hoag, der unterwürfig vor Stea am Boden kniet, ist entsetzt zu erfahren, daß Galil ausgelöscht wurde. In seinen Augen sind Peacemakers mehr oder weniger allmächtig, direkte Sendboten des Gottes Mauser.

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Suin lebt sich bei Shanon und Raquel schnell ein. Pacifica braucht wohl etwas länger, um mit ihr warm zu werden. Da erscheint ihr plötzlich Zefiris, drückt ihr ein Messer in die Hand und befiehlt ihr, Suin zu töten.

Teil 8 - (Nocturne of Bonds and Prayers)

Raquel fragt sich, was Suin eigentlich ist. Vielleicht hat sie irgend einen Einfluß auf Shanon. Zefiris scheint da mehr zu wissen, aber die instruiert gerade Pacifica. Wenn sie sich nicht damit beeile, Suin zu töten, würden Shanon und Raquel sterben.

Da betritt Shanon den Raum. Suin läuft auf ihn zu, doch Pacifica stößt sie weg. Das macht Shanon so wütend, daß er ihr eine knallt. Die beiden geraten daraufhin in einen häßlichen Streit.

Später geht Shanon zusammen mit Suin in die Stadt und verkauft den Wagen und eins der Pferde. Den Rückweg muß er dann logischerweise zu Fuß antreten, was mit der Ladung Essen, die er gekauft hat, ziemlich beschwerlich ist. Unterwegs kauft er noch hübsche Ohrringe und bringt es dann fertig, fast von einem Gespann überfahren zu werden, weil Suin eine Blume vom Weg pflücken will und nicht aufpaßt.

Shanon und Shiizu

Shanon kommt also ziemlich lädiert nach Hause. Suin sagt nichts, und Pacifica fühlt sich bestätigt. Suin gibt ihr dann aber die Ohrringe, und so ist Pacifica zumindest auf ihn nicht mehr sauer.

Später am Tag stellen sie fest, daß Suin verschwunden ist. Jetzt macht Pacifica sich doch Sorgen und geht sie suchen. Während langsam die Nacht hereinbricht und Pacifica draußen mit der Laterne in der Hand die Gegend absucht, erscheint Zefiris bei Shanon. Sie teilt ihm klipp und klar mit, daß Suin in Wirklichkeit Shiizu heiße und ein Artillerie-Typ Peacemaker sei. Und solange sie in Shanons Nähe ist, kann Zefiris sich nicht materialisieren.

Pacifica findet Suin, doch die läuft weg. Pacifica fängt sie schließlich ein, entschuldigt sich bei ihr und meint, sie könne bei ihnen bleiben. Dann schenkt sie ihr auch noch einen der Ohrringe. Suin ist überglücklich, doch das währt nicht lange, denn da taucht Stea auf.

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Peacemaker haben unter anderem eine Art hypnotische Fähigkeit, mit der sie Menschen kontrollieren können. Kein Mensch kann sich dieser Macht widersetzen, mit einer Ausnahme: Pacifica. Zefiris erklärt Shanon, daß sie Pacifica aufgefordert habe, Suin bzw. Shiizu zu töten, weil sie selbst sie nicht angreifen kann, solange sie in ihrem jetzigen menschlichen Avatar steckt. Shanon ist empört, aber Zefiris antwortet, sein Denken und Fühlen stehe unter der Kontrolle dieses Peacemakers. Dann zieht sie sich zurück, nicht ohne Shanon noch zu warnen, daß Pacifica gerade Besuch von einem weiteren Peacemaker habe.

Stea erklärt Pacifica inzwischen, daß Peacemaker paarweise arbeiten, wobei die Artillerie-Typen normalerweise in komprimierter Form irgendwo aufbewahrt werden, bis man sie braucht. Um gegen Zefiris zu kämpfen, haben sie jetzt gerade angefangen, Suin zu dekomprimieren. Dann aber kam Galils unerwarteter Tod dazwischen, und jetzt muß eben Stea den Rest erledigen.

Ohne große Umstände bringt sie Suin in ihre wahre Gestalt zurück und verwandelt sie in Shiizu. Pacifica bekommt nicht so recht mit, was da geschieht, obwohl es sich direkt vor ihren Augen abspielt. Jedenfalls ist sie schockiert. Kurz darauf kommen Raquel und Shanon angerannt. Auch Zefiris erscheint, fackelt nicht lange, fusioniert mit ihrem D-Knight Shanon und bereitet sich auf den Angriff vor. Die beiden Peacemakers ziehen es jedoch vor, heute nicht zu kämpfen und verschwinden.

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Es hat aufgehört zu regnen. Pacifica, Raquel und Shanon marschieren weiter. Zu Fuß.


Erstellt am 6.2.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014