Scrapped Princess - Zusammenfassung der 5. DVD Teil 17 - 20

Laufzeit der DVD: ca. 90 min.

Teil 17 - Tsukanoma no Shanson (Chanson für kurze Augenblicke)

Pacifica wird inzwischen sogar per Steckbrief gesucht. Die Soldaten durchkämmen Sauer und halten die Zettel jedem unter die Nase.

Baronin Bairach bricht ihre Zelte ab. Chris verabschiedet sich auf sehr herzliche Weise von ihr, und sie gibt indirekt ihrer Hoffnung Ausdruck, daß er Pacifica finden und beschützen möge. Draußen steht dann die ganze Spezialeinheit Ehrenspalier für sie.

Der neue Chef ist der frisch beförderte Oberst Sturm, und sein erster Befehl lautet wie erwartet, die Scrapped Princess zu fangen. Und zwar innerhalb von drei Tagen.

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Normalerweise folgt Shiizu Shanon wie ein Schatten, doch im Moment ist sie gerade mal weg. Dafür erscheint Zefiris. Shanon ist von der langen, ergebnislosen Suche erschöpft. Weder von Pacifica noch von Raquel hat er eine Spur.

Zefiris schwebt über Sauer

Kurz darauf kommt mal wieder Shiizu anmarschiert, worüber Shanon alles andere als glücklich ist. "Monster" nennt er sie, doch Shiizu will das nicht so ohne weiteres auf sich sitzenlassen und erklärt Shanon die Geschichte mal aus ihrer Sicht. Die Aliens haben die Menschheit damals nicht vernichtet sondern nur unter Quarantäne gestellt, weil sie sie für eine erhaltenswerte Spezies hielten. Und sie haben es so gemacht, daß keiner, der es nicht gesagt bekommt, von dem Gefängnis überhaupt etwas merkt, indem sie das Zivilisationsniveau abgesenkt haben. Und wenn keiner etwas von einem Gefängnis merkt, ist es genauso, als wäre er frei.

Das Quarantänesystem ist tatsächlich dafür da, die Menschheit vor der Ausrottung zu bewahren. Die Scrapped Princess, letztlich eine uralte Waffe von George Browning, bedroht dieses System aber, also muß sie sterben. Denn wenn auch die Peacemakers mit menschlichen Leben alles andere als zimperlich sind, so lautet doch ihre Mission, die Menschheit als solche zu beschützen, auch wenn das Opfer kostet.

Shiizu empfiehlt Shanon, wenn er schon jemanden hasse, dann die Menschen vor 5000 Jahren, die letztlich für all das verantwortlich seien.

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Von all dem ahnt Pacifica nichts und lebt froh und sorglos in den Tag hinein. Doch ihre Jäger sind ihr schon dicht auf der Spur.

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In der Bucht vor Sauer, in einigen Metern Tiefe, liegt das Wrack der Skid. Allerdings ist von ihr erheblich mehr übrig geblieben als gedacht, und Senes, Natalie, Eirote und ihre Leute sind fleißig dabei, die Festung wieder einsatzbereit zu machen. Außerdem hat die Skid auch noch ein paar Überraschungseier an Bord.

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Es kommt, wie es kommen muß: ein Soldat klopft bei Furet an die Tür. Der hat sowas schon geahnt, denn Leo und Winia haben ihm zuvor ein bißchen was über Pacifica erzählt.

Tatsächlich war Furet früher eine Art Geheimagent oder Spezialsoldat und hat erheblich mehr drauf, als wir bisher gesehen haben. Eigentlich soll er jetzt zu seiner alten Einheit zurück, denn für den Krieg gegen Giat werden Leute wie er gebraucht. Er weigert sich, aber er weiß, daß sein friedliches Leben mit Pacifica nun vorbei ist. Denn der Soldat, einer seiner ehemaligen Kameraden, hat Pacifica gesehen.

Teil 18 - Roji ura no Erejii (Elegie in der Seitengasse)

Kurz bevor der Sturmtrupp eintrifft, ist Furet mit Pacifica verschwunden. Mit den beiden zusammen fliehen auch Winia und Leo. Als ehemaliger Elitesoldat kennt Furet eine Menge Tricks und Schleichwege, doch sie kommen nicht mehr aus dem Visier der Fahnder heraus. Zum Beispiel wurden auch für Leo, Furet und Winia Steckbriefe aufgehängt, die Patrouillen wurden massiv verstärkt etc.

Winia wartet auf Furet

Chris allerdings, der mit seiner Einheit ebenfalls auf die Suche geschickt wurde, ist gerade dabei, es sich anders zu überlegen.

Furet, Pacifica und die anderen haben sich fürs erste in dem Puppentheater versteckt, wo Pacifica gearbeitet hat, und überlegen sich, wohin sie eigentlich fliehen sollen. Schließlich wird die Scrapped Princess nicht nur in Sauer gesucht. Keydarf schlägt Grendel vor. Die heilige Stadt ist autonomes Gebiet. Königliche Truppen unterliegen dort strengen Beschränkungen, außerdem würde bestimmt niemand Pacifica ausgerechnet dort vermuten.

Zuerst mal verkleiden sie sich, was mit den Requisiten des Theaters sehr leicht ist. Damit können sie sich erfolgreich durch eine Kontrolle schmuggeln. Als nächstes brauchen sie Pferde. Als es Nacht wird, machen Leo und Furet daran, welche zu stehlen. Es fängt an zu regnen, aber die beiden kommen tatsächlich mit zwei Pferden zum Treffpunkt zurück. Allerdings ist diese Aktion nicht unentdeckt geblieben. Ein Trupp Soldaten heftet sich den Flüchtenden an die Fersen.

Leider endet die Sache nicht gut. Furet läßt sich zurückfallen, um die Verfolger aufzuhalten. Das ermöglicht Leo, Winia und Pacifica zwar die Flucht, kostet ihn selbst am Ende aber das Leben.

Als Shanon und Shiizu zufällig auf ihrer endlosen Wanderschaft an diesem Ort vorbeikommen, ist Furet bereits tot, und so werden sie nie erfahren, wer er war.

Und was Pacifica angeht - die wird von Chris und seinen Leuten aufgegriffen, und damit ist ihre Flucht zuende.

Teil 19 - Haha no nageki no Aria (Klagelied einer Mutter)

Pacifica weiß nicht so recht, was mit ihr geschieht, aber es ist ihr klar, daß es nichts gutes ist. Wer auch immer diese Haiki Oujou sein mag - hat sie wirklich so schlimme Dinge getan?

Tief in der Nacht liefert Chris sie dann im königlichen Palast ab, wo sie ins Verließ gesteckt wird. Immerhin - man will sie einstweilen offenbar nicht töten. Ein gemütlicher Ort ist dieser Kerker trotzdem nicht. Immerhin gibt es ganz oben ein kleines Fenster nach draußen, durch das am Tag ein bißchen Licht hinabfällt, und eine kleine, vergitterte Luke in die Nachbarzelle, in die die Soldaten einige Zeit später jemanden hineinwerfen.

Was nun folgt, ist wohl die tragischste Szene dieses Animes. Nachdem man der Scrapped Princess habhaft geworden ist, wird Elmyr, ihre Mutter, nicht mehr gebraucht. Man hat sie nahezu zu Tode gefoltert und nun zum Sterben in diese Zelle geschmissen. Pacifica hat natürlich keine Ahnung, wer da leise stöhnend in der Nachbarzelle liegt, und es wird ihr auch nicht mehr vergönnt sein, ihre Mutter noch einmal zu sehen, denn die ist zu schwach, um sich aufzurichten. Nur leise sprechen kann sie noch.

Elmyr liegt im Sterben

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Oberst Sturm berichtet General Peter-Stahl von seinem Erfolg. Allerdings gibt er zu bedenken, daß die Gefangene gar nicht weiß, wer sie ist. Dem General ist das egal, für seine Zwecke reicht jeder X-Beliebige.

200 Stunden sind es noch, bis die Scrapped Princess 16 wird. Deswegen haben die Peacemakers es nicht so eilig, sie zu töten. Vor allem Stea will mal sehen, was die Menschen, die sie so verachtet, jetzt tun.

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Winia und Pacifica werden auch nicht mehr gebraucht, aber keiner macht sich die Mühe, sie zu töten. Sie werden einfach draußen vor die Tür gesetzt und könne nach Hause gehen.

Es spricht sich schnell herum, daß die Scrapped Princess in Gefangenschaft geraten ist, und irgendwann erfährt es auch Shanon. Er ist mit den Nerven ziemlich unten durch und legt sich mit ein paar Soldaten an. Bevor es zum Blutvergießen kommt, erscheint Oberst Sturm und fordert ihn und seine Begleiterin, von der er weiß, wer bzw. was sie ist, auf, mit ihm zu kommen. Shanon willigt ein, und Shiizu folgt ihm wortlos.

Im Schloß bringt Sturm Shanon dann alsbald zum General. Der hat eine ganze Menge über die Peacemakers herausgefunden und fordert Shanon auf, ihm zu helfen. Allerdings geht es ihm weniger darum, die Peacemakers zu vernichten, sondern er will in Giat einmarschieren und die Welt beherrschen. Da die Peacemakers das wahrscheinlich nicht erlauben werden, hat er sich der Scrapped Princess bemächtigt, um die Peacemakers mit ihr in Schach zu erpressen.

Shanon hält diesen Plan für absurd. Und schon gar nicht kann man mit den Peacemakers verhandeln oder sie auf so eine Weise zu etwas zwingen.

Später, als er wieder allein ist, erscheint Zefiris und bestätigt, daß Pacifica im Schloß ist. Sie will Shanon helfen. Shanon ist durch seine Erlebnisse inzwischen ziemlich zynisch geworden, aber Zefiris' Worte geben ihm doch zu denken.

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Prinz Forsyth hat seinem Vater ein bißchen zu oft widersprochen und wird jetzt nach Grendel geschickt. Er würde gerne vorher seine Schwester noch mal sehen, aber das geht leider nicht.

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Die Unterhaltung zwischen Elmyr und Pacifica gestaltet sich anfangs etwas schwierig, weil Pacifica ihr Gedächtnis verloren hat. Trotzdem bekommt Elmyr nach einiger Zeit wohl heraus, wer sie wahrscheinlich ist, wohingegen Pacifica ahnungslos bleibt. Sie plappert munter vor sich hin und erzählt ihrer Mutter Erlebnisse aus ihrem Leben (also dem neuen Teil nach ihrem Gedächtnisverlust). Dies erleichtert Elmyr das Sterben deutlich. Doch am Ende kann Pacifica nichts weiter tun als hilflos mitansehen, wie diese freundliche, fremde Frau stirbt.

Teil 20 - Seinaru Houkai no Jokyouk (Ouvertüre des heiligen Zusammenbruchs)

Peter-Stahl und Sturm holen Pacifica aus ihrer Zelle und bringen sie zu dem vor Angst zitternden König Balterich, ihrem Vater, der sie am liebsten sofort hinrichten lassen würde, denn sie erinnert ihn ziemlich an seine kürzlich verstorbene Frau Elmyr, die er hier von den Toten auferstanden sieht. Natürlich denkt General Peter-Stahl nicht im Traum daran, Pacifica zu töten.

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Raquel, Keydarf, Winia und Leo würden gerne etwas unternehmen, um Pacifica zu retten. Mit Raquels beeindruckender Magie und Keydarf Robot-Käfern stehen die Chancen dafür gar nicht mal so schlecht.

Zusammen sind Shanon und Zefiris ziemlich beeindruckend

Innen im Schloß will Shiizu von Shanon wissen, worüber der General mit ihm gesprochen hat. Anscheinend ist Shiizu ein bißchen abgehängt. Stea und Socom wissen schon lange, daß Pacifica gefangen wurde, Shiizu hingegen nicht. Sie kennt nur ein paar Gerüchte. Kurz darauf läßt der General beim König bitten.

Der Raum ist gefüllt mit Soldaten, als Shiizu und Shanon vor Balterich treten. Die Verhandlungen führt aber nicht er, sondern der General. Er bittet zunächst mal Shiizu formell um die Zustimmung zum Einmarsch in Giat. Um ihr die Entscheidung ein bißchen zu erleichtern, läßt er dann Pacifica bringen. Jetzt erst sieht Shanon seine kleine Schwester wieder. Shiizu fackelt nicht lange. Direkt vorgehen kann sie gegen die Scrapped Princess nicht, aber es sind ja genug Soldaten da, die sie übernehmen und es tun lassen kann. Überraschenderweise rettet nicht Shanon sie, sondern ausgerechnet Stea, die noch ein bißchen länger die Show genießen will.

Sie fordert den schneidigen General also auf, seinen Vorschlag loszuwerden. Peter-Stahl redet nicht lange um den heißen Brei herum: er will die Welt erobern, und die Peacemakers sollen ihn das tun lassen ohne sich einzumischen. Als Gegenleistung verspricht er, die Scrapped Princess streng zu kontrollieren.

Shiizu erklärt ihm, wie lächerlich und idiotisch dieses Ansinnen ist. Pacificas Existenz muß ausgelöscht werden, da gibt es nichts zu verhandeln.

Und dann erklärt Stea ihm und den anderen, was statt dessen tatsächlich passieren wird: die Menschheit hat nun den Reset-Knopf gedrückt, mit anderen Worten wird sie bis auf einen kleinen Rest ausgelöscht werden. Anscheinend macht Stea sowas Spaß und sie hat heimlich im Hintergrund die Fäden gezogen, um es darauf hinauslaufen zu lassen. Sie haßt und verachtet die Menschen und freut sich darauf, ihre Zivilisation auf den Nullpunkt zurückzusetzen. Draußen materialisiert sich Socom in Kampfform und fängt an. Er feuert wahllos auf die Hauptstadt.

Selbst von Grendel aus, wo Forsyth inzwischen angekommen ist, kann man das noch sehen.

Balterich schreit seinen Soldaten zu, Pacifica sofort zu töten, und damit endlich das auszuführen, was er schon vor 16 Jahren befohlen hatte. Doch so schnell kommt keiner an Shanon vorbei. Stea stellt fest, daß er seine Schwester immer noch beschützt, obwohl die Vernichtung der Welt bereits begonnen hat. Oder sollte das Leben eines Menschen die ganze Welt aufwiegen? Doch wie auch immer, Shanon wird Pacifica beschützen, komme was da wolle.

Diese ganzen Ereignisse führen bei Pacifica dazu, daß so langsam ihr Gedächtnis wieder zurückkommt. Überraschenderweise befiehlt Oberst Sturm dann, Pacifica doch nicht zu töten sondern erst mal wegzubringen. Der Palast hat inzwischen auch schon einige Treffer abbekommen, und in dem Chaos gewinnt der, der am entschiedensten handelt. Und das ist im Moment nicht der König.

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Natalie informiert Senes und ihre Leute, daß die Peacemakers mit der Bombardierung der Hauptstadt begonnen haben. Es wird Zeit zu handeln.

Und auch Zefiris ist dieser Ansicht, wenn nicht in wenigen Stunden bereits die Hälfte der Menschheit ausgelöscht sein soll. Allerdings - einer gegen drei, das sieht nicht so gut aus. Da tauchen aus dem Meer drei Mechas auf. Sie sind Senes' geheimer Trumpf in diesem Spiel.


Erstellt am 18.2.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014