Scrapped Princess - Zusammenfassung der 6. DVD Teil 21 - 24

Laufzeit der DVD: ca. 90 min.

Teil 21 - Kodoku na Kami no Junankyoku (Passionslied des einsamen Gottes)

Die Peacemakers sind von Senes' Mechas ("Gigases" genannt) nicht sehr beeindruckt. Dann beginnt der Kampf. Er zieht sich in die Länge, doch die meisten Schüsse, die danebengehen, treffen unten am Boden die Stadt und ihre Bewohner.

Shanon im Gefecht

Dort unten wehren sich die Menschen verzweifelt gegen Steas Proxys. Chris und seine Truppe sind bei diesem Abwehrkampf immerhin recht erfolgreich. Dann marschiert Chris zum Schloß. Seine Leute ahnen schon, was er dort will, denn das hat sich schon länger abgezeichnet. Chris stellt es seinen Leuten frei, mitzumachen oder nicht. Er aber will Pacifica da herausholen und retten.

Und das wird auch höchste Zeit. Denn angesichts der Apokalypse überlegt es sich General Peter-Stahl anders. Die Scrapped Princess muß sterben, um den Zorn Gottes zu besänftigen. Doch seine Soldaten kommen zu spät, und anders als bei ihrem Versuch mit Furet gelingt Pacificas Flucht diesmal.

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Die Peacemakers schießen die Gigases ab und kreisen Shanon ein. Stea bietet ihm an, ihn zu verschonen, wenn er jetzt aufgibt, doch Shanon denkt nicht daran. Aber leider zieht er den Kürzeren. Stea fängt ihn ein und beginnt, ihn zu zerquetschen. Da materialisieren sich die Gigases, die schon am Boden lagen, über Stea und jagen ihr ihre Energielanzen durch den Kopf. Das ist damit ihr verdientes Ende. Socom und Shiizu brechen den Kampf und auch den Reset, d.h. die Auslöschung der Menschheit, ab und ziehen sich zurück.

Unten zerfallen Steas Proxys. Der Weltuntergang ist noch einmal abgewendet, wenn auch nur knapp.

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Chris' Leute sammeln Raquel, Shanon, Leo und Winia ein und bringen sie zu Pacifica, die sie irgendwo draußen im Wald versteckt haben.

Nach dem Wiedersehen wird Pacifica aber ziemlich depressiv. Viele Menschen mußten sterben - wegen ihr. Wäre es nicht besser, sie wäre tot? Diese Diskussion dauert diesmal ein bißchen länger und ist intensiver als sonst, aber irgendwie ... Pacifica will nicht sterben.

Teil 22 - Toki wo koeta Rondo (Ein Rondo, das die Zeit überwand)

Socom erscheint vor Gott Mauser, nebenbei bemerkt eine Göttin, und bittet um Erlaubnis, die Klasse-1-Konfiguration benutzen zu dürfen, weil er und Shiizu Shanon und Pacifica sonst nicht besiegen können. Fräulein Mauser verbietet deren Einsatz innerhalb der Erdatmosphäre jedoch.

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Pacifica begenet zum ersten Mal Celia Mauser

Chris und seine Leute plus Pacifica und ihr Anhang schlagen in der Wildnis ein Lager auf. Wie lange sie da bleiben können, wissen sie nicht, denn es ist anzunehmen, daß die Soldaten sie verfolgen. Bis jetzt scheint das aber noch nicht der Fall zu sein, doch General Peter-Stahl ist gerade dabei, für diese Suche die komplette Armee zu mobilisieren.

Auch Senes kampiert irgendwo in der Gegend, ebenfalls unfreiwillig, denn ihre drei Gigases sind schwer beschädigt. Sie reparieren sich anscheinend selbst, aber das dauert eine Zeitlang. Jedenfalls rechnet Senes damit, bald wieder den Peacemakers wie auch den königlichen Truppen entgegentreten zu müssen.

Am Abend kocht Pacifica, und die Leute müssen sich zwingen, den scheußlichen Fraß herunterzuwürgen. Interessanterweise setzt sich sogar Zefiris zu der abendlichen Runde. Die Gruppe verbringt eine ziemlich romantische Nacht, aber es ist die Ruhe vor dem Sturm.

Draußen schweben die beiden verbliebenen Peacemakers. Shiizu fragt sich inzwischen, ob es wirklich das richtige ist, Pacifica Cassul unbedingt zu töten. Socom denkt eher darüber nach, wie er das schaffen könnte, ohne sich direkt mit Shanon anlegen zu müssen. Er hält schließlich eine eher indirekte Strategie für den geeignetsten Weg.

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Am nächsten Tag schauen Eirote und Senes bei Shanon und den anderen vorbei. Bis die Gigases repariert sind, wird es noch ein bis zwei Tag dauern. Zusammen mit Chris überlegen sie sich dann, wie sie sich im Falle eines Angriffs am besten verteidigen sollten. Derweil waschen Pacifica, Raquel und Shanon am Fluß Wäsche. Pacifica nutzt die Gelegenheit für ein Bad. Sie sucht sich eine etwas abgelegenere Stelle, doch plötzlich steht oder schwebt eine weiße Frau auf dem Wasser. Es ist Fräulein Mauser, was Pacifica natürlich nicht weiß. Sie erzählt Pacifica dann eine Geschichte. Die Geschichte der Menschheit, die einst zu den Sternen reiste. Doch dies gefiel Gott nicht, denn die Menschen sind eine Rasse mit großer Zerstörungskraft. Und so fing Gott die Menschen ein und sperrte sie in einen Käfig. Die Menschen kämpften jedoch dagegen. Fräulein Mauser sah dem besorgt zu, denn dieser Kampf hätte zum Untergang der gesamten Menschheit führen können. Und so half sie Gott, die Menschheit einzusperren, um sie zu bewahren.

Der Käfig wurde so gebaut, daß die Menschen nicht merkten, daß sie in einem lebten. Jedoch ... Fräulein Mauser fragt Pacifica ganz direkt, ob sie diesen Käfig verlassen wolle. Denn Pacifica ist diejenige, die diesen Käfig öffnen kann.

Und dann ist Göttin Mauser wieder verschwunden.

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Socom hat sich etwas einfallen lassen, um Pacifica zu erwischen. Langsam wird's Zeit, denn bis zu ihrem 16. Geburtstag sind es nur noch 3 Tage. Als erstes stattet er Kardinal Hoag einen Besuch ab.

Und General Peter-Stahl setzt seine Armee in Marsch. Dabei handelt es sich nicht um Ritter, sondern um riesige Panzerwagen, die bis unters Dach mit Kanonen vollgestopft sind.

Teil 23 - Kagiri aru Mono no Oratorio (Oratorium der Sterblichen)

Auftragskiller, Soldaten, Spezialtruppen, Monster, Peacemakers - nichts hat gereicht, um Pacifica um die Ecke zu bringen. Daß es ausgerechnet ihr eigener Bruder, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann, schafft, ist wirklich eine Ironie. Und das kommt so:

In Chris' Lager tauchen die ersten Späher auf. Bis die Armee mit ihren Colossus-Panzern kommt, ist es jetzt nur noch eine Frage der Zeit.

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Shanon ist ziemlich wütend

Chris erscheint bei Prinz Forsyth. Der ahnt, daß es Chris und seine Leute waren, die die Scrapped Princess aus dem Schloß geschmuggelt haben, und erkundigt sich nach dem Befinden seiner Schwester. Doch Chris ist gekommen, um sich zu verabschieden.

Später tritt Forsyth beim Kardinal an. Der ist von Socom genau instruiert worden und zeigt dem Prinzen die Verwundeten und Obdachlosen aus der Hauptstadt, die man hier hat unterbringen müssen. Forsyth ist von dem großen Leid, das er zu sehen bekommt, tief erschüttert. Hoag erklärt Forsyth, solange die Scrapped Princess in dieser Welt existiere, werde der Zorn Gottes nie erlöschen und es werde immer weiteres Leiden und mehr und mehr Opfer geben. Es sei Forsyths Aufgabe, als Bote Gottes zu wirken und sein Volk zu retten ...

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Die Sonne geht über dem Lager auf. Es ist der Tag vor ihrem 16. Geburtstag, und Pacifica fragt sich, ob morgen die Sonne auch noch so aufgehen wird.

Später erscheint Belkens im Lager und richtet Pacifica eine Botschaft aus: ihr Bruder würde sie gerne sehen. Pacifica fragt sich, ob das jetzt so eine gute Idee sei, aber Chris meint, vielleicht wolle er sich persönlich davon überzeugen, ob seine Schwester wirklich die Zerstörerin der Welt sein könne. Pacifica kommt ziemlich ins Grübeln. Leo ist es, der sie schließlich dazu bringt, sich für diesen Besuch zu entscheiden. Am späten Nachmittag macht sie sich dann in Begleitung von Shanon, Raquel, Chris, Winia und Leo auf den Weg. Treffpunkt ist eine abgelegene Mauser-Kirche. Forsyth erwartet sie dort.

Das erste (bewußte) treffen der beiden Zwillings-Geschwister braucht anfangs ein bißchen, um in Schwung zu kommen, doch Pacifica ist ein Mensch, der auch in solchen Situationen schnell auftaut. Forsyth entschuldigt sich für alles, was sie durchmachen mußte, ohne daß er ihr jemals helfen konnte. Dann drückt er sie an sich und durchbohrt sie mit seinem Schwert. Tödlich getroffen sinkt Pacifica zu Boden. Forsyth folgt ihr, denn er sticht sich sein Schwert nun selbst durch die Brust.

Im gleichen Moment beginnen die Panzer mit dem Bombardement. Aber nicht das Lager ist ihr Ziel, sondern die Kirche. Das ganze war genau geplant.

Chris und die anderen durchschauen die Plan jetzt, nur ist es leider ein bißchen spät.

Zefiris erscheint bei Shanon und Pacifica und versucht, ihr zu helfen, doch da taucht Socom auf, um das zu verhindern. Statt Pacifica beizustehen, muß Shanon jetzt kämpfen. Als erstes mäht er mal die Panzer nieder.

Teil 24 - Mamorishimonotachi no Shinfonii (Symphonie der Beschützer)

Shanon kämpft mit verzweifelter Entschlossenheit gegen Shiizu und Socom. Ihm zur Seite stehen Senes' bewährte drei Gigases.

Inzwischen stürmen die Soldaten das Lager, das jedoch von Chris, seiner Truppe und auch Keydarf mit seinem Roboter-Drohnen noch eine Zeitlang gehalten wird.

Pacifica ist wieder zurück von der Toten

Peter-Stahl nimmt die Bombardierung der Kirche wieder auf. Raquel hat dort eine magische Barriere erreichtet, die sie schützt. Für Pacifica kann sie aber nicht viel tun. Am Ende betet sie zu Gott Mauser, Pacifica zu vergeben und ihr Leben zu retten. Ihre Gebete scheinen aber nicht viel zu helfen. Das Blut quillt aus Pacificas Körper, und sie stirbt ihr unter der Hand weg.

Alle sind von Entsetzen geschüttelt, vor allem Leo, der geschworen hatte, Pacifica zu beschützen. Am Ende hat er wieder nichts für sie tun können.

Der letzte Blutstropfen fällt zu Boden, doch dann geschieht etwas unerwartetes. Irgend eine seltsame, gigantische Magie aktiviert sich, und dann löst Pacifica sich auf. Eine seltsame Welle läuft über das ganze Land, und Shanon, Senes und die zwei Peacemakers finden sich außerhalb der Atmosphäre wieder. Damit haben Shiizu und Socom die Erlaubnis, ihre Form zu ändern. Der Kampf nimmt an Härte und Schnelligkeit gewaltig zu, und dann treffen die Energieschwerter der drei Gigases Socom und schneiden ihn in Stücke. Auch Shanon und Zefiris können einen Treffer landen und besiegeln damit Shiizus Ende.

Allerdings ist die Erde unter ihnen irgendwie abgeriegelt. Sie können ihren Sieg also nicht dazu benutzen, um nun Pacifica zu helfen.

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Pacifica findet sich an einem seltsamen Ort wieder. Und dann liegt sie auf einer grünen Wiese, und neben ihr sitzt die Frau, die sie schon mal in dem See getroffen hat: Celia Mauser, die Göttin. Sie selbst allerdings sagt Pacifica, sie sei die Verräterin.

Die beiden befinden sich in einer virtuellen Welt, dem Kontrollsystem der Erde, und Celia ist sowas wie die Systemadministratorin, die dafür sorgt, daß die Menschheit eingesperrt bleibt.

Pacifica wurde zu dem einzigen Zweck geboren, Celia zu zerstören. Allerdings ist sie ein paar Stunden zu früh gestorben, sodaß ihre beiden Kräfte jetzt ganz genau gleich sind. Deshalb hat Celia sich entschieden, Pacifica entscheiden zu lassen, wie es mit der Erde und der Menschheit jetzt weitergehen soll.

Celia faßt für Pacifica nochmals die Ereignisse vor 5000 Jahren zusammen. Der endlose Krieg gegen die Aliens, der gewaltigen Verluste an Menschenleben. Die Aliens nahmen mit Celia dann aber Kontakt auf. Sie sollte ihnen Informationen über die Streitkräfte der Menschheit liefern. Damit würden sie den Krieg beenden und die Menschheit vor dem Untergang bewahren können. Celia entschied sich bekanntlich für diesen Verrat, denn vom Standpunkt der Aliens aus war die Menschheit eine seltene Spezies, die bewahrt werden sollte, und zwar so, daß ihre selbstzerstörerischen Instinkte gebändigt würden.

Die Aliens schnitten dazu ein Stück Land aus der Erde heraus, hoben es in einen erdnahen Orbit und errichteten dort diesen Zoo, den Pacifica als ihre Welt kennt, mit Celia als Gott, der über diesen Zustand wacht. Nebenbei erfahren wir übrigens auch noch, wer Zefiris' erster Dragoon-Master war: Celias kleiner Bruder Becknam. Becknam Mauser. Celia wollte mit ihrem Verrat vor allem sein Leben retten, doch dafür war es zu spät, er fiel trotzdem.

Pacifica ist nicht gerade die erste Wahl, wenn es um solche Fragen geht wie die Zukunft der Menschheit. Doch sie meint schließlich, diese Kunstwelt sei doch nicht das richtige. Jeder sollte für sich selbst entscheiden und auch seine eigenen Fehler machen und verantworten können.

Celia ist dankbar für diese Antwort. Sie gibt dem System den Befehl, sich herunterzufahren. Sie selbst löst sich auf, aber sie empfindet ihren Tod nicht als Ende, sondern als Befreiung.

Das herausgeschnittene Segment der Erde landet wieder an seiner alten Stelle. Die Schutzschirme und Holografien erlöschen, und zum ersten Mal seit 5000 Jahren sehen die Menschen die echte Sonne und den echten Himmel. Celia hinterläßt ihnen zum Abschied die Botschaft, die Waffen nun niederzulegen und die neue Freiheit in Besitz zu nehmen.

In Shanons Armen materialisiert sich Pacifica - nackt übrigens, was sie ziemlich empörend findet. Die beiden landen dann sicher und wohlbehalten wieder auf der Erde. Prinz Forsyth wurde bei der Gelegenheit auch gleich geheilt. Chris, Winia und die anderen können diese Wunder kaum glauben, aber es ist wirklich so.

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Die Cassuls und Zefiris sind wieder nach Hause zurückgekehrt und führen wieder das Leben einfacher Handwerker irgendwo auf dem Land. Eines Tages taucht Leo bei ihnen auf um auszurichten, daß Forsyths Krönung anstehe. Ob Pacifica dieser nicht beiwohnen wolle? Aber die hat gerade keine Zeit (oder keine Lust) und meint leichthin, beim nächsten Mal vielleicht. Leo fragt sie ein weiteres Mal, ob sie ihn nicht heiraten wolle. Aber daran denkt Pacifica nicht im Traum, und das macht sie dem armen Leo auch ganz klar.


Erstellt am 23.2.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014