Seikai no Monshou - Zusammenfassung der Handlung der 2. DVD (Teil 5 - 7)

Laufzeit der DVD: ca. 75 min.

Teil 5 - The Battle of Gosroth

Zehn feindliche Schiffe greifen die Gosroth an. Neun von ihnen kann sie erlegen, dann wird sie abgeschossen und explodiert mit Mann und Maus. Die einzigen Überlebenden: Jinto und Lafiel.

Lafiel eröffnet Jinto, wer mütterlicherseits ihre Gene beigesteuert hat: Kapitän Lexshue, die genau in diesem Moment mit ihrem Schiff in die Luft fliegt.

Teil 6 - Mysterious Conspiracy

Lafiel im Bad

Febdash, das Territorium des gleichnamigen Barons, ist das neue Ziel von Lafiel und Jinto. Dort gibt es nämlich eine Basis, an der sie Treibstoff tanken können. Sonst gibt es in diesem System allerdings nicht sehr viel, nur den Baron mit einer Handvoll (weiblicher) Untertanen.

Die Fähre materialisiert sich dort, und Lafiel meldet sich an. Die Mädchen von der Raumkontrolle erkennen sie ziemlich schnell und verhalten sich äußerst unterwürfig. Lafiel setzt sie darüber in Kenntnis, unter welchen Umständen sie hierher gekommen ist. Womöglich sind feindliche Schiffe hinter ihr her.

Lafiel rechnet mit einem Aufenthalt von ca. 30 Minuten, doch es wird etwas länger. Der Baron will anscheinend ihr zu Ehren einen Empfang geben. Er erklärt Lafiel, daß es wegen einer bedauerlichen Panne mit dem Auftanken leider etwas dauern werde.

Auf seiner Station scheint es nur Frauen zu geben - allesamt seine Dienerinnen. Als erstes serviert er mal Jinto ab und zieht ihn aus dem Verkehr, während Lafiel ein Bad nimmt. Sie wird behandelt wie ein rohes Ei. Die Mädchen sind unterwürfig wie Sklavinnen, und Lafiel fühlt sich alles andere als wohl in dieser Umgebung. Das Verhalten von Baron Febdash ist ihr sehr verdächtig, und daß Jinto verschwunden ist, erst Recht.

Im Bad steht Lafiel ein Mädchen namens Seelnay zu Diensten. Lafiel fragt sie, ob sie sich keine Sorgen mache wegen der wahrscheinlich sich im Anflug befindlichen Flotte der Vereinigten Menschheit, doch Seelnay antwortet, ihr Herr werde das schon richten. Immerhin muß er auch seine guten Seiten haben, denn einige der Mädchen waren vorher Sklavinnen auf verschiedenen Planeten. Er hat sie zu sich geholt, und hier geht es ihnen immerhin gut. Lafiel erfährt auch, daß in diesem Territorium nur etwa 50 Leute leben, und davon nur zwei Arbs, nämlich der Baron und sein Vater.

Nach dem Bad steckt der Baron Lafiel in eine Art Abendkleid, doch Lafiel besteht darauf, ihre Uniform wenigstens darunter zu tragen. Danach beginnt das Essen zu zweit. Auf jede von Lafiels Fragen antwortet Febdash mit Ausreden. Die Konversation gestaltet sich ziemlich gespenstisch. Lafiel treibt den Baron langsam in die Enge, und der rückt wohl oder übel Stück für Stück mit seinen wahren Plänen heraus. Zunächst mal erzählt er, er habe wegen des Treibstoffs und der Raumfähre gelogen, weil Lafiel sonst nicht zum Essen geblieben wäre. Außerdem will er, daß Lafiel so lange bei ihm bleibt, bis das nächste große Schiff kommt, weil er um die Sicherheit seines Territoriums fürchtet. Schließlich sind womöglich die Vereinigten Menschen auf dem Weg zu ihm, und wenn Lafiel mit ihrer Fähre jetzt wieder durch eins der Sords davonfliegt, könnte das den Feind erst Recht auf sein Territorium aufmerksam machen.

Lafiel ist damit aber nicht einverstanden, denn sie hat einen klaren Auftrag, und denn wird sie auch ausführen. Sie ist vielmehr über das anmaßende und selbstherrliche Verhalten des Barons empört. Allem Anschein nach steht es mit Febdashs geistiger Gesundheit nicht zum Besten. Er gibt vor Lafiel sogar zu, daß er Jinto nicht als Arb-Edelmann, sondern als einfachen Menschen sieht und entsprechend behandelt.

Teil 7 - Fortunate Revolt

Seelnay und Lafiel

Im Vorspann wird uns etwas über die Gesellschaftsstruktur der Arb erklärt. Die kaiserliche Familie besteht aus acht Clans, die alle (unter vielen anderen) den Namen Abriel führen und direkt von ihrem Gründer, dem Kaiser Dounei abstammen. Unter den Abkömmlingen dieser Familien wird jeweils der kaiserliche Thron erstritten

*

Febdash hat ausnahmsweise nicht gelogen, als er Lafiel erzählt hat, Jinto sei bei seinem Vater. Gefangene sind sie aber beide, denn der alte Febdash ist kein genetischer Arb, und deswegen schämt der Baron sich seiner und hat ihn weggesperrt, damit ihn niemand sieht.

Der Alte, Sluf heißt er übrigens, ist aber ein sehr freundlicher Mann. Nur hat er resigniert. Raus kann er nicht, und sein mißratener Sohn wird ihn wohl für immer eingesperrt lassen. Immerhin ist das Gefängnis groß und schön: die Gartenanlagen der Raumstation, eine riesige Kuppel.

Es darf keiner heraus oder hinein, und selbst die Kontaktaufnahme nach draußen ist nicht so ohne weiteres möglich. Jinto macht sich Sorgen um Lafiel, und die macht sich Sogen um ihn. Sie kann ihn nicht erreichen. Aber sie hat ein paar nette Tricks auf Lager. Wenn es ihr im Umgang mit Menschen auch manchmal etwas an gesundem Menschenverstand mangelt, mit Computern kommt sie bestens klar, und kitzelt eine Menge nützlicher Informationen dem Informationssystem des Station ihm heraus. Zum Beispiel, wo sich der vormalige Baron aufhält. Und dort befindet sich auch noch eine weitere Person, die im Computer nicht registriert ist. Für Lafiel besteht kein Zweifel: sie hat Jinto lokalisiert.

Als erstes muß sie zu ihrem Raumschiff. Da sie nicht autorisiert ist, den gesicherten Weg dorthin zu benutzen, schnappt sie sich eine von Febdashs Dienerinnen. Zufällig ist es Seelnay, und die ist von der schönen, entschlossenen und irgendwie elfenhaften kaiserlichen Prinzessin so begeistert, daß sie recht schnell die Seiten wechselt. Sie bittet Lafiel, nachdem sie den Baron verraten hat, daß sie nun ihre Vasallin werden darf. Lafiel verspricht ihr das, soweit sie es entscheiden kann, und darüber gerät Seelnay vor Freude ganz aus dem Häuschen.

Febdash brütet inzwischen eine Reihe total kranker Ideen aus. Wäre es nicht am besten, mit Lafiel ein Kind zu haben? Und ein eigenes, unabhängiges Königreich usw? Der Alarm aus der Fähre reißt ihn aus seinen Träumen.

Lafiel ist nämlich drauf und dran, die gesamte Station zu übernehmen. Sie und Seelnay haben die Strahlenpistolen aus der Fähre geholt und halten jetzt die Mädchen aus der Stationszentrale in Schach.

Es geht haarscharf an einer blutigen Schießerei vorbei, denn auch der Baron kommt mit seinen Mädchen schwerbewaffnet anmarschiert. Lafiel macht ihm klar, daß sie Jinto herausholen und dann ihre Mission fortsetzen werde. Febdash rauscht wütend wieder ab. Lafiel vermutet, daß er Jinto nun töten will, und überlegt sich einen verwegenen Rettungsplan. Die Kuppel hat oben eine Schleuse. Die geht direkt in den Weltraum, aber für ein paar Sekunden hält ein menschliche Körper das schon aus ...


Erstellt am 14.1.2004. Letzte Änderung: 20.2.2014