Seikai no Monshou - Zusammenfassung der Handlung der 3. DVD (Teil 8 - 10)

Laufzeit der DVD: ca. 75 min.

Teil 8 - The Style of the Abh

Sluf und Jinto

Nicht wenige der Mädchen sind zu Lafiel übergelaufen, doch die anderen versichern dem Baron, sie stünden weiterhin treu zu ihm, obwohl Lafiel allen, die ihr helfen verspricht, sie zu ihren Vasallen zu machen.

Während Febdash versucht, etwas gegen Lafiel zu unternehmen, was ihm aber nicht gelingt, weil sie das Computersystem sabotiert hat, macht sich Lafiel selbst an die Rettung von Jinto. Zuerst fliegt sie zum Auftanken, doch das kann Febdash verhindern, indem er alle Tanks in die Luft sprengt. Dafür schwört Lafiel ihm, ihm das Licht auszublasen, wenn sie die Sache mit Jinto erledigt hat.

Lafiel fliegt mit ihrem Schiff zu der Kuppel, öffnet die Luke und läßt ein Seil herunter. Jinto und Sluf können sich retten, obwohl die ganze Luft entweicht und sie ein paar Sekunden im Vakuum aushalten müssen. Aber die Zeit hat gereicht. Nur vergißt Lafiel leider, die Luke wieder zu schließen, so daß allmählich die gesamte Station ihre Luft zu verlieren beginnt.

Darum müssen Febdash und die Mädchen, egal auf welcher Seite sie nun stehen, kümmern. Und Febdash selbst steigt in sein Raumschiff, um Lafiel abzuschießen.

Während Seelnay, die dafür eine Ausbildung hat, draußen im All die Luke wieder schließt, liefern die beiden Raumschiffe sich einen Kampf auf Leben und Tod, den Lafiel mit einem cleveren Trick für sich entscheidet. Der Baron verliert sein Leben und wird mit seinem Schiff für alle Ewigkeit durch die Galaxie treiben.

Teil 9 - To the Battlefield

Ramaj

Der kürzlich verstorbene Baron Febdash hat zwar alle Treibstofftanks in die Luft gejagt, aber nicht deren Fabrik, sodaß Lafiel doch noch zu ihrem Sprit kommt.

Ihre neuen Vasallen Seelnay, Arisa und einige andere kann sie allerdings nicht mitnehmen, weil in das Shuttle nur zwei Leute passen. Sie verspricht ihnen aber, sie später abzuholen (falls sie das Kommende überlebt).

Es gibt eine herzliche Verabschiedung zwischen Sluf und Jinto, dann machen er und Lafiel sich auf den Weg nach Sufagnoff, wohl wissend, daß dort bereits Krieg herrschen könnte. Und genauso ist es auch: Sufagnoff wird gerade von einer Armee der Vereinigten Menschheit besetzt. Bereits der Flug dorthin ist nicht ungefährlich, und im Orbit steht die Blockadeflotte, die gerade die letzten Arb-Orbitalstationen abschießt. Von dort bekommt Lafiel nur noch ein paar gute Wünsche.

Jinto schlägt vor, auf Sufagnoff zu landen und zu versuchen, dort unterzutauchen. Die Fähre ist dafür zwar nicht direkt gedacht, aber Lafiel schafft den Abstieg trotzdem. Eigentlich hätte sie lieber an der Schlacht teilgenommen, aber die kleine Fähre ist ja nicht mal bewaffnet. Jinto kann ihr das daher ausreden und sie zur Landung überreden. Allerdings endet diese mit einer (kontrollierten) Bruchlandung auf einem Acker.

Lafiel gibt der Kapsel den Befehl zur Selbstzerstörung, dann gehen die beiden davon. Sie ist übrigens das erste Mal in ihrem Leben auf einem Planeten. Einiges ist für sie neu, zum Beispiel, daß Nachts die Sterne blinken können. Sie meine, sie würde blind. Jinto findet das ziemlich komisch.

Die beiden verbringen die Nacht in einer Höhle.

*

Die Arb-Kaiserin Ramaj residiert in einer riesigen Raumstation namens Lakfakalle. Ramaj empfängt dort gerade die Botschafter der drei anderen menschlichen Reiche. Es geht um den Abschuß der Gosroth. Die Botschafter wollen Zeit gewinnen, doch Ramaj läßt sich auf nichts ein. Für sie herrscht ab sofort Krieg. Sie weist die Botschafter aus.

Teil 10 - Escape: Just the Two of Us

Trife

Nicht allzuweit vom Sufagnoff-System entfernt steht eine große Arb-Flotte, um die Invasoren aus Sufagnoff wieder zu vertreiben. Kommandant dieser Flotte ist Admiral Trife Bolj Yuvdale Remsale, bei dessen Großspurigkeit man auch manchmal an seiner geistigen Gesundheit zweifeln könnte.

*

Jinto sieht sich inzwischen in der Gegend um. Lafiel ermahnt ihn zur Vorsicht. In der Nacht unternimmt Jinto einen Ausflug in die nächste Stadt. Diese ist, wie auch der Rest des Planeten, von terranischen Truppen besetzt, und die sind auf alles, was nach Arb aussieht, nicht so gut zu sprechen. Lafiel hat ein paar Probleme, das zu kapieren: mit ihrer Uniform, den blauen Haaren und den Elfenohren würde sie vom Fleck weg verhaftet. Jinto hat einige Mühe, ihr das klarzumachen. Aber er hat auch eine Lösung: er bringt ihr unauffällige Kleider, einen großen Hut und schwarze Haarfarbe mit.

Lafiel will sich aber ihre blauen Haare auf keinen Fall färben. Der Dialog ist es wert wiedergegeben zu werden. Jinto sagt: "Leute, die ihre Haare blau gefärbt haben, werden in der Stadt verhaftet." Woraufhin Lafiel antwortet: "Meine Haare sind nicht gefärbt." Damit hat sie an sich Recht, aber dann würde sie erst Recht verhaftet, und Jinto besteht darauf, daß sie auf schwarz umgefärbt werden müssen. Lafiel muß sich fügen.

Jedenfalls ist Lafiel nun unauffällig genug, um auch in die Stadt gehen zu können. Die beiden wollen per Anhalter reisen, doch es kommt zu einem Zwischenfall. Ein Gleiter mit drei Schlägertypen hält an. Sie suchen Streit, aber da geraten sie bei Lafiel an die Falsche.

Allerdings erregen sie dabei so großes Aufsehen, daß auch die Polizei und insbesondere die Besatzungsarmee sich für diesen Vorfall zu interessieren beginnt und ihn in Zusammenhang mit der abgestürzten Raumkapsel bringt. Leutnant Kyte ist ganz wild darauf, die Einzelheiten herauszubekommen und vor allem die beiden Verdächtigen zu finden. Denn er weiß ziemlich genau, mit wem er es zu tun hat. Dabei ist er nicht mal so sehr hinter Lafiel her. Sondern hinter Jinto. Der spektakuläre Verrat seines Vaters an der Menschheit scheint sich in den vergangenen sieben Jahren überall in der Galaxis herumgesprochen zu haben und ist noch lange nicht verziehen.

*

Jinto und Lafiel quartieren sich in einem Hotel ein und sehen mal, wie's weitergeht. Leider sind der Kommissar und der Leutnant ihnen schon dicht auf den Fersen.

Aber sie sind nicht die einzigen.

Und draußen im All nähert sich eine 2000 Einheiten starke Arb-Flotte, die bei weitem stark genug ist, die Besatzungstruppen und ihre Raumschiffe aus dem All zu fegen.


Erstellt am 14.1.2004. Letzte Änderung: 20.2.2014