Seikai no Monshou - Zusammenfassung der Handlung der 4. DVD (Teil 11 - 13)

Laufzeit der DVD: ca. 75 min.

Teil 11 - Sfugnoff Gateway Battle

Spoors Flaggschiff

Admiral Trife ist erstaunt, daß die Menschen sich zur Raumschlacht stellen, obwohl sie wegen der Zahlenverhältnisse keine reelle Chance haben zu gewinnen.

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Unten auf Sufagnoff setzen Kyte und Entruya ihre Suche fort, indem sie alle infrage kommenden Hotels abklappern. Jinto und Lafiel haben nicht den leisesten Schimmer, daß sie gejagt werden. Jinto hört im Holo-Fernsehen wilde Geschichten, die die terranische Propaganda über die Arb erzählt. Sie seien organische Maschinen. Empört dreht er den Fernseher ab, doch Lafiel erklärt ihm, daß es die Wahrheit ist. Als eine Art lebende Maschinen sind sie tatsächlich erschaffen worden. Nur reden sie normalerweise nicht so viel darüber.

Die ersten Arb wurden ausgeschickt, um die Tiefen des Alls zu erkunden. Sie überlegten es sich aber anders und machten lieber ihren eigenen Laden auf. Die Basis der Menschen sprengten sie sicherheitshalber gleich mal in die Luft.

Die beiden gewinnen etwas Zeit, weil die Polizei und die Besatzungsarmee sich nicht einigen können, wer sie verhaften soll, wenn sie gefunden sind.

Da stürmen vier Polizisten in das Hotelzimmer. Lafiel ist im Nebenzimmer, und Jinto will unbedingt verhindern, daß sie entdeckt wird, doch sie kommt schon von selbst heraus, und zwar bewaffnet und wie immer zu allem entschlossen. Die seltsame Situation endet mit einer Art Patt. Und es stellt sich heraus, daß die Polizisten gar keine echten Polizisten sind, sondern eher so eine Art Abenteurer, die diese günstige Gelegenheit nutzen wollten. Verraten wurden Lafiel und Jinto übrigens von dem Zimmermädchen Marca, das auch nicht echt war, sondern zu der Gruppe gehört. Die fünf wollen eigentlich ein eigenes Raumschiff, und damit in die Freiheit fliegen, was auch immer das genau heißen mag. Dafür hätten sie Lafiel gerne als Geisel, um sie gegen ein Raumschiff einzutauschen.

Jedenfalls ist es so, daß die Soldaten und die Polizei hinter ihnen allen her ist, und so fliehen sie alle gemeinsam, während draußen im All die Schlacht beginnt. Als besondere Überraschung für die Terraner schickt Trife ihnen die Futune-Flotte unter ihrer leicht irren Kommandeurin Spoor, der grauenvollsten Nervensäge im Universum. Allerdings ist sie auch eine sehr gute Kommandantin und lehrt nicht nur ihre eigenen Leuten das fürchten.

Teil 12 - Lady of Chaos

Lafiel

Die Hauptrolle in dieser Folge spielt die leicht verrückte Admiralin Spoor mit ihrer Futune-Flotte. Die Spoor-Familie ist steinreich und sehr mächtig, und so finden sich viel ihrer Mitglieder in der Arb-Flotte wieder. Und jetzt ist die Admiralin gerade dabei, die kleine Flotte der Vereinigten Menschheit aufzumischen. Sie findet das allerdings langweilig. Statt einer Flotte würde sie lieber ein Schlachtschiff kommandieren und selbst kämpfen. Doch damals, als sie noch eine kleine Schiffs-Kommandantin war, war leider kein Krieg. Jetzt immerhin ist Trife, der die ganze Operation unter sich hat, mit ihr sehr zufrieden. Eher befürchtet er, daß sie ganz allein den ganzen Ruhm für sich alleine absahnt.

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Unten auf Sufagnoff konnten Jinto und Lafiel zusammen mit Marcas Leuten der Polizei knapp entkommen. Doch in Sicherheit sind sie noch lange nicht. Marca erklärt Lafiel nochmal, was sie eigentlich wollen: nämlich ihr eigenes Raumschiff. Doch leider ist das unmöglich. Bei den Arb gehören alle Schiffe der Kaiserin. Nicht mal die Fürsten haben eigene, sondern leihen sie von der Kaiserin, zusammen mit der Mannschaft. Für die selbsternannten Freiheitskämpfer kommt das als herber Rückschlag.

Viel Zeit, sich zu ärgern haben sie aber nicht, denn die Polizei und Kyte sind im Anmarsch. Marca und die anderen können den zahlreichen Soldaten nur mit Hilfe von ein paar Bomben knapp entkommen. Sie setzen sich in ein Höhlenlabyrinth ab.

So leicht lassen die Soldaten sich aber natürlich nicht abschütteln. Lafiel und die anderen haben nur etwas Zeit gewonnen. Lafiel und Jinto bleiben schließlich zurück, um den anderen den Abzug zu decken. Jinto befürchtet, diese Höhlen würden sein Grab, aber Lafiel beruhigt ihn: Kinder der Sterne seien nicht auf die Welt gekommen, um unter der Erde zu sterben.

Trotzdem gibt es ein heißes Feuergefecht. Fast stürzt die Höhle ein, aber immerhin können Lafiel und Jinto die Soldaten abhängen.

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Draußen im All rückt die Futune-Flotte inzwischen erfolgreich vor, und Spoor nützt die Gelegenheit, ihre Leute aufzuziehen. Dann erwischt sie drei fette terranische Schiffe, die sie für getarnte Kampfeinheiten gehalten hat. Es sind aber nur Großtransporter, die kaum bewaffnet sind. Spoor legt ihnen komplizierte und sehr demütigende Kapitulationsbedingungen auf. Ihrem Stabsoffizier rutscht daraufhin die Bemerkung "Chaos-Tante" heraus, was Spoor köstlich amüsiert.

Teil 13 - Trouble Soaring Through Heaven

Spoor, Jinto und Lafiel

Es hat ziemlich gekracht, aber Lafiel und Jinto sind erst mal entkommen und wieder im Freien. Und zwar in einem Vergnügungspark. Doch die Polizei weiß so ungefähr, wo sie sie zu suchen hat, und beginnt, den Park zu umstellen und dort einzurücken.

Die Verfolgungsjagd geht kreuz und quer durch den Park, und mehr als einmal müssen Jinto und Lafiel sich mit der Waffe entweder gegen die wie irre herumballernden Soldaten oder gegen wildgewordene Spielzeug-Roboter wehren. Es wird ziemlich knapp. Zum Glück trifft Lafiel immer, die Soldaten aber nie (wie bei James Bond). Mit Hilfe eines Robot-Pferdes schaffen es die beiden schließlich zum Ausgang, werden dort aber gestellt.

Und wieder wird es vogelwild. Zuerst können sich Entruyas und Kytes Leute nicht einigen, was sie mit den Gefangenen machen. Kyte, der die Arb abgründig haßt, verpaßt Jinto dabei sogar einen Schuß in die Schulter. Und dann tauchen Marca und ihre Leute mit einem Gleiter auf. Bei dem dabei entstehenden Chaos können sie mit Lafiel und Jinto entkommen mit dem Ziel, sie in Sicherheit zu bringen, obwohl Lafiel sich heftig sträubt. Sie will vorher Kyte atomisieren. Doch das muß sie auf später verschieben, denn Kyte und Entruya sind schon wieder hinter ihnen her.

Einer aus Marcas Gruppe hat den Spitznamen Totengräber (gesprochen von Takagi Wataru), und er heißt deswegen so, weil er Totengräber ist. Allerdings werden auf Sufagnoff die Toten nicht in die Erde eingegraben, sondern ins All geschossen - für Lafiel völlig selbstverständlich, für Jinto eher überraschend.

Im All herrschen inzwischen wieder die Arb. Vor den Augen des vor Wut verzweifelten Kyte geht die Sarg-Rakete mit Lafiel und Jinto hoch. Eng aneinandergeschmiegt unternehmen die beiden so etwas wie eine romantische Reise zurück zu ihren Leuten.

Aufgefischt werden sie dann von Spoor, die sich über Lafiels neue Haarfarbe wundert und meint, es sei ein Glück für Jinto, daß Lafiel ihm deswegen nur in die Schulter geschossen habe ... Und Jinto hat Gelegenheit, die Chaos-Tante persönlich kennenzulernen.

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Nun endlich kommt Jinto doch noch nach Lakfakalle, seinem eigentliche Ziel. Dort erst erfährt er, was mit der Gosroth passiert ist.

Auf dem Familienfriedhof nehmen Lafiel und ihr Vater Abschied von Lexshue. Und sogar Arb können weinen, auch wenn Lafiels Vater seine Tochter ermahnt, das niemals jemandem zu zeigen, denn sie hätten einen schlechten Ruf zu verlieren.

Auch Jinto hat Anlaß zum Trauern: auf Martine hat es einen Aufstand gegeben. Der Planet hat sich der Vereinigten Menschheit angeschlossen und Jintos Vater wurde hingerichtet. Ein sicherlich verdientes Schicksal.

Und Jinto beginnt mit seiner Ausbildung als Versorgungsoffizier. Zum Abschied schenkt Lafiel ihm eine Katze: Diaho - Lafiels "Großmutter", wie Jinto spöttisch anmerkt.

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Drei Jahre später.

Admiral Spoor wurde befördert und kommandiert jetzt eine größere Flotte.

Lafiel ist jetzt Kommandantin, Jinto ihr Versorgungsoffizier. Voller Stolz nehmen sie ihr nagelneues Kampfschiff, die Basroil, in Besitz.

Lafiel hat auch die Versprechen gehalten, die sie Seelnay und Marca gegeben hat. Seelnay und einige der anderen ehemaligen Vasallinnen von Baron Febdash arbeiten jetzt für ihre Familie in einer recht anspruchsvollen Position, und Marca und ihre Leute haben ein Raumschiff bekommen. Es gehört zwar nicht ihnen, aber es macht sie ziemlich reich.


Erstellt am 14.1.2004. Letzte Änderung: 20.2.2014