Seikai no Senki - Zusammenfassung der Handlung der 1. DVD (Teil 1 - 5)

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Seikai no Senki - 1. DVD

Teil 1 - Reunion

Seit dem Ende von "Seikai no Monshou" sind drei Jahre vergangen. Wir schreiben das Jahr 955. Die Flotten der Vereinigten Menschheit haben den Arb große Territorien abnehmen können, doch beide Seiten haben sich dabei abgenutzt. Inzwischen haben sie aber wieder aufgerüstet, und der nächste Schlagabtausch steht kurz bevor. Hier beginnt nun "Seikai no Senki".

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Lafiel und Diaho

Lafiel hat ein neues Raumschiff, die Basroil, und eine neue Mannschaft übernommen, darunter auch Jinto als Versorgungsoffizier. Es ist ihr erstes Kommando, und jetzt bereits muß sie eine wilde Raumschlacht gegen einen überlegenen Gegner ausfechten. Sie wird nach kurzer Zeit abgeschossen, aber zum Glück war es nur eine Simulation. Trotzdem ist Lafiel ziemlich enttäuscht von sich, denn sie ist sehr ehrgeizig, und Verlieren steht eigentlich nicht auf ihrem Programm. Sie zieht sich in ihre Kabine zurück.

Die Mannschaft schlägt Jinto vor, zu ihr zu gehen und sie wieder aufzubauen, denn der Kapitän braucht nun mal eine gute Moral. Zum Glück ist Jintos Katze Diaho gerade mal wieder bei Lafiel, so daß er einen guten Vorwand hat.

Mit Lafiel ist es ein bißchen schwierig. Sie und Jinto mögen sich sehr, doch es fällt beiden etwas schwer, das auch zu zeigen. Trotzdem erreicht Jinto sein Ziel und beruhigt Lafiel wieder. Außerdem kennt er Lafiel ja sehr gut und hat im Gegensatz zu der Mannschaft, die gerade erst zusammengestellt worden ist, volles Vertrauen zu ihren Fähigkeiten.

Jinto geht wieder, doch sie beide müssen an die Zeit vor drei Jahren zurückdenken, als sie sich begegneten und einige gefährliche und aufregende Abenteuer zusammen durchstehen mußten.

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Die Basroil passiert das Vobeirunei-Sternentor und schließt sich einer Arb-Flotte an, die sich im Rurukezu-System sammelt. Die Arb haben dort bereits einen beeindruckenden Aufmarsch absolviert. Von hier aus soll der große Gegenschlag starten. Jinto, als er das sieht, ist schwer beeindruckt.

Teil 2 - Operation Phantom Flame

Diaho treibt sich mal wieder bei Lafiel herum. Die läßt Jinto antanzen und erklärt ihm, sie würden bald in Kampfhandlungen verwickelt werden und da wäre es angebracht, die Katze vorher von Bord zu bringen. Außerdem gebe es an Bord weder Mäuse noch andere Katzen als Spielkameraden. Jinto verspricht, sich rechtzeitig darum zu kümmern. Doch die Basroil ist sein einziges Zuhause, also wird es nicht so leicht sein jemanden zu finden, der sich um Diaho kümmert. Und leichtfallen wird ihm der Abschied auch nicht.

Diaho, Jinto und Lafiel

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Aptic-System, Planet Aptic III.

Das Aptic-System gehört zur Föderation der Menschen und wird gerade von starken Arb-Streitkräften erobert. Kommandiert wird die Erste Flotte, die die nette Raumschlacht führt, von der rotäugigen Admiralin Spoor, die für ihre seltsamen Launen überall berüchtigt ist. Ihr Flaggschiff Lashkau hat übrigens dieselbe Farbe wie ihre Augen.

Diese Schlacht fand sie zum Beispiel furchtbar langweilig, weil die Menschen sich so leicht haben besiegen lassen.

Das Oberkommando findet den Erfolg eher aufregend, denn von Aptic aus, wo es eine große Nachschubbasis gibt, können sie nun, wenn sie Glück haben, eine Reihe der Planeten und Sternentore zurückerobern, die die Tripelallianz den Arb weggenommen hat. Die nächsten Welten auf der Linie wären Miskel, Dalmav und Demetel. Fragt sich nur, wann der Feind zum Gegenschlag ausholt.

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Derweil verhandelt Admiral Spoor mit Makrit Talas, dem Präsidenten von Aptic III, der sich weigert zu kapitulieren und seinen Planeten zu übergeben. Lieber wolle er bis zum Untergang kämpfen Spoor meint, das sei doch eine nette Idee und schaltet die Übertragung ab. Später meldet er sich wieder und erklärt, das seien nur Sprüche für den Wahlkampf gewesen. In Wirklichkeit will er hauptsächlich von der Rache der Arb verschont bleiben und zur Kapitulation aufgefordert werden. Aber es wäre nett, wenn Admiral Spoor ihn und sein Volk ein bißchen beschimpfen könnte. Spoor gefällt dieser Vorschlag, und zum Entsetzen ihres Kommunikationsoffizieres setzt sie ihn auch gleich in die Tat um.

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Ekuryua und Jinto

Jinto und seine neuen Kameraden Samson und Ekuryua sitzen in einer Raumbasis und trinken auf sich. Sowohl Samson als auch Jinto sind eingebürgerte Arb, also als Menschen auf einem Planeten großgeworden, und unterhalten sich nun über die guten alten Zeiten. Samson erzählt Jinto auch, wie er zur Sternenflotte der Arb gekommen ist und daß er eigentlich, wenn er hier fertig ist und genug Geld verdient hat, wieder zurück will, um sich auf seinem Planeten Midgrat eine Farm zu kaufen.

Midgrat, das die Arb Dakufo nennen, hat eine Raumfahrttradition, die älter ist als die der Arb, und schloß sich vor etlichen Jahren dem Arb-Imperium an. Und zwar deshalb, weil die Leute dort ziemlich außergewöhnliche Eßgewohnheiten hatten (und noch haben). Die Vertreter der Föderation der Menschen wollten das abstellen, den Arb war es egal, und so trat Midgrat dem Arb-Imperium bei. Ekuryua will nun wissen, was es mit diesen Eßgebräuchen auf sich hat. Samson weigert sich aber, das zu erzählen, weil er damit schon zu viele Freunde verloren habe. Ekuryua antwortet darauf ganz naiv, sie sei doch gar nicht seine Freundin.

Zur allgemeinen Überraschung kommen Lafiel und Sobaash angelaufen, um ihnen mitzuteilen, daß sie zum Einsatz abkommandiert wurden. Sie gehören nun zur Kampfschiffschwadron Latouche, der ersten Division des 1058. Bataillons, und starten in genau 12 Stunden. Und so kommt Jinto nicht mehr dazu, Diaho abzuliefern, und muß ihn wieder mit an Bord nehmen.

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Lafiel teilt Jinto den Namen ihrer neuen Flottenkommandantin mit: Atosuruya. Und sie ist die jüngere Schwester von Baron Febdash, den Lafiel vor drei Jahren getötet hat.

Teil 3 - Assault Ship Basroil

Jinto macht sich ziemliche Sorgen wegen seiner neuen Vorgesetzten, Kommandantin Atosuruya. Lafiel hingegen nimmt es ziemlich gelassen, aber sie bringt sowieso nichts so leicht aus der Ruhe. Als sie Baron Febdash damals tötete, war es Notwehr, und es blieb ihr nichts anderes übrig, sonst hätte er nämlich sie und Jinto ins Jenseits befördert. Also war es ok, und das wird Atosuruya einsehen. Jinto hingegen bricht der kalte Schweiß aus, wenn er nur daran denkt.

Ekuryua hat ein ganz anderes Anliegen: sie will Lafiel dazu überreden zu erlauben, daß Diaho an Bord bleiben darf.

die Arb-Flotte

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Makrit Talas nimmt überrascht zur Kenntnis, daß die Arb-Besatzungstruppen nicht seine Kapitulation fordern. Es würde ihnen nichts nützen. Statt dessen bleibt Aptic unter Blockade, was ihm allerdings auch nicht gefällt. Aber was kann er machen? Aus eigenem Entschluß doch kapitulieren vielleicht? Admiral Dusanyu, der Oberbefehlshaber der Besatzungstruppen, wünschen allerdings, daß auf Aptic III Ruhe und Ordnung erhalten bleibt, ob mit oder ohne Kapitulation. Jetzt ist Talas genauso schlau wie vorher.

Dusanyu ist im Grunde der Ansicht, daß irgendwo da draußen eine große Flotte der Menschheit lauert. Sollte das Aptic-System von ihnen zurückerobert werden, dann wären die Menschen auf Aptic III in einer etwas peinlichen Lage, wenn sie sich einfach so ergeben hätten.

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Derweil verspeist Jinto in aller Unschuld einen fritierten Maiskolben, als plötzlich seine neue Chefin Atosuruya vor ihn steht. Allerdings ist sie mehr aus privaten Gründen hier. Ihr Vater, der damals mit Jinto auf abenteuerliche Weise gerettet wurde, hat ihr von den Ereignissen erzählt. Und wie es aussieht, hat Lafiel Recht: Atosuruya scheint ihr (und Jinto) den Tod ihres Bruders wirklich nicht nachzutragen, obwohl sie durchaus Trauer empfindet. Sie ist zu Jinto jedenfalls sehr nett. Allerdings hat der Tod ihres Bruders ihre Lebensplanung etwas durcheinander gebracht. Er war ja Baron eines sehr abgelegenen Systems, aus dem sie nur weg wollte. Jetzt aber wird sie Baronin werden müssen, ob sie will oder nicht - nach dem Krieg aber erst.

Atosuruya und Jinto

Atosuruya bittet Jinto Lafiel auszurichten, daß sie gegen sie keinen Groll hege. Allerdings findet sie es schwierig, mit ihr selbst darüber zu sprechen, schließlich ist Lafiel eine Arb-Prinzessin und bei privaten Dingen vielleicht etwas schwierig.

Da gibt es einen Alarm: sechs unbekannte Objekte wurden im Hyperraum geortet. Anscheinend kommen sie aus Richtung des Wimpel-Systems und sind aller Wahrscheinlichkeit nach feindliche Aufklärer. Es muß nun verhindert werden, daß sie Informationen sammeln und sie ihrer Heimatflotte oder -basis übermitteln.

Lafiel befiehlt ihre Mannschaft auf die Stationen. Sie brennt geradezu auf einen echten Einsatz. Und den bekommt sie.

Atosuruya meldet sich bei ihren Leuten, die die feindlichen Einheiten abfangen sollen. Für viele von ihnen ist es die erste Schlacht, auch für Atosuruya selbst. Also erwartet sie, daß jeder sein bestes gibt.

Wie bei dieser Geschichte üblich, ist die Beschreibung des Einsatzes sehr detailliert und zieht sich ziemlich in die Länge (ohne dabei aber langweilig zu sein). Beide Seiten führen komplizierte Manöver aus. Zunächst greifen die Schiffe der Menschen mit Raumminen an.

Teil 4 - The First Campaign

im Gefecht

Atosuruyas Schiffe erledigen die erste Ladung Minen ohne eigene Verluste. Dann fliegen sie dem eigentlichen Feindverband entgegen, um ihn Schiff um Schiff auszuschalten. Lafiel und ihre Leute sind sich dabei nur zu gut darüber im klaren, wie gefährlich das ist: es herrscht Krieg, und es kann jederzeit passieren, daß sie abgeschossen werden und nicht mehr zurück kommen. Wenigstens beruhigt es Jinto, daß er nicht der einzige ist, der Todesangst hat. Auch Lafiel empfindet so. Das behindert sie in ihrem Tatendrang und ihrer Entschlossenheit aber kein bißchen.

Eine Gruppe erledigt eins der feindlichen Schiffe, eins der anderen verteidigt sich gegen die Schwadron, in der auch die Basroil fliegt, mit Minen und beschädigt damit die Kidroil so schwer, daß sie nicht mehr weiter kämpfen kann, was das Zahlenverhältnis nicht gerade besser gestaltet. Es kommt zu einem heißen Gefecht, bei dem ein weiteres Arb-Schiff abgeschossen wird. Auch die Basroil bekommt einiges ab und muß sich schließlich vorübergehend aus dem Hyperraum, wo das Gefecht stattfindet, zurückziehen, um der Zerstörung zu entgehen. Lafiel gefällt das gar nicht, aber es bleibt ihr keine Wahl.

Sie entgehen dem sicheren Tod nur um Haaresbreite. Das Feindschiff wird schließlich abgeschossen und Jinto will ein bißchen feiern: daß sie ihre erste Schlacht überlebt haben.

Einige der Aufklärer konnten ihre Mission allerdings erfüllen, und so betrachtet das Arb-Oberkommando diesen Einsatz unterm Strich als Niederlage. Außerdem sammeln die Menschen eine beachtlich große Flotte: an die 200 Geschwader, so wird geschätzt.

Teil 5 - Spectacular Insanity

Die Schäden an der Basroil und den anderen Schiffen werden ausgebessert. Im Orbit um Aptic III herrscht also emsiges Treiben. Lafiel sieht dem gedankenverloren zu. Jinto gesellt sich zu ihr und reicht ihr einen Tee. Sie unterhalten sich ein bißchen, und schließlich meint Jinto zu ihr, sie habe als Kapitän in ihrer ersten Schlacht sehr gut ausgesehen.

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Demetel-System.

Reparaturarbeiten

Oberbefehlshaber Dusanyu bespricht die aktuelle Lage mit seiner Stabschefin Kenesh. Der Angriff der Flotte der vereinigten Menschheit kommt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, denn die Arb-Flotte ist gerade dabei, durch das feindlich besetzte Territorium durchzustoßen. Soll sie damit fortfahren oder statt dessen die sich sammelnde feindliche Flotte angreifen? Dusanyu entscheidet sich für den Angriff mit dem Ziel, diese Flotte auszulöschen. Dann wird der Plan dafür durchgegangen, wo welche Flotte operieren wird usw. Dies ist in diesem Anime mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Unter anderem: das Mystel-System wird durch die Flotte von Admiral Mulusufa geschützt werden, Aptic von Admiral Bebaus Nereis.

Der hat allerdings im ganzen Arb-Reich einen ziemlich legendären Ruf, und das nicht unbedingt im guten Sinne. Seine ganze Familie soll angeblich verrückt sein. Ob das nun ein Gerücht ist oder nicht, Kenesh hat so ihre Zweifel, ob Nereis und sein Zwillingsbruder Nefee, der dort Stabschef ist, dieser Aufgabe gewachsen sind. Dusanyu fragt sich, warum eigentlich. Könnten die Gerüchte stimmen, daß sie mal ein Verhältnis mit einem der beiden hatte? Und wenn ja, mit welchem?

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Nereis und Nefee haben den Befehl erhalten und diskutieren nun darüber, wie sie ihn möglichst ehrenhaft, elegant und in Schönheit ausführen können.

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Von dem "spektakulären Wahnsinn" der Bebaus-Familie hat inzwischen auch Jinto gehört, und es beruhigt ihn und seine Kameraden nicht gerade, daß er unter einem Kommandeur kämpfen soll, dem man sowas nachsagt. Außerdem hat er Probleme, die Ersatzteile für die Basroil zu organisieren.

Später treffen sich auf dem Gang zufällig er, Samson und Ekuryua. Samson fragt, ob Jinto gerade mit ihr ausgehe ... und so gehen sie dann zu dritt einen trinken und stoßen auf den spektakulären Wahnsinn an.

Lafiel und Jinto

Die Bebaus-Familie gehört zu den 29 Gründerclans des Arb-Reiches und hat viele große Wissenschaftler hervorgebracht, aber eben auch viele, deren Verstand (angeblich) auf der anderen Seite gelandet ist.

Samson wird dann zu einem Einsatz gerufen und läßt Ekuryua und Jinto alleine zurück. Das ist Jinto irgendwie peinlich, denn es ist ihm nicht entgangen, daß Ekuryua ihn zu mögen scheint, auch wenn sie als kühles Arb-Mädchen das nicht so direkt ausdrückt.

Sie finden aber ein relativ unverfängliches Thema, nämlich Diaho und Katzen allgemein. Als Kind ist Ekuryua immer von ihren Katzen geärgert worden. Jinto ist überrascht, das zu hören.

Beim Gehen stolpert Jinto über den Tisch und landet genau in Ekuryuas Armen, was ihm erst recht peinlich ist. Und natürlich kommt genau in diesem Moment Lafiel dazu. Jinto schnappt nach Luft. Doch Lafiel geht kühl darüber hinweg. Sie hat anderes zu tun und rauscht ab, Jinto hinterher. Er fragt sie unterwegs über ihre neuen Oberbefehlshaber. Lafiel kennt beide, Nereis und Nefee, sehr gut. Jinto ist überrascht zu erfahren, daß sie Zwillinge sind. Da die Arb ihre Fortpflanzung kontrollieren, hat er nicht gedacht, daß sowas überhaupt vorkommt. Aber es ist schließlich die Bebaus-Familie.

Die Konversation plätschert noch ein bißchen weiter dahin, als Lafiel schließlich sagt, er hätte wohl gehofft, sie würde denken, es wäre ein Mißverständnis gewesen. Jinto gibt sich geschlagen, dafür lädt Lafiel ihn ein, sie zu begleiten, wenn sie vom HQ zurückkommt und ihre Pause nimmt.

Doch es kommt etwas dazwischen, nämlich ein Anruf von Kommandantin Atosuruya. Jinto wird kalt erwischt, dabei will sie ihn und Lafiel eigentlich nur zum Essen einladen. Sie hat bereits in einem Weltraum-Restaurant namens Mitsugoiwa reserviert, denn am nächsten Tag wäre der Geburtstag ihres Bruders gewesen, und denn will sie ein bißchen feiern. So versucht sie nun Jinto zu überreden, erstens selbst zu kommen und zweitens Lafiel dazu zu bringen, auch mitzukommen. Jinto ist gegen weibliche Raffinesse jedesmal ziemlich hilflos und muß Atosuruya schließlich alles versprechen, was sie verlangt.


Erstellt am 5.10.2003. Letzte Änderung: 20.2.2014