Seikai no Senki - Zusammenfassung der Handlung der 2. DVD (Teil 6 - 9)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Seikai no Senki - 2. DVD

Teil 6 - Remebrance Dinner

Lafiel erklärt Jinto in ihrer kurz angebundenen Art, daß sie Atosuruyas Einladung annimmt. Und Jinto auch! Sie meint, den Geburtstag eines Verstorbenen zu feiern, habe eine große Bedeutung, denn was wäre, wenn sich nach dem Tod niemand mehr an einen erinnern würde. Das wäre doch traurig.

Lafiel und ein Diener

Und Jinto sollte sich mal überlegen, wenn er tot ist, dann sollte sich doch auch jemand noch an ihn erinnern. Jinto antwortet, da würde es bestimmt niemanden geben. Lafiel ist überrascht, sagt aber erst mal nichts.

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Der Besatzung fallen die Werkzeuge aus der Hand, als sie Lafiel im Abendkleid sehen. Auch Jinto hat sich natürlich herausgeputzt, aber gegen seine Prinzessin kommt er nicht an.

Die beiden besteigen eine Fähre und fliegen zur Station Dakul, wo Atosuruya im dortigen Restaurant einen Tisch reserviert hat. Es ist das beste vom besten, und Jinto ist schwer beeindruckt.

Atosuruya, Lafiel und Jinto

In dieser Folge passiert eigentlich nicht sehr viel mehr, als daß die drei ausgiebig essen (übrigens ißt man auch im Weltraum mit Stäbchen) und sich an alles mögliche erinnern, was sie so erlebt haben. Und es ist wirklich so, daß Kommandantin Atosuruya Lafiel nichts nachträgt. Sie ist eine sehr nette Frau und will nur den Geburtstag ihres Bruders feiern und ein bißchen um ihn trauern.

Als kleine Zugabe werden auch immer wieder Szenen mit Ekuryua eingespielt, die während dieses Abends auf Diaho aufpaßt und ihn schließlich sogar mit ins Bett nimmt.

Und Jinto kann es, als die Rede auf Katzen kommt, sich nicht verkneifen zu erwähnen, daß auch er eine hat, die sogar Lafiels Neffe ist. Lafiel hat ihn nämlich mal mit so einer Geschichte aufgezogen.

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12 Arb-Flotten sammeln sich zur Verteidigung des Aptic-Systems. Nefee findet das optimal, denn sonst würde ihnen der Nachschub zu schnell ausgehen, außerdem hätten sie auch nicht genug Raum, um mehr Flotten zu entfalten. Nur: die vereinigte Menschheit hat 150 Flotten! Für Nereis eine schwierige Situation.

Auf dem Rückflug sehen Lafiel und Jinto den Aufmarsch aus der Ferne. Sie wissen, jetzt geht es los.

Dann reden sie noch ein bißchen über das Essen. Lafiel sagt, den toten Baron zu betrauern sei halt ihre Pflicht gewesen. Jinto meint, es wäre ihm lieber, vergessen zu werden, als daß jemand dazu verpflichtet würde, um ihn zu trauern.

Teil 7 - Escape in the Dark

Die Basroil befindet sich im Gefecht gegen eine Reihe eingedrungener feindlicher Schiffe. Es wird immer wieder ziemlich knapp, und einmal werden sie nur durch das Eingreifen der Seigroil unter Kapitän Ragash gerettet. Viel Zeit zum Bedanken bleibt Lafiel nicht, denn da nähert sich schon wieder eine Ladung Raumminen.

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das Wappen der Abriel

Bei der großen Lagebesprechung erklärt Dusanyus Stabschefin Kenesh den anwesenden Offizieren, was sie in der gegenwärtigen Lage zu tun haben. Am wahrscheinlichsten wird der Feind das Wimpel- und das Miofrantia-System angreifen. Wenn die Arb sich dort zurückziehen, dann bleiben für den Angriff nur Aptic und Mystel. Im Aptic-System steht Admiral Bebaus, im Mystel-System Admiral Mulusufa. Wenn es losgeht, kommt die Hauptflotte nachgerückt. Das heißt, die Vereinigte Menschheit bestimmt den Ort der Schlacht. Nach Dusanyus Meinung sind die Aufklärer im Wimpel- und Miofrantia-System der Schlüssel zu der ganzen Operation. Und so finden sich Kommandantin Atosuruya mit ihren Leuten, darunter auch Jinto und Lafiel, im Wimpel-System wieder, verwickelt in an sich kleinere Gefechte, die nichts desto trotz für die Beteiligten tödlich gefährlich sein können.

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Nach dem Gefecht meldet das HQ, daß die Frontlinie der Feindschiffe erfolgreich bekämpft wurde und daß sich die Arb-Einheiten umgehend zurückzuziehen haben. Damit gibt es aber ein Problem: in der Hyperraumblase der Basroil und der Seigroil hat sich soviel Weltraumschrott angesammelt, daß sie nur noch langsam vorwärts kommen. Ansonsten scheint es aber keine Gefahren mehr zu geben. Sobaash übernimmt die Wache auf der Brücke, die anderen gehen schlafen. Lafiel schafft es gerade noch in ihre Kabine zum Schreibtisch. Dort sinkt sie todmüde zusammen. Jinto legt sie dann ordentlich ins Bett.

Lange dauert die Ruhe aber nicht, da ereignet sich eine gewaltige Explosion. Wie sich herausstellt, waren einige der abgeschossenen Weltraumminen noch scharf und haben sich auf die Basroil gestürzt. Die ist dadurch erheblich beschädigt worden. Der Seigroil ist es übrigens genauso ergangen, sie ist sogar noch schwerer beschädigt als die Basroil. Beide Schiffe drohen nun im Nichts zu stranden. Und hinter ihnen rückt die feindliche Haupt-Flotte an.

Lafiel

Fieberhaft versucht die Mannschaft, die Schäden soweit zu beheben, daß die Schiffe wieder einigermaßen manövrierfähig werden oder wenigstens ihr Hyperraumradar wieder benutzen können.

Das schaffen die Leute immerhin, aber auf dem Schirm erscheinen nur verwaschene Punkte. Ob das eigene oder feindliche Schiffe sind, kann niemand sagen.

In den nächsten 40 Stunden verbessert sich die Situation nicht wesentlich. Und außerdem wird langsam die Energie knapp. Da erscheinen unbekannte Raumschiffe im Ortungsbereich. Ragash und Lafiel beschließen, die Seigroil aufzugeben und allen restlichen Treibstoff der Basroil zur Verfügung zu stellen, damit diese sich länger im Hyperraum halten kann.

Nach der Übergabe der Anti-Materie geht dann die Mannschaft der Seigroil hinüber. Aber Kapitän Ragash und die Brückenoffiziere fehlen. Grund: der Verbindungsweg zwischen Brücke und der restlichen Seigroil ist bei der Explosion zerstört worden. Sie kommen nicht mehr heraus.

Lafiel muß hilflos zusehen, wie Ragash sich opfert, um ihr das Entkommen zu ermöglichen. Weit kommt das schwer beschädigte Schiff natürlich nicht, und die Mannschaft fordert, sich lieber zu ergeben, als im All langsam zu ersticken. Lafiel aber lehnt das kategorisch ab, solange sie noch eine andere Wahl haben. Da nähert sich eine weitere Gruppe von Schiffen aus der anderen Richtung. Sind das nun die eigenen? Lafiel pokert ziemlich hoch, als sie entscheidet, die von vorne wären die richtigen, was sich dann tatsächlich als korrekt erweist. Bis sie gerettet werden, kostet es sie noch einiges an Nerven, aber Atosuruya kümmert sich um ihre Leute.

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Die Flotte der Vereinigten Menschheit zieht sich um Wimpel zusammen. Admiral Dusanyu folgert daraus, daß die Schlacht im Aptic-System stattfinden wird (wie er zu diesem Schluß kommt, ist mir allerdings nicht so ganz klar).

Teil 8 - The Eve of the Decisive Battle

54 Stunden vor dem erwarteten Beginn der entscheidenden Schlacht.

der Lageplan

Die Vereinigte Menschheit zieht 170 Flotten von schweren Kampfschiffen zusammen. Admiral Dusanyu diskutiert mit Kenesh wieder über die Lage, insbesondere die Aufteilung der Schiffe auf die verschiedenen Klassen. Die feindliche Flotte ist bis an die Zähne bewaffnet und Kenesh ist besorgt, ob Admiral Bebaus die Situation wird meistern können. Dusanyu zieht sie ein bißchen damit auf, daß sie mit einem der Bebaus-Brüder mal ein Verhältnis gehabt haben soll. Sie errötet, als er das erwähnt, äußert sich aber nicht dazu.

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Noch 46 Stunden.

Admiral Bebaus erfährt, daß seine Flotte ein Nachschubproblem hat, und zwar an Kühlmittel. Direkt unter ihnen liegt Aptic III mit seinen Meeren, aber erstens hat der Planet sich noch nicht ergeben. Dort zu tanken wäre also Plünderung. Und außerdem wären die Schiffe technisch auch gar nicht in der Lage, in der verbleibenden Zeit genügend Wasser an Bord zu nehmen. Also müssen sie sich vom Flottenhauptquartiert Kühlmittel schicken lassen.

Dann erläutert Nereis seinen Leuten den Plan. Es wird mit Raumminen ein Schutzring aufgebaut, der durch Raumschiffe verstärkt wird. Wenn die Feindflotte anrückt, greifen die Minen und die Schiffe ihn sie Hyperraum an.

Die Hauptflotte der Arb wird in 72 Stunden da sein, und bis dahin müssen seine Schiffe den Feind festhalten, trotz starker zahlenmäßiger Unterlegenheit.

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Noch 30 Stunden.

Lafiel trifft in einem Verbindungstunnel einen Kollegen, der seine Bewunderung dafür ausspricht, daß sie den letzten Einsatz so souverän überlebt hat. Die beiden sind auf dem Weg zur Einsatzbesprechung.

Auf der Brücke der Basroil machen derweil Jinto und Ekuryua einen kleinen Plausch. Diaho ist auch dabei und läßt sich von Ekuryua streicheln.

Samson und Sobaash beim Saufen

Ekuryua fragt Jinto, wie alt er ist und wie es sich anfühlt zu altern. Sie als Arb altert allerdings auch, nur langsamer.

Samson sitzt in der Kantine und läßt sich vollaufen, wahrscheinlich das letzte Mal für längere Zeit. Sobaash kommt vorbei, setzt sich zu ihm und beginnt dann ebenfalls, sich einen Drink nach dem anderen reinzuschütten. Die beiden verstehen sich sehr gut und sprechen über die bevorstehende Schlacht, in der ein 10-fach überlegener Gegner angreifen wird, später dann über ihren Kapitän, Lafiel.

Samson erzählt auch noch ein bißchen von sich. Als er vor 20 Jahren bei der Flotte anfing, war Lafiel noch nicht mal geboren.

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Kommandantin Atosuruya erläutert ihren fünf Kapitänen den Plan von Admiral Bebaus. Sie müssen den Feind 72 Stunden lang aufhalten, koste es, was es wolle. Einige der Anwesenden (gemeint ist wohl vor allen Lafiel) würden eines Tages sicherlich Flottenadmirale. Sie sollten diesen Tag nie vergessen. Lafiel fragt Atosuruya, ob sie denn nicht selbst Admiralin werden wolle, doch sie meint, ihr Job als Geschwaderkommandantin sei schon anstrengend genug.

Dann leeren sie eine halbe Flasche Wein. Die andere Hälfte hebt Atosuruya auf für nach der Schlacht, wenn sie alle wieder zusammen sind. Wenn ...

Teil 9 - The Basroil's Battle

Admiral Dusanyu plant, die erste Flotte um 12 oder 13 Schwadronen zu verstärken. Stabschefin Kenesh ist prinzipiell einverstanden, schlägt aber vor, den kommandierenden Admiral auszutauschen. Und das ist niemand anderes als Admiralin Spoor in ihrem tiefroten Flaggschiff. Denn dann würde sie 25 Schwadronen befehligen, und das sei über ihrem Rang. Dusanyu interessieren solche Kleinigkeiten aber nicht.

Ekuryua und Diaho

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Die Basroil dockt an einer Basis-Station an, und Lafiel gibt ihren Leuten etwas Freizeit.

Jinto bleibt noch etwas bei ihr auf der Brücke und leistet ihr Gesellschaft. Sie trinken zusammen einen Saft und schauen nach draußen, wo sich eine gewaltige Flotte zusammenzieht. Jinto ist sehr beeindruckt, Lafiel hingegen eher enttäuscht. Daß sie zur Flotte gehen würde, war schon vor ihrer Geburt festgelegt, aber sie hätte es lieber gehabt, als Admiral statt als Kapitän eines kleinen Kreuzers in den großen Krieg zu ziehen. Sie meint, Jinto habe sicher mehr Möglichkeiten zu entscheiden gehabt, wie sein Leben verlaufen sollte. So war es auch, aber so hat Jinto auch nicht schon von Anfang an gewußt, was mal aus ihm werden würde. Lafiel findet das irritierend. Sie wird mal Kaiserin. Ob sie will oder nicht. Sie meint zu Jinto, eigentlich würde sie lieber auf einem Handelsschiff arbeiten, statt das Sternenreich zu regieren.

Sie fragt Jinto, was er machen wolle, falls die Arb seinen Planeten zurückerobern können. Aber für Jinto wäre es nicht so leicht, wieder zu seinen Leuten zurückzukehren, von denen viele ihn immer noch als Verräter betrachten. Verwandte hat er auch keine mehr, die sind alle umgebracht worden. Vorerst wird er wohl bei der Sternenflotte bleiben.

Lafiel erzählt dann, daß die Arb drei Stufen in ihrem Leben zu meistern hätten, bevor sie sich zu den Erwachsenen zählen könnten. Zuerst müssen sie Offizier der Sternenflotte werden. Dann Händler. Und als letztes müssen sie Kinder großziehen.

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Dusanyu fragt Spoor etwas scheinheilig, ob sie sich eine neue Frisur zugelegt hätte. Dabei hat er sie gerade aus dem Bett geholt. Entsprechend kühl begrüßt sie ihn auf dem Bildschirm. Dusanyu erklärt ihr dann ihren Auftrag. Sie wird mit ihrer verstärkten Flotte an vorderster Front eingreifen müssen. Sie findet das unelegant, aber Dusanyu meint, wichtig sei nur der Sieg, ob nun elegant errungen oder nicht.

Später ärgert Spoor sich, daß sie Dusanyu nicht hat ärgern können wie sonst jeden. Ihn aufzuziehen mache gar keinen Spaß.

Dann beginnen die Arb-Geschwader mit dem Aussetzen der Minen.

Die Flotte der Vereinigten Menschheit ist inzwischen auch schon sehr nahe und beginnt ebenfalls mit dem Ausschiffen von Minen, die sich umgehend auf die der Arb stürzen. So vernichtet sich die erste Welle gegenseitig. Die Menschenflotte hat allerdings noch sehr viel mehr Minen, und die bedrohen nun auch die bemannten Arb-Schiffe. Außerdem benehmen sich diese Minen nicht so wie sie sollten. Schon einmal reaktivierten sich welche, die Lafiel abgeschossen glaubte, und vernichteten fast ihr Schiff und die Seigroil. Sie fürchtet, daß das nun wieder passieren wird, und ermahnt ihre Leute zu besonderer Vorsicht. Dann tauchen die Minen aus dem Hyperraum auf, und Lafiel greift sie sofort an. Atosuruya ist recht beeindruckt von ihrer Entschlossenheit.


Erstellt am 5.10.2003. Letzte Änderung: 20.2.2014