Shakugan no Shana - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 24

Teil 1 - Subete no Owari, Hitotsu no Hajimari (Das Ende von allem, der Anfang von einen)

Sakai Yuuji geht nichts böses ahnend die Straße seiner schönen Heimatstadt Misaki entlang, als plötzlich zwei Dämonen aus einer anderen Dimension auftaucht. Sie bringen ihre finstere Dimension (eine Art Barriere zur normalen Welt, die Fuuzetsu genannt wird) auch gleich mit: alles sieht anders aus, und die Menschen und ihre Zeit stehen still. Sie bekommen von dem, was nun geschieht, nichts mit. Und es geschieht eine ganze Menge. Der eine Dämon, der aussieht wie eine riesige Baby-Puppe, beginnt in rasendem Tempo die Menschen um ihn herum zu verschlingen und ihre Energie, genauergesagt ihre Existenz, in sich einzusaugen. Einen Augenblick später hat es sich Yuuji geschnappt, doch bevor er ihn sich in den Rachen stopfen kann, taucht ein Mädchen (Shana) mit glühend rotem Haar, feuerroten Augen und einem großen Samuraischwert auf und haut dem Dämon den Arm ab.

Furiagunes Rinne

Der andere greift Shana nun an, und während Yuuji fassungslos zusieht, schleicht sich ein drittes Wesen von hinten an ihn heran und greift in seinen Körper. Anscheinend will es dort etwas herausholen. Doch Shana ist schneller und haut den Dämon entzwei. Da Yuuji leider ein bißchen im Weg steht, wird auch er halbiert.

*

In einer Rückblende sehen wir, daß Yuujis Tag eigentlich ganz normal angefangen hat. Er ist in die Schule gegangen und hat dort Hayato, seinen besten Freund, getroffen. Sie verbringen einen völlig normalen Schultag, wenig aufregend, wie alle Tage in Yuujis Leben. Immerhin sind in seiner Klasse ein paar recht nette Mädchen.

Auf dem Nachhauseweg geht Yuuji noch ein bißchen in die Läden und schaut nach neuen CDs, als dann plötzlich die Monster mit ihrer fremden Dimension auftauchen und Yuuji erst fast gefressen und dann zerhackt wird. Fast noch schlimmer ist, daß er zuschauen mußte, wie all die Menschen um ihn herum eingesaugt wurden, darunter auch seine Klassenkameradin Yukari.

Yuuji sieht sein letztes Stündlein schlagen (daß er schon lange tot ist, weiß er noch nicht), doch Shana setzt ihn einfach wieder zusammen, und er ist wie neu. Für sie ist er nur ein Ding.

Dann räumt Shana auf. Durch die Existenz-Energie, die die Monster zurückgelassen haben, kann sie alle Spuren des Kampfes rückgängig machen, sodaß, als das Fuuzetsu erlischt, die Menschen nicht das geringste davon bemerken, daß hier gerade ein Kampf auf Leben und Tod stattgefunden hat. Die gefressenen Menschen kann Shana allerdings nicht zurückbringen. Sie ersetzt sie durch Fackeln, damit ihr Verschwinden nicht auffällt.

Yuuji erfährt von Shana und dem sprechenden Stein, der um ihren Hals hängt (Arastooru), ein paar ziemlich schockierende Fakten, zum Beispiel, daß er längst kein Mensch mehr ist, sondern auch nur noch eine Fackel. Und was das heißt, bekommt er sehr bald drastisch vor Augen geführt.

Fackeln ersetzten Menschen, deren Existenz von den Tomogara (auch Guze no Tomogara genannt) gefressen wurde, und sie existieren nicht lang. Nur so lange, daß der Platz, den vorher der jeweilige Mensch eingenommen hat, sanft entschwindet. Und das bedeutet, daß von ihm nichts bleibt, keine Erinnerung, gar nichts. So, als habe er niemals existiert.

Die Monster, die Yuuji angegriffen haben, waren keine Tomogara, sondern Rinne. Das sind Diener der Tomogara, und sie können jede beliebige Gestalt annehmen. Und Yuuji selbst ist nicht nur eine Fackel, sondern ein Mistes, was bedeutet, daß in ihm ein Schatz versteckt ist.

Teil 2 - Tomoru Honoo (Entzündete Flamme)

Nachdem Shana Yuuji an den Kopf geknallt hat, daß er schon lange tot ist und daß das, von dem er dachte, daß es Sakai Yuuji ist, nur noch ein kopierter Rest ist, der irgendwann demnächst erlöschen wird, läßt sie ihn einfach stehen und geht ihrer Wege. Yuuji allerdings läuft ihr nach, denn verständlicherweise will er ein bißchen mehr über die Hintergründe wissen, über sich selbst und sein künftiges Schicksal.

eine Fackel erlischt

Shana ist über das neugierige Mistes ziemlich verärgert, doch Yuuji läßt sich nicht abschütteln, und so erklärt sie ihm, was ihm bevorsteht. Die Tomogara fressen keine Menschen, sondern die Existenz von Menschen, was bedeutet, daß es nachher so ist, als habe der entsprechende Mensch überhaupt niemals existiert. Es gibt keine Spuren von ihm, weil es ihn nie gegeben hat. Zufällig kommen den beiden gerade vier Kinder entgegen, von denen eines eine gerade erlöschende Fackel ist. Yuuji sieht, wie sie ausgeht und das Kind einfach verschwindet. Die drei anderen merken nichts davon. Für sie hat es nie einen vierten Kameraden gegeben, sie waren immer nur zu dritt. Von dem vierten bleibt absolut nichts, nicht mal eine Erinnerung.

Shana erklärt, daß das auch der eigentliche Zweck der Fackeln ist. Sie werden vorübergehend als Ersatz der ausgelöschten Menschen eingesetzt, damit ihr Verschwinden langsam und unbemerkt vonstatten geht, ansonsten die Balance der Welt in Gefahr geriete.

Später sitzt Yuuji mit Shana auf einer Bank, und sie stopft Melon-Pan (mit einer Art Marmelade gefüllte Brötchen) in sich hinein. Shana ist ganz wild auf Melon-Pan. Yuuji hat jetzt allerdings etwas andere Sorgen. Er ist tot. Wie soll es jetzt weitergehen?

Es wird Nacht, und Yuuji klebt immer noch an Shanas Fersen. Als nächstes will er wissen, was sie eigentlich ist, und erfährt, daß sie ein Flame Haze ist, eine Existenzform, die Guze no Tomogara jagt. Und der Tomogara, der für den am Nachmittag erfolgten Überfall verantwortlich ist, scheint noch in der Stadt zu sein.

*

Das ist tatsächlich der Fall. Er heißt Furiagune, verfügt über große Kräfte und ist nicht ganz richtig im Kopf. Er ist in sein Rinne Mariannu verliebt und will ihm zu ewiger Existenz verhelfen. Mariannu macht sich Sorgen um den Flame Haze, der ihr ziemlich die Hölle heiß gemacht hat, doch Furiagune beruhigt sie. Er ist zuversichtlich, mit Shana leicht fertigzuwerden.

*

Yuuji ist wieder nach Hause gegangen und hat eine unruhige Nacht verbracht. Aber er kann die Flamme in sich sehen, die beweist, daß er eine Fackel ist. Es war also kein Traum. Es beruhigt ihn dann zu sehen, daß wenigstens seine Mutter keine Fackel ist. Und seine Eltern würden nicht mal traurig sein, wenn er demnächst erlischt, denn dann wird es so sein, als hätten sie nie ein Kind gehabt. Und so kommt er zu dem Schluß, daß es eigentlich keinen Grund gibt, sich Sorgen zu machen. Für seine Angehörigen ist gesorgt, und er ... er kann sich mit dieser surrealen Lage schon irgendwie arrangieren.

Auf dem Weg zur Schule trifft er überraschend Shana wieder, die im erklärt, wahrscheinlich würde sie den Tomogara leichter finden, wenn sie Yuuji im Auge behielte. Denn er ist ein Mistes, und der Guze no Tomogara wird sich sicherlich dafür interessieren. Shana erklärt, daß ein Mistes eine Fackel ist, die ein Objekt namens Hougu sowie weitere Fähigkeiten und Kräfte in sich trägt, die mal von einem Guze no Tomogara erschaffen worden sind. Und ein Hougu wiederum ist eine Art Behälter für einen Schatz. Warum dieses Zeug allerdings in Yuuji steckt, das weiß Shana auch nicht. Denn Hougu bewegen sich nach ihren eigenen Gesetzen.

Aber da ist noch Hirai Yukari, die gestern vor Yuujis Augen gefressen wurde und jetzt auch nur noch eine Fackel ist. Und im Gegensatz zu ihm eine, die kurz vor dem Ausgehen ist. Das bedeutet, daß sie bereits jetzt im Bewußtsein der meisten Menschen um sie herum verblaßt ist. Sie wird kaum noch bemerkt. Und sie selbst ist auch schon völlig apathisch. Yuuji ist darüber entsetzt und versucht, sie irgendwie wieder ins normale Leben zurückzuzerren, indem er sie zum Mittagessen mitnimmt, zusammen mit Hayato, in den sie gestern noch verliebt war. Aber jetzt ist sie am erlöschen, und für Hayato existiert sie auch schon fast nicht mehr.

Immerhin gehen sie nach der Schule zu dritt in die Spielhallen und schießen auch Automatenfotos von sich, mit Yukari in der Mitte.

Leider wird Yuuji dann von Shana abgegriffen, die ihn ermahnt, er sei ein Köder und sollte gefälligst nicht soviel herumrennen, damit sie ihm nicht soviel hinterherlaufen muß.

Als er zurückkommt, ist Yukari weg. Yuuji vermutet schon das schlimmste, doch Hayato kann sich so dunkel an dieses seltsame Mädchen von vorhin erinnern, und daß es nach Hause gehen wollte.

Yuuji läuft ihr nach und findet sie noch lebend vor. Yukari sitzt am Ufer des Flusses und hält die Fotos von vorhin in den Händen. Und dann geht sie aus und verschwindet. Und mit ihr verschwindet auch ihr Bild auf den Fotos. Zurück bleibt nur der leere Hintergrund, rechts und links eingerahmt von Hayato und Yuuji.

Und genauso, so erklärt Shana es ihm, wird auch er sich ins Nichts auflösen, ohne eine Spur davon zu hinterlassen, daß es jemals einen Sakai Yuuji gegeben hat.

Yuuji ist sehr betroffen, vor allem auch von der fatalistischen Art, wie Shana das hinnimmt. Irgendwie kommt er darauf, daß er den Namens dieses Flame Hazes gar nicht weiß. Shana ist über diese Frage erstaunt. Sie hat keinen Namen. Sie ist nur ein Flame Haze, sonst nichts. Und einen Namen braucht ein Flame Haze nicht. Wenn man zwischen mehreren von ihnen unterscheiden will, dann kann man sie Nietono no Shana no Flame Haze nennen, denn das Schwert, das sie bei sich trägt heißt eben Nietono no Shana.

"Dann heißt du also Shana", stellt Yuuji fest.

Es wird eine Zeitlang dauern, bis der Flame Haze akzeptiert, daß er jetzt einen menschlichen Namen hat, und daß auch das Mistes einen Namen trägt: Sakai Yuuji.

Teil 3 - Toochi to Fureimuheizu (Die Fackel und der Flame Haze)

Daß Shana von einer Fackel eine Namen bekommen hat, gibt ihr ziemlich zu denken. Daß dieses Mistes namens Sakai Yuuji eine seltsame Fackel ist, hat sie ja schon immer gewußt, aber so seltsam ... Und sie ist überhaupt nicht in Panik ausgebrochen oder so, wie es alle anderen Fackeln zuvor getan haben, denen Shana die Wahrheit offenbart hat. Eine hat sich sogar umgebracht. Doch Yuuji nicht. Er führt praktisch sein ganz normales Leben weiter, als wenn nichts wäre.

Shana und Yuuji

Sie beruhigt sich damit, daß das Mistes sowieso bald verschwinden wird, wie es Fackeln halt zu tun pflegen.

*

Yuuji nimmt sich fest vor, Hirai Yukari nicht zu vergessen. Er ist sehr überrascht, als er herausfindet, daß jeder in seiner Klasse sich an dieses Mädchen erinnert. Klar, sie sitzt doch da drüben. Da drüben sitzt allerdings nicht die echte Yukari, die ist schließlich erloschen, sondern Shana, die ihren Platz eingenommen hat. Sie erwartet für die nächste Zukunft einen Angriff des Tomogara auf das Mistes und will es deshalb nicht mehr aus den Augen lassen.

Shana ist jetzt Hirai Yukari. Eine andere hat es niemals gegeben. Nur Yuuji und Shana selbst wissen, daß es anders war. Alle anderen in der Klasse haben nie eine andere Yukari gekannt.

Yuuji ist empört und haut Shana vor der ganzen Klasse einiges um die Ohren. Aber daß die echte Yukari aufgefressen wurde und dann ihre Fackel erlosch, ist schließlich nicht Shanas Schuld. Sie hat nur die günstige Gelegenheit ausgenutzt.

Allerdings ist Shana schon anders als die echte Yukari. Sie ist eine Art Supermann, die jeden Lehrer locker in die Tasche steckt und sie gnadenlos einen nach dem anderen herunterputzt und vor der ganzen Klasse vorführt, bis sie vor dieser großmäuligen und rechthaberischen Schülerin die Flucht ergreifen.

Und so verläuft dieser Schultag anders als die meisten anderen Schultage in Yuujis Leben.

In der Mittagspause stopft Shana sich wieder mit Melon-Pan voll.

*

Trotz ihrer abweisenden Art wird Shana von ihren Mitschülern heimlich bewundert.

Gerade als die Schule aus ist und die Schüler anfangen die Klasse zu verlassen, greift das Rinne Mariannu wieder an. Um die Schule herum erscheint ein Fuuzetsu, in dem Mariannu und Shana ungestört kämpfen können. Yuuji ist entsetzt, daß der Kampf mitten in der Schule unter all den noch anwesenden Schülern stattfindet. Doch das war nicht Shanas Entscheidung. Das Fuuzetsu wurde vom Feind aufgebaut.

Es kommt zu einem wilden Kampf, bei dem Shana zwar die Oberhand behält, Hayato aber lebensgefährlich verletzt wird.

Yuuji hat aber keine Zeit, sich darum zu kümmern, denn da taucht Mariannus Meister, der Guze no Tomogara Furiagune persönlich auf, um sein besiegtes Rinne Mariannu zu retten und sich dem Flame Haze auch mal persönlich vorzustellen.

Furiagune ist bekannt als Flame-Haze-Killer, der mit seinen Hougu schon viele Flame Hazes getötet hat. Aber Shana und Arastooru haben keine Angst. Bevor sie den Kampf aber fortsetzen können, verschwindet Furiagune erst mal wieder. Bis zum nächsten Mal.

*

Shana muß jetzt aufräumen, und dazu will sie die Energie von Hayato benutzen, denn der ist sowieso schon halb tot. Doch Yuuji weigert sich entschieden, das zuzulassen, und bietet der verblüfften Shana statt dessen an, seine Energie zu benutzen.

Shana hält sich nicht zurück und saugt Yuuji ziemlich leer.

In der Nacht sitzt Shana dann auf dem Dach des Sakai-Hauses. Überraschenderweise spürt Yuuji, daß sie da ist und klettert auch auf das Dach, um sie dort zu besuchen. Er will dann wissen, was dieses sprechende Amulett ist, das Shana um den Hals trägt. Arastooru erklärt ihm, was er ist: ein Teil seines Wesens manifestiert sich in diesem Objekt, das man Kokyuutsu nennt, während er selbst in Shana steckt. Yuuji kapiert das nicht so ganz, aber mehr erfährt er auch nicht.

Er bedankt dann sich bei Shana dafür, daß sie für ihre Aktion nicht Hayato benutzt hat. Dafür allerdings ist seine Flamme jetzt kurz vor dem Erlöschen. Aber das scheint ihm nichts auszumachen. Statt dessen serviert er ihr Tee. Shana ist irritiert. So eine Fackel hat sie noch nie gesehen. Und dann, ganz plötzlich, ist Yuujis Fackel wieder hell und groß. Offenbar ersetzt das Hougu in ihm die verbrauchte Energie von Zeit zu Zeit, so daß er doch nicht erlöschen muß.

Teil 4 - Madoi no Fureimuheizu (Umherirrende Flame Haze)

Arastooru folgert, daß das Hougu in Yuuji ein Reiji Maigo ist. Shana kann es kaum glauben, denn dieses Hougu ist extrem selten. Auf jeden Fall ist es erst Recht ein Grund, Yuuji gut zu bewachen, denn das Reiji Maigo darf Furiagune auf keinen Fall in die Hände fallen.

Shana sitzt immer noch auf dem Dach, doch als es anfängt zu regnen, lädt Yuuji sie zum Übernachten ins Haus ein, in sein Zimmer genauer gesagt. Seine Mutter sollte davon allerdings lieber nichts mitbekommen.

Furiagune und Mariannu

Während Shana sich auszieht, steckt Yuuji im Schrank und plaudert ein bißchen mit Arastooru. Er erfährt, daß dieser ein Guze-König ist, also letztlich von derselben Art wie die Guze no Tomogara. Diese allerdings fressen Existenz-Energie ohne Rücksicht auf die Folgen. Und die bestehen darin, daß dieses Tun letztlich sowohl unsere Welt als auch die Guze-Dimension aus dem Gleichgewicht bringen wird. Um das zu verhindern, existieren die Flame Hazes und die Guze-Könige wie Arastooru, die den Flame Hazes ihre Kräfte verleihen.

Es gibt in der Tat mehrere Flame Hazes, aber sie sind keine Kameraden. Im besten Fall kämpft jeder für sich, manchmal kämpfen sie sogar gegeneinander.

Und Shana fühlt, daß sich ein weiterer Flame Haze in Misaki befinden muß.

Der neu angekommene Flame Haze ist ebenfalls weiblich, hat aber nichts mit Shana gemein, sondern ist eine extravagante Frau, die unter dem Namen Marjorie Doe auftritt. Im Moment bezieht sie gerade das beste Zimmer des feinsten Hotels am Platz. Sie ist übrigens nicht hinter Furiagune her, sondern hinter einem anderen Tomogara, der im Fansub den schönen Beinamen "Corpse Retriever" hat. Doch der ist überraschend schwer zu finden.

*

Furiagune ist es ebenfalls nicht entgangen, daß sich die Anzahl seiner Feinde auf zwei erhöht hat. Doch er ist zuversichtlich, daß sein von langer Hand vorbereiteter Plan dennoch erfolgreich durchgeführt werden kann.

*

In der Nacht krabbelt Shana in Yuujis Bett, und als die beiden am Morgen dort zusammen aufwachen, ist ihr das sehr peinlich. Das versteht sie gar nicht, Yuuji ist doch nur eine Fackel, ein Gegenstand. Wieso sollte sie sich vor sowas schämen. Tut sie aber doch ...

Und Yuuji - er fand Shana eben sehr süß.

In der Schule will der Sportlehrer die aufsässige Shana mal so richtig fertig machen, doch da gerät er bei ihr an die falsche. Und nebenbei sammelt sie bei ihren Klassenkameraden etliche Pluspunkte.

Später beginnt Marjorie eine Art Suche nach ihrer Beute, dem Corpse Retriever. Daß Shana sie dabei gar nicht übersehen kann, ist ihr egal. Es dauert auch nicht lange, bis Shana wütend bei ihr aufkreuzt, und Marjorie erzeugt ein Fuuzetsu, um gegen Shana zu kämpfen. Misaki ist jetzt ihr Revier. Die beiden stellen immerhin fest, daß sie hinter verschiedenen Tomogara her sind, wobei Shana und Arastooru den Corpse Retriever für harmlos halten.

Wie auch immer, der Kampf ist unausweichlich. Marjorie nimmt ihre Kampf-Form an und verprügelt Shana gehörig. Im Grunde kann Shana froh sein, daß sie mit dem Leben davonkommt.

Teil 5 - Sorezore no Omoi (Diese und jene Gedanken)

Am nächsten Morgen findet Yuuji eine übel mitgenommene und ziemlich demoralisierte Shana bei sich im Vorgarten.

*

Furiagune hat sich ein praktisches Spielzeug erschaffen, ein Modell von Misaki, das alle Häuser und alle Fackeln zeigt (und das sind verdammt viele). Und so sieht er, wie eine nach der anderen ausgeht. Es ist das Werk des Corpse Retrievers, der allerdings nur diejenigen Fackeln verspeist, die sowieso kurz vor dem Erlöschen sind. Das wissen Furiagune und seine Mariannu aber nicht. Sie vermuten nur, daß es wohl nicht das Werk eines Flame Hazes ist. Seine Pläne gefährdet das aber trotzdem, also muß er sich darum kümmern.

*

Shana wurde von Marjorie verprügelt

Yuuji hat eine Verehrerin, Yoshida Kazumi aus seiner Klasse. Sie hat Freikarten fürs Kunstmuseum bekommen. Zwei Stück, und sie würde gerne zusammen mit Yuuji dort hingehen.

Yuuji läßt sich relativ leicht dazu überreden mitzukommen. Als sie sich nach der Schule dann auf den Weg machen, hat sich auch Shana wieder erholt. Eine Ladung Melon-Pan hat ihr ihre Energie zurückgebracht, und nun paßt sie wieder auf Yuuji auf, wie üblich.

Der bewundert derweil zusammen mit Kazumi die schönen Jugendstil-Vasen und andere Glas-Objekte. Eine Attraktion besonderer Art bleibt Yuuji alleine vorbehalten: zuzusehen, wie Fackeln ausgehen. Und der Verantwortliche dafür sitzt direkt vor ihm auf einer Bank: Rammie, der Corpse Retriever.

Der ist allerdings überraschend freundlich. Er erkennt Yuuji sofort als Mistes und erklärt ihm, er sei nur hinter Fackeln her, die kurz vor dem Erlöschen sind. Und davon kann bei Yuuji ja keine Rede sein.

Er lädt Yuuji sogar zu einer kleinen Plauderei ein, und dem kann Yuuji nicht widerstehen, auch wenn er dafür Kazumi alleinlassen muß.

Yuuji vermutet, daß Rammie es war, der Shana so zugerichtet hat, aber das stimmt nicht. Der Corpse Retriever hatte damit nichts zu tun. Dafür ist er überrascht, als er erfährt, wer diese Shana ist: nämlich der Flame Haze mit den Feueraugen, der mit Arastooru zusammen ist. Klar kennt Rammie ihn. Und er nimmt sich vor, einem Kampf nach Möglichkeit auszuweichen. Schließlich frißt er keine Menschen, sondern nur Tote, Fackeln nämlich, obwohl er ein Guze no Tomogara ist. Aber die sind eben auch nicht alle gleich.

Zum Abschied gibt Rammie Yuuji noch eine Warnung mit auf den Weg: Furiagune plane eine große Sache, bei der ganz Misaki draufgehen könnte.

*

Eita und Keisaku, zwei weitere von Yuujis Klassenkameraden, sind zu spät dran und beschließen, gleich ganz blauzumachen. Leider begegnen sie ein paar ihrer Feinde. Und dann, auf der Flucht, treffen sie auf Marjorie Doe, die, wie immer, wenn sie neu in einer Gegend ist, ein paar Knechte braucht, die sich hier gut auskennen. Sie rettet die beiden also und nimmt sie mit zu sich. Keisaku und Eita sind dieser gefährlichen, faszinierenden Frau sofort verfallen und bereit, alles zu tun, was sie von ihnen verlangt.

Zunächst mal erklärt Marjorie den beiden, wer beziehungsweise was sie ist und was ihre Mission ist: nämlich Tomogara zu finden und zu töten. Den Corpse Retriever aufzuspüren ist aber nicht so einfach. Dafür findet sie Furiagune. Marjorie ist überrascht, daß der ebenfalls hinter Rammie her ist. Doch Marjorie will ihre Beute auf keinen Fall an ihn abtreten und beginnt den Kampf. Doch sie hat die Möglichkeiten ihres Gegners unterschätzt. Schließlich verschwindet Furiagune einfach und läßt eine sehr wütende und frustrierte Marjorie zurück.

Als kurz darauf Eita und Keisaku auftauchen, verlangt sie erst mal Sake.

Teil 6 - Kousaku * Hatsudou * Taiketsu (Verwicklung * Gewaltmaßnahme * Entscheidungskampf)

Arastooru kommt zu dem Entschluß, das Mistes zu zerstören, weil Shana durch es zu stark behindert werde und es mehr schade als nutze. Shana ist ziemlich schockiert, als sie das hört. Ihr Protest fällt allerdings nur schwach aus.

Yuuji selbst allerdings versucht, mit allen Mitteln die bevorstehende Vernichtung von Misaki zu verhindern. Damit muß er sich beeilen, dann Furiagune hat soeben beschlossen, damit anzufangen.

Yuuji erzählt Shana erst mal alles, doch die schweigt dazu, was Yuuji überhaupt nicht versteht. Doch Shana hat sich anscheinend von Arastooru überzeugen lassen. Sie ist eben nicht Yuujis Klassenkameradin, und sie ist auch kein Mensch, sondern ein Flame Haze. Sie ist kurz davor, Yuuji tatsächlich einen Kopf kürzer zu machen, doch da kommt ihr Furiagune dazwischen. Shana wird in einen schweren Kampf verwickelt. Überraschend kommt Yuuji ihr zu Hilfe, endet aber erst mal als Furiagunes Gefangener.

Shana kämpft gegen Furiagune

*

Keisaku ist ziemlich reich, und er hat ein großes Haus ganz für sich alleine. Dort hat sich nun Marjorie einquartiert und beobachtet von dort aus die Entwicklung in der Stadt. Und solange Rammie nicht versucht abzuhauen, läßt sie sich mit Schnaps vollaufen.

*

Furiagune hat ein großes Hochhausdach als Arena für seinen Kampf gegen Shana ausgesucht, und diese erscheint auch kurz darauf. Wieder muß sie eine Menge einstecken. Yuuji überlegt angestrengt, wie er ihr helfen kann. Und das kann er anscheinend tatsächlich. Seine eigenen Kräfte sind zwar gleich Null, aber irgendwie kann er Shanas Kräfte verstärken.

Langsam wird es für Furiagune und Mariannu gefährlich, doch der Tomogara kann und will jetzt nicht mehr aufhören. Er ist so in seinen Plan versunken, daß er nicht mal merkt, daß Mariannu auf eigene Faust Shana angreift und von ihr besiegt und vernichtet wird. Shana landet allerdings auch auf den Brettern und ist eine Zeitlang außer Gefecht gesetzt.

Leider nutzt Furiagune diese Zeit nicht, sondern feiert schon mal seinen bevorstehenden Triumph, sodaß Shana sich wieder erholen und ihm eine schwere Verwundung zufügen kann. Dabei purzelt der magische Ring Azur, den Furiagune benutzt hat, zufällig genau vor Yuujis Füße, und er nimmt ihn an sich.

Furiagunes Ende wird allerdings von jemand anderem besiegelt, nämlich von Marjorie Doe, die endlich diesen lästigen Typen los haben will, damit sie ihr eigentliches Ziel, nämlich den Corpse Retriever, aufspüren kann.

*

Shana bedankt sich bei Yuuji. Sie konnte bis zum Ende durchhalten, weil er ihr geholfen hat. Jetzt steht den beiden aber ein Kampf gegen Marjorie bevor.

Teil 7 - Futari no Fureimuheizu (Die beiden Flame Hazes)

Shana fackelt nicht lange und greift Marjorie an, doch die setzt sich ab, weil ihr anscheinend Rammie ins Netz gegangen ist. Das stellt sich dann aber als falscher Alarm heraus. So leicht ist der Corpse Retriever nicht zu fangen. Marjorie ist sehr enttäuscht und spült ihren Frust mit den üblichen Unmengen an Sake herunter.

Shana und Yuuji gehen nach Hause, wobei der sich wundert, daß zwei Flame Hazes so verschieden sein können. Arastooru erklärt ihm, daß die meisten Flame Hazes diesen "Beruf" ergriffen haben, weil sie mit den Tomogara eine Rechnung offen haben. Marjorie Doe ist eine Ausnahme: sie liebt einfach den Kampf und das Töten. Shana hat übrigens auch keinen persönlichen Haß gegen die Tomogara.

Shana badet

Yuuji schlägt Shana vor, ihn zu trainieren, damit er stärker wird und ihr beim Kämpfen besser helfen kann.

Shana weiß nicht, ob das was nützt, aber am nächsten Morgen trainieren sie mal ein bißchen. Hauptsächlich besteht das Training darin, daß Shana Yuuji mit einem Stecken auf den Kopf haut und meint, er müsse ihre Angriffe vorhersehen und ihnen entsprechend ausweichen. Darin scheint Yuuji nicht sehr gut zu sein, er bekommt eine Menge auf den Deckel gehauen.

Auch Marjorie wacht irgendwann wieder auf, logischerweise mit einem Kater. Ganz weggetreten ist sie aber trotzdem nicht, denn sie findet Furiagunes letztes Spielzeug, das Modell von Misaki nämlich. Damit kann man zwar keine Tomogara aufspüren, aber immerhin Menschen und Fackeln. Und das könnte auch schon was wert sein.

*

Nach dem Training nimmt Shana ein Bad, während Arastooru Yuuji ein bißchen über Rammie erzählt. Er kennt ihn schon sehr lange. Allerdings ist der Grund, warum er ihn schützt, ein anderer. Rammie hat im Laufe etlicher Jahrhunderte viel Existenz-Energie gesammelt. Bei einem Kampf würde diese Energie womöglich unkontrolliert frei werden, und das wiederum hätte sehr üble Folgen in Bezug auf die Stabilität der beiden Dimensionen. Da Marjorie und ihr Guze-König Marcocias aber nicht von alleine aufhören werden, den Corpse Retriever zu jagen, bleibt Shana wohl doch nichts anderes übrig, als die beiden zu besiegen und dazu zu zwingen.

Praktischerweise hat Yuuji Azur, Furiagunes magischen Ring, der ihn vor einer Reihe von Angriffen schützt. Wenn er ihr beim Kampf schon nicht mit großen Offensiv-Fähigkeiten helfen kann, so muß Shana sich nun wenigstens keine Sorgen um seine Sicherheit mehr machen.

*

Marjorie setzt einen magischen Suchstrahl ein, um Rammie aufzuspüren. Yuuji und Shana merken das natürlich sofort und finden Rammie sogar als erste. Zumindest glauben sie das, doch es ist nur einer von Rammies vielen Tricks. Allerdings kommen sowohl Marjorie als auch Yuuji dahinter, daß Rammie keineswegs durch die Stadt teleportiert. In Wahrheit war er immer an ein und derselben Stelle. Und zwar im Kunstmuseum, wo Yuuji ihn gestern ja auch getroffen hat.

Teil 8 - Uruwashi no Goburetto (Schöner Kelch)

("Goblet" ist das Wort, mit dem gelegentlich Marcocias Marjorie Doe bezeichnet.)

Marjorie errichtet ein großes Fuuzetsu, nimmt ihre Kampf-Form an und stürzt sich auf Rammie. Der verschwindet in einem Illusionszauber, aber das heißt nur, daß er unsichtbar ist, nicht, daß er nicht mehr da wäre. Also nimmt Marjorie großflächig alles unter Feuer.

Marjorie in ihrer Kampf-Form

Da steht plötzlich Shana vor ihr.

Der Kampf zieht sich eine Zeitlang hin. Von Yuuji fließen Shana geheimnisvolle Kräfte zu, und so macht sie diesmal Marjorie die Hölle heiß. Bis diese auf die Idee kommt, mal Yuuji anzugreifen. Doch der hat Azur und ist damit beschützt. Und Shana nutzt die Gelegenheit und landet einen schweren Treffer.

Dadurch gerät allerdings Marjories Angriffszauber außer Kontrolle und läßt das halbe Hochhaus, auf dem der Kampf stattgefunden hat, hochgehen. Yuuji stürzt in die Tiefe. Shana springt hinterher, und das nutzt Marjorie für einen neuen Angriff. Shana und Yuuji kommen in große Bedrängnis, doch da läßt Yuujis Kraft Shana feurige Flügel sprießen.

So kann sie Yuuji und sich selbst retten und Marjorie erneut engreifen, die das völlig unvorbereitet trifft. Diesmal ist sie besiegt, doch da gerät Marcocias außer Kontrolle. Die Lage ist kritisch, doch mit vereinten Kräften schaffen Shana und Yuuji auch das.

Shana verzichtet darauf, Marjorie den Fangstoß zu geben, obwohl sie es jetzt leicht könnte. Denn sie hat ihr Ziel erreicht: Marjorie kann Rammie nicht mehr jagen. Der verabschiedet sich sogar noch von ihr und stellt einen Teil seiner Energie zur Verfügung, um all das zu reparieren, was während des Kampfes zerstört wurde, und das ist eine Menge.

Teil 9 - Koi to Yokubou no Puurusaido (Poolside der Liebe und Begierde)

Nach all den Kämpfen kommt jetzt mal eine Schwimmbad-Folge.

Und zwar verteilt Hayato Eintrittskarten für ein großes Spaß-Bad namens Misaki Waterland, die er von seinem Vater bekommen hat, der sie wiederum über seinen Job bezogen hat. Er hat viele und gibt jedem (und jeder) in der Klasse eine.

Ogata und Kazumi beim Einkaufen

Jetzt fängt das große Hin- und Her-Überlegen an, wer wann mit wem geht. Und für die Mädchen stellt sich die alles entscheidende Frage, was sie zu diesem Anlaß tragen.

Oogata schlägt als Termin Sonntag vor. Eita und Keisaku sagen aber ab. Sie müssen sich um die völlig demoralisierte Marjorie kümmern, die seit ihrer vernichtenden Niederlage nichts anderes mehr macht als herumliegen und saufen.

Oogata schleppt Kazumi dann ins Kaufhaus ab und läßt sie Badeanzüge anprobieren. Denn jeder (außer Yuuji und Shana) hat mitbekommen, daß Kazumi in Yuuji verknallt ist. Also will sie für ihn schön aussehen. Wenn man aber ein bißchen schüchtern ist, nimmt man dafür am besten professionelle Hilfe in Anspruch.

Und Shana bekommt einen Badeanzug von Yuujis Mutter.

*

Am Sonntag laufen dann Oogata, Kazumi, Shana, Hayato und Yuuji im Waterland ein. Allerdings sind auch Keisaku und Eita dort. Sie haben Marjorie tatsächlich dazu gebracht, mal das Haus und den Schnaps zu verlassen. Eigentlich wollten sie nicht auf Oogata treffen, nachdem sie ihr ein paar Tage zuvor einen Korb gegeben haben, aber auf die Idee ist Marjorie gekommen, und dann müssen die beiden parieren.

Sie bringen es fertig, sich so zu begegnen, daß weder Yuuji noch Shana mitbekommen, daß Keisaku und Eita zur Zeit Marjories Diener sind und umgekehrt. Und zusätzlich bringen Shana und Marjorie es fertig, sich nicht gegenseitig an die Gurgel zu gehen, sondern es mit ein paar launischen Bemerkungen bewenden zu lassen.

Das Waterland veranstaltet an diesem Tag einen kleinen Wasser-Wettkampf. Jeweils ein Mädchen reitet auf einem Jungen und muß versuchen, den anderen Teams möglichst viele Stirnbänder abzunehmen. Der Preis ist nichts sensationelles, aber immerhin ein vornehmes Abendessen mit Blick auf die nächtliche Stadt. Genug, um alle anzuspornen, ihr bestes zu geben.

Wie zu erwarten, geht es ziemlich turbulent zu, doch am Ende gewinnt ein ganz anderes Pärchen.

Teil 10 - Karamaru Omoi (Verwickelte Gefühle)

Am Morgen gibt es das übliche Training, bei dem Yuuji, wie immer, viel einstecken muß. Außerdem reißt seine Hose hinten auf, genau vor Shanas Augen. Er setzt sich dann ab, worüber Shana erst Recht unzufrieden ist, aber Yuujis Mutter Chigusa meint später, es wäre ihm sicher peinlich, von einem niedlichen Mädchen, von dem er gemocht werden will, zu viel Prügel einzustecken.

Shana beschließt, nach der Schule in einem Fuuzetsu etwas realistischer zu trainieren.

Shana

Doch es kommt etwas dazwischen. Die Schul-Bücherei braucht Freiwillige für einen Umzug, und es geht so aus, daß es an Yuuji hängenbleibt, weil alle anderen nicht können. Shana ist wütend, weil er eigentlich mit ihr zum Training verabredet war. Und schlimmer noch wird Yuuji mit Kazumi zusammen sein. Shana ist zwar ein Flame Haze, aber sie ist Frau genug um hier eine Rivalin zu wittern, und das völlig zu Recht. Kazumi ist in Yuuji verliebt. Gestanden hat sie es noch niemandem, aber man merkt es auch so.

Am späten Nachmittag, auf dem Nachhauseweg, bringt Kazumi es immerhin über sich, Yuuji zu fragen, wie er zu Yukari (also Shana) steht. Viel sagt Yuuji dazu aber nicht. Irgendwie weiß er es selbst nicht.

In der Nacht will Shana mit Yuuji dann das ausgefallene Training nachholen, aber es ist so spät, daß Yuuji keine Lust mehr hat. Shana versteht das irgendwie nicht und wünscht sich, daß jetzt ein Tomogara auftaucht, damit Yuuji mal (wieder) merkt, wie wichtig dieses Training ist.

Ihr Wunsch geht am nächsten Tag in Erfüllung. Marjorie, die immer noch am Boden zerstört ist, schaut zu, wie Shana den Rinne angreift. Allein, ohne Yuuji.

Ihr Feind ist anscheinend ein herrenloser Rinne. Ohne seinen Tomogara kann er nicht lange existieren, es würde also reichen, wenn Shana einfach gar nichts macht. Aber das liegt ihr natürlich gar nicht und sie greift an. Es dauert eine Zeitlang, bis sie den riesigen Rinne so kleingehackt hat, daß sie ihm den Fangstoß geben kann.

Die ganze Zeit überlegt Yuuji, ob er zu Shana gehen soll, aber er glaubt nicht, daß er ihr von Nutzen sein kann. Er geht am Ende aber doch und ist überrascht, wie sehr Shana seine Gegenwart vermißt hat.

*

Es sind drei neue Guze no Tomogara in der Stadt.

Teil 11 - Yuuji to Shana to Kissu (Yuuji, Shana und der Kuß)

Im Training ist Yuuji zwar eine Flasche, aber er kann Shanas Kräfte verstärken, und das macht ihn sehr wertvoll für sie.

Nach dem Training futtern die beiden was und schauen sich im Fernsehen eine Seifenoper an, in der auch ein Kuß vorkommt. Der gibt Shana ziemlich zu denken, wenn auch nicht gleich am Anfang.

Sorath füttert Tiriel

Doch je mehr Zeit vergeht, desto mehr geht ihr das im Kopf herum. Schließlich schaut sie im Lexikon nach und läßt sich die Sache auch von Chigusa erklären.

*

Die drei neuen Tomogara Tiriel, Sorath und Shidone sind in der Stadt unterwegs. Sie fallen ziemlich auf, nicht nur wegen ihres schrillen Aussehens, sondern weil die beiden Geschwister sich ganz ungeniert auf offener Straße küssen und ablecken, was in Japan als ziemlich sensationell empfunden wird.

Von den Küssen, mit denen Sorath seine Schwester Tiriel mit Existenz-Energie füttert, mal abgesehen, haben die drei in Misaki anscheinend große Dinge vor. Und nebenbei verschlingen sie massenhaft Menschen.

*

Arastooru ruft bei Chigusa an. Es entwickelt sich ein eigenartiger Dialog zwischen den beiden, in dem es hauptsächlich um Shana, das Küssen und ihre Beziehung zu Yuuji geht. Arastooru ist der Ansicht, daß es besser sei, wenn die beiden sich nicht zu nahe kommen. Schließlich sind sie beide keine Menschen, die einfach nur ein normales Leben führen können. Doch Chigusa hat Arastooru ein paar Dinge zu sagen, die ihn ziemlich verblüffen.

*

Marjorie ist es beim Saufen zu langweilig geworden, also geht sie Einkaufen und benutzt Eita und Keisaku als Packesel. Da laufen den dreien Sorath, Shidone und Tiriel über den Weg. Für dieses Mal kommt es zu keinem Kampf, aber Keisaku und Eita wollen wissen, warum ihre so bewunderte Marjorie die drei hat laufen lassen. Die antwortet, es sei genau umgekehrt: die drei hätten sie laufen lassen.

Den Grund dafür erfahren wir auch noch: Marjorie besitzt nicht das Nietono no Shana, deswegen haben Sorath und Tiriel an ihr kein Interesse.

Teil 12 - Yurikago ni Hana ha saite (Eine Blume blüht in der Wiege)

Kazumi wacht ziemlich früh auf. Sie muß an Yuuji und Shana denken, kann nicht mehr einschlafen und beschließt, mit ihrem Hund Ekaterina rauszugehen.

Und wen sieht sie dort, unten am Fluß: Yuuji und Shana, die zur Abwechselung mal nicht trainieren, sondern den prächtigen Sternenhimmel bewundern.

Später, in der Schule, erzählt sie Hayato davon, und der ist ziemlich sauer, weil er weiß, daß Kazumi Yuuji liebt, der das aber vollkommen ignoriert. In der Mittagspause stellt er Yuuji deswegen zur Rede.

Und Kazumi bringt sich immerhin dazu, Shana klarzumachen, daß sie um Yuuji kämpfen wird. Dabei ist sich Shana über ihre Gefühle zu Yuuji genausowenig im klaren wie Yuuji über seine zu Shana. (Und das wird auch den Rest dieses Animes so bleiben.)

Shana wurde eingefangen

*

Die Aizen-Geschwister haben in Misaki ein paar Fallen aufgebaut, damit die Flame Hazes ihnen nicht in die Quere kommen. Außerdem haben sie über die Stadt einen Zauber namens Cradle Garden gelegt, in dessen Schutz sie sich absolut sicher fühlen.

Gerade in dem Moment, als Shana und Kazumi über Yuuji streiten, legen die Tomogara ein riesiges Fuuzetsu über die Stadt und beginnen ihre Jagd auf das Schwert Nietono no Shana.

Shana ist sich über die Kräfteverhältnisse - drei gegen einen - im klaren, stellt sich aber. Yuuji bringt sie vorher aber in Sicherheit. Der nimmt sich vor, während Shana kämpft, nach der Energiequelle des Feindes zu suchen, denn für ein Fuuzetsu, das die ganze Stadt überspannt, muß es eine geben. Die Aizen-Geschwister und Shidone können sowas nicht aus eigener Kraft produziert haben.

Shana findet den Feind schnell, doch der hat schon auf sie gewartet. Tiriel erklärt Shana, daß sie hinter ihrem Schwert her ist. Dann stürzen Shana und Sorath sich aufeinander. Doch Sorath hat eine sehr gefährliche Waffe, ein Schwert namens Blutsauger, das Shana ohne große Mühe schwere Verletzungen zufügt.

Dazu kommt noch, daß im Cradle Garden jede Menge Rinne auftauchen, die selbst für Shana sehr gefährlich sind und sie schließlich einfangen.

Shana kann dann den Spieß umdrehen und Sorath einen Volltreffer verpassen. Doch der regeneriert sich sofort wieder.

Also greift Shana die Energiequelle an. Doch statt dessen landet sie in einer der Fallen.

*

Marjorie wollte die Aizen-Geschwister und ihren Kampf gegen Shana eigentlich ignorieren, doch Eita und Keisaku bringen sie dazu, wenigstens mal zu Furiagunes Haridan zu gehen, von wo aus sie einen wundervollen Überblick über die Situation haben. Ganz Misaki ist unter dem Fuuzetsu eingefroren. Doch dann sehen sie eine Fackel, die sich trotzdem bewegt. Marjorie wird neugierig. Und wen findet sie schließlich? Yuuji.

Teil 13 - Kousha ura no Sensenfukoku (Kriegserklärung hinter dem Schulgebäude)

Shana wird eingefangen und muß ihr Schwert loslassen. Sorath hat sein Ziel erreicht und ist glücklich. Und die gefangene Shana bietet sich an, um Nietono no Shana mal zu testen.

Marjorie und Yuuji müssen zusehen, wie die unheimlichen Rinne sich weiter in der Stadt ausbreiten. Mehr zufällig stellt Marjorie aber fest, daß Yuuji die Fähigkeit hat vorherzusehen, wo demnächst ein weiterer Rinne wachsen wird. Er kann zwar nichts gegen sie machen, aber mit dieser Fähigkeit ist er trotzdem äußerst wertvoll. Marjorie schnappt ihn sich und macht sich mit seiner Hilfe auf eine Rinne-Zerstörungs-Tour.

Marjorie ist auf Yuuji getroffen

Das zwingt die Aizen-Geschwister, Shidone zur Verteidigung des Cradle Gardens abzukommandieren. Außerdem beeilen sie sich nun, Shana zu töten. Doch die ist nicht allein. Arastooru ist ja bei ihr, und als Guze-König hat er einiges drauf. Shana schnappt sich Blutsauger und ist damit nun auch wieder bewaffnet. Für einen Moment sieht es so aus, als würden Sorath und Tiriel ein feuriges Ende finden, doch soweit ist es noch lange nicht.

Marjorie stößt derweil auf Shidone. Der stampft Marjorie in den Boden und macht dann Jagd auf Yuuji, der oben auf der Brücke die eigentliche Energiequelle entdeckt hat, sie aber leider nicht erreichen kann. Marjorie kommt gerade noch rechtzeitig zurück, um zu verhindern, daß Shidone das Reiji Maigo aus Yuuji herausholt, was dessen sicheres Ende wäre. Sie zwingt Shidone zur Flucht, worüber sie selbst sehr erstaunt ist.

Als nächstes bekommt Yuuji Besuch von Sorath, Tiriel und Shana, die wie wild gegeneinander kämpfen. Shana gewinnt die Oberhand, und Tiriel haucht ihr Leben aus. Als nächstes besiegt und tötet sie dann Sorath.

Nun geht es ans Aufräumen. Ohne lange zu fragen nimmt Marjorie Blutsauger an sich, dann müssen sie die Schäden in der Stadt rückgängig machen. Aber Existenz-Energie steht genügend zur Verfügung.

Und am Ende gibt Shana Yuuji für seine gute Arbeit eine Belohnung. Aber keinen Kuß, sondern ein Melon-Pan.

Und dann können Shana und Kazumi ihren Krach um Yuuji endlich fortsetzen, wobei für Kazumi überhaupt keine Zeit vergangen ist, obwohl sie über eine Folge lang eingefroren war.

Teil 14 - Idai naru Mono (Eine großartig werdende Person)

Shanas schlechte Laune wegen Kazumi verfliegt sofort, als sie sich mal wieder mit Melon-Pan vollfressen kann. Yuuji wundert sich, was sie daran findet.

Shana verrät es ihm nicht. Aber sie denkt zurück an früher, an die Zeit ihrer Ausbildung, als sie noch ein Kind war.

*

Shiro ist in Shanas Ketchup-Falle gefallen

Einige Jahre zuvor. Shana lebt in einem Mittelding aus Schloß, Burg und Tempel, zusammen mit einer Frau namens Wilhelmina, Arastooru, der in der Form eines Feuers vor sich hin brennt, und einem Skelett namens Shiro, das als ihr Ausbilder im Nahkampf fungiert. Das Schloß steht auf einem riesigen Felsen, der Tendou-kyu genannt wird und im Himmel umhertreibt, von der Erde aus unsichtbar und normalerweise auch unerreichbar.

Shanas Ausbildung hat den Zweck, aus ihr einen Flame Haze zu machen, Arastoorus nächsten Flame Haze, um es genau zu sagen. Und sie scheint dafür eine geeignete Kandidatin zu sein, denn sie hat großes Talent.

Gegen Shiro hat sie allerdings noch nie gewonnen, eher trägt sie mal eine gebrochene Rippe davon, weil sie zu stolz ist, um ihre Niederlage zu akzeptieren.

Das Leben auf dem Tendou-kyu verläuft in sehr ruhigen Bahnen. Zum Einkaufen muß Wilhelmina aber des öfteren hinunter auf die Erde, und dort lauern gleich mehrere Guze no Tomogara, die nur auf eine Chance warten, ins Tendou-kyu eindringen zu können.

Als erstes stellt sich ihr der unsichtbare Orgone in den Weg, der über eine große Zombie-Armee gebietet, die sich auf Wilhelmina stürzt.

*

Eines Tages kommt Shana auf eine Idee, wie sie Shiro doch besiegen könnte, und zwar mithilfe einer mit Ketchup gefüllten Fallgrube. Der Trick kappt. Zu gut, denn als Shiro aus der Grube wieder herausklettert, rinnt das Ketchup wie Blut über seine Knochen. Da dreht er durch und beginnt, unkontrolliert eine ungeheure Menge an Energie freizusetzen. Der Tendou-kyu beginnt daraufhin auseinanderzubrechen, und die Tarnung ist natürlich erst recht hin.

Teil 15 - Honoo no umareta Hi (Der Tag, an dem die Flamme geboren wurde)

Shana wird Arastoorus Flame Haze

Wilhelmina entkommt Orgones Soldaten recht schnell, dafür wird der selbst von einer seltsamen lebenden Rüstung namens Tenmoku Ikko angegriffen und niedergemacht.

Shiro ist ausgebrannt und erstarrt, doch Shana hat nicht viel Zeit, um ihn zu trauern, denn Vine hat den Weg auf den Tendou-kyu gefunden und greift sie jetzt an. Da Shana noch kein Flame Haze ist, hat sie gegen den Tomogara keine Chance. Sie wird aber doch gerettet, denn Wilhelmina, die sehr wohl ein Flame Haze ist, kommt noch rechtzeitig dazu. Für Shana wird es Zeit für die Zeremonie, mit der sie zu Arastoorus Flame Haze wird, einer weiteren Inkarnation in einer anscheinend schon langen Reihe berühmter Kriegerinnen.

Es kommt zu einer Reihe langweiliger, tendenziell absurder, sich hinziehender Kämpfe. Shiro ist wieder lebendig, ebenso Orgone mit seinen zahllosen Rinnes. Dann hätten wir noch Vine, Wilhelmina und Tenmoku Ikko, die alle aufeinander einprügeln, ohne daß viel dabei herauskommt. Am Ende jedenfalls wird Shana Arastoorus Flame Haze, und damit geht der große Wunsch ihres Lebens in Erfüllung.

Teil 16 - Enpatsu Shakugan no Uchite (Die feuerhaarige, glutäugige Jägerin)

Wilhelmina vor langer Zeit

Der Kampf zwischen Orgone und Wilhelmina geht weiter. Shiro, der zwischendurch mal wieder tot war, wird wieder lebendig, verwandelt sich in einen Typen namens Merihim (das ist alles super-logisch und für diese ganze konfuse Vorgeschichte absolut wichtig ;-) und kämpft ebenfalls gegen Orgone, weil er einst einen Eid geleistet hat, den neuen Flame Haze von Arastooru zu beschützen. Vorher kann er nicht sterben.

Drinnen hat Shana inzwischen ihren Kontrakt mit Arastooru abgeschlossen. Tenmoku Ikko tötet Vine ein paarmal, dann kämpft er gegen Shana, weil sie die stärkste aller Kriegerinnen ist (zumindest bildet er sich das ein; wenn man nur der Handlung zusieht, würde man nicht darauf kommen). Ikko überlegt es sich dann anders und läßt Shana sein Schwert Nietono no Shana von ihm erobern, was für ihn das Ende seiner Mission und seines Lebens bedeutet.

Shiro hat seine Mission, Shana zu beschützen, nun auch beendet und kommt nun, um sie umzubringen. Oder vielleicht ist das auch seine letzte Trainings-Stunde, jedenfalls endet der Kampf wie erwartet.

Der Tendou-kyu fällt dann endgültig zusammen und damit endet auch Shanas Leben dort. Auch von Wilhelmina muß sie sich verabschieden, denn von nun an durchstreift sie die Welt der Menschen, um das Gleichgewicht der Welt zu beschützen. Zum Abschied schenkt Wilhelmina ihr noch eins der von ihr schon immer heißgeliebten Melon-Pans.

Teil 17 - Arata naru Joshou (Eine neue Einleitung)

Kazumi nimmt sich fest vor, Yuuji eine ordentliche Liebeserklärung abzuliefern. Sie braucht nur noch eine günstige Gelegenheit.

Aber Shana will sich nicht so leicht geschlagen geben und läßt sich von Chigusa zeigen, wie man ein Obentou macht. Denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen.

Keisaku und Marjorie

*

Einige Guze no Tomogara, darunter auch Shidone, haben sich einer mächtigen Organisation namens Balle Masque angeschlossen, die an einem Ort namens Seireiden residiert. Anführerin ist ein Tomogara, der üblicherweise in weiblicher Form auftritt und Bel-Peol heißt. Daneben gibt es noch ein Wesen namens Hekate, das als junges Mädchen erscheint und eine ziemlich undurchsichtige Rolle spielt.

Der Plan soll bereits am nächsten Tag, beim Misago-Fest, ausgeführt werden.

Dieses Fest ist aber auch für Kazumi von großer Bedeutung, denn sie will Yuuji dazu einladen und ihm dann ihre Lebeserklärung geben. Pech, daß auch Shana auf diese Idee kommt (ohne die Liebeserklärung natürlich).

Kazumi bringt es tatsächlich über sich, sich mit Yuuji zu verabreden, und der sagt zu. Nach der Schule läuft sie dann dem Flame Haze Kamushin, der gerade neu in die Stadt kommt, über den Weg. Kamushin rekrutiert Kazumi vom Fleck weg als seine Gehilfin. Er erklärt dem verwirrten Mädchen, was es mit Flame Hazes und Guze no Tomogaras auf sich hat, und gibt ihr eine Art magische Lupe, mit der sie quasi hinter die Kulissen schauen kann, d.h. die Lupe zeigt ihr, wer ein Mensch ist und wer eine Fackel.

Kazumi kapiert schnell, um was es geht. Aber von da an läßt ein Gedanke sie nicht mehr los: Yuuji. Ist er womöglich auch eine Fackel?

*

Beim abendlichen Training taucht Marjorie bei Yuuji und Shana auf. Sie reden über den neuen Flame Haze, der heute in Misaki erschienen ist. Es scheint sich etwas zusammenzubrauen, und das wahrscheinliche Ziel ist das Reiji Maigo, das in Yuuji steckt. Arastooru schlägt vor, die Stadt zu verlassen, um kein so leichtes Ziel zu bieten. Mit diesem Gedanke kann Yuuji sich durchaus anfreunden.

Teil 18 - Kudakeru Negai (Zerbrochene Wünsche)

Kazumi denkt an Yuuji, Shana auch, Yuuji denkt daran, irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft zusammen mit Shana Misaki zu verlassen, und auch Eita und Keisaku erklären Marjorie, daß sie sie begleiten wollen, wenn sie die Stadt verläßt. Marjorie hält das für keine so tolle Idee und wirft den beiden das Schwert Blutsauger hin. Wenn sie das beherrschen, dann sind sie für ein Leben, wie Marjorie es führt, bereit. Tatsache ist, daß sie es nicht mal hochheben können. Aber das entmutigt sie trotzdem nicht, statt dessen nehmen sie sich vor, noch härter zu trainieren.

*

Kazumi hat gerade herausgefunden, daß Yuuji eine Fackel ist

Kazumi schleicht die ganze Zeit um Yuuji herum und traut sich nicht, ihn durch ihre Lupe anzusehen. Es ist der Tag des Misago-Festes, und Kamushin marschiert durch die Stadt und bringt magische Marker an.

Shana läßt sich von Chigusa mit einem Kimono einkleiden, um für Yuuji schön auszusehen. Pech ist nur, daß Yuuji überhaupt nichts davon weiß, daß Shana eigentlich mit ihm zum Fest gehen will. Statt dessen trifft er sich ja mit Kazumi.

Shana wartet und wartet, und schließlich schnappt Chigusa sie sich und geht mit ihr auf das Fest. Shana ist sehr beeindruckt.

Auch Marjorie ist da, ebenfalls in einen Kimono gekleidet, in den sie dank ihrer üppigen Oberweite kaum hineinpaßt. Sie wird, wie immer, begleitet von Keisaku und Eita, und diesmal werden die drei von Oogata gesehen. Sie ist in Keisaku verknallt, und diesen mit einer erwachsenen fremden Frau zusammenzusehen gibt ihr einen Stich ins Herz.

Irgendwann faßt Kazumi den Mut, Yuuji durch ihre Lupe anzusehen. Als sie sieht, daß er eine Fackel ist, erleidet sie den Schock ihres Lebens.

Und genau in diesem Moment beginnen die Balle Masque-Leute mit ihrer Operation. Drei Flame Hazes sind in der Stadt, aber keiner von ihnen kann mit diesem seltsamen Phänomen, das sie da zusehen bekommen, etwas anfangen. Man sieht nur, daß es riesig ist und die ganze Stadt umschließt.

Es entgeht Yuuji nicht, warum Kazumi so geschockt ist und weinend davonrennt, doch Shana, die nun ebenfalls bei ihm auftaucht, besteht darauf, daß es jetzt wichtigere Dinge zu tun gibt als ihr das zu erklären. Allerdings spricht aus mehr mehr ihre glühende weiblicht Eifersucht als ihre Pflicht als Flame Haze. Und so macht Yuuji sich von ihr los und läuft Kazumi nach.

Eine Zeitlang ist jetzt jeder auf der Suche nach jedem. Eita läuft in Oogata, die ihn wegen Marjorie zur Rede stellt und ihn anbrüllt, das gehe sie sehr wohl was an, weil sie ihn liebe. Eita und Keisaku sind allerdings auf dem Weg zum Haridan, um für Marjorie Informationen sammeln zu können. Shana landet mit verheultem Gesicht bei Kamushin und erfährt, daß ihre Rivalin so ganz nebenbei zur Zeit Kamushins Mitarbeiterin ist, und daß ihre Anwesenheit jetzt recht dringend nötig wäre.

Derweil aktiviert der verrückte Professor Dantalion Phase 2. Das Misago-Fest ist das fest der Fischadler, und dementsprechend stehen überall Adler-Holzmodelle herum. Diese hat er manipuliert, und jetzt erwachen sie zu unheimlichem Leben.

Einer greift zum Beispiel Kazumi an, doch Shana rettet sie, und so erfährt Kazumi, wer oder was ihre angebliche Klassenkameradin Yukari in Wirklichkeit ist.

Auch Keisaku hat so ein Aha-Erlebnis, als er Yuuji mitten im Fuuzetsu über den Weg läuft.

Teil 19 - Tatakai no naka de (Im Kampf)

Keisaku ist etwas betroffen, als ihm klar wird, daß Yuuji schon lange tot ist. Viel Zeit zum Plaudern haben sie aber nicht, denn Yuuji will Kazumi möglichst schnell finden. Außerdem gehen bei der magischen Sphäre, die über der Stadt schwebt, seltsame Dinge vor.

Kazumi wird inzwischen von Shana bei Kamushin abgeliefert, wo sich auch Marjorie und Yuuji eingefunden haben. Yuuji macht Kamushin heftige Vorwürfe, daß er Kazumi in diese unheimliche Geschichte mit hineingezogen hat. Aber Kazumi trägt es mit Fassung. Außerdem wird sie gebraucht.

Kamushin repariert mit Kazumis Hilfe Misaki

Kamushin hat herausgefunden, daß die magische Sphäre anscheinend ein Dimensionsloch in die bereits vorhandene Verzerrung der Stadt reißen soll. Was der verrückte Professor am Ende damit aber bezwecken will, weiß keiner. Sie alle kennen ihn von früher, und seine Aktionen waren immer ziemlich unvorhersagbar. Mit Kazumis Hilfe will Kamushin die Verzerrung nun aber reparieren. Das klappt aber nicht, weil die Sphäre das anscheinend blockiert.

Außerdem können die drei Flame Hazes und ihre Guze-Könige auch keine Präsenz spüren, weil der verrückte Professor ein Rinne benutzt, das hauptsächlich eine Maschine ist. Sie kennen es auch, es heißt Domino. Kurz entschlossen machen Shana und Marjorie sich auf, dieses Rinne zu zerstören. Doch es gibt natürlich einen Schutzschirm.

Und dann taucht der Professor selbst auf. Die Flame Hazes konnten ihn nicht spüren, weil er gar nicht in der Stadt war. Aber jetzt kommt er, und zwar mit einem Zeppelin. Yuuji kommt auf die Idee, daß der Schutzschirm aufgehoben werden muß, wenn der Zeppelin die Stadt erreicht. Das wäre also der richtige Zeitpunkt für einen Angriff.

Allerdings transformiert sich Domino erst zu einem Riesen-Mecha und dann zusammen mit dem Luftschiff zu einem undefinierbaren Dingsbums, das von Kamushin vom Himmel gepustet wird. Was dieser schrille Auftritt sollte, das weiß am Ende keiner.

Kazumi findet nun, am Ende der (ersten) Schlacht, Gelegenheit, Yuuji zu sagen, daß sie ihn liebt, auch wenn er kein Mensch mehr ist. Für sie ist er noch einer.

Und Kamushin kann nun mit Hilfe von Kazumis Gedanken und Erinnerungen die Verzerrung in der Realität der Stadt reparieren.

Shana befürchtet, Yuuji an Kazumi zu verlieren und rennt davon - genau Wilhelmina in die Arme.

Teil 20 - Hijou no Wiruherumina (Kaltherzige Wilhelmina)

Shana hat sich schon schwer genug getan, so etwas ähnliches wie ein normales Leben zu führen und eine gewisse Beziehung zu Yuuji aufzubauen, doch Wilhelminas Erscheinen macht schlagartig alles zunichte. Vor allem ist sie in die Stadt gekommen wegen des Mistes mit dem Reiji Maigo darinnen.

Das Mistes - Yuuji - verbringt gerade den Nachmittag mit Kazumi und ihrem Hund Ekaterina. Kamushin hat Kazumi, bevor er ging, noch ein Amulett geschenkt und Yuuji eine Warnung hiterlassen. Wegen seines Reiji Maigo könnte er weiterhin das Ziel von Angriffen sein.

Shana und Wilhelmina bei Chigusa

Wilhelmina hat mit Yuuji nichts gutes vor. Sie und Shana beobachten sein Haus, als Chigusa vorbeikommt und die beiden zum Eistee einlädt. Wilhelmina erklärt Chigusa dann, daß Shana nicht mit diesem Namen genannt werden sollte. Chigusa versteht das so, daß sie Shana Yukari nennen soll, denn diese Rolle spielt Shana ja offiziell. Wilhelmina hatte das allerdings etwas anders gemeint. Allerdings scheitert Wilhelmina unterkühlte Reserviertheit an Chigusas herzlicher Freundlichkeit.

*

Ohne großen Kommentar verläßt Marjorie die Stadt und damit Eita und Keisaku, die sich nichts sehnlicher gewünscht hätten als bei ihr bleiben zu dürfen. Blutsauger läßt sie im Garten zurück.

*

Nach dem Fest wird der ganze Müll, vor allem die Holz-Fischadler, auf einen großen Haufen geworfen, der dann am Abend angezündet werden soll. Yuuji ist erstaunt, daß überhaupt noch welche dieser Holzmodelle übrig sind, denn eigentlich hatten sich ja alle in Rinnes verwandelt. Aber anscheinend doch nicht. Jedenfalls hat er bei ihrem Anblick ein komisches Gefühl.

Später kommt er nach Hause und findet dort neben Shana auch Wilhelmina vor. Da läuft Ekaterina in den Garten, Kazumi hinterher. Shana sieht sie, und in diesem Moment wird Wilhelmina klar, was hier los ist. Shana läuft aufgelöst davon, und so kommt Yuuji erst mal nicht dazu, mit ihr über die seltsame Beobachtung von zuvor zu sprechen.

*

Balle Masque sucht das Reiji Maigo und weiß, wo es ist. Wilhelminas logische Folgerung: das Mistes zerstören und das Reiji Maigo woanders verstecken. Denn daß es ein zweites Mal durch Zufall gefunden wird, ist sehr unwahrscheinlich. Sie verliert keine Zeit, spürt Yuuji auf und greift an.

Teil 21 - Toozakaru Omoi (Sich entfernende Gefühle)

Zu seiner eigenen Überraschung kann Yuuji Wilhelminas ersten Angriff abwehren. Wilhelmina läßt sich zum Glück so viel Zeit, bis schließlich Shana auftaucht. Eigentlich hatte sie sich von Wilhelmina dazu bringen lassen, der Exekution zuzustimmen, doch am Ende überlegt sie es sich doch anders und rettet ihn.

über Misaki braut sich was zusammen

Bevor es zwischen Wilhelmina und Shana zum äußersten kommt, wirft Arastooru ein, daß dieses Mistes sich noch nützlich machen könnte. Arastooru hat aufgepaßt und mitbekommen, daß Yuuji etwas über die Tomogara herausgefunden hat. Wilhelmina interessiert sich nicht dafür und stiefelt davon. Shana hingegen hört Yuuji genau zu, abgesehen davon, daß sie über diesen Ausgang mehr als erleichtert ist.

Yuuji erklärt ihr, daß er die Stadt verlassen wird, damit die bevorstehenden Kämpfe nicht wieder hier ausgetragen werden müssen. Shana widerspricht dem entschieden, hat aber selbst leider auch keinen besseren Vorschlag. Und Kazumi, die heimlich lauscht, bekommt das alles mit. Irgendwie hat Kamushins Amulett sie zu diesem Ort gelotst. Und kurz darauf tauchen auch Eita und Keisaku auf. Genau wie Kazumi haben sie Wilhelminas Fuuzetsu gespürt, ohne allerdings zu wissen, was es wirklich war. Sie dachten, daß vielleicht Marjorie zurückgekommen sei. Statt dessen erfahren die drei nun, was wirklich passiert ist und was Wilhelmina mit Yuuji vorhatte. Dabei kann Yuuji ihr Motiv durchaus nachvollziehen. Er bzw. das Reiji Maigo in ihm wird sehr bald zum Ziel eines großen Angriffes. Und den will Wilhelmina verhindern, ganz einfach. Was Shana dabei eigentlich will, das weiß er nicht, und Shana weiß es auch nicht.

Keisaku und Eita wissen hingegen genau, daß sie Yuuji begleiten werden, wenn er die Stadt verläßt. Und Kazumi? Ihr fällt es sehr schwer, sich mit diesem Gedanken abzufinden.

*

Die übriggebliebenen Holzadler werden komischwerweise nicht in der Nacht, sondern erst am nächsten Tag angesteckt. Und damit hat alles Planen und Grübeln ein Ende, denn mit dem Feuer beginnt tatsächlich der nächste Angriff von Balle Masque.

Zunächst mal wird die ganze Stadt in ein Fuuzetsu gehüllt, dann taucht die riesige schwebende Burg der Balle Masque auf, der Seireiden. Bel-Peol persönlich gibt sich die Ehre, Shana und Wilhelmina zu begrüßen. Gleich werde die ganz große Show starten.

Anscheinend soll die ganze Stadt in einen See von Exitenz-Energie verwandelt werden.

Wilhelmina wundert sich über Bel-Peols Ansprache. Sie ist gar nicht der Typ für sowas. Als sie erkennt, daß die Anführerin der Balle Masque nur Zeit gewinnen wollte, stürzt sie sich sofort auf Yuuji, um ihn zu vernichten. Denn sie weiß ja, hinter was Balle Masque her ist. Shana wirft sich jedoch dazwischen, was ihr eine beinahe tödliche Verletzung einträgt. Und Shidone entführt Yuuji.

Teil 22 - Yuragu Honoo (Schwankende Flammen)

Wilhelmina hat Shana irgendwo in ein Haus gebracht. Anscheinend sind Flame Hazes dafür gemacht, einiges auszuhalten und so wird Shana bald wieder einsatzfähig sein. Währenddessen brütet Wilhelmina über der Frage, warum Shana sich ausgerechnet in ein Mistes verlieben mußte. Arastooru meint, über Emotionen dieser Art hätte man ihr im Tendou-kyu nichts beigebracht, also könne man auch nicht unbedingt erwarten, daß Shana damit richtig umgehen kann. Auf der anderen Seite stehen aber ihre Pflichten als Flame Haze, und das bringt sie in einen tiefen Zwiespalt.

Hekate, Balle Masques Geheimwaffe

Nach einiger Zeit kommt Shana tatsächlich wieder zu sich, und dann machen die drei sich Gedanken darüber, was Balle Masque mit dem Reiji Maigo eigentlich genau vorhat. Es hat die Eigenschaft, immer um Mitternacht genau die Energie zu ersetzen, die am Tag davor aufgebraucht wurde. Für das bißchen Energie eines Mistes lohnt sich so ein komplizierter Plan aber nicht. Also stellt sich die Frage, was sie wirklich planen.

Das werden sie allerdings bald erfahren, denn bis Mitternacht ist es nicht mehr lange hin.

*

Shidone hat Yuuji lebend und in einem Stück im Seireiden abgeliefert. Denn Hekate hat nicht darauf bestanden, das Reiji Maigo aus ihm herauszuholen. Es arbeitet auch für sie, wenn es in Yuuji drin ist.

Yuuji, beziehungsweise sein Geist, treibt derweil irgendwo in einem blauen Nichts. Nach einiger Zeit bekommt er Gesellschaft von Hekates Geist. Ihr Auftrag und ihr Bedürfnis ist es, sich mit Yuuji und dem Reiji Maigo zu synchronisieren und ihre eigene Leere damit zu füllen. Allerdings ist die Leere in ihr nahezu unendlich, es geht also viel in sie rein.

Sie ist zu Yuuji sogar relativ freundlich. Bösartigkeit liegt anscheinend nicht in ihrem Wesen. Sie sucht nur etwas, mit dem sie sich füllen kann. Und was Yuuji und sein Reiji Maigo ihr zu bieten haben, erfüllt ihre tiefsten Wünsche und größten Hoffnungen.

Und dann schlägt die Uhr Mitternacht und es geht los. Das Reiji Maigo füllt jetzt nicht mehr Yuuji, sondern Hekate. Die Existenz-Energie, die dabei erzeugt wird, und das ist eine riesige Menge, landet aber nicht oder jedenfalls nur teilweise in der unendlichen Leere Hekates. Der verrückte Professor hat nämlich eine Maschine gebaut, in der Yuujis Körper gerade steckt und die die Existenzenergie wie eine Quelle heraussprudeln läßt. Und von Seireiden regnet sie auf Misaki herab. Balle Masque hat hier sowas wie ein Perpetuum Mobile erzeugt, das für alle Zeiten riesige Mengen an Existenz-Energie abgibt.

Der Plan klappt, und unten gehen bei Shana und Wilhelmina alle Alarmlichter an. Sie und Arastooru brauchen nicht lange um den Plan zu durchschauen.

Noch ist die Balance der beiden Dimensionen nicht irreparabel zerstört, aber wenn der Springbrunnen der Existenz-Energie noch lange so weiter sprudelt, dann wird die Welt der Menschen untergehen. Wilhelminas Plan ist einfach: in die feindliche Basis eindringen und das Mistes zerstören.

Zumindest was den ersten Teil angeht kann sie natürlich voll auf Shana zählen.

Es taucht überraschender Besuch auf. Eita und Keisaku haben Blutsauger auf einen Karren geladen, fahren jetzt bei Shana vor und bitten sie, damit Yuuji zu retten. Denn die beiden selbst können es nicht. Ihre Kräfte reichen für so einen Kampf nicht im entferntesten. Shana ist tief berührt.

*

Nachdem Hekate eine Zeitlang Exitenz-Energie aufgesaugt hat, stößt sie auf Yuujis Erinnerungen. Als sie die sieht, ist sie vollkommen hingerissen. So viele starke Emotionen, die ihre Leere füllen können.

Shana und Wilhelmina machen sich auf den Weg nach oben. Und unten erscheint doch mal wieder Marjorie, um unter den Rinne ein bißchen aufzuräumen.

Teil 23 - Seireiden no Tatakai (Kampf im Seireiden)

Hekate und Yuuji kommen sich näher

Genau wie der Tendou-kyu ist auch der Seireiden so gut wie menschenleer (oder besser gesagt tomogara-leer), und so können Wilhelmina und Shana in aller Ruhe landen und eindringen. Allerdings nur ein kleines Stück weit, denn der verrückte Professor hat eine Ladung Rinne, Kopien seiner Domino, hergestellt, die Shana und Wilhelmina mit einem Trick bekämpfen: sie saugen nämlich ihre Energie ab und werden selbst dadurch stärker. Die beiden Flame Hazes sind also in eine Falle getappt. Aber noch sind sie nicht besiegt.

Yuuji und damit auch Hekate bekommen das alles mit, während sich ihre Gedanken und Gefühle immer weiter miteinander verbinden. Hekate ist darüber überglücklich, Yuuji eher beunruhigt. Machen kann er aber nichts, außer Hekate weiter mit seinen Erinnerungen zu befüllen.

Derweil regnen weiter riesige Mengen von Existenzenergie auf Misaki herunter und fangen an, die Stadt langsam aufzulösen, was die einzigen drei Wesen, die dort unten zur Zeit handlungsfähig sind (Kazumi, Eita und Keisaku) hautnah mitbekommen. Da meldet sich plötzlich Marjorie. Eita und Keisaku liefern ihr vom Haridan aus Informationen, damit auch sie in den Seireiden eindringen kann. Dort zerstört sie Dantalions Saugvorrichtung und verhindert damit, daß Shana und Wilhelmina niedergekämpft werden. Dann allerdings stellt sich ihr Shidone entgegen, damit seine geliebte Hekate ungestört bleibt.

Shana dringt weiter vor, während Wilhelmina sich um Bel-Peol kümmern muß. Mit ihr hat sie allerdings eine äußerst gefährliche Gegnerin.

Teil 24 - Kuren no Omoi (Dunkelrote Gefühle)

Bel-Peol macht Wilhelmina die Hölle heiß. Draußen kämpfen Marjorie und Shidone. Da sie in Existenz-Energie geradezu baden, geht keinem der beiden so schnell die Puste aus, es macht ihnen sogar Spaß.

Shana hat inzwischen die Maschinenhalle erreicht, in der Yuuji in einem Apparat eingeschlossen an der Wand hängt. Vor ihm kniet eine leuchtende Hekate, deren Geist mit dem von Yuuji zusammen ist. Allerdings ist trotzdem auch ihr Körper aktionsfähig. Und da sie Yuuji und das Reiji Maigo auf gar keinen Fall wieder herausrücken will, greift sie Shana an. Das heißt, eigentlich wehrt sie sie nur ab, aber Shana hat keine Chance, Hekates Barriere zu durchbrechen.

wieder zuhause

Derjenige, der diesen Kampf letztlich entscheidet, ist Yuuji, der die ganze Zeit genau mitbekommen hat, was draußen vorgeht. Er schafft es, Hekate dazu zu überreden, mit dem Saug-Vorgang aufzuhören. Denn sie könne unmöglich auf Dauer mit Second-Hand-Erinnerungen zufrieden sein.

Hekates Entschlossenheit wankt, und das reicht Shana durchzubrechen und Yuuji herauszuholen. Und damit hört auch das Reiji Maigo wieder mit seiner endlosen Lieferung auf.

Und die arme Hekate leert sich wieder. Alle Erinnerungen und Gefühle, die sie sich von Yuuji geholt hat, verlassen sie wieder oder verschwinden in der unendlichen Leere in ihr.

Die Schlacht ist entschieden. Doch Hekate ist dabei durchzudrehen und entlädt die ganze unglaubliche Menge an Existenz-Energie, die sie in sich aufgenommen hat, auf einem Schlag. Jetzt ist die Stunde des Guze-Königs gekommen: Arastooru verwandelt sich in seine wahre Gestalt (beziehungsweise materialisiert sich in unserer Dimension), denn nur er kann mit sowas noch fertig werden. Für Shana bedeutet das allerdings das Ende, denn bei diesem Vorgang wird mehr Energie freigesetzt, als irgend jemand auszuhalten vermag. Sowas kommt gelegentlich mal vor, Shana ist nicht Arastoorus erste Flame Haze, sondern nur eine in einer langen Reihe. Das hat sie aber von Anfang an gewußt, und so stimmt sie zu, denn das Gleichgewicht der Welt zu beschützen ist ihre Pflicht als Flame Haze. Und ein Flame Haze zu sein hat sie sich ja mehr als alles andere gewünscht. Mit allem, was das so mit sich bringen kann.

Und Yuuji begleitet sie auf diesem letzten Weg. Shanas letzte Worte sind: "Atashi ...Yuuji ga suki". (Endlich - dafür hat sie 23,5 Folgen gebraucht.)

Arastoorus Wirken, nachdem er sozusagen losgelassen wurde, ist sehr beeindruckend. Es reicht für den verrückten Professor, Bel Peol und die anderen gerade noch, sich abzusetzen.

Wilhelmina ist wegen des Verlustes ihres "Kindes" im Moment nicht ansprechbar, wird aber von Marjorie gerettet.

Arastooru verhindert also, daß Misaki untergeht und stellt sie Stadt perfekt wieder her.

Und oh Wunder, Shana hat es doch ausgehalten. Yuuji praktischerweise auch. Alle nehmen ihr normales Leben wieder auf, und damit haben wir immerhin ein schönes Happy End.


Erstellt am 1.8.2006. Letzte Änderung: 20.2.2014