Slayers - The Book of Spells

DVD "Book of Spells"

1. Episode - The Scary Chimera Plan

Der Zauberer Diol züchtet in seiner Burg Monster und Mutanten aller Art. Sein neuestes Projekt ist aber selbst daran gemessen etwas ganz besonderes.

Diol hat Lina zu sich eingeladen, um sie für seine Idee zu gewinnen: er will eine Chimäre machen, die zum Teil aus einem Abbild von Lina bestehen soll, zusammen mit eine Drachenkopf und ein paar weiteren Monster-Stücken. Lina ist geschockt. Und als sie hört, daß Diol nicht etwa eine Kopie von ihr, sondern sie selbst verarbeiten will, rastet sie aus.

Lina als Chimäre

Da platzt mit dem üblichen Wahnsinnslachen Naaga in das Labor und beschuldigt Lina, wieder mal hinter Schätzen her zu sein, während sie selbst ihren Schönheitsschlaf hält. Diol zeigt ihr seinen Chimärenplan und Naaga ist hingerissen. Lina verpaßt den beiden ein paar heftige Elektroschocks ("Mono Bolt") und ähnliche Nettigkeiten, bevor sie verschwindet.

*

Einen Monat später. Naaga bedauert immer noch, daß Lina nicht zu einer Chimäre werden konnte. Plötzlich tauchen einige Dunkelmänner auf und locken Lina in eine Falle von Diol. Lina ist zuversichtlich, mit jeder Situation fertig zu werden, doch mit dieser nicht: Diol hat nämlich Kopien hergestellt. 10 Stück, allerdings nicht von ihr, sondern von Naaga, und ihr Irrsinnslachen hat er 10-fach mitkopiert.

Dagegen hat die gute Lina keine Chance, und verfällt in tiefe Ohnmacht. Zusammen mit seinem Sponsor Lord Vista, dem Anführer einer Räuberbande, die Lina irgendwann mal die Luft gesprengt hat, schafft er Lina in seine Burg. Bevor er anfangen kann, braucht er aber noch ein paar Kleinigkeiten, wie zum Beispiel einen roten Drachen, eine Höllenschlange usw. Vista ist leicht erschüttert, verspricht aber, alles zu besorgen.

einige Naagas und Lina

Naaga ist inzwischen in der Stadt gelandet und erkundigt sich, wo Lina geblieben ist. Schließlich soll sie nicht reich werden, ohne ihr was abzugeben. Aber keiner hat sie gesehen. Lord Vista wird sehr nervös bei dem Gedanken, daß Naaga in der Nähe ist, aber Diol verspricht, sich um sie zu kümmern. Er stellt sie auf dem zentralen Platz und läßt seine 10 Kopien aufmarschieren. Doch Naaga steckt sie locker in die Tasche. Die Kopien finden ihr Original so toll, daß sie sich sofort mit ihr verbrüdern und zusammen auf Diols Burg zumarschieren. Diol ist in Panik geflüchtet und räumt mit Vista das Feld, während die 11 Naagas die Burg auseinandernehmen.

Schließlich finden sie Lina. Naaga löst den Schlaf-Bann und schlägt ihr vor, sie an dem großen Geschäft, das sie vermutet, zu beteiligen. Natürlich hat Lina keine Ahnung, wovon Naaga redet, schließlich sollte sie nicht reich werden, sondern nur in eine Chimäre verwandelt werden. Davon wiederum glaubt Naaga kein Wort. Irgendwie einigen sie sich trotzdem, Diol und Vista zu fangen.

Sie finden die beiden ein Stück flußabwärts, rechnen ab, buchten sie ein, kassieren die Belohnung, gehen mit dem Geld ins Restaurant und fressen sich voll - zusammen mit den 10 Naaga-Kopien. Und weil ihre Lache die Leute in den Wahnsinn treibt, brauchen sie für das Essen nicht mal zu bezahlen.

2. Episode - Jeffrey's Knighthood

Lina und Naaga sitzen in einer Kneipe einer seltsamen Frau namens Josephine Mailstar gegenüber, die ihnen einen Haufen Geld gegeben hat, damit sie aus ihrem Sohn Jeffrey einen richtigen Mann machen. Vor allem sollen unsere beiden Heldinnen es irgendwie schaffen, daß Jeffrey Mitglied der königlichen Garde wird.

Als Naaga und Lina den guten Jeffrey dann zu sehen bekommen, ist es allerdings zu spät zum Weglaufen, denn das Geld haben sie schon genommen.

Josephine in Aktion

Jeffrey ist ein klappriger Schlaffi, der kaum sein Schwert geradehalten kann. Doch sein Mutter glaubt fest an ihn. Durch nichts läßt sie sich von der Meinung abbringen, ihr Jeffrey sei der Größte. Und so talentiert! Der Erbe der edlen Mailstar-Familie, ein Ritter wie aus dem Bilderbuch.

Jeffrey selbst glaubt auch felsenfest an seine umwerfenden Fähigkeiten. Und wenn doch mal was schiefgeht, dann hat er einen seltsamen Schutzengel, der zufällig immer gerade zum passenden Zeitpunkt auftaucht und den bösen Leuten, die ihm was antun wollen, mit einem riesigen Eisenhammer eins über die Rübe haut. Jeffrey ist noch nie auf die Idee gekommen, daß dieser seltsame Passant seine Mutter ist, die mit Argusaugen über ihn wacht.

Naaga ist sozusagen ihr erstes Opfer. Sie macht eine blöde Bemerkung, und schon saust Mamas Hammer auf sie nieder. Jeffrey fragt sich, wer das wohl wieder gewesen sein mag.

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Jeffreys erste Prüfung als Held besteht darin, eine Räuberbande zu besiegen. Es ist einfach umwerfend, vor allem für ihn selbst. Und während er ohnmächtig am Boden liegt, kommt seine maskierte Mutter und legt die Vorhut der Räuber flach. Als Jeffrey wieder zu sich kommt, ist er fest überzeugt, die Banditen eigenhändig besiegt zu haben.

Weiter gehts zum Räuber-Hauptquartier. Die Räuber können Josephine für einige Zeit ausschalten, und Jeffrey schafft es immerhin eigenhändig, den Räuberhauptmann anzukratzen. Als er den Tropfen Blut sieht, wird er ohnmächtig (Naaga übrigens auch). Lina jagt einige der Räuber mit einem Explosionszauber in die Luft. Da schnappt sich der Hauptmann Jeffrey als Geisel. Zum Glück fällt Lina ein gutes Ablenkungsmanöver ein. Sie kündigt an, daß Naaga sich nun ausziehen werde. Alle Räuber starren daraufhin gebannt auf die vollbusige Magierin, und damit hat Lina gewonnen.

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Lina und Naaga meinen zu Jeffrey, das sei vielleicht doch nicht der richtige Job für ihn, doch Jeffrey ist das ganz anderer Meinung. Er hält sich für so talentiert, daß er sich schon fast vor sich selbst fürchtet. Und die beiden Frauen seien doch nur neidisch auf sein umwerfendes Talent.

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Jeffreys nächster Gegner ist der Dunkle Ritter, der mit seiner Ork-Horde die Gegend unsicher machen soll. Mit seiner von Mama angeheuerten Privatgarde tritt er ihm dann entgegen. Die Garde ist allerdings noch schlechter drauf als Jeffrey selbst und klappt schon beim Anblick der Orks zusammen. Es bleibt also Lina und Naaga nichts anderes übrig, als sich selbst um die Ungeheuer zu kümmern.

Der Dunkle Ritter wird allerdings durch eine magische Rüstung von Naagas und Linas Zauber geschützt. Lina fragt sich, wer ihm die wohl bezahlt haben mag, denn diese Art von Magie ist sehr teuer. Sie wüßte gerne, wer der Sponsor ist und was er vorhat. Das weiß der Dunkle Ritter allerdings selbst nicht.

der Dunkle Ritter

Urplötzlich stürzt sich Jeffrey auf den Dunklen Ritter und landet im Dreck. Der Ritter fragt sich, wer dieser Trottel wohl sein könnte, und wird dafür von Josephine in den Boden gehauen, die wie aus dem Nichts aufgetaucht ist. Lina ist der Ansicht, Josephine müsse eine sehr erfahrene Magierin sein, so zu erscheinen, daß nicht mal sie das vorher mitkriegt.

Der Dunkle Ritter gibt sich Josephine geschlagen und will ihr Schüler werden. Josephine antwortet, in diesem Fall müßte er unter Jeffrey dienen. Wohl oder übel willigt Galda, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, ein.

*

Galda führt Naaga und Lina in die Burg seines Sponsors, Lord Goldias. Den immer noch bewußtlosen Jeffrey trägt er übrigens auf der Schulter mit sich.

Goldias ist über Galdas Verrat enttäuscht und zaubert eine Reihe von Zombies ("Living Mail" genannt) herbei, doch Lina und vor allem Naaga werden relativ leicht mit ihnen fertig. Naaga droht daraufhin Goldias den Tod an, doch da stürzt sich Jeffrey, der wieder zu sich gekommen ist, ins Getümmel.

Goldias erschrickt zu Tode. Denn Jeffrey ist sein Sohn, und wo er ist, ist Josephine, seine (Ex-)Frau auch nicht weit. Und genauso ist es auch. Für ihn brechen wieder schwere Zeiten an ...

3. Episode - Mirror, Mirror


Daten: Regie: Kato Hiroshi Design: Yoshimatsu Takahiro Erscheinungsjahr: 1996 / 97
Bewertung Animation:
Framerate: sehr gut Standbilder: keine Zeichenqualität: sehr gut, wahrscheinlich mit ein paar Computereffekten verbessert Character-Design: CLAMP-mäßig
US-DVD: Sprachen: Englisch (2.0), Japanisch (2.0) Untertitel: englisch (zuschaltbar) Extras: der übliche Kleinkram
besonders positiv aufgefallen: keine sichtbaren Artefakte, hervorragende Bildqualität und Animation besonders negativ aufgefallen: -
Bewertung sonstiges: Handlung: abgedreht wie immer Besonderheit: Naagas irres Lachen Musik: gut
Japanische Synchronstimmen: sehr gut Englische Synchronisation: gut Untertitel: gut, gelegentlich etwas verschwommen Gesamt-Beurteilung: sehr gut

Erstellt am 21.5.2001. Letzte Änderung: 20.2.2014