Slayers Try - Zusammenfassung der Handlung 3. DVD Teil 14 - 20

Folge 14 - Oukoukappo! Owarinaki Doukoku! / Striding and Swaggering! Lamentation Without End!

Filia

Valgarv hat sich mit einer Art Teleportationsanlage davongebeamt. Lina und die anderen sind ihm gefolgt und finden sich nun an dem Ort wieder, von dem aus diese geheimnisvolle Lichtsäule ausgeht, eigentlich eine Anlage, die Almeis und seine Leute als Dimensionstor gebaut haben. Es ist auch der Ort, wo vor undenklichen Zeiten Shabranigdo und Ceiphied kämpften.

Mit Gorun Nova und Ragud Mezegis, Nezzard und Bodigar sind jetzt 4 der 5 Waffen versammelt, die nötig sind, um Darkstar zu zerteilen und dann Stück um Stück zu vernichten. Die letzte, Galveyra, fehlt immer noch. Doch um den Durchgang zu öffnen genügen schon die beiden, die Valgarv besitzt. Filia versucht im Alleingang, ihn daran zu hindern, doch darüber kann Valgarv nur lachen. Auch Linas Eingreifen stört ihn nicht weiter. Er will sie sogar alle solange am Leben lassen, daß sie Darkstar noch miterleben.

Worte nutzen nichts, denn offenbar ist Valgarv eisern entschlossen, diese Welt zu vernichten, sich selbst offenbar eingeschlossen. Damit wird der Kampf härter, und Lina schafft es schließlich, einen Dragon Slave (beeindruckend wie immer) direkt in Valgarv hineinzufeuern. Doch selbst das nützt nichts! Lina ist schockiert.

So öffnet Valgarv also doch noch das Tor und Darkstar beginnt sich zu manifestieren und verschlingt als erstes gleich mal Valgarv.

Lina will nun einen Giga Slave einsetzen, doch da erscheinen zwei von Almeis' Artgenossen (Erulogos und Sirius) und schließen das Tor wieder, zumindest provisorisch.

Es gibt eine gewaltige Explosion, und als Lina wieder zu sich kommt, treibt sie irgendwo im Meer.

Folge 15 - Yakunan Kinan? Koko wa Fushigi no Shima! / Disaster and Danger? This Place is a Mysterious Island!

Lina im Wunderland

Lina erlebt in dieser Folge eine Art bizarres "Alice im Wunderland". Sie findet sich an einem einsamen Strand wieder, trägt ein Maid-Kostüm und hat keine Ahnung, was aus den anderen geworden ist. Auf ihrem Weg begegnen ihr Pinguin-Soldaten, die sie mit Korken beschießen. Durch ein Loch in einem Baum stürzt sie in die Tiefe, dann taucht ein sprechendes Schwein namens Pig auf, das sich als ihr Führer durch die Dimensionen vorstellt.

Lina verzichtet dankend auf seine Dienste, landet dann aber in immer seltsameren und unheimlicheren Welten. Auch Pig taucht immer wieder auf und erzählt Lina merkwürdige Geschichten. Dann kommen wieder die unfreundlichen Pinguine, Lina fällt in ein Grab und von dort in weitere Tiefen und findet schließlich heraus, daß anscheinend alle Bewohner hier nur Marionetten sind. Also muß es auch einen Puppenspieler geben, und den gilt es nun zu finden. Lina ist so langsam ziemlich wütend geworden, und da ihre Magie hier sehr gut funktioniert, sprengt sie sich den Weg einfach frei. Fragt sich nur wohin.

Im Thronsaal findet sie ganz überraschend Zelgadis, der tief und fest schläft. Lina ist empört und weckt ihn ziemlich gewaltsam. Zelgadis ist erfreut, Lina hier vorzufinden, doch viel mehr weiß er auch nicht, denn er irrt auch schon eine Zeitlang planlos durch diese Welten.

Pig erscheint mal wieder und Lina folgert, daß er wohl der geheimnisvolle Puppenspieler sein muß. Doch das Schwein fragt sie nur, ob sie sich gut amüsiert hätten und wo sie als nächstes hin wollten.

Damit ist Linas Geduld am Ende und ein Dragon Slave die Folge.

Des Rätsels Lösung wird nun ersichtlich: sie haben sich in einer Art riesigem Vergnügungspark befunden, von dem jetzt allerdings nur noch Ruinen stehen.

Pig ist nur ein verkleideter Schauspieler, und draußen wartet Filia vergnügt auf die beiden, als wäre nichts passiert.

Folge 16 - Kenken Gougou! Norowareta Tsubo no Kyoufu! / Pandemonium! Terror of the Cursed Jar!

Jarlov und Lina

Lina, Filia und Zelgadis sind in See gestochen, um Amelia und Gourry zu suchen, doch das Boot, das sie gestohlen haben, ist kurz vor dem Absaufen. Außerdem herrscht dichter Nebel. Da kommt das große Schiff, das ihren Weg kreuzt, gerade recht. Und was macht das schon, daß es ein Geisterschiff (Yuureisen) ist?

Tatsächlich ist der Kapitän und anscheinend auch einzige Passagier dieses Schiffes eine Art Kanne oder Flasche - ein lebendige allerdings. Sein Name ist Jarlov und er heißt Lina und die anderen auf seinem verfluchten Schiff willkommen, auf dem es tatsächlich böse Geister gibt. Diejenigen nämlich, die ihn in diese Flasche verwandelt haben, aus der er gerne wieder herauskäme. Zuerst mal lädt er seine neuen Passagiere zu einem festlichen Essen ein. Was er angestellt hat, um in diese Flasche verwandelt zu werden, verrät er nicht, aber er bietet an, Lina und die anderen an ihr Ziel, eine Insel im Osten, zu bringen, wenn sie für ihn die bösen Geister exorzieren.

Jarlovs Schiff wird versenkt

Und damit bekommen die Drei alle Hände voll zu tun. Nicht nur ist der Kapitän eine Kanne, das ganze Schiff ist voll mit diesem Zeug: Krüge, Flaschen, Tassen, Gläser usw. Filia, die sich damit anscheinend auskennt, ist ganz hingerissen, denn die Sachen scheinen zum Teil wirklich wertvoll zu sein. Offenbar wissen die Geister das auch und quälen Jarlov damit, daß sie die Sachen auf den Boden schmeißen und zerbrechen. Zelgadis langweilt diese Geschichte, Lina und Filia wollen Jarlov aber gerne helfen und sich vor allem die Belohnung verdienen, doch die Geister sind nicht ganz ungefährlich. Bei den Kämpfen geht einiges zu Bruch, worüber Jarlov untröstlich ist.

Irgendwann entdeckt Filia das Logbuch, und so langsam enthüllt sich nun die wahre Geschichte dieses Schiffes. Und die ist etwas anders als das, was Jarlov Filia und Lina erzählt hat. Angefangen hat Jarlow als fanatischer Sammler von Vasen, Flaschen und Gefäßen. Auf die Mannschaft seines Schiffes nahm er keine besondere Rücksicht, Hauptsache den Flaschen ging es gut. Eines Tages erwarb er das größte und wertvollste Gefäß der Welt, lud es auf sein Schiff und ließ seine Leute es den ganzen Tag putzen, woraufhin diese irgendwann streikten.

Bekanntlich suchen sich Kraken gerne Gefäße, in denen sie dann wohnen. Jarlov hatte nun diese riesen Vase auf seinem Schiff, und eines Tages tauchte ein gigantischer Oktopus auf, der sie haben wollte. Dabei zog er das ganze Schiff mit in die Tiefe, und so wurde es zum Geisterschiff. Denn die Seelen der toten Seeleute konnten Jarlov nicht verzeihen, was er ihnen angetan hatte.

Lina und Filia lösen das Rätsel, bringen den Geistern und auch Jarlov Frieden, versenken dabei aber leider auch das Schiff und setzen ihre Reise auf ein paar treibenden Planken fort.

Folge 17 - Koukatekimen! Koi no Yukue wa Kamihitoe! / Immediate Results? Love is in the Tiny Differences

Amelia bei den Fisch-Leuten

Auch Amelia hat es an einen unbekannten Ort verschlagen, eine Fisch-Insel. Immerhin erwacht sie in einem Bett, auch wenn sie keine Ahnung hat, wie sie dort hingekommen ist. Doch das Rätsel löst sich bald: zwei freundliche Fischmenschen (Laila und ihr Vater Honar) haben sie eingesammelt, bei sich untergebracht und gepflegt. Außer Amelia haben sie allerdings niemanden vorgefunden.

Tatsächlich irrt auch Gourry durch den Dschungel der Fisch-Insel, ist sehr hungrig und hat ebenfalls keine Ahnung, wo er ist.

*

Von Laila erfährt Amelia, daß sie eine Woche geschlafen hat. Amelia berichtet den beiden dafür alles, woran sie sich noch erinnert. Dabei stellt sie fest, daß die Welt offenbar noch existiert. Darkstar ist also noch nicht losgelassen. Doch die Lichtsäule ist auch von Honars Haus aus deutlich zu sehen.

Laila trnkt den Zaubertrank

In der Nacht beobachtet Amelia zufällig, wie Laila sich heimlich zum Strand schleicht und sich dort mit einem jungen Mann namens Kerel trifft. Anscheinend sind die beiden ein Liebespaar, wenngleich ein ziemlich ungleiches. Denn Honar hat es Laila verboten, sich mit einem Menschenmann zu treffen. Das bringe nur Probleme.

Honar taucht dann leider auch am Strand auf, putzt die beiden runter und nimmt Laila wieder mit. Aber so schnell will Amelia, die Kämpferin für Liebe und Gerechtigkeit, nicht aufgeben. Doch Honar erklärt ihr und Kerel, daß Menschen und Fischmenschen nun mal nicht zusammenleben können. Probiert worden ist das nämlich durchaus schon, aber es hat nie funktioniert. Dazu sind die Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse einfach zu unterschiedlich. Diese Enttäuschung will Honar Laila ersparen.

Da Amelia aber nicht aufgibt, rückt Honar schließlich damit heraus, daß es eine Methode gibt, die beiden zusammenzuführen, wenngleich eine ziemlich drastische. Denn es gibt ein magisches Objekt, mit dem sich Menschen in Fischmenschen verwandeln können (oder auch umgekehrt). Dieses Objekt befindet sich im Besitz eines Wasserdrachens, und da kommt es Amelia gerade recht, daß ein paar Fischmenschen gerade Gourry anschleppen.

Die Jagd nach dem magischen Objekt gestaltet sich ziemlich abenteuerlich, doch am Ende ergattern sie es. Laila trinkt den Extrakt, aber es passiert nichts. Erst als Kerel auch davon trinkt und die beiden sich küssen, verwandelt Laila sich - Kerel allerdings auch ...

Immerhin sind sie sich jetzt abwechselnd ähnlich genug, um für immer zusammenbleiben zu können.

Folge 18 - Tekizaitekisho! Seigi no Sato no Amelia! / The Right Person in the Right Place! Amelia in the Village of Justice!

Amelia als Superheldin

Gourry und Amelia stoßen auf ein Dorf von selbsternannten Superhelden (Shooting Star Peacemakers), die allerdings allesamt schon so alt und klapprig sind, daß sie kaum noch laufen können geschweige denn für das Gute kämpfen. Nachwuchs gibt es keinen, und so werden kurzerhand Amelia und Gourry verpflichtet. Vor allem Amelia findet das eine großartige Idee. Sowas macht sie sowieso immerzu.

Einst waren die Superhelden jung, doch dann warteten sie auf die Bösewichter, und jetzt sind sie alt geworden, was der Freude aber anscheinend keinen Abbruch tut. Denn jetzt sind in dem verbotenen Land hinter den Bergen doch Dämonen erschienen, und die müssen natürlich bekämpft werden.

Zu Fünft machen sie sich auf den Weg. Nach einiger Zeit haben sie sich verlaufen und begegnen sie Trollen, die sich allerdings als völlig harmlos herausstellen - nachdem Amelia und Gourry versucht haben, gegen sie zu kämpfen, denn das wußten sie ja nicht.

Weiter geht's zum Tal des Drachen. Der Drache (Marilyn heißt er) ist zum Glück niedlich und zutraulich, und so setzt sich das absurde Theater fort.

Endlich erreichen die Fünf das verbotene Land. Und wen finden sie da - drei wirklich schlimme Dämonen: Lina, Filia und Zelgadis, die dort ein Picknick machen und sich über das Wiedersehen sehr freuen.

Folge 19 - Sansha Sansama! Hikari no Shimesu Saki! / Three People, Three Ways! Where the Light Leads!

Lina & Co. sind wieder per Schiff unterwegs. Am Horizont leuchtet die Lichtsäule, dem Dreh- und Angelpunkt von allem.

*

die Suchinsekten

Jillas ist bei einer freundlichen Fuchsfrau namens Eriina und ihrem Kind Palu gelandet. Da er seine Feinde tot wähnt, scheint er sich hier auf ein ruhiges Familienleben einzurichten, denn er versteht sich mit den beiden prächtig.

*

Lina und die anderen erreichen Valgarvs Basis, wo der Teleporter steht, der sie zur Lichtsäule befördern soll. Fragt sich nur, wie dieses Ding zu bedienen ist.

Erulogos besichtigt seinen Fund

Während dort Almeis, seine zwei Artgenossen und Xellos die Suche nach der fünften Waffen (Galveyra) fortsetzen, bevor Darkstar das Tor in diese Welt wieder aufbrechen kann. Die Richtung können sie ermitteln, woraufhin Erulogos einen großen Schwarm von Suchinsekten erzeugt. Diese teleportieren sich zur Basis und überraschen dort Lina und die anderen, die jedoch schnell begreifen und ihnen folgen.

Die Suchinsekten sind zwar keine Kampfmaschinen, nehmen bei ihrer Mission aber auch keinerlei Rücksichten und zerstören mehrere Städte. Immerhin greifen sie keine Menschen an. Irgendwann überfliegen sie dann auch den einsamen Hof von Palu und seiner Mutter. Jillas versucht sie zu vertreiben. Als er dann Lina, Filia und die anderen ebenfalls über das Haus hinwegfliegen sieht, klappt ihm der Unterkiefer herunter. Die leben also doch noch.

Lina und die anderen landen, um den Leuten zu helfen, und können es kaum glauben, hier ausgerechnet Jillas vorzufinden.

Jillas' friedliches Familienleben ist damit jedenfalls beendet, denn er muß jetzt natürlich den Tod von Valgarv und Gravos rächen.

Größere Probleme bekommen Lina und die anderen aber vorher mit Erulogos, denn dem ist es nicht entgangen, daß jemand seine Suchinsekten bei der Arbeit stört und sie sogar abschießt. Anders als Almeis hält er sich nicht lange mit Reden und Verhandeln auf, sondern greift sofort an.

Völlig überraschend taucht Jillas mitten im Kampfgeschehen auf, schwört sowohl Lina und ihren Leuten als auch Erulogos Rache, und schießt dann eine (aus Holz und Schwarzpulver gefertigte) Rakete ab, die sie allesamt in die Hölle schicken soll. Das klappt zwar nicht ganz, hinterläßt aber einen netten Krater. Und in diesem kommt ein merkwürdiges Artefakt zum Vorschein, für das Erulogos sich sehr interessiert.

Folge 20 - Yuusha Kourin? Shoujo no Inori wa Dare no Tame? / A Hero's Advent! To Whom Does the Young Girl Pray?

Lina, Anna und Filia

In einer nahezu verlassenen Ruinenstadt gießt ein kleines Mädchen namens Anna Blumen, als Sirius, der dritte der Oberweltler, auftaucht. In der Stadt gibt es eine alte Legende über einen Retter, und Anna ist nun fest überzeugt, daß dieser riesige, unnahbare Fremde dieser Retter ist.

Etwas später erreichen auch Lina, Filia und die anderen diese Stadt. Einst wurde hier nach Gold gegraben, aber als sich das nicht mehr lohnte, sind fast alle Bewohner weggegangen. Filia ist sich jedenfalls sicher, daß Galveyra hier zu finden sein muß. Als erstes treffen sie auf Anna, die sich dann ein bißchen um sie kümmert. Sie erzählt ihnen, daß eines Tages alle Brunnen und Quellen der Stadt versiegten. Doch das sei kein Problem, denn der Retter sei ja schon in der Stadt.

Als Sirius dann unter dem Haus, in dem Anna Lina und die anderen einquartiert hat, vorbeimarschiert, springt Lina kurz entschlossen aus dem Fenster und folgt ihm. Leider verliert sie seine Spur, statt dessen findet Anna ihn und überreicht ihm Blumen und später dann Essen. Sirius redet zwar nicht viel, aber er nimmt die Sachen immerhin an.

Da kommen Lina und die anderen dazwischen. Sie warnen Anna, wie gefährlich Sirius sein könne, doch Anna läßt sich in ihrem Glauben an ihn nicht beirren. Da schießt Erulogos eine Energieladung auf die Stadt ab, um Lina und ihre Begleiter herauszulocken. Die kommen auch umgehend und stürzen sich auf Erulogos, können aber gegen ihn nichts ausrichten. Erulogos meint sogar, sie bräuchten Darkstar gar nicht zu vernichten. Es würde genügen, ihn in diese Welt zu locken und dann das Tor zu schließen, um die Oberwelt zu retten. Lina findet das keine so tolle Idee.

Dann beginnt Erulogos die Stadt in Schutt und Asche zu legen, bis Sirius die Brände wieder löscht, weil er gefunden hat, wonach er gesucht hat, nämlich ein weiteres Artefakt, das er mit einer gewaltigen Explosion freilegt. Bei der Gelegenheit geht auch die Legende in Erfüllung, denn der Krater füllt sich alsbald mit Wasser. Das, was von der Stadt noch übrig ist, ist damit gerettet.

Filia erkennt das Artefakt übrigens. Es ist ein Siegel und wurde einst von ihrem Volk errichtet.


Erstellt am 24.9.2011. Letzte Änderung: 20.2.2014