Saber Marionette J to X - Zusammenfassung der Handlung der 2. DVD (Teil 6 - 10)

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Saber Marionette J to X 2. DVD

Teil 6 - Futari no Otaru!? Koi no Taitoroopu / Two Otarus? The Tightrope of Love

Bloodberry

Daß Otarus drei Marionetten in ihn verliebt sind, ist ja kein Geheimnis (außer für Otaru selbst natürlich). Bloodberry hat es jedenfalls geschafft, einen Tag zu arrangieren, an dem sie mit Otaru mal allein ist und zu dem Zirkus gehen will, der gerade in der Stadt ist. Doch wen hat Otaru dabei? Lime, die wie eine Klette an ihm hängt. Bloodberry ist so wütend und enttäuscht über ihn, daß sie ihn einfach stehenläßt und allein davongeht. Fast zufällig findet sie sich dann am Ende vor dem großen Zirkuszelt wieder.

Die große Attraktion des Higure Zirkus ist ein Hochseilartist. Bloodberry wird neugierig, und dann läuft auch noch ein Mann an ihr vorbei, der Otarus Zwillingsbruder sein könnte - zumindest äußerlich. Und so kommt Bloodberry zum Zirkus.

Der junge Mann, der Otaru so ähnelt, ist übrigens der berühmte Hochseilartist und heißt Shirose Akashi. Er und die Sabermarionette verstehen sich auf Anhieb. Und so lernt Bloodberry die faszinierende Welt des Zirkus kennen. Denn Akashis Partner bei den Kunststücken, die er in 20 Metern Höhe aufführt, hat sich den Arm gebrochen, und es ergibt sich, daß Bloodberry Akashi vor einem Absturz rettet und dann als Ersatz einspringt, weil die Show mit nur einem Mann nicht funktioniert.

Bloodberry bekommt die schwierige Übung gut hin, obwohl ihre Steuerung nicht für solche Balance-Akte ausgelegt ist. Aber ihr Wille ist stärker.

*

Otaru ist inzwischen klargeworden, was er Bloodberry angetan hat, und er geht in den Zirkus, um sich zu entschuldigen. Da sieht er Bloodberry oben auf dem Hochseil. Der extrem schwierige Akt klappt wunderbar, und das Publikum ist begeistert. Und Akashi ist von Bloodberry nicht minder begeistert und trägt sie auf seinen Armen durch den Zirkus.

Später entschuldigt Otaru sich, doch Bloodberry ist inzwischen sogar sehr froh, daß es so ausgegangen ist, denn es wurde für sie ein toller Tag. Und so schnell will sie anscheinend gar nicht mehr nach Hause zurück. Akashi hat ihr Herz im Sturm erobert, und so langsam wird sie sich dessen auch bewußt. Sie wünschte, Otaru hätte mehr von Akashis ungehemmter Direktheit. Otaru behandelt seine drei Marionetten immer gleich. Für Akashi hingegen ist sie etwas ganz besonderes.

Und dann, schon tief in der Nacht, bietet Akashi ihr an, mit ihm zu kommen und beim Zirkus zu bleiben.

Aber es ist ihm auch nicht entgangen, daß Bloodberrys Herz im Grunde immer noch für ihren Meister schlägt. Und der taucht am nächsten Tag wieder beim Zirkus auf, um sich bei ihr zu entschuldigen. Akashi ist ziemlich wütend auf ihn, weil er Bloodberry nicht so behandelt, wie sie es verdient hätte. Otaru kassiert sogar einen Faustschlag dafür von Akashi, und viele Tränen von Bloodberry.

Teil 7 - Hitoribocchi no Yousei / The lonely Fairy

Lido und Lime

Lime hat seltsame, aber sehr schöne Träume, in denen eine Elfe vorkommt. Lorelei erklärt ihr, nur wer ein reines Herz hat, könne Elfen sehen. Wundern tut sie sich allerdings schon darüber, daß eine ihrer Marionetten zu so etwas imstande ist.

*

Lime ist mit Yumeji in die Berge gefahren. Dort spielen sie mit den Pontas, den niedlichen und gelehrigen Tieren, die dort leben, Verstecken. Lime findet sie aber alle. Und sie findet sogar noch wen, nämlich die Elfe, von der sie geträumt hat. Allerdings kann anscheinend nur sie sie sehen.

Die Elfe, die sich mit Lido (gesprochen von Koorogi Satomi) vorstellt, ist sehr nett, hilft Lime auch, eins der Pontas zu retten, das sich in eine gefährliche Situation gebracht hat, und freundet sich mit Lime an.

Lido singt auch und freut sich, daß Lime sie sehen und hören kann und sie nun nicht mehr so allein ist.

Lime nimmt Lido sogar mit nach Hause, aber Otaru kann sie auch nicht sehen und hören, und so wundert er sich ganz schön, mit wem Lime da eigentlich redet.

Auch den nächsten Tag verbringt Lime mit ihrer neuen Freundin in den Bergen. Doch dann, am Abend, verabschiedet Lido sich traurig, und löst sich auf.

Und so macht Lime sich auf die Suche. Otaru spricht mit Lorelei über Limes seltsames Verhalten. Die ist inzwischen bei dem Bergsee, wo sie Lido zum ersten Mal gesehen hat, und singt. Und das bringt die Elfe tatsächlich wieder hervor. Lido freut sich über dieses Wiedersehen sehr, aber es bleibt ihr nicht viel Zeit. Dann verschwindet sie wieder.

Lime stürzt sich in den See und fischt eine seltsame Truhe heraus. Otaru ist inzwischen mit Bloodberry und Cherry auch dazugekommen. Lime öffnet die Box, und die fängt an, Lidos Lied zu spielen. Dann erscheint die Elfe als kleines Hologramm.

Cherry vermutet, daß diese Truhe mit Lime über Radiowellen kommuniziert hat, und Lime so den Eindruck bekam, Lido real vor sich zu sehen.

Die Truhe gehört übrigens einem kleinen Jungen, der sie verloren hat und schon überall verzweifelt sucht. Es fällt Lime nicht leicht, aber sie gibt Lido zurück.

Teil 8 - Cherii no Kosodate Funtouki / Cherry's Babysitting Diary

Kotaru

Bekanntlich entstehen die Bewohner von Tera 2 durch Klonierung, und eins diese Klonbabies fällt mitsamt seiner Brutkapsel eines Tages bei stürmischem Wetter von einem LKW in den Fluß.

Und dort fischt Cherry es zufällig heraus und entdeckt, was erstaunliches in der Kapsel ist. Sie ist zuerst völlig schockiert, aber es ergibt sich, daß sie die Kapsel samt Inhalt nach Hause mitnimmt, denn am Ufer drücken sich einige finstere Gestalten herum, und denen will sie das Baby auf keinen Fall überlassen. Aber was soll sie jetzt damit anfangen? Sie hat Angst. Hanagata kommt vorbei, und sie wimmelt ihn ab. Dieser Dialog ist sowohl in der englischen als auch in der japanischen Fassung absolut genial.

Die Kapsel ist zum Glück dafür eingerichtet, sich um das Baby zu kümmern, sodaß die hilflose Cherry etwas Zeit zum Nachdenken bekommt. Andererseits beginnt sie langsam aber sicher, das Baby in ihr Herz zu schließen. Die Daten zu Baby-Pflege lädt sie einfach heruntern, und schon geht's los mit Windeln-Wechseln usw. In ihren Träumen sieht Cherry sich schon als treusorgende Mutter und Otarus Ehefrau. Daß solche Fantasien mit ihr durchgehen, kommt ja öfter vor, und sie gibt dem Baby einen Namen, nämlich Kotaru.

Die Regierung vermißt ihr Baby inzwischen und gibt eine landesweite Suchmeldung heraus mit einer fetten Belohnung. Irgendein Beamter kommt aber auf die Wahnsinnsidee, dazuzuschreiben 'tot oder lebendig'. Für Cherry sieht es so aus, als wäre dieses Baby für die Regierung nur ein Gegenstand, und sie beschließt, es persönlich zu beschützen.

Allerdings kommen Lorelei und Otaru schnell darauf, was Cherry da geheimnisvolles hat. Die ist allerdings ausgerückt, und so muß Otaru sie erst mal suchen. Bald ist die ganze Stadt hinter Cherry und dem Baby her. Und die drei Räuber vom Fluß auch, und die finden Cherry auch noch als erste. Zum Glück kommen Otaru, Bloodberry und Lime gerade noch rechtzeitig dazu, um das schlimmste zu verhindern.

Es kostet sie und Lorelei noch einiges an Überredung, bis Cherry das Baby wieder herausgibt, aber sie sieht am Ende ein, daß es das beste für das Kind ist. Denn sie als Roboter kann nun mal keine Mutter sein.

Teil 9 - Minna to Mori to Tekkyu to / The Forest, an iron Ball, and Everybody

Gennais Mecha

In dieser Folge geht es um ein Stück Wald namens Suzuga auf einem städtischen Grundstück, das erschlossen werden soll. Es ist aber ein beliebter Abenteuerspielplatz für viele Kinder, und auch Lime hat den Wald und die riesigen alten Bäume, die dort wachsen, ins Herz geschlossen.

Die Behörden bitten Otaru und Gennai um Mithilfe. Otaru findet die Idee ganz toll, Gennai hingegen überhaupt nicht. Und als Lime von diesen Plänen hört, beschließt sie den Aufstand und bildet eine Ein-Mann-Widerstandsgruppe.

So ganz wohl fühlt Otaru sich bei dieser Aktion allerdings auch nicht mehr. Angeblich war dieses Projekt Loreleis Idee, aber zur Zeit kann er leider nicht mit ihr sprechen. Und so rücken am nächsten Tag die Bagger und Holzfäller an. Doch Lime stellt sich ihnen in den Weg und erzielt verblüffende Erfolge, sie aufzuhalten. Und dann bekommt sie überraschend Hilfe von Gennai, der einen riesen Mecha aus Holz gebaut hat. Er hat nämlich schon als Kind hier gespielt und wird es auf keinen Fall zulassen, daß jemand den Suzuga-Wald abholzt.

Die Anzahl der Widerstandskämpfer wächst, als Yumeji und ein paar Kinder sich ebenfalls auf Limes Seite schlagen. Auch sie wollen den Wald behalten.

Nachdem der Kampf langsam aber Sicher sich zu Limes Ungunsten entwickelt, wechseln auch Bloodberry und Cherry die Seiten und helfen Lime.

Und so gewinnen sie an diesem Tag die Schlacht und gehen alle erst mal nach Hause bis auf Gennai und Lime, die ihren Posten nicht verlassen wollen. Am nächsten Tag geht das Spielchen dann weiter, bis die Behörden stärkere Geschütze auffahren. Die drei Marionetten und Gennai mit seinem Mecha werden aus dem Verkehr gezogen, und damit scheint das Schicksal des Suzuga-Waldes besiegelt. Überraschend geht nun aber selbst Otaru dazwischen, und dann erscheint auch Lorelei, um sich anzuhören, warum so viele Menschen (und Marionetten) gegen diese Erschließungsarbeiten sind, die doch eigentlich allen ein bißchen Fortschritt bringen sollten.

Lime erklärt Lorelei eindringlich, wie sie die Sache sieht, und das ganze endet mit einem Kompromiß: der Wald bleibt stehen und nur darum herum wird neu gebaut, ein Erholungspark mit Sportanlagen und Kinderspielplatz übrigens.

Teil 10 - Onigiri ha Heiwa no Aji!? / Onigiri tastes like Peace?!

Lorelei

Lorelei genießt ein schönes Leben im Japoness-Schloß. Aber gleichzeitig ist sie wie ein Vogel in einem goldenen Käfig. Denn weil irgendwo da draußen finstere Elemente hinter ihr her sind, wird sie schwer bewacht und darf das Schloß nicht so ohne weiteres verlassen, wie sie will.

Eines Tages kommt Otaru sie besuchen. Sie erzählt ihm, daß sie gerne mal heimlich ausrücken und den Japoness Fuji besuchen würde, den sie vom Schloß aus jeden Tag sieht. Otaru verspricht, das zu arrangieren. Er kommt am nächsten Tag mit seinen Marionetten wieder. Bloodberry schleppt einen riesigen Rucksack, in dem Hanagata steckt. Der nimmt für diesen Tag Loreleis Platz ein, und Lorelei selbst wird erfolgreich aus dem Schloß herausgeschmuggelt.

Mit dem Bus fahren sie dann zum Fuji und machen sich einen vergnügten Tag mit anschließendem Picknick.

Zum Schluß gehen sie alle noch zu dem geheimen Platz, wo die Japonessger liegt, jene Raumfähre, mit der vor einem Jahr Lorelei von der Mesopotamia fliehen konnte. Lorelei will dort einen Olivenbaum pflanzen.

Leider bleibt der Friede nicht ungestört. Ein riesiger feindlicher Mecha hat sich außerhalb von Japoness positioniert und schickt nun seine Kampfroboter los. Ziel: Lorelei einzufangen. Die Mechas dringen in der Tat erfolgreich ins Schloß ein, erwischen dort aber statt Lorelei Hanagata. Pech, daß der aus Versehen verrät, wo die echte Lorelei ist.

Kommandant des Mechas ist Fausts ehemaliger Kommandeur Göttel, der irgendwann in der erste Staffel mit einer seiner Wunderwaffen in die Luft geflogen ist. Jetzt ist er wieder da, und nachdem er nun weiß, wo er Lorelei zu suchen hat, gelingt es ihm trotz verzweifelter Gegenwehr von Otaru und seinen Marionetten, sie zu entführen.

Tamasaburou und Baiko machen Otaru schwere Vorwürfe, aber es ist leider zu spät.


Erstellt am 7.12.2003. Letzte Änderung: 20.2.2014