Zum Titel: "Sora" heißt "Himmel". "Otosu" heißt "fallen lassen" oder "verlieren". "Sora no Otoshimono" ist also die Fundsache des Himmels, wobei der Schwerpunkt der Bedeutung nicht auf dem "Finden", sondern auf dem "Herunterfallen" liegt. Und das darf man hier ziemlich wörtlich nehmen ...
Sakurai Tomoki lebt in einer kleinen südjapanischen Kleinstadt namens Sorami, in der nie aufregende Sachen passieren. Darüber ist er auch sehr froh, denn sein Motto lautet "Ruhe und Frieden". Abgesehen davon ist er ziemlich ecchi, guckt also gerne mal den Mädchen unter die (im Sommer erfreulich kurzen) Röcke. Auch bei seiner Kindergartenfreundin Sohara macht er keine Ausnahme, aber die versteht es, sich mit einer sehr kräftigen Karate-"Handschrift" zu wehren. Was Tomoki aber nicht im geringsten davon abhält, es immer mal wieder zu versuchen.
Eines schönen Tages kommt sein Sempai, der schrullige Eichirou, auf die Idee, über der Stadt könnte sich die von ihm so lange gesuchte Neue Welt befinden. So ganz daneben liegt Eichirou nicht mal, nur nennt das Ding sich "Synapse" und wird bewohnt von ziemlich brutalen Engeln, und von ihren Kreaturen, den Angeloiden, von denen eine (Ikaros) eines Nachts herunterfällt und genau vor Tomokis Nase einen gewaltigen Krater schlägt. Tomoki will abhauen, überlegt es sich dann aber doch anders und rettet Ikaros, denn obwohl er ein kleiner Spanner ist, ist er doch ein gutartiger und recht zuverlässiger Helfer in der Not. Ikaros dankt es ihm, indem sie ihn zu ihrem Master erklärt, und das will bei ihr einiges heißen, denn sie verfügt über unglaubliche Kräfte und Fähigkeiten. Doch Tomoki muß schnell feststellen, daß gottähnliche Allmacht sehr schnell nach hinten losgehen kann.
Natürlich birgt die schweigsame Ikaros ein finsteres Geheimnis, und die Synapse, eine Art Himmel, ist alles andere als ein paradiesischer Ort. Das erfahren wir, als nach einigen Folgen ein weiterer Angeloid auftaucht, die arrogante Nymph, die eigentlich geschickt wurde, um Ikaros wieder einzusammeln. Dazu kommt es aber erst mal nicht ...
Erschienen ist "Sora no Otoshimono" im Westen bisher nur als Fansub - schade. Denn in Japan gibt es sogar schon die 2. Staffel. Was bei einer Komödie wie dieser eigentlich auch nicht anders zu erwarten war.
Schräg, überdreht, leicht abartig, cool. Zuviel nachdenken sollte man beim Anschauen natürlich nicht, sondern einfach nur die Show genießen.
Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13
| Sakurai Tomoki - der Held dieser Geschichte ist - mehr oder weniger - ein ganz normaler japanischer Schüler. Er behauptet, sein Motto sei "ruhig und friedlich ist es am besten", aber da er ziemlich "ecchi" veranlagt ist, wird daraus meistens nichts. Praktischerweise sind seine Eltern beide auf einer großen Reise, sodaß er freie Bahn hat. Seit seiner Kindheit hat seltsame Träume von Engeln | ![]() |
Hoshi Souichiro |
| Ikaros - sie ist ein Alpha-Typ-Angeloid. Eines Tages fällt sie vom Himmel herab Tomoki sozusagen vor die Füße, und betrachtet ihn von da an als ihren Gebieter, was für Tomoki sehr praktisch ist, weil Ikaros über unglaubliche Superkräfte verfügt und ihm jeden Wunsch erfüllen kann. Doch das hat meistens auch überraschende Nebenwirkungen. Ihr extrem hoher Niedlichkeitsfaktor garantiert alleine schon den Erfolg dieses Animes, aber auch sonst ist es durchaus sehenswert | ![]() |
Hayami Saori |
| Mitsuki Sohara - Tomokis Kindergartenfreundin. Sie wohnt im Haus nebenan und ist dauernd mit Tomoki zusammen. Eigentlich mögen die beiden sich sehr, aber Sohara neigt zu unkontrollierbaren Gewaltausbrüchen | ![]() |
Mina |
| Sugata Eishirou - er ist ein Genie und ein ziemlich schräger Typ, der immer auf der Suche nach der Neuen Welt ist, was auch immer das sein mag. Dementsprechend ist er Vorsitzender und einziges Mitglied des "Neue Welt Entdeckungsclubs" an seiner Schule | ![]() |
Suzuki Tatsuhisa |
| Satsukitane Mikako - sie ist die Schülersprecherin. Sie stammt aus einer steinreichen und sehr gefährlichen Yakuza-Familie, und sie selbst hat auch gelegentlich so eine teuflische Seite an sich | ![]() |
Takagaki Ayahi |
| Herr Satsukitane - Mikakos Vater und Chef des Yakuza-Clans | ![]() |
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| Nymph - ihr eigentlicher Zweck auf Erden ist es, die Uranus Queen (Ikaros) zurückzubringen. Aber das ist aus verschiedenen Gründen schwer durchzuführen | ![]() |
Nomizu Iori |
| Herrscher der Synapse - er ist ein Fiesling wie aus dem Bilderbuch. Er ist Nymphs Gebieter und quält sie, wo er nur kann | ![]() |
Miki Shin'ichirou |
| Judas - er sorgt in Folge 8 für ziemlich bleihaltige Luft | ![]() |
? |
| Hououin Yoshitsune - er gehört der Sorami-Akademie an und macht sich gerne über die benachbarte Schule lustig | ![]() |
Kawada Shinji |
| Hououin Tsukino - dito | ![]() |
Kotobuki Minako |
| Tomoko - in Folge 11 verwandelt Tomoki sich in Tomoko, um sich unauffällig ins Frauen-Onsen einschleichen zu können | ![]() |
Fujita Saki |
| Die Harpyien - der Herrscher der Synapse schickt diese beiden brutalen Kampfmaschinen auf die Erde, um Ikaros und Nymph zu entsorgen | ![]() |
grün: Okamoto
Maya orange: Neya Michiko |
| Daten: | Regie: Saito Hisashi | Design: Minazuki Suu, Watanabe Yoshihiro | Erscheinungsjahr: 2009 |
| Bewertung Animation: | |||
| Framerate: sehr gut | Animationsqualität insgesamt: sehr gut | Zeichenqualität: sehr gut | Character-Design: zum Thema passend, mit gelegentlichen Super-Deformed-Einlagen |
| Bewertung sonstiges: | Handlung: Schulkomödie mit Schülern, die fast alle ein bißchen seltsam sind | Besonderheit: fliegende Unterhöschen, zweckentfremdete Wassermelonen und abwechselungsreiche Abspänne | Musik: gut |
| Japanische Synchronstimmen: sehr gut | Fansub-Untertitel: gut | Gesamt-Beurteilung: sehr nett | |
Erstellt am 9.9.2010. Letzte Änderung: 21.9.2010