Steins;Gate - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 25

Folge 1 - Hajimari to Owari no Puroroogu (Prolog des Anfangs und Endes)

28.7.2010.

Okabe findet die tote Kurisu

Der selbsternannte verrückte Professor Okabe Rintarou hat irgendwo in Akihabara im 1. Stock eines Trödel-Ladens einen großen Raum gemietet, in dem er sein Labor oder das, was er dafür hält, eingerichtet hat. Eines Tages besucht er zusammen mit seiner "Geisel" Mayushi den Vortrag eines Wissenschaftlers namens Nakabachi, der über eine Zeitmaschine die er erfunden haben will, referiert. Plötzlich wird das Gebäude, Akihabaras Radio-Hochhaus, durch ein Beben, das aber vom Dach kommt, erschüttert. Okabe rennt hoch, findet aber nichts verdächtiges. Mayushi zieht inzwischen ein super seltenes Metal-Uupa aus einem Figuren-Automaten

Zu Nakabachis Pressekonferenz sind kaum Leute gekommen, und als Okabe ihm ein paar provozierende Fragen stellt und ihm vorwirft, er habe seine Ideen von dem Zeitreisenden John Titor gestohlen, taucht seine Assistentin Makise Kurisu auf und entfernt Okabe aus dem Raum. Nach einem reichlich bizarren Gespräch taucht mal wieder Mayushi auf: sie hat ihr Metal-Uupa verloren. Da hallt ein grauenvoller Schrei durchs Treppenhaus. Als Okabe nachsehen geht, findet er Kurisu niedergestochen in ihrem Blut liegen.

Panikartig flüchtet er auf die Straße und macht sich dann, nachdem er sich wieder etwas gefaßt hat, mit Mayushi auf den Weg nach Hause. Unterwegs sendet er eine E-Mail. Plötzlich sind alle Leute weg. Akihabara ist auf einmal vollkommen menschenleer. Im Dach des Hochhauses, wo Nakabachi vorhin gesprochen hat, steckt ein Satellit. Mayushi gibt ihm eine Cola, und die Menschen sind auch wieder da, als wäre nie etwas gewesen.

*

Ansonsten hat sich nichts geändert. Okabes Labor hat immer noch drei Mitglieder (ihn, Mayushi und den begabten Hacker Daru). Okabe versucht immer noch, mittels verrückter Erfindungen die gegenwärtige Weltherrschaft, was auch immer das sein mag, zu Fall zu bringen. Mayushi strickt einen Pullover, und Daru hängt an seinem Computer und macht irgend etwas. Im Fernsehen läuft gerade ein Bericht über den seltsamen Satelliten, der in das Hochhaus gekracht ist. Dabei erfährt Okabe auch, daß Nakabachis Pressekonferenz am Morgen abgesagt wurde. Es gab also keine Toten und Verletzte. Hat die "Organisation" seine Erinnerungen manipuliert? Oder ist es die Bestimmung des Steins Gate?

Er und Daru haben eine Mikrowelle umgebaut und mit einem Handy verbunden, sodaß sie Bananen, die man hineintut, in grünen Schleim verwandelt.

Später müssen die beiden zu einer Vorlesung. Dabei findet Okabe zufällig heraus, daß seine E-Mail an Daru eine Woche in die Vergangenheit geschickt wurde. Und sie treffen Makise Kurisu, lebend und wohlauf.

Folge 2 - Jikanchouyaku no Paranoia (Zeitsprung-Paranoia)

Kurisu ist überrascht zu hören, daß sie eben noch tot war. Noch überraschter ist aber Okabe darüber, daß sie jetzt wieder am Leben und völlig unversehrt ist. Kurisu hält dann einen Vortrag über Zeitmaschinen, deren Existenz sie für Blödsinn hält. Dem widerspricht Okabe energisch und sehr lautstark. Doch Kurisu ist nicht auf den Mund gefallen. Sie wird mit einem schrillen Burschen wie Okabe leicht fertig und putzt ihn ordentlich runter.

Okabe im Maid-Café

Nach dem Vortrag sucht Okabe den Yanabayashi-Schrein auf, wo Mayushi und Ruka gerade mit dem Holzschwert trainieren. Ruka könnte die ideale Frau sein, wenn er nicht in Wahrheit ein Junge wäre. Mit einer Ladung Gemüse aus dem Schrein geht Okabe nach Hause zu seinem Labor, während Mayuri ins Maid-Café May-Queen geht, wo sie arbeitet.

*

Mr. Braun, Okabes Vermieter, hat heute eine neue Mitarbeiterin eingestellt, ein aufgedrehtes Mädchen namens Amane Suzuha. Das interessiert Okabe aber eher am Rande. Er geht statt dessen den seltsamen Veränderungen nach, die an diesem Tag geschehen sind, und stößt im Internet auf den Namen John Titor, einen angeblichen Zeitreisenden, der zuerst im Jahre 2000 erschien und die Welt vor den Zeitmaschinen der Organisation SERN warnt. Er sei in die Vergangenheit gereist, um die Zukunft zu ändern und die Welt von der Diktatur SERNs zu befreien. In einem Diskussionskanal erklärt Titor auch, wie es sich mit Zeitreisen und der Zeit generell verhält, und warum es keine Zeitparadoxa gibt: weil man einfach in einen anderen Zeitstrahl wechselt.

John Titor ist recht berühmt, doch niemand weiß, wer er wirklich ist oder ob er überhaupt real existiert. Und Okabe ist überrascht, wie wenige Suchmaschinen-Treffer er jetzt auf einmal über Titor im Internet findet. Und seine Bücher über ihn sind verschwunden. Auch hier hat sich die Realität verändert.

*

Am nächsten Tag trifft Okabe auf der Straße eine seltsame Frau (Kiryuu Moeka), die mit ihrem Handy Bilder von ihm knipst. Sie fragt ihn nach einem uralten Computer, einem IBN 5100. Es scheint ihr sehr wichtig zu sein, und so begibt Okabe sich ins May-Queen und fragt Daru, der gerade dort herumhängt. Er kennt diesen legendären Rechner, doch wo heute, nach 30 Jahren, noch einer sein könnte, weiß er natürlich nicht.

*

Später machen Okabe und Daru wieder seltsame Experimente mit ihrer Handy-Mikrowelle, die anscheinend Schleimbananen in der Gegend herumteleportieren kann. Und dann steht auf einmal Kurisu in der Tür.

Folge 3 - Heiretsu katei no Paranoia (Parallelprozeß-Paranoia)

Okabe ist über Kurisus Erscheinen nicht gerade begeistert, aber los wird er sie wohl auch nicht mehr. Kurisu ist wegen der Geschichte, daß sie ermordet wurde, neugierig geworden. Sie sieht sich überall im Labor um, findet die grüne Schleimbanane und zieht daraus die richtigen Schlüsse. Okabe macht sie daraufhin kurzerhand zum Labor-Mitglied Nr. 4.

Okabe, Daru und Mayushi

Kurz darauf erscheint Mayuri, die sich über den weiblichen Zuwachs riesig freut.

Okabe und die anderen probieren dann an ihrem Mikrowellenherd herum und stellen fest, daß sie damit E-Mails in die Vergangenheit senden können. Jetzt wird Okabe endgültig klar, warum in letzter Zeit so seltsame Dinge geschehen sind: er ist ein einem parallelen Zeitstrang gelandet. Kurisu ist darüber so schockiert, daß sie erst mal davonläuft. Okabe recherchiert weiter über John Titor und SERN, die Hochenergiephysik-Forschungseinrichtung, die angeblich im Jahre 2034 eine Zeitmaschine erfunden haben soll.

Beim Essen beauftragt Okabe Daru, sich in SERN einzuhacken, um herauszufinden, was die da wirklich machen. Vor dem Haus trifft er dann Suzuha, die irgendwie ziemlich viel über seine Arbeit und SERN zu wissen scheint. Zwischendurch meldet sich auch Moeka mal wieder und fragt nach dem IBN 5100. Auch darüber scheint Suzuha einiges zu wissen.

Im Internet verkündet derweil John Titor in einem Diskussionsforum, was es mit diesem IBN 5100 auf sich hat. Er kann damit nämlich angeblich SERN Welt-Diktatur in der Zukunft verhindern.

*

Ein oder zwei Tage später hat Daru es geschafft und ist in das Netz von SERN eingebrochen. Er und Okabe finden dort E-Mails, in denen von einem geheimnisvollen Z-Programm gesprochen wird, von Schwarzen Mini-Löchern und von toten Menschen.

Folge 4 - Kuuri Houkou no Randevuu (Rendezvous der theoretischen Fluktuationen)

Daru und Okabe finden in den SERN-Daten seltsame, äußerst beunruhigende Dinge und einen geheimnisvollen Programmcode, der womöglich für den IBN 5100 gedacht ist.

Feyris

*

In ihrem Hotel brütet Kurisu darüber, was Okabes angebliche Zeitmaschine in Wirklichkeit ist. Derweil erfährt Okabe per E-Mail von John Titor, daß der geheimnisvolle Code tatsächlich für den IBN-Computer geschrieben ist. Also muß so ein Gerät her, koste es, was es wolle, um SERNs finstere Pläne durchkreuzen zu können.

Die ganze Zeit über hat Okabe von Moeka E-Mails bekommen, in denen sie nach dem IBN 5100 fragt. Auch sie ist hinter diesem Ding her wie der Teufel hinter der armen Seele. Bei Kurisu hingegen ist es genau umgekehrt: sie leugnet hartnäckig, daß es Zeitmaschinen überhaupt geben kann. Der Grund hat offenbar irgend etwas mit ihrem Vater zu tun. Okabe stört das aber nicht weiter. Schließlich ist sie ja jetzt seine Assistentin. Also soll sie ihm mit dem IBN 5100 helfen. Aber es sieht eher nach einer vorzeitigen Kündigung aus.

Derjenige, der eine heiße Spur zum IBN findet, ist schließlich Mayushi, denn ihre Maid-Kollegin Feyris weiß etwas darüber. Sie steckt gerade mitten in einem Wettbewerb, dem Feyris-Cup. Und Okabe muß daran teilnehmen, sonst verrät sie ihm nichts. Zum Glück muß er nur teilnehmen und nicht gewinnen. Dafür erfährt er aber auch nicht viel verwertbares: Feyris' Vater hatte einen IBN, als sie noch klein war. Doch den gibt es schon lange nicht mehr. Zuletzt hat Feyris ihn in einem Schrein in Akihabara gesehen. Da fällt Okabe spontan der Yanabayashi-Jinja ein.

Und siehe da: vor 10 Jahren hat jemand einen IBN 5100 dort für Okabe deponiert! Zusammen mit Kurisu, die wieder zurückgekommen ist, schleppt er die schwere Kiste, die einen Klotz enthält, der sich selbst als "Portable Computer" bezeichnet, dann quer durch Akihabara in sein Labor.

Folge 5 - Denka shoutotsu no Randevuu (Rendezvous des elektrischen Ladungszusammenstoßes)

Vor Mr. Brauns Laden treffen Kurisu und Okabe Suzuha, die auf Kurisu seltsam feindselig reagiert. Dabei sind die beiden sich doch noch nie begegnet. Davon abgesehen haben Okabe und Kurisu ihr Ziel endlich erreicht, und Daru kann mit der Untersuchung des IBN beginnen, nur um festzustellen, daß er noch eine Ladung Teile braucht, um ihn überhaupt ans Internet anschließen zu können.

Daru bei der Arbeit

Derweil zeigt Mayushi Kurisu das Labor und erwähnt dabei auch, daß sie Okabes Geisel sei. Kurisu ist sprachlos, doch bevor sie die Polizei rufen kann, erklärt Mayushi, daß sie das freiwillig ist.

Okabe streift dann durch Akihabara, wo es alles an Elektronikteilen gibt, was man sich nur vorstellen kann. Dabei gesellt Suzuha sich zu ihm. Es wird immer klarer, daß sie irgend welche Geheimnisse birgt.

Am Abend gibt es ein Feuerwerk, das Suzuha sich begeistert anschaut. Okabe und Kurisu haben dafür aber keine Zeit. Sie liefern die Teile bei Daru ab, und der fängt an zu schrauben und zu löten. Damit beginnt für alle drei eine lange Nacht.

Irgendwann meldet Daru Erfolg, und damit beginnt das Datenhacken. Ganz offensichtlich hat SERN sehr wohl Experimente mit Zeitmaschinen durchgeführt, und das schon seit 40 Jahren. Kurisu ist schockiert. Aber das ist noch nicht mal alles. SERN hat auch Tiere und dann Menschen durch die Zeit geschickt, oder es zumindest versucht, allerdings erfolglos. Denn was am Ziel angekommen ist, war nur grüner Schleim, ähnlich wie Okabes Bananen. Der Grund dafür ist, daß diese Zeitreisen durch ein Mini-Schwarzes Loch gehen, was nichts und niemand unbeschadet überlebt. Aber immerhin ist etwas am Ziel, nämlich Jahrzehnte in der Vergangenheit, angekommen. Ganz erfolglos waren die Versuche also keineswegs.

Folge 6 - Chou Tsubasa no Daibajensu (Divergenz des Schmetterlingseffektes)

Fünf Tage sind seit Okabes Zeitsprung vergangen. Moeka hat viele E-Mails geschrieben, aber nur wenige Antworten erhalten.

*

Operation Urd

Daru, Okabe und Suzuha gehen zusammen essen. Später taucht auch noch Mayuri auf, und zusammen laufen sie dann Kurisu über den Weg. Wieder reagiert Suzuha sehr reserviert. Okabe beruft eine große Labor-Versammlung ein. Um SERN zu besiegen, will Okabe auf jeden Fall als erster die Zeitmaschine fertig haben. Das aller wichtigste ist dabei, dem Phänomen, E-Mails in die Vergangenheit zu schicken, einen passenden Namen zu geben. Nach langen Hin und Her enden sie bei D-Mail (als Abkürzung von DeLorean Mail). Nachdem das geschafft ist, startet Okabe ein neues Experiment namens Operation Urd und schickt eine D-Mail 5 Tage in die Vergangenheit. Dabei stellen sie fest, daß diese D-Mails nicht sehr lang sein können, maximal etwa 36 Bytes.

Außerdem erschüttern diese Experimente das ganze Gebäude, sodaß Mr. Braun darüber ziemlich ungehalten ist und die Miete erhöhen will. Schlecht für Okabe, denn meistens ist er pleite. Kurisu hingegen hat eine Menge Daten gesammelt und die Funktionsweise der Handy-Mikrowelle inzwischen gut im Griff. Jede Sekunde der Zeituhr entspricht einer Stunde zurück in die Vergangenheit.

*

Einen Tag später, am 3.8.2010, wird Okabe von weiteren E-Mails von Moeka geweckt. Diesmal will sie ihn persönlich aufsuchen. Und schon steht sie vor der Tür. Sprechen tut sie kein Wort, sie sendet nur E-Mails, und davon jede Menge. Wie gewünscht zeigt Okabe ihr den IBN 5100. Moeka will ihn sich dann ausleihen, was aber natürlich nicht geht, denn Okabe hat ihn selbst ja nur geliehen. Dafür bekommt sie von Daru, Mayushi und Kurisu mit, daß hier mit Zeitmaschinen experimentiert wird. Okabe bleibt nichts anderes übrig als sie zum Labor-Mitglied 005 zu ernennen.

Folge 7 - Dansou no Daibajensu (Divergenz der Verwerfung)

3.8.2010, 13:24 Uhr.

Kurisu und Okabe

Okabe weiht die Handy-Mikrowelle offiziell als Zeitmaschine ein, und Daru hat die Programmierung verbessert, sodaß man jetzt darüber an jeden beliebige Handy eine D-Mail schicken kann, was auch tatsächlich funktioniert. Zur Feier des Tages veranstaltet Okabe mal wieder einen runden Tisch. Operation Urd tritt nun in Phase 2 ein: die Vergangenheit soll gezielt geändert werden. Dazu bieten sich die Lottozahlen an, doch Kurisu hält das für uncool, Mayushi wäre eher für den Weltfrieden, und selbst für Okabe sind 200 Millionen Yen eine Nummer zu groß. Also nehmen sie die 3. Klasse, das sind nur 700.000 Yen.

Als Okabe die D-Mail schickt, hat er ein ganz seltsames Gefühl, denn er wechselt nun auf einen anderen Zeitstrang, wo einige Dinge anders verlaufen sind. Die E-Mail mit den Lottozahlen ist zwar angekommen. Trotzdem weiß keiner etwas von einem Lottogewinn oder überhaupt von so einem Plan.

Offenbar hat Okabe in diesem Zeitstrang vor einer Woche, als er die Lottozahlen bekam, diese an Ruka weitergeleitet, um ein Zeitparadoxon zu vermeiden. Ruka hat auch tatsächlich getippt, aber leider eine Zahle falsch abgeschrieben, sodaß es zu keinem Effekt (und zu keinem Gewinn) gekommen ist. Die einzige, die kapiert, was hier geschehen ist, ist übrigens Kurisu.

3.8.2010, 15:11 Uhr.

Okabe fragt sich, warum eigentlich er sich an den vorherigen Zeitstrang erinnert. Die anderen erinnern sich natürlich nicht, weil die Ereignisse hier gar nicht stattgefunden haben. Irgendwie kommt ihm das so irreal vor, daß er später zu Suzuha meint, er sei vielleicht gehirngewaschen worden. Suzuha versteht das aber nicht als Scherz, sondern untersucht ihn auf der Stelle, stellt dann aber erleichtert fest, daß man ihm keinen Chip oder so implantiert hat. Und was die Zeitmaschine betrifft: warum nicht John Titor fragen? Dann allerdings erscheint Mr. Braun, und Suzuha muß wieder an die Arbeit.

Okabe schickt dann seine Leute nach Hause. Nur Kurisu bleibt noch.

Okabe bekommt eine Menge E-Mails und Anrufe, und dann meldet sich tatsächlich John Titor und erklärt ihm, daß er mit seiner Theorie der verschiedenen Weltlinien richtig liegt. Warum er aber seine Erinnerungen an die vorigen Linie behält, das weiß Titor auch nicht. So etwas hat es selbst im Jahre 2036 nie gegeben. Offenbar hat Okabe hier eine spezielle Begabung, mit der er die Welt beherrschen könnte. Es gibt die sogenannte 1%-Barriere. Wenn man bei einem Zeitsprung mehr als diese 1% Änderung erreicht, dann habe man, so John Titor, die völlige Freiheit erreicht. Und Okabe soll sein Messias werden.

Folge 8 - Mugen no Homeosutashisu (Traum-Homöostasis)

Okabe ist schockiert. Er ist ein verrückter Professor, kein Heilsbringer. Und jetzt macht er mit der Operation Urd weiter. Er schickt Daru eine E-Mail in die Vergangenheit, damit er den Feyris-Cup gewinnt. Doch leider hat er damals, vor 5 Tagen, haushoch verloren. Diese D-Mail hat also die Zeitstränge nicht verändert. Offenbar war sie dafür nicht wichtig genug. Okabe schlägt vor, Kurisu solle doch die nächste D-Mail schicken. Doch die lehnt ab. Ihre Vergangenheit hält sie für nicht veränderungsbedürftig. Dafür will Moeka umso dringender eine schicken.

Ruka und Mayushi

Kurz vor der Ausführung erscheint Ruka mit einer großen Wassermelone, um sich für seinen Fehler mit den Zahlen nochmals zu entschuldigen. Dann wird Moekas D-Mail losgeschickt, und diesmal verändert sich der Zeitstrang wieder. Und wieder ist Okabe der einzige, der das überhaupt merkt. Jedenfalls ist Moeka nicht mehr da, und keiner erinnert sich an sie. In diesem Zeitstrang sind sie ihr offenbar niemals begegnet. Aber sie existiert noch und antwortet sogar auf Okabes E-Mails. Nur Daru und die anderen kennen sie nicht / nicht mehr / noch nicht.

Aber genau wie im vorherigen Zeitstrang ist auch hier Kurisu diejenige, die sofort begreift, was geschehen ist, und die vor allem Okabes Geschichte glaubt. Sie wird sich auch später, in vielen anderen Zeitsträngen, noch als seine wichtigste Stütze erweisen.

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5.8.2012, 14:01 Uhr.

Ruka besucht Mayushi im Labor, und sie veranstaltet mit ihm Cosplay. Ruka sieht in den Kleider besser aus als jedes Mädchen. Bei der Gelegenheit erfährt Kurisu zu ihrer großen Überraschen, daß Ruka ein Junge ist. Aber er wäre viel lieber ein Mädchen und hat sich überlegt, daß er das erreichen könnte, wenn er seiner Mutter eine E-Mail in die Vergangenheit schickt, wenig Fleisch und viel Gemüse zu essen. Angeblich beeinflusst das das Geschlecht des Babys. Das ist zwar nicht bewiesen, aber das Problem liegt ganz woanders: 1993 gab es noch fast keine Handys und E-Mails. Allerdings gab es damals Pager (jap. "pokeberu"). Ruka muß als erstes herausfinden, ob seine Mutter einen hatte und wenn ja, wie die Nummer war.

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6.8.2010, 11:54 Uhr.

Ruka hat die Nummer in Erfahrung gebracht, Okabe schickt die D-Mail, und wieder verändert sich die Zeitlinie. Allerdings ist es für Okabe etwas schwierig herauszufinden, ob Rukas Wunsch in Erfüllung gegangen ist. So direkt fragen kann man ja schlecht. Einen indirekten Hinweis gibt es immerhin: aus Ruka-kun ist Ruka-chan geworden.

Folge 9 - Gensou no Homeosutashisu (Illusions-Homöostasis)

6.8.2010, 13:07 Uhr.

Der nächste Interessent für die Zeitmaschine ist Feyris, die zufällig im May Queen ein Gespräch zwischen Okabe und Daru mitbekommt.

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Kurisu hat am Telefon einen heftigen Streit mit jemandem, der sie sehr mitnimmt, was sie vor Okabe aber nicht zeigen will, obwohl es vollkommen offensichtlich ist.

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Okabe beruft mal wieder einen runden Tisch ein. Thema: physische Zeitreise. Doch Kurisu hält das für unmöglich. Okabe könne es ja gerne mal versuchen und sich dabei in grünen Schleim verwandeln. SERN hat das nie geschafft. Aber wie die Handy-Mikrowelle eigentlich funktioniert, weiß auch niemand. Also kann man die Zeitreise eines Menschen auch nicht ausschließen.

Feyris ist ziemlich reich

Daru soll dann berichten, wie es mit dem Hacken vorangeht. Doch ohne den IBN 5100 kann er nichts machen. Okabe merkt erst jetzt, daß dieser Rechner gar nicht (mehr) da ist. Und niemand weiß, wo sich überhaupt einer befindet. Er redet mit Kurisu darüber. Offenbar können selbst relativ unwichtige D-Mails solche Effekte auslösen. Aus kleinen Änderungen werden immer größere, bis die Weltlinien völlig auseinanderlaufen.

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Okabe und Kurisu fragen beim Yanabayashi-Schrein nach. Dort war tatsächlich mal vor langer Zeit ein IBN 5100 vorhanden, aber jetzt ist er weg. Verbleib unbekannt.

Okabe kommt auf die Idee, Feyris zu fragen, und die verspricht ihm zu helfen, gegen eine kleine Gegenleistung.

Auf dem Weg zu ihr trifft Okabe die verschwundene Moeka zufällig auf der Straße. Offenbar ist auch sie auf der Jagd nach einem IBN 5100, wie es ihr Gebieter FB ihr befohlen hat. Da sie keine Spur hat, ist sie völlig verzweifelt. Erstaunlicherweise erinnert sich Mayushi aber wieder an sie. Offenbar hat Rukas D-Mail diesen Teil der Vergangenheit erneut geändert.

*

Feyris empfängt Okabe, Mayushi und Daru nicht im May-Queen, sondern in ihrer Residenz, einem riesen Hochhaus mitten in Akihabara. Denn ihrer Familie gehört dieser ganze Stadtteil. Bei der Gelegenheit erfahren wir zum ersten Mal Feyris' wahren Namen: Akiha Rumiho. Und sie war auch diejenige, die die Animekultur nach Akihabara gebracht hat. Was sie im May-Queen auch jetzt noch tut.

Jedenfalls will sie für den IBN 5100 eine D-Mail senden dürfen. Okabe macht sich langsam Sorgen darüber, wie diese immer weiter steigende Zahl an D-Mails die Welt mehr und mehr verändert. Wann erreicht er den Punkt ohne Wiederkehr? Er läßt sich aber dann doch dazu überreden. Allerdings erfahren wir nicht, welchen Inhalt Feyris' D-Mail schließlich hat, die sie 10 Jahre in die Vergangenheit schickt. Die Auswirkungen sind allerdings drastisch.

Okabe, Mayushi und Daru erfahren von Feyris' Vater, daß er seinen IBN 5100 leider schon lange nicht mehr hat. Dem Yanabayashi-Schrein hat er ihn aber nicht gegeben.

Damit ist die Audienz beendet. Unten auf der Straße stellt Okabe entsetzt fest, daß alle Anime-Läden, Maid-Cafés, das May-Queen usw. verschwunden sind. Und wie üblich erinnert sich auch niemand daran. Denn in diesem Zeitstrang hat es sie nie gegeben. Akihabara ist ein reines Elektro- und Büroviertel.

Folge 10 - Sousei no Homeosutashisu (Komplementär-Homöostasis)

Eine einzige D-Mail hat gereicht, das ganze Stadtviertel vollkommen zu verändern. Okabe ist erschüttert.

8.8.2010, 11:58 Uhr.

Die Welt hat sich verändert, doch Okabes Bekannte sind erhalten geblieben. Auch Feyris gehört noch dazu. Rukako ist allerdings inzwischen wirklich ein Mädchen. Okabe stellt das auf ziemlich unkonventionelle Weise fest. Dafür bekommt er von Kurisu eins übergebraten.

Suzuha und Okabe

Später sitzt er mit Suzuha vor dem Laden auf der Bank und fährt sie dann ein bißchen auf dem Fahrrad spazieren. Suzuha erzählt ihm, daß sie nach Tokyo gekommen sei, um ihren Vater zu suchen, den sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein Anstecker, den er mal besessen haben soll. Aber morgen soll er angeblich an einer bestimmten Stelle auftauchen. Wenn nicht, dann muß sie Tokyo wieder verlassen. Okabe ernennt sie kurzerhand zum Labormitglied 008 und bietet ihr an, ihn per D-Mail zu finden. Doch darauf geht Suzuha nicht weiter ein.

*

9.8.2010, 15:42 Uhr.

Okabe will für Suzuha eine Party geben, entweder zum Gratulieren oder zum Trösten, je nachdem, wie es ausgeht. Da bekommt er eine sehr seltsame E-Mail mit dem Inhalt "Omae wo mite iru zo" ("Ich beobachte dich"), die ihn an den Rand einer Panik bringt.

9.8.2010, 19:07 Uhr.

Okabe geht mit Mayushi einkaufen für die Party. Dabei fühlt er sich die ganze Zeit verfolgt. Doch auf ihre unnachahmliche Art kann Mayushi ihn wieder ein bißchen beruhigen. Die beiden erinnern sich daran, daß Okabe als Kind mal sehr krank war und Mayushi für ihn gebetet hat. Okabe kommt zu der Erkenntnis, daß er diesem Ereignis womöglich seine Fähigkeit, sich an parallele Zeitlinie erinnern zu können, zu verdanken hat.

Im Labor kocht derweil Kurisu das Essen, eine sehr seltsame Zubereitung: Apfeltaschen mit Pilzen. Nebenbei probieren Kurisu und Rukako Okabes diverse nutzlose Erfindungen aus, was jedesmal unangenehme Folgen hat.

Gegen 23 Uhr ist das Essen fertig, nur Suzuha ist nicht da. Noch später bekommt Okabe eine E-Mail mit dem einzigen Wort "Sayonara". Sofort saust er los, durch den heraufziehenden Regen, um Suzuha zu suchen. Dann kommt er auf die Idee, sich selbst eine D-Mail zu schicken mit dem Hinweis, Suzuha auf jeden Fall zu folgen.

*

10.8.2012, 12:02 Uhr.

Anscheinend hat Okabes Plan funktioniert, denn Suzuha ist noch da und es gab die Party. Suzuha war auf einem Zeitreisenden-Forum, wo ihr Vater Barrel Titor auftauchen sollte. Das ist leider nicht geschehen, und jetzt will sie noch länger nach ihm suchen.

Folge 11 - Jiku Kyoukai no Doguma (Raumzeitgrenzen-Dogma)

10.8.2012, 15:00 Uhr.

Kuris entwickelt eine Theorie

Okabe macht ein weiteres Zeit-Experiment, das wie üblich das halbe Haus durcheinanderschüttelt, und stellt dabei zufällig fest, daß einer der großen Fernseher bei Mr. Braun, der normalerweise immer läuft, diesmal aber nicht, ebenfalls eine wichtige Funktion erfüllt. Kurisu findet das äußerst aufschlussreich. Vielleicht kann man doch einen Menschen durch die Zeit schicken, zumindest sein Bewußtsein. Denn das besteht letztlich aus Daten. Okabe findet das eine bestechende Idee, denn bei D-Mails gibt es zu viele unerwartete Nebeneffekte. Kurisu macht sich sofort an die Arbeit und schickt Okabe zum Einkaufen.

Okabe geht mit Mayuri los. Unterwegs treffen sie Moeka, und Mayuri erzählt ihr ganz stolz, was sie gerade machen wollen. Moeka ist äußerst interessiert an dieser Geschichte. Dann geht sie wortlos davon.

Als nächstes begegnen sie Nae und Suzuha. Nae entschuldigt sich für ihren Vater, der vorhin Okabe eins übergebraten hat.

Und Suzuha rückt schließlich damit heraus, daß Kurisu für SERN arbeitet. Okabe kann es kaum glauben und fragt Kurisu schließlich direkt, ob das stimmt. Aber anscheinend nicht.

Dafür beichtet sie Okabe etwas anderes. Ihr Vater haßt sie, weil sie schlauer und erfolgreicher ist als er. Und wenn sie jetzt auch noch eine Zeitmaschine zum Funktionieren bringt, wird ihr Vater endgültig durchdrehen. Aber sie wird es trotzdem tun.

Okabe verspricht ihr, sie mit ihrem Vater wieder zu versöhnen. Allerdings müssen sie dazu nach Aomori fahren, weil er sich zur Zeit dort aufhält. Kurisu ist gerührt.

*

Okabe hat Kurisus Pudding gegessen und muß jetzt einen neuen kaufen. Im Laden bekommt er wieder eine Droh-E-Mail. Panikerfüllt rennt er nach Hause, weil er Mayuri in Gefahr glaubt. Doch der geht es blendend, wenn man davon absieht, daß sie und Kurisu gerade unter der Dusche stehen.

Später taucht Daru mit schlechten Nachrichten auf: Okabes Labor ist offenbar direkt mit SERN verbunden.

Folge 12 - Seishi Genkai no Doguma (Dogma des statischen Limits)

13.8.2010, 13:58 Uhr.

Kurisu und Okabe

Kurisu ist mit der modifizierten Zeitmaschine fertig. Man muß sie nur einschalten und einen Kopfhörer aufsetzen, dann kann man bis zu 48 Stunden in die Vergangenheit befördert werden, wobei sie ausnutzt, daß die mit SERN verbunden sind und deren Maschinen heimlich mitbenutzen können. Doch Okabe hatte eine seltsame Vision und beschließt, die Maschine nicht einzusetzen, sondern ihre Existenz öffentlich zu machen, damit sie dem Wohle der Allgemeinheit dienen kann. Das finden alle eine gute Idee.

13.8.2010, 17:41 Uhr.

Am Abend will Okabe eine kleine Feier veranstalten. Er und Kurisu gehen einkaufen, können sich aber nicht so recht über die Zutaten einigen.

Daru hat sich sicherheitshalber ein paar Pizzas besorgt, denn Kurisus Kochkünste kennt er ja schon. Später taucht Mayuri mit Suzuha auf, die natürlich sofort wieder mit Kurisu in Streit gerät, weil sie sie für einen Spion von SERN hält. Mayuri überredet sie aber dazu, sich doch lieber zu vertragen. Und das finden irgendwie beide eine gute Idee.

Später am Abend gibt es in Akihabara eine Bombendrohung. Alle Zügen werden angehalten. Suzuha findet das irgendwie beunruhigend, vor allem wegen der Leitung zwischen dem Labor und SERN. Sie springt auf und verläßt fluchtartig das Labor. Okabe hat plötzlich ein irreales Gefühl. Die Sanduhr ist stehengeblieben. Dann stürmen maskierte Leute ins Labor, angeführt von Moeka. Sie beschlagnahmt die Zeitmaschine, nimmt Okabe, Daru und Kurisu fest und schießt Mayuri über den Haufen.

Folge 13 - Keijijou no Nekuroshisu (Metaphysische Nekrosis)

Suzuha, die Teilzeitarbeits-Kriegerin, wie sie selbst nennt, stürmt ins Labor und schaltet blitzschnell die Angreifer aus, bis auf Moeka. In dem Chaos stürzt Okabe sich auf die Zeitmaschine und teleportiert sich vier Stunden in die Vergangenheit, um Mayuri zu retten.

Mayuri stürzt vor die U-Bahn

Als Mayuri und Okabe fast noch Kinder waren, starb Mayuris Großmutter, und monatelang besuchte Mayuri jeden Tag ihr Grab, so als warte sie darauf, daß ihre Großmutter sie eines Tages abholen würde. Doch das ließ Okabe nicht zu, und so wurde sie statt dessen seine "Geisel".

*

13.8.2010, 16:56 Uhr.

Okabe hat sowas wie eine harte Landung, auch wenn man das von außen natürlich nicht sieht. Kurisu und Daru wundern sich nur, warum er plötzlich so aufgeregt ist, die Party Knall auf Fall absagt und alle nach Hause schickt. Der Panik nahe macht er sich auf die Suche nach Mayuri. Sie zu finden ist gar nicht so einfach. Er muß halb Akihabara absuchen. Zwischendurch bekommt er einen Anruf von Kurisu, der klar geworden ist, was passiert ist.

Es ist schon dunkel, als Okabe Mayuri endlich findet. Er ist unendlich erleichtert und gleichzeitig extrem nervös. Schließlich müssen die Attentäter schon in der Gegend sein. Vorsichtig schlägt er sich mit Mayuri zum Bahnhof durch, nur um dort daran erinnert zu werden, daß ja wegen einer Bombendrohung keine Züge fahren. Also weiter zur U-Bahn. Überall stehen verdächtige Typen herum, und einer von ihnen - Moeka - fährt Mayuri einfach über den Haufen.

Also wieder zurück in die Vergangenheit.

*

13.8.2010, 16:17 Uhr.

Okabe sagt die Party ab und schickt Kurisu und Daru nach Hause. Dann macht er sich auf die Suche nach Mayuri, was diesmal schneller geht. Entsprechend hat er mehr Zeit, mit ihr zu entkommen. Per U-Bahn will er mit Mayuri die Stadt verlassen. Die Agenten erwischen die beiden nicht. Der Tod kommt zu Mayuri statt dessen in Form ihrer Freundin Nae. Als Mayuri und Okabe am Bahnsteig stehen, kommt Nae von hinten angelaufen, stolpert und stößt Mayuri direkt vor den einfahrenden Zug.

Folge 14 - Keijika no Nekuroshisu (Physische Nekrosis)

Unzählige Male versucht Okabe Mayuri zu retten, und ebenso oft stirbt sie wieder, aus den verschiedensten Gründen, aber unabwendbar. Offenbar ist Mayuris Tod zu diesem Zeitpunkt eine feste Konstante dieses Zeitstrahls.

13.8.2010, 14:32 Uhr.

Kurisu

Okabe hat einen neuen Versuch gestartet. Zur Abwechselung trifft er sich mit Moeka, entwaffnet sie, hält ihr ihre eigene Pistole an die Schläfe und fordert zitternd eine Erklärung. Moeka leistet keinen großen Widerstand. Sie gehört zu einer Gruppe namens Rounder, deren Aufgabe es ist, den IBN 5100 zu beschaffen. Die Rounder wissen, daß der Computer nicht mehr in Okabes Labor ist, wollen es aber dennoch angreifen, denn Okabe weiß inzwischen zuviel und will das auch noch öffentlich machen. Allerding behauptet sie, mit SERN nichts zu tun zu haben, sondern für jemanden namens FB zu arbeiten.

Okabe wird niedergeschlagen und erwacht in einem Wagen als Gefangener der Rounders, die gerade zu seinem Labor fahren, um es zu überfallen. Okabe bettelt um Mayuris Leben, doch das interessiert die Verbrecher nicht. Panik und Verzweiflung verleihen ihm übermenschliche Kräfte, sodaß er sich befreien kann. Mayuri retten kann er jedoch nicht. Moeka hat sie gerade zuvor mal wieder erschossen.

Wieder macht Okabe einen Zeitsprung zurück. Wieder erlebt er den Anfang wie schon so viele Male vorher. Aber er ist mit den Nerven so am Ende, daß er kurz davor ist endgültig aufzugeben. Irgendwo bleibt er einfach stehen. Plötzlich steht Kurisu neben ihm. Sie hat, wie immer, erkannt, daß er einen Zeitsprung gemacht hat. Mit tränenerstickter Stimme erzählt er ihr alles.

Kurisu bewahrt einen kühlen Kopf. Für sie ist es ganz klar, daß sie Okabe hilft, Mayuri zu retten. Ihr Plan beginnt mit einem weiteren Zeitsprung für Okabe fünf Stunden zurück, um mehr Zeit zu gewinnen. Sie gibt ihm auch ein Codewort, um ihr früheres Selbst zu überzeugen.

13.8.2010, 13:59 Uhr.

Mayuri zeigt gerade ihr Cosplay-Kostüm herum und Kurisu hat gerade die neue Zeitmaschine fertiggestellt. Wie verabredet schickt Okabe Daru und Mayushi nach Hause und erzählt Kurisu die ganze Geschichte (erneut), wobei sich das Codewort als recht hilfreich erweist.

Im Labor sinnieren die beiden über eine Möglichkeit, Mayuris Tod zu verhindern, als Suzuha auftaucht. Offenbar hat sie das meiste mitgehört und bestätigt nun Kurisus Theorie. Letztlich hat Okabe durch die D-Mails eine Ereigniskette in Gang gesetzt, die jetzt unausweichlich auf Mayuris Tod zusteuert. Um das zu verhindern, muß Okabe die Zeitlinie Beta erreichen, die eine Divergenz von mehr als 1% von dieser Zeitlinie hat.

Praktischerweise besitzt Suzuha ein Divergenz-Meßgerät, das sie mal von Okabe bekommen hat, viele Jahre in der Zukunft.

Suzuha nimmt Okabe und Kurisu mit auf das Dach des Hochhauses, in das in Folge 1 ein Satellit gekracht ist und der auch in dieser Weltlinie vorhanden ist. Nur ist es kein Satellit, sondern Suzuhas Zeitmaschine. Sie kommt aus dem Jahr 2036. Sie ist der Zeitreisende John Titor.

Folge 15 - Boukanue no Nekuroshisu (Nekrosis des fehlende Gliedes)

Im Jahr 2036 hat SERN eine Welt-Diktatur errichtet. Suzuha gehört einer Widerstandsgruppe an und ist mit der Zeitmaschine ihres Vaters zum 28.7.2010 gereist, um die Zukunft zu ändern, in der SERN als einziger eine Zeitmaschine besitzt. Hauptsächlich entwickelt hat sie übrigens Kurisu. Deswegen war Suzuha ihr gegenüber immer so feindselig.

Okabes Divergenzmeßgerät

Und der Okabe der Zukunft war ein berühmter Terrorist. Aber sowohl er als auch Kurisu sind 2036 schon tot.

Jetzt will Suzuha weiter, ins Jahr 1975, um die erste D-Mail zu löschen, die Okabe kürzlich gesendet hat und die SERN letztlich alle nötigen Informationen über Zeitmaschinen gegeben hat. Damit würden sie in die Beta-Linie wechseln, und Mayuri wäre wahrscheinlich ebenfalls gerettet. Dazu braucht sie aber einen IBN 5100, den sie dann Okabe zukommen lassen will.

Leider hat Suzuha Pech: die Zeitmaschine ist defekt.

Außerdem ist es nur noch gut eine Stunde bis zu Mayuris Tod.

Um wieder etwas Zeit zu gewinnen, springt Okabe etwa 2 Tage zurück.

*

11.8.2010, 14:21 Uhr.

Okabe sammelt seine Leute ein und bringt sie zu Suzuhas Zeitmaschine. Zwei Tage haben sie Zeit, sie zu reparieren. Darum kümmert sich Daru. Kurisu baut die Zeitsprung-Maschine, und Mayuri erinnert sie daran, daß sie ja auch noch Suzuhas Vater suchen müssen. Viele Hinweise haben sie allerdings nicht, nur seinen Codenamen Barrel Titor, einen kleinen Anstecker und die Info, daß er 2010 in Akihabara sein soll.

11.8.2010, 17:51 Uhr.

Daru untersucht die Zeitmaschine und unterhält sich dabei ein bißchen mit Suzuha. Sie hat ihren Vater nie kennengelernt. Später kommt Suzuha ins Labor und übergibt Okabe das Zeitdivergenz-Meßgerät. Sie bewundert ihn für das, was er für die Welt getan hat bzw. in der Zukunft tun wird.

12.8.2010, 14:20 Uhr.

Okabe und Suzuha grasen ganz Akihabara nach dem Hersteller der komischen Anstecknadel ab und finden schließlich irgendwo in einem Hinterhof einen sehr schrägen Typen, der vielleicht etwas darüber weiß. Okabe gibt ihm seine Telefonnummer, falls ihm noch etwas einfällt.

Einen Tag haben sie noch, und Daru ist überzeugt, es bis dahin schaffen zu können. Suzuha bereitet sich schon so langsam auf den Abschied vor und bedankt sich bei Okabe. In der kurzen Zeit, die sie hier war, hat sie viele Freunde gefunden.

Da ruft der komische Hinterhof-Händler an.

Folge 16 - Fukagyaku no Nekuroshisu (Nicht umkehrbare Nekrosis)

Okabe rennt sofort los und erfährt, daß ein dicker Mann den gesuchten Anstecker in Auftrag geben wollte, es dann aber doch nicht gemacht habe, weil die Anfertigung eine Woche gedauert hätte.

Suzuha in ihrer Zeitmaschine

11.8.2010, 18:35 Uhr.

Okabe macht einen Zeitsprung zurück, um zu sehen, wer dieser dicke Mann war. Überraschung: es war Daru, der letztlich Suzuha eine Freude machen wollte, indem er ihr mit einem gefälschten Anstecker ihren Vater vorspielt. Suzuhas Zeitmaschine kann nämlich nur in die Vergangenheit reisen. Wenn sie weg ist, kann sie nie wieder zurück. Doch sei es, wie es wolle, Suzuha wird die Sache durchziehen.

*

13.8.2010, 15:07 Uhr.

Die Zeitmaschine ist fertig, und alle versammeln sich davor, um Suzuha zu verabschieden. Vorher muß Mayuri aber noch etwas loswerden: sie hat herausgefunden, wer Suzuhas Vater ist. Nämlich Daru! Ihre Beweise sind überzeugend, und so geht Suzuhas zweitgrößter Wunsch nun doch noch in Erfüllung. Dann geht sie in die Maschine, und weg ist sie.

Eigentlich müßte sich nun, wo Suzuha in der Vergangenheit ist, um Okabe einen IBN 5100 zuzuspielen, entsprechend die Gegenwart verändert haben. Doch Okabe bemerkt nichts davon, außer daß die Nachrichten vermerken, der Satellit, der in das Radiohochhaus gekracht sei, sei nun wieder verschwunden. Der Divergenzmesser zeigt auch keine Veränderung an, und das beunruhigt Okabe sehr. Den Grund erfahren sie kurz darauf, als Mr. Braun an der Tür klopft und einen Brief abliefert, der er eine sehr lange Zeit für jemanden aufgehoben hat, um ihn dann genau an diesem Tag abzugeben.

Suzuhas Plan ist gescheitert und sie hat vor 10 Jahren deswegen Selbstmord begangen. In dem Brief erklärt sie, was passiert ist. Durch die Zeitreise hat sie ihre Erinnerung an ihre Mission verloren und ein sorg- und verantwortungsloses Leben geführt. Erst 1999 kehrte ihre Erinnerung daran zurück, viel zu spät. Ihr Leben war umsonst, und ein Jahr später erhängte sie sich dann in ihrer Wohnung.

Irgendwie ist es sogar Okabes Schuld. Suzuhas Zeitmaschine blieb 2010 sozusagen hängen, krachte in das Hochhaus und ging kaputt, als er seine erste D-Mail verschickte. Wäre das nicht geschehen und wäre sie gleich ins Jahr 1975 gereist, hätte ihr Plan funktioniert.

So aber besteht die Situation fort, daß Mayuri bald sterben wird. Okabe steht also wieder am Anfang. Er verschickt eine weitere D-Mail.

*

Okabe befragt Mr. Braun über Suzuha. Vor 10 Jahren hat sie sich um ihn gekümmert, als sein Haus abbrannte, ist dann aber an einer Krankheit gestorben. Mr. Braun lebt jetzt noch in ihrem Haus, und davor steht auch immer noch ihr Fahrrad, das sie ins Jahr 1975 mitgenommen hat. Und noch etwas hat Suzuha hinterlassen: das Zeitdivergenz-Meßgerät, das Mr. Braun nun Okabe übergibt. Die Divergenz hat sich geändert! Aber leider um weniger als 1%.

Dennoch ist Mayuri am Leben. Noch ...

Folge 17 - Kyozou Waikyoku no Konpurekkusu (Komplex der virtuellen Verdrehung)

14.8.2010, 19:37 Uhr.

In diesem Zeitstrahl findet Moekas Überfall genau einen Tag später statt, mit dem bekannten Ergebnis.

*

13.8.2010, 17:02 Uhr.

Okabe erzählt Kurisu alles und bittet sie um Hilfe. Kurisu faßt zusammen: sie brauchen einen IBN 5100, um SERNs Daten über Okabe und seine Versuche zu löschen. Damit könnten sie in die Beta-Weltlinie gelangen, wo Mayushi am Leben bleibt. Dazu müßte Okabe alle bisherigen D-Mail ungeschehen machen, um zu dem Zeitstrahl zurückzugelangen, wo er den IBN 5100 in seinem Besitz hatte.

Okabe und Feyris

Kurisu ist aber traurig darüber, daß Okabe aus ihrem Zeitstrahl verschwinden wird. Auch Okabe ist sich über diese Konsequenz genau im klaren. Aber er will Mayuri um jeden Preis retten. Und so macht er wieder einen Zeitsprung und löscht seine eigene letzte D-Mail aus. Dann kommt die von Feyris dran. Damit steht Okabe ein hartes Stück Arbeit bevor.

Feyris ist gerade in der UPX-Arena, wo sie ein Rai-Netters-Spiele-Turnier gewonnen hat. Okabe will sie fragen, wem sie ihre D-Mail geschickt hat und was der Inhalt war. Doch zuerst muß er Feyris retten. Denn ein paar Rai-Netters haben ihre Niederlage ziemlich persönlich genommen, und sie scheinen auch keine gewöhnlichen Spieler zu sein, sondern Schwerkriminelle namens Viral Attackers, vor denen Feyris jetzt auf der Flucht ist. Zusammen mit Okabe hetzt sie kreuz und quer durch Akihabara.

Zwischendurch versucht Okabe ihr noch zu erklären, was es mit der D-Mail auf sich hat, denn in diesem Zeitstrahl hat Feyris ja gar keine gesendet. Doch irgendwo, tief in ihren Erinnerungen, hat sich noch das Bild des anderen Akihabara mit all seinen Anime-Läden, die sie so sehr liebte. Und so glaubt sie Okabes unglaubliche Geschichte. Doch was, wenn man diese D-Mail nicht zurücknehmen kann? Denn mit dieser D-Mail hat sie ihren vor 10 Jahren gestorbenen Vater zurück ins Leben geholt.

Leider werden sie dann doch noch von den Viral Attackers erwischt. Sie schlagen Okabe brutal zusammen und wollen Feyris mitnehmen, doch Okabe leistet weiterhin Widerstand. Gerettet werden sie überraschend von Feyris' Vater.

Wie es aussieht, ist Feyris in Okabe verliebt. Zunächst aber fragt Okabe nach dem IBN 5100 und erfährt, daß Herr Akiha diesen von Suzuha bekommen hatte, ihn aber vor vielen Jahren herausgeben mußte, als Feyris entführt worden war. Jetzt steckt Okabe in der Klemme: entweder Herr Akiha ist wieder tot, oder Mayuri stirbt. Da klopft Feyris an seine Tür. Sie erzählt ihm den Rest der Geschichte und erklärt sich einverstanden, daß er eine D-Mail schickt, die ihre auslöscht.

*

Wie es aussieht, erinnert sich Feyris auch nach dem Sprung noch an dieses spezielle Erlebnis mit Okabe. Und Akihabara ist wieder das alte Elektro- und Anime-Viertel. Der IBN 5100 bleibt allerdings verschwunden. Jemand hat ihn aus dem Yanabayashi-Schrein gestohlen.

Folge 18 - Jiko souji no andorogyunosu (Fraktal Androgyn)

Die nächste D-Mail, die Okabe rückgängig machen muß, ist die, mit der Rukako sich in ein Mädchen verwandelt hat. Eine sehr heikle Mission, aber es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Rukako alles zu erklären. Einen Vorteil hat Okabe immerhin: er weiß, was in der D-Mail stand.

13.8.2010, 15:31 Uhr.

Alles erklären muß er auch (mal wieder) Kurisu, die es kaum fassen kann, daß Rukako tatsächlich ein Junge war. Und zudem ist es zumindest für sie offensichtlich, daß Rukako in Okabe verliebt ist. Und der erzählt ihr dann so etwas.

Rukako

Da geht bei Okabe eine E-Mail ein. Rukako bittet ihn zu sich in den Schrein. Dort erzählt sie ihm, daß sie seine Geschichte glaubt. Aber als Gegenleistung dafür, daß sie wieder ein Junge wird, muß er morgen für einen Tag ihr Geliebter werden.

Aber wie macht man so etwas eigentlich? Daru kann ihm da nicht helfen, denn die vielen Mädchen, die er kennt, sind alles Anime- und Spiele-Charaktere. Also fragt er statt dessen Google. Aber so etwas kann man nicht im Internet lernen. Und Kurisu - auch sie hat ihre Liebes-Weisheiten nur aus Büchern.

*

Oder vielleicht doch nicht ganz, denn am nächsten Tag hat sie so einiges für Okabe vorbereitet. Und damit auch nichts schiefgeht, folgen sie und Daru den beiden heimlich. Es geht leicht chaotisch los. Dann führt Okabe Rukako in ein relativ vornehmes Restaurant, wo die beiden sich stocksteif gegenübersitzen und krampfhaft versuchen, eine Konversation herzustellen.

Anschließend gehen sie in der glühenden August-Hitze durch Akihabara spazieren. Dabei erinnert sich Rukako an ihre erste Begegnung mit Okabe - aber aus dem Zeitstrahl, wo sie ein Junge war. Erst jetzt, als sie ihn darauf anspricht, fällt ihr das auf. Geglaubt hat sie Okabes verrückte Geschichte ja sowieso, aber nun hat sie sogar einen Beweis. Sie gibt Okabe die Pager-Nummer ihrer Mutter, doch bevor er die Lösch-D-Mail sendet, setzt er das Treffen mit Rukako noch ein bißchen fort, allerdings auf seine eher unkonventionelle Weise. Am Abend beichtet Rukako ihm dafür, was mit dem IBN 5100 geschehen ist: vor einem Jahr hat sie ihn beim Saubermachen kaputt gemacht.

Sie bittet Okabe inständig, Mayuri zu retten. Und das macht Okabe dann auch, zumindest den nächsten Schritt.

Folge 19 - Mugenrensa no Apotooshisu (Endlose Apoptose)

15.8.2010, 20:03 Uhr.

Moeka

Okabe ist deprimiert. Kein Wunder nach allem, was er schon hinter sich hat. Und zudem ist morgen der Tag, an dem Mayuri sterben wird. Wieder erklärt er es Kurisu. Und wie immer glaubt sie ihm.

Die nächste D-Mail, die Okabe auslöschen muß, ist die von Moeka. Aber er muß es von ihrem Handy aus machen. Also schickt Kurisu ihn los, sie zu suchen, während sie am nächsten Tag mit Mayuri zum Cosplay-Fest geht.

*

Fassungslos steht Okabe vor der Polizei-Absperrung. Moeka hat sich in der Nacht umgebracht. Die einzige Möglichkeit, eine Tote dazu zu bringen, eine E-Mail zu senden ist, in die Vergangenheit zurückzuspringen, als sie noch am Leben war. Vorher aber erhält er einen Anruf von Kurisu: Mayuri ist tatsächlich ums Leben gekommen. Genau um 19:52 Uhr. Nachdem er diese Information hat, springt er zurück.

8.11.2010, 17:36 Uhr.

Am Abend sucht Okabe Moeka auf und findet sie in einem nervlich ziemlich aufgelösten Zustand. Offenbar hat ihr Gebieter FB den Kontakt mit ihr abgebrochen, was auch der Grund für ihren Selbstmord war bzw. sein wird. Jetzt aber ist sie noch am Leben, wenn auch kaum ansprechbar, aber Okabe nimmt auf ihre Befindlichkeit nicht allzu viel Rücksicht und nimmt ihr Handy mit Gewalt an sich. Nur klappt es mit der Lösch-D-Mail leider nicht, weil Moeka nach ihrer ersten D-Mail gleich noch eine zweite geschickt hat, deren Inhalt Okabe aber nicht kennt. Also muß er sie fragen. In Moekas Zustand geht das nicht so einfach. Zwischen den beiden wird es ziemlich handgreiflich, aber irgendwann gibt sie erst mal auf und man kann wieder einigermaßen mit ihr reden.

So gut es geht erklärt Okabe ihr die Situation, aber Moekas Gedanken kreisen nur um FB. Doch allem Anschein nach hat FB sie verlassen, und sie wird sich deswegen in genau vier Tagen in diesem Raum umbringen.

Am Ende bekommt Okabe seine Informationen. Moeka war es, die den IBN 5100 aus dem Yanabayashi-Schrein gestohlen hat, auf Befehl von FB natürlich. In seiner nächsten Lösch-D-Mail schickt er ihr also einen gegenteiligen Befehl. Aber auch das klappt nicht. Solange der Befehl nicht von FBs Handy kommt, wird sie ihn niemals befolgen. Also muß Okabe diesen FB finden. Vorher verrät ihm Moeka aber noch, wo der IBN 5100 jetzt ist, nämlich in einem Schließfach am Bahnhof vor dem Daibiru.

Folge 20 - Ensa danzetsu no Apotooshisu (Filanlisierte Apoptose)

12.8.2010, 12:00 Uhr.

Mr. Braun erschießt Moeka

Okabe will die Schließfächer aufbrechen, doch Kurisu hält ihn davon ab. Es ist unwahrscheinlich, daß er in dieser Weltlinie den IBN 5100 in seinen Besitz bringen kann. Statt dessen muß er herausfinden, wer FB ist und damit Moekas D-Mail widerrufen. Also observiert er die Schließfächer, was nicht gerade ein sehr spannender Job ist. Nach einiger Zeit leistet ausgerechnet Moeka ihm Gesellschaft, denn sie will auch wissen, wer ihr Herr und Meister eigentlich ist.

13.8.2010, 13:25 Uhr.

Jemand holt den IBN 5100 ab und geht damit zur U-Bahn. Am Bahnhof Akihabara übergibt er das Paket an einen anderen Mann, der am Hals die Tätowierung der Rounders trägt. Der nächste Wechsel erfolgt in Shinjuku, wo Okabe die Spur verliert. Also macht er einen Zeitsprung und macht dann an dieser Stelle weiter.

Irgendwann landet das Paket auf dem Lieferwagen von Mr. Braun. Mr. Braun fährt damit irgendwo hin und übergibt das Paket dann mitten in der Nacht an den nächsten Rounder, der damit zum Flughafen Narita fährt und anscheinend nach Frankreich zu SERN fliegt.

Moeka ist ratlos, aber Okabe hat so eine Idee, wer dieser FB sein könnte. Er, Moeka und Kurisu suchen also Mr. Braun auf und fragen ihn ganz direkt.

Und die ganz direkte Antwort lautet ja. FB steht für Ferdinand Braun, den Erfinder der braunschen Röhren, die Mr. Braun so liebt.

Da Nae noch schläft, gehen sie woanders hin, wo Mr. Braun ihnen alles erzählt. Im Grunde ist er nur ein kleines Rädchen in einer großen Terror-Organisation, die unter anderem weder Verrat noch Fehler duldet. Er erschießt Moeka und dann, um wenigstens Nae herauszuhalten, sich selbst.

Nachdem Okabe den Schock überwunden hat, sendet er nun die Lösch-D-Mail, und die funktioniert endlich: im Yanabayashi-Schrein kann Okabe den IBN 5100 entgegennehmen. Daru macht sich sofort ans Hacken.

Nächstes Problem: in der Beta-Linie, zu der Okabe zurück will, um Mayuris Leben zu retten, wurde bekanntlich Kurisu erstochen.

Folge 21 - Ingaritsu no Meruto (Paradoxie-Schmelze)

Es ist der 17.8.2010. Jede gelöschte D-Mail hat Mayuris Tod einen Tag nach hinten geschoben. Heute wäre es mal wieder soweit. Zusammen mit Mayuri ist Okabe ebenfalls zum Comima gegangen. Er hat noch etwa 5 Stunden, um einen Weg zu finden, sie zu retten, ohne bei SERN einzuhacken, was Kurisu das Leben kosten würde.

Auf dem Comima

Doch wie all die anderen Male schafft er es nicht. Nachdem sie zurück in Akihabara sind, wird sie überfahren, und das noch dazu auf ziemlich tragische Weise. Denn Okabe wollte sich selbst überfahren lassen, um das Schicksal mit Gewalt zu ändern. Doch das vermag er nicht. Also macht er mal wieder einen Zeitsprung.

13.8.2010, 15:53 Uhr.

Daru beginnt, sich in SERN einzuhacken.

15.8.2010, 13:53 Uhr.

Okabe hat den Hackerangriff wieder gestoppt. Kurisu hält ihm vor, er sei jetzt schon so weit gekommen, doch selbst bis hierher hat es große Opfer gekostet, darunter zwei Menschenleben. Und nun erklärt er Kurisu genau, was das nächste Opfer wäre, nämlich sie.

Derweil ist Mayuri auf dem Comima, und Kurisu empfiehlt Okabe, sie dort aufzusuchen. Aber sie ist schon weg. Okabe findet sie auf dem Friedhof am Grab ihrer Großmutter, wo sie ihr erzählt, was für schreckliche Träume sie in letzter Zeit hatte, und daß immer am Ende Okabe kam um sie zu retten. Sie erinnert sich an die lange und schöne Zeit, die sie jetzt schon bei Okabe ist. Doch sie spürt, daß ihn jetzt ein großer Kummer bedrückt.

Folge 22 - Sonzai Ryoukai no Meruto (Existenz-Einverständnis-Schmelze)

Kurisuund Okabe küssen sich

Kurisu und Okabe sitzen im Treppenhaus des Radio-Gebäudes, in dem noch bis vor kurzem Suzuhas Zeitmaschine gesteckt hat. Draußen regnet es in Strömen. Kurisu flickt einen Riß in Okabes Laborkittel. Genau hier ist die Stelle, wo Kurisu niedergestochen wurde. Auch sie hat sehr realistische Träume, in denen sie sich an dieses Ereignis erinnert, das in dieser Weltlinie nie stattgefunden hat und auch nie stattfinden wird. Sie hat auch vage Erinnerungen an all die anderen Zeitstränge, die Okabe schon durchwandert hat, um Mayuri zu retten. Deswegen ist sie fest entschlossen, Okabe zu helfen, auch wenn das ihr eigenes Ende bedeutet. Denn eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Die Entscheidung bringt Okabe an seine seelische Grenzen, doch Kurisu ist entschlossen, die Sache so durchzuziehen. Nebenbei fragt sie sich, was eigentlich aus ihr hier in der Alpha-Linie wird, wenn Okabe in die Beta-Linie zurückkehrt. Vielleicht existiert ja jeder auf gewissen Weise in allen Weltlinien zusammen. Sie findet diese Vorstellung sehr aufregend.

Okabe sagt ihr jedenfalls, daß er sie liebt und niemand ihm mehr bedeutet als sie. Und dann küssen sie sich - sicherheitshalber mehrmals.

*

Kurisu kehrt nach Amerika zurück. Und Daru hackt sich in SERN ein. Gerade als er die Daten löscht, kommt Kurisu zur Tür hereingestürmt. Doch da wechselt Okabe bereits zurück zur Beta-Linie, wo er auch wohlbehalten ankommt. Ein Labormitglied 004 aber hat es hier nie gegeben. Damit ist Okabes verrückte Reise durch die Zeit zuende. Er entsorgt den IBN 5100 und seine Mikrowellen-Zeitmaschine.

Da bekommt er einen geheimnisvollen Anruf. Suzuha ist mit ihrer Zeitmaschine auf dem Dach des Radio-Hochhauses gelandet. Und sie braucht Okabe, um den 3. Weltkrieg zu verhindern.

Folge 23 - Kyoukaimenjou no Shutainzugeeto (Steins Gate wird geöffnet)

21.8.2010, 17:32 Uhr.

Okabe und Suzuha

5,7 Milliarden Tote wird der 3. Weltkrieg im Jahre 2036 kosten, erklärt Suzuha. Doch Okabe verweigert die Mitarbeit. Er hat von Zeitreisen die Nase gestrichen voll. Suzuha hat aber einen netten Köder für ihn. Als Nebeneffekt kann er nämlich auch Kurisus Tod verhindern. Okabe und Daru der Zukunft haben diesen Plan ausgeheckt, allerdings nur in der Theorie.

Okabe schlägt ein und unternimmt mit Suzuha eine kleine Zeitreise. Suzuhas Zeitmaschine kann übrigens sowohl in die Vergangenheit als auch wieder zurück in die Zukunft reisen, nur geht ihr langsam der Sprit aus. Aber bis zum 28.7.2010 reicht es noch.

Suzuha warnt Okabe, eine Begegnung mit sich selbst zu vermeiden - zur Zeit existiert es ja doppelt.

In ungefähr 20 Minuten wird Kurisu erstochen. Okabe erlebt alles von damals jetzt noch einmal, nur aus einer ganz anderen Perspektive, und begegnet kurz darauf Kurisu, die ihn hier natürlich nicht kennt. Kurz darauf beginnt Professor Nakabachis Vortrag über Zeitmaschinen, und Kurisu kommt in den Lagerraum, wo sie dann erstochen werden wird. Kurz darauf erscheint Professor Nakabachi, von dem sich nun herausstellt, daß er Kurisus Vater ist. Wie wir wissen, haßt er seine Tochter, weil sie wissenschaftlich jetzt bereits erfolgreicher ist als er selbst, und so geraten die beiden in heftigen Streit. Nakabachi ist ein übler und gewalttätiger Psychopath und hat sogar ein Messer dabei. Bevor er Kurisu umbringen kann, stürzt Okabe sich auf ihn. Es kommt zu einer Schlägerei mit bizarrem Ausgang. Derjenige, der am Ende Kurisu versehentlich ersticht, ist Okabe selbst.

Nakabachi nimmt Kurisus Papiere an sich und verschwindet.

*

21.8.2010, 17:56 Uhr.

Die Zeitmaschine kehrt zurück. Professor Nakabachi ist inzwischen nach Rußland geflohen und präsentiert dort seine - in Wirklichkeit Kurisus - Pläne für eine Zeitmaschine. Damit beginnt ein Rüstungswettlauf, der schließlich den 3. Weltkrieg auslösen wird.

Suzuha hat für den nervlich zerrütteten Okabe eine Überraschung, nämlich eine Nachricht aus der Zukunft von - Okabe! Er kann das Universum austricksen, Kurisu retten und nebenbei auch noch den 3. Weltkrieg verhindern. Die 1. Zeitreise und der doppelte Fehlschlag waren unvermeidlich, doch die 2. wird den Erfolg bringen.

Der Trick geht so: Okabe hat damals Kurisu to in einer Blutlache liegen gesehen. Das muß aber nicht heißen, daß es ihr Blut war, und sie könnte auch nur bewußtlos gewesen sein.

Folge 24 - Owari to Hajimari no Purorogu (Prolog des Endes und Anfangs)

21.8.2010, 18:35 Uhr.

Suzuha bereitet die zweite Zeitreise vor, die letzte, für die der Treibstoff noch reicht. Okabe nimmt noch schnell ein Spielzeug-Laserschwert mit, dessen rote Farbfüllung das Blut darstellen soll.

28.7.2010, 11:51 Uhr.

Okabe und Kurisu

Als erstes schnappt sich Okabe das Metal-Uupa aus dem Automaten, denn es spielt bei Professor Nakabachis Flucht nach Rußland eine kleine, aber entscheidende Rolle. Mayuri bekommt ein paar Minuten später also nur ein Plastik-Uupa-Gashapon, das sie dann verliert, über Kurisu bei Nakabachi landet und letztlich den 3. Weltkrieg verhindern wird.

Dann sind Kurisu und Nakabachi an der Reihe. Wie zuvor geraten die beiden nach der Pressekonferenz in dem Abstellraum in einen heftigen Streit, doch Okabes schöner Plan mit dem Laserschwert funktioniert nicht, weil die Flüssigkeit inzwischen eingetrocknet ist.

Nakabachi geht wieder mit dem Messer auf Okabe los, und der läßt sich niederstechen, weil er als Ersatz für das Ersatz-Blut sein eigenes benutzen will. Panikerfüllt flieht Nakabachi, wobei er aber noch geistesgegenwärtig genug ist, Kurisus Papiere mitzunehmen. Okabe schaltet Kurisu dann mit einem Elektroschocker aus und fügt dem Blut noch ein bißchen mehr zu. Den Schrei hört dann der original Okabe. Aber die Szene ist vollkommen überzeugend.

Suzuha sammelt Okabe dann ein und bringt ihn noch einigermaßen lebend zurück in die Zukunft.

*

Nakabachi ist nach Rußland geflohen, doch die Papiere sind bei einem Zwischenfall verbrannt (was nur möglich war, weil er ein Plastik-Uupa statt eines Metall-Uupas dabei hatte), sodaß er mit völlig leeren Händen dasteht. Damit fällt auch der 3. Weltkrieg aus.

Okabe kommt ins Krankenhaus, erholt sich schnell und verteilt dann den Anstecker an seine Labor-Mitglieder aus den verschiedenen Zeitlinien einschließlich Moeka, die inzwischen bei Mr. Braun arbeitet.

Nur Kurisu ist verschwunden, bis Okabe ihr irgendwo in Akihabara einfach so auf der Straße begegnet. Sie hat ihn schon überall gesucht, weil er sie gerettet hat. Und so beginnt die Romanze zwischen der beiden erneut.

Folge 25 - Oukoubakko no Poriomania (Egoistische Poriomanie)

Die Haupthandlung ist damit abgeschlossen, aber es gibt noch eine Extra-Folge. Und die beginnt ziemlich dramatisch. Es sieht nämlich so aus, als habe der 3. Weltkrieg doch noch stattgefunden. Aber zum Glück scheint das nur so.

*

Feyris nimmt in Los Angeles an einem Rainet-Turnier teil und hat Mayushi und Anhang gebeten, sie dort zu besuchen. Außerdem hält sich auch Kurisu in der Gegend auf und würde sich über einen Besuch sehr freuen.

14.10.2010, 10:24 Uhr.

Okabe und seine Reisegruppe, zu der inzwischen auch Ruka gehört, verabschieden sich von Mr. Braun, Nae und Moeka.

*

Die Einreise in die USA verläuft total chaotisch, und Kurisu muß vor dem Flughafen warten, bis Okabe wieder freigelassen wird. Nach weiteren seltsamen Zwischenfällen landet Okabe erneut in Polizeigewahrsam, danach in Kurisus Wohnung und zuletzt in einem billigen kleinen Motel irgendwo draußen in der Wüste. Bekanntlich tauchen an solchen Orten in der Nacht immer Aliens, Zombies und Kettensägenmörder auf, aber mehr können Okabe und die anderen sich nicht leisten.

Okabe und Kurisu sind in der Wüste gestrandet

Die Nacht verläuft ebenso chaotisch wie der Tag, aber so eine Nacht in der Wüste kann auch irgendwie romantisch sein. Jedenfalls haben Kurisu und Okabe jetzt die Gelegenheit, in aller Ruhe zu reden. Kurisu will wissen, was in den anderen Zeitlinie so passiert ist - mit ihr und ihm. Denn in ihren Träumen hat sie vage Erinnerungen daran.

*

15.10.2010, 11:16 Uhr.

Feyris hat das Turnier gewonnen, und Kurisu muß in einem Maid-Café als Katzenmädchen-Kellnerin arbeiten, um Okabes Flugtickets abzuarbeiten.

Später sieht Okabe draußen Suzuha in ein Auto einsteigen und davonbrausen. Ohne nachzudenken macht er sich per Taxi an die Verfolgung, denn sie sollte in dieser Zeitlinie gar nicht existieren. Wenn aber doch, von wem hat sie dann die Zeitmaschine?

Irgendwo in einem Drive In mitten in der Wüste erwischt er sie dann, und es stellt sich heraus, daß es gar nicht Suzuha war, sondern eine weitere Rainet-Turnier-Teilnehmerin, die Suzuha allerdings verdächtig ähnelt. Es wird zwar nicht offen ausgesprochen, aber das Mädchen ist Suzuhas Mutter und damit Darus zukünftige Frau ...

Sie fährt davon, und Okabe bleibt zurück. Ohne Geld und mit einem Handy mit leeren Akkus. Es steht ihm ein bitterer Marsch durch die Wüste bevor.

Irgendwann kreuzt Kurisu mit ihrem Schlitten auf, aber weit kommen sie nicht, weil ihr Tank leer ist.

Am Ende küssen sie sich dann doch noch, und so findet diese seltsame Reise nach Amerika einen schönen Abschluß in der untergehenden Wüstensonne.


Erstellt am 29.2.2012. Letzte Änderung: 20.2.2014