Strike Witches 2 - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12

Folge 1 - Futatabi Sora he (Erneut zum Himmel)

Das Anime beginnt mit einem kurzen Rückblick auf die 1. Staffel und einige Ereignisse kurz danach: 1944 besetzten die Neuroi Gallia, wurden von den Strike Witches des 501. Geschwaders aber besiegt. Gallia war damit wieder frei.

Im Frühjahr 1945 kam es zu einem Zusammentreffen zwischen anscheinend gesprächsbereiten Neuroi und einem venezianischen Fluggeschwader, das damit endete, daß andere Neuroi auftauchten und die vorherigen einfach abschossen. Der Vernichtungskrieg ging also weiter, diesmal über Romagna.

*

Die neuen Neuroi sind viel härtere Gegner als ihre Vorgänger, weil sie sich viel schneller regenerieren können. Die 501er haben alle Hände voll zu tun, sie in Schach zu halten.

Eines schönen Tages, etwa sechs Monate später, im Fuso Reich, in der Stadt Yokosuka:

Die Mädchen-Mittelschule Nummer 4 entlässt ihre Schülerinnen, darunter auch Yoshika und ihre Freundin Michiko, nach bestandenem Examen ins Leben. Es passiert alles genauso wie am Anfang der 1. Staffel. Michikos Großvater holt die beiden mit seinem Traktor ab, und wieder kommt es zu einer Notbremsung, nur wird diesmal nicht Michiko lebensgefährlich verletzt, sondern ein verletztes Bärenjunges liegt auf der Straße.

Obwohl die Mutter auftaucht und einen sehr gefährlichen Eindruck macht, hilft Yoshika dem Jungen mit ihren magischen Kräften, so daß diese brenzlige Situation noch mal gutgeht. Yoshika will so schnell wie möglich als Ärztin in der Klinik ihrer Mutter (gesprochen von Amano Yuri) und Großmutter mitmachen.

*

Im Hafen Yokosukas liegt die Yamato, das riesige Flaggschiff der alliierten Flotte gegen die Neuroi, das bald nach Europa aufbrechen und in diesem Anime noch eine große Rolle spielen wird.

Und im Garten der Miyafuji-Klinik landet etwas unsanft eine Witch namens Suwa Amaki (gesprochen von Hanazawa Kana) vom 47. Fluggeschwader und überbringt Yoshika einen Brief von ihrem Vater!

Der Brief enthält seltsame Pläne und Zeichnungen, mit denen weder Yoshika noch ihre Mutter noch sonstwer etwas anfangen kann. Also warum nicht Mio fragen, die als Ausbilderin an der Marine-Akademie arbeitet?

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Yoshika ist wieder unterwegs

Mios Witch-Kräfte sind bekanntlich im Schwinden, aber Mio hat beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Sie ist in die Berge gegangen und hat sich ein geheimnisvolles Schwert namens Reppumaru geschmiedet. Dementsprechend ist sie auch nicht da, als Yoshika und Michiko am nächsten Tag in der Marine-Basis aufkreuzen und den Brief analysiert haben wollen. Die beiden finden in dem Hangar, in dem sie warten sollen, nur Mios Striker Unit. Yoshika wird es ganz anders ums Herz, und Michiko hat noch nie so etwas aus der Nähe gesehen.

Ebenfalls noch nie gesehen haben die Leute, die Yoshika fragt, die seltsamen Dinge in dem Brief ihres Vaters. Immerhin freuen sich alle, Yoshika mal wieder zu sehen, denn sie war bei den Soldaten sehr beliebt. Schließlich hat sie sie mehr als einmal gerettet.

Da läuft über Funk ein beunruhigender Bericht aus Europa ein: die Neuroi haben Venezia besetzt. Das 504. Luft-Geschwader, das in Romagna stationiert ist und auch über Fuso-Witches verfügt, hat versucht, den Angriff abzuwehren, wurde aber geschlagen und hat hohe Verluste erlitten. Yoshika bekommt das alles unmittelbar mit und ist entsetzt.

Plötzlich taucht Mio wieder auf und schmeißt Yoshika auf der Stelle aus der Basis. Sie weiß genau, was nun bevorsteht und will unter allen Umständen verhindern, daß Yoshika sich erneut ins Gefecht stürzt.

Sie selbst bereitet sich nun auf den Einsatz vor. Den Brief von Professor Miyafuji leitet sie an die Analyse-Abteilung weiter, dann besteigt sie ein Wasserflugzeug, das sie in weniger als einer Woche nach Europa bringen wird. Doch sie hat nicht mit Yoshikas Hartnäckigkeit gerechnet. Yoshika will ihren Kolleginnen, die in Europa einen verzweifelten Kampf ausfechten, unbedingt helfen. Sie kehrt in die Basis zurück, schnappt sich Mios alte Striker Unit und fliegt Mios Flugzeug kurzerhand hinterher. Mio hat schließlich keine Wahl, als sie wieder ins Team aufzunehmen.

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Eine Woche später erreicht das Flugzeug die Adria und nähert sich der Romagna-Basis. Da taucht ein Neuroi auf und greift sofort an.

Folge 2 - Densetsu no Majo-tachi (Die legendären Hexen)

Mios und Yoshikas Flugzeug bekommt ein paar Streifschüsse ab und muß sich in Sicherheit bringen. Mio hofft, daß die Witches, die hier in der Nähe stationiert sind, ihnen zu Hilfe kommen.

Mio hat einen Neuroi vernichtet

Der Neuroi läßt in der Tat von dem Flugzeug ab und nähert sich statt dessen einer venezianischen Flotte, die unten auf See kreuzt. Der Admiral gibt den Befehl, den Neuroi anzugreifen. Die Schlacht scheint zunächst günstig zu verlaufen, doch dann zeigt es sich, daß der Neuroi über so große Regenerationskräfte verfügt, daß er selbst mit großen Kanonen nicht abzuschießen ist. Und dann schießt er zurück und beginnt die Flotte zu versenken.

Yoshika kann dem nicht länger zusehen und rückt aus, um die Flotte so lange zu beschützen, bis Verstärkung da ist. Auch Mio will sich in die Schlacht stürzen, doch ihre Strike Unit ist nicht einsatzbereit. In einer waghalsigen Aktion springt sie direkt vom Flugzeug auf den Neuroi und zerstört ihn mit ihrem magischen Schwert.

Leider hat sie sich aber zu früh gefreut, denn der Neuroi regeneriert sich selbst davon wieder. Der Kampf geht also weiter, wobei die besondere Schwierigkeit hier darin besteht, daß sein Kern beweglich ist. Und solange dieser nicht zerstört ist, lebt der Neuroi weiter. Für Yoshika alleine wäre der Kampf aussichtslos, doch "zufälligerweise" sind Charlotte, Francesca, Lynette und die anderen 501er-Witches gerade ebenfalls in der Gegend und greifen ins Gefecht ein.

Die Wiedersehensfreude ist groß, und der geballten Kraft der 11 Witches kann der Neuroi nicht lange widerstehen.

*

Die Witches sind also wieder zusammen und beziehen ihre neue Basis an der Adria, um von dort aus die Neuroi, die Romagna besetzt halten, zu bekämpfen.

Folge 3 - Issho ni dekiru Koto (Dinge, die wir zusammen können)

Takei Junko berichtet Mio über ihren gescheiterten Versuch, mit den Neuroi zu kommunizieren, was gleichzeitig auch den Untergang ihres 504. Luftbataillons zur Folge hatte. Die Neuroi besetzten daraufhin Venezia und versuchen nun, von dort nach nach Süden, nach Romagna vorzustoßen. Yoshika ist ganz Feuer und Flamme, das zu verhindern.

Perrine, Lynette und Yoshika bei Annas Trainig

Da sie, Lynette und Perrine aber total außer Form sind, schickt Mio sie zu einem Spezialtraining. Auf der anderen Seite der Adria gibt es eine kleine Insel. Dort wohnt eine alte und ziemlich rabiate Hexe namens Anna Ferrara, die noch ganz traditionell auf dem Besen reitet. Und dort sollen die drei Mädchen jetzt in die Lehre gehen. Die Aufgabe ist eigentlich ganz einfach: sie sollen Wasser holen. Allerdings gibt es auf der Insel keine Quelle. Also müssen sie zum Festland fliegen. Und zwar auf Besen!

Das bringt die drei jungen Witches völlig aus der Fassung. Und mit einem Besen fliegt es sich auch völlig anders als mit einer Striker Unit. Der erste Flugtag endet also mit einer gehörigen Bruchlandung. Bei den Mädchen kommen starke Zweifel am Sinn dieses Trainings auf, doch Anna zerstreut diese sogleich mit dem Einwand, auch Mio hätte einst hier trainiert und sei dabei sehr stark geworden.

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Am zweiten Tag läuft es schon etwas besser. Doch die Besen sind immer noch ziemlich widerspenstig. Und sie reiben so zwischen den Beinen. Anna ist mit ihren Schülerinnen gar nicht zufrieden und erklärt ihnen, sie müßten die Besen als Teil ihres Körpers begreifen. Und siehe da: schon geht es viel besser.

Am Abend gibt es dann zur Belohnung ein super leckeres Essen.

Lynette erinnert sich, daß einst auch ihre Mutter auf einem Besen flog, bevor die Striker Units erfunden worden waren.

*

Anna hat eine Tochter, die in Venezia lebt (bzw. lebte) und die keine Hexe ist. Wenn sie und die Enkelkinder sie besuchen kommen, müssen sie die Brücke benutzen, die die kleine Insel mit dem Festland verbindet.

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Am nächsten Morgen geht das Training weiter, und so langsam fängt es Lynette, Perrine und Yoshika an Spaß zu machen. Da erscheint fern am Horizont ein seltsames Leuchten. Die Neuroi bereiten die Invasion Romagnas vor. Und ihre geplante Verbindungslinie führt exakt über Annas Insel. Da Mio und die anderen es nicht mehr rechtzeitig schaffen würden, liegt es nun an Yoshika, Lynette und Perrine, die Insel zu verteidigen. Jetzt können sie mal zeigen, was sie gelernt haben, allerdings nicht auf Annas Besen, sondern mit Hilfe ihrer Striker Units. Schnell holen sie den Neuroi vom Himmel, und Anna ist von ihren Schülerinnen sehr beeindruckt.

Alle drei haben bestanden.

Folge 4 - Katai, hayai, monosugoi (Hart, schnell, umwerfend)

Charlotte testet mal wieder ihre Maschinen, und zwar im Bikini. Im Hangar ist es schließlich ziemlich heiß.

Aus Karlsland ist ein neuer Striker-Unit-Prototyp eingetroffen, der mit Düsenantrieb läuft und sinnigerweise Me 262 V1 heißt. (Die Messerschmitt Me 262 war das erste Düsenflugzeug der Welt.) Die Mädchen sind sehr beeindruckt. Und dazu gibt es auch eine neue Kanone, eine ziemlich große ...

Charlotte will die Me 262 unbedingt testen, Gertrud aber auch. Francesca kommt beiden jedoch zuvor und springt einfach rein. Doch sie bleibt nicht lange drin, denn die Me 262 ruft bei ihr ein so schauriges Gefühl hervor, daß sie entsetzt davonrennt. Charlotte läßt es dann lieber auch bleiben, Gertrud hingegen probiert sie sofort aus und fordert Charlotte zu einem Flugduell heraus. Die beiden starten sogleich, und es zeigt sich sehr schnell, daß die Me 262 Charlottes konventioneller Striker Unit in jeder Hinsicht weit überlegen ist.

Sie hat aber eine unerfreuliche Nebenwirkung: sie saugt die magischen Kräfte der jeweiligen Witch sehr schnell leer. Deswegen ist Gertrud am Abend zu Tode erschöpft.

Am nächsten Tag geht der Wettkampf weiter. Diesmal steht Schnellflug auf dem Plan, und auch hier hat Charlotte keine Chance. Bis Gertrud vor Erschöpfung das Bewußtsein verliert und ins Meer stürzt.

Charlotte und Gertrud streiten auch ums Essen

Nachdem sie wieder herausgefischt ist, muß sie erst mal ein paar Tage das Bett hüten. Dabei will sie eigentlich viel lieber die Me 262 fliegen, obwohl sie jetzt weiß, was das für sie bedeutet. Aber Minna läßt sie erst gar nicht und verbietet generell ihre Benutzung.

Doch lange läßt Gertrud sich davon nicht aufhalten. Mit dieser Striker Unit könnte sie den Krieg entscheiden, davon ist sie fest überzeugt.

Da erfolgt Neuroi-Alarm. Einer ihrer Flugkörper ist Richtung Rom unterwegs. Die Witches rücken aus, um es abzufangen, doch er teilt sich in mehrere kleine Einzelteile auf. Und der Teil mit dem Kern ist leider für die Witches zu schnell. Und so kommt es, wie es kommen muß: Gertrud steigt doch wieder in die Me 262 und entscheidet damit diese Schlacht auf spektakuläre Weise für sich. Danach allerdings muß sie selbst gerettet werden, denn sie ist bewußtlos geworden und rast einfach immer weiter und weiter.

Der Prototyp wird dabei geschrottet, Gertrud aber von Charlotte gerettet. Zur Strafe muß sie nun eine riesen Ladung Kartoffeln schälen.

Bei der Gelegenheit lernen wir auch noch die Entwicklerin der Me 262 kennen: Ursula Hartmann, Erikas kleine Schwester, die sich bei Gertrud für die Probleme entschuldigt.

Folge 5 - Watashi no Romaanya (Mein Romagna)

In dieser entzückenden Folge spielt Francesca, die aus Romagna stammt, die Hauptrolle.

Und das kommt so: die Mädchen stellen fest, daß ihnen die Vorräte ausgegangen sind. Also schicken sie ein Einkaufskommando los, bestehend aus Charlotte, Francesca und Yoshika. Bevor die drei aufbrechen, wird jede der Witches befragt, was sie sonst noch so braucht. Die Wünsche sind höchst unterschiedlich: schwarzer Tee (Lynette), ein Radio (Minna), niedliche Kleider für Chris (Gertrud), gar nichts (Perrine), einen Wecker (Erika) und ein Kopfkissen (Eila).

Dann geht es los. Charlotte fährt den LKW (einen Studebaker US6), und zwar ungefähr so, wie James Bond seine Rennwagen bei einer Verfolgungsjagd. Francesca ist davon begeistert, Yoshika hingegen meint, gleich sterben zu müssen.

Trotzdem erreichen sie nach einiger Zeit lebend und wohlbehalten das wunderschöne Rom, Francescas Heimatstadt, und beginnen mit ihren Einkäufen. Francesca führt sie in einen Gemischtwarenladen, wo sie bereits das meiste bekommen, was sie brauchen. Da sich die Sache aber etwas in die Länge zieht, wird es ihr schließlich langweilig und sie entschwindet wieder hinaus auf die Straße, wo sie Zeuge wird, wie ein paar finstere Männer ein junges Mädchen bedrängen. Sie stürzt sich auf die Kerle, verpasst ihnen eine saubere Tracht Prügel und schlägt sie in die Flucht. Etwas verdattert bleibt das Mädchen (Maria) zurück. Francesca schnappt es sich und beginnt eine große Tour durch Rom.

Maria und Francesca

Die beiden verstehen sich von Anfang an sehr gut, und Maria vertraut der impulsiven Francesca völlig. Rom hat für zwei unternehmungslustige Mädchen viel zu bieten, vor allem, wo Francesca das ganze Geld dabei hat.

Charlotte und Yoshika fragen sich derweil, was aus Francesca wohl geworden sein mag. Ohne das Geld können sie ihre Einkäufe nicht beenden, also müssen sie sie suchen.

Als erstes besichtigen Maria und Francesca das Kolosseum, gefolgt vom Mund der Wahrheit allen möglichen weiteren Attraktionen Roms. Das ganze ist praktisch Szene für Szene eine Nacherzählung des Klassikers von 1953 "Roman Holiday" ("Ein Herz und eine Krone"). Unterwegs schließen sich den beiden noch einige Kinder an, denen sie Eis kaufen. Dann werden alle modisch eingekleidet und zum Essen ausgeführt, bis Francesca schließlich total pleite ist. Doch die Tour geht weiter, und nach einiger Zeit erreichen sie den Petersdom und steigen hoch auf die Kuppel, von wo aus sie einen phantastischen Blick über Rom haben.

Da ertönt Neuroi-Alarm. Praktischerweise finden Yoshika und Charlotte Francesca genau in diesem Augenblick, und so kommt sie zu ihrer Striker Unit und saust los. Zusammen mit Charlotte und Yoshika putzt sie den Neuroi entschlossen vom Himmel. Maria ist schwer beeindruckt.

Und dann holt Francesca sie auch noch zu sich in die Luft und macht mit ihr einen Rundflug über Rom.

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Es ist klar, daß Francesca zu Strafarbeit verdonnert wird. Aber wenigstens haben Yoshika und Charlotte doch die meisten Sachen einkaufen können. Und die Sache hat noch ein interessantes Nachspiel. Zu den Dingen, die Yoshika gekauft hat, gehört auch ein Radio, und in diesem läuft soeben die Ansprache der neuen Fürstin von Romagna - Maria!

Und ihre erste Worte gelten Francesca, die ihr Land vor den Neuroi gerettet hat, und der sie ihren tief empfundenen Dank ausspricht.

Bei warmen Worten bleibt es übrigens nicht, sie läßt von einem Flugzeug aus per Fallschirm auch noch ein paar nette Sachen auf die Witches herabregnen.

Folge 6 - Sora yori takaku (Höher als der Himmel)

Mit einer geradezu unglaublichen Leichtigkeit schießt Eila Neuroi ab, ohne jemals ein magisches Schild einsetzen zu müssen. Der Grund dafür ist, daß sie in die Zukunft sehen kann. Beim aktuellen Angriff ist ein ganzer Schwarm Neuroi unterwegs, doch denjenigen mit dem Kern haben sie noch nicht erwischt.

Zu ihrem Entsetzen stellt Mio schließlich fest, daß der Kern ganz oben in einer Art gigantischen Neuroi-Säule steckt, die 30 km hoch aufragt. Aber mit normalen Mitteln können die Witches solche Höhen gar nicht erreichen. Mio gibt erst mal Befehl, zur Basis zurückzukehren und einen neuen Plan zu auszuarbeiten.

Die Säule bewegt sich von Norden kommend langsam auf Rom zu und schwebt im Moment über der nördlichen Adria. Um die Höhe von 30 km zu erreichen, schlägt Mio den Einsatz eines Spezial-Antriebs vor, nämlich eines Raketenverstärkers, der aber sehr viel magische Energie verbraucht und daher nur kurz benutzt werden kann. Daher müssen die Witches sozusagen gestaffelt arbeiten, indem einige von den anderen in die Höhe getragen werden. In der Stratosphäre dann müssen die Witches mit ihrer Magie dafür sorgen, daß sie nicht sofort ersticken. Mio wählt schließlich Sanya für die letzte Stufe aus: sie soll ganz nach oben gelangen und den Kern zerstören, denn sie besitzt mit ihrem Fliegerhammer die stärkste Waffe. Eila will sie natürlich unbedingt begleiten, doch da fällt Mio auf, daß sie noch nie ein Schild benutzt hat. Mio hält das für kritisch, denn wie soll sie dann Sanya schützen können? Das stärkste Schild kann Yoshika erzeugen, also soll sie Sanya in die Stratosphäre begleiten.

Sanya und Eila

Eila will das aber nicht akzeptieren und versucht nun zu beweisen, daß sie es besser kann als Yoshika. Doch das geht gründlich schief. Eila macht immer alles ohne Schild, und wie es scheint, kann sie daran auch nichts ändern. Vor allem Sanya ist über diesen Ausgang sehr traurig.

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Der Einsatz gegen die gigantische Säule beginnt, indem ein paar Kriegsschiffe sie von unten beschießen. Der Effekt ist gleich Null, schließlich ist der Kern ganz oben. Dafür werden die Schiffe versenkt. Jetzt müssen die Witches ran. Minna, Mio, Gertrud und Erika tragen Francesca, Eila, Lynette und Perrine, die wiederum Yoshika und Sanya tragen. In 10.000 m endet die erste Staffel. Die zweite zündet nun ihre Raketen und bringt Yoshika und Sanya in 20.000 m, wo die beiden nun als dritte Staffel ihre Raketen zünden und bis 30.000 m zum Kern aufsteigen. Doch Eila überlegt es sich anders und folgt den beiden. Und so steigen sie zu dritt zum Kern auf, bis Yoshika sich zurückfallen läßt und den Abschuß Sanya und Eila überläßt.

Und damit sind die beiden Freundinnen, denen das natürlich gelingt, die Helden des Tages.

Folge 7 - Mozomozo suru no (Was krabbelt denn da?)

Sanya kehrt von der Nachtpatrouille zurück und fällt todmüde in Eilas Bett - wie immer.

Käfer und ein Neuroi

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Francesca sammelt Käfer, und erwischt dabei auch besonders schönen - der leider aber winziger Neuroi ist und in der Basis für große Unruhe sorgen wird.

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Minna verkündet den Mädchen ganz stolz, daß die Basis ab heute Mittag über ein funktionierendes Onsen (heißes Bad) verfügt und daß alle heute frei haben, um es zu nutzen. Die Mädchen sind begeistert. Da aber bis zur Eröffnung noch etwas Zeit ist, setzt Mio ein hartes Training an, damit das Bad danach umso mehr Spaß macht.

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Beim Laufen erzählt Francesca Yoshika von ihrem tollen Käfer. Derweil schraubt Charlotte an einem Flugzeugmotor herum. Und der Neuroi macht sich selbständig. Obwohl er so winzig ist, ist er keineswegs harmlos, denn er kann elektrischen Strom kurzschließen. Überall, wo er auftaucht, gehen die Lichter aus.

Mio erklärt das Bad für eröffnet, und die Mädchen stürzen sich hinein. Eila stellt fest, daß Lynette an Oberweite zugelegt hat, Yoshika hingegen nicht. Und auch der Neuroi findet Gefallen an dem Bad, genauer gesagt an den herumliegenden Unterhosen. Als die Mädchen fertig sind und sich wieder anziehen, spürt Lynette plötzlich ein seltsames Krabbeln zwischen ihren Beinen.

Die nächste, die intime Bekanntschaft mit den Neuroi macht, ist Eila, gefolgt von Perrine. Mitten in dieses Chaos platzt dann auch noch Mio. Der Strom fällt aus, der Neuroi ist mal wieder weg, aber die Mädchen sind entschlossen, ihn zu fangen. Als nächstes ist Gertrud dran, doch auch bei ihr bleibt der Neuroi nicht lang, und so geht die wilde Jagd weiter.

Nach einiger Zeit kommen die Mädchen dahinter, daß sie es hier nicht mit einem normalen Käfer zu tun haben. Da er überall Kurzschlüsse verursacht, wird er früher oder später die ganze Basis lahmlegen. Charlotte hat derweil schon einen Schritt weiter gedacht und einen Detektor gebaut, mit dem sie den Neuroi zu finden hofft. Statt dessen schließt der Neuroi den Detektor auch noch kurz und macht sich dann davon. Doch es gibt ja noch Eila mit ihren speziellen Fähigkeiten. Sie schnappt sich ihre Wünschelrute, setzt die Suche damit fort und findet ihn ausgerechnet in Sanyas Unterhöschen.

Leider war das falscher Alarm, dafür nähert sich von draußen aber ein großer Neuroi. Anscheinend sollte der kleine wirklich die Basis infiltrieren und lahmlegen.

Die Geschichte endet so chaotisch, wie sie die ganze Zeit verlaufen ist: der Neuroi krabbelt in Minnas Unterhose. Minna ist so erschrocken, daß sie die Hose ganz fest hochzieht und den Neuroi dabei sozusagen versehentlich zerstört. Und damit findet auch der Neuroi draußen sein Ende.

Es war übrigens Minnas 200. Abschuß, und dafür bekommt sie eine Medaille.

Folge 8 - Tsubasa wo kudasai (Bitte gib mir Flügel)

Es ist fast noch Nacht, aber irgend etwas weckt Yoshika. Sie geht nach draußen und findet Mio, die mit ihrem Reppumaru übt und ziemlich beeindruckende Kunststückchen darbietet. Reppuzan nennt sie das, doch Mio ist mit ihren bisherigen Leistungen gar nicht zufrieden. Sie meint, noch viel stärker werden zu müssen als Ausgleich für das Schwinden ihrer magischen Fähigkeiten. Yoshika ist trotzdem tief beeindruckt und will Reppuzan auch lernen, doch Mio weigert sich entschieden, sie ihr Schwert auch nur berühren zu lassen. "Muri da" - "Unmöglich" sagt sie nur.

Entsprechend bedrückt ist Yoshika für den Rest des Tages. Und ihr Flug-Training verläuft ebenfalls ziemlich katastrophal. Irgendwie will es mit dem Fliegen nicht mehr so richtig klappen. Nach dem Training überprüfen die Mechaniker ihre Striker Unit, doch die ist vollkommen in Ordnung. Mio ordnet daraufhin an, Yoshika zu untersuchen, doch auch sie ist vollkommen gesund. Aber irgend etwas stimmt trotzdem nicht mit ihr, und deswegen befiehlt Gertrud ihr, bis auf weiteres am Boden zu bleiben.

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In der Nacht übt Yoshika mal wieder auf dem Besen, aber das funktioniert auch nicht. Sanya und Eila empfehlen ihr schließlich, sich einfach mal ordentlich auszuschlafen. Doch Yoshika setzt ihr Besen-Übungen heimlich fort, bringt aber leider nur den Besen zur Explosion, was im Nachhinein betrachtet schon einen wichtigen Hinweis darauf gibt, was mit ihr los ist.

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Yoshika macht sich auf der Yamato nützlich

Eine Fuso-Flotte unter dem Flaggschiff Yamato soll morgen zur Verstärkung eintreffen. Da geht ein Anruf ein, daß es auf der Yamato eine Explosion mit mehreren Verletzten gegeben habe. Man bittet unverzüglich um medizinische Hilfe. Das ist ganz klar ein Fall für Yoshika, und auch Lynette schließt sich an. Doch für Yoshika verläuft der Flug sehr unglücklich. Anscheinend verliert sie nun auch ihre Fähigkeit zu fliegen. Immerhin schafft sie es noch bis zur Yamato, und zumindest ihre Fähigkeit zu Heilen ist nicht beeinträchtigt, sondern scheint sogar besser als je zuvor zu funktionieren.

Leider war's das aber noch nicht, denn plötzlich taucht ein Neuroi auf und nähert sich der Flotte.

Das stürzt Yoshika in tiefe Verzweiflung, denn sie kann nicht mehr fliegen, geschweige denn kämpfen. Die Flotte verfügt zwar über zahllose Flugzeuge, doch die putzt der Neuroi wie Fliegen vom Himmel. Auch die Geschütze der Schlachtschiffe bleiben so gut wie wirkungslos. Also muß Lynette sich dem Angreifer allein entgegenstellen.

Mit aller Kraft versucht Yoshika zu fliegen, doch es geht nicht mehr. Da ertönt auf einmal wie aus dem Nichts die Stimme ihres Vaters, der sich anscheinend mal wieder als Geist meldet. Und er hat in der Tat wichtiges zu vermelden. Es ist die paradoxe Situation eingetreten, daß Yoshikas magische Kräfte so stark angewachsen sind, daß die Striker Unit nicht mehr mithalten kann. Deswegen kann sie nicht mehr fliegen. Praktischerweise hat die Yamato aber eine neue Unit (namens J7W1) an Bord, die genau auf Yoshikas neue Stärke abgestimmt ist.

Yoshika kommt gerade noch rechtzeitig, denn Lynette ist mit ihrem Kräften am Ende. Yoshika ist ziemlich geladen ... und der Neuroi findet sein Ende.

Folge 9 - Asu ni kakeru Hashi (Die Brücke ins Morgen)

Vor einem halben Jahr haben die Strike Witches Perrines Heimat Gallia befreit, und nun bauen die Menschen dort ihr Land wieder auf. Perrine hat dafür all ihr Erspartes gespendet, hilft auch persönlich mit und ist sehr glücklich. Zur Zeit baut sie gerade eine Schule neu auf, als sie erfährt, daß eine Brücke, über die man zu dieser Schule gelangen kann, immer noch zerstört ist. Was nun?

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Über der Adria geht der Kampf gegen die Neuroi weiter, und Perrine kämpft mit besonderer Erbitterung. Dafür erntet sie am Abend ein besonderes Lob von Mio. Doch es bedrückt sie, daß sie ihrem Land nicht noch mehr helfen kann. Alles, was sie noch zu Geld machen kann wäre das alte Schwert ihrer Familie.

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Perrine will unbedingt den Schatz erobern

Am nächsten Tag ist Entspannung am Strand angekündigt - und ein bißchen Spezialtraining für Yoshika, Lynette und Perrine. Irgendwann entdeckt Francesca auf dem Meeresgrund eine geheimnisvolle Kiste. Perrine und die anderen sind überzeugt, daß es eine Schatzkiste sein muß und setzen alles daran, sie an Land zu zerren, was Perrine schließlich auch gelingt. In der Kiste ist eine kleinere. Darin eine noch kleinere, dann eine noch kleinere ...

Und in der letzten finden sie schließlich einen Schatzplan. Anscheinend gibt es hier ganz in der Nähe wirklich einen Schatz! Perrine, Francesca, Yoshika und Lynette machen sich sofort auf die Suche und finden nach kurzer Zeit eine Unterwasserhöhle, durch die sie in den Berg vordringen können. Drinnen geht es wieder an Land, und dort finden die Mädchen eine Reihe von Gängen und Kammern - und Fallen.

Derweil bemerkt Minna, daß Perrine und die anderen weg sind, und macht sich zusammen mit Mio, Charlotte, Gertrud und Erika auf die Suche. Auch sie finden die Höhle und erreichen schließlich einen Raum, an dessen anderem Ende ein großer Krug steht. Der Krug fällt auf Mio, und es stellt sich heraus, daß er mit Wein gefüllt war - der sich jetzt zu einem gewissen Teil in Mios Bauch befindet. Der Alkohol feuert Mios Gefühle mächtig an. Sie schnappt sich Minna und gibt ihr einen heißen Kuß, woraufhin diese vor Verzückung in Ohnmacht fällt.

Die Basis hat früher Hexen gehört, und jetzt erreichen Perrine und die anderen einen Raum, der durch Magie geschützt ist. Davon lassen die vier Witches sich natürlich nicht aufhalten, und so gelangen sie endlich ans Ziel ihrer Suche, dem Schatz. Dieser entpuppt sich als geheimer Garten mit Kräutern, die früher selten und kostbar waren, heutzutage jedoch bei jedem Händler zu bekommen sind. Perrine ist maßlos enttäuscht.

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Perrine bekommt einen Brief, daß die Brücke wieder aufgebaut wurde. Das macht sie sehr glücklich und bestärkt sie in ihrem Verlangen, die Neuroi so schnell wie möglich zu besiegen.

Folge 10 - 500 overs

Mio übt ihr Reppuzan, doch es saugt ihre Kräfte sehr schnell leer.

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Minna bekommt vom Oberkommando neue Instruktionen. Die Witches werden von nun an eng mit der Flotte zusammenarbeiten. Aber das ist noch nicht alles.

Über die Basis fliegt eine Ju52, und aus der springt eine sehr extravagante Witch ab: Hanna-Justina Marseille, die Heldin Afrikas und eine besondere "Freundin" von Gertrud und Erika. Sie gibt übrigens keine Autogramme.

Hanna und Erika

Yoshika ist von der eleganten Witch ganz hingerissen, aber die, die sie kennen, raten ihr zur Vorsicht. Mit Hanna ist meist nicht gut Kirschen essen.

Das Oberkommando plant als nächste Aktion gegen die Neuroi, deren Basis auf Malta anzugreifen. Eindringen sollen die Witches per U-Boot, aber da das nur zwei Striker Units befördern kann, können auch nur zwei Witches in Aktion treten: Erika und Hanna! Gertrud ist darüber empört, doch Hanna meint kalt lächelnd, sie sei dafür einfach nicht gut genug. Ohne lange zu fackeln gehen die beiden aufeinander los, bis Erika ihnen Einhalt gebietet und sich bereiterklärt mitzumachen.

Als nächstes veranstalten Erika und Hanna ein Wettschießen (in der Luft natürlich). Eigentlich sollten sie zusammenarbeiten, aber daran ist bei Hanna natürlich nicht zu denken. Sie will unbedingt besser sein als Erika, doch die geht auf ihre ständigen Provokationen überhaupt nicht ein, was Hanna wiederum ständig zur Weißglut treibt. Die beiden waren früher zusammen in einer Einheit, und Erika war die einzige, die mit Hanna mithalten konnte. Genauer gesagt war sie exakt genauso gut wie Hanna, und die will jetzt unbedingt herausfinden, wer von ihnen beiden besser ist. Erika ist das allerdings vollkommen egal.

*

Gertrud hätte für Chris gerne Hannas Autogramm. Aber wie soll sie es anstellen, es zu bekommen, wenn Hanna grundsätzlich keine gibt? Erika fragt für Gertrud, aber Hanna lehnt rundweg ab. Doch jetzt hat sie Erika. Wenn Erika sich endlich auf einen Wettstreit einläßt und auch gewinnt, dann gibt sie Gertrud das Autogramm.

Und dann beginnt der Einsatz. Auf dem Wasser nähert sich eine Flotte, in der Luft die Witches, und unter Wasser das U-Boot der Neuroi-Basis auf Malta. Die Neuroi werden außen abgelenkt, und innen legen Erika und Hanna los. Sie putzen die Neuroi weg wie die Fliegen und vernichten dann den Kern. Aber beide haben genau 21 Abschüsse erzielt, und um endlich eine Entscheidung herbeizuführen, gehen sie zu ihrem privaten Luftkampf über. Leider endet auch der mit einem Unentschieden: beide halten sich am Ende ihre MGs unter den Rüssel, und beide haben keine Munition mehr - wieder unentschieden.

Hanna kehrt nach Afrika zurück. Aber irgendwie ist sie trotzdem zufrieden und rückt ihr Autogramm raus.

Folge 11 - Watashi da aru tame ni (Um ich selbst zu sein)

Mios Reppuzan erweist sich im Kampf gegen die Neuroi als sehr wirksame Waffe. Doch sie scheint ziemlich schwere Nebenwirkungen zu haben. Mio ist sich darüber durchaus im klaren, aber auch Minna ist es nicht entgangen. Und auch Yoshika bekommt etwas davon zu spüren, als sie eines Tages in Mios Quartier auftaucht, um etwas auszurichten. Mio ist nicht da, aber Reppumaru erregt Yoshikas Neugier. Sie nimmt das Schwert in die Hand, und es reagiert sehr stark mit ihr. Nach wenigen Sekunden fällt sie in Ohnmacht.

Mio und Reppumaru

Mio, die gerade in diesem Moment erscheint, fängt sie auf und brüllt sie an, nachdem sie wieder zu sich gekommen ist, dieses Schwert nie wieder auch nur zu berühren.

*

Minna und Mio fliegen mal wieder zum HQ. Die anderen Mädchen nutzen die Zeit, um ausgiebig im Onsen zu planschen. Es könnte das letzte Mal sein, denn wahrscheinlich steht sie große Offensive gegen die Neuroi in Venezia bevor.

Das ist in der Tat der Fall, allerdings sollen die Witches diesmal nicht die Schlüsselrolle spielen, sondern nur die konventionellen Streitkräfte unterstützen. Mio und Minna halten das für keinen guten Plan, aber anscheinend haben die Generäle ein Ass im Ärmel, von dem die beiden nichts wußten. Die Yamato wurde manipuliert und besitzt nun einen Neuroi-Kern. Der hält zwar nur 10 Minuten, aber das sollte reichen, um die Neuroi-Basis zu zerstören.

Wieder zurück in der Basis erklärt Minna ihren Witches den Plan, der recht simpel ist. Sie greifen an, und die Yamato soll dann die Neuroi besiegen. Sollte das fehlschlagen, fällt Romagna an die Neuroi, und das 501er Luftgeschwader wird aufgelöst.

Mio macht dabei einen sehr bedrückten Eindruck. Sie befürchtet, in diesem Kampf nicht mehr von Nutzen sein zu können. In der Nacht fliegt sie davon, um mit ihrem Schwert die ultimative Technik, das wahre Reppuzan, zu meistern. Doch weit kommt sie nicht, denn Minna hält sie auf. Sie weiß, daß Mios magische Kräfte so gut wie erloschen sind. Reppumaru gibt Mio zwar große Kraft im Gefecht, frißt dafür aber ihre magische Energie nur umso schneller. Mio ist verzweifelt darüber, daß sie nun anscheinend das Ende so gut wie erreicht hat.

*

Der Angriff, Operation Mars genannt, beginnt - übrigens mit Mio. Fliegen kann sie immerhin noch. Mit dem Kämpfen sieht es aber schon schlechter aus, was sie bald merkt, als die Witches die riesige Neuroi-Basis über Venezia erreichen. Unten kreuzt die Flotte, und oben müssen die Witches die angreifenden Neuroi abwehren. Das machen sie mit Bravour, bis auf Mio, deren Kräfte praktisch am Ende sind. Und daran gibt es nun nichts mehr zu beschönigen.

Dann beginnt die Yamato mit der Neuroifizierung. Es ist eine ebenso beeindruckender wie bedrückender Anblick. Als die Transformation abgeschlossen ist, verläßt die Yamato das Wasser und schwebt in den Himmel empor auf die Neuroi-Basis zu. Minna gibt ihren Witches den Befehl, sich auf den Flugzeugträger Amagi zurückzuziehen, denn ihre Mission ist beendet. So scheint es jedenfalls ...

Die Yamato nähert sich der Basis, wird dabei wie wild beschossen, trotzt aber jedem Angriff und regeneriert sich immer wieder. Schließlich erreicht sie ihr Ziel und bohrt sich ein Stück weit in die Basis hinein. Doch ab jetzt läuft es nicht mehr nach Plan, was damit beginnt, daß die Kanonen nicht feuern. Dann drehen die Neuroi den Spieß um und bombardieren die Yamato. Es sieht nicht gut aus. Doch es gibt ja noch die Witches - Mio und Yoshika.

Folge 12 - Sora yori towa ni (Jenseits des Himmels für immer)

Die magische Maschine der Yamato hat angehalten. Mio fliegt hinüber, um sie mit ihrer eigenen magischen Energie wieder zu starten. Minna ist damit ganz und gar nicht einverstanden, doch da Mio zum äußersten entschlossen ist, nimmt sie ihr wenigstens das Versprechen ab, lebend wiederzukommen.

Mio erreicht nach kurzer Zeit tatsächlich lebend die Yamato und setzt die Maschine wieder in Gang. Diese läuft hoch, erreicht nach kurzer Zeit 100%, und dann feuern die Bordgeschütze.

die Neuroi haben sich Mio einverleibt

Es kracht ganz gewaltig, und es sieht so aus, als wäre die Neuroi-Basis vernichtet und dieser Krieg gewonnen. Doch zu früh gefreut. Die Yamato ist nämlich noch übrig und wird nun von den Neuroi übernommen. Hinter ihr schwebt ein gigantischer Kern, der sich erst mal ein paar Flugkörper herbeimaterialisiert und diese dann die Flotte beschießen läßt. Der Kern hat sich außerdem Mio einverleibt und nutzt ihre magischen Kräfte nun, um sich selbst zu schützen. Das Schlachtenglück hat sich damit also dramatisch gewendet.

Yoshika setzt nun alles auf eine Karte, schnappt sich ihre Striker Unit und fliegt zu Mio hoch. Da sie, genau wie alle anderen Witches, im vorherigen Kampf sehr viel magische Energie verbrauch hat, ist das schon mal gar nicht so einfach. Doch ihre Begeisterung reißt auch die anderen mit, und sie fliegen ebenfalls los und schießen Yoshika den Weg frei.

Oben in der Yamato steckt Reppumaru, das Yoshika als erstes an sich bringt. Mio warnt sie, das Schwert werde all ihre magische Energie verbrauchen, doch davon läßt Yoshika sich natürlich nicht aufhalten. Yoshika gibt alles und vollführt das, was Mio nie geschafft hat, den Shin Reppuzan. Und dieser Schlag bedeutet das Ende - für den Neuroi, aber leider auch für Mios und Yoshikas magische Fähigkeiten.

Doch die brauchen sie ja jetzt nicht mehr, denn der Krieg ist entschieden, Venezia wieder frei und die Gefahr von Romagna abgewendet. Es ist Juli 1945.

*

Das 501. Geschwader wird aufgelöst und Yoshika kehrt nach Fuso zurück.


Owari

Erstellt am 4.12.2010. Letzte Änderung: 24.9.2015