Strike Witches Operation Victory Arrow - Zusammenfassung der Handlung OVA 1 & 2

Folge 1 - Saint-Trond no Raimei (St. Tronds Donnerschlag)

Erika Hartmann und Gertrud Barkhorn üben im Luftraum an der Grenze zu Karlsland Luftgefechte. Wie üblich, nimmt Erika das nicht allzu ernst, was bei Gertrud die übliche Missbilligung hervorruft. Immerhin stehen sie im Krieg, und es geht um ihre Heimat.

Erika und Gertrud

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Nach ihrem Sieg über den Neuroi-Stock bei Venezia sind die Strike Witches des Luft-Bataillons 501 nun verschiedenen Einheiten zugeordnet. Die Truppen, die Karlsland befreien sollen, liegen zur Zeit in Belgica in der Basis St. Trond unter dem Kommando von Oberstleutnant Minna-Dietlinde Wilcke, die gerade eine neue talentierte Witch in ihrem Bataillon begrüßen darf, nämlich Heidemarie Schnaufer.

Später am Tag taucht Erikas Zwillingsschwester Ursula Hartmann auf, die ein paar Geschenke dabei hat: Süßigkeiten für Erika, Kaffee für Minna und ein Dirndl für Gertrud. Außerdem hat sie ein paar neue Waffen erfunden, die leider sinnlos sind. Nicht so ganz sinnlos ist die MK-214 50mm-Kanone, die sie dabei hat. Nur ist die so schwer, daß keine der Witches sie tragen kann. Doch auch daran hat Ursula gedacht und eine neue Strike Unit entwickelt, eine Me 262 Jet Unit. In Folge 4 der 2. Staffel hatten sie schon mal so etwas ähnliches. Damals gab es zu viele Probleme, aber Ursula verspricht, daß diesmal alles funktionieren wird.

Erika ist zwar dagegen, aber Gertrud hat kein Problem, das neue Spielzeug gleich mal auszuprobieren, zusammen mit der 50mm Kanone, versteht sich.

Kampf gegen den Neuroi

Alle sind mit dem Testflug zufrieden, nur Erika mault die ganze Zeit herum. Allerdings läßt die Zielgenauigkeit der riesigen Kanone tatsächlich zu wünschen übrig, weil sie einen so starken Rückstoß hat, daß man kaum richtig zielen kann.

Ursula hat noch etwas, das Erikas Empörung erregt: eine Tandem Strike Unit, die man zu zweit fliegt. BF-109 Zwei Link heißt sie, und sie besteht ausgerechnet aus Erikas Unit. Minna meint, so wäre sie ideal für sie und Ursula zum Testen. Das tun die beiden dann auch, aber es funktioniert nicht richtig, und dann bricht das Teil auch noch mitten im Flug entzwei. Die beiden kommen gerade noch mal mit einem blauen Auge davon. Erika putzt Ursula daraufhin herunter. Sie hält dieses ganze Zeug für wertlos.

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Ein Neuroi nähert sich der Basis. Gertrud und Minna steigen auf, um ihn abzufangen. Der Feind erweist sich dann aber als sehr viel stärker als erwartet, weshalb Gertrud zur Basis zurückkehrt, um sich mit der Me 262 und dem 50mm Geschütz auszustatten. Der Neuroi teilt sich derweil in viele kleine Stücke und bringt vor alle Minna in große Bedrängnis. Gertrud wird es nicht mehr rechtzeitig schaffen. Doch Erika kommt den beiden zuhilfe - mit der Me 262 und dem Geschütz. Damit erzielt sie ein paar Abschüssen, doch die Kontrolle über die neuen Systeme erweist sich als ausgesprochen schwierig. Zum Glück taucht Ursula noch rechtzeitig auf, um alles wieder unter Kontrolle zu bekommen. Jetzt kann sie mal zeigen, was sie wirklich drauf hat.

Folge 2 - Aegean Umi no Megami (Göttin der Ägäis)

Diese Folge spielt in der Ägäis, hauptsächlich um die Insel Delos, wo sich in einer Berghöhle ein Neuroi festgesetzt hat und das ganze umliegende Seegebiet bedroht.

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der Neuroi auf Delos

Charlotte ist bei Francesca und ihrer Mutter, die auf Sizilien eine idyllischen Villa besitzt. Als vom afrikanischen HQ ein Anruf kommt, daß ein Neuroi Delos besetzt hat, sind Francesca und ihre Mutter bestürzt, denn sie haben eine besondere Beziehung zu dieser Insel. Hierher haben sie vor langer Zeit ihre erste gemeinsame Familienreise gemacht. Die beiden Witches brechen sofort auf und erreichen nach kurzer Zeit die Basis auf Kreta, von wo aus der Gegenschlag erfolgen soll. Als erstes treffen sie dort Hanna-Justina Marseille und ihre Begleiterin Raisa Pöttgen. Hanna (2. Staffel Folge 10), auch "Stern von Afrika" genannt, erinnert sich noch an die beiden 501er, doch freundlicher ist ihr Verhältnis in der Zwischenzeit nicht geworden.

Chef der Operation ist aber ein ganz anderer, nämlich Feldmarschall Ernst Rommel, Kommandeur des Afrika-Corps. Seine Assistentin Edytha Neumann eröffnet den vier Witches, wie sie den Neuroi auf Delos zu beseitigen gedenken: nämlich indem sie die Insel bombardieren und komplett zerstören. Francesca ist außer sich, als sie das hört. Sie und Charlotte quengeln und nörgeln so lange herum, bis Rommel einer Planänderung zustimmt.

Raisa und Hanna nehmen ein Bad

Nur leider klappt der neue Plan nicht. Vier Witches und zwei schwere Bomben reichen für diesen Neuroi bei weitem nicht. Doch auf dem Rückflug kommt Charlotte eine Idee.

Am nächsten Tag rücken die vier Witches erneut aus, diesmal als Vorhut einer großen Flotte Kriegsschiffe. Charlotte fliegt voraus und landet auf dem Schiffswrack, das dicht vor Delos liegt. Das Wrack hat eine Seilwinde. Charlotte schnappt sich das Stahlseil und schafft es tatsächlich, es dem Neuroi um den "Hals" zu legen und ihn mit der Winde langsam herauszuziehen. Leider geht der Winde aber unterwegs der Saft aus. Da landet Feldmarschall Rommel mit einem kleinen Flugzeug auf dem Wrack, schließt seine eigene Batterie an und setzt die Winde wieder in Gang.

Der Neuroi wird herausgezogen und dann, ohne den Schutz der Höhle, zusammengeschossen und vernichtet.

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Francesca besucht mit Charlotte, Hanna und Raisa Delos und zeigt ihnen die antiken Götterstatuen. Und wie man sieht, waren auch die griechischen Göttinnen schon Witches.

Folge 3 - Arnhem no Hashi (Die Brücke von Arnhem)

Diese Folge spielt in Pas-de-Calais in der Republik Gallia, der Heimat von Perrine-H. Clostermann.

Perrine desinfiziert Julius

Perrine, Lynette und ihre Begleiterin Amelie Planchard müssen ihre Strike Units zwecks Überholung zur Basis schicken. Die ist aber nach Arnhem verlegt worden, was bedeutet, daß sie eine Zeitlang ohne die Units auskommen müssen.

Eines Tages landet ein Junge namens Julius, der für seine kranke Schwester Rose eine Flasche Medizin gestohlen hat und deswegen von der Polizei gejagt wird, bei Lynette und Perrine. Die kümmern sich natürlich um die beiden und nehmen sie in Perinnes Villa auf. Julius ist so eine großzügige Behandlung gar nicht gewöhnt, dafür kennt er die Härten des Krieges umso besser. Er und Rose sind aus Arnhem, aber ihre Eltern sind tot oder zumindest vermißt. Julius' Marieren lassen ziemlich zu wünschen übrig. Außerdem will er zurück nach Arnhem in sein Haus, um etwas wichtiges zu holen, was er Rose versprochen hat (nämlich einen Teddybär). Perinne bietet den beiden an, die nächsten zwei Wochen bei ihr zu wohnen, bis die letzten Neuroi aus Arnhem vertrieben sein werden. Doch das hätte sie besser nicht getan, denn Julius ist ein ausgesprochen schwieriger Gast, der weder Respekt noch Dankbarkeit kennt und nichts als Unsinn im Kopf hat.

Julius ist in einer gefährlichen Situation

Zudem gibt Julius den Strike Witches die Schuld an dem, was ihm und seinen Eltern widerfahren ist. Arnhem wurde vor vier Jahren von den Neuroi bombardiert und nahezu vernichtet, ohne daß die Strike Witches es hätten verhindern können. Jetzt haßt er die alle Strike Witches dafür. Lynette schlägt also vor, ihm nicht zu sagen, daß sie, Amelie und Perinne ebenfalls Strike Witches sind.

Doch es kommt, wie es kommen muß: es gibt einen beinahe-Unfall auf der Baustelle, und Amelie kann Julius nur durch ihre Witch-Kräfte retten. Dankbarkeit kann sie dafür natürlich von einem wie ihm nicht erwarten. Statt dessen schmuggelt Julius sich auf einen LKW, der nach Arnhem fährt. Da die Neuroi alle Kommunikationswege blockiert haben, bleibt Perinne nichts anderes übrig, als zusammen mit Lynette ebenfalls so schnell wie möglich nach Arnhem zu fahren, um das schlimmste zu verhindern. Zum Glück haben sie wenigstens schwere Waffen, denn ihr Butler Jean-Paul hat an alles gedacht.

Julius findet tatsächlich sein altes Haus und auch den Teddy. Doch dann tauchen Neurois auf, der offenbar nur auf so eine Gelegenheit gewartet haben. Zum Glück ist Perinne zur Stelle. Sie hat zwar ihre Strike Unit noch nicht zurück, kann aber die Neuroi trotzdem ganz gut in Schach halten, jedenfalls eine Zeitlang, bis Lynette, diesmal mit Strike Unit, den letzten und größte Neuroi vertreibt. Ihn endgültig zu vernichten kostet aber trotzdem noch eine Menge Arbeit und einen netten Trick von Perinne.

Julius ist schwer beeindruckt. Und wie es aussieht, werden er und Rose nun bei Perinne bleiben und als erstes mal Schulunterricht genießen.


Erstellt am 20.9.2015. Letzte Änderung: 6.2.2016