Suzumiya Haruhi no Yuutsu - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 14

Teil 1

Irgendwann im Laufe der nächsten 13 Folgen hat Haruhis SOS-Club mal ein Amateurvideo gedreht, und das wird jetzt gezeigt.

Mikuru ist als Bunny-Girl verkleidet und macht Reklame für einen Gemüseladen und eine Reihe weiterer Geschäfte und kämpft als Magisches Mädchen eine idiotischen Kampf gegen eine böse Hexe, gespielt von Nagato Yuki, und ihre sprechende Katze Shamisen (gesprochen von Ogata Ken'ichi), die hinter Koizumi Itsuki her sind.

Teil 2

Kyon erinnert sich an seinen ersten Schultag in der Oberschule, als Haruhi sich vorstellte. Sie erklärte vor versammelter Klasse, daß sie an normalen Menschen nicht interessiert sei, sondern nur an Außerirdischen, Zeitreisende, Mutanten und ähnlich spannenden Wesen. Und wenn zufällig welche da seien, sollten sie vortreten ...

*

Haruhi und Kyon

Kyon findet Haruhi ziemlich attraktiv, aber es ist sehr schwer, an sie heranzukommen. Denn wie gesagt interessiert sie sich nicht für sowas profanes wie ihre gewöhnlichen Mitschüler und redet auch nicht mit ihnen. Von diesen und ähnlichen exzentrischen Eigenheiten abgesehen ist sie aber ziemlich gut in der Schule und auch ein Ass im Sport.

Haruhi probiert nach und nach alle Clubs durch, die es an ihrer Schule gibt, bleibt aber in keinem länger als ein paar Tage.

Irgendwann schafft Kyon es dann aber tatsächlich mal, Haruhi erfolgreich anzusprechen. Das heißt, sie antwortet ihm, und von diesem Tag an kommen die beiden jeden Tag ein bißchen ins Gespräch. Kyon erfährt, warum Haruhi so scharf auf Aliens ist: weil normale Menschen sie einfach langweilen. Und das läßt sie sie auch spüren. Kyon wird von der ganze Klasse beneidet, weil er der einzige ist, mit dem Haruhi überhaupt redet.

Irgendwann beklagt Haruhi sich bei Kyon über die langweiligen Clubs, und irgendwie bringt sie das auf die Idee, einen eigenen, super-spannenden Club zu gründen. Das erste Mitglied ist natürlich Kyon, ob er will oder nicht. Allerdings ist Kyon ausgesprochen gutmütig und macht alles mit, was Haruhi so einfällt.

Als erstes organisiert sie sich einen Clubraum und requiriert den des Lese-Clubs. Denn der hat sowieso nur ein einziges Mitglied, nämlich Yuki, und die wird Haruhis Club einfach einverleibt. Yuki ist eine schweigsame Außerirdische, aber davon bekommt Haruhi die ganzen 13 Folgen lang nichts mit. Sie ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Am nächsten Tag schleppt Haruhi das nächste Mitglied an, das schüchterne und super-niedliche Mädchen aus der Zukunft Asahina Mikuru. Und auch bei ihr hat Haruhi keinen blassen Schimmer, daß sie kein normaler Mensch ist sondern eines von den Wesen, die sie sich so sehr herbeiwünscht.

Nachdem Haruhi nun einen Clubraum und ein paar Mitglieder hat, kommt als nächstes der Club-Name dran. Und sie nennt ihn SOS-Club.

Jetzt fragt sich nur noch, was dieser Club eigentlich macht.

Teil 3

Als nächstes ist Haruhi hinter dem geheimnisvollen Transfer-Schüler her, welchem auch immer.

Haruhi macht Erpresser-Fotos

Vorher beschließt sie, daß ihr SOS-Club einen Computer braucht. Also marschiert sie rüber in den Computerclub - da gibt es ja genügend - und erpreßt dessen Präsidenten, einen rauszurücken, indem sie verfängliche Fotos von ihm macht.

Nach dem Rechner muß der Computerclub noch einen Internet-Anschluß verlegen, und dann kann der SOS-Club endlich ins Internet und mit einer eigenen Homepage weltbekannt werden. Die muß nun Kyon erstellen, ob er will oder nicht. Aber was macht der SOS-Club eigentlich? Und was schreibt man auf die Homepage, wenn man das nicht weiß?

Bevor Kyon wieder in die Klasse muß, drückt Yuki ihm das Buch in die Hand, das sie die ganze Zeit über schweigend gelesen hat.

*

Als nächstes produziert Haruhi Werbezettel für ihren Club, zieht sich ein Bunny-Kostüm an, steckt Mikuru auch in eins und verteilt die Zettel dann mit ihr zusammen am Haupteingang der Schule. Allerdings nicht sehr lange, denn alsbald schon kommen die empörten Lehrer und unterbinden das.

Immerhin bekommt dank der Zettel Kyon nun auch mit, was Haruhi mit diesem Club vorhat: sie will Mysterien aller Art untersuchen und aufklären. Haruhi aber ist empört, daß man sie nicht ihre Zettel hat verteilen lassen. Und für ihre Internet-Seite interessiert sich auch keiner. Und Mysterien und Geheimnisse tauchen erst recht keine auf! Wütend geht sie schließlich nach Hause.

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Am Abend findet Kyon in Yukis Buch einen Zettel, der ihn in den Park bestellt. Dort trifft er sie dann. Yuki nimmt ihn mit zu sich nach Hause, serviert ihm drei Tassen Tee und eröffnet ihm dann, daß sie kein menschliches Wesen sei. Und Haruhi auch nicht.

Sie selbst ist eine Schnittstelle, ein künstlich geschaffenes außerirdischen Wesen, das dem Zweck dient, mit Menschen kommunizieren zu können. Erschaffen wurde sie von der galaktischen Datenintelligenz, die die Milchstraße überwacht. Und Yukis Auftrag ist es, Suzumiya Haruhi zu beobachten.

Teil 4

Yuki zaubert ein bißchen

Haruhi hat eine neue Idee ausgebrütet, um den SOS-Club rund um die Erde bekannt zu machen. Es gibt nämlich ein Baseball-Turnier, und das will sie gewinnen. Keiner von ihnen kann Baseball spielen, außerdem sind sie nur 5 und nicht 9, aber egal. Solche Details interessieren Haruhi nicht.

Zwei Tage haben sie Zeit zum Trainieren, dann ist das Turnier bereits.

Haruhi spielt sogar ziemlich gut Baseball, die anderen aber haben davon Null Ahnung. Und die vier Aushilfen, die sie zum Turnier anschleppen, darunter Kyons kleine Schwester, halten auch zum ersten Mal im Leben einen Baseball-Schläger in der Hand.

Und so verläuft das Spiel dann auch. Allerdings glaubt Haruhi felsenfest an einen Sieg und wäre sehr enttäuscht, wenn ihr Team verlieren würde. Womöglich wäre das das Ende der Welt, weil in so einem Fall die Paralleldimensionen, die Haruhi erzeugt, die Welt ablösen könnten. Damit das nicht passiert, versetzt Yuki den Schläger in einen Homerun-Modus. Und so gewinnt Haruhis Team doch noch, wenn auch auf sehr mysteriöse Weise.

Haruhi ist es zufrieden, und sie belassen es bei dem einen Spiel.

Teil 5

Mikuru erzählt Kyon von sich

Kyon sitzt bei Yuki und erfährt einiges über sie und Haruhi. Yuki wurde vor 3 Jahren erschaffen, um im Auftrag der universellen Datenintelligenz Haruhi zu beobachten. Die letzten drei Jahre waren ruhig, doch kürzlich ist ein Störfaktor aufgetreten: Kyon.

Die Datenintelligenz konnte Haruhi bisher nicht analysieren, doch es scheint, daß Haruhi die Fähigkeit zur Selbst-Evolution hat, ohne sich dessen jedoch bewußt zu sein, was bedeutet, daß sie zumindest in ihrer Umgebung die Welt beeinflussen kann.

Die Datenintelligenz kann nicht selbst mit Menschen kommunizieren. Deswegen wurde Yuki (und noch ein paar andere ihrer Art) erschaffen, als eine Art Kommunikations-Schnittstelle. Und Yuki fragt sich nun, welche Rolle Kyon bei der ganzen Sache spielt. Denn ob bewußt oder nicht, Haruhi hat Kyon auserwählt. Und den Grund dafür möchte Yuki herausfinden. Kyon selbst hat allerdings auch keine Ahnung.

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Haruhi hat endlich ihren geheimnisvollen Austauschstundenten gefunden, einen jungen Mutanten namens Koizumi Itsuki. Und wie generell in diesem Anime hat Haruhi keine Ahnung, daß auch dieses neue Club-Mitglied alles andere als ein gewöhnlicher Mensch ist. Sie hat ihren SOS-Club gegründet, um Außerirdische (Yuki), Zeitreisende (Mikuru) und Mutanten (Itsuki) zu finden und mit ihnen Spaß zu haben. Gefunden hat sie sie alle, nur weiß sie nichts davon.

Als nächstes beschließt Haruhi, sich in der Stadt auf die Suche nach mysteriösen Vorfällen zu machen.

Haruhi, Itsuki und Yuki bilden eine Gruppe. Kyon und Mikuru die andere. Mikuru erzählt Kyon, daß sie aus der Zukunft kommt mit dem Auftrag, Haruhi zu beobachten. Vor drei Jahren wurde eine bedeutende Zeit-Erschütterung registriert. Die Leute aus der Zukunft können nicht weiter als bis zu diesem Ereignis in die Vergangenheit reisen. Und der Verursacher dieses Ereignisses war Haruhi.

Mikuru erzählt Kyon das alles, weil er derjenige ist, der von Haruhi auserwählt wurde.

Bis zum Abend hat ansonsten keiner etwas mysteriöses gefunden, worüber Haruhi ziemlich enttäuscht ist.

Ein paar Tage später läßt Kyon sich dann von Itsuki erklären, wer beziehungsweise was er ist. Und zwar ist es so, daß seine Organisation ihn zu Haruhi geschickt hat, um sie zu beobachten. Und auch bei ihnen, den Mutanten, spielt der Zeitpunkt vor 3 Jahren eine entscheidende Rolle. Möglicherweise wurde das Universum von Haruhi damals erschaffen.

Teil 6

Haruhi langweilt sich mal wieder, und so hat Itsuki sich etwas nettes ausgedacht, nämlich einen Ausflug auf eine abgelegene, geheimnisvolle Insel, wo angeblich sein reicher Onkel (Tamura Keiichi) eine Villa hat. Und so findet Kyon sich auf einer großen Fähre wieder, zusammen mit dem Rest des SOS-Clubs. Haruhi ist fest davon überzeugt, auf dieser Insel einen großen Fall lösen zu können, sie will also Detektiv spielen. Und da sie ja ihre Welt selbst erzeugt, wenn auch unbewußt, wird wohl etwas passendes passieren.

Herr Tamura wurde anscheinend ermordet

Zunächst genießen die sechs (Kyons kleine Schwester ist auch dabei) aber erst mal die Schiffsreise. Sie landen auf einer größeren Insel, wo sie der Butler Arakawa und die Zofe Mori dann mit einem flotten Boot abholen und zu der Insel hinüberfahren.

Erwartet werden sie dort von Tamura Yutaka, dem jüngeren Bruder von Itsukis Onkel Keiichi. Haruhi glüht geradezu vor Begeisterung und stellt sich Herrn Tamura, dem Besitzer der Villa, den sie dann oben auf dem Berg, wo die Villa steht, treffen, mit ungewöhnlicher Höflichkeit vor. Und dann will sie natürlich sofort wissen, was es hier an unheimlich und mysteriösen Ereignissen so gibt. Aber eigentlich gibt es sowas auf dieser friedlichen Insel überhaupt nicht. Das aber ist erst recht verdächtig.

Aber erst mal gehen alle an den Strand und haben Spaß. Dann gibt es Abendessen, und dann am Strand ein Feuerwerk.

Am nächsten Tag ist ein Taifun aufgezogen, und damit ist die einsame Insel erst mal abgeschnitten. Ganz nach Haruhis Geschmack. Bis zum Mord dauert es aber noch ein bißchen.

Am nächsten Morgen jedenfalls finden sie Herrn Tamura mit einem Messer in der Brust tot in seinem Zimmer liegen.

Teil 7

Haruhi hat ein Logo für ihren Club entworfen. Kyon gefällt es nicht, aber Haruhi besteht darauf, daß er es auf die Homepage tut.

Dort allerdings benimmt es sich ziemlich merkwürdig. Kyon glaubt schon an einen Virus oder Computer-Wurm, findet aber nichts.

In der Parallelwelt

Dafür taucht am späten Nachmittag der erste Kunde auf, ein Mädchen namens Kimidori Emiri, dessen Freund (übrigens der Präsident des Computer-Clubs, den Haruhi in Folge 3 erpreßt hat und dessen Namen wir, ebenso wie den richtigen Namen von Kyon, nicht erfahren) vor etlichen Tagen spurlos verschwunden ist. Haruhis Interesse ist geweckt, und sie sammelt ihre Clubmitglieder ein und sucht mal die Wohnung des Jungen auf.

Es stellt sich heraus, daß in der Wohnung ein Paralleluniversum existiert, in dem der Junge eingefangen ist. Da dieses Paralleluniversum aber unsichtbar ist, sieht die Wohnung völlig normal aus. Viel zu normal für die schnell gelangweilte Haruhi, die wieder verschwindet, sodaß die anderen ihn in Ruhe retten und das Monster besiegen können.

Erzeugt wurde dieses Paralleluniversum vor 280 Millionen Jahren von dem Monster, das nun darin lebt und damals auf der Erde strandete. Da es dort nicht leben konnte, versetzte es sich selbst in dieser Parallelwelt in Tiefschlaf, aus dem es durch eine unglaubliche Menge an Daten nun kürzlich wider geweckt wurde. Und diese Daten stammen aus Haruhis Logo, das ganz zufällig gerade dafür gepaßt hat.

Zufälligerweise hat das Monster auch noch Haruhis Homepage nach überall hin verlinkt, sodaß sie jetzt endlich hohe Besuchszahlen hat.

Teil 8

In dieser Folge ist Haruhi damit beschäftigt, den Mord an Herrn Tamura aufzuklären. Es stellt sich am Ende heraus, daß alles nur ein inszeniertes Theater war, um sie zu unterhalten.

Die Tamura-Brüder, Arakawa und Mori sind alle Kollegen von Itsuki und haben die ganze Geschichte arrangiert.

Teil 9

Es wird langsam Winter, und Haruhi hat es geschafft, einen Heizofen für ihren Clubraum zu schnorren. Kyon wird dazu verknackt ihn in dem Laden abzuholen. Er hat einen ziemlich weiten Weg bei schlechten Wetter zurückzulegen, aber Haruhi besteht darauf.

Und während er weg ist, macht Haruhi ein paar Fotos von Mikuru in allen möglichen Kostümen.

Teil 10

Der Sommer steht kurz bevor, und Haruhi hat mal wieder schlechte Laune, weil nichts aufregendes passiert. Kyon empfiehlt ihr, doch mal mit Jungen auszugehen und ein normales Schul-Leben zu führen, aber das kommt für Haruhi nicht infrage. Aber es könnte sein, daß sie sehr wohl Liebeskummer hat.

Ryouko greift Kyon an

Kyon findet in seinem Spind einen Brief, daß er sich nach dem Unterricht in einem bestimmten Klassenzimmer einfinden soll. Was er noch findet sind verfängliche Fotos von Mikuru auf dem Club-Computer, die Haruhi vor einiger Zeit mal geschossen hat. Daß er sie löscht, trägt auch nicht gerade zu Haruhis Laune bei. Wütend geht sie nach Hause, und Kyon geht zu dem geheimnisvollen Treffen.

Dort erwartet ihn Asakura Ryouko. Sie ist genau wie Yuki eine künstlich geschaffene Lebensform mit dem Auftrag, Haruhi zu beobachten. Da ihr Haruhis Reaktionen aber zu langsam sind, ist sie auf die Idee gekommen, Kyon umzubringen um Haruhi zu einer Reaktion zu provozieren. Da Ryouko Daten manipulieren kann und aus ihrer Sicht das ganze Universum aus Daten besteht, hat Kyon keine Chance, wird aber statt dessen von Yuki gerettet. Zwischen den beiden Interfaces kommt es dabei zu einem Kampf auf Leben und Tod, wobei Ryouko am Ende unterliegt. Sie löst sich wieder in Daten auf und beendet ihre irdische Existenz.

Und jetzt bleibt Kyon nichts anderes übrig als zu glauben, daß Yuki wirklich ein Alien aus dem Daten-Universum ist.

Yuki hat es so eingerichtet, daß alle glauben, Asakura Ryouko habe aus familiären Gründen überraschend die Schule wechseln müssen. Haruhi findet das ganz toll, sie wittert eine spannende Story. Doch was wirklich passiert ist, erzählt Kyon ihr nicht, denn sie würde ihm kein Wort glauben.

*

Kyon findet einen weiteren Brief in seinem Spind. Diesmal trifft er Mikuru, aber nicht die er er kennt, sondern eine, die aus einer etwas weiter entfernten Zukunft zu ihm gekommen ist, also ein paar Jahre älter geworden ist. Sie bleibt auch nicht lange in dieser Zeit (weil sie ja doppelt existiert), sie wollte Kyon nur mal wieder sehen, weil sie schon damals ein bißchen in ihn verknallt war. Außerdem hat sie für Kyon eine Warnung, allerdings bringt sie nur ein paar seltsame Andeutungen rüber, sodaß Kyon am Ende genauso schlau ist wie vorher.

Teil 11

Kyon und Haruhi

In dieser Folge ist es Herbst. Der Computer-Club hat ein Spiel namens "The Day of Sagittarius III" geschrieben und fordert den SOS-Club zu einem Wettkampf heraus. Wenn der SOS-Club gewinnt, bekommt jedes Mitglied vom Computer-Club einen brandneuen PC. Wenn er verliert, bekommt der Computer-Club den Rechner, den Haruhi in Folge herausgepresst hat, zurück und Haruhi noch dazu.

Kyon bittet Yuki, ihre speziellen Fähigkeiten für diesen Wettkampf nicht einzusetzen, sonst hätte der Computerclub spätestens nach einer Sekunde verloren.

Haruhi ist allerdings von Natur aus zuversichtlich, daß sie den Feind ruck zuck ausgelöscht haben. Dem ist aber nicht so, denn als der Wettkampf dann losgeht, stellt sich recht schnell heraus, daß der Computerclub in sein Spiel ein paar Hintertürchen eingebaut hat. Normalerweise hätten Haruhi und ihre Leute keine Chance. Yuki allerdings programmiert das Spiel noch während des Wettkampfes um. Damit hat der Computerclub nicht gerechnet, und so endet das Turnier für ihn mit einer verheerenden Niederlage.

Wie immer, hat Haruhi von alle dem nichts mitbekommen, obwohl es genau vor ihrer Nase stattgefunden hat, und hält sich statt dessen für eine geniale Strategin.

Teil 12

Haruhis Schule veranstaltet das Kulturfest, das jede japanische Schule einmal im Jahr abhält. Der SOS-Club hat ein Video gedreht und führt es vor (wahrscheinlich das, das wir in Folge 1 ansehen mußten).

Haruhis großer Auftritt

Yuki betätigt sich als Wahrsagerin, Mikuru, Tsuruya und ein paar andere Mädchen betreiben ein Maid-Restaurant, und Itsuki tritt als Schauspieler auf.

Kyon hingegen hat frei und sieht sich an, was es so alles gibt. Auf dem Programm wird ein Konzert einer ziemlich bekannten Amateur-Gruppe namens ENOZ angekündigt und er beschließt, es sich mal anzuhören. Vor diesem Konzert treten in der Aula allerdings noch alle möglichen anderen Sänger und Orchester auf, und da Kyon die Nach hat durchmachen müssen, schläft er schließlich ein.

Draußen fängt es an zu regnen und so füllt sich die Aula so langsam. Als dann ENOZ (benannt nach den Mädchen Enomoto Miyuki (gesprochen von Kadowaki Maii), Nakanishi, Okajima und Zaizen) auf die Bühne kommen, wacht Kyon wieder auf. Zu seiner größten Überraschung sieht er dort neben zwei Mädchen, die wirklich zu ENOZ gehören, noch Yuki und Haruhi. Die sind, wie Haruhi später erklärt, kurzfristig eingesprungen, weil die beiden anderen Mädchen überraschend erkrankt sind: Enomoto hat Mandelentzündung, und Nakanishi hat sich die Hand verstaucht.

Wie auch immer, der Auftritt ist großartig. Haruhi als Sängerin (im Bunny-Kostüm - davon gibt es sogar ein Model-Kit) und Yuki (immer noch im Hexen-Kostüm) an der Gitarre liefern eine beeindruckende Leistung ab.

Kyon bekommt den Mund nicht mehr zu, und Haruhi ist selbst überrascht über den Jubel und die Begeisterung, der ihr entgegengebracht werden.

Damit hat sie sich an ihrer Schule viel Ansehen erworben, was sie ziemlich verwirrt, weil sie das gar nicht gewöhnt ist.

Teil 13

Haruhi geht Ryoukos Verschwinden nach und untersucht den Wohnkomplex, in dem sie gewohnt hatte. Die Wohnung ist natürlich verschlossen, also fragt sie den Hausmeister aus. Doch brauchbares erfährt sie von dem schwerhörigen alten Knacker nicht. Das Mysterium ihres plötzlichen Verschwindens läßt sich auf diese Weise nicht lösen.

Was sie allerdings herausfindet ist, daß ganz zufällig Yuki in derselben Anlage wohnt.

eins von Haruhis Monstern

Haruhi ist enttäuscht und irgendwie verwirrt. Der alte Hausmeister hat Kyon nachgerufen, er solle gut auf seine Freundin (also Haruhi) aufpassen, sie werde bald zu einer sehr schönen Frau herangewachsen sein. Haruhi hat das nicht kommentiert, aber es ist ziemlich offensichtlich, daß sie das sehr beschäftigt. Sie redet aber nicht darüber, sondern erzählt Kyon eine Geschichte über sich selbst. Als sie in die 6. Klasse ging wurde ihr eines Tages klar, wieviele Menschen es auf der Erde eigentlich gibt, und wie wenig die Existenz eines Einzelnen angesichts dessen wiegt. Sie hatte sich, ihre Familie und ihre Klassenkameraden bis dahin immer für etwas besonderes gehalten. Doch es wurde ihr klar, daß jeder Mensch auf der Welt sich, seine Familie und die Menschen seiner Umgebung für etwas besonderes hält. Alles, was für sie besonders war, war in Wirklichkeit völlig normal und passiert unzählige Male jeden Tag.

Haruhi war sich sicher, daß es aber sehr wohl auch Menschen gibt, die kein normales, unbedeutendes Leben führen sondern ein großartiges und wichtiges. Warum gehörte sie nicht zu ihnen?

Sie mußte etwas unternehmen und als erstes sich selbst ändern. Das hat sie auch geschafft, aber genutzt hat es nichts. Die Welt hat von ihr keine Notiz genommen.

Davon, daß sie die Welt bei der Gelegenheit gleich mal neu erschaffen hat, hat sie in den ganzen Jahren nie etwas gemerkt.

Dann läßt sie Kyon stehen und geht nach Hause.

Später taucht Itsuki bei Kyon auf. Die beiden machen eine Taxifahrt, und Itsuki erzählt Kyon mal wieder etwas über Haruhi. Sie hat anscheinend mal wieder eine Parallelwelt erschaffen. Und die will Itsuki Kyon jetzt zeigen und ihm bei der Gelegenheit auch seine Mutantenfähigkeiten beweisen.

Nach einer längeren Fahr steigen die beiden irgendwo aus, sie sind immer noch mitten in der Stadt. Itsuki führt Kyon über eine Kreuzung, und dort, mitten auf der Straße, ist der Übergang. Für normale Menschen ist er unsichtbar und nicht so ohne weiteres zu passieren.

Doch was dahinter ist, ist ebenso erstaunlich wie erschreckend: eine graue, menschenleere Welt, in der ein riesiges Monster Amok läuft und alles kurz und klein schlägt. Sollte das jemals Realität werden, weil es Haruhi in der bisherigen Welt zum Beispiel zu langweilig wird, dann wäre es das Ende der Welt, wie Kyon sie kennt.

Zum Glück kämpfen Itsuki und seine Mutanten-Kollegen gegen die Monster, konnten sie bisher jedesmal besiegen und die Paralleldimension wieder zum Verschwinden bringen.

Teil 14

Kyon fragt sich, warum er eigentlich zu Haruhis Club gehört, denn er ist weder ein Zeitreisender noch ein Mutant noch eine außerirdische Lebensform.

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Haruhi hat schlechte Laune. Im Club gibt es auch nichts besonderes zu tun, und so beschäftigt sie sich damit, an Mikuru neue Frisuren auszuprobieren.

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Haruhi und Kyon in der neuen Welt

Irgendwann tief in der Nacht hört Kyon plötzlich Haruhis Stimme. Er liegt nicht mehr in seinem Bett, sondern auf der Straße vor der Schule, und die befindet sich in einer von Haruhis Paralleldimensionen, zusammen mit Haruhi selbst.

Haruhi weiß nicht, wo sie ist, aber sie ist nicht so ängstlich und verwirrt, wie man es in so einer Situation erwarten könnte. Die Dimension endet am Schulgelände, Kyon und Haruhi können es also nicht verlassen. Also brechen sie erst mal in die Schule ein. Sie sind die einzigen Menschen hier, und Haruhi beschließt, sich mal ein bißchen umzusehen. Kaum ist sie weg, erscheint Itsuki bei Kyon. Allerdings kann er sich nur schwach materialisieren, denn diese Paralleldimension ist anders als die anderen. Anscheinend ist Haruhi dabei, von der alten in diese Welt zu wechseln. Der Zugang ist nur noch schwer möglich, und die alte Welt dürfte bald erlöschen.

Anscheinend ist diese völlig menschenleere Welt das, was Haruhi sich am meisten wünscht.

Allzu ausführliche Erklärungen kann Itsuki nicht geben, weil sein projizierter Körper sich verflüchtigt. Zurück bleiben Kyon und Haruhi wie Adam und Eva.

Alleine bleiben sie aber nicht lange, dann tauchen die Monster auf, die Kyon schon in der letzten Folge besichtigen konnte, und fangen an, die Schule kleinzuhauen. Kyon flüchtet mit Haruhi, doch die fürchtet sich auch jetzt nicht. Im Gegenteil: endlich, endlich passiert mal etwas außergewöhnliches, und sie will auf keinen Fall mehr zurück. Ganz anders Kyon. Ihm hat sein bisheriges Leben eigentlich ganz gut gefallen.

Yuki und die anderen haben wahrscheinlich gewußt, daß so etwas bald passieren würde und in den vorausgegangenen Folgen Kyon ein paar Andeutungen gemacht. Jetzt wird ihm alles klar. Er schnappt sich Haruhi, erklärt ihr, wie sehr sie ihn anmacht und küßt sie.

Und in einem Augenblick verschwindet die ganze Paralleldimension in Haruhi, und die alte Welt kommt wieder zum Vorschein. Kyon ist wieder in seinem Bett und fragt sich, ob das alles ein Traum war.

War es aber nicht. Schließlich hatte Haruhi in der Nacht denselben "Traum".


Erstellt am 21.10.2006. Letzte Änderung: 20.2.2014