Tenchi Muyo - Die Handlung der OAV-Serie Teil 7 - 12

Der 2. Teil der OAV-Staffel hat neue Musik und einen anderen Vor- und Abspann.

7. Folge: Hello Baby!

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Das Telefon klingelt. Ayeka, die gerade strickt, geht ran: es ist Tenchis Tante. Sasami hat einige Tage bei ihr verbracht und sie bringt sie jetzt zurück. Ayeka geht los, um sie zu empfangen. Als sie zurückkehren, ist auch Tenchi da, aber Sasami versteckt sich vor ihm hinter Ayeka und benimmt sich auch sonst etwas seltsam (warum, erfahren wir in einer späteren Folge). Tenchis Tante gibt Tenchi noch ein Geschenkpaket. Tenchi bedankt sich herzlich fragt auch nach dem Baby (dessen Mutter wir allerdings nie zu Gesicht bekommen). Er lädt sie und das Baby zu sich nach Hause ein.

Es klingelt. Es ist das Baby. Tenchis Tante drückt es Tenchi in die Hand, dazu die Windeln usw., sagt, daß die Mutter überraschend krank geworden sei und er sich jetzt ein paar Tage um es kümmern muß. Genügend Frauen seien ja auch im Haus, also kein Problem. Noch ehe Tenchi weiß, wie ihm geschieht, ist er auch schon wieder allein mit dem Baby.

Zuerst finden es alle ganz fruchtbar süß, sogar Ryouko, die allerdings meint, Tenchi sei als Baby viel niedlicher gewesen. Dann macht das Baby in die Windeln, die leider überlaufen und Ryouko und Ayeka unter "Wasser" setzen. Jetzt geht das Windeln wechseln und waschen los. Tenchi wickelt das Baby aus, Mihoshi versucht, es wieder zu wickeln, allerdings mit wenig überzeugendem Ergebnis. Sie hat die Überwindel vergessen. Das Baby erwischt Ryo Ohki und zaust ihn. Dann schnappt sich Ryouko das Baby und meint, so schnell würde es schon nicht wieder pinkeln. Da irrt sie allerdings gewaltig.

Später versucht sie, es mit Milchpulver zu füttern. Tenchi kann gerade noch das Schlimmste verhindern. Derweil wäscht Ayeka die Windeln. Mihoshi kommt dazu und wäscht noch mehr Windeln. Kamidake und Azaka werden als Wäscheständer zweckentfremdet, machen sie in dieser Rolle allerdings ganz gut.

Ryouko fliegt mit dem Baby herum, das quietsch-vergnügt auf ihr herumturnt und sie an der Mähne zieht. Danach streiten Ayeka und Ryouko, wer es füttern darf.

Mihoshi nimmt das Baby mit ins Schwebe-O-Furoba. Sie findet es so weich und knuddelig. Tenchi wird ungewollt Zeuge dieser Szene und geht unter...

Nacht: Alle sind fix und fertig. Das Baby schreit. Ayeka und Ryouko stehen im Halbschlaf auf, knallen mit den Köpfen zusammen und fallen wieder um. Das Baby beruhigt sich dann von selbst. Später wacht es auf und macht einen Ausflug, der es in Washuus Labor befördert. Washuu ist sehr überrascht und saust mit dem Baby im Arm wieder nach oben. Aber da liegen alle im Koma, so daß ihr nichts anderes übrig bleibt, als sich selbst um es zu kümmern. Sie entwickelt eine spezielle Milchpulver-Formel und füttert das Baby damit. Überhaupt geht sie mit ihm sehr professionell um und ist die einzige, die es einigermaßen bändigen kann.

Morgen: Washuu hat sich das Baby auf den Rücken geschnallt. Sie steht in der Küche und kocht. Tenchi kommt herein. Washuu beschwert sich, daß sie wieder alles allein machen mußte. Sie drückt das Baby Ryouko in die Hand, die es mal wieder zu füttern versucht. Diesmal nimmt sie zwar flüssig Milch, steckt die Flasche aber so fest in das Baby, daß es fast erstickt. Tenchi und Washuu können es gerade noch retten. Washuu meint, Ryouko sei zu nichts zu gebrauchen, und überhaupt habe sie sie nicht großgezogen, damit sie ein Nichtsnutz werde. Ryouko brummt zurück, sie habe sie überhaupt nicht großgezogen.

Washuu geht zurück an ihre Arbeit, aber sie muß immerzu an das Baby denken und kann sich nicht konzentrieren. Es erinnert sie an ihr eigenes, daß sie vor ewigen Zeiten hatte.. Sie verläßt ihr Labor wieder und geht mit dem Baby ins O-Furoba. Als das Baby allerdings ins Wasser scheißt, ist Washuu auch am Ende.

Nacht. Washuu und Tenchi unterhalten sich über das Baby. Tenchi sagt, seine Mutter sei gestorben, als er noch ganz klein war.

Der nächste Morgen: Washuu kocht wieder, das Baby auf dem Rücken. Da klingelt es an der Tür und Tenchis Tante holt das Baby wieder ab. Zum Abschied brabbelt es seine ersten Worte: es nennt Washuu "Mama". Washuu ist gerührt, trotzdem ist sie froh, daß das Baby endlich wieder weg ist. Alle stehen vor dem Haus zur Verabschiedung. Ryouko, Ayeka und Mihoshi schlafen im Stehen. Dann erzählt Washuu, daß sie, als sie Studentin an der Weltraumakademie gewesen war, ein Kind hatte. Doch ihr Geliebter, ebenfalls Student, entstammte einer hochadeligen Familie und sie war für ihn nicht standesgemäß. Sie mußten sich trennen, das Kind wurde ihr genommen. Sie war so verbittert über diese Arroganz der Erwachsenen, daß sie fortan den Körper eines Kindes annahm. Doch jetzt, nachdem sie Tenchi das erzählt hat, verändert sie sich zu einer (je nach Geschmack) verführerischen Frau. Tenchi ist - wie üblich - verwirrt, doch Ryouko kommt ihm zu Hilfe und warnt Washuu, ja von ihrem Tenchi fernzubleiben. Auch Ayeka mischt sich in den Streit ein, und am Schluß landen alle (außer Washuu) im See.

8. Folge: Sasami and Tsunami

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Der Masaki-Clan ist mal wieder beim Badehaus. Allerdings wurden sie diesmal nicht zum Baden eingeladen, sondern zum Reparieren. Ryoukos Dämon hatte ja alles zu Kleinholz verarbeitet. Die Männer müssen Bretter festnageln, die Frauen Kartoffeln schälen. Nur die Kinder haben frei, nämlich Sasami und Washuu (die ist zwar 20.000 Jahre alt sieht aber aus wie 12). Und so gehen Washuu, Sasami und Ryo Ohki ein bißchen im Wald spazieren. Washuu erklärt Sasami die Heilpflanzen, denen sie unterwegs begegnen, aber Sasami benimmt sich seltsam und ist schließlich verschwunden.

Derweil sitzen Ayeka, Ryouko und Mihoshi in der Küche und schälen Kartoffeln (je auf ihre Weise, d.h. die einzige, bei der was herauskommt, ist Mihoshi). Eine seltsame, durchsichtige Gestalt schwebt vorbei. Ayeka meint, Ryouko habe etwas gehext, aber die versichert, es nicht gewesen zu sein. Ayeka geht nachsehen, findet aber nur Sasami. Während dessen nutzt Ryouko ihre Abwesenheit und klaut ihr ein paar geschälte Kartoffeln, damit ihr eigener Topf nicht so leer aussieht.

Tenchi, Noboyuki und Katsuhito reparieren die demolierten Wände. Doch auch sie werden durch eine geisterhafte Gestalt erschreckt. In einer dunklen Kammer treffen sich schließlich alle und Katsuhito erzählt ein Schauermärchen (das er aber selbst erfunden hat): wie vor 600 Jahren in diesem Haus eine Frau starb und zum Weißen Geist wurde. Nichts desto trotz scheint es aber nun tatsächlich zu spuken, denn sie haben ja was gesehen. Doch dann treibt die Hauswirtin alle wieder an die Arbeit.

In einer anderen, ebenfalls (praktischerweise) dunklen Kammer arbeitet Tenchi dann an den Sicherungen. Er versichert sich, keine Angst vor Geistern zu haben. Als die Gestalt dann aber wirklich auftaucht, verliert er die Nerven und rennt mit einem Affenzahn weg. Schließlich landet er im Wasser, wo sich auch die anderen (Damen) versammelt haben. Unterdessen hat Noboyuki die Sicherungen repariert und das Licht geht an: der Geist, der Tenchi so erschreckt hat, war Sasami. Aber: ihr Spiegelbild im Wasser ist Tsunami (in Frauengestalt, versteht sich). Das bringt wieder alle zum Zittern und Bibbern vor Angst oder wenigstens Nervosität. Sasami läuft verschüchtert weg.

Noboyukis Arbeiten an der Sicherung sind inzwischen fortgeschritten: er wird gerade von einem Kurzschluß gegrillt. Das Licht geht wieder aus, was die mittlerweile angelaufene Suche nach Sasami erschwert. Trotzdem finden sie sie bald, aber Washuu zieht alle außer Ayeka erst mal aus dem Verkehr. Sie scheint was zu wissen...

Sasami sitzt an einem Teich. Im Wasser spiegelt sich Tsunami. Unter Tränen erzählt sie ihrer Schwester, was mit ihr los ist: als vor 700 Jahren Ryouko Jurai angriff, war sie noch ein ganz kleines Mädchen (sie sieht in der Rückblende sooo süß aus). Gerade hat sie den Bereich gefunden, wo Jurai seine Raumschiffsbäume großzieht: einen gigantischen Dom, lose durchzogen von Stegen, Transmittern und Pflanzbehältern. Sasami steht auf einem dieser ziemliche schmalen Stege, als draußen Ryouko ein Jurai-Schiff abschießt. Dieses knallt gegen die Wand des Domes und die Erschütterung schleudert Sasami herunter. Halb zerschmettert liegt sie dann unten in einer Blutlache. Doch als der erste Blutstopfen ins Wasser fällt, verwandelt sie sich in Energie und verschmilzt mit Tsunami.

Das ist Sasamis Geschichte, die sie Ayeka schon oft erzählen wollte (in einer weiteren Rückblende sieht man so eine Gelegenheit, aber Ayeka geht weg. Sasami fällt dann hin und brüllt noch viel besser als Sailor Moon). Nun ist es an Ayeka und Tenchi, Sasami zu trösten, denn sie denkt, sie sei gar nicht mehr Ayekas richtige Schwester, sondern Tsunamis Kreation. Aber Ayeka sagt, sie liebt sie so, wie sie ist.

Später, Sasami ist inzwischen eingeschlafen, erscheint Tsunami und stellt klar, daß Sasami nicht gestorben, sondern durch die Verschmelzung mit ihr gerade vor dem Tod gerettet worden und somit sehr wohl Ayekas richtige Schwester sei. Doch sie sei noch zu jung für dieses Wissen.

Später am Abend: unter den wunderschönen Bäumen haben die Männer Lampions aufgehängt und grillen Fisch und Tintenfische. Ryouko bietet Tenchi Sake an, doch der lehnt ab: er sei immer noch minderjährig (brav, brav). Ayeka sitzt etwas abseits am See und sinniert. Ryouko setzt sich zu ihr (um sie ein bißchen aufzumuntern, was sie nur nie zugeben würde). Es läuft auf die übliche Streiterei hinaus, bis sich Tsunami einmischt und erklärt, wenn Sasami erwachsen sei, dann werde sie so aussehen wie Tsunami jetzt. Und da Tsunami sehr schön ist, werden Ayeka und Ryouko sofort eifersüchtig (sie sind sich sehr schnell wieder einig geworden). Mihoshi versucht zu schlichten, doch sie stolpert und alle landen im Wasser (bis auf Tsunami, die als immaterielle Projektion natürlich darüber schwebt).

9. Folge: I love Tenchi

Ryouko sitzt auf dem Steg, der in den See führt, und angelt. Neben ihr steht ein Korb mit Karotten. Mihoshi und Sasami kommen vorbei und fragen, was sie da macht. Sie antwortet gut gelaunt, das sei doch wohl offensichtlich. Dann zieht sie die Angel hoch. Ryo Ohki ist in einem Taucheranzug am Ende festgebunden und hält krampfhaft einen zappelnden Fisch fest, der ihm dann aber doch wieder ausbüchst. Ryouko knurrt: "Keine Karotte!"

Tenchi räumt auf. Er sucht Kisten mit alten Kleidern durch. Dabei findet er den Kimono seiner Mutter, der schöne Erinnerungen in ihm weckt.

Ryouko hat diesen Kimono angezogen. Als Tenchi wieder ins Zimmer kommt, fragt sie ihn, ob er ihr stehe. Tenchi murmelt "Ja", woraufhin Ryouko einige Pirouetten dreht. Leider kommt sie dabei dem Türgriff zu nahe und reißt einen Ärmel ab. Da das Kleid jetzt asymmetrisch ist, reißt sie den anderen gleich mit ab. Tenchi ist außer sich und brüllt, er hasse sie. Gerade in diesem Moment kommt Ryo Ohki durch die Tür und meint, sie sie sei gemeint. Verschüchtert verschwindet sie. (Auch Ryouko ist am Boden zerstört.)

Tenchi läuft Ryo Ohki nach, um das Mißverständnis aufzuklären, findet sie aber zunächst nicht. Ryo Ohki ist zu Washuu in ihr unterirdisches Labor gelaufen. (Wir bekommen in dieser Folge den Teil des Labors zu sehen, in dem Washuu in Tanks alle möglichen Meereskreaturen züchtet, darunter auch eine Anomalocaris und eine Wiwaxia, beides kambrische Lebenformen der Erde, die eigentlich seit 500 Millionen Jahren ausgestorben sind. Wo Washuu die wohl her hat?)

Draußen sind alle auf der Suche nach Ryo Ohki. Tenchi findet sie schließlich auf einem der zahllosen Karottenfelder und erklärt ihr, daß alles nur ein Mißverständnis war. Zum Trost erntet er einen großen Korb Karotten, den er dann auf dem Rücken nach Hause trägt. Ryo Ohki hockt auch noch drauf, läßt dann aber erst sich, dann den Korb und zuletzt Tenchi schweben. Vor dem Haus wartet Ryouko. Auch auf sie ist Tenchi nicht mehr sauer und sie vertragen sich wieder.

Ryo Ohki besucht wieder Washuu im Labor. Die hat aber keine Zeit für sie. Deshalb sieht Ryo Ohki sich selbst um und entdeckt den Tank mit den Masses. Washuu kommt dazu und sagt, die Masses seien eine amphibische Lebensform von einem 23.000 Lichtjahre entfernten Planeten. Und Ryo Ohki sei aus ihnen gemacht - kein Wunder, daß er sich zu ihnen hingezogen fühle. Ayeka taucht auf und holt Washuu und Ryo Ohki zum Tee ab.

Während alle (außer Tenchi) Tee trinken und sich im Fernsehen eine Mega-Liebesschnulze ansehen. formieren sich die Masses in ihrem Tank zu einer menschenähnlichen Gestalt und brechen dann aus.

Der Liebesfilm wird von einer Sonderdurchsage der galaktischen Polizei unterbrochen: Das Raumschiff Shonga ist gestohlen worden. Doch außer Mihoshi interessiert sich niemand dafür, denn Washuu hat inzwischen den zerstörten und leeren Tank gefunden.

Tenchi ist derweil auf dem Feld und wurstelt an den Karotten herum. Die Masses-Kreatur, die mittlerweile einer Menschenfrau ähnelt, geht auch dort herum und scheint Tenchi zu suchen.

Washuu erzählt Sasami, Ayeka, Ryouko und Ryo Ohki unterdessen, was es mit den Masses auf sich hat. Sie bestehen innen aus Antimaterie und können daher unglaubliche Energiemengen freisetzen. Normalerweise sind sie friedlich, aber auch ziemlich schreckhaft, und wenn sie sich bedroht fühlen, greifen sie an. Washuu erklärt, daß nicht nur Ryo Ohki, sondern auch Ryouko aus Masses gemacht worden sind, wobei sie im Falle Ryoukos eine ihrer eigenen Eizellen verwendet hat, während Ryo Ohki auf mineralischer Basis beruht. Sie sagt, die Masses ordnen sich jedem stärkeren Willen unter, und das sei in diesem Fall wohl der von Ryo Ohki gewesen, die sich ja einige Zeit vor dem Tank herumgedrückt hat.

Während ihrer Ausführungen ist es Ryouko langweilig geworden und sie beschießt Ayeka mit Papierkügelchen. Ayeka platzt schließlich der Kragen und sie schmeiß Ryouko ein Buch ins Gesicht. Washuu gibt daraufhin beiden eins aufs Dach.

Washuu untersucht dann mit einem ihrer verrückten Apparate den Gedankeninhalt Ryo Ohkis. Dort findet sie zunächst nur Karotten, dann aber auch den Wunsch, Tenchi zu helfen. Also ist es das, was die Masses wollen. Somit sind sie wohl in der Nähe von Tenchi zu finden. Ryouko fliegt sofort los, knallt aber gegen den Schutzschirm an der Decke von Washuus Labor. Die anderen kommen gerade noch rechtzeitig auf das Feld, um Tenchi zu warnen: er darf sich auf keinen Fall bewegen, sonst wird er angegriffen. Tenchi ist mitten im Weglaufen. In dieser Position stehenzubleiben erweist sich als unmöglich. Als er umfällt, zielt das Masses-Wesen auf ihn, doch Ryouko kommt noch rechtzeitig dazwischen und zieht (allerdings eher unbeabsichtigt) den Energiestrahl auf sich. Sie verschwindet erst mal in einem enormen Krater.

Doch die Masses sind nicht beruhigt. Da saust Ryo Ohki los, springt dem Masses-Wesen auf den Kopf und verschmilzt schließlich mit ihm. Damit ist die Gefahr gebannt, und Ryo Ohki hat ein weiteres, ziemlich menschenähnliches Aussehen bekommen, das sie von nun an von Zeit zu Zeit annimmt. Sasami ist davon natürlich begeistert und zeigt Ryo Ohki als erstes, wie man Karotten pflückt.

Im Abspann erscheint Dr. Clays riesiges Raumschiff, das sogar nach Maßstäben der Tenchi Muyo-Serie bemerkenswert aussieht. Was es damit genau auf sich hat, erfahren wir in den nächsten beiden Folgen.

10. Folge: The Advent of the Goddess

Dr. Clays Raumschiff gleitet majestätisch durch den Weltraum. Clay unterhält sich mit seiner Robot-Dienerin Zero über Lady Tokimi. Dann erreichen sie ihr Zielgebiet und verlassen das riesige Raumschiff mit einem Beiboot. Sie durchfliegen eine Trümmerlandschaft, wo offenbar einige Zeit zuvor schwere Weltraumgefechte stattgefunden haben. Schließlich kommen sie zu einer Art riesigem Kanal. Dort transferieren sie sich auf eine Fähre und fliegen den Kanal entlang. Unter ihnen im Wasser schwimmt ein gigantischer Fisch.

Die Reise endet in einer großen Halle, wo Tokimis Diener Dr. Clay erwartet. Er fragt ihn, warum er seine Mission abgebrochen habe. Clay antwortet, er habe eine sehr wichtige Person gefunden, von der er wisse, daß Lady Tokimi sie unbedingt sehen wolle. Er verlangt, mit Lady Tokimi persönlich zu sprechen. Diese erscheint ihm dann auch wunschgemäß, versichert sich, daß Clay Dr. Washuu meint und sagt, wenn er sie ihr bringe, bekomme er eine Galaxie als Belohnung.

Glücklich und zufrieden kehrt Dr. Clay zu seinem Raumschiff zurück. Er glaubt die Herrschaft über eine Galaxie schon in der Tasche zu haben. Er stellt fest, daß Zero vor Angst zittert. Sie sagt, die Existenz von Lady Tokimi sei unmöglich. Clay meint, sie solle sich lieber mit ihrer neuen Aufgabe befassen, nämlich Washuu zu fangen.

Auf der Erde: Mihoshi und Sasami kochen. Ryo Ohki sieht dabei zu und versucht, eine Karotte zu stibitzen, doch Sasami scheucht sie weg.

Ryouko ist in der Stadt gewesen und hat eine Flasche Sake gekauft. Doch schon auf dem Rückweg hat sie sie halb ausgetrunken. Plötzlich wird sie von hinten angesprochen. Zero macht nicht viele Umstände und hüllt Ryouko in ein elastisches Feld. Dann kopiert sie sie. Zu ihrer und Clays Überraschung explodiert jedoch unmittelbar darauf die Kopie von Ryoukos Juwel. Clay ist sehr verwundert, denn er hatte geglaubt, seine High-Tech könne alles kopieren. Er weist Zero an, statt dessen Ryoukos Original-Juwel zu nehmen. Ryouko hat gegen die beiden keine Chance. Sie kann sogar von Glück sagen, daß Clay sie nicht gleich beseitigen läßt, sondern sie zu Studienzwecken an Bord seines Raumschiffes holt.

Washuu untersucht Tenchi. Sie ist daran interessiert, wie er die Light Hawk Wings erzeugt. Doch das weiß Tenchi auch nicht. Sasami kommt und holt beide zum Abendessen ab. Doch bei Tisch fehlt Ryouko. Ayeka meint, sie habe wohl die ganze Sake unterwegs selbst getrunken und sei eingeschlafen. Doch das stimmt nicht. Zero ist schon im Anmarsch (und das ziemlich schnell). Tenchi geht hinaus, um Ryouko zu suchen. Als Zero ihn sieht, wird sie knallrot und verknallt sich sofort in ihn. Sie hat nicht nur Ryoukos Körper, sondern auch ihr Gedächtnis kopiert. Und - wie sich jetzt herausstellt - auch ihre Gefühle, allerdings offenbar sogar in verstärkter Form. Jedenfalls ist sie mehr oder weniger außer Gefecht. Ayeka schimpft sie, weil sie zu spät ist. Tenchi ermahnt sie, zum Essen zu kommen.

Nach dem Essen macht Washuu Versuche (diesmal im Wohnzimmer). Ob sie dabei schon herausfindet, daß Zero nicht Ryouko ist, erfahren wir allerdings nicht. Als sie gerade nicht aufpaßt, beginnen Mihoshi und Ryo Ohki mit ihrem Versuchsobjekt Ball zu spielen und machen es dabei zu Kleinholz.

In der Nacht meldet sich Dr. Clay bei Zero und ermahnt sie, ihren Auftrag nicht zu vergessen.

Am nächsten Morgen will Tenchi aufs Feld gehen, doch Washuu bittet ihn, er solle wieder ihr Versuchskaninchen spielen. Aber Tenchi weigert sich und geht los. Zero taucht auf und will sich gerade Washuu schnappen, da dreht Tenchi sich um und ruft Washuu etwas zu. Zero wird wieder knallrot und "versteinert" vor Verlegenheit. Washuu und Tenchi wundern sich ein bißchen.

Clay, der das von seinem Raumschiff aus mitangesehen hat, ärgert sich.

Washuu geht ins Labor. Zero will hinerher, aber Tenchi sagt, sie sei dran mit Spülen. Unterdessen hat Mihoshis Mulitfunktionsgerät zu piepsen begonnen. Sie muß also dringend weg und verabschiedet sich von allen. Sie sagt aber, daß sie wohl bald zurück sei. In ihrem Raumschiff informiert Yukenoujo sie, daß vom HQ eine dringende Nachricht eingegangen sei. Mihoshis Chef hat sich gemeldet: das galaktische Polizeiraumschiff Shonga ist gestohlen worden und wurde zuletzt im Sektor nahe der Erde gesehen. Mihoshi soll versuchen, es zu finden. Mihoshi macht sich also auf Patrouille

Zero schleicht sich in Washuus Labor. Als sie sich gerade wieder auf Washuu stürzen will, kommt Tenchi und sagt, es sei Zeit zum Mittagessen. Wieder versteinert Zero. Washuu dreht sich um und fragt sie, was sie wolle. Zero stammelt, sie wollte Washuu helfen. Also gibt Washuu ihr Daten zum Eingeben.

Beim Essen träumt Zero vor sich hin (nicht schwer zu erraten, um wen ihre Gedanken kreisen).

Später besucht Zero Ryoukos Höhle, wo auch Tenchi als Kind oft gewesen ist. Als sie zurückkommt, schleppt Washuu sie ins Schwebe-Ofuroba. Dort seift sie sie ein und bemerkt Dr. Clays Zeichen auf ihrem Hintern. Spätestens jetzt ist ihr alles klar, aber noch sagt sie nichts. Statt dessen spielt sie Zero einen Streich. Sie sagt, Tenchi habe sich über sie beschwert. Sie hätte Toilettenreinigungsdienst (in Wirklichkeit hat Washuu selbst heute diese Aufgabe). Zero fällt darauf rein. Als Tenchi sie beim Saubermachen sieht, lobt er sie, weil sie sich freiwillig zum Kloputzen gemeldet habe. Zero ärgert sich zuerst, freut sich dann aber sehr über das Lob Tenchis.

Dr. Clay gefällt das weniger. Er holt Zero zurück und konditioniert sie: wenn Tenchi ihr im Weg sei, müsse sie ihn beseitigen. In der folgenden Nacht ist es soweit. Zero schleicht sich in Tenchis Zimmer, erzeugt einen Energiedolch und sticht zu!

11. Folge: Zero Ryoko

Tenchi Titel 7

Zero hat zugestochen, aber absichtlich daneben. Sie hat es nicht übers Herz gebracht, ihren geliebten Tenchi zu ermorden. Sie vergießt einige Tränen über ihm und zieht sich dann zurück.

Draußen erwartet sie Washuu. Zero findet das eine sehr günstige Gelegenheit und verfolgt sie. Kurz darauf erwischt sie sie auch, aber es ist nur eine Puppe. Die echte Washuu taucht auf. Ayeka mischt sich ein. Sie befiehlt Zero, mit der Gewalt aufzuhören. Doch das interessiert Zero nicht besonders. Doch dann kommt Tenchi. Ayeka stellt sich schützend vor ihn. Zero ist verzweifelt und verschwindet.

Washuu zieht Ryo Ohki aus ihrem Nachthemd hervor. Zu dritt (Ryo Ohki mitgezählt zu viert) machen sie sich dann an die Verfolgung von Clays Raumschiff. Unterwegs klärt Washuu Tenchi auf, daß Ryouko in Wirklichkeit Zero ist.

Schon von weitem orten sie dort ein Gefecht: es ist Mihoshi. Sie hat das gestohlene Schiff der galaktischen Polizei geortet, das Clay an sich gebracht hat. Doch er schießt sie ab und sie macht eine saubere Bruchlandung auf dem riesigen Raumschiff Clays. Ayeka und Tenchi schleusen sich aus, um sie zu retten, doch Mihoshi ist nichts passiert, und sie hält sich ganz gut gegen Clays Roboter.

Dr. Clay sieht dem von seiner Zentrale aus zu. Im Hintergrund ist Ryouko in einer Art Aquarium gefangen. Clay wundert sich über diesen Erdling (Tenchi). Da taucht Washuu in seiner Zentrale auf. Clay ist völlig überrascht, daß sie ihn erstens finden und zweitens so einfach zu ihm gelangen konnte. Clay zieht eine Strahlenpistole, doch Washuu ist schneller und schießt sie ihm aus der Hand. Dennoch gelingt es Clay, sie erst mal festzusetzen, indem er ihr droht, alles in die Luft zu jagen, wenn sie sich bewegt.

Dr. Clay ist sehr an den Edelsteinen interessiert, die Washuu in Ryouko eingebaut hat. Doch Washuu antwortet, sie wisse es auch nicht. Die Edelsteine seien schon dagewesen, als sie noch ein Kind war. Clay ist mit dieser Antwort nicht sehr zufrieden, nimmt sie aber erst mal hin. Dann unterhalten sie sich über Tenchi. Washuu fragt, was er von ihr will. Er sagt es ihr. Er haßt Washuu seit 20.000 Jahren und ist froh, nun eine riesige Belohnung zu bekommen, wenn er sie ausliefert. Washuu macht sich über ihn lustig. Dann fragt sie, wer Tokimi sei. Da sie die letzten 5.000 Jahre eingefroren war, ist sie nicht auf dem neuesten Stand. Clay verrät ihr allerdings nicht viel (vermutlich weiß er selbst nichts).

Tenchi, Ayeka und Mihoshi sind inzwischen in Shonga eingedrungen und irren dort umher. Schließlich werden sie festgesetzt.

Zero sitzt traurig in der Zentrale herum. Washuu erzählt Clay, wie sie herausgefunden hat, daß Zero nicht Ryouko ist: nämlich durch sein Logo, das er überall draufklebt (in Zeros Fall auf ihren Po). Außerdem ist es auf der Stirn von Shonga, dadurch wußte Washuu, wo die Zentrale ist. Dr. Clay ist außer sich (über seine eigene Blödheit wahrscheinlich). Er setzt dann Washuu mit einem elastischen Formenergiefeld fest, doch es war (mal wieder) nur Washuus Puppe! Die echte Washuu taucht auf und richtet ein Energieschwert auf Clay. Doch da greift Zero ein und entwaffnet Washuu. Clay schließt nun auch die richtige Washuu in ein Formenergiefeld ein.

Doch Zero warnt ihn: er solle Tenchi nicht in Gefahr bringen. Dr. Clay ist entsetzt über Zeros Eigenmächtigkeit und schaltet sie ab. Dann streitet er sich wieder mit Washuu, weil er damals von der Universität geflogen war und angeblich Washuu dafür verantwortlich gewesen sein soll, was diese allerdings vehement abstreitet: Clays Ehrgeiz sei allein daran Schuld gewesen. Dr. Clay will nun Washuu von Zero kopieren lassen, um an das Geheimnis der Edelsteine zu kommen. Doch da kommt Zero wieder zu sich und schießt Washuu frei. Jetzt ist Clay in Schwierigkeiten. Doch es gelingt ihm, mit einem Beiboot zu fliehen und das Schiff in ein Schwarze Loch zu verwandeln.

Tenchi, Ayeka und Mihoshi bekommen das natürlich auch mit, als das Schiff um sie herum zu Staub zerbröselt. Mihoshi freut sich: es ist das erste Mal, daß sie einem Schwarzen Loch so nahe kommt. Die Freude hält allerdings nichts so lange. Doch da projiziert Tenchi wieder die Light Hawk Wings und bewahrt sich und die anderen davor, im Nichts des Schwarzen Loches zu verschwinden. Dr. Clay sieht dem von Weitem zu und ist sehr erstaunt. Er verflucht Washuu, weil sie seine Pläne durchkreuzt hat. Wenigstens will die Informationen über Tenchi zu Lady Tokimi bringen, doch da taucht vor ihm Ryo Ohki auf!

Washuu übergibt den in ein Formenergiefeld eingesperrten Clay an Mihoshi, die ihn bei der GP abliefern wird. Dann verschmilzt Washuu Ryouko mit Zero. Auf ziemlich undurchsichtige Weise hat Zero Ryouko nicht nur kopiert, sondern ihre Gefühle abgetrennt. Und die sollen nun zu ihrer Besitzerin zurück. Und das geschieht auch sehr gründlich.

Zurück auf der Erde: Ryouko liest ein Manga. Als Washuu ruft: "Hallo, Tenchi", schmeißt sie es weg und rennt aus dem Haus, um ihn zu empfangen. Ayeka fragt Washuu, ob Tenchi denn nicht erst am Abend zurück komme. Washuu lacht. Sie hat Ryouko reingelegt. Diese steht inzwischen mit verliebtem Blick draußen und sagt zu sich selbst: "Wann werde ich endlich wieder normal?"

12. Folge: Here comes Jurai

Im Hauptquartier der galaktischen Polizei: Mihoshi hat Dr. Clay abgeliefert und meldet sich nun bei ihrem Chef ab. Der brüllt ihr noch ein paar Anordnungen hinterher, aber davon bekommt Mihoshi, die in Gedanken schon wieder halb auf der Erde ist, nichts mehr mit. Der Chef ist verzweifelt: seit er Mihoshis Vorgesetzter ist, geht es bei ihm nur noch rund. (Da geht es ihm wie Kiyone.) Immerhin hat Mihoshi einen außerst ausführlichen Bericht über all das, was seit Ryoukos Wiedererweckung passiert ist, abgeliefert. Dieser Bericht ist so heiß, daß der Chef ihn unter Umgehung seiner Vorgesetzten direkt an den Regierungsrat von Jurai sendet und dann vernichtet.

Auf der Erde: Tenchi fegt den Hof des Schreines. Ayeka verspritzt Wasser über der Erde. Da kommt eine Frau mit gemessenen Schritten die Treppen hoch. Oben fragt sie Tenchi nach dem Priester (Katsuhito). Tenchi meldet sie an. Als die Frau an Ayeka vorbeigeht, erkennt Ayeka sie als Funaho, Yoshos Mutter. Sie ist mehr als überascht. Und noch besser: wenn Funaho plötzlich da ist, dann ist ihre eigenen Mutter auch da. Funaho bestätigt das und Ayeka rennt los.

Yosho ist ziemlich entgeistert, als ihm plötzlich seine Mutter gegenübersteht, die er seit 700 Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch er freut sich auch.

Unten, im Haus: Es klingelt. Da sonst keiner aufmacht, überwindet sich Ryouko und öffnet die Tür. Sie kommt nicht mehr dazu, etwas zu sagen, da hat Misaki sie schon stürmisch an sich gedrück und als Sasami begrüßt. Ryouko schafft es zu sagen, daß sie nicht Sasami sei, doch erst als die richtige Sasami aus der Küche auftaucht, läßt Misaki sich überzeugen.

Dann kommt Ayeka. Als sie zu Misaki "Mami" sagt, lacht Ryouko sie aus. Doch das hätte sie besser nicht getan. Misaki ist nicht nur sehr stürmisch, sondern auch sehr resolut. Ryouko muß sich entschuldigen. Dann sieht Misaki Ryo Ohki in ihrer Form als Kaninchen-Miezekatze und ist mal wieder hingerissen (zum ungefähr 5. Mal in 10 Minuten).

Oben im Schrein: Katsuhito serviert seiner Mutter grünen Tee. Anders als die temperamentvolle Misaki ist Funaho eine sehr ruhige, bestimmte Frau. Dementsprechend unterkühlt zeigt sie auch ihre Freude über das Wiedersehen mit ihrem Sohn. Sie meint, er solle sich nicht länger verkleiden. Katsuhito verwandelt sich in Yosho. Er sagt, keiner hier hätte eine Ahnung, wie er in Wirklichkeit aussehe.

Vor der Tür kehrt Tenchi "ganz zufällig". Yosho verscheucht ihn. Funaho fragt, ob Tenchi nach Jurai passen würde. Yosho meint, wahrscheinlich ja. Funaho sagt, sie sei wegen Mihoshis Bericht zur Erde gekommen. Da Ryouko wieder erweckt worden sei, war ein Besuch der Jurais fällig. Sie und Misaki sind nur als Vorboten gekommen. Später wird auch der Imperator erscheinen. Funaho ist auch an den Edelsteinen interessiert, mit denen Washuu Ryouko ausgestettet hat und die später, im Schwert Tenchi eingebettet, Ryouko gebannt gehalten hatten.

Langsam nähern wir uns dem eigentlichen Grund des Jurai-Besuches, nachdem Funaho lange darum herum geredet hat. Yosho sagt, er habe erstaunt festgestellt, daß die Juwelen Lebensenergie an den Baum seines Raumschiffes Funaho abgeben, wodurch wiederum er am Leben erhalten werde. Also ist die Energie der Edelsteine von der gleichen Art wie die geheimnisvolle Energie des Hauses Jurai. Und somit gefährden sie deren Monopol. Und wegen dieser Energie konnte damals auch Ryouko mit Ryo Ohki die Abwehr Jurais durchbrechen und den Planeten angreifen. Das alles war schon länger vermutet worden, wurde aber erst jetzt durch Mihoshis hoch-geheimen Bericht bestätigt. Die Juwelen sollten sogar in der Lage sein, die Light Hawk Wings zu erzeugen. Damit ist die Katze aus dem Sack: es geht um Washuu, durch deren Genialität sich Jurai gefährdet sieht.

Tenchi geht mit Funaho die vielen Stufen vom Schrein zum Haus hinunter. Er ist ziemlich schüchtern. Da kommt ihnen Washuu entgegen, die schon (wie üblich) Bescheid weiß, was hier gespielt wird.

Unten: Ryo Ohki in ihrer menschlichen Gestalt macht Kunststückchen. Alle sind begeistert. Tenchi kommt. Misaki sieht ihn und schnappt ihn sich sofort, um ihn an sich zu drücken.

Oben: Washuu schickt Tenchi weg und spricht allein mit Funaho. Jurai-Schiffe sind die mächtigsten in der Milchstraße, können aber nicht massen-produziert werden. Ein Design wie Ryo Ohki hingegen könnte sehr wohl in großen Mengen erzeugt werden. Doch Washuu lehnt es strikt ab, Ryouko oder Ryo Ohki zu kopieren und Jurai oder sonst jemandem zu helfen. Immerhin ist Funaho mit dieser Antwort zufrieden.

Unten: Azusa, der Imperator kommt an. Er ist ein beeindruckender Mann und hat einen recht pompösen Auftritt. Er kommandiert kurz und knapp, daß Ayeka und Sasami mit ihm nach Jurai zu kommen haben. Jetzt sofort und damit Schluß. Doch die beiden weigern sich strikt. Yosho fragt, warum er und Tenchi nicht auch mit sollen. Doch Azusa hat an seinem Sohn, der vor 700 Jahren auf eine Erdenfrau geheirate hat, kein sonderliches Interesse. Funaho wendet ein, daß auch sie eine Erdenfrau sei, was Azusa in gewisse Verlegenheit bringt. Das sei etwas ganz anderes und überhaupt ...

Am Ende gibt Azusa nach: er hat für Ayeka einen Verlobten ausgesucht, aber wenn Tenchi ihn besiegen kann, dann dürfen sie und Sasami auf der Erde bleiben. Ryouko sieht eine hervorragende Möglichkeit, ihre lästige Konkurrentin Ayeka elegant loszuwerden. Doch da präsentert Misaki ihr die Rechnung über die Schäden ihres Überfalls vor 700 Jahren. Aber wenn Tenchi gewinnt, ist alles vergeben und vergessen. Ryouko überlegt es sich unter diesem Umständen blitzschnell anders und feuert nun Tenchi an.

Unterdessen ist auch Ayekas Verobter Serio materialisiert. Er ist ein aufgeblasener Fatzke, der Tenchi als Barbaren verspottet und todsicher ist, das Duell gegen ihn im Handumdrehen zu gewinnen. Die beiden Kontrahenten nehmen Aufstellung. Die anderen machen es sich mit Tee und Popcorn gemütlich. Dann werden wetten abgeschlossen. Alle wetten auf Tenchi, nur Washuu nicht: zu aller Überraschung setzt sie auf Mihoshi.

Und liegt damit goldrichtig, denn Mihoshi ist im Anflug. Sie macht die unvermeidliche Bruchlandung in den See. Die Flutwelle überspült alle, und als sich das Wasser verlaufen hat, steht Tenchi noch da, Serio nicht mehr. Tenchi hat gewonnen.

Azusa, Misaki und Funaho fliegen nach einem tränenreichen Abschied wieder ab. Azusa ermahnt Yosho noch, gut auf die Mädchen aufzupassen, dann wird er hochgebeamt. An Bord seines Schiffes ruft er: "Aber das war erts der Anfang".

Allerdings ist es zumindest das Ende der OAV.


Erstellt am 18.9.1997. Letzte Änderung: 20.2.2014