Prinzessin Tutu Kapitel des Junges - Zusammenfassung der Handlung Teil 14 - 26

14. Akt - Blumenwalzer

Eine Woche später.

Ahiru

Ahiru schwimmt wieder auf dem Teich und träumt von dem Prinzen, der inzwischen sein Herz - oder zumindest einen großen Teil davon - wiederhat. Sie ist erschrocken, daß sie wieder eine Ente ist, doch dann verwandelt sie sich erneut in das Mädchen Ahiru und tanzt mit Myuuto. Der verwandelt sich plötzlich in Fakia und nimmt die Stellung des Todes an - und dann wacht Ahiru auf.

Höchste Zeit, die Vögel zu füttern und dann in die Schule zu gehen.

Unterwegs fragt sie sich, was in der Zwischenzeit aus Ruu geworden ist. Kurz darauf begegnet sie Myuuto und Fakia, die beide einen recht glücklichen und zufriedenen Eindruck machen. Und Myuuto sagt zu ihr, sie sei seine einzige Freundin, mit der er über alles reden könne. Ahiru ist darüber aber nicht so glücklich wie sie sein sollte, denn sie hat ein schlechtes Gewissen, weil sie ihm nicht alles erzählt hat. Daß sie Prinzessin Chuchu ist, zum Beispiel.

Sie ist gerade dabei, sich zu überwinden und damit herauszurücken, doch Fakia hält sie mit einem Trick davon ab.

Er spricht dann mit Myuuto über Chuchu, und Ahiru kann heimlich mithören. Seltsamerweise meint selbst Myuuto, es wäre vielleicht besser, wenn er nicht weiß, wer Chuchu wirklich ist. Aber eines Tages werde sie kommen und es ihm sagen. Jetzt ist es für ihn aber wichtiger, daß er die restlichen Stücke seines Herzens zurückbekommt.

Fakia und Myuuto

*

Ahiru kommt zu spät zum Unterricht, und Neko-sensei schimpft sie wie üblich aus.

*

Alles wirkt friedlich, aber das ändert sich bald. Neko-sensei hält seiner Klasse einen Vortrag, wie wichtig Üben ist. Dann präsentiert er voller Stolz die Spitzenschuhe, die sein früherer Meister und Vorbild Nyadzinsky-sensei (eine Namens-Parodie auf Vaslav Nijinsky) ihm vor langer Zeit mal geschenkt hat. Und auch Nyadzinsky, der damals schon ein berühmter Tänzer war, war sich nicht zu schade, jeden Tag die Grundübungen zu wiederholen.

Ririe meint dazu mit Blick auf Ahiru, es gebe aber Schüler, die würden nie besser werden, egal, wieviel sie die Übungen wiederholten.

Mit Myuuto geht irgend etwas vor, und stöhnend schleppt er sich aus dem Saal. Später findet Fakia ihn im Bett, aber Myuuto weiß selbst nicht so recht, was auf einmal mit ihm los ist.

Myuuto springt aus dem Fenster

Und Neko-sensei findet seine kostbaren Schuhe zerstückelt in seinem Zimmer liegen. Ahiru und die anderen kommen dazu, und seltsamerweise muß Ahiru dabei an Myuuto denken. War er es, der Neko-sensei diese Grausamkeit angetan hat? Sie macht sich sofort auf die Suche nach ihm.

Oben in ihrem Zimmer erzählt Myuuto inzwischen Fakia, daß er Neko-senseis Schuhe zerschnitten hat.

*

Derweil stattet Ruu jemandem einen Besuch ab. Dieser Jemand ist ihr Vater, die gigantische Monster-Krähe, gegen die damals Myuuto gekämpft hat, die nun irgendwo versiegelt ist und auf den Tag ihrer Befreiung wartet. Übrigens soll ausgerechnet Chuchu es sein, die dieses Ungeheuer wieder befreit.

Die Krähe jedenfalls hat Ruu etwas von ihrem Blut gegeben, und Ruu hat damit den Stein der Liebe getränkt, so daß in Myuuto jetzt auch Krähenblut fließt. Von nun an steht er ständig auf der Kippe zwischen einem Helden und einem Monstrum. Zweck der Übung: wie bisher auch schon versucht Ruu Myuuto dazu zu bringen, nur sie zu lieben und niemand anderen. Und wenn er zu einer Krähe wird, kann er sie, die Tochter des Krähenkönigs, endlich aufrichtig lieben. Zumindest stellt Ruu sich das so vor, und ihr Vater bestärkt sie natürlich darin.

Myuuto hat sich wirklich verändert. Er diskutiert noch ein bißchen mit Fakia herum und läßt sich dann aus dem Fenster fallen. Ahiru verwandelt sich in Chuchu und rettet ihn, aber für alle anderen hat es so ausgesehen, als habe Fakia ihn aus dem Fenster gestoßen, und ein großer, wunderschöner weißer Vogel habe ihn dann gerettet und sanft nach unten getragen.

15. Akt - Coppelia

Ahiru brütet die ganze Nacht, warum Myuuto sich aus dem Fenster gestürzt hat. Und Fakia geht es nicht viel besser.

Am nächsten Tag werden Myuuto und Fakia zu Neko-sensei einbestellt. Denn inzwischen geht das Gerücht, Fakia habe Myuuto aus dem Fenster gestoßen. Doch Myuuto sagt, es sei ein Unfall gewesen. Aber die Art, wie er es aussagt, deutet stark darauf hin, daß er für seinen alten Freund lügt. Offiziell ist Fakia damit entlastet, nur muß er aus dem gemeinsamen Zimmer ausziehen, doch jetzt glauben natürlich erst Recht alle, er sei ein Krimineller geworden. Ririe und Pike finden das wahnsinnig spannend.

Pike ist in Myuuto verknallt

Myuuto geht davon, und Ahiru schleicht ihm hinterher. Irgend etwas stimmt mit ihm nicht. Plötzlich steht Pike vor ihm und sagt, sie finde es zwar sehr heroisch, daß er für Fakia gelogen habe, aber was, wenn das wieder passiere? Und dann erzählt sie, wie sie diesen Fall und Myuutos Rettung erlebt hat: ein großer weißer Vogel, wie der Gott des Tanzes, hat Myuuto sanft auf die Erde getragen. So sieht Chuchu also "von außen" aus.

Myuuto geht davon und verschwindet plötzlich. Nur eine schwarze Feder bleibt zurück.

Ahiru marschiert in die Bibliothek zu Fakia und brüllt alles heraus, was sie gesehen hat. Die Leute ermahnen sie, gefälligst leise zu sein. (Hier sehen wir übrigens zum ersten Mal Autor-san, der in den letzten Folgen eine große Rolle spielen wird.) Ahiru und Fakia fragen sich, was mit Myuuto passiert sein könnte.

Da steht plötzlich Ruu vor dem Gebäude, als wäre nie etwas passiert. Fakia nimmt sie auf wenig rücksichtsvolle Art ins Kreuzverhör, was seinen ohnehin schlechten Ruf als Bösewicht noch weiter nach unten zieht. Myuuto geht dazwischen, doch Fakia knallt ihm eine.

Myuuto und Pike

*

Ruu besucht ihren Monster-Vater und tröstet ihn: bald schon werde er befreit sein, denn der Prinz sei gerade dabei, reine Herzen einzusammeln, die sie ihm dann opfern wird. Die Krähe ermahnt Claire aber, sie dürfe nie wieder versuchen, Prinzessin Chuchu daran zu hindern, Myuuto Stücke seines Herzens zurückzugeben, denn gerade diese Stücke sind es, die die Krähe versiegelt halten.

*

Ririe rennt zu Ahiru und eröffnet ihr begeisternde Neuigkeiten: Fakia ist für eine Woche von der Schule suspendiert und hat Stubenarrest bekommen. Und noch besser: Myuuto trifft sich anscheinend mit Pike. Ririe schleppt Ahiru auch sogleich zum Treffpunkt der beiden ab, so daß sie es selbst sehen kann. In der Tat ist Pike Myuuto bereits völlig verfallen. Doch wie ist es umgekehrt? Ahiru hat starke Zweifel, daß Myuuto so etwas wie Liebe für Pike empfindet.

Derweil sitzt Fakia mal wieder in der Bibliothek und studiert alte Bücher. Da erscheint Claire, um ihn zu verhöhnen. Er sei ein toller Ritter, der nicht mal gestorben sei, als seine Zeit um war. Alles, was er jetzt noch tun könnte sei, Bücher zu lesen. Und freizügig erklärt sie ihm, was sie mit Myuutos Herz gemacht hat, nämlich mit dem Blut ihres Vaters zu verseuchen, so daß er selbst zu einer Krähe werde. Und er werde für die Krähe reine Herzen finden und opfern. Und Fakia kann nichts dagegen unternehmen, denn das heilige Schwert, mit dem man Myuuto stoppen und sein Herz wieder herausschlagen könnte, ist ja zerstört worden, und zwar durch Fakia selbst. Armer Ritter.

In der Nacht trifft Pike sich dann mit Myuuto. Er hypnotisiert sie und befiehlt ihr, ihm ihr Herz zu geben. Doch das verhindert Prinzessin Chuchu. Mit ihrem Tanz bricht sie den Bann, und außerdem kann Myuuto auch nicht mit voller Kraft kämpfen, weil er noch lange keine Krähe ist, sondern zum großen Teil immer noch ein Mensch. Er fleht Chuchu sogar um Hilfe an, doch was kann sie tun?

*

Ahiru liefert Pike zuhause ab, und die wundert sich am nächsten Morgen, was eigentlich mit ihr los war.

16. Akt - Gebet einer Jungfrau

Ahiru klopft bei Ruu an die Tür, aber niemand öffnet. Ahiru macht sich große Sorgen.

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Pike, Ahiru und Ririe

Am nächsten Morgen sind zumindest Pike und Ririe wieder wohlauf. Pike wundert sich, was sie an Myuuto gefunden hat, schließlich ist sie doch ein Fan von Fakia. Da kommt Myuuto anmarschiert, und in seinen Armen trägt er Ruu, die anscheinend bewußtlos ist.

Neko-sensei kündigt ein großes Kulturfest an. Da Ruu verletzt ist, hat Myuuto angekündigt, als seine Partnerin die Gewinnerin eines Ballett-Wettbewerbes zu wählen. Und die zweite Siegerin muß Neko-sensei heiraten.

Ahiru kümmert sich aber erst mal nicht darum, sondern schleicht Myuuto nach. Und siehe da: Ruu ist völlig gesund. Anscheinend verfolgen die beiden einen bestimmten Plan. Dann verschwinden sie auf ihre unheimliche Art. Auf der Suche nach ihnen läuft Ahiru umher und begegnet schließlich einem schönen Mädchen namens Freya (gesprochen von Noto Mamiko), das in einem riesigen Garten die Blumen gießt und für ihr schönes Blühen betet.

Ahiru ist von Freyas Eleganz und Schönheit ganz hingerissen, da taucht plötzlich eine seltsame Figur auf, die immer "zura" sagt und Ahirus Schwanz sucht! Die Figur heißt Uzura und ist enttäuscht, daß Ahiru (als Mensch) keinen hat. Als Ente allerdings schon, und nachdem sie sich aus Versehen verwandelt hat, findet Uzura den Bürzel endlich und ist zufrieden. Und Ahirus Zurück-Verwandlung in einen Menschen ist auch sehr spannend.

Freya und Myuuto

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Freya tanzt. Sie übt für den Ballett-Wettbewerb. Myuuto kommt in den Saal. Anscheinend hat er sie als nächstes Opfer auserkoren und fackelt nicht lange. Prinzessin Chuchu kann gerade noch verhindern, daß er ihr Herz stiehlt.

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Und dann ist der Tag des Ballett-Wettbewerbes gekommen. Die Schüler haben draußen eine Bühne aufgebaut, und die Mädchen tanzen nun eins nach dem anderen vor. Ahiru versucht, auf Freya aufzupassen, denn sicher ist Myuuto noch immer hinter ihrem reinen Herzen her. Irgendwie landet sie beim Schmied, und plötzlich steht Uzura hinter und Fakia vor ihr.

Freya

Uzura ist kein gewöhnliches Mädchen, nicht mal ein Mensch. Charon hat sie aus den Überresten von Edel gemacht, also ist sie eine Puppe. Ahiru ist ziemlich überrascht, aber sie freut sich auch, daß Edel nicht völlig verschwunden ist. Auch wenn Uzura sich an ihr früheres Leben nicht erinnert, sondern einfach nur Uzura ist. Dann erzählt sie Fakia, warum sie gekommen ist. Und sie fragt Fakia, was mit Myuuto eigentlich passiert ist. Fakia weiß es inzwischen ja von Claire, aber er bringt es nicht über sich, es Ahiru zu sagen.

Die beiden gehen dann zurück zum Wettbewerb. Der entscheidet sich dann kurz darauf: Gewinnerin wird Freya, und Neko-senseis Braut wird ein Faultier (oder so etwas ähnliches). In Panik ergreift Neko-sensei die Flucht.

Und wieder muß Chuchu eingreifen, tanzen und dadurch verhindern, daß Myuuto Freyas Herz stiehlt. Auch Fakia stürzt sich auf Myuuto, aber dabei kommt nicht viel heraus. Dafür erscheint Claire. Chuchu will wissen, was sie mit Myuuto angestellt hat, aber sie antwortet, daß Chuchu es war, die das angerichtet hat, indem sie nämlich Myuuto dieses Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das halt leider, leider mit dem Blut der Monsterkrähe getränkt war. Dann verschwindet Claire mit Myuuto.

Aber wenigstens Freya ist gerettet.

17. Akt - Carmen Aragonaise

Ruus dämonischer Vater ist ungehalten, weil Ruu beziehungsweise Myuuto ihm immer noch keine reinen Herzen gebracht haben.

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Ririe und Pike meinen zu Ahiru, Myuuto habe sich ziemlich verändert in der letzten Zeit. Oder vielleicht hat er ja eine neue Freundin, wer weiß. Ahiru kennt die wahren Umstände, und die bedrücken sie ziemlich. Und dann stehen die drei plötzlich vor einem sehr seltsamen Mann. Er hält sich für den schönsten und tollsten Mann in der Stadt (oder auf der Welt, was in dieser Geschichte mehr oder weniger dasselbe ist), lehnt auf einem geschmückten Stier und begrüßt Ahiru auf französisch.

Femio

Pike und Ririe hauen ab, dafür schenkt der Typ Ahiru eine rote Rose. Dann erklärt er, er liebe alle und werde von allen geliebt, und qualifiziere sich damit als ein wahrer Prinz. Ahiru ist über diesen völlig überdrehten Burschen, der übrigens Femio heißt, ziemlich erstaunt und verwandelt sich sogar vor Schreck in eine Ente. Zumindest entkommt sie Femio damit erst mal. Dafür bekommt sie mit, wie Ruu und Myuuto sich über die reinen Herzen unterhalten, die Ruu ihrem Vater bringen muß. Und einen Moment, nachdem Myuuto gegangen ist, erscheint Femio wieder. Als er Ruu sieht, ist er ganz hingerissen, und dieses Gefühl beruht sogleich auf Gegenseitigkeit. Denn: Myuuto kommt immer Prinzessin Chuchu in die Quere. Also wird diesmal Claire versuchen, ein Herz zu rauben. Das von diesem Trottel nämlich.

Femio platzt sogar in Neko-senseis Klasse, schnappt sich Ruu und tanzt für die Mädchen. Neko-sensei ist entsetzt, denn Femio ist in seiner untersten Klasse. Dafür hat er aber umso mehr Selbstvertrauen. Und irgend etwas bringt er auch in Myuuto zum Ansprechen. Er nimmt die Pose der Liebe ein und bricht dann zusammen. Jeder rätselt, an wen diese Pose wohl gerichtet war.

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In der Bibliothek studiert Fakia wieder mal die üblichen Bücher, doch jedes, das ihn interessiert, hat die hintersten Seiten herausgerissen. Fakia rätselt, warum, und wer das gemacht habe. Dann bekommt er Besucht von Uzura, die ihn fragt, was es bedeute, daß Ahiru eine love-love-Beziehung habe.

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Claire und Femio

Femio sinniert in seiner temperamentvollen Art über seine Sünden. Als er gerade auf dem Boden liegt, erscheint Ruu bei ihm und nimmt ihn mit zu einem geheimen Treffpunkt. Ahiru beobachtet das zufällig, und sie ahnt, was Ruu vorhat.

Ruu führt Femio an einen unheimlichen Ort und fragt ihn, ob er sich fürchte. Femio antwortet, Furcht stehe ihm nicht, er fürchte sich nur vor seiner eigenen Schönheit.

"Und wenn ich erst dein Herz habe, wirst du nicht mal mehr das fürchten", flüster Ruu daraufhin. Dann versucht sie Myuutos Hypnose-Methode: ob Femio nur sie allein lieben und ihr sein Herz geben wolle?

Voller Panik eilt Ahiru durch die Stadt, um Femio zu retten. Die über dem Gebäude kreisenden Krähen weisen ihr den Weg.

Doch sie braucht sie keine Sorgen zu machen. Was bei Myuuto so einfach funktioniert, darin versagt Ruu. Sie kann nicht einen Mann dazu bringen, nur sie zu lieben. Schon gar nicht einen Irren wie Femio, der nur sich selbst liebt. Deshalb hat Myuuto sie vorher auch ausgelacht. er hat gewußt, daß es so ausgehen wird.

18. Akt - Egmont Ouvertüre

In dieser Folge geht es um einen Geisterritter, von dem Fakia in letzter Zeit öfters träumt. Und es sind keine angenehmen Träume.

Auch Pike und Ririe versuchen Ahiru mit dieser Geschichte zu erschrecken, doch davon bekommt Ahiru gar nichts mit, weil sie mit ihren Gedanken ganz woanders ist. Aber sie ist auch nicht bei Fakia, der heute wieder zur Schule gehen wird. Dort erwarten die drei aber ein paar seltsame Figuren: einige Mitschüler aus der Theatergruppe sind auf einer Art Selbstfindungstrip, haben sich komische Sachen angezogen und benehmen sich noch komischer.

Ahiru bei der Theatergruppe

Einige der Mädchen bitten Ahiru, Myuuto zu fragen, ob er nicht bei ihrem Theaterspiel mitmachen könnte. Ahiru meint aber, Fakia sei dafür viel besser geeignet. (Denn sonst würde er sicher wieder versuchen, ein Herz abzugreifen.) Also nimmt sie das Skript entgegen und drückt es Fakia in die Hand. Es geht dabei um einen Geisterritter, den Fakia spielen soll, und Fakia schimpft Ahiru deswegen natürlich aus. Sie hat es schließlich nicht einmal vorher gelesen. Und schlimmer noch: es ist anscheinend nur die erste Hälfte.

Fakia faßt Ahiru die Geschichte kurz zusammen: der Ritter war der stärkste Held seines Landes, das er um jeden Preis beschützen wollte. Um seinen König zu verteidigen, metzelte er sogar seine Geliebte, die eine feindliche Spionin war, nieder. Die verfeindeten Reiche schlossen jedoch irgendwann Frieden, und so wurde der Ritter nicht mehr gebraucht und als unerwünschtes Element verbannt. Er starb dann, aber sein Geist wandert noch heute durch die Welt auf der Suche nach etwas, das er beschützen kann.

Eine Schlange (in Schuluniform) hat das Originalbuch kürzlich beim Saubermachen gefunden, und seitdem sind auch diese Gerüchte über den "echten" Geisterritter wieder aufgetaucht.

Fakia sagt zu, die Rolle zu spielen, aber er hat ein sehr seltsames Gefühl dabei.

*

Ruu besucht mal wieder ihren Vater, der gierig nach einem Herzen verlangt. Ruu erzählt ihm, sie habe selbst versucht, eins zu bekommen, doch ihr Vater antwortet, das sei sinnlos: außer dem Prinzen und ihm selbst würde niemand Ruu jemals lieben, also würde sie auch niemals ein Herz erbeuten können.

Der Geisterritter und Fakia

*

Bei den Proben spielt Fakia den Geisterritter sehr überzeugend, und die Mädchen sind ganz begeistert. Doch dann geht er kommentarlos davon. Draußen zieht dichter Nebel auf. Der Geisterritter ist im Anmarsch. Und irgendwo da draußen schleicht auch Ahiru herum, die sich in dem dichten, unheimlichen Wald, der plötzlich in der Geschichte erscheinen ist, verlaufen hat. Der Geisterritter kommt angaloppiert, und Ahiru fürchtet sich zu Tode. Zum Glück beachtet er sie gar nicht und reitet weiter. Dafür leuchtet Ahirus Stein mal wieder rot auf. In dem Ritter steckt also ein weiteres Stück von Myuutos Herzen.

Als nächstes kommt Fakia angeritten. Er ist entschlossen, gegen den Geist zu kämpfen, damit dieser das Stück freigeben kann und seinen ewigen Frieden findet. Und so kommt es zum Duell zwischen den beiden, unter den Augen von Myuuto.

Doch plötzlich erscheint Chuchu und verschwindet mit dem Geisterritter im Nebel. Fakia rechnet schon damit, das Mädchen nie wiederzusehen, und in der Tat geht der Geist rücksichtslos mit dem Schwert gegen Chuchu vor, doch die besiegt ihre Angst. Und sie ist es auch, die dem Ritter schließlich seinen Frieden und Myuuto ein weiteres Stück seines Herzens bringt, diesmal den Stolz.

Danach sammelt Fakia die völlig erschöpfte Ahiru ein und bringt sie erst mal nach Hause.

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Eine finstere Gestalt stiehlt das Buch mit der Geschichte des Geisterritters. Drosselmeyer ist über diesen Vorfall sehr erregt.

19. Akt - Ein Sommernachtstraum

Ahiru erwacht (als Ente) in Fakias Zimmer. Fakia steht erstarrt neben ihr. Die Zeit ist stehengeblieben, und das passiert immer, wenn Drosselmeyer erscheint.

Ahiru

Alle Stücke von Myuutos Herzen, die in anderen Menschen gesteckt haben, sind ihm nun zurückgegeben. Aber es gibt noch weitere, nämlich diejenigen, die die Krähe versiegelt halten. Verzweifelt fragt Ahiru, was jetzt tun soll und wie sie Myuuto von dem Einfluß des Blutes der Krähe befreien kann, aber Drosselmeyer ist schon wieder weg.

Ahiru erzählt Fakia dann, was sie erfahren hat, und der zieht die einfache Schlußfolgerung: wenn Chuchu Myuuto die Splitter, die die Monsterkrähe versiegelt halten, nun auch noch zurückbringt, dann beginnt der große Kampf. Myuuto habe sich darauf vorbereitet, aber wenn Ahiru das nicht ertragen könne, dann sollte sie besser aufhören, sich in Chuchu zu verwandeln.

*

Ririe ist nicht davon abzubringen, daß Ahiru heimlich in Fakia verliebt ist (was wahrscheinlich sogar stimmt), und deshalb hat sie für sie einen Liebesbrief geschrieben. Praktischerweise gibt es an der Schule ein Wesen namens Bottom-san, das solche Briefe zustellt, wenn das jeweilige Mädchen selbst zu schüchtern ist. Denn angeblich hat Bottom-san die Fähigkeit, die Gefühle anderer Menschen zu erkennen. Ahiru wünscht sich, sie könnte das auch und wüßte, was Fakia für sie empfindet.

Inzwischen taumelt Myuuto gequält durch die Straßen und kämpft gegen den Einfluß des Bösen in ihm an. Er erhofft sich Erlösung, wenn er alle Stücke seines Herzens zurückbekommt. Später statten Claire und ihre Gefolgschaft ihm einen Besuch ab, und Claire tanzt für ihn und bittet ihn, als ihr Prinz zu ihr zurückzukehren. Nur so könne er von seinen Leiden erlöst werden.

Myuuto und Hermia

*

Ahiru streunt auch durch die Gegend und sucht Bottom-san. Als die plötzlich vor ihr steht, erschrickt Ahiru fast zu Tode, den Bottom-san sieht äußerst seltsam aus, wie ein großer Esel (wahrscheinlich eine Anspielung auf die Handlung des Sommernachtstraumes). In Wirklichkeit ist es aber nur ein Mädchen unter einer schrillen Maske und heißt Hermia. Sie verspricht Ahiru, ihren Brief auszuliefern, doch die schnappt ihn sich wieder, weil ihr das zu blöd vorkommt.

Die beiden unterhalten sich aber dafür sehr nett, und Hermia erzählt Ahiru ein bißchen von sich. Sie will denen, die unglücklich verliebt sind, helfen. In letzter Zeit habe Myuuto ungewöhnlich viele Liebesbriefe bekommen, aber Hermia fragt sich, ob die Wünsche all dieser Mädchen wohl in Erfüllung gehen werden.

Ahiru erfährt auch, daß Hermia selbst unglücklich verliebt ist, in einen Oberschüler aus dem Bildhauer-Kurs namens Lysander.

Später trifft Ahiru diesen Lysander, aber er sieht nicht aus wie jemand, in den man sich verknallt, sondern eher wie ein Erpresser von der Mafia

Während Ahiru Fakia dann einen kleine Besuch in der Bibliothek abstattet, wo Fakia wieder mal Bücher wälzt, deren letzte Seiten herausgerissen sind, schnappt sich Myuuto Hermia und schleppt sie zu einem Treffen ab. Ahiru erfährt das kurz darauf und kann sich schon sehr gut vorstellen, um was es Myuuto dabei geht. Und genauso ist es auch: als Chuchu kann sie gerade mal wieder verhindern, daß Myuuto sich Hermias Herz unter den Nagel reißt.

Myuuto wird also mal wieder ausmanövriert, und Chuchu bringt Hermia sogar dazu, Lysander ihre Liebe zu gestehen. Und siehe da, aus den beiden wird ein glückliches Pärchen.

20. Akt - Die verkaufte Braut

Fakia brütet wieder einmal über einem Buch. Einem Buch mit herausgerissenem Ende. Da steht plötzlich eine schöne junge Frau hinter ihm und begrüßt ihn mit einem Kuß. Wie sich herausstellt, heißt sie Rätsel (die Fansubber haben daraus "Rachel" gemacht - gesprochen von Yoshida Sayuri) und ist so was wie eine ältere Schwester für Fakia. Die beiden treffen kurz darauf Ahiru. Rätsel ist sehr nett und lädt Ahiru ein, sie beide zu Fakia nach Hause zu begleiten: zu Charon, dem Schmied, wo Fakia aufgewachsen ist.

Rätsel-san und Ahiru

Der alte Schmied hat Rätsel anscheinend schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen und freut sich sehr, daß sie wieder da ist.

Ahiru hat befürchtet, Rätsel sei womöglich Fakias Freundin, doch anscheinend verhält es sich etwa anders: Rätsel ist in zwei Männer verliebt und will einen davon heiraten. Sie weiß nur noch nicht welchen. Einer der beiden heißt Hans, der andere ist Charon.

Später läßt sie sich von Ahiru zur alten Mühle, wo sie zur Zeit wohnt, begleiten und meint, Fakia habe wirklich Glück, so ein niedliches Mädchen zu haben. Ahiru wird ganz verlegen. Dann erzählt sie Ahiru etwas erstaunliches: früher schrieb Fakia gerne Geschichten, und meistens wurden diese wahr. Doch seit er von Charon aufgenommen wurde, hat er nie wieder geschrieben. Mehr will Rätsel nicht sagen, doch Ahiru reicht das schon: könnte nicht Fakia etwas über Myuuto schreiben, das ihn rettet oder so?

Sofort rennt sie zu Fakia, der entschlossen ist, Myuuto mit seinem Schwert zu beschützen. Obwohl er weiß, daß er das nicht kann. Dennoch reagiert er sehr abweisend und fast panisch, als Ahiru mit ihrem neuen Vorschlag ankommt.

*

Myuuto übt in der Akademie und tanzt einen dämonischen Tanz, als plötzlich Rätsel vor dem Fenster steht. Die beiden unterhalten sich über sich selbst, die Liebe und das Heiraten. Myuuto versucht, sich Rätsels reines Herz zu schnappen, doch zumindest beim ersten Versuch kommt er damit nicht weit.

die Krähen über Kinkan-Stadt

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In ihrer Enttäuschung läuft Ahiru wieder zu Rätsel. Warum Fakia sich weigere, eine Geschichte zu schreiben, die Myuuto rettet? Doch Rätsel erzählt ihr etwas aus Fakias Vergangenheit. Vor langer Zeit wurde die Stadt vom zahllosen Krähen heimgesucht. Fakia wollte seine Stadt retten und schreib eine Geschichte, in der er als Held die Krähen besiegte. Daraufhin passierte irgend etwas schreckliches, und Fakia hörte von diesem Moment auf zu schreiben.

Kaum ist Ahiru weg, steht Myuuto vor Rätsel. Doch die Krähen, die zusammen mit ihm über der alten Mühle erscheinen, verraten ihn. Ahiru verwandelt sich in Prinzessin Chuchu und eilt Rätsel zu Hilfe. Die ist verzweifelt: ihr Hans glüht vor Liebe zu ihr, doch immerzu muß sie an Charon denken, der aber noch nie gesagt hat, daß er sie liebt. Das macht sie zu einem leichten Opfer für Myuuto. Doch Chuchu kann ihrem Herzen Trost und Ruhe zurückgeben und sie retten.

Auch Fakia ist dazugekommen und brüllt Myuuto an, wenn er Rätsel etwas antue, werde er ihm das nicht verzeihen. Und dann gehen die beiden mit Schwertern aufeinander los. Fakia ist praktisch chancelos, weil er nicht den Willen hat, Myuuto ernstlich zu bekämpfen oder gar zu töten, und sich nur verteidigt. Dann aber gewinnen die menschlichen Gefühle in Myuuto mal wieder die Oberhand über das Krähenblut, und er gibt auf und verschwindet.

*

Fakia setzt sich hin und fängt an zu schreiben: eine Geschichte für Rätsel.

Rätsels Hans taucht auf, um sie abzuholen und zu heiraten. Rätsel ist glücklich.

21. Akt - Lieder ohne Worte

Ahiru trifft Fakia in der Bibliothek und erfährt, daß er noch nicht angefangen hat, die Geschichte von Myuuto zu schreiben. Und es sieht auch nicht direkt danach aus, als würde er bald anfangen. Irgendwie scheint ihm die Sache nicht geheuer zu sein.

Ruu und Myuuto

Später leiht Fakia sich ein paar Bücher aus. Die Bibliothekarin - eine Fledermaus - gibt ihm noch ein weiteres Buch mit, das für ihn hinterlegt wurde. Und zwar von Autor-san aus der Musik-Klasse. Fakia kommt die Sache ziemlich verdächtig vor.

*

In Ahirus Ballett-Klasse beginnt heute der Unterricht in Spitzentanz. Vor allem Pike und Ririe sind schon ganz aufgeregt: der Traum einer jeden Tänzerin, jedoch auch die Zeit der Qualen und der gebrochenen Zehennägel. Ahiru bekommt davon aber nur wenig mit, sie ist mit ihren Gedanken ganz woanders. Und weil das eigentlich immer so ist, schließt Neko-sensei sie von diesem Teil des Unterrichtes aus.

*

Fakia sucht und findet Autor-san. Der ist ein fast unheimlicher Junge, der behauptet, einiges über Drosselmeyer zu wissen, und über Fakias Fähigkeit, Geschichten schreiben zu können, die wahr werden. Doch während die beiden sich unterhalten, schleichen draußen vermummte Gestalten umher, die schon in den vorherigen Folgen immer mal wieder ganz kurz erschienen sind. Hinter einer davon ist auch Ahiru her, doch der Weg führt sie dann statt dessen in das Musikzimmer, wo Autor und Fakia sich gerade unterhalten (oder bessergesagt anknurren, denn sie können sich eigentlich vom ersten Moment an nicht leiden).

Autor erwähnt auch die Bücher mit den herausgerissenen Enden. Das ist das Werk derer, die verhindern, daß diese Bücher Wirklichkeit werden. Dann bietet er Fakia an, ihm zu der Macht von Drosselmeyer zu verhelfen. Dazu muß Fakia sich aber all seinen Befehlen unterwerfen. Ahiru findet das empörend und rennt dazwischen. Doch Fakia ist einverstanden.

*

Wie verabredet, erscheint Fakia am nächsten Tag bei Autor. Er hat Ahiru dabei, doch die wirft Autor gleich mal raus und schleppt Fakia allein mit in sein Haus. Dort befindet sich allerhand seltsames Zeug, das angeblich Drosselmeyer persönlich gehört hat und das Autor als Heiligtum verehrt. Dementsprechend schräg benimmt er sich auch. Doch dann rückt er damit heraus, daß Fakia ein direkter Nachfahre von Drosselmeyer ist, genau wie er (vielleicht) selbst. Fakia ist schockiert.

Chuchu hat Fakia gerettet

*

In der Schule geben Ruu und Myuuto ein Vortanzen. Ruu beherrscht den Spitzentanz meisterlich, ganz im Gegensatz zu Ahiru, die nur als Chuchu perfekt tanzen kann. Doch dann geht etwas schief, und Myuuto wird sehr wütend. Ruu wollte nämlich seine Hand ergreifen, doch die war, zumindest in ihrer Vision, plötzlich ein schwarzer Flügel. Myuuto brüllt sie an, und Ruu rennt aus dem Saal. Ahiru rennt zu Autors Haus, wo Fakia gerade umkippt. Er hat dort drei Tage lang im Stehen meditiert, ohne Essen und Schlaf. Aber Autor glaubt nun mal an diesen Käse.

In der Nacht führt er Fakia und Ahiru zu einem Ort, an dem vor langer Zeit eine verwunschene Eiche stand. Die ist zwar längs gefällt, ihr Geist ist aber noch da. Autor platzt fast vor Stolz, daß er in der Lage ist, die Stimme dieses Geistes zu hören. Doch als Fakia es versucht, geht eine so starke Energie durch ihn, daß Autor wie eine Puppe davongeschleudert wird. Fakia verwandelt sich dann selbst in den alten Baum. Dabei hat er seltsame Visionen.

Ahiru verwandelt sich und schafft es, Fakia wieder zurückzuholen, bevor er endgültig von dem Baum absorbiert wird.

22. Akt - Das große Tor von Kiew

Ruu und Ahiru

Ahiru ist beeindruckt: Fakia hat sein Schwert weggeworfen. Jetzt spricht er wieder mit dem Geist der alten Eiche, und bereitet sich auf seinen Auftrag vor. Es wird auch Zeit, denn Myuutos Krähenblut gewinnt mehr und mehr die Oberhand. Und hinter Fakia sind die Vermummten her. Und Ahiru kommt mal wieder zu spät zum Unterricht. Doch auf dem Weg dorthin wird sie erneut aufgehalten: Ruu sitzt auf dem Balkon, und das sieht ziemlich gefährlich aus. Ahiru rennt hoch und versucht dann, zu Ruu hinüberzubalancieren. Gefährlich ist das in der Tat aber nur für Ahiru, denn Ruu kann sich ja jederzeit in eine Krähe verwandeln und davonfliegen. Was sie dann auch tut.

Und weil sie deswegen noch später zur Schule kommt, nimmt Neko-sensei sie mal beiseite. Doch irgendwie redet er über etwas ganz anderes, nämlich das Gefühl, nichts machen zu können, und was man dagegen tun kann. Zum Beispiel ihn heiraten! Doch das bekommt Ahiru schon fast nicht mehr mit. Schließlich ist sie für Myuuto als Mensch in dieser Welt. Sie rennt los und sucht die verbliebenen Stücke von Myuutos Herzen. Unterwegs trifft sie Myuuto, dessen Schatten bereits wie eine Krähe aussieht. Vor Schreck verwandelt sie sich in eine Ente und geht in dieser Form zu Myuuto, der ihr sein Herz ausschüttet. Vor allem kämpft er immer noch verzweifelt gegen das Krähenblut in ihm. Und er hofft, diesen Kampf gewinnen zu können, wenn er alle Stücke seines Herzens zurück hat. Also heißt es für Ahiru sich ranhalten.

*

Chuchu

Autor-san steht vor dem Bibliothekar und beschwert sich im Grunde darüber, daß Fakia statt seiner sozusagen der Auserwählte ist. Der Bibliothekar ist, wie wir später noch erfahren werden, ein mächtiger und gefährlicher Mann. Er ist der Anführer der Vermummten, und er weiß alles über Drosselmeyer. Doch er schickt Autor wieder weg, weil dieses Wissen zu gefährlich ist.

Autor, eingebildet, wie er nun mal ist, stapft fluchend und maßlos enttäuscht durch die Straßen. Da kommt es zu einer denkwürdigen Begegnung: er stolpert über die verzweifelte Ruu. Es ist sowas wie Liebe auf den ersten Blick. Doch erst mal denkt Ruu daran, sich Autors Herz zu schnappen, und nimmt ihn mit in die Finsternis. Autor interessiert sich aber überhaupt nicht für die Gefahr, sondern schwafelt Ruu mit seinen Weisheit voll, daß sie alle von Drosselmeyer kontrolliert würden usw. Ruu weiß das, aber es spielt für sie keine Rolle. Autor ist überzeugt, der Berufene zu sein, der den Gang der Welt ändert, doch Ruu denkt sich, das werde er sicherlich, aber als Futter für ihren Vater.

Irgendwann hört Autor auf, über seine Phantastereien zu quasseln. Statt dessen sagt er, daß er Ruu liebe. Das rettet ihm das Leben, denn das Mädchen bringt es nicht mehr über sich, Autor auszuliefern. Sie schickt ihn weg, in Sicherheit.

*

Fakia, der wieder mit der Eiche spricht, bekommt Besuch. Die Vermummten, die Leute der Bücher, sind gekommen, um ihn unschädlich zu machen, denn sie fürchten seine Macht. Sie wollen mit ihm genau dasselbe machen, was sie mit Drosselmeyer gemacht haben, nämlich seine Hände abhacken. Drosselmeyer ist daran gestorben, und Fakias Chancen stehen sicherlich auch nicht besser. Die Vermummten haben praktischerweise ihre Hackebeilchen schon dabei. Sie erklären Fakia, daß sie es waren, die aus den Büchern die letzten Seiten herausgerissen haben, um gefährliche Geschichten daran zu hindern wahr zu werden. Jetzt wird Fakia einiges klar. Die Männer nehmen ihn mit.

Chuchu von außen

*

Ahiru hat die ganze Stadt erfolglos abgesucht und sinkt nun an einem der Stadttore erschöpft zusammen. Da leuchtet ihr Stein. Sie überlegt, daß die Stücke wohl dahinter sein müßten. Aber ... was ist dahinter? Sie selbst war noch nie außerhalb von Kinkan-Stadt. Eigentlich gibt es außerhalb der Tore und der hohen Stadtmauer überhaupt nichts. Die ganze Welt ist nur innen, und wenn jemand neues erscheint, dann nicht dadurch, daß er durch das Tor geht, sondern er materialisiert sich einfach davor und gehört dann zur Geschichte dazu. So, wie Edel es ihr schon mal angedeutet hat.

Es gibt fünf Tore, und bei jedem leuchtet der Stein. Ahiru verwandelt sich. Sie will irgendwie nach draußen und die Splitter aufsammeln. Mit ein bißchen Magie kommt sie tatsächlich über die Mauer. Doch danhinter ist nicht das, was sie erwartet hat. Nicht der Rest der Welt, sondern eine weitere, anscheinend unendlich hohe Mauer.

Derweil haben die Männer der Bücher Fakia zu Drosselmeyers Grab geschafft. Hier wollen sie ihn unschädlich machen. Zufällig sieht Chuchu dies und eilt Fakia zu Hilfe. Es ist eine beeindruckende Szene. Wieder erscheint sie von außen als mächtiger schneeweißer Schwan, und die Vermummten geben auf und erklären Fakia, ab diesem Stadium könnten sie nichts mehr ausrichten. Fakia müssen nun gegen Drosselmeyers Geschichte selbst kämpfen.

Da wird Chuchu von Drosselmeyer entführt.

Sie findet sich an einem sehr seltsamen Ort wieder, der wie das Innere eines gigantischen Uhrwerks aussieht. Und ein solches ist es auch: ein Werk aus Zahnrädern, Antrieben und Pendeln, das diese Welt, diese Geschichte, beherrscht und kontrolliert.

23. Akt - Ruslan und Ludmilla

Chuchu fürchtet sich, und sie wundert sich auch, warum alle Räder stillstehen.

Draußen verwünscht Fakia Drosselmeyer. Seine einzige Chance, Ahiru zu retten, sieht er darin, zu schreiben. Doch so verzweifelt er sich auch anstrengt, er bekommt kein Wort zu Papier.

*

Ahiru springt über die riesigen Zahnräder. Eigentlich ist alles, was sie will Myuuto sein Herz zurückzugeben, damit die Geschichte enden kann. Sie selbst allerdings wird dann wieder eine Ente sein. Da erscheinen plötzlich rings um sie herum einige überlebensgroße Marionetten. Chuchu fragt sie, ob sie wissen, wo dieser Ort sei. Eine meint, Chuchu selbst habe die Zahnräder zum Stillstand gebracht und sei jetzt im Innern der Geschichte. Und deswegen könne die Geschichte nicht weitergehen.

Fakia

Statt dessen wird Chuchu nun selbst zur Marionette und muß sich gegen ihren Willen bewegen und tanzen.

*

Claire ist bei ihrem Vater. Der will endlich ein Herz zum Fressen, Claire hingegen will Myuutos Liebe. Doch ihr Vater kümmert sich einen Dreck um Claires Wünsche und Gefühle und schüchtert sie mal wieder gewaltig ein. Sie sei zu nichts nütze, nicht Wert, seine Tochter zu sein und sollte wenigstens ihr eigenes Herz herausgeben, wenn schon sonst keins.

Voller Panik flieht sie und landet bei Myuuto. Der murmelt, er wolle bald sein Herz zurück, um es dann der Monsterkrähe opfern zu können. Claire ist entsetzt: Myuuto war ihr als Geliebter versprochen. Und jetzt will ihr Vater ihr auch noch ihn wegnehmen. Claire ist dicht davor zu versuchen, Myuuto das Herz wieder herauszuschlagen, egal, ob er dabei draufgeht, doch der lacht nur noch über sowas.

*

Unbemerkt hat sich zusammen mit Chuchu auch Uzura in das Uhrwerk eingeschmuggelt und marschiert nun durch die Welt der Zahnräder. Helfen kann sie der gefangenen Chuchu aber nicht, und stürzt schließlich irgendwo in die abgründige Tiefe. Dafür läßt Drosselmeyer nun im wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen.

Chuchu wird zu einem Tisch gezogen. Ihr gegenüber nimmt Drosselmeyer Platz, und die beiden trinken erst mal gemütlich Tee. Allerdings ist diese Art einer Teeparty für Chuchu eher ein Horrortrip. Drosselmeyer erzählt von seiner Geschichte. Er will kein Happy End, sondern eine richtige Tragödie mit Blut und Tränen.

Uzura ist heil unten gelandet, findet eine Kurbel und beginnt, daran zu drehen. Es ist die Kurbel, mit der die Geschichte angetrieben wird, aber zufällig dreht Uzura sie rückwärts. Also läuft auch die Zeit rückwärts, und das hat für die in der Geschichte vorkommenden Personen zur Folge, daß sie einen Blick in ihre Vergangenheit werfen können.

Ahiru bei Drosselmeyer

Claire sieht sich zum Beispiel als kleines Mädchen vor den Krähen fliehen. Dann stand plötzlich Myuuto vor ihr und kämpfte gegen die Vögel. Später traf sie ihn wieder, als er gerade sein Herz verloren hatte, und brachte ihm etwas Wasser, das sie ihm Mund zu Mund einflößte.

*

Auch Fakia erlebt Dinge aus der Vergangenheit. Irgendwie kommt er mit Chuchu zusammen und beide sind entschlossen, für Myuuto zu kämpfen. Und nun kann er endlich anfangen zu schreiben. Allerdings erst mal etwas über Ahiru.

Da hört Uzura auf zu kurbeln. Vor ihr steht Edel, ihr anderes Ich sozusagen. Edel hatte kein Herz, aber Uzura hat eins. Edel schickt sie zurück zu Ahiru. Die wird gerade durch ihre Verbundenheit zu Fakia oder dessen Geschichte, die er gerade schreibt, gerettet beziehungsweise aus dem Uhrwerk befreit, und Uzura hüpft einfach mit heraus.

Zärtlich fallen die beiden einander in die Arme.

Drosselmeyer ist verwundert, läßt die Geschichte aber sich weiterspinnen.

Doch eine interessante Stelle gibt es noch, wo die Zeit noch ein bißchen weiter rückwärts läuft, und Drosselmeyer sieht interessiert zu, wie Claire etwas herausfinde, was sie vielleicht besser nicht wissen sollte, daß sie nämlich nicht die als Mensch wiedergeborene Tochter der Monster-Krähe ist, sondern wirklich ein Mensch, der von den Krähen einfach entführt wurde, nur so zum Spaß.

Und dann steht hinter ihr der zu einer Krähe gewordene Myuuto und verspottet sie.

24. Akt - Danse Macabre

Ahiru sinkt in Fakias Armen zusammen. Autor-san taucht mal wieder auf und Fakia erklärt ihm, er wolle nur die Macht, die Menschen zu beschützen. Autor versichert ihm, mit genügend Erfahrung könne er seine Kraft tatsächlich dafür einsetzen. Er denkt darüber nach. Werden seine Geschichten Realität, oder schreibt er nur das, was sowieso real ist, nieder, oder wird er von außen gezwungen, etwas bestimmtes zu schreiben?

Ahiru

Bis jetzt hat Fakia über Myuuto kein einziges Wort schreiben können, dafür aber vieles über Ahiru, womit er sie wahrscheinlich auch gerettet hat.

Ahiru kommt in Fakias Zimmer wieder zu sich. Uzura taucht auf. Ahiru ist froh, daß auch sie sich hat retten können. Unten verbrennt Fakia gerade die Geschichte. Ahiru findet das schade, sie hätte sie gerne gelesen und nicht nur erlebt.

Die beiden essen dann, und Ahiru erzählt Fakia, wo sie die restlichen Splitter gefunden hat. Es müssen diejenigen sein, die die Monster-Krähe versiegeln. Wenn Chuchu sie einsammelt und Myuuto zurückgibt, ist das Ungeheuer wieder frei. Daran hat Ahiru leider gar nicht gedacht. Aber wenn sie es nicht tut, dann wird Myuuto nie mehr normal werden können. Und früher oder später muß sie es sowieso tun.

Auf dem Weg sieht Ahiru Ruu in ein Fachwerkhaus gehen. Sie schleicht ihr nach und sieht, was darinnen ist: der zu einer Krähe gewordene Myuuto. Allerdings ist Ruu darüber genauso entsetzt wie Ahiru, obwohl es für sie nicht überraschend ist. Aber sie ist letztlich Schuld an dieser Tragödie und läuft davon. Ahiru trifft sie vor einem der Tore wieder. Ruu ist alles andere als begeistert von dem, was passieren wird, wenn Ahiru die Siegel bricht. Sie will Ahirus Plan auf jeden Fall verhindern.

*

Myuuto

Ahiru rennt weg und landet schließlich als Ente in der Nähe ihres Teiches. Zufällig ist Uzura dort, und plötzlich spricht der Geist von Edel zu ihr. Denn es gibt etwas, was Ahiru noch nicht weiß.

Uzura ist sehr traurig, umarmt Ahiru ganz fest und drückt sie an ihre Brust. Plötzlich kann Ahiru Edels Leierkastenmusik hören, und dann spricht Edel auch zu ihr. Fünf Stücke von Myuutos Herzen stecken in den fünf Toren, doch das sechste und letzte, das trägt Ahiru um den Hals. Deswegen hat es auch auf die anderen Stücke ansprechen können. Doch wenn Ahiru auch dieses an seinen Eigentümer zurückgibt, dann wird sie wieder zur Ente und kann sich nie mehr in das Mädchen Ahiru oder gar Prinzessin Chuchu verwandeln.

Ahiru ist eisern entschlossen, es trotzdem zu tun, und darüber ist Uzura todunglücklich.

*

Fakia und Autor führen eine komplizierte Unterhaltung, was Fakia mit seiner Macht eigentlich bewirken kann. Kann er die Geschichte ändern, wenn er Teil ebendieser Geschichte ist und von ihr kontrolliert wird? Irgendwie wohl nicht, deswegen bittet er Autor um Hilfe.

Ruu, Myuuto und die Krähe

*

Myuuto leidet und rennt auf die Straße, wo Ahiru auf ihn trifft. Doch Myuuto rennt weg und fliegt schließlich davon, zu Ruu. Die versucht ihn zu trösten, obwohl sie selbst Trost am nötigsten hätte.

Chuchu erscheint vor den beiden. Ruu nimmt es hin, daß sie nun damit beginnt, Myuuto die restlichen Stücke zurückzugeben. Das ist eigentlich ihre letzte Hoffnung.

In einer sehr schön animierten Szene versammeln sich die fünf Stücke aus den Toren und verschmelzen erst mal zu einer Art Geist. Der ist über den Zustand seines Besitzers alles andere als erfreut, läßt sich dann aber von Chuchu an Myuuto zurückgeben. Vorher bittet er sie aber noch, das letzte Stück nicht zurückzugeben, wenn der Fluch der Krähe jetzt nicht gebrochen werden kann. Chuchu muß dann einen anderen Weg finden.

Zuerst mal aber erwacht die Monsterkrähe zu neuem Leben. Sie ist ein gigantisches Monster, das den ganzen Himmel über Kinkan-Stadt ausfüllt und in tiefste Schwärze taucht.

Die Krähe verlangt von Ruu, Myuuto zu übergeben, doch die weigert sich. Sie will mit diesem Ungeheuer, das sich als ihr Vater ausgegeben hat, nichts mehr zu tun haben. Doch das nützt nichts, denn der zu einer Krähe gewordene Myuuto fliegt freiwillig zu dem Monstrum, um ihm sein Herz zu opfern.

Ruu schreit der Monster-Krähe zu, sie solle ihr Herz nehmen statt Myuutos, und zu diesem ruft sie, sie habe ihn immer geliebt, schon als kleines Kind. Das bricht den Bann, und Myuuto verwandelt sich in einen Menschen zurück.

Dafür verschluckt die Krähe Ruu, sozusagen als Geisel.

25. Akt - Romeo und Julia

Drosselmeyer ist erstaunt, daß die Liebeserklärung an Myuuto, die eigentlich Sache von Chuchu gewesen wäre, statt dessen von Claire ausgesprochen wurde. Doch er beruhigt sich: Ahiru wird ihrer Tragödie nicht entgehen.

*

Myuuto und Chuchu sind entsetzt darüber, daß die Krähe Ruu verschluckt hat, doch die beruhigt sie: sie hat sie nicht getötet, sondern nur als Geisel genommen, denn was sie will ist Myuuto, komplett mit seinem vollständigen Herz. Dann läßt er ein paar seiner Diener Myuuto angreifen, doch der besiegt sie souverän.

die große Krähe

Dann bittet Myuuto Chuchu um das letzte Stück seines Herzens. Chuchu will es ihm geben, doch die Kette löst sich nicht von ihrem Hals. Der Grund: sie will nicht wieder zu einer Ente werden und ihren Prinzen für alle Zeit verlieren. Andererseits will sie aber Myuuto auf jeden Fall retten und beschützen.

Die Monsterkrähe setzt Myuuto daraufhin gefangen und gibt Chuchu bis zum Abend Zeit, das letzte Stück zurückzugeben.

Derweil versucht Fakia verzweifelt, die Geschichte zu schreiben. Die Zeit wird knapp, denn die Krähe hat (fast) alle Bewohner von Kinkan ebenfalls in Krähen verwandelt.

Ahiru ist verzweifelt. Da erscheint Drosselmeyer, und die Zeit steht wieder still, außer für sie und Fakia. Drosselmeyer ermahnt Fakia, verantwortungsvoll zu schreiben. Dessen ist Fakia sich nur zu bewußt, er weiß genau, was für seine ganze Welt auf dem Spiel steht, doch Drosselmeyer erklärt ihm, genau deswegen könne er nicht schreiben, denn dazu brauche man künstlerische Freiheit. Dann berichtet er noch über Ahirus aktuelles Problem. Wenn sie versagt, ist alles aus. Er läßt Fakia nun Ahirus Geschichte weiter schreiben. Darin spricht sie mit ihm, und das bringt sie schließlich dazu, sich mit ihrem wenig erfreulichen Schicksal abzufinden. Sie nimmt den Anhänger ab und springt in den See der Verzweiflung, um sich darin zu ersäufen.

Mit einem ziemlich rabiaten Mittel verhindert Fakia nun aber, daß er das schreiben muß, und so wird Ahiru gerettet. Allerdings nicht von selbst: Fakia eilt ihr zu Hilfe, geführt von Uzura, die zufällig diesen See gesehen hat. Dieser See ist übrigens außerhalb der Stadtmauern. Fakia ist zum ersten Mal dort.

Fakia und Autor-san

Dann springt er in den See, der einerseits unglaublich tief ist, aber dafür Wasser hat, das man atmen kann. Unten trifft er Ahiru, deren Anhänger aber immer noch festsitzt, worüber sie todunglücklich ist. Sie gibt sich die Schuld an allem, doch Fakia tröstet sie. Schließlich werden sie alle irgendwie durch Drosselmeyers Geschichte kontrolliert. Und außerdem: auch wenn sie wieder zu einer Ente wird, wird Fakia immer an ihrer Seite sein. Das bricht Ahirus Angst, und der Anhänger geht ab.

Doch bevor sie wieder auftauchen, sehen sie Ruu, die im Innern der Krähe tanzt. Doch Fakia will es Myuuto überlassen, sie zu retten. Also tauchen sie wieder auf. Fakia geht zurück in Autor-sans Haus, um weiter zu schreiben, und Ahiru läuft zu Myuuto, um ihm das letzte Stück zurückzugeben.

Der Prinz war die ganzen 25 bisherigen Folgen eher ein Ritter der traurigen Gestalt, doch nun, mit seinem kompletten Herzen, sehen wir erst mal, was er wirklich ist: ein eleganter, edler und nahezu unbesiegbarer Held. Allerdings ist sein Feind auch nicht von schlechten Eltern.

Von Ahiru allerdings bleibt nur eine kleine Ente zurück. Doch es ist keine Zeit für den großen Abschied, denn nun beginnt der Endkampf. Die beiden Vögel, zu denen die beiden Bruchstücke des heiligen Schwertes geworden waren, kommen zu Myuuto zurückgeflogen und vereinigen sich wieder zu dem kompletten Schwert.

26. Akt - Der Nußknacker

Drosselmeyer hofft auf ein möglichst tragisches Ende mit vielen Tränen.

*

Fakia schreibt die Geschichte

Myuuto will gegen die große Krähe antreten, doch er wird durch die Dorfbewohner, die in Krähen verwandelt worden sind, daran gehindert. Zu seiner Unterstützung schreibt Fakia wie besessen, doch es sieht trotzdem schlecht für ihn aus.

Todesmutig stürzt Ahiru sich in die Menge, obwohl sie jetzt wieder eine Ente ist. Doch ihre Kraft ist viel zu schwach, um gegen die Horden der Krähen etwas ausrichten zu können, und so scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis Myuuto besiegt ist.

Fakia ist außer sich und will sich persönlich in die Schlacht stürzten, doch Autor hindert ihn daran. Als Ritter ist er nutzlos. Schreiben muß er. Doch das wiederum gefällt dem Bibliothekar nicht, der wieder mit seinem Hackebeil anmarschiert kommt. Immerhin kommt er diesmal allein, weil seine Kameraden alle in Krähen verwandelt wurden.

Derweil steht Myuuto kurz vor der Niederlage und überlegt, sein Herz erneut zu zerbrechen und die Krähe versiegeln. Die Geschichte würde dann von vorne angehen, und in ein paar hundert Jahren hätte er erneut eine Chance.

Doch Ahiru kommt auf die rettende Idee. Denn tanzen kann sie immer noch. Und als sie das tut, da beginnen die Krähen, von Myuuto abzulassen.

Myuuto und Ruu

Derweil tanzt im Innern der Monsterkrähe Ruu einen einsamen Tanz in Begleitung einiger Skelette. Praktisch wartet sie dort auf den Tod.

Statt dessen kommt Myuuto und rettet sie. Es kostet Ahiru all ihre Kraft, aber sie schafft es, Myuuto den Rücken freizumachen und kann sogar mit dem Licht ihres Herzen die verzauberten Menschen wieder zurückverwandeln.

Und mit der Kraft ihrer Liebe und dem heiligen Schwert vernichten Ruu und Myuuto die gigantische Krähe.

*

Fakia sammelt Ahiru auf, dann begeben sie die beiden zusammen mit Uzura, die den Weg kennt, Ruu und Myuuto in einen der Türme, wo die Maschine steht, die für den toten Drosselmeyer die Geschichte weitergeschrieben hat, und zerstören sie. Nun endlich sind sie frei.

Ahiru bekommt den Prinzen nicht, denn er bleibt bei Ruu. Endlich wird sie wirklich geliebt, und beide fliegen in einer von Schwänen gezogenen Kutsche davon.

Und Fakia bleibt mit Ahiru zusammen.


Es gibt noch vier Extra-Folgen. In der ersten bekommen wir u.a. etwas über Ballett und die in den einzelnen Folgen vorkommenden Tiere erklärt, die anderen drei sind eine Zusammenfassung der 26 TV-Folgen.


Erstellt am 15.8.2003. Letzte Änderung: 20.1.2015