Toki wo kakeru Shoujo - Zusammenfassung der Handlung

Makoto, Chiaki und Kousuke üben Baseball, und Makoto beklagt sich, daß ihr gestern ihre blöde kleine Schwester ihren Pudding weggegessen hat.

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Am nächsten Morgen (13. Juli) hat Makoto verschlafen, wie immer. Sie würgt das Frühstück herunter und saust zur Schule. Ihre Mutter gibt ihr noch eine Ladung Pfirsiche mit, die sie später bei ihrer Hexentante abliefern soll.

Der Weg zur Schule führt eine sehr steile Straße hinunter, an deren Ende ein beschrankter Bahnübergang geradezu darauf lauert, daß jemand mal nicht mehr bremsen kann und vor den Zug fliegt.

Makoto hält sich für ein Mädchen, das recht viel Glück hat, überdurchschnittlich intelligent ist und auch in punkto Geschicklichkeit einiges drauf hat. Meistens jedenfalls, denn den Test dieses Morgens versiebt sie, und in der Kochstunde verursacht sie eine Kettenreaktion, die am Ende einen brennenden Topf zur Folge hat. In der Mittagspause wird sie von einem herumfliegenden Schüler flachgelegt, aber all das tut ihrem Glauben an sich selbst keinen Abbruch.

die Küchenexplosion

Später muß sie einen Stapel Bücher ins Labor tragen, doch dort gehen irgendwie seltsame Dinge vor sich. Vorsichtig schleicht sich Makoto hinein, doch ungeschickt, wie sie nun mal ist, landet sie schließlich unsanft am Boden und berührt dabei zufällig mit dem Oberarm eine seltsame Nuß, die auf dem Boden herumliegt. Dann passiert etwas sehr ungewöhnliches mit ihr. Sie durcheilt Zeit und Raum. Am Ende findet sie sich aber doch wieder auf dem Boden des Labors unter einem Stapel ihrer Bücher wieder.

Später am Nachmittag spielt Makoto mit Chiaki und Kousuke wieder ein bißchen Baseball. Sie unterhalten sich über ihre Pläne für die Zukunft und die Sommerferien. Makoto fährt dann zu ihrer Hexentante, um die Pfirsiche abzuliefern. Dabei muß sie wieder die steile Straße hinunter und fährt dabei fast eine dicke Frau mit ihrem Kind über den Haufen. Die schimpft ordentlich hinter Makoto her, doch die hat jetzt ganz andere Probleme: die Bremsen ihres Fahrrades versagen, und sie rast ungebremst den Berg hinunter. Unten knallt sie dann mit voller Wucht gegen die Schranke, wird mit ihrem Fahrrad in die Luft geschleudert und von dem Zug nach Ueno erfaßt.

Doch da läuft die Zeit plötzlich rückwärts und Makoto findet sich ein paar Sekunden früher wieder. Sie ist mit der dicken Frau zusammengestoßen und hingefallen. Und so langsam wird ihr klar, daß sie hier eben etwas ziemlich ungewöhnliches erlebt hat, denn eigentlich müßte sie jetzt Hackfleisch sein.

Makotos Hexentante arbeitet in einem Museum als Restauratorin, und sie ist nicht allzu sehr überrascht, als Makoto ihr aufgeregt mitteilt, daß sie anscheinend durch die Zeit gereist ist. Sowas komme bei jungen Mädchen öfters vor.

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Zuhause im Bad denkt Makoto darüber nach, wie sie das eigentlich gemacht hat. Nach mehreren Versuchen kommt sie auf die Idee, mal aus dem Fenster zu springen. Miyuki, ihre kleine Schwester, versteht das ein bißchen falsch und entschuldigt sich tränenreich bei ihr, weil sie ihren Pudding aufgegessen hat.

Wie auch immer, so langsam kommt Makoto dahinter, wie das mit den Zeitsprüngen funktioniert. Da diese auch mit Teleportationen verbunden sind, rumst Makoto, die eben noch am Fluß war, nun in ihre Küche und stellt hoch erfreut fest, daß ihr Pudding noch da ist. Es ist der 12. Juli. Und das gibt ihr die Gelegenheit, alle Fehler, die sie am 13. gemacht hat, beim zweiten Durchlauf nicht mehr zu machen. Sie steht früh auf. Die Antworten auf den Test kennt sie und bekommt daher 100 Punkte. Den Küchenbrand überläßt sie einem Klassenkameraden namens Takase, der das ganze noch viel gründlicher vermasselt aus sie. Und dem herumfliegenden Typen im Schulhof weicht sie elegant aus.

Am Abend geht Makoto mit Chiaki und Kousuke Karaokesingen. Man zahlt dort nach Minuten, aber da Makoto, wenn die Zeit abgelaufen ist, zurückspringen kann, kann sie sich stundenlang amüsieren. Was zur Folge hat, daß am nächsten Tag ihre Stimme etwas mitgenommen ist. Danach ist eine weitere Zeitreise fällig, um an ein besonders leckeres Abendessen zu kommen.

Ebenso hilfreich sind Zeitsprünge beim Baseball. Wenn man mal einen Ball verpaßt hat, kann man es einfach nochmal versuchen. Makoto genießt ihr neues Leben in vollen Zügen.

Später besucht sie mal wieder ihre Hexentante. Sie hat ihr Kuchen mitgebracht, denn dank der Zeitsprünge kann sich auch ihr Taschengeld mehrfach ausgeben und alle möglichen anderen praktischen Dinge. Kazuko ist froh, daß Makoto ihre Fähigkeit nicht für was wichtiges benutzt. Sie warnt sie aber: ihr Glück könnte doch für jemand anderen Unglück bedeuten. Nach Makotos Meinung sieht es danach aber nicht aus.

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Kaho ist in Kousuke verknallt, traut sich aber nicht, es ihm zu gestehen. Kousuke und Makoto bekommen das aber trotzdem irgendwann mit, allerdings ist Kousuke nichts besseres eingefallen, als Kaho einen Korb zu geben. Auf dem Nachhauseweg fährt Makoto bei Chiaki auf dem Fahrrad mit, und nachdem das Gespräch auf die Kousuke-Kaho-Geschichte gekommen ist, fragt Chiaki, ob Makoto nicht mit ihm ausgehen wolle. Makoto ist so schockiert, daß sie in der Zeit zurückspringt. Also nochmal aufs Fahrrad gesetzt, aber auch diesmal geht das Gespräch irgendwie so aus, daß Chiaki sie am Ende fragt, ob sie nicht mit ihm ausgehen wolle.

Makoto unterwegs

Makoto springt wieder zurück und versucht ein drittes Mal mitzufahren, ohne so etwas verfängliches gefragt zu werden. Aber selbst mit Gewalt läßt Chiaki sich nicht davon abbringen, sie das zu fragen. Makoto springt wieder zurück und geht zu Fuß nach Hause.

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Am nächsten Tag in der Pause unterhält sich Makoto mit Yuri über Chiaki, als die beiden plötzlich Schreie hören. Ein paar Mitschüler spritzen gerade Takase naß als Rache für die Küchenexplosion, die er kürzlich verursacht hat (und an der ja eigentlich Makoto Schuld war). Er hat mit dem Feuerlöscher alles außer dem Feuer besprüht und bekommt jetzt eine kalte Dusche als Abreibung. Chiaki dreht dann das Wasser ab. Aber ob das auf Dauer hilft, ist fraglich, denn anscheinend geht dieser Kleinkrieg schon eine Zeitlang so. Chiaki geht dann zu Makoto, aber die hat ein ziemlich schlechtes Gewissen und versucht, ihm aus dem Weg zu gehen. Dann beschuldigt Takase Makoto, es sei alles ihre Schuld.

In der nächsten Zeit unternimmt Makoto alles, um Chiaki nicht begegnen zu müssen, was teilweise schon fast konspirative Züge annimmt. Dafür beobachtet sie eines Tages, wie ihre Freundin Yuri Chiaki ein Obentou schenkt. Anscheinend mag sie ihn.

Draußen auf dem Schulhof ist der Streit zwischen Takase und seinen "Freunden" inzwischen eskaliert. Sie haben ihm sein Essen über den Kopf geschüttet, dafür geht er jetzt mit dem Feuerlöscher auf sie los. Als Makoto versucht, ihn zu beruhigen, geht er statt dessen auf sie los. Da das Löschpulver alle ist, schleudert er den schweren Feuerlöscher nach ihr. Chiaki wirft sich dazwischen, aber es sieht so dramatisch aus, daß Makoto ein paar Sekunden in der Zeit zurückspringt und Chiaki aus der Bahn stößt. Woraufhin der Feuerlöscher Yuri trifft. Makoto ist schockiert.

Yuri muß in die Krankenstation, und es tut ziemlich weh, stellt sich dann aber doch als nicht allzu schlimm heraus. In der Krankenstation laufen sich dann auch Chiaki und Makoto mal wieder über den Weg, und so kommt es, daß sie sich wieder vertragen und auch zusammen mit Kousuke wieder Baseball spielen. Chiaki hat Yuri übrigens inzwischen ausgeführt. Makoto kann es kaum glauben, aber anscheinend sind die beiden zur Zeit ein Paar. Was dazu führt, daß sie leicht eifersüchtig wird ...

Beim abendlichen Bad entdeckt Makoto an ihrem Oberarm (wo sie diese "Nuß" berührt hat) eine Zahl, die sie als Kyuujuu (90) liest.

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Beim Baseball-Training am nächsten Tag fehlt Chiaki, und Makoto fragt Kousuke, warum er sich nicht auch eine Freundin suche. Der antwortet, weil Makoto dann ganz allein wäre.

Später besucht sie mal wieder ihre Hexentante im Museum, und die zeigt ihr das Bild, an die sie seit Ewigkeiten herumrestauriert hat. Es ist ein paar hundert Jahre alt und zeigt eine seltsame, friedvolle Szene mit einer abstrakt dargestellten Frau.

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Makoto stellt fest, daß aus der 90 inzwischen 50 geworden ist.

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Kaho ist schon seit Ewigkeiten in Kousuke verknallt, und zwei ihrer Klassenkameradinnen wollen die beiden nun miteinander verkuppeln. Makoto findet das eine tolle Idee, aber es braucht drei Zeitsprünge, bis sie es endlich richtig hinbekommt. Zuletzt reist sie zurück zum 13. Juli und nutzt den herumfliegenden Typen im Schulhof, und Kaho und Kousuke im wahrsten Sinne des Worte zusammenzubringen, was dann auch endlich klappt.

Makoto versucht Kaho zu verkuppeln

Ihre Zahl ist nun zu 10 geworden, und Makoto kommt nun auf die Idee, sie mal richtig herum zu lesen, nämlich als 01. Soviele Zeitsprüngen kann sie noch machen. Nervös läuft sie ins Labor, wo sie damals (also heute) diese "Nuß" gefunden hat. Sie will jetzt endlich wissen, wer damals da war.

Die Tür geht auf, und herein kommt Yuri, die ihre Bücher trägt und sich beschwert, warum sie Makotos Arbeit machen muß. Makoto fragt Yuri, ob sie hier sonst noch jemanden gesehen habe. Hat sie aber nicht - zumindest bekommt Makoto das so mit. (Tatsächlich hat Yuri Chiaki gesehen.) Dann bekommt Makoto eine E-Mail von Kousuke. Kaho hat ihm wie gewünscht ihre Liebe gestanden, und er leiht sich mal schnell Makotos Fahrrad, um mit ihr irgendwohin zu fahren.

Siedend heiß fällt es Makoto ein, daß ja die Bremsen defekt sind, und voller Panik rennt sie los, um die beiden aufzuhalten.

Der Zug kommt, aber nichts passiert. Kousuke und Kaho sind anscheinend ganz woanders. Dafür bekommt Makoto einen Anruf von Chiaki, der sie fragt, ob sie in der Zeit herumspringe. Makoto ist so schockiert, daß sie einen Zeitsprung macht und bei Chiakis Anruf verhindert, daß er diese Frage stellt. Dann kommen Kousuke und Kaho mit dem Fahrrad an ihr vorbeigesaust. Wie eine Irre rennt Makoto hinter ihnen her, rennt die dicke Frau um, kann die beiden aber nicht mehr erreichen. Die können wie erwartet nicht bremsen, knallen unten gegen die Schranke, fliegen durch die Luft und werden vom Zug nach Ueno erfaßt.

Dann hören einige Objekte (die meisten Menschen, Fahrzeuge etc.) auf, sich zu bewegen. So stellt sich Klein-Erna vor, wie es aussieht, wenn die Zeit stehenbleibt. Die Sonne scheint jedoch weiter, Lampen brennen weiter (also fließt Strom), und auch die Luft behält ihre üblichen Eigenschaften. Hinter Makoto taucht Chiaki auf und stellt fest, daß tatsächlich sie es war, die durch die Zeit gesprungen ist. Er hat einen Zeitsprung oder so etwas ähnliches initiiert und Kousuke und Kaho damit gerettet, denn die beiden sind jetzt ganz woanders. Weil sie nämlich Makotos Fahrrad nicht haben. Das hat Chiaki. Er erklärt Makoto, daß er aus der Zukunft komme.

Die Wissenschaftler seiner Zeit haben eine Art Zeitmaschine erfunden. Und zwar dieses Dinge, das aussieht wie eine Nuß. Man kann damit seinen Körper aufladen. Die "Nuß", die Makoto berührt hat und die Chiaki dort irgendwie verloren hat, ist jetzt natürlich entladen und damit wertlos. Immerhin ist Chiaki beruhigt, daß mit dieser Fähigkeit keine Verbrechen oder so begangen wurden, sondern nichts als trivialste Alltäglichkeiten.

Gekommen ist Chiaki in diese Zeit, weil er ein bestimmtes Bild sehen wollte. Das nämlich, das Makotos Hexentantegerade gerade restauriert. Pech für Chiaki: in seiner Zeit ist es vernichtet, und jetzt ist es gerade nicht öffentlich zugänglich.

Dafür, daß er nur ein Bild sehen wollte, ist Chiaki allerdings ziemlich lange geblieben, weil er sich mit Kousuke und Makoto angefreundet hat. Und wie es aussieht, wird er noch ein bißchen länger bleiben, denn mit der Rettung Kousukes und Kahos hat er seinen letzten Zeitsprung verbraucht. Und wieder aufladen kann er sich ja nicht mehr.

Die beiden laufen dann ziellos durch die Stadt, bis Chiaki dann in der Menge untertaucht. Zum Abschied sagt er noch, er werde sich morgen auflösen. Dann ist er weg, und die angehaltenen Menschen bewegen sich wieder.

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In der Schule wundert man sich, daß Chiaki so plötzlich nicht mehr da ist. Und Makoto wird sich darüber im klaren, wie sehr sie ihn eigentlich gemocht hat und was wie schlimm es war, daß sie verhindert hat, daß er sie zu einem Treffen einlädt. Schlimm für sie, denn damit hat sie sich selbst das Herz gebrochen. Heulend läuft sie auf das Schuldach.

Es dauert eine Zeitlang, bis sie sich wieder einigermaßen beruhigt. Am Abend bemerkt sie dann zu ihrer Überraschung, daß ihr Zeitsprungzähler auf 01 steht. Der Verbrauch ihres letzten Zeitsprunges ist durch Chiakis Zeitsprung ja gelöscht worden. Makotos Erinnerung daran ist nicht gelöscht worden, aber bitte erwarten Sie hierzu keine logische Erklärung. Zeitreisen und Logik sind miteinander nicht vereinbar.

Makoto macht also einen Zeitsprung zurück genau an die Stelle, wo sie am 13. Juli im Labor die "Nuß" berührt hat. Die liegt auch wieder am Boden - leer natürlich (was aber nicht heißt, daß Makoto jetzt wieder aufgeladen wäre ...)

ein tränenreicher Abschied

Yuri kommt herein, aber diesmal sagt Makoto zu ihr, daß sie Chiaki liebe. Yuri könne ihn also nicht haben. Da die Verbindung zwischen Yuri und Chiaki noch recht locker ist, akzeptiert sie das und wünscht Makoto alles Gute.

Als erstes läuft Makoto mal Kousuke über den Weg und überlegt sich, wie sie ihn mit Kaho zusammenbringen kann. Die einfache Lösung: warum sollten sie nicht alle zusammen mal ein bißchen Baseball spielen und sich dabei näher kennenlernen? Außerdem legt sie die Benutzungsgebühr für ihr Fahrrad auf 5000 Yen fest. Das ist so viel, daß sie damit ziemlich sicher sein kann, daß damit nichts mehr passiert. (Wenn ihre zeitlichen Aktivitäten es zulassen, könnte sie auch mal die defekte Bremse reparieren.)

Makoto saust dann zu Chiaki und erzählt ihm alles über ihre (und seine) Zeitsprünge. Sie schaut dann auf seinen Zähler und ist erleichtert, daß dieser noch auf 1 steht. (Irgendwie fragt man sich so langsam, was eigentlich aus den ganzen Zeitsträngen wird, die Makoto inzwischen zurückgelassen hat.) Die beiden nehmen dann Abschied. Makoto verspricht Chiaki, dafür zu sorgen, daß er dieses Bild in der Zukunft sehen kann. Sie wartet dann auf so eine Art Liebeserklärung, aber irgendwie klappt das diesmal nicht so richtig.

Dann ist Chiaki weg. Dann ist Chiaki wieder da und drückt Makoto an sich und sagt, er werde in der Zukunft auf sie warten.

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Für Kousuke und Kaho geht es besser aus, sie spielen tatsächlich zusammen Baseball, zusammen mit Makoto und noch zwei anderen Mädchen, Freundinnen von Kaho.


Erstellt am 29.2.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014