Vampire Princess Miyu TV - Zusammenfassung der Handlung Folge 17 - 20

Folge 17 (Hedgehog's Dilemma)

1803 wurde ein seltsames Boot an die Küste von Hitachi gespült. Und in dem Boot lag eine seltsame Frau. Die Dorfältesten erklärten, die Frau habe eine Sünde begangen und sei zur Strafe dem Meer übergeben worden. Dennoch zogen die Fischer das Boot an Land.

Die Frau im Boot

Wieder zurück im modernen Japan: ein Shinma-Mädchen namens Mayumi (gesprochen von Mitsuishi Kotono übrigens) arbeitet an einer Tankstelle. Sie ist sehr fleißig und bei allen Kollegen beliebt. Der Chef hat ihr sogar schon eine Vollzeitstelle angeboten. Natürlich weiß keiner, daß sie in Wirklichkeit kein Mensch ist, doch sie ist ein Beispiel für einen Shinma, der problemlos unter Menschen leben kann. Sie hat die Beförderung abgelehnt, weil sie sich um einen älteren Mann (Herrn Yaguchi) kümmert (der übrigens ihre wahre Natur kennt).

Nach der Arbeit geht sie einkaufen und dann nach Hause. Und wer erwartet sie dort: Miyu. Mayumi hat irgendwie gewußt, daß eines Tages die Wächterin auftauchen würde.

Titelmusik.

Da Mayumi friedlich mit den Menschen lebt, bekommt sie von Miyu allerdings eine Art Gnadenfrist. Ihr Yaguchi-sama wollte immer Schriftsteller werden. Im Grunde ist er ein Versager und Schwächling, der seine Frau sitzengelassen hat. Doch Mayumi glaubt fest an ihn. Sie führt seinen Haushalt und sorgt für seinen Lebensunterhalt.

Reiha

Draußen sitzt besagter Yaguchi auf einer Kinderschaukel und unterhält sich mit Reiha. Die meint, ein Erwachsener müßte doch arbeiten. Yaguchi antwortet, eigentlich schon, aber wer nur arbeitet, kann nicht mehr über die bedeutenden Dinge des Lebens nachdenken. Er sei von seiner Frau und seinem Kind verlassen worden, also sei er jetzt für nichts mehr verantwortlich. Reiha findet das etwas schwer zu glauben.

Mayumi erzählt Miyu über sich und Yaguchi. Aus irgendeinem Grund haßt seine Tochter ihn. Deswegen kam er dann auch nicht mehr mit seiner Frau klar und ging. Dann traf er Mayumi (oder sie ihn). Er wollte arbeiten, doch dann hätte er keine Zeit zum Schreiben gehabt. Also beschloß Mayumi, für ihn zu arbeiten. Allerdings: schreiben tut der alte Mann auch nicht. Er hängt nur rum. Dennoch - Yaguchi ist Mayumis Traum.

Miyu ist der Ansicht, daß er niemals zu etwas gutem führt, wenn ein Mensch und ein Shinma zusammen leben. Also muß sie Mayumi in die Welt der Shinma zurückschicken. Jetzt, oder später.

Mayumi

Mayumi fleht um noch etwas mehr Zeit, Yaguchi brauche sie noch. Miyu antwortet, das zu entscheiden sei nicht Mayumis Sache. Das Shinma-Mädchen fragt, ob sie nicht auch glücklich werden könne. Miyus Antwort ist eindeutig: das könne niemals geschehen.

Draußen trifft Miyu dann ebenfalls Yaguchi. Der hat sich gefreut, daß Mayumi Besuch bekommen hat, sie sei ja immer so einsam. Er bittet Miyu, gelegentlich wiederzukommen. Die verspricht es ihm. (Ganz schön ironisch).

Yaguchi geht dann ins Haus und Reiha erscheint wieder. Sie erinnert Miyu daran, daß sie jetzt Feinde sind und bei der Beseitigung ihrer Ziele (d.h. Mayumi) keine Rücksicht mehr nehmen müssen. Miyu antwortet, Mayumi sie sowieso dazu verdammt, am Ende unterzugehen. Reiha beläßt es dann erst mal dabei.

Miyu, Reiha und Yaguchi

Drinnen träumt Yaguchi von einer glücklichen Zukunft für sich und seine Shinma-Freundin. Irgendwo, in einem kleinen Häuschen, wo sie niemand findet ...

Die erwartete Katastrophe kommt dann auch schon bald in Form von Frau Yaguchi. Sie ist attraktiv, aber eine echte Hexe. Sie überschüttet ihren Mann mit Vorwürfen. Dann kommt Mayumi nach Hause, und nun wird sie wüst beschimpft und angegriffen. Mayumi schlägt zurück, was leider den Tod von Frau Yaguchi zur Folge hat. Damit ist sie für Miyu zum Abschuß freigegeben.

Yaguchi beschließt, mit Mayumi zu fliehen. Doch Miyu kann sie nicht entkommen. Immerhin beschließt Mayumi, um ihr Leben auf Erden zu kämpfen, und das vor Yaguchis Augen. Alle wissen, wie der Kampf ausgeht.

Yaguchi bleibt am Ende allein zurück. Mayumi hat ihm noch gewünscht, ein guter Schriftsteller zu werden. Miyu will ihn gerade ins Traumland schicken, da verwandelt er sich in ein Baby. Miyu und Reiha setzen ihn in einen Korb und übergeben ihn dem Meer, wo er dem glücklichen Land im Westen entgegentreiben wird.

Folge 18 (The City of Illusion)

Aus der Decke eines Kaufhauses beginnt Sand zu rieseln. Dann verwandelt sich das ganze Haus in Sand und fällt zusammen. Die Polizei untersucht den Vorfall, der nicht der erste dieser Art war. Eine Erklärung dafür hat sie natürlich nicht.

In seiner Wohnung verabschiedet sich ein älterer Mann namens Tachiki von seiner Frau (gesprochen von Niiyama Shiho) und geht zur Arbeit.

Titelmusik.

Teilnahmslos geht Herr Tachiki an dem zusammengestürzten Haus vorbei in die U-Bahn. Dort trifft er sich mit einem Kollegen. Zusammen fahren sie zur Arbeit. Aber es ist eine sehr seltsame Arbeit in einer anderen Dimension. Dort bauen sie unter den Augen einer riesen Buddha-Statue eine verzerrte Alternativ-Stadt.

Yukari meint zu Chisato und den anderen, was heutzutage so alles an seltsamen Sachen passieren würde. Chisato nimmt das, wie üblich, nicht so schwer und geht mit den andern zum Shopping.

Frau Tachiki geht auch einkaufen. Sie ist eine Shinma und für die einstürzenden Gebäude verantwortlich. Anscheinend bereitet sie den nächsten Abschuß vor.

Reiha

Miyu stattet dem alten Tachiki in seiner Stadt einen Besuch ab. Er hat keine Ahnung davon, daß das, was er da tut, in mehrerer Hinsicht äußerst ungewöhnlich ist, denn er steht unter dem Parazwang seiner Shinma-Frau. Allerdings können Miyu, Shiina, Larva, Reiha und Matsukaze die Shinma zunächst nicht finden.

In der Nacht verwandelt sich eine Fußgängerbrücke in Sand. Und aus dem Sand krabbeln tausende kleiner Spinnen.

die Spinnen-Shinma

Herr Tachiki geht wieder zur Arbeit. Unterwegs wird er von jemandem umgerannt. Da bleibt er einfach sitzen. Später kommt der Mönch eines Tempels, in dem Tachiki mal gearbeitet hat, vorbei und erkennt ihn. Der Tempel sollte damals dann abgerissen werden. Herr Tachiki legte Feuer, stahl die Buddha-Statue und verschwand dann. Doch der Mönch spricht ihn nicht deswegen an, sondern weil er sich freut, seinen alten Bekannten wiederzusehen, von der er geglaubt hatte, er sei verbrannt. Aber Herr Tachiki ist geistig völlig abwesend. Dann stößt er den Mönch plötzlich um und rennt in Panik davon, die Polizei auf seinen Fersen. Er setzt sich in seine Dimension ab. Die Polizisten verfolgen ihn auch dorthin, doch die Buddha-Statue greift sie an und tötet einen. Die andern fliehen voller Panik, während Tachiki in aller Ruhe weiterarbeitet.

Einmal aufgeweckt, marschiert die Statue los und dringt - angelockt von Reiha - in die normale Welt ein, wo sie eine Menge Zerstörungen anrichtet - genau vor den Augen von Miyu, Chisato und den anderen Mädchen. Reiha freut sich, daß der Buddha ihren Köder geschluckt hat, und friert ihn ein. Doch den richtigen Shinma hat sie damit nicht erwischt.

Den stellt Miyu. Sie klingelt. Als die Shinma-Frau öffnet, feuert sie ohne Vorwarnung. Die Frau verwandelt sich daraufhin in eine riesige Spinne. In den Trümmern der eingestürzten Gebäude hatte sie ihre Brut aufgezogen. Miyu fackelt auch die ab.

Herr Tachiki bleibt irgendwie übrig. Wieder will er zur Arbeit gehen ...

Folge 19 (For the Love of a Puppeteer)

Kimihara Kasumi ist eine berühmte Puppenmacherin. Ihre Puppen sehen extrem realistisch aus. Zur Zeit macht sie eine Ausstellung. Chisato und ihr üblicher Anhang sind dort und bewundern die Werke.

Kasumi und ihre Puppe

Frau Kimihara gibt auch ein Interview. Sie mache alle ihre Puppen mit Liebe. Damit sei es ganz einfach. Von den Mädchen erntet sie dafür die vollste Bewunderung. Nur Miyu hat mal wieder Hintergedanken. (Diesmal ist die Frau aber kein Shinma.)

Titelmusik.

Nach der Ausstellung läßt sich Kasumi nach Hause fahren. Ihr Agent macht ihr die üblichen Anträge, aber sie hat an so was kein Interesse. Sie lebt nur in der Welt ihrer Puppen, die ihr ganzes Haus bevölkern. Und eine liebt sie mehr als alles andere. Diese Puppe (der Shinma dieser Folge) ist sozusagen ihr Gatte. Obwohl er wie eine leblose Puppe nur auf seinem Stuhl sitzt, spricht Kasumi mit ihm, stellt ihm das Mittagessen hin usw. Ziemlich schrullig, aber noch nicht gefährlich, sozusagen.

Angriff de Puppen

Und dann steht eines schönen Tages ein junges Mädchen namens Fujimura Yuuki vor der Tür, das bei Kasumi arbeiten will. Yuuki glüht vor Bewunderung für Kasumi. Sie will ihr den Haushalt führen und von ihr das Puppenmachen lernen. Zuerst führt Kasumi sie mal im Haus herum. Aber das Zimmer, in dem ihr "Gatte" sitzt, ist verboten (und wird damit natürlich erst recht interessant).

Voller Begeisterung stürzt Yuuki sich dann in die Hausarbeit. Kasumi, die am Anfang sehr reserviert war, findet an ihrem neuen nützlichen Geist langsam Gefallen. Daß Yuuki sich aber in das verbotene Zimmer schleicht, wo sie vor Bewunderung der dort residierenden Puppe fast vergeht, macht Kasumi sehr ärgerlich. Um es genau zu sagen, sie rast vor Eifersucht. Immerhin wirft sie Yuuki nicht raus. Doch sie spürt, daß ihre Puppe an dem Mädchen gefallen gefunden hat.

Kasumi und Yuuki

Dieses gespannte Verhältnis bleibt ein paar Tage so bestehen. Bis sie merkt, daß Yuuki die Puppe geküßt hat. Doch Yuuki streitet alles ab, und Kasumi kommt sich selbst etwas lächerlich vor. Ärgerlich geht sie in ihre Werkstatt und vergurkt erst mal eine ihrer neuen Kreationen, weil sie so durcheinander ist.

Ihre nächsten Puppen, die später auf die nächste Ausstellung kommen, spiegeln ihre Gefühle auch äußerlich wieder.

Und dann ist es soweit: sie erwischt Yuuki und ihre Puppe zusammen. Wild vor Haß und Eifersucht greift sie sich ihr Schnitzmesser und stürzt sich auf die Puppe (nicht etwa auf Yuuki). Sie haut so lange auf die Puppe ein, bis dieser sich in ihre Shinma-Form verwandelt und meint, sie wäre überrascht über diesen Angriff auf sie. Kasumi ist entsetzt, so ein Monster geliebt zu haben. Doch genau von dieser abgöttischen Liebe hat der Shinma sich ernährt.

Miyu erscheint und serviert den Shinma ab. Leider brennt dabei Kasumis Haus ab (was aber nicht allein ihre Schuld ist). Verzweifelt steht Kasumi vor ihrem brennenden Haus. Da tritt Yuuki zu ihr und sagt, eigentlich hätte Kasumi-Sensei nicht Liebe geben, sondern empfangen wollen. Und die bekommt sie nun von Yuuki.

Die beidem Frauen werden so eine Art Liebespaar, und von da an machen sie beide wundervolle Puppe. (Endlich mal ein ordentliches Happy End.)

Folge 20 (A Fairy's Enticement)

Eines Nachts bricht in einem Gewächshaus ein Feuer aus. Ein Mädchen (Sone Lily) kommt aus dem Haus und ruft entsetzt nach seinem Vater, der in dem Gewächshaus ist.

Titellied.

Moru

Vor Miyus Schule fliegt ein prächtiger Schmetterling. Drinnen brüten die Mädchen über einem Test. Wie üblich, hat Miyu alles gewußt - kein Wunder, wenn man 100 Jahre oder so alt ist.

Vor der Schule steht Lily. Sie geht, wie Yukari weiß, in die Parallelklasse. Miyu interessiert sich für sie. Ziemlich direkt spricht Miyu sie an, daß sie gehört habe, bei ihr habe es gebrannt. Es war aber nur eine kleines Feuer, bei dem nichts schlimmes passiert ist. Lily lädt Miyu jedenfalls zu sich ein.

Lilys Vater hat an der Universität gearbeitet, wurde dann aber krank, und nun ist er immer den ganzen Tag zuhause. Beim Anblick des Treibhauses spürt Miyu den schwachen Eindruck eines Shinmas.

Herr Sone, der in dem Haus herumsitzt, macht einen sehr apathischen Eindruck. Für Miyu ist damit schon alles klar - er steht unter dem Bann eines Shinmas. Natürlich hat auch Lily schon länger gemerkt, daß mit ihrem Vater etwas nicht stimmt. Vielleicht hat sie deshalb Miyu eingeladen.

Herr Sone bei den Dinos

Dann besuchen sie das Treibhaus, in dem viele schöne Schmetterlinge herumflattern.

Shiina hat sich auch im Treibhaus umgesehen. Irgend etwas erinnert ihn / sie an die Jura-Zeit.

In der Nacht stürmt Herr Sone wieder in sein Treibhaus. Am vorigen Abend hat er aus irgend einem Grund versucht, seine dort lebende Elfe Moru anzuzünden. Darüber ist er jetzt untröstlich, und Moru vergibt ihm großzügig.

Am nächsten Tag trifft Miyu Lily wieder in der Schule. Yukari warnt Miyu, daß mit Lily etwas nicht stimme. Es geht das Gerücht, daß Lily ihre Mutter die Treppe heruntergestürzt haben soll. Jedenfalls war sie bis vor einem halben Jahr in der Psychiatrie. Aber das stört die Vampirin natürlich nicht.

Lily und Miyu

Miyu unterhält sich mit Lily über diese Vorgänge, aber die erinnert sich nicht mehr. Aber was mit ihrem Vater passiert ist, weiß sie dafür genau. Vor etwa einem Jahr gab jemand ihm einen Schmetterling, den Herr Sone dann im Treibhaus freiließ. Und seitdem ist er von der Schönheit dieses Schmetterlings vollkommen besessen.

Wie jeden Abend, bereitet auch an diesem Tag Lily ihrem Vater ein gutes Essen, von dem dieser kaum etwas anrührt. Sobald es möglich ist, geht er wieder zu seiner Elfe Moru. Dann hat er eine seltsame Vision: er ist in der Dinosaurierzeit. Dort wollte er schon immer sein. Doch lange währt der schöne Traum nicht. Miyu ist gekommen, um den Shinma in seine Welt zurückzuschicken. Das ist aber nicht so ganz einfach. Die Elfe ist es nicht, die existiert überhaupt nur in der Fantasie von Herrn Sone. Der eigentliche Shinma hat gar keinen Körper, sondern ist nur ein Schatten, der in Lily lebt und von ihrer Liebe zu ihrem Vater lebt.

Um ihren Vater ganz für sich allein zu haben, hat sie unter dem Einfluß des Shinma sogar ihre Mutter um die Ecke gebracht - das Gerücht hat gestimmt. Aber wie auch immer, Miyu und Larva holen den Shinma heraus und besiegen ihn. Leider hat Herr Sone seinen Wahn nicht überwunden und verbrennt mit.

Und Lily ist geistig abgetreten. Miyu saugt ihr Blut.


Erstellt am 13.5.2000. Letzte Änderung: 20.2.2014