Vampire Princess Miyu TV - Zusammenfassung der Handlung Folge 21 - 26

Folge 21 (Standard of the Shinma)

Diese Folge spielt größtenteils in einer anderen Dimension. Dort terrorisieren drei Shinma namens Genji, Genzou und Genta ein Bauerndorf. Bei ihrem ersten Besuch metzeln sie auf sehr brutale Art drei junge Burschen nieder.

Titelmusik.

die drei Shinma

Miyu geht irgendwo in den Bergen durch einen Tunnel und gelangt in die andere Dimension. Gleich hinter dem Tunnel liegt das Dorf, und die Bewohner empfangen Miyu alles andere als freundlich. Sie halten sie für einen Freund der Shinma, die sie terrorisieren, und buchten sie ein. Im Gefängnis trifft Miyu Reiha.

Matsukaze meint, dieses Dorf müßte Miyu doch bekannt vorkommen. Und so ist es auch.

Die beiden müssen nicht lange in der Zelle schmoren, denn kurz darauf kommt Sato, die Tochter des Bürgermeisters und bringt den beiden etwas zu essen. Sie bedauert, daß ihr Vater nicht da ist, sondern auswärts um Hilfe gegen die drei Shinma bittet. Sie erklärt den beiden Dämoninnen die Situation.

Kurz darauf erscheint auch der Bürgermeister selbst. Er erkennt Miyu, läßt sie frei, entschuldigt sich bei ihr in aller Form und lädt sie und Reiha zu sich nach Hause ein. Der Grund für seine Freundlichkeit: er gehört dem alten Clan der Wächter an. Seine Pflicht ist es, Miyu, die der gleichen königlichen Blutlinie wie er selbst entstammt, zu beschützen.

Die Tatsache, daß Miyu jetzt da ist, ändert aber nichts an der verzweifelten Lange des Dorfes und des Bürgermeisters. Denn einer der drei Shinma-Brüder fordert Sato zur Braut. Das ist letztlich auch der Grund, warum sie das Dorf überfallen haben. Dem Bürgermeister bleibt nichts anderes übrig, als dem Druck nachzugeben. Miyu aber ist da anderer Ansicht. Der Bürgermeister empfiehlt ihr dringend, rechtzeitig zu gehen. Die Pflicht seiner Linie sei es immer gewesen, den Wächter zu beschützen. Und die drei Shinma sind sehr gefährlich. Doch Miyu denkt nicht im Traum daran abzuhauen. Außerdem ist Sato zutiefst verzweifelt über das ihr bevorstehende Schicksal. Und sowohl Miyu als auch Reiha (!) wollen ihr helfen.

der Bürgermeister

In der Nacht unterhalten sich Miyu und Reiha. Die Yuki-Onna fühlt sich an ihre Familie erinnert, was bei ihr eine Menge menschlicher Gefühle ausgelöst hat. Matsukaze wundert sich sehr darüber.

Am nächsten Tag ist es dann soweit. Die drei Shinma rücken wieder an und fordern Sato. Statt dessen kommen Miyu und Reiha heraus.

Es wird ein harter Kampf. Zuerst fällt Genzou, der ausersehene Bräutigam. Das stachelt die Wut der beiden überlebenden Brüder erst recht an. Außerdem wollen sie nun Sato haben. Genji feuert mit seinem MG wild um sich, um möglichst viele Menschen in dem Dorf zu töten. In kurzer Zeit steht alles in Flammen. Miyu und Reiha kämpfen Seite an Seite, aber die beiden Shinma sind sehr stark.

Das Dorf liegt in Trümmern, und die Shinma leben immer noch. Da kommt der Bürgermeister und bittet um Frieden, sie könnten seine Tochter auch sofort haben. Doch das kostet ihn das Leben. Er stirbt in Reihas Armen, und die vergießt bittere Tränen. Voller Wut fackelt Miyu Genji ab. Nun ist nur noch Genta übrig, aber der ist der mächtigste.

Doch da kommt es zu einer unerwarteten Störung: die Dorfbewohner fordern Miyu auf, sofort den Kampf zu beenden. Das Dorf liege in Trümmern, es habe schon viele Tote gegeben, und das sei alles ihre Schuld. Sie sollte sofort verschwinden. Einer der Bauern nimmt Sato sozusagen als Geisel. Miyu und Reiha werden sehr sauer. Doch das ändert nichts an der Tragödie. Der Bauer tötet Sato.

Reiha sieht rot und friert alle Menschen ein.

Nun kämpfen Miyu und Reiha gegen Genta. Und sie gewinnen. Die Shinma sind besiegt, aber das Dorf ist verwüstet und alle sind tot. Allerdings geben Reiha und Matsukaze Miyu die Schuld an diesem Drama. Allein ihre Existenz würde für so viele Wesen ein katastrophales Schicksal bedeuten. Miyu widerspricht nicht. Sie akzeptiert es als ihr Schicksal, den man nicht entrinnen kann.

Folge 22 (Miyu's Tale)

Miyus Mutter sitzt traurig auf einer Lichtung und spielt auf der Flöte, die Miyu dann später immer bei sich haben wird.

Miyu wächst in einer Art Zirkus auf, zusammen mit Reiha übrigens. Ihre Kindheit ist genauso surrealistisch wie dieser komische Zirkus, der im Grunde nur dazu dient, sie vor dem Clan der Vögel zu beschützen, bis sie 14 Jahre alt ist und ihre Bestimmung als Wächterin übernehmen kann.

Ihr Vater, ein Shinma, ist vor langer Zeit verschwunden, wahrscheinlich im Kampf gegen die Vögel gefallen. Und ihre Mutter ist immer geistesabwesend.

Der Anführer der Vögel wartet schon auf seine Chance. Während Miyu heranwächst, ist sie zu gut beschützt, aber sein Tag wird kommen.

Miyus Mutter fragt, wie als Miyu geworden sei. Die sagt, sie werde übermorgen 14. Das treibt sie fast zur Panik. Sehnlichst erwartet sie ihren Mann. Aber der wird nicht kommen ...

Reiha als Kind

Der Vogelmann besucht Miyus Mutter und kauft die Windräder, die sie gemacht hat. (Wie gesagt, die ganze Episode ist ziemlich surreal und schwer in so einer Zusammenfassung wiederzugeben.) Dann unterhält er sich mit Miyu; er sagt, warum sie nicht mit ihm in die Stadt komme. Er würde ihr einen schönen neuen roten Kimono kaufen. (In der letzten Folge erfahren wir, was ein roter Kimono bedeutet).

Miyu hat davon zwar noch keine Ahnung, aber einen roten Kimono will sie trotzdem nicht. Der Vogelmann fragt Miyu, ob sie wisse, daß die Vögel ihren Vater gefressen hätten. Miyus Mutter bekommt einen Anfall.

Miyu besucht dann den Zirkus und trifft Reiha.

Miyus Mutter und der Zauberer

Reihas Vater ist der Zirkus-Zauberer, dessen Hauptaufgabe darin besteht, Miyu zu beschützen. Ob Reiha das so ganz durchblickt, erfährt man nicht, aber sie spürt wohl, daß sie wegen Miyu vernachlässigt wird. Ihre Mutter (wahrscheinlich eine Yuki-Onna) ist auch schon tot. Und so ist die latente Feindschaft zwischen den beiden Dämoninnen entstanden. (Es gibt später in dieser Folge sogar noch eins drauf.)

Der Zauberer fordert Miyu auf, in der nächsten Vorstellung mitzumachen. Miyu will tanzen. Der Zauberer geht mit ihr zum Üben und läßt Reiha allein zurück - wie immer. Später besucht er Miyus Mutter und fragt sie, ob er mit Miyu die Vorstellung machen darf. Die erinnert sich dunkel, eine Tochter mit diesem Namen zu haben. Jedenfalls ist es nun bald soweit. Und die Vögel werden kommen. Miyus Mutter ist trotz ihrer Geistesabwesenheit sehr besorgt. Aber der Zauberer sagt, sie seien die Vogelscheuchen, und es werde Miyu nichts passieren.

der Vogelmann

Der Anführer des Vogelclans versammelt seine Leute um sich. Es sind viele. Sehr viele. Sie machen sich auf den Weg.

Die Theateraufführung findet statt. Es ist natürlich nur der Rahmen für Miyus Übergang zu ihrem Wächteramt und der Abschied von ihrer Kindheit und ihrer Mutter. Es wird dabei auch in stilisierter Form das Leben von Miyu und ihrer Mutter nachgespielt. Sagen wir es mal so: wenn eine Menschenfrau ein Kind von einem Shinma bekommt, dann wird sie kein glückliches Leben führen. Und das Kind übrigens auch nicht. Leicht hat es Miyu ja nie gehabt, wie wir schon wissen.

Miyu

Und dann kommen die Vögel. Sie metzeln alle nieder, die sich ihnen in den Weg stellen.

Das letzte Hindernis ist der Zauberer, Reihas Vater. Als Reiha ihn fragt, was los sein, drückt er ihr nur Matsukaze in die Hand, sagt, daß diese Puppe jetzt ihr Vater sei, und geht los, um für Miyu zu kämpfen und zu sterben. Reiha versteht sie Welt nicht mehr. Aber eins versteht sie, wer nämlich für ihr Unglück verantwortlich ist.

Miyu erwacht in ihrer eigenen Dimension. Dort trifft sie zum letzten Mal ihre Mutter, die ihr Gedächtnis zurückbekommen hat und ihr erklärt, wer sie ist, und was von nun an ihre Aufgabe auf der Welt ist.

Der Zauberer fällt gegen den Vogel. Reiha sieht es, und sie hört das letzte Wort von ihm: "Miyu". Das wird sie niemals vergessen.

Auch Miyus Mutter wird von dem Vogel niedergestreckt. Sie läßt Miyu ihr Blut und damit ihre Erinnerungen trinken.

Und dann kämpft Miyu gegen den Vogel und verbrennt ihn. Es geht so leicht. Doch nach diesem werden andere kommen.

Folge 23 (A Time of Confrontation)

Der Halbmond scheint über Tokyo. Ein Mann geht nach Hause. Plötzlich steht Reiha vor ihm und friert ihn ein. Es war ein Shinma. Reiha hat die Jagd eröffnet.

Chisato sieht einen Bericht darüber im Fernsehen und wundert sich (ein bißchen).

Titelmusik.

Chisato & Co

Nach der Schule gehen Chisato, Yukari und Hisae nach Hause. Plötzlich steht Reiha hinter ihnen und fragt sie, wo sie Miyu finden kann. Sie sollen ihr ausrichten, daß sie sie in Kürze besuchen will. Dann verschwindet sie. Die Mädchen fragen sich langsam, was los ist.

Miyu und Shiina unterhalten sich über Reiha. Miyu hat eigentlich keine Lust, sich auf die Provokationen einzulassen, aber Shiina meint, das würde sie noch wütender machen. Wahrscheinlich muß sie früher oder später kämpfen.

Reiha

Am nächsten Tag nimmt Yukari Chisato mal beiseite und fragt sie, ob sie Miyu nicht auch langsam komisch finde. Laufen passierten seltsame Sachen, seit sie da sei. Zum Beispiel das mit ihrer Klassenkameradin Miho, die immer noch im Krankenhaus vor sich hindämmert. Und Lily Sone. Und gestern diese komische Reiha. Und sie trägt immer dieselbe Schuluniform, egal, wohin sie auch geht. Und nach ihrer Adresse hat Yukari sich erkundigt: der Saikawa-Friedhof.

Chisato will aber nicht glauben, daß mit ihrer Freundin Miyu etwas nicht stimmt. Yukaris Vorschlag, sich ein bißchen von ihr fernzuhalten, lehnt sie heftig ab. Das Gespräch endet dann, als Miyu auftaucht.

Miyu und Larva

Später fragt Chisato Miyu dann aber doch, ob sie nicht etwas vor ihr verberge. Sie seien doch die besten Freunde. Miyu antwortet, auch ihrer besten Freundin könne sie nicht alles sagen.

Reiha hat schon den nächsten Anschlag vor. Mitten im Hochsommer läßt es schneien, und zwar kräftig. Ganz Tokyo wird unter Schneemassen begraben. Das heißt, der Kampf der beiden Dämoninnen geht los. Matsukaze schwebt über der Szene und kümmert sich um Larva. Er friert ihn ein (das einzige Mal, daß einer eingefroren wird und es überlebt).

Miyu und Reiha bekämpfen sich mit Feuer und Eis. Zwischendurch erzählt Reiha Miyu in aller Ausführlichkeit, warum sie sie so haßt. Das letzte Wort ihres Vater war Miyus Name. Viele andere mußten sterben für Miyu. Und Reiha blieb auf sich allein gestellt zurück. (Naja, Miyus Leben war auch nicht leicht.)

Miyu macht einen Pluspunkt, als sie auf die Idee kommt, Matsukaze abzuschießen. Allerdings hätte Reiha sie trotzdem besiegt, wenn nicht Larva durch Matsukazes Tod befreit worden wäre. Er haut Reiha den Kopf ab. Die verschiebt den Kampf auf später und verschwindet, den Kopf unter dem Arm.

Es taut und der Sommer kommt zurück.

Folge 24 (Brother's Return)

Chisato hat einen älteren Bruder, der für lange Zeit auf einem Selbstverwirklichungstrip auf Hokkaidou war. Dort arbeitete er bei einem Vogelschutz-Projekt mit. Außerdem begegnete er dem Vogel-Clan.

Miyu sitzt wieder auf ihrem Dach und murmelt, daß sie keine Vögel mag.

Chisatos Bruder

Aus dem Radio von Chisato erklingt plötzlich die Erkennungsmelodie des Vogel-Clans (die wir aus Folge 22 kennen). Irgend etwas geheimnisvolles geht vor. Und dann steht plötzlich ihr Bruder vor der Tür. Chisato freut sich riesig.

Titelmusik.

Chisato hat ihre Freundinnen eingeladen, um ihnen ihren Bruder vorzustellen. Yukari findet ihn toll. Und er sieht so gut aus. Der Junge erzählt den Mädchen, was er auf Hokkaidou gemacht hat. Chisato fragt ihn dann, ob er nun bleiben würde. Er antwortet, erst habe er noch etwas sehr wichtiges zu erledigen. Und was das ist, darüber müssen wir nicht lange rätseln. Während Chisato weiter redet, erklärt der Bruder Miyu telepathisch, daß er hinter ihr, der Wächterin, her ist.

Yukari und Hisae

Er läßt die Teetasse vor Miyu zerplatzen und nimmt Miyu dann mit nach draußen. Miyu meint, er sei einer der üblichen herumgeisternden Shinma. Aber er antwortet, er sei der Vogel. Miyu ahnt, was die Stunde geschlagen hat.

Die Mädchen gehen wieder nach Hause - zum Vorderausgang hinaus. Chisatos Bruder kommt auch, um sie zu verabschieden, er benutzt aber den Seitenausgang des Hauses. Den Grund dafür erfahren wir etwas später: er nutzt damit die natürlichen Energieströme optimal aus, denn der Kampf gegen Miyu wird auch für ihn nicht leicht werden.

In der Nacht unterhält sich Miyu mit Larva und Shiina über die Lage. Sie befürchtet schon das schlimmste. Chisato liebt ihren Bruder. Aber Miyu bringt es nicht übers Herz, es ihr zu sagen, was ihr Bruder in Wirklichkeit ist. Immerhin besteht eine gewisse Hoffnung: der Bruder könnte kein Shinma sein, sondern ein besessener Mensch, der gerettet werden könnte. Larva warnt sie aber vor zu großem Optimismus.

Chisato sieht auf dem Rücken ihres Bruders eine große Vogeltätowierung. Ihr Bruder sagt, das sei sein Beschützer. Sie beginnt, sich Sorgen um ihn zu machen.

Chisatos Bruder

Miyu brütet über Chisato und ihren Bruder, von dem sie so schwärmt. Doch es wird ihr nichts anderes übrigbleiben, als ihn zu töten, und Chisato damit das Herz zu brechen.

Im Schulpark treffen Chisatos Bruder und Miyu aufeinander. Von hinter einer Ecke bekommt Hisae zufällig mit, was die beiden sich so zu sagen haben. Sie ist gelinde gesagt geschockt.

Die beiden Dämonen verabreden sich für den Abend zu ihren Duell.

Bevor der junge Mann sich Miyu entgegenstellt, tut er noch etwas merkwürdiges. Er geht zu seiner schlafenden Schwester, legt einen Dolch neben sie in das Bett und sagt leise, wenn er versage, wäre es an ihr, die Sache zu Ende zu bringen.

Miyu macht sich auf den Weg, heimlich beobachtet von Yukari und Hisae. Miyu verschwindet dann vor ihren Augen, aber die beiden wissen ja, wo sie hin will. Und sie bekommen in der Tat einen (kleinen) Teil des Duells mit.

Chisatos Bruder verschwindet mit Miyu durch einen Spiegel in eine andere Dimension. Dort zeigt er Miyu seine wahre Gestalt. Das heißt wohl, daß er nicht besessen, sondern wirklich ein Vogel-Shinma ist. Dank Larva kann Miyu Chisatos Bruder besiegen. Im Tod verwandelt er sich in seine menschliche Form zurück.

Chisato erwacht und findet den Dolch. Sie fragt sich, was los ist, und wo ihr Bruder geblieben ist.

Als Miyu aus dem Spiegel zurückkehrt, stehen Yukari und Hisae vor ihr und starren sie an wie einen Geist. Wortlos geht die Vampirin an ihnen vorbei.


Achtung: wenn Sie ernsthaft vorhaben, sich dieses Anime zu besorgen, sollten Sie vielleicht nicht weiterlesen. Der Schluß ist extrem spannend und ich meine, Sie sollten ihn sich lieber im Film ansehen. (Das ist von meinen bisher 52 Animes das einzige, für das sich so eine Empfehlung lohnt.)


Folge 25 (The final Shinma)

Falls Sie bis jetzt den Eindruck hatte, "Miyu" sei eine Art Komödie, dann warten Sie mal ab, was noch alles kommt ...

Hisae

Hisae ist tot. Wer sie umgebracht hat und warum, weiß niemand. Aber Yukari hat Miyu stark im Verdacht, auch wenn die offizielle Version "Tod durch unbekannten Gewaltakt" lautet.

Es findet eine große Trauerfeier statt. Chisato ist völlig in Tränen aufgelöst.

Titelmusik.

Yukari hat Chisato erzählt, was sie und Hisae in Chisatos Haus beobachtet haben, und daß sie deswegen Miyu im Verdacht hat, mit Hisaes Tod zu tun zu haben. Wie üblich, weist Chisato diese Verdächtigungen ihrer Freundin weit von sich. Yukari ist sich allerdings nicht sicher, daß Miyu wirklich Chisatos Freundin ist.

Verdächtig kommt ihr auch vor, daß seit diesem Tag Miyu nicht mehr in der Schule erschienen ist. Chisato hält das für einen Zufall. Die beiden trennen sich im Streit.

Miyu, Chisato und der Vogel

Chisato vermißt Miyu. Jetzt, in dieser schweren Zeit, könnte sie eine echte Freundin gut brauchen. Sie holt das Freundschaftsamulett heraus, aber es hat sich aufgelöst.

Draußen fliegen die Vögel.

Yukari geht auf den Saikawa-Friedhof. Sie denkt an das, was Hisae ihr noch gesagt hat: Lily und Miho hatten Bißwunden am Hals. Genau die, die man dann auch an Hisaes Leiche fand. So gesehen ist es von Yukari ganz schön mutig, sich in die Höhle des Löwen zu begeben.

Miyu beobachtet Yukari. Sie meint zu Larva und Shiina, Yukari suche wohl den Täter auf eigene Faust. Es müsse ein durchgeknallter Shinma gewesen sein.

Larva meint, sie wären schon zu lange hier.

Es ist schon tief in der Nacht, und Yukari schnüffelt immer noch zwischen den Gräbern herum, als Miyu zu ihr hintritt. Auch sie ist auf der Suche nach dem Mörder und bittet Yukari, sich aus dieser Sache herauszuhalten. Es sei zu gefährlich.

Yukari bei Chisato

Yukari hat ihre Freundschaft mit Miyu aber noch nicht vergessen. Fast flehentlich fragt sie, wer oder was sie eigentlich in Wirklichkeit sei. Miyu gibt die erwartete Antwort: das könne sie nicht verstehen. Da taucht ein Vogel auf. Miyu stößt Yukari aus der Flugbahn eines Wurfmessers (die Vögel benutzen Federn, aber die sind nicht weniger tödlich).

Der Vogel ist derjenige, der in Folge 2 Miyu und Chisato die Freundschaftsamulette verkauft hat. Wegen der Macht dieser Amulette konnte Miyu auch nicht erkennen, daß er ein Shinma war. Er meint, Miyu bräuchte ihr Amulett nun nicht mehr, und es löst sich in ihrer Hand auf. Genau wie das von Chisato.

Dann verwandelt sich der Vogel in seine wahre Gestalt - vor den Augen Yukaris. Miyu schickt ihre Freundin schleunigst nach Hause und kämpft gegen den Vogel. Der erzählt ihr zuvor, was der Plan war. Miyu ist eine sehr mächtige Wächterin, die sich nie eine Blöße gibt. Also haben die Vögel den stärksten Shinma zur Welt gebracht und gleichzeitig Miyus Aufmerksamkeit abgelenkt.

Yukari rennt erst mal los und dann zu Chisatos Haus. Als Chisato herauskommt, brüllt sie ihr zu, sie wisse jetzt, daß Miyu nicht die Mörderin ist. Chisato antwortet, das hätte sie doch schon immer gesagt, und sie solle erst mal reinkommen.

der Vogel

Miyu meint, deswegen hätte der Vogel-Clan Chisatos Bruder manipuliert. Der Vogel lacht nur. Miyu hat noch nicht begriffen.

Chisato führt Yukari in ihr Zimmer. Es sieht aus wie aus einer anderen Dimension. Weiter hinten stehen Chisatos Eltern - Vögel. Sie greifen sich Yukari.

Der Vogel erzählt Miyu, Chisatos Bruder hätte ihnen die nötige Zeit verschafft, aber jetzt sei der stärkste Shinma erwacht. Miyu glaubt, er meine sich damit, was den Vogel erneut zu einem Heiterkeitsausbruch veranlaßt. Wie könne ein so mächtiger Wächter nur so blöd sein. Und dann sagt er es ihr so deutlich, daß Miyu es versteht. Sie ist entsetzt.

Chisato hat Hisae ermordet. Der Vogel, der jetzt gegen Miyu kämpft, hat Chisato erweckt. (Um es mal klar zu sagen: Chisato ist kein Mensch und ist nie einer gewesen, genausowenig wie ihr Bruder oder ihre Eltern, sondern nur eine menschliche Tarnung für einen verborgenen Vogel-Shinma). Er kam zu der Bank, auf der Chisato und Hisae saßen, löste das Amulett auf, und ließ Chisato ihre wahre Natur erkennen; in ihr schlüpfte diese aus einer Art Ei. Hisae war nun nicht mehr wichtig. Also konnte sie beseitigt werden.

Chisato

Vorübergehend wurde Chisato dann wieder getarnt, so daß sie sich nicht mehr an das erinnerte, was sie getan hatte. Aber nun ist sie endgültig erwacht. Sie sticht Yukari ab und saugt ihre Kraft auf.

Miyu ist nun klar geworden, was gespielt wird, und daß ihre Freundin Yukari sich in höchster Gefahr befindet. Sie überläßt den Kampf gegen den Vogel Larva, und teleportiert sich in Chisatos Haus - zu spät.

Der Vogel ist mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Seine Aufgabe war es, Larva von Miyu zu trennen. Um Miyu wird sich Chisato kümmern, ohne daß Larva sie dieses Mal beschützen kann. Larva ist zuversichtlich, den Vogel schnell besiegen zu können. Doch da täuscht er sich gewaltig.

Miyu findet Yukari tot am Boden liegen. Chisato empfängt sie freundlich. Für sie ist anscheinend völlig selbstverständlich, daß sie Miyu nun töten wird - in aller Freundschaft.

Folge 26 (Eternal Requiem)

Chisato bittet Miyu, sich umbringen zu lassen. Miyu kann es immer noch kaum glauben, daß Chisato ein Shinma ist.

Chisatos Eltern greifen Miyu an. Sie verbrennt sie. Chisato nimmt das mit leichtem Bedauern zur Kenntnis.

Larva kämpft gegen den Vogel. Der ist allerdings ein sehr harter Brocken.

Der Vogel

In einem Rückblick sehen wir Miyu als Kind, wie sie mit Kugeln jongliert. Schließlich läßt sie eine der Kugeln fallen, die daraufhin ausläuft. Der Vogel-Shinma meint, genauso wie diese Kugel würde schließlich alles in ihrem Leben ihr zerrinnen. Dann steckt er ihr die Seele eines Menschen in den Mund. Sie schmeckt schrecklich bitter. Miyu rennt dann verängstigt zu ihrer Mutter. Die vermißt ihren Mann. Und die Vögel kann sie auch nie verscheuchen.

Sie murmelt, bei seinem letzten Besuch habe er ihr Geld dagelassen, mit dem Miyu sich etwas schönes kaufen solle: einen roten oder einen weißen Kimono. Miyu will aber gar keinen Kimono.

Dann besucht Chisato sie in ihrer Rückblende! Sie sei doch ihre Freundin. Aber zumindest damals hatte Miyu keine Freunde und wundert sich.

Larvas Feinde vermehren sich rapide. Jetzt muß er hunderte besiegen.

Chisato spießt Miyu auf

Chisato erzählt Miyu, daß das Ei in ihr ausgebrütet werden konnte, weil sie sich begegnet sind. So konnte sie zu ihrem wahren Selbst finden. Miyu fragt sich, ob das wirklich ihre wahre Natur ist. Chisato freut sich, jetzt ein Shinma zu sein. So kann sie für immer jung bleiben. Miyu meint, wer aus der Dunkelheit geboren sei, der müsse auch dorthin zurückkehren. Doch die Vögel haben andere Pläne. Die ganze Welt soll die dunkle Welt der Shinma werden. Miyu erschrickt darüber.

Die Vögel sind gegen Larvas Waffen immun und drängen den Shinma aus dem Westen immer mehr in die Enge.

Chisato und Miyu stehen sich in der Dimension gegenüber, in der Miyu gegen Chisatos Bruder gekämpft hat. Chisato macht ihr heftige Vorwürfe, daß sie seinen Bruder getötet hat. Wenn sie erwachsen geworden wäre, wäre sie seine Braut geworden. Miyu antwortet, sie könne nie erwachsen werden. Umso besser, erwidert Chisato. Doch Miyu habe alle ihre Träume zerstört. Und dann geht sie - ganz langsam - mit ihrem Dolch auf Miyu los. Miyu schickt ihr ihre Flammen, doch die machen Chisato nichts aus.

Larva kämpft weiter. Er vernichtet viele Dämonen, doch es kommen immer neue nach.

Chisato spießt Miyu auf und beginnt, ihre Energie abzusaugen. Miyu findet sich in der Welt ihrer Kindheit wieder. Sie sitzt Reiha (mit dem Kopf wieder auf den Schultern) gegenüber, die sich ärgert, sie nicht selbst getötet zu haben. Aber weil es Miyu jetzt egal ist, ob sie stirbt oder nicht, findet Reiha, daß sie der Mühe nicht mehr lohne. Gegen so einen Schwächling will sie nicht mehr kämpfen. Reiha verschwindet wieder. Einer der Zirkusleute kommt herein. Miyu habe ihn gerufen, um sie ins Totenreich zu führen.

Miyu als Kind

Auch Miyus Mutter ist da. Sie unterhalten sich über Miyus Vater, der vor Miyu der Wächter war. Die Mutter fragt Miyu wieder, ob sie einen roten oder einen weißen Kimono wolle. Miyu weiß es nicht.

Am Fluß trifft sie sich selbst als kleines Kind. Shiina erklärt ihr, was es mit dem roten und dem weißen Kimono auf sich hat. Der rote Kimono ist für die Bewohner dieser Dimension, der weiße für die, die endgültig ins Reich der Toten eingehen wollen. Gefangen oder tot also.

Larva ist kurz davor besiegt zu werden. Doch ein Ass hat er noch im Ärmel: da er Miyus Blut in sich hat, verfügt er auch über ihre Fähigkeit, Feuer zu erzeugen. Das kommt für den Anführer der Vögel völlig überraschend, und er vergeht in der Glut. Larva wollte diese Macht nie anwenden, weil sie ihn zu sehr an seine Niederlage gegen Miyu erinnert. Doch jetzt mußte er es tun, um Miyu das Leben zu retten.

Larva taucht neben Chisato auf und tötet sie. Und Miyu ist aus der Welt ihrer Kindheit auch wieder zurückgekehrt. Es ist noch nicht ihre Zeit zum Sterben.

Irgendwo im zeitlosen Nichts sitzen Chisato, Hisae und Yukari auf der Bank und unterhalten sich über nichts besonderes. Chisato schläft ein. Miyu nimmt sie in ihrer Form als Ei mit in ihre bizarre Dimension, wo sie für immer bleiben kann.

*

Zugegeben, die letzte Folge ist ziemlich surrealistisch, paßt aber gut zu dem ganzen Anime und bietet trotz all der Tragödien wenn schon kein echtes Happy End, so doch einen versöhnlichen Schluß.


Erstellt am 13.5.2000. Letzte Änderung: 20.2.2014