Witchblade - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 24

Teil 1 - Shi (Anfang)

Im Vorspann bekommen wir ein paar Informationen zum Witchblade, bei dem es sich um eine nahezu ultimative Waffe handelt, die seit Ewigkeiten existiert und nur den Wunsch kennt zu kämpfen. Wer das Witchblade trägt, ist verflucht.

*

Masanes erste Transformation

Amaha Masane und ihre Tochter Rihoko, meistens Riko genannt, kommen nach Tokyo. Vor sechs Jahren hat es hier ein verheerendes Erdbeben gegeben, das die Stadt in eine Insellandschaft verwandelt hat, also laufen die beiden per Boot ein. Schon von Anfang an wird klar, daß die Rolle von Kind und Erwachsenem zwischen den beiden nicht immer ganz klar sind, denn oft wirkt Riko vernünftiger als ihre Mutter, die das Leben eher auf die leichte Schulter nimmt und sich manchmal ziemlich kindisch benimmt.

Bei einer Sache allerdings ist Masane kompromißlos, nämlich wenn es um Riko geht. Sie würde alles tun, um sie zu beschützen. Riko ist aber auch wirklich eine Seele von einem Menschen, freundlich, herzensgut, fleißig, und Masane ist sehr stolz auf sie.

Masane ist nach Tokyo gekommen, um hier zu leben und zu arbeiten. Allerdings ist Tokyo ein gefährliches Pflaster, denn gerade in letzter Zeit sind hier einige rätselhafte Morde passiert, die Inspektor Nakata und seinen Leuten einiges zu denken geben, denn die Leichen sind zumeist auf ungewöhnliche Weise zugerichtet.

An einem Tatort liest die Polizei einen Mann auf, der behauptet, für diesen Mord verantwortlich zu sein, doch er sieht eher aus wie ein Betrunkener, und so läßt Nakata ihn einfach mal in eine Ausnüchterungszelle stecken.

Aber neben diesen ungelösten Morden erwartet Riko und Masane noch mehr Schwierigkeiten. Seit dem Erdbeben gibt es nicht mehr viele Kinder, und die, die noch da sind, werden als so wertvoll erwachtet, daß es dafür extra eine Behörde gibt, die NSWF (National Scientific Welfare Foundation), deren Mitarbeiterin Frau Sakurai Satoko ihre Nase anscheinend nicht zum ersten Mal in die Angelegenheiten der kleinen Amaha-Familie steckt. Frau Sakurai beschuldigt Masane aufgrund irgendwelcher idiotischen Gesetze, ihr Kind zu vernachlässigen. Kurzum, Riko soll zu einer anständigen Pflegemutter, und ob sie und Masane damit einverstanden sind, interessiert die Behörde einen Dreck.

Sakurai nimmt Masane Riko also weg. Riko flüchtet aber bei der nächst besten Gelegenheit, und auch Masane versucht, ihr Tochter wieder zu befreien, was sie allerdings am Ende ins Gefängnis bringt.

Tozawa, ein ehemaliger Fotograf, der jetzt als Sensationsreporter arbeitet und immer auf der Suche nach der ganz großen Story ist, hat von der Sache Wind bekommen und sich auf Masanes Spur gesetzt. Zuerst allerdings landet mal Riko auf ihm, als sie ausbricht. Riko bringt ihn dann dazu, zum Minami-Asagaya-Gefängnis zu fahren. Obwohl Riko erst 6 ist, weiß sie schon ganz genau, was gespielt wird.

Dort jedenfalls bekommt Tozawa das Erwachen des Witchblade mit, das sich damals vor sechs Jahren Masane als Trägerin ausgesucht hat und seitdem in ihrem Körper geruht hat. Auslöser für das Erwachen ist ein anderer Gefängnisinsasse, nämlich der Typ, den Inspektor Nakata hat einbuchten lassen. Er hat die Morde nämlich tatsächlich begangen, aber er ist kein Mensch, sondern eine Art als Mensch getarnte Waffe, ein sogenannter X-Con. Er spürt die Nähe des Witchblades, verwandelt sich und greift an. Das Witchblade wiederum reagiert auf den X-Con, geht in seine aktive Form über und verwandelt Masane. Die weiß überhaupt nicht, was los ist, aber als sie verwandelt ist, weiß sie eins: sie will kämpfen!

Mit dem X-Con macht sie kurzen Prozeß, und Tozawa kommt zu einigen unglaublichen Fotos.

Doch es gibt noch einen weiteren Zeugen: Segawa vom Douji Industries. Diese riesige Firma entwickelt unter anderem Waffen und ist äußerst interessiert am Witchblade. Sechs Jahre lang war es verschwunden, und nun ist es wieder da. Segawa erwischt Masane mit einem Betäubungsgewehr, und als sie nach kurzer Zeit irgendwo in einem Hinterhof zusammenbricht, liest er sie auf und bringt sie zu seinem Boß Takayama.

Teil 2 - Waku (Abirren)

Tozawa hat Riko immer noch am Hals. Da sie von der NSWF abgehauen ist, wird er eine Menge Ärger bekommen, wenn man ihn mit ihr erwischt. Da Riko aber derzeit kein Zuhause hat, bleibt Tozawa erst mal nichts anderes übrig, als sie mit zu sich zu nehmen.

Masane, Segawa und Takayama

Segawa hat inzwischen Masane eingesammelt, in dem futuristischen Douji-Hauptgebäude im Gästeraum untergebracht und seinem Chef Takayama Bericht erstattet. Über Masane weiß niemand etwas. All ihre Daten, sogar ihr richtiger Name, ebenso wie ihr Gedächtnis, gingen bei dem großen Erdbeben verloren. Warum sie nun das Witchblade trägt, weiß erst Recht niemand.

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Spät am Abend kommt Tozawa zuhause an. Er wohnt in einer Art Pension, die von einer resoluten Frau namens Mariko geführt wird und neben ihm noch drei weitere, zum Teil ziemlich individualistische Bewohner beherbergt: den riesigen Michael, der so gut wie nie ein Wort sagt, die schüchterne Wahrsagerin Naomi und den alten Lustgreis Chou. Mariko erklärt Riko, daß sie sie spätestens am nächsten Morgen bei der NSWF abliefern wird. Riko weigert sich strikt, doch das wird ihr wohl nichts nützen. Die Nacht allerdings verbringt sie erst mal in der Pension, unter einem Tisch, wohin sie sich vor der Auslieferung geflüchtet hat.

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Masane wird in der Nacht von Alpträumen geplagt, erwacht am nächsten Morgen aber bei strahlendem Sonnenschein und mit einer fantastischen Aussicht über Tokyo. Segawa bringt sie dann zu Takayama, der sie vor einem Hubschrauber erwartet und ihr auf dem Flug in groben Zügen erklärt, um was es geht. Das Witchblade, die stärkste Waffe auf Erden, gehört Douji, und da Masane es nun trägt und auch nicht mehr abnehmen kann, gehört auch sie Douji. Mit anderen Worten erwartet er, daß sie für seine Firma arbeitet. Masane ist ziemlich durcheinander mit all dem, aber Takayama setzt sie einfach in seinem unterirdischen Testgelände aus um mal zu sehen, wie das Witchblade reagiert. Takayamas Erwartungen werden nicht enttäuscht. Als ein Kampfroboter Masane angreift, verwandelt sie sich.

In der Zwischenzeit hat Mariko das NSWF angerufen. Frau Sakurai macht sich sofort auf den Weg. Doch als sie ankommt, ist Riko schon lange wieder weg, unterwegs zum Tokyo Tower, den sie und Masane als Treffpunkt für solche Fälle vereinbart haben.

Ebenfalls auf den Weg macht sich Furumizu Katsuo, genannt "Father". Er ist der Gründer und oberste Boß des NSWF, aber seine Gedanken kreisen nicht um das Wohl der ihm anvertrauten Kindern, sondern um das Witchblade, von dem er gehört hat, daß es nach sechs Jahren wieder aufgetaucht sein soll. Er will es haben, egal wie.

Teil 3 - Kou (Widerstand)

Das Witchblade ergreift von Masane Besitz. Mit seiner Hilfe wird sie eine tödliche Waffe und schrottet den schwerbewaffneten Kampfroboter in wenigen Augeblicken. Takayama und Segawa sind sehr beeindruckt.

Bunta und Rihoko auf dem Schiff

Irgendwann später kommt Masane in einer Krankenstation wieder zu sich und ist ziemlich wütend über das, was Takayama mit ihr so anstellt. Die beiden schließen ein Geschäft ab: Takayama garantiert Masane, daß Riko bei ihr bleiben kann. Dafür muß sie für Douji arbeiten, sprich kämpfen. Ein kleines Problem gibt es allerdings noch: Riko ist abgehauen und auch Takayama weiß nicht, wo sie ist.

Nun, Riko ist auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt, dem Tokyo Tower, den sie schließlich auch erreicht, wobei sie nur einmal von einer Trickdiebin ausgeraubt wurde. Es hätte nämlich auch schlimmer kommen können, denn draußen läuft ein weiterer X-Con herum, der kurze Zeit später die Diebin grillt.

Nicht nur Masane und Tozawa suchen Riko, sondern natürlich auch Frau Sakurai vom NSWF. Mariko muß sich eine ordentliche Strafpredigt anhören. Da sie dazu aber keine Lust hat, schmeißt sie Sakurai einfach raus.

Tozawa hat keine Ahnung, wo er mit der Suche nach Riko anfangen soll. Aber im Polizeifunk hört er von einem neuen Mordopfer. Das interessiert ihn viel mehr.

Für den X-Con interessieren sich auch Father und Takayama, denn das vermehrte Auftreten dieser Killermaschinen hängt offensichtlich mit dem Wiedererscheinen des Witchblades zusammen.

Takayama erklärt Masane, was sie in Zukunft zu tun hat. Es geht um Waffensysteme namens I-Weapons, die von der Douji Firmengruppe produziert und in alle Welt exportiert werden. Eine spezielle Serie dieser I-Weapons waren die X-Cons, von denen während des großen Erdbebens etliche entkommen konnten und seitdem da draußen herumspuken. (Der Verdacht, daß sie statt dessen absichtlich ausgesetzt worden sein könnten, kommt im Laufe der Serie ebenfalls auf, wird aber nie bewiesen.)

Die X-Cons sehen im Normalzustand aus wie ganz gewöhnliche Menschen, was es so schwer macht, sie zu finden. Jedoch kann Masane mit dem Witchblade sie ganz leicht aufspüren und bekämpfen, und das soll von nun an ihre Arbeit bei Douji sein.

Am gleichen Abend noch geht es los. Während Riko von den heruntergelassenen Toren des Tokyo Tower sitzt, nimmt Masane einen weiteren X-Con auseinander.

Auf dem Weg nach Hause fliegt Takayamas Hubschrauber zufällig am Tokyo Tower vorbei, und da weiß Masane, wo sie ihr Töchterchen findet. Und so sind die beiden kurz darauf tatsächlich wieder glücklich vereint.

Teil 4 - Dou (Bewegung)

Segawa hat Riko und Masane fürs erste in einem ziemlich luxuriösen Hotel untergebracht. Er bleibt allerdings in der Nähe, was Masane gar nicht paßt. Als Entschädigung bestellt sie auf Firmenrechnung das beste Essen, was das Hotel servieren kann. Und das ist wirklich nicht von schlechten Eltern.

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Rihoko und Masane

Takayama bekommt einen Anruf seiner früheren Mitarbeiterin Soho Reina. Sie ist einer der genetisch aufgemotzten Klone von Father, ein Neogene. Es gibt mehrere von ihnen, allesamt Frauen, weil nur Frauen das Witchblade tragen können. Untereinander nennen sie sich "Sisters", und sie alle tragen Cloneblades, Kopien des originale Witchblades, allerdings bei weitem keine so perfekten. Reina fragt Takayama ganz unverblümt nach dem Witchblade und bietet ihm ihre Hilfe an. Doch Takayama hat da große Bedenken. Denn vor sechs Jahren stand Reina schon mal im Zentrum einer Katastrophe, die mit dem Witchblade zu tun hatte. Das soll sich nach Möglichkeit nicht wiederholen.

Reina allerdings marschiert zu Father, und der ist wild entschlossen, das Witchblade in seine Hände zu bekommen.

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Am nächsten Morgen lassen Masane und Reina sich zu Marikos Pension fahren, wo Riko ja schon eine Nacht verbracht hat. Masane ist von den schrillen Typen dort ziemlich überrascht, aber sie und Riko sind sich trotzdem schnell einig, daß sie gerne dort wohnen würden. Das allerdings erweist sich als ziemlich schwierig. Mariko will nämlich keine Kinder im Haus haben, weil die nur Ärger machen, und so wird aus der Sache erst mal nichts.

In der Nacht wird eine der Sisters von einigen X-Cons umgebracht. Die Leiche landet bei Reina im Labor, und die weiß natürlich sofort, was passiert ist.

Am nächsten Tag versuchen Riko und Masane ihr Glück ein weiteres Mal bei Mariko. Mariko vermietet angeblich aber nur an Firmen. Masane muß dann zur Arbeit, Riko hingegen hat eine clevere Idee. Sie gründet einfach eine Firma! Ganz schön gerissen für eine 6-Jährige. Jedenfalls muß Mariko sich am Ende geschlagen geben. Riko hat sie ausgetrickst, und sie bekommt das Zimmer.

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In der Nacht ziehen die Jäger los. Die drei Mikrowellen-X-Cons jagen Mädchen, Reina und eine ihrer Sisters namens Shiori jagen die X-Cons, und Masane ist natürlich auch unterwegs. Sie spürt die Anwesenheit der Sisters und ihrer Cloneblades, ohne zu Anfang allerdings zu wissen, wen oder was sie da im Visier hat.

Die Cloneblades sind zwar nicht so leistungsfähig wie das Witchblade, aber für die X-Cons reicht es mit Leichtigkeit.

Teil 5 - Tan (Suche)

Reina beschließt, heute nicht gegen Masane zu kämpfen und läßt sie einfach stehen.

Takayama erklärt Masane später im Büro, mit wem sie es da zu tun hatte. Reina, genannt "Lady", hat nämlich vor 6 Jahren für Douji gearbeitet, und zwar als Takayamas direkte Untergebene. Die NSWF und Douji arbeiteten damals zeitweise zusammen an der Entwicklung eines Nachbaus des Witchblades, des sogenannten Cloneblades. Reina und Shiori sind Neogenes, speziell zum Tragen eines Cloneblades gezüchtete Menschen, die aber auch sonst über beachtliche Fähigkeiten verfügen.

Mariko streitet sich mit Masane

Masane vermutet, die beiden hätten, genau wie sie, den Auftrag, X-Cons zu eliminieren. Doch von sowas ist Takayama nichts bekannt. Dafür warnt er Masane aber eindringlich vor der NSWF, die die ihr anvertrauten Kinder dazu mißbraucht, um passende Gene für Cloneblade-Träger zu selektieren. Und natürlich ist Father auch hinter dem Witchblade her. Einer seiner Neogenes, mit dem Witchblade ausgestattet, wäre das mächtigste Wesen auf der Erde.

Später erzählt Segawa ihr, was sie eigentlich bei Douji verdient. Masane kann es kaum fassen, als sie die Zahl hört: über 2 Millionen Yen.

Takayama hat derweil ein Treffen der Abteilungsleiter.

Während dessen beziehen Riko und Masane ihr Zimmer. Riko ist vor allem von der Küche begeistert, denn sie ist eine ebenso leidenschaftliche wie gute Köchin. Chou schenkt den beiden ein Futon und zeigt ihnen dann das Onsen in der Nähe - das Zimmer hat nämlich kein Bad. Heimlich hofft er natürlich darauf, nackte Weiber zu sehen zu bekommen, aber daraus wird natürlich nichts.

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In der Nacht treibt mal wieder ein X-Con sein Unwesen.

Am nächsten Morgen kommt Tozawa, der einen Tag im Knast hat verbringen müssen, zurück in die Pension und erfährt zu seiner Überraschung, daß dort zwei neue Gäste wohnen, die er bereites kennt. Masane stellt sich ihm nun offiziell vor und bekommt dabei einen neuen Spitznamen: "Masamune", was auf ihren üppigen Busen anspielt. Sie ist natürlich empört darüber, aber es ist leider zu spät, denn dieser Name paßt einfach zu gut zu ihr, und so verwenden ihn nun alle. Außerdem hat Tozawa an sie ein paar Fragen, denn irgendwie scheint sie in die rätselhaften Vorfälle der letzten Zeit verwickelt zu sein.

Masane zieht es vor, mit Riko einkaufen zu gehen. Riko kauft Messer und Ausrüstung für die Küche sowie Kleider (für ihre Mutter), Masane hingegen lieber Spielsachen (für sich selbst). Tozawa bleibt ihr allerdings auf den Fersen. Er hat sogar Fotos von Masane in verwandelter Form, weiß aber natürlich nicht, wer das ist. Und Masane denkt nicht im Traum daran, darüber zu sprechen.

Am Abend muß Takayama zu einem Empfang, bei dem Furumizu ihn über das Witchblade aushorchen will, und Masane bekommt einen neuen Einsatzbefehl. Doch auch diesmal ist sie nicht allein am Tatort. Reina und ihre Sister Shiori sind da und warten schon auf sie. Und übrigens auch Tozawa, der zu einigen erstaunlichen Bildern kommt und Masanes Geheimnis enttarnt.

Der X-Con ist schnell erledigt, doch dann wird Masane von Shiori angegriffen, und die versteht ihr Handwerk. Daß das Witchblade einem Cloneblade theoretisch weit überlegen sein soll, scheint keine Rolle zu spielen. Masane kommt ziemlich in Bedrängnis. Dennoch genießt sie den knallhart geführten Kampf in vollen Zügen.

Teil 6 - Hen (Veränderung)

Beide Kämpferinnen verfallen in eine Art Blutrausch. Masane wird niedergekämpft und steht kurz davor, geschlachtet zu werden. Doch Takayama hat einen Spezialeinsatzwagen geschickt. Die Leute ziehen die schwer verletzte Masane sozusagen Shiori unter der Klinge weg und rasen mit ihr davon. Doch Shiori denkt nicht daran, sich ihre Beute einfach so stehlen zu lassen, und nimmt die Verfolgung auf. Sie wird wiederum verfolgt von Reina, die versucht, sie zu stoppen. Und alle drei Parteien werden von Tozawa verfolgt, der hier die Story seines Lebens gefunden hat.

Shiori und Masane

Masanes Rettung erfolgt auf ziemlich spektakuläre Weise. Shiori landet auf dem Spezialwagen, kann aber abgeschüttelt werden. Der Wagen wirft Rauchbomben und bricht sich im dichter werdenden Verkehr brutal den Weg frei Richtung Hafen, wo Takayamas Kreuzer wartet. In der Sekunde, als Shiori den Wagen erneut erreicht, feuert dieser die gut verpackte Masane auf das Schiff, und Reina, die sich inzwischen ebenfalls verwandelt hat, schafft es, Shiori wieder zu bremsen.

Für Tozawa bleiben nur ein paar unscharfe Fotos von einem in der Ferne verschwindenden Kreuzer.

So verbringt die ziemlich schwer verletzte Masane die Nacht zusammen mit Takayama und Segawa auf dem Schiff. Sie erholt sich ausgesprochen schnell, und als sie am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein auf hoher See erwacht, ist wieder putzmunter. Wenig erfreut ist sie, als sie erfährt, wo sie ist. Aber das ging nun mal nicht anders, und Takayama nimmt wieder Kurs auf die Küste.

Auch Reina hat Arbeit, sie untersucht Shiori, deren Amoklauf sie sehr beunruhigt. Anscheinend ist dieses Verhalten nicht untypisch für Träger von Cloneblades. Genauso wie das Witchblade, so zehren auch die Cloneblades ihre Trägerinnen auf, auf die eine oder andere Weise.

Und in der Tat hat Shiori schon mehr oder weniger ihren Verstand verloren, auch wenn noch genug übrig ist, um das noch eine Zeitlang vor Reina zu verbergen. Doch in der Nacht begeht sie einen schaurigen Mord, der allerdings zunächst einem X-Con in die Schuhe geschoben wird. Doch Reina ist sich nicht mehr sicher, ob mit ihrer Shiori alles in Ordnung ist.

Bei der Durchsicht der Röntgenaufnahmen stellt sie das fest, was Shiori auch gerade am eigenen Leib erfährt: das Cloneblade zerbricht langsam. Und mit ihm Shioris Verstand.

Teil 7 - Ka (Vergehen)

Shiori kann gar nicht glauben, daß sie inzwischen zwei Morde begangen hat. Sie flieht - vor Reina und vor sich selbst.

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Takayama und Masane

Tozawa hat nichts außer einem unscharfen Foto, aber er gibt nicht auf. Er verfolgt die Spur und begibt sich zum Hafen. Ob dort jemand diesen Kreuzer erkennt? Allzu viel bekommt er allerdings nicht heraus. Aber es gibt noch eine weitere Möglichkeit.

Sein Haus-Mitbewohner Chou ist nämlich nicht nur ein alter Lustgreis, sondern auch ein recht begabter Computer-Hacker mit einem sehr großen Bekanntenkreis. Tozawa verspricht ihm, ihn mit einer Ladung hübscher junger Mädchen zusammenzubringen, wenn ihm mit der Identifizierung dieses Kreuzers hilft.

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Auf dem Kreuzer haben Masane und Takayama sich gestritten, und dabei hat Masane zufällig ein Foto gefunden, das Takayama und Reina zusammen zeigt - ziemlich eng zusammen sogar. Takayama streitet auch gar nichts ab - die beiden, wiewohl heute Feinde, waren damals zweitweise ein Paar. (Takayama wußte natürlich, daß sie ein Neogene war.) Davon abgesehen war Reina eine äußerst begabte Wissenschaftlerin, und sie war offensichtlich in der Lage, das Witchblade zu tragen. Also stahl sie es bei einer günstigen Gelegenheit und machte sich dann davon.

Sie tat das aber anscheinend nicht auf Befehl des NSWF, sondern aus ihren eigenen Gründen heraus, die bis heute niemand wirklich kennt. Und warum jetzt nicht sie sondern Masane das Witchblade trägt, weiß auch niemand. Damals hatte Douji Reina und das Witchblade aufgespürt, aber auch der NSWF schickte Sisters. Es kam zum offenen Schlagabtausch. Das Witchblade aktiviert sich und löste jenes verheerende Erdbeben aus, aus dessen Trümmern man dann Masane und das Baby (Reinas und Takayamas Baby übrigens) fischte. Masane war vielleicht nur rein zufällig dort gewesen ...

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Jetzt hat Reina einen neuen, faszinierenden Forschungsgegenstand: Shiori. Allen Daten nach wird sie bald auseinanderfallen, und das interessiert Reina brennend. Also läßt sie Shiori jagen.

Shiori ist entwicklungsmäßig inzwischen auf der Stufe eines X-Cons gelandet. Getrieben von ihrem Cloneblade sucht sie nur noch nach einem Objekt, an dem sie ihre Killerinstinkte ausleben kann. Dabei fällt ihr Masane ein. Die wäre ein gutes Opfer. Und dank des Cloneblades fällt es ihr auch sehr leicht, Masane aufzuspüren.

Und so landet sie, kurz bevor Takayamas Kreuzer den Hafen Ashina Marina erreicht, an Bord und geht auf Masane los. Masane und Takayama sind sich gerade ein bißchen näher gekommen, als der Kampf auf Leben und Tod beginnt. Masane läßt sich nicht lange bitte, auch wenn sie noch nicht vollständig wiederhergestellt ist und gegen die rasende Shiori ziemlich schlechte Karten hat. Dafür unterstützen Takayama und Segawa sie mit schweren Waffen.

Das alles nützt nichts. Segawa und Masane landen im Wasser, und Shiori schnappt sich Takayama. Doch dann kristallisiert sie und zerfällt zu Staub. Nur das ausgebrannte Cloneblade bleibt übrig.

Im Hafen erwartet Reina den Kreuzer. Sie hätte gerne zwecks Untersuchung die sterblichen Überreste von Shiori (wenn man den Staub mal so nennen will), doch den rückt Takayama nicht raus. Nur das Cloneblade bekommt sie.

Überraschend kommt Riko angelaufen. Sie ist mit Tozawa zum Hafen gefahren und freut sich jetzt, ihre Mama wiederzusehen, die ja ein paar Tage weg war. Tozawa jedenfalls arbeitet sich auf diese Weise Stück für Stück an seine große Geschichte heran. Masane gefällt das gar nicht, aber viel dagegen machen kann sie nicht.

Reina meint mit einem gewissen Fatalismus zu Takayama, sie selbst werde wohl auch eines Tages so enden wie gerade Shiori, denn auch sie trägt ja ein Cloneblade. Aber auch Masane stehe wahrscheinlich dieses Schicksal bevor.

Teil 8 - Go (Gegenseitig)

Auf dem Heimweg zeigt Tozawa Masane die Fotos, die er von ihrem Kampf gemacht hat. Masane scheint langsam soweit zu sein, daß sie mit der Wahrheit rausrückt, aber erst morgen, wenn Riko nicht dabei ist.

Masane und Tozawa

Später läßt sich Masane an Marikos Bar noch einen Drink servieren. Nach und nach tauchen dann alle anderen Bewohner der Pension auf und machen mehr oder weniger die Nacht durch.

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Father meldet sich bei Reina, drückt sein Bedauern über Shioris Tod aus und erwartet einen Bericht. Plus einen weiteren über das Witchblade natürlich.

Außerdem wird in dieser Nacht mal wieder eine Frau von einem X-Con getötet.

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Wenig überraschenderweise hat Masane am nächsten Morgen eine Kater. Riko schimpft sie aus, weil sie mal wieder zu viel gesoffen hat. Sie geht dann ein Kopfschmerzmittel kaufen. Kurz darauf erscheint Tozawa, ebenfalls mit einem Kater, aber auch mit Masanes Versprechen, ihm jetzt alles zu erzählen. Doch Masane hat es sich anders überlegt und weiß von gar nichts mehr.

Ein bißchen entschädigt wird Tozawa etwas später mit der neuen Mord-Meldung, die er im Polizeifunk abhört. Er schnappt sich Masane und fährt zum Tatort. Von einem Fenster aus macht er seine Fotos und redet auf Masane ein. Als er wieder runter zu seinem Wagen kommt, wird er von ein paar Yakuza-Leuten erwartet, die anscheinend noch eine andere Rechnung mit ihm offen haben. Es gelingt ihm, sie auszutricksen und mit Masane abzuhauen. Am Hafen versteckt er sein Auto dann unter einer Plane und wartet ab, bis die Luft wieder rein ist.

Außerdem bearbeitet er Masane, bis diese schließlich soweit ist nachzugeben. Masane hat bei der Katastrophe ihr Gedächtnis verloren, und Riko ist alles, was ihr geblieben ist. Aber auch Tozawa hat damals alle seine Angehörigen und Freunde verloren.

Und dann leuchtet das Witchblade auf. Es sieht so aus, als würde Tozawa mal wieder zu ein paar außergewöhnlichen Fotos kommen. Zunächst aber müssen die beiden mal flüchten, den ein X-Con steht direkt über dem Wagen, seltsamerweise aber kann Masane sich diesmal aber nicht verwandeln. Also müssen sie abhauen. Irgendwo zwischen den Containern ist es dann soweit. Masane verspricht Tozawa, ihm das Interview zu geben, dafür aber muß er mit der Veröffentlichung so lange warten, bis Masane es Riko beigebracht hat.

Und dann verwandelt sie sich - direkt vor Tozawas Kamera. Doch irgendwie ist dieser X-Con anders. Er fleht Masane, die gerade dabei ist, ihn in Stücke zu hauen, um Hilfe an. Er wolle das überhaupt nicht. Verwirrt läßt Masane von ihm ab, und so entkommt der X-Con erst mal.

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Reina hat schon länger den Verdacht (oder vielleicht sogar die Gewißheit), daß Rihoko ihre Tochter ist, und beobachtet sie deswegen.

Teil 9 - Ai (Mitleid)

Der X-Con, der gerade umgeht, ist in seiner menschlichen Form erstaunlich freundlich, fast sowas wie ein Pfarrer. In der Nacht pflegt er sich dann gegen seinen Willen zu verwandeln und junge Frauen zu töten. Inspektor Nakata steht vor einem Rätsel und läßt seine Wut an Tozawa aus, der - wie immer - am Tatort herumschleicht und Fotos macht.

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die Leute aus Marikos Pension

Reina geht ihre Begegnung und die kurze Unterhaltung mit ihrer Tochter nicht mehr aus dem Kopf.

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Masane sitzt mit einem Kater im Café und hört sich Tozawas neuen Vorschlag an. Beim letzten Überfall des X-Cons hat es einen Überlebenden gegeben, einen Augenzeugen also. Die beiden suchen ihn auf der Stelle auf und lassen sich berichten, was er gesehen hat. Interessant ist, daß alle bisherigen Angriffe genau um 23:45 Uhr stattgefunden haben - eine interessante Spur.

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Auf dem Weg vom Einkaufen nach Hause begegnet Riko erst Reina und dann dem X-Con, der offenbar tagsüber einem ganz normale Bürojob nachgeht. Er ist sehr freundlich und hilfbereit, aber irgendwie scheint Riko auf ihn zu wirken. Er ist kurz davor, sich zu transformieren, was wohl für Riko das Ende bedeutet hätte, tut es dann aber doch nicht. Statt dessen freundet er sich mit ihr an und sie setzten sich ein bißchen in den Park, bis seine Mittagspause um ist.

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Die Abteilungsleiter von Douji treffen sich mal wieder zu einer Besprechung, und Takayama muß sich den bohrenden Fragen seines Erz-Rivalen Wadou stellen, der behauptet, Takayamas Spezial-Abteilung sei reine Geldverschwendung, weil sie keine Ergebnisse liefere. Doch so leicht läßt Takayama sich nicht aus der Reserve locken.

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In der folgenden Nacht lauern Masane und Tozawa dem X-Con auf. Sie retten einer jungen Frau das Leben, und Tozawa bekommt sogar ein Bild von dem X-Con in seiner menschlichen Form. Doch dann entkommt dieser leider wieder. Allerdings versteht Tozawa sein Handwerk. Anhand des Fotos kann er am nächsten Tag den Mann identifizieren. Er ist ein Polizist namens Muraki Takeshi, der vor 7 Jahren bei einem Einsatz starb.

Masane fragt sich angesichts dessen, was X-Cons eigentlich in Wahrheit sind.

Am Mittag treffen sich Riko und Muraki wieder im Park. Muraki erzählt Riko von dem Haus, das er für sich und seine Frau bauen will. Die beiden verstehen sich prächtig.

Bei Tozawa und Masane läuft Inspektor Nakata auf, der mitbekommen hat, daß die beiden den Fall seines früheren Mitarbeiters untersuchen. Er erzählt ihnen ein bißchen was darüber, und sie bekommen auch heraus, was es mit dieser Uhrzeit 23:45 auf sich hat. Da lief immer eine spezielle Sendung im Radio. Unter ziemlich dramatischen Umständen beging Muraki damals Selbstmord, und Nakata ist nicht so glücklich, daß jetzt sein spezieller "Freund" Tozawa in diesem alten Fall herumrührt. Muraki ist auf jeden Fall tot. Und doch läuft er jetzt als X-Con herum.

Tozawa meint, am besten würde man Muraki selbst fragen. Also legen er und Masane sich wieder auf die Lauer. Diesmal haben sie es leicht, Muraki läuft ihnen genau vors Auto. Er verwandelt sich, Masane verwandelt sich auch, und die beiden gehen aufeinander los. Doch während des Schlagabtausches reden sie auch miteinander. Muraki bedauert, daß man ihn nach seinem Tod ins Leben zurückgeholt hat und bittet Masane, seinen verfluchten Körper zu zerstören. Während Masane noch über das Gehörte nachdenkt, sprengt Muraki sich selbst in die Luft.

Und Riko wartet am nächsten Tag vergeblich im Park auf ihren neuen Freund.

Teil 10 - Kou (Mischen)

Am Morgen genießt Masane das ausgezeichnete Frühstück von Riko, als sie Besuch von Tozawa bekommt. Er hat ein bißchen über Douji recherchiert. Masane ist überrascht zu erfahren, daß Douji Waffen produziert und exportiert. Und Tozawa ist überrascht, daß Masane das nicht weiß. Es hat sie aber zumindest bisher nie besonders interessiert. Wie auch immer, das alleine wäre natürlich kein Knüller, aber wenn I-Weapons in Wirklichkeit Menschen wären, dann sähe das erheblich ander aus. Masane hatte bisher geglaubt, I-Weapons seien Maschinen, die sich als Menschen tarnen. Aber womöglich ist es genau umgekehrt.

Masane und Segawa auf der Feier

Masane will also Takayama fragen, und Tozawa macht bei NSWF weiter, denn die experimentieren ja auch mit Menschen.

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Masane fragt Takayama ganz direkt, und ebenso direkt antwortet dieser. Ja, X-Cons sind in der Tat wiederverwendete echte Menschen, von denen einige bereits vor ihrem Tod dafür gewonnen (und bezahlt) wurden, daß man nach ihrem Tod so eine Waffen aus ihnen macht. Zweck der Übung: Kriege mit möglichst wenigen Toten. Denn diese Soldaten sind ja schon tot.

Takayama hat dann für Masane einen Spezialauftrag. Wadous Biotechnologie-Abteilung gibt am Abend einen großen Empfang zum Anlaß eines wichtigen internationalen Preises, den seine Leute gewonnen haben. Takayama hat sich dazu mehr oder weniger selbst eingeladen, damit Wadou es mit seinen Intrigen nicht ganz so leicht hat, und er braucht eine passende Begleitung. Also schickt er Segawa mit Masane zum Kleider-Einkaufen los.

Am Ende kann er selbst kaum glauben, was aus dem Berg-Affen, wie er Masane genannt hat, geworden ist: eine blendende, elegante Schönheit - zumindest äußerlich.

Gute Manieren, höfliche Sprache usw. halten aber nur so lange, bis Masane das Buffet sieht. Auf dieses stürzt sie sich umgehend, frißt sich voll, läßt sich dann noch Sachen für Riko einpacken, stolpert als nächstes irgendwo drüber und knallt gegen den Typen, der gerade Wadous super-wertvollen Preis zur Verleihung trägt, was zur Folge hat, daß dieser auf den Boden knallt und in tausend Stücke zerspringt.

Auf dem Empfang sind Leute wie der ehemalige Premierminister anwesend, und so stecken sowohl Wadou als auch Takayama in einer äußerst peinlichen Situation (obwohl Takayama sich heimlich über dieses Mißgeschick sogar zu freuen scheint). Sie lösen sie auf folgende Weise: die beiden haben schon zusammen studiert und waren schon damals Konkurrenten. Jetzt setzten sie ihren Wettstreit fort, und zwar mit einem Wett-Saufen! Wer zuerst von Stuhl kippt, hat verloren. Alle Anwesenden sind begeistert von dieser Art Kampf um die Ehre.

(Auch Riko und Mariko kämpfen übrigens in diesem Moment um ihre Ehre, nämlich in Marikos Küche darum, wer die beste Köchin ist.)

Anders als früher ist es diesmal Wadou, der als erster zusammenklappt.

Allerdings kommt auch Takayama nicht mehr sehr weit ...

Und Masane findet einen betrunkenen Takayama direkt süß.

Teil 11 - Ki (Gefahr)

Fathers Labors unter ihrer ehrgeizigen Leiterin Nishida Rie haben einen neue Neogene herangezüchtet, eine junge Frau namens Maria mit dem Körper einer Killermaschine, dem Intellekt eines Einstein und der Psyche eines Norman Bates. Zur Zeit trägt sie noch kein Cloneblade, aber beim waffenlosen Nahkampf ist sie unschlagbar und befördert so manche ihrer Sparringspartnerinnen ins Jenseits.

Nishida ist über diese Todesfälle nicht begeistert, aber Father setzt auf seine neueste Tochter so große Hoffnungen. Und so bleibt Nishida nichts anderes übrig, als die extrem labile Maria mit Samthandschuhen anzufassen und bei Laune zu halten.

Maria und Nishida

Nach dem Training geht Maria in ihr Zimmer, wo Dutzende, wenn nicht hunderte zerfetzter Stofftiere herumliegen. Sie ist der festen Überzeugung, daß niemand sie wirklich liebt (womit sie durchaus Recht hat - sie ist nichts als ein Werkzeug, sowohl für Nishida als auch für Furumizu).

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Nachdem sich in der letzten Folge Reina bei Father erst mal abgemeldet hat, beauftragt dieser nun Nora, sich um das Witchblade zu kümmern.

*

Irgendwie sind Masane und Takayama in der Nacht doch noch nach Hause gekommen, und so erwacht Takayama auf Masanes Couch, mit einem Mords-Kater, versteht sich.

Seltsamerweise ist Riko von Takayama ganz angetan und meint leichthin, Masane könnte ihn doch heiraten, denn er würde einen guten Vater abgeben. Masane ist leicht geschockt, und Takayama muß sich an Rikos Freundlichkeit und Fürsorglichkeit auch erst mal gewöhnen. Riko will für ihn dann sogar was kochen und läuft los zum Einkaufen. Allerdings hat sie eine Erkältung oder noch was schlimmeres und bricht vor dem Laden zusammen. Mariko kommt ganz aufgelöst zu Masane, um ihr das zu berichten, und Masane macht sich solche Sorgen, daß sie einfach losrennt und sich noch nicht mal die Zeit nimmt, ihre Schuhe anzuziehen.

Reina bringt Riko ins Krankenhaus, und Takayama sammelt Masane, die vor Sorge fast vergeht, mit einem Taxi ein und fährt sie ebenfalls dorthin. Masane ist unendlich erleichtert, daß Riko nicht ernstlich krank ist. Ein oder zwei Tage sollte sie aber doch im Krankenhaus bleiben.

Auf dem Aussichtsdach des Krankenhauses reden Masane und Takayama dann über die Arbeit. Doch dann taucht Nora auf, und das Witchblade reagiert. Masane hat keinen Zweifel daran, daß ein Angriff bevorsteht, und macht sich auf den Weg. Denn sie will natürlich auf keinen Fall in Rikos Nähe kämpfen.

*

Nora und Masane treffen irgendwo in einer Fabrikhalle aufeinander. Fathers Kreationen haben einiges drauf. Nora kämpft Masane nieder, verletzt sie schwer und entführt sie dann vor den Augen von Takayamas Rettungsteam. Und so fallen Masane und das Witchblade in Fathers Hände.

Aber es gibt ja noch Tozawa, der sich inzwischen beim NSWF eingeschlichen hat. Er ist ziemlich überrascht, als da plötzlich auf einem Krankenbett in größter Eile eine blutüberströmte Masane an ihm vorbeigeschoben wird.

Teil 12 - Shuu (Gefangener)

Alle wichtigen Leute erfahren sehr schnell, daß das NSWF jetzt das Witchblade in seinem Besitz hat. Nishida verliert keine Zeit und beginnt sofort mit den Untersuchungen.

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Masane bricht aus

Maria besucht Father. Der freut sich über ihren Besuch, hat aber auch noch Dinge mit Nora zu besprechen, was Maria wütend macht. Sie will alle Aufmerksamkeit für sich alleine und rastet aus, weil niemand sie liebt.

Father schickt sie mit Nora zum Einkaufen. Die beiden gehen in ein Spielwarengeschäft, wo Maria alle Plüschtiere abräumt und um ein Haar ein Mädchen umbringt, das ebenfalls einen Teddy haben will. Nora ist darüber sehr ärgerlich und beendet den Einkauf, was bei Maria den nächsten Rappel hervorruft. Alle sind gegen sie, keiner liebt sie. Aber mit ihrem kindischen Gewinsel und Geschrei beißt sie bei der roboterhaft-kalten Nora auf Granit. Und da Nora außerdem dank ihres Cloneblades sehr viel stärker als sie ist, muß sie klein beigeben.

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Wadou hat sehr schnell mitbekommen, daß Takayama sich das Witchblade hat abnehmen lassen. Doch so schnell gibt Takayama nicht auf.

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Während der Untersuchung wacht Masane auf und bekommt eine interessante Unterhaltung zwischen Nishida und Father mit, bei der es um Reina geht. Fliehen kann sie allerdings nicht, sie ist so schwach, daß sie sich kaum bewegen kann.

In der Nacht versucht Tozawa, in das Labor, in dem Masane steckt, einzudringen. Dabei läuft er Segawa über den Weg, der auch sowas versucht und froh ist, einen gefunden zu haben, der für ihn die Kastanien aus dem Feuer holen will. Sicherheitshalber verrät er Tozawa noch einen "Zauberspruch", mit dem er Masane selbst von den Toten wiedererwecken könne. Tozawa glaubt das zwar nicht, findet aber nichts desto trotz einen Weg durch einen Müllschacht und landet kurz darauf tatsächlich im Labor, wo er natürlich alsbald entdeckt wird.

Wie Segawa erwartet hat, kommen die beiden ohne Masane und das Witchblade nicht mehr heraus, und so bleibt Tozawa nichts anderes übrig, als den Zauberspruch zu benutzen: "Wenn du uns hier rausbringst, bekommst du von Douji 10 Millionen Yen". (Im Fansub ist das übrigens falsch übersetzt. "Issenman En" sind nun mal 10 Mio und nicht 1 Mio Yen.)

Tozawa kann es kaum glauben, aber es funktioniert tatsächlich. Masane verwandelt sich, zumindest halb, und wirbelt die anrückenden Neogenes durcheinander. Sicherheitshalber wartet draußen auch schon Takayama mit einer kleinen Armee von I-Weapons, und so bleibt Father am Ende nichts anderes übrig, als Masane gehen zu lassen. Und ganz nebenbei ergibt sich für Tozawa noch die Gelegenheit, eine Reihe Datenträger einzusammeln, die sehr interessant aussehen.

Bleibt nur die Frage, wie Wadou eigentlich von diesem Vorfall erfahren hat.

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Als Riko aus dem Krankenhaus entlassen wird, ist Masane zur Stelle, und so sind die beiden wieder glücklich vereint. Allerdings nicht lange, denn die widerliche Frau Sakurai vom NSWF kommt anmarschiert und erklärt Masane, daß sie nicht die genetische Mutter von Rihoko sei.

Teil 13 - Betsu (Trennung)

Masane und Riko sind sich natürlich einig, sich nicht auseinanderbringen zu lassen. Was spielt es schon für eine Rolle, wenn Masane nicht Rikos leibliche Mutter ist. Doch Frau Sakurai läßt sich von sowas nicht beeindrucken. Riko brauche die Liebe einer richtigen Mutter, das sagt sie Masane mit ihrer scheinheiligen, schmierigen Freundlichkeit direkt ins Gesicht.

Masane und Sakurai vom NSWF

Immerhin bekommen die beiden einen Tag Gnadenfrist - zum Kofferpacken etc. Und diese Zeit nutzen sie für ihre Flucht. Chou kennt da jemanden, bei dem sie sich verstecken können. Es ist zufälligerweise der Kapitän auf Folge 1, und Riko hat gar nichts dagegen, mal eine Zeitlang auf seinem Kutter zu wohnen. Mit seinem Schlabberhund Bunta hat sie sich ja schon angefreundet.

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Maria wurde zum Lernen verdonnert, was sie aber überhaupt nicht will. Da kommt Father auf die Idee, ihr zu versprechen, ihr ihre Mutter vorzustellen, wenn sie fleißig lernt und das neu entwickelte Cloneblade tragen kann. Die Aussicht auf eine Mutter, die ihr das gibt, was sie eigentlich am dringendsten vermißt, nämlich Zuneigung, Liebe und Verständnis, beflügelt Marias Eifer ganz ungemein. Father ist sehr zufrieden. Und letztlich ist es ja egal, wen er Maria am Ende als ihre Mutter präsentiert. Genetisch sind schließlich alle Neogenes irgendwie miteinander verwandt und können irgendwie als Mutter ausgegeben werden.

Es hat sich übrigens auch schon zu Father und Nishida herumgesprochen, daß Reina ihr leibliches Kind (Rihoko) gefunden hat. Father hält es allerdings für primitiv, daß Reina vor 6 Jahren ein Kind auf "natürliche" Weise auf die Welt gebracht hat. Überhaupt ist er mit ihr in letzter Zeit nicht mehr sehr zufrieden. Nishida fragt Father, ob sie sich nicht mal Nora ausleihen dürfte ...

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Segawa und Takayama bekommen heraus, daß Reina Rikos leibliche Mutter ist. Und daß ihre Fähigkeit, ein Cloneblade zu tragen, anscheinend nachläßt. Darum ging es nämlich in dem Gespräch zwischen Nishida und Father, das Masane im Labor mitgehört hat. Takayama findet das höchst interessant.

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Von nun an sind Riko und Masane auf der Flucht und müssen sich verstecken. Daß das nicht gerade eine ideale Situation für ein kleines Mädchen ist, darüber ist Masane sich durchaus im klaren. Aber im Moment sieht sie keine andere Möglichkeit.

Sie geht dann in die Stadt, um ein paar Sachen zu besorgen. Da landet eine Gaspatrone vor Riko und dem Kapitän. Beide werden sofort betäubt und klappen zusammen. Es war Nora, die einen Fehler von Riko ausgenutzt hat um sie zu finden, und nun gekommen ist, um sie einzusammeln. Doch dazu kommt sie nicht. Denn Reina erscheint am Ort des Geschehens und erklärt Nora, sie werde es nicht zulassen, daß sie auch nur einen Finger an ihre Tochter lege. Die beiden verwandeln sich und gehen aufeinander los.

Es wird ein Kampf auf Leben und Tod (, wie alle Kämpfe in diesem Anime sehr gut animiert), bei dem am Ende Reina gewinnt. Nora zerfällt zu Staub.

Masane, die den Kampf gespürt hat, kommt gerade noch rechtzeitig, um Noras Ende mitzuerleben. Aber was nun? Reina ist schließlich Rikos Mutter. Sie weist Masane darauf hin, wie verantwortungslos sie damals gehandelt habe, Riko trotz ihrer Krankheit Einkaufen gehen zu lassen, was ja bekanntlich damit endete, daß Riko ins Krankenhaus kam. (Erst jetzt erfährt Masane, daß Reina es damals war, die Riko dort hin gebracht hat.)

Riko wacht wieder auf, doch Masane gibt auf. Sie erklärt Riko, sie wolle nun doch nicht mehr mit ihr zusammen sein, und sie werde mit ihrer richtigen Mutter bestimmt glücklicher. Das bricht ihr fast das Herz, aber vielleicht macht es für Riko den Abschied etwas leichter.

Brav, wie Riko nun mal ist, fügt sie sich und geht mit ihrer neuen Mama davon.

Teil 14 - Ie (Heim)

Father bläst die Jagd auf Riko ab. Sie ist kein Neogene und damit uninteressant für ihn.

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Maria bekommt ihr Cloneblade

Riko ist von ihrem neuen Zuhause schwer beeindruckt. Reina wohnt in einem riesigen Appartement im obersten Stock einer Wohnanlage, von wo aus man eine tolle Aussicht hat. Auch sonst gibt Riko sich alle Mühe, mit ihrer neuen Mutter gut auszukommen. Auch Reina versucht das, so gut sie es eben kann. Aber bei ihrer kalten, analysierenden Wesensart ist das für beide nicht so einfach. Wahrscheinlich bringt sie Riko tatsächlich sowas wie mütterliche Gefühle entgegen, nur merkt man das nicht so leicht. Riko ist allerdings ein extrem braves Mädchen und versucht ihr bestes, sich mit der neuen Situation zu arrangieren und gut mit Reina auszukommen. Besonders schwierig für Riko ist, daß Reina sich nicht beim Kochen helfen lassen will. In dieser Hinsicht ist sie genau das Gegenteil von Masane. Allerdings kocht Reina ziemlich gut - auch hier das Gegenteil von dem, was Riko bisher gewöhnt war.

Reina macht über alles, was sie beobachtet und fühlt, genaue Aufzeichnungen. Und dann, ganz plötzlich, beginnt ihr Cloneblade instabil zu werden. Der Zerfall setzt nun also auch bei ihr langsam ein. Auch das notiert sie gewissenhaft.

Das langsame Zerbrechen des Cloneblades ist ein äußerst scherzhafter Vorgang, und als es am nächsten Tag wieder passiert, ist gerade Riko dabei. Sie weiß zwar nicht, was mit ihrer Mutter passiert, versucht aber, sie zu trösten. Und am Abend erklärt Riko ihr, sie wolle viel mehr mit ihr zusammen sein und mit ihr reden. Reina kommen die Tränen der Rührung, wahrscheinlich die ersten in ihrem Leben. Und dieses komische, unbekannte Gefühl in ihrer Brust, das muß wohl Mutterliebe sein.

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Wesentlich mehr als Riko leidet Masane. Sie ist fertig mit der Welt. Takayama sucht sie auf, um sie ein bißchen aufzuheitern. Doch der Grund, warum Masane überhaupt für ihn gearbeitet hat, war das Geld, das sie für Riko zurücklegen wollte. Riko ist nicht mehr da, also will sie auch nicht mehr arbeiten. Sie wäre sogar einverstanden, wenn Takayama das Witchblade von ihr entfernen würde, was, wenn überhaupt möglich, bedeuten würde, ihr den Arm abzuschneiden. Es ist ihr egal.

Takayama hat allerdings eine andere Idee. Er verfrachtet Masane in seine Limousine und fährt mit ihr davon. Unterwegs erinnert sich Masane daran, daß er und Reina ja mal zusammen waren. Ob er nicht Rikos Vater sein könnte? Takayama antwortet, das sei wohl möglich.

Die beiden fahren zu einem verlassenen Gebäudekomplex am Rande Tokyos. Hier ist Masane aufgewachsen. Sie selbst hat zwar keine Erinnerungen mehr daran, aber die Leute von Douji haben das inzwischen herausgefunden. Ob Masane, die vorher Oohara Yasuka hieß, noch lebende Verwandte hat, das konnten aber selbst diese Detektive nicht mehr ermitteln. Und der Aufenthalt an diesem Ort weckt auch in Masane selbst keinerlei Erinnerungen. Dieser Weg war für Takayama also leider umsonst.

Allerdings kommen die beiden sich doch ein bißchen näher, und Takayama erzählt Masane ein bißchen über sich und seine Kindheit, die nicht unbedingt eine glückliche gewesen ist. Er gesteht Masane, daß er sie und Riko heimlich beneidet hat, weil die beiden eine so perfekte Familie waren.

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Maria bekommt ein Cloneblade implantiert (oder man könnte auch sagen, sie absorbiert es). Da sie der Prototyp eines noch weiter verbesserten Neogenes ist, bekommt sie auch einen neuen Typ von Cloneblade, der aus zwei Komponenten besteht statt wie bisher nur aus einer.

Da das sehr gut geklappt hat, verrät Father ihr nun, wer ihre Mutter ist: Reina!

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Tozawa hat inzwischen Zugang zu den Daten aus dem Labor bekommen und stellt fest, daß es sich um die Biodaten einer Reihe von Neogenes handelt. Interessant dabei: sie haben alle denselben Vater. Wer das ist, weiß Tozawa noch nicht, aber er tippt mal auf Father (was sich später auch als richtig herausstellt).

Teil 15

Obwohl Riko sich mit Reina inzwischen ganz gut arrangiert hat, vermißt sie Masane noch sehr. Womöglich kann sie tatsächlich bald zu ihr zurückkehren, denn Reinas Cloneblade zerfällt weiter, was letztlich auch ihren Tod bedeuten wird.

ein Cloneblade

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Takayama hat ein Haus außerhalb der Stadt, zu dem er Masane mitgenommen hat. Man hat von dort aus eine wundervolle Aussicht über die nächtliche Landschaft. Da geht ein Anruf von Tozawa auf ihrem Handy ein. Er erzählt ihr, was er über die Neogenes herausgefunden hat und daß sie schleunigst Rihoko von diesem Monster (Reina) zurückholen soll. Masane antwortet fatalistisch, ein Monster sei sie selbst auch, und das könne sie nicht tun. Außerdem kümmert Reina sich im Rahmen dessen, was ihre Gefühle hergeben, aufrichtig und fürsorglich um Riko. Was soll Masane also tun können?

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Nishida ist weg, und Maria bekommt einen Tag frei. Sie nutzt das aus, um ihre Mutter aufzusuchen. Den NSWF-Leuten erzählt sie, sie würde in ihrem Zimmer spielen, in Wirklichkeit aber haut sie sofort ab. Mit ihren Fähigkeiten ist das eine Kleinigkeit. Und so steht sie wenig später vor Reinas Tür. Sie erwartet, von Reina mit offenen Armen empfangen zu werden, was aber schon deshalb nicht geht, weil Reina von ihrer Existenz keine Ahnung hat. Wütend bricht Maria die Tür mit Gewalt auf und stürmt in die Wohnung.

Es ist fast ein Wunder, daß sie Riko, ihre Rivalin um die Gunst ihrer Mutter, nicht auf der Stelle tötet, sondern daß es Reina gelingt, sie etwas zu beruhigen und lange genug abzulenken, daß sie und Riko mit dem Wagen fliehen können. Ihr Gefühlskälte kommt Reina in so einer Situation sehr gelegen, sie gerät auch im Anblick des Todes nicht in Panik. Doch Maria verfolgt sie natürlich. Sie will ihre Mama für sich allein haben.

Reina fährt zufällig an Tozawas Wagen vorbei, und der schaltet schnell und nimmt ebenfalls die Verfolgung auf. Doch es finden sich zu dieser "Party" noch sehr viel mehr Teilnehmer ein. Erstens reagiert auch Masanes Witchblade, aber auch alle möglichen herumstreunenden X-Cons werden von diesem Vorgang angezogen. Irgendwo draußen im Wald bleibt Reinas Wagen im Regen stecken, und dann treffen nach und nach alle aufeinander.

Reina hat Riko im Wagen zurückgelassen und stellt Maria etwas abseits davon, um sie von Riko abzulenken. Ihre Chancen, gegen eine Kreatur wie Maria zu gewinnen, sind gering, aber es bleibt ihr nichts anderes übrig. Maria ist inzwischen zu dem Schluß gekommen, daß auch ihre Mutter sie haßt, und greift an. Dabei wird so viel Energie frei, daß sich die X-Cons in eine scharurige Monster-Armee verwandeln. Gerade noch rechtzeitig wird Riko von Tozawa aus dem Wagen geholt. Er zerrt sie in sein Auto, doch das knallt gegen den nächsten Baum, als einer der X-Cons dagegen rennt. Da aber weder Tozawa noch Riko das primäre Ziel der X-Cons sind, können die beiden sich im Gebüsch verstecken. Und dann erscheint Masane. Sie kennt mit den X-Cons keine Gnade und metzelt sie in kürzester Zeit allesamt nieder.

Maria spießt Reina auf und glaubt, sie getötet zu haben, doch statt dessen muß sie selbst nun einen Treffer einstecken, der sie schwer verwundet. Nishida erscheint mit einem Hubschrauber und sammelt Maria ein. Die sterbende Reina lassen sie an Ort und Stelle zurück.

Riko hat furchtbare Angst, doch Tozawa versichert ihr, ihre Mutter werde sie beschützen. Diese Monster zu erledigen sei ihr Job. Aber Masane wird nicht mehr zu Riko zurückkommen, das hat sie ihr gesagt. Nun, die Lage hat sich geändert, und Masane und Riko fallen sich am Ende überglücklich in die Arme.

Maria sieht das vom Hubschrauber aus, das, was sie sich mehr alles alles andere im Leben wünscht und doch niemals haben kann - jemanden, der sie liebt.

Und Reina - sie schafft es bis zum nächsten Tag, doch ihre Zeit ist um. Wenigstens ist Takayama bei ihr, als sie stirbt.

Teil 16 - Kei (Rast)

Furumizu ist sehr enttäuscht, daß Maria von einem veralteten Neogene wie Reina verletzt werden konnte. Er ordnet an, sie beim zukünftigen Training hart ranzunehmen.

Nishida trifft sich derweil mit Wadou, um ihm die neuesten Daten zu verkaufen. Mit diesen will er seinen Rivalen Takayama stürzen.

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Kyouko und Masane am Strand

In Folge 7 hat Tozawa Chou versprochen, ihn mit ein paar schönen jungen Mädchen bekanntzumachen. Und jetzt ist es soweit. Er kennt da eine Redakteurin aus einer Nachrichtenredaktion namens Sasaki Kyouko, die viele gutaussehende Kolleginnen hat. In seiner Begeisterung lädt Chou sie alle zu einem Zweitagesausflug ein. Tozawa erzählt den Mädchen, Chou sei ein super-reicher Typ, der das alles finanziert. Und so sieht Chou sich von einem ganzen Schwarm gut gebauter junger Damen umgeben, die ihn ganz, ganz toll finden.

Leider ist Masane nicht dabei, sie hat nämlich bei Takayama noch was zu erledigen. Und zwar will sie die Kohle für all die X-Cons haben, die sie in der letzten Folge erledigt hat. Da kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Masane ist sehr zufrieden. Dann allerdings erzählt ihr Takayama noch ein paar Sachen über das Witchblade.

Masane hat inzwischen schon mehrmals gesehen, was am Ende aus Neogenes wird: sie zerfallen zu Staub, nachdem die Cloneblades ihre Lebensenergie verbraucht haben. Takayama meint, daß wahrscheinlich Masane so ähnlich enden werde, und rät ihr dringend, in Zukunft das Witchblade nicht mehr zu aktivieren, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.

In fast beiläufigem Tonfall fügt Segawa noch hinzu, wenn Masane stürbe, wäre Rihoko nicht nur die einzige Mutter los, die sie hat, sondern sie würde auch noch das Witchblade erben. Denn als Reinas Tochter ist sie zum Witchblade hochgradig kompatibel. Masane ist entsetzt, als sie das hört. Sie ist entschlossen, jeden umzubringen, der ihrer Tochter diese Höllenmaschine anlegen will.

*

Kyouko hat auch ihr Tochter Yuuki mitgenommen, die nur etwas älter als Riko ist. Die beiden Mädchen verstehen sich sehr gut, und zudem findet Yuuki Tozawa ganz toll. Ihre Mutter sollte ihn unbedingt heiraten. Riko sieht das ein bißchen anders, aber was soll's?

Später taucht auch Masane auf. Nachdem sie bei Takayama fertig war, hat sie sich in den Shinkansen gesetzt (Geld genug für diesen Luxus hat sie ja jetzt) und ist den anderen gefolgt. Jetzt stürzt sie sich voller Begeisterung ins Strandleben. Und so wie die beiden Töchter Riko und Yuuki, so verstehen sich auch die Mütter Kyouko und Masane auf Anhieb hervorragend. Sie sind beide alleinerziehende Mütter und haben somit viel gemeinsam.

Irgendwann kommt das Gerücht auf, daß Chou doch nicht reich ist, und so sinkt sein Stern genauso schnell, wie er aufgegangen ist. Dafür entdecken die Mädchen Michael, der anscheinend irgendwie ziemlich berühmt ist.

Yuuki und Riko spielen den ganzen Tag zusammen am Strand. Am Abend sammeln sie dann Muschelschalen. Eine davon gibt Riko Masane als Zeichen dafür, daß sie niemals getrennt sein sollen.

In der Nacht veranstaltet die Gruppe dann am Strand ein kleines Feuerwerk, und am nächsten Tag fahren sie alle wieder nach Hause.

Teil 17 - Saku (Unordnung)

Das Verhältnis zwischen Masane und Riko wird noch enger, wahrscheinlich weil Masane davon ausgeht, daß ihr nicht mehr viel Zeit mit ihrer Tochter bleibt.

Zufällig bekommt Masane mit, daß Tozawa Riko erzählt hat, was sie beruflich macht, nämlich gegen X-Cons zu kämpfen. Masane ist empört, daß er das verraten hat. Tozawa allerdings meint, er habe nun schon so viele tolle Informationen und noch nichts davon veröffentlicht, Masane sollte also wenigstens ein bißchen dankbar sein. Er erzählt Masane dann, daß er zur Zeit hinter Father her recherchiert. Er ist der genetische Vater aller Neogenes, und Tozawa findet das ziemlich eigenartig.

*

Maria

Riko hat Kuchen gebacken und verteilt ihn unter den Pensionsbewohnern. Sie will auch der alten Oma aus dem Onsen was bringen, aber Masane besteht darauf mitzugehen, denn draußen ist es gefährlich. Allerdings, so, wie Masane sich dranstellt ist es noch gefährlicher, wenn sie mitgeht. Wie auch immer, nach diesem Botengang gehen die beiden in einen Vergnügungspark.

*

Es ist an die Öffentlichkeit gedrungen, daß Douji Waffen herstellt, und daß ein gewisser Takayama der Bösewicht ist. Vor seinem Anwesen und auch vor dem HQ finden sich wütende Demonstranten ein. Und auch sonst kommt Takayama langsam, aber sicher, unter Druck. Er hat viel Zeit mit Masane verbracht, und die hat Wadou genutzt, um gegen ihn zu arbeiten. Wahrscheinlich sind auch die nützlichen Idioten vor Takayamas Haus letztlich sein Werk. Takayama allerdings macht sich keine Sorgen. Wadou will letztlich sowas wie das Witchblade oder sogar eine verbesserte Form davon konstruieren, und Takayama ist überzeugt, daß er das nicht schaffen wird.

Wadou allerdings ist der Meinung, daß seine Entwicklung, das sogenannte Ultimateblade bereits funktioniert und perfekt ist. Er hat es sogar schon verkauft, an das Land Baraj. Und das teilt er in einer Konferenz dann genüßlich den Douji-Direktoren mit.

Das Ultimateblade hat ein paar Besonderheiten: es kann auch von Männern getragen werden und ist 4,5 mal so effektiv wie die bisherigen I-Weapons.

Takayama hat allerdings noch ein Ass im Ärmel: Wadous Ultimateblade ist zu teuer. Baraj hat davon nur ein Testexemplar bestellt. Dafür hat Takayama aber eine Bestellung von Baraj über eine große Ladung konventioneller I-Weapons, die er jetzt den Direktoren präsentiert. Das Ultimateblade mag zwar die stärkste bekannte Waffe sein, das Preis-Leistungsverhältnis und die Effizienz auf dem Schlachtfeld sind aber bedauerlich ungünstig. Wadou hat also eine nette akademische Spielerei erfunden, aber nichts, was praxistauglich wäre.

Nach dieser Sitzung hat Wadou einen Tobsuchtsanfall. Und dann her er eine diabolische Idee.

*

Nishida ist mit den Untersuchungsergebnissen von Maria sehr zufrieden. Allerdings hat sich Marias Verhalten stark verändert: sie ist viel verschlossener und zurückgezogener geworden. Nishidas Assistentin vermißt ihre üblichen Wutausbrüche beinahe. Nishida ist das egal, Maria entwickelt sich sehr positiv, wie sie findet. Allerdings meint sie, weiter verbesserte Neogenes seien nicht mehr möglich, solange sie väterlicherseits an Fathers Gene gebunden seien. Deren Potential ist erschöpft. Andere benutzen dürfen sie aber nicht.

Der Grund dafür liegt in einer schweren Persönlichkeitsstörung von Furumizu: für ihn war sein Vater (Furumizu Tatsuoki) der bewundernswerteste und perfekteste Mensch, der jemals unter der Sonne gewandelt ist. Er hatte nur einen Fehler: er hat sich die falsche Frau ausgesucht. Auf seine Mutter hat Furumizu einen unauslöschlichen Haß. Und dieser Geschichte ist nun Tozawa auf der Spur.

Furumizu Tatsuoki entstammte einer reichen Familie, war ein brillanter Student und später ein berühmter Wissenschaftler. Seine Frau sah blendend aus, doch über sie sind praktisch keine Daten verfügbar. Nun, Tozawa ist sehr gut darin, auch in solchen Fällen interessante Dinge ans Licht zu befördern. Er nimmt die Spur auf.

Am Abend läuft er bei Masane ein und erzählt ihr, was er herausgefunden hat. Furumizu Tatsuoki hatte eine Frau geheiratet, die in der Familie als nicht standesgemäß galt. Sie erkannte die Heirat erst nach 10 Jahren an. Während dieser Zeit lebte Katsuo im Haus seiner Mutter, das aber wegen irgendwelcher dunkler Geschäfte von der Polizei überwacht wurde. Als Erwachsener stellte er dann fest, daß er impotent war. Und daher stammt sein Haß auf seine Mutter und seine Besessenheit mit den Neogenes, die ja alle seine genetischen Töchter sind.

Masane findet das ganz schön krank. Nachdem Tozawa fertig ist, will sich Masane gerade zu Riko ins Bett legen, als das Witchblade reagiert. Irgend etwas spukt draußen herum. Und kurz darauf findet Masane eine zerstückelte Leiche.

Takayama ist sehr überrascht, als er davon erfährt. Es sollten keine X-Cons mehr übrig sein.

Teil 18 - Ten (Fallen)

Das, was der neue X-Con hinterlassen hat, beschäftigt wie üblich Inspektor Nakata. Es ist nicht nur eine Leiche, sondern auch eine verwüstete Halle, die aussieht, als hätte Godzilla darin getobt.

Tatsächlich handelt es sich bei dem vermeintlichen X-Con um Wadous Assistenten Yagi, der jetzt das Ultimateblade trägt. Und Wadou hat auch dafür gesorgt, daß die Polizei auf den Namen Douji und damit Takayama stößt. Der streitet zwar erst mal alles ab, aber die Luft wird jetzt langsam dünn. Davon abgesehen hat natürlich auch Takayama wärmstes Interesse daran herauszufinden, wer oder was für diese schauerlichen Morde verantwortlich ist. Denn es sieht weder nach einem X-Con noch nach einem Neogene aus.

*

Masane und Rihoko

Masane war mit Riko mal wieder einkaufen und hat mal so eben 200.000 Yen durchgebracht (zum Vergleich, das reicht für mich für 2 Wochen Einkaufen in Tokyo plus Hotel). Riko ermahnt sie, besser sparsamer zu sein. Doch für ihre Tochter ist Masane nichts zu teuer. Riko kommt das so langsam etwas komisch vor, und den anderen in Marikos Pension auch.

*

Maria trainiert wieder. Diesmal allerdings bringt sie ihre Übungspartnerin nicht um. Aoi heißt das Neogene-Mädchen, und es ist überrascht, daß es am Ende der Stunde noch am Leben ist. Doch Maria hat sich sehr verändert in der letzten Zeit. Father ist sehr zufrieden. Aus Maria wird man noch sehr viel weiter verbesserte Neogenes züchten können. Und Nishida soll sofort damit anfangen.

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Jemand spielt der Polizei einen heimlich aufgenommenen Film zu, der Hinweise auf die neue Mordserie gibt. Aber auch sämtliche Fernsehsender haben diesen Film bekommen, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie herausgefunden haben, wer und was da genau zu sehen ist. Bei Douji bricht verstärkte Nervosität aus. Derweil besichtigt Wadou seinen ehemaligen Sekretär Yagi, der ja jetzt ein Bladeträger ist. Allerdings verkraftet sein Körper das noch weitaus schlechter als Fathers Neogenes. Mehr als ein paar Tage wird er es nicht mehr machen, und auch jetzt schon ist er nur mit Gewalt oder starken Beruhigungsmitteln einigermaßen unter Kontrolle zu halten.

Er hat seinen Zweck aber schon erfüllt. Nakata hat einen Durchsuchungsbeschluß und läßt seine Leute das Douji-HQ auf den Kopf stellen. Die Presse macht Takayama für alles verantwortlich, aber Nakata hat nicht wirklich etwas gegen ihn in der Hand. Doch Wadou und die anderen Direktoren zwingen ihn zum Rücktritt. Und so hat Masane ab diesem Vormittag einen neuen Chef: Wadou. Der freut sich sehr, daß das Witchblade jetzt endlich ihm gehört. Und schließlich hat Masane ja nicht für Takayama gearbeitet, sondern für die Firma Douji. Und daran ändert sich nichts.

Teil 19 - Shi (Gedanke)

Wadou hat Masane als Sekretärin eingeteilt und ihr klargemacht, daß sie in Zukunft pünktlich zur Arbeit zu erscheinen habe, sonst gebe es kein Geld. Und so ist sie nun Morgens immer in Eile. Riko meint, sie solle doch Takayama heiraten. Sie findet ihn nämlich sehr sympathisch. Damit ist sie im Moment allerdings die einzige, denn Takayama füllt immer noch die Schlagzeilen als der Bösewicht von Douji.

Wadou legt derweil die Abteilung für Spezialwaffen, die vorher Takayama unter sich hatte, mit seiner Bio-Abteilung zusammen. Segawa hat er übrigens als Sekretär übernommen. Yagi, sein vorheriger Sekretär, hat angeblich überraschend gekündigt.

Maria tötet Father

Am Abend will Wadou seine neue Trophäe präsentieren. Es gibt eine Party, und Masane wird aufgefordert, ihn dorthin zu begleiten. Damit hat er seinem verhaßten Vorgänger nun alles abgenommen: seinen Arbeitsplatz, seine Abteilung, seinen Sekretär und das Witchblade samt Trägerin. Takayama hat sich derweil in ein Haus irgendwo in den Bergen zurückgezogen und verbringt den Tag mit saufen und grübeln.

*

Maria hat sich die Haare dunkel gefärbt. Sie hat auch eine neue Gespielin, die Neogene namens Aoi aus der vorigen Folge, die ihrerseits schwer in Maria verknallt ist. Maria erzählt Aoi so einiges, was sie über Father herausgefunden hat. Sie verachtet ihn inzwischen, denn sein Charakter ist nicht nur schwarz wie die Nacht, sondern auch noch ziemlich abartig. Nicht perfekte Menschen will er züchten - das wäre für Maria ok -, sondern eine perfekte Mutter, weil er seine echte Mutter zutiefst haßt.

Gerade liegt Father mal wieder zur Samenspende in Nishidas Labor. Er ist überzeugt, daß die nächste Generation von Neogenes nun endlich perfekt wird. Nishida ist davon auch überzeugt, allerdings aus einem etwas anderen Grund.

*

Nach der Arbeit nimmt Tozawa Masane im Auto mit. Er fragt sie, warum sie bei Douji nicht aufhöre. Aber Wadou zahlt gut, also arbeitet sie weiter dort.

Zuhause erwartet Masane unerwarteter Besuch: Kyouko, Tozawas Bekannte aus der Nachrichtenredaktion. Sie arbeitet gerade an einem Bericht über Takayama, und da liegt es natürlich nahe, mal Masane zu fragen. Die spricht von Takayama in sehr warmen Tönen, ganz anders als die Presse dieser Tage, die ihn in der Luft zerreißt. Offenbar hat Riko durchaus Recht: Masane und Takayama stehen sich ziemlich nahe. Kyouko findet das höchst interessant, und Riko ist begeistert. Masane ist davon allerdings gar nicht begeistert. Sie gerät mit Riko sogar in einen heftigen Streit (bei dem man sich mal wieder fragt, wer von den beiden das Kind und wer der Erwachsene ist) und zieht sich schmollend in ihr Zimmer zurück. Dort erscheint kurz darauf Kyouko, die ihr verrät, wo Takayama sich wahrscheinlich jetzt aufhält.

Und kurz darauf sitzt sie in Tozawas Auto, auf dem Weg in die Berge.

Als sie ankommt, regnet es in Strömen, aber das macht ihr nichts. Tja, und dann ist sie also bei ihm.

So ganz einfach war das ja noch nie mit den beiden, aber am Ende kriegen sie sich doch.

*

Wadou hat alles erreicht, aber gibt es da nicht noch einen Feind in seinem Rücken? Also setzt er Yagi auf Takayama an. Normalerweise hätte der gegen ein solches Attentat nicht den Hauch einer Chance, aber Masane, die am nächsten Tag ja noch da ist, spürt die Gefahr gerade noch rechtzeitig, verwandelt sich und rettet Takayama das Leben. Dann stürzt sie sich auf den Angreifer. Doch der umgeformte Yagi ist selbst für Masane und das Witchblade ein äußerst gefährlicher Gegner, der über eine unglaubliche Feuerkraft verfügt.

Doch im Witchblade steckt noch mehr als das, was Masane bisher kannte. Sie verwandelt sich erneut.

Von Yagi bleibt nur Staub übrig, und der Kampfplatz ist danach ein tiefer Krater. Doch auch Masane verträgt das nicht besonders gut. Der Auflösungsprozeß hat nun auch bei ihr begonnen.

*

Maria und Aoi besuchen Nishida und Father im Labor. Maria macht keine großen Umstände und durchbohrt Father. Sterbend bricht dieser zusammen, voller Vorfreude auf die neuen Neogenes, die diesmal perfekt werden. Doch Nishida muß ihn enttäuschen: sie hat diesmal nicht mehr seine Gene verwendet, weil deren Potential ausgereizt ist. Und so hat Father einen schrecklichen Tod in der Gewißheit, daß sein ganzes Lebenswerk umsonst war. Es wird keine perfekte Mutter geben, die ihn wieder auf die Welt bringen kann.

Nishida allerdings ist von Marias Fähigkeiten begeistert. Sie ist bereits perfekt.

Teil 20 - Gan (Wunsch)

Neue Chefin der NSWF ist Maria. Die wenigsten Mitarbeiter haben davon etwas bemerkt, und der Betrieb geht ganz normal weiter. Maria hat auch den Befehl ausgegeben, die Sisters der ersten Generation zu entsorgen. Und Nishida hat es so arrangiert, daß Father angeblich bei einem Laborunfall ums Leben gekommen ist. Sie ist zufrieden: jetzt kann sie endlich so forschen, wie sie es will. Allerdings ist sie sich darüber im klaren, wie gefährlich Maria ist. Sie muß sehr vorsichtig sein.

Da erhält sie einen Anruf von Wadou, der außer sich ist, daß sein Mordanschlag auf Takayama mißlungen ist. Der Kampf wurde per Video aufgezeichnet, und Wadou ist entsetzt, wie leicht Yagi besiegt wurde. Als Nishida diese Bilder sieht, ist sie fassungslos. Das Witchblade muß so schnell wie möglich in ihre Hände gelangen.

*

Takayama und Rihoko

Takayama und Masane sitzen im Auto. Masane scheint den Kampf gut überstanden zu haben, aber Takayama ermahnt sie, nach Möglichkeit nichts mehr zu riskieren. Masane will wissen, wie es um seine Beziehung zu Riko steht. Takayama ist ihr Vater, aber allein beim Gedanken an Kinder fühlt er sich sehr unsicher. Er verspricht Masane aber, es mal zu versuchen.

Riko ist entzückt zu hören, daß sie, ihre Mutter und Takayama am nächsten Tag mal alle zusammen ausgehen werden.

Allerdings hat Masane den Plan ein bißchen geändert. Schließlich sollen Riko und Takayama sich besser kennenlernen, also behauptet sie, sie müsse dringend zur Arbeit und beobachtet dann heimlich, wie die beiden den Tag verbringen.

Sie gehen Bootfahren, Einkaufen, in den Zoo, französisch Essen etc. Aber es dauert eine Zeitlang, bis Takayama seine Unsicherheit überwindet, und Riko hat schon Angst, sie hätte was falsch gemacht, weil Takayama so zugeknöpft ist. Aber am Ende gewinnt Rikos Charme. Dann taucht auch Masane wieder auf, und schließlich gehen sie zu dritt Angeln, was Riko großen Spaß macht. Den Abend verbringen die drei in einem gemütlichen japanischen Restaurant und essen Sukiyaki oder so was ähnliches.

Masane ist sehr erleichtert zu sehen, wie sehr Riko und Takayama sich am Ende ins Herz geschlossen haben.

Auf der Fahrt nach Hause erwartet Riko noch eine "Attraktion" der besonderen Art.

Riko schläft selig auf dem Rücksitzt, als Wadous nächster Angriff erfolgt. Ein I-Weapon landet auf dem Auto, durchbricht das Dach und versucht dann, Masane das Witchblade herunterzureißen. Masane würde es ihm sicher gerne geben, aber das geht nicht. Das Witchblade hat sein Eigenleben. Mehr oder weniger vor Rikos Augen verwandelt Masane sich und haut den I-Weapon problemlos im Stücke.

Nishida, die den Angriff geleitet hat, zieht sich enttäuscht zurück.

Und dann steht Riko vor der transformierten Masane. Sie hat keine Angst, im Gegenteil. Die Liebe zu ihrer Mutter läßt dafür gar keinen Raum. Stürmisch umarmt sie sie.

Masane verwandelt sich zurück, und dann bricht sie ohnmächtig zusammen.

Teil 21 - Sei (Schwur)

Masane ist im Krankenhaus, und der Arzt ist über ihren Allgemeinzustand besorgt. Sie habe wohl nicht mehr lange zu leben. Das verrät Takayama Riko natürlich nicht.

Masane kommt allerdings nach einiger Zeit wieder zu sich. Sie macht einen recht munteren Eindruck und geht einfach nach Hause.

*

Masanes letztes Familienfoto

Nishida berichtet Wadou über den erneuten Fehlschlag. Wadou ist außer sich, aber Nishida meint lakonisch, beim nächsten Mal müßten sie halt mehr als nur einen I-Weapon einsetzen.

*

Zuhause hütet Masane immerhin erst mal das Bett. Tozawa vermutet allerdings, daß es um sie nicht so gut steht, und will von Takayama mehr darüber wissen. Der läßt Tozawa einfach stehen, doch so leicht läßt der sich nicht abschütteln und folgt ihm bis zu den Douji-Labors. Überraschenderweise hat Takayama dort immer noch Zutritt. Er will die Daten über das Witchblade holen. Statt dessen trifft er einige seiner früheren Mitarbeiter, die da unten eigentlich auch nichts verloren haben. Doch mit der Lieferung für Baraj braut sich eine Krise zusammen, und so haben sich etwa ein Dutzend Leute dort eingefunden.

300 I-Weapons sind in den Hallen, und sie benehmen sich genau seit dem Zeitpunkt, an dem Masane das Witchblade voll aktiviert hat, abnormal. Takayama ordnet an, die I-Weapons auf der Stelle umzuprogrammieren.

*

Masane wird langsam klar, was es heißt, bald tot zu sein: sie wird nicht mehr mit Riko zusammen sein können, nicht mehr ihr leckeres Essen essen, nicht mehr mit ihr in ihr Traumhaus einziehen können.

Sie verläßt heimlich die Pension und begibt sich zu einer Fabrik, in der gerade niemand ist. Zuerst haut sie mit einem Schraubenzieher auf das Witchblade ein, kann damit aber nichts ausrichten. Verzweifelt steckt sie ihren rechten Arm mit dem Witchblade daran schließlich in eine hydraulische Presse. Doch statt dessen fliegt ihr die Presse um die Ohren, ohne daß das Witchblade auch nur einen Kratzer hätte.

Also bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden, daß sie nicht mehr lange da sein wird.

Und wenn sie weg ist, wird das Witchblade noch da sein. Und es wird auf Rihoko übergehen. Masane beschließt, das zu verhindern. Wenn sie schon zur Hölle fährt, dann wird sie das Witchblade mitnehmen.

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Was Masane durch das Witchblade bevorsteht, erfährt auch Tozawa von Takayama. Nach allen Daten, die Takayama vorliegen, kann man dem Witchblade nur auf einem Weg entkommen: durch den Tod. Tozawa ist entsetzt. Aber niemand kann daran etwas ändern. Und schlimmer noch: das Witchblade zieht die 300 I-Weapons, die hier in Bereitschaft stehen, zu sich hin. Sie werden Masane angreifen. Denn das Witchblade will kämpfen. Dazu ist es da, und dazu ist seine Trägerin da.

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Wadou gibt eine Pressemitteilung heraus, daß der gestrige Angriff (auf Takayama) auf übriggebliebene X-Cons zurückzuführen ist, und bittet die Regierung offiziell um Hilfe gegen diese Bedrohung. So ganz nebenbei kann er der Öffentlichkeit auch noch das Witchblade als amoklaufenden X-Con unterjubeln und Masane auf diese Weise ganz offen aus dem Verkehr ziehen lassen.

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Maria befiehlt Aoi, für einen Spezilauftrag eine besonders begabte Sister herauszusuchen. Sie hat die Macht des Witchblades gefühlt und will nun losgehen und es sich holen. Da erscheint ihr für einen Moment Reina als Vision. Doch Maria will Macht, egal ob ihre tote Mutter ihr dabei zusieht oder sonst was passiert. Und die ultimative Macht hat das Witchblade.

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Takayama schickt Tozawa zurück zu Riko und Masane, und als er in der Pension ankommt, findet dort gerade ein großes Essen statt, als wäre nichts gewesen. Allerdings weiß außer ihm ja auch nur Masane, welche Tragödie bevorsteht. Masane läßt Tozawa dann ein paar Fotos machen, von dem leckeren Essen und den Leuten, die da sind. Viele Gelegenheiten für solche Bilder wird es schließlich nicht mehr geben. Es fällt Tozawa verdammt schwer, die Fassung zu wahren, doch er gibt sein bestes.

Teil 22 - Koku (Bekenntnis)

Entsprechend Marias Befehl läßt Aoi die Sisters gegeneinander kämpfen, um die beste herauszufinden. Diese ist schließlich ein extrem cooles Mädchen namens Asagi.

Maria hat inzwischen mit Leichtigkeit die Kontrolle über den NSWF erlangt und fiebert schon der letzten Herausforderung entgegen. Zusammen mit Aoi und Asagi will sie das Witchblade in ihren Besitz bringen. Doch wieder blickt ihr aus der Reflexion im Fenster ihre Mutter Reina entgegen, fragend, fast spöttisch. Aber von sowas läßt Maria sich nicht aufhalten.

Asagi kostet Aoi einiges an Nerven

Nachdem Aoi Asagi bei Maria vorgestellt hat, läßt diese sie mit den neuen Cloneblades ausstatten. Asagi spart dabei nicht mit spöttischen Bemerkungen über Maria, die vor allem Aoi ziemlich nervös machen.

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Masane erklärt Tozawa, daß sie auf den Tod vorbereitet ist. Ihre Hauptsorge: wie bringt sie es Riko bei? Sie soll bald wieder lächeln können. Aber da hat Tozawa auch kein Patentrezept.

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Takayama und seine heimlichen Mitstreiter machen bei der Umprogrammierung der I-Weapons gute Fortschritte. Derweil klappert Masane die Buchhändler ab über Literatur zum Thema Leben, Sterben und Tod.

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Wadou und Nishida geraten in Streit darüber, wie sie am besten das Witchblade loswerden bzw. in ihre Gewalt bekommen. Ganze drei I-Weapons hat Nishida dafür abgezweigt. Diese werden wohl mitten in der Stadt eingesetzt, mit Wissen und Billigung der Regierung, die die Bevölkerung schon mal warnt.

Derweil ist Masane mit Riko in den Sakuragaoka-Park gegangen. Irgendwie will sie ihrer Tochter nun erklären, daß sie bald nicht mehr da sein wird. Wie man sich vorstellen kann, ist das nicht so leicht, aber irgendwann ist es dann doch raus, und Masane hat dafür wirklich sehr diplomatische Worte gefunden.

Dann rücken die I-Weapons von Douji an. Masane muß wieder kämpfen. Tozawa, der das diabolische Spiel durchschaut hat, kommt gerade noch rechtzeitig, um Riko aus der Feuerzone herauszuholen. Und jetzt wird Riko erst so richtig klar, was ihre Mutter ihr da eben gesagt hat.

Masane führt die 2. Stufe der Verwandlung aus, woraufhin die I-Weapons, die Takayama gerade umprogrammieren will, wieder nervös werden. Masane erledigt Wadous I-Weapons wie Spielzeuge, und Nishida, die das ganze per Videoübertragung verfolgt, ist hingerissen von dieser Macht. Wadou hingegen bekommt mal wieder einen Tobsuchtsanfall.

Ein unglaubliches Feuer des Kampfes hat das Witchblade durch Masanes Körper geschickt, doch nachdem der Feind ausgelöscht ist, ist sie kurz vor dem Ausbrennen. Aber sie will nicht in irgend einem Hinterhof krepieren, und so schleppt sie sich (immer noch verwandelt) nach Hause.

Allerdings droht noch weitaus größeres Ungemach: der Frachter mit den I-Weapons für Baraj hat umgedreht und läuft mit seiner Fracht nun wieder Tokyo an.

Teil 23 - Ran (Unruhe)

Fast ohne aufgehalten zu werden, erreicht Masane nach ihrer Wanderung durch die evakuierten Straßen Marikos Pension. Chou, Mariko und die anderen sind entsetzt, als da plötzlich dieses Monster bei ihnen auftaucht, doch als Riko auf es zustürmt und es sich in Masane zurückverwandelt, wissen sie, was los ist.

Wadou und Segawa

Wadou hingegen wird immer nervöser, und daß Nishida ihm erklärt, die Kraft des Witchblades werde immer stärker und stärker, trägt auch nicht zu seiner Beruhigung bei. Nishida ist von dem Witchblade hingerissen, Wadou hingegen sieht sich am Rande des Abgrundes. Doch das war erst der Anfang. Die 3800 I-Weapons von dem Schiff, das eigentlich nach Baraj fahren sollte, haben sich selbständig gemacht und stehen kurz vor der Rückkehr nach Tokyo. Und wenn sie angekommen sind - Wadou will sich lieber gar nicht so genau vorstellen, was dann los ist. Er ist seinen Job los, Douji wird dichtgemacht, und das sind noch die harmloseren Aspekte. Er verliert die Nerven. Der einzige, der jetzt noch helfen kann, ist Takayama!

Segawa soll sich darum kümmern. Und clever, wie er nun mal ist, braucht er auch nicht lange, um seinen ehemaligen Chef zu finden, nämlich in den Douji-Labors, wo er und seine Leute es tatsächlich geschafft haben, die dort herumstehenden I-Weapons vom Witchblade abzuschirmen und wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Wadou ist auch mitgekommen. Die Leute sind nicht sehr erfreut, sein Gesicht hier zu sehen, aber noch weniger gefällt es ihnen, daß es demnächst mit 3800 durchgehenden I-Weapons zu tun haben werden, obwohl sie Wadou vor dem Export gewarnt hatten.

Wadou winselt und bietet Takayama sogar an, zu Douji zurückkehren zu können. Doch in aller Stille 3800 I-Weapons zu entsorgen ist schlicht und einfach unmöglich. Die Regierung muß informiert und die Küstenregion evakuiert werden. Das ist das Ende für Wadou und Douji.

Takayama beschließt, die etwa 300 I-Weapons, die er hier hat, gegen die 3800 Anrückenden einzusetzen. Und er warnt Masane. Das ist alles, was er noch tun kann.

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Unmittelbar nach ihrer Rückkehr ist Masane zusammengebrochen. Sie wird es wohl nicht mehr lange machen. Die Energie, die das Witchblade ausstrahlt, ist hingegen nur geringfügig schwächer geworden. Maria, Aoi und Asagi beginnen mit der Jagd.

Riko hat für Masane gekocht. Irgendwann kommt diese auch tatsächlich wieder zu sich, aber sie stellt fest, daß sie nichts mehr schmecken kann. Sie sagt es Riko nicht, aber sie weiß, was das bedeutet. Sie hat gegen tausende I-Weapons anzutreten, und von diesem Kampf wird sie nicht mehr zurückkehren. Nach dem Essen übergibt sie Riko ihr Sparbuch. Zumindest finanzielle Sorgen wird ihre Tochter nicht haben müssen.

Teil 24 - Hikari (Licht)

Die I-Weapons dringen ohne Rücksicht auf Verluste in Tokyo ein und walzen alles nieder, was ihnen zufällig im Weg steht. Während dessen läuft die Evakuierung der Bevölkerung. Auch Mariko und die Leute aus ihrer Pension müssen fliehen. Tozawa allerdings ändert unterwegs seinen Plan. Er geht zu Sasaki Kyouko. Er hat eine tolle Story für sie.

Derweil macht Masane einen I-Weapon nach dem anderen nieder. Sie ist in einem wahren Blutrausch (oder - angesichts des mechanischen Gegners - Ölrausch). I-Weapons stellen sich auch Maria und ihren zwei Begleiterinnen entgegen, und die sind über diese Belästigung sehr ungehalten. Für sie sind Waffen wie die I-Weapons nur Hintergrundrauschen, das sie unerfreulicherweise eine Zeitlang vom eigentlichen, begehrten Ziel abhält.

Nishida versäumt es übrigens nicht, mit einem Auto direkt in die Kampfzone zu fahren. Sie will beobachten, wie sich ihre Kreaturen verhalten. Asagi zum Beispiel fragt Maria, was sie eigentlich machen will, wenn sie das Witchblade hat. Macht sei schließlich kein Selbstzweck, sondern nur Mittel zum Zweck. Aber darüber will Maria überhaupt nicht diskutieren oder nachdenken.

Maria findet am Ende, was sie gesucht hat

Das Fernsehen überträgt Masanes Kampf gegen die Armee der I-Weapons, und irgendwann stellen Mariko und die anderen fest, daß Riko verschwunden ist. Es ist nicht schwer zu erraten, daß sie unterwegs zu ihrer Mutter ist, also mitten in die Kampfzone. Oder genauer gesagt zum Tokyo Tower. Der gerät nämlich auch in Masanes Blickfeld, und sie findet, daß das ein guter Ort für den Endkampf wäre.

Riko hat erwartungsgemäß gewisse Schwierigkeiten, mitten im heißesten Gefecht zum Tokyo Tower durchzudringen. Und was macht sie: sie ruft einfach Takayama an, er soll ihr helfen. Der glaubt, er hört nicht richtig. Aber er macht sich natürlich sofort auf den Weg. Seine I-Weapons sind alle vernichtet, was anderes kann er also sowieso nicht mehr machen.

Inzwischen sind Maria & Co. bereits mehrfach mit Masane zusammengetroffen. Jetzt hat Masane bei Maria einen Treffer gelandet, woraufhin sich Aoi außer sich vor Wut auf sie stürzt. Doch das ist ihr Ende. Masane erledigt sie. In ihren letzten Worten fordert sie Maria auf, das Witchblade auf jeden Fall zu holen. Dann zerfällt sie zu Staub. Aber Masane fragt Maria, was sie denn tun wolle, wenn sie das Witchblade habe. Maria sieht auf diese Frage hin ziemlich belämmert aus, was Asagi zu einer spöttischen Bemerkung veranlaßt. Daraufhin tötet Maria sie auf der Stelle. Asagi endet wie alle ihrer Art: sie zerfällt zu Staub.

Eine Gruppe von I-Weapons hat inzwischen Riko gefunden. Da sie als Trägerin des Witchblades hochgradig kompatibel ist, lockt sie schon allein mit ihrer bloßen Existenz einige davon an. Sie ruft Masane irgendwie telepathisch um Hilfe, und die reagiert und dreht das Witchblade auf. Augenblicklich verlieren die I-Weapons das Interesse an Riko. Sie haben jetzt ein sehr viel lohnenderes Ziel. Kurz darauf taucht Takayama auf, und so ist Riko gerettet.

Masane kämpft derweil ihren letzten Kampf. Unglaubliche Energie durchfließt sie, zahllose I-Weapons rücken an, und gegen Maria kämpft sie auch noch. Sie wird ihr das Witchblade nicht überlassen, komme, was da wolle.

Über dem Tokyo Tower erscheint ein Hubschrauber, bemannt mit Kyouko und Tozawa. Die beiden berichten live von diesem unglaublichen Kampf, aber Tozawas Ziel ist es dabei, den Leuten klarzumachen, daß hier keine Monster kämpfen, und auch keine amoklaufenden X-Cons, sondern zwei Menschen.

Maria drängt Masane in die Ecke. Jetzt gleich wird sie das Witchblade haben und dann ... und dann ... Reina erscheint ihr wieder und stellt ihr diese Frage. Was dann?

Und so findet Maria ihr Ende, in den Armen ihrer Mutter. Das ist es, was sie wollte: Liebe.

Aber warum kommen all diese I-Weapons? Wollen auch sie zu ihrer Mutter?

Und dann dreht Masane das Witchblade auf volle Stärke. Wie eine zweite Sonne leuchtet sie vom Tokyo Tower herab. Ein letztes Mal spricht sie (telepathisch) zu ihrer Tochter, dann zerstrahlt sie, und mit ihr das Witchblade. Und wie Schnee rieselt ihre Seele dann über Tokyo herab, wo in diesem Moment die Sonne aufgeht.


Erstellt am 29.6.2007. Letzte Änderung: 21.2.2014