You're under Arrest - Film - Zusammenfassung der Handlung

Laufzeit der DVD: ca. 92 min.

You're under Arrest - Film

Der Film beginnt mit der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, die im weiteren Verlauf der Handlung aber keinerlei Rolle mehr spielen wird. Es gibt dabei nicht mal eine Explosion, d.h. der ganze Vorgang verläuft ausgesprochen unspektakulär. Immerhin nehmen an dieser großen Operation neben den Bomben-Spezialisten, der Armee und der Feuerwehr auch die Polizisten des Bokutou-Polizeireviers teil, unter anderem, um die Straßen zu sperren und den Verkehr umzuleiten. Natürlich kommt es trotzdem zu etlichen Staus.

Auch Kobayakawa Miyuki ist mit den Leuten ihrer neuen Dienststelle vor Ort. Es ist ihr letzter Tag dort. Morgen wird sie zu Bokutou zurück versetzt.

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Yoriko und Aoi finden eine Ladung Wafffen

Eine ältere Frau zeigt Yoriko und Aoi ein ziemlich lädiertes Auto, das irgendwo am Ende einer Seitenstraße seit längerer Zeit abgestellt ist. Als die beiden Polizistinnen es untersuchen, finden sie zu ihrer Verblüffung im Kofferraum drei Dutzend Pistolen und halbautomatische Waffe.

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Miyuki meldet sich von ihrer einjährigen Ausbildung beim Zentrum für Aufklärung und wissenschaftliche Analysen zurück. Ihr alter und neuer Chef Kachou ist sehr erfreut, sie wieder bei sich zu haben. Wer noch fehlt ist Natsumi ...

Miyuki erzählt ihren Kolleginnen, daß Natsumi in der Nacht auch nicht Zuhause war. Offenbar hat sie sich seit letztem Jahr kein bißchen verändert. Mit einem mächtigen Kater kommt sie schließlich angeschlichen und platzt mitten in eine große Besprechung, in der es um die mysteriösen gefundenen Waffen und das Fundauto geht. Dafür fängt sie sich natürlich einen Rüffel von Kommissarin Kinoshita ein, die diese Präsentation leitet. Aber was kann Natsumi dafür, wenn es extra für sie so eine riesen Abschiedparty gegeben hat. Denn genau wie Miyuki war auch sie 1 Jahr weg und ist heute den ersten Tag wieder in ihrer alten Einheit.

Als erstes liefert Kachou höchst persönlich ihr eine Postkarte ihres Freundes Toukairin ab, die er vom Everest-Berg geschrieben hat und in der er seine baldige Rückkehr nach Tokyo ankündigt. Natsumi ist ganz verzückt und will sofort ihre erste Patrouillenfahrt machen, zusammen mit Miyuki natürlich. Und dann geht es los, ganz wie in alten Zeiten.

Und schon kommt es zum ersten Zwischenfall: unterwegs fällt eine Ampel aus, woraufhin sich an der entsprechenden Kreuzung auf der Stelle ein Verkehrschaos bildet. Wie sich schnell herausstellt, ist diese Kreuzung aber nicht die einzige. Offenbar hat jemand absichtlich für ein paar Minuten Tokyos Verkehrsinfrastruktur sabotiert. Und nicht nur das, auch die Telefone fallen für einige Zeit aus. Das sind sehr beunruhigende Nachrichten.

Es wird Abend, und Kinoshita schickt ihre Leute nach Hause. Doch bevor sie gehen können, taucht Inspektor Tokuno auf: am Yokojukken-Fluß soll sich ein großer Waffenhandel anbahnen. Feierabendfällt also erst mal aus. Es ist erstaunlich viel über die Details dieses Verbrechens bekannt, unter anderen, daß ein Boot die Waffen an Bord hat, wo es sich gerade befindet und wo die Einsatzkräfte es am besten abfangen können. Während so ziemlich alle Polizisten und Polizistinnen von Bokutou Position beziehen, greifen Natsumi und Miyuki direkt vom Wasser aus an, indem sie per Tauch-Einsatz das Boot anschwimmen und dann entern.

Irgendwie paßt das Wetter zum Anlaß: es ist Nacht und es regnet, als die nichtsahnenden Schmuggler sich plötzlich von zahlreichen, wie aus dem Nichts auftauchenden Polizisten eingekreist sehen. Schnell sind sie überwältigt und die Waffen sichergestellt. Die Schmuggler wissen leider nichts über ihre Auftraggeber. Sie haben aber eine CD an Bord, deren Inhalt Miyuki als Expertin für Analyse und Aufklärung am nächsten Tag entschlüsseln soll.

Derweil bekommt Kachou Besuch von Oberinspektor Arizuka. Im Zusammenhang mit den seltsamen Vorkommnissen der letzten Tage sind die höheren Polizei-Chargen ziemlich nervös geworden. Der gute Kachou muß irgend etwas wissen, und es fällt auch der Name Emoto, aber weil er nicht damit herausrückt, steckt Arizuka ihn kurzerhand in eine Zelle, wo er ihn dann zusammen mit Kinoshita verhört. Damit niemand etwas verpaßt, schmuggeln die Polizistinnen aber einen kleinen Sender in die Zelle und hören mit, was da gesagt wird. Viel kommt dabei jedoch nicht heraus, Kachou weiß entweder wirklich nichts über den Verbleib von Inspektor Emoto, der vor 2 Jahren spurlos verschwand, oder er behauptet es zumindest. Was Arizuka weiß ist, daß Kachou des öfteren versucht hat, Emoto zu treffen, und zwar auf dem Tokyo-Tower. Da Emoto aber nie erschien, weiß Kachou wahrscheinlich wirklich nicht, wo er jetzt steckt. Aber irgend etwas mit den Sabotageakten der letzten Tage muß er zu tun haben, und mit dem geheimnisvollen Plan "Hachi Ichi Gou".

die Sakura-Brücke fliegt in die Luft

Es wird Abend, aber keiner in Bokutou hat Lust, nach Hause zu gehen. Natsumi besucht Kachou in seiner Zelle, und er erzählt ihr über seinen alten Freund Emoto, dessen Verschwinden er nie richtig überwunden hat.

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Miyuki hat ein paar Paßwörter der CD geknackt, bekommt aber jedesmal nur eine Karte angezeigt, und zwar seltsamerweise für jedes Paßwort dieselbe. Da geht ein Anruf ein, der die Sprengung mehrerer Brücken über den Sumida-Fluß ankündigt. Zum Beweis jagt der Unbekannte die kleine Sakura-Brücke, die sich in der Nähe des Bokutou-Polizeireviers befindet, in die Luft.

Oberinspektor Arizuka gibt Großalarm. Alle Brücken über den Sumida-Fluß (fast 20 Stück) werden sofort gesperrt, was jeden Auto-Verkehr in Tokyo zum Erliegen bringt. Und natürlich rücken alle Einheiten mit Blaulicht aus.

Da meldet sich Kachou aus seiner Zelle und erklärt den verbliebenen Polizisten den Plan "Hachi Ichi Gou". Es war ein Planspiel eines hypothetischen Überfalls von Verbrechern oder Terroristen auf ein Polizeirevier und dessen mögliche Gegenreaktionen. Ausgedacht hat sich das Inspektor Emoto auf Befehl seiner Vorgesetzten, aber anscheinend war der Plan so realistisch, daß er sofort in der Schublade verschwand. Kurz darauf verschwand dann auch Emoto. Anscheinend weiß Kachou über Hachi Ichi Gou aber doch Bescheid und rät Arizuka dringend, sofort seine Leute zurückzurufen, denn man müssen mit dem Schlimmsten rechnen: die Brücken waren wahrscheinlich nur ein Ablenkungsmanöver und das wahre Ziel ist Bokutou.

Hachi Ichi Gou ist im zentralen Polizeicomputer gespeichert, und Kachou hat das Paßwort. Leider stellt sich jedoch heraus, daß der Großteil dieser Daten gelöscht wurde. Außer den Terroristen weiß also niemand genau, was jetzt passieren wird. Doch es dauert nicht lange, bis die in Bokutou verbliebenen Polizisten es zu spüren bekommen: Strom und alle Daten-Verbindungen nach außen brechen zusammen. Dann dringen sieben Maskierte gewaltsam ein und schießen mit Maschinenpistolen auf alles, was sich bewegt.

Terroristen stürmen Bokutou

Im Prinzip verfügen die Verteidiger über jede Menge Waffen - sie haben schließlich genug davon beschlagnahmt in letzter Zeit. Nur ist leider die Munition im 3. Stock gelagert, und da kommen sie nicht mehr hin. Allerdings - es gibt noch weitere Waffen, und zwar in Miyukis Spind. Es sind keine echten Waffen, auch wenn sie diesen täuschend ähneln. Aber immerhin verschießen sie Farbkügelchen, und damit können die Verteidiger nach einer wilden, sehr cool animierten Schießerei doch einen recht erstaunlichen Achtungserfolg verbuchen. Fünf der Terroristen entkommen, zwei jedoch werden überwältigt und verhaftet. Nur - die Daten-CD ist natürlich weg.

Nun beginnt die große Jagd. Einen kleinen Vorteil haben die Verfolger: um die Bombendrohungen bezüglich der Sumida-Brücken brauchen sie sich nicht mehr zu kümmern, denn das war offensichtlich nur ein Ablenkungsmanöver.

Nichts desto trotz ist an regulären Autoverkehr im Moment nicht zu denken, aber die Terroristen flüchten auch nicht mit ihrem Lieferwagen, sondern per Boot. (Tokyo liegt direkt am Meer und ist von einer Vielzahl an Flüssen und Kanälen durchzogen.) Und mit einem Polizeiboot nehmen Miyuki und Natsumi auf dem Sumida-Fluß die Verfolgung auf. Ihren Mini-Wagen haben sie übrigens dabei, sie haben ihn sich auf das Boot verladen lassen.

Tatsächlich finden Natsumi und Miyuki die Spur der Terroristen, und damit diese nicht entkommen, bitten sie per Funk die Küstenwache um Unterstützung. Bei der Gelegenheit bekommt Natsumi mit, daß ihr Freund Toukairin wieder da ist und von Fleck weg in den Einsatz geschickt wurde. Die Küstenwache schickt jedenfalls den Patrouillenkreuzer Yashima in den Einsatz, und damit er seinen Einsatzort auch erreicht, wird die Kachidoki-Brücke hochgezogen - zum ersten Mal seit 30 Jahren. Dieses Ereignis ist ausgesprochen liebevoll in Szene gesetzt.

Miyuki ist zu allem entschlossen

Gegen die Feuerkraft der Yashima und Natsumis spezielle Reifenwurftechnik können die Terroristen nichts ausrichten und müssen sich ergeben. Das Pech dabei ist, daß ihre Flucht nur ein Ablenkungsmanöver war. Zwei Terroristen sind immer noch flüchtig, und zwar per U-Bahn. Und natürlich sind sie es, die die CD bei sich haben. Allerdings ist auch ihr Ziel leicht zu erraten, nämlich der Flughafen Haneda. Wie sonst könnten sie schließlich entkommen?

Aber wie können Natsumi und Miyuki in der kurzen Zeit, die ihnen noch bleibt, dort hin gelangen? Nun, praktischerweise hat die Yashima auch einen Hubschrauber an Bord, und so wechseln die beiden Frauen und ihr Wagen erneut das Medium: vom Wasser in die Luft. 20 Kilometer sind es bis zur U-Bahnstation Shinkibo, von wo aus die Terroristen direkten Anschluß nach Haneda haben. Der Hubschrauber braucht dafür ca. 11 Minuten. Mit an Bord ist übrigens Toukairin, und Natsumi hat jetzt nur noch Augen für ihn - eine Zeitlang jedenfalls.

Die Mädchen kommen etwas zu spät, das Fluchtauto jagt bereits die Autobahn nach Haneda hinunter, aber jetzt können Miyuki und Natsumi mal wieder zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind: sie "springen" mit ihrem Wagen ab und nehmen sofort die wilde Verfolgung auf. Am Flughafen wartet bereits ein Flucht-Hubschrauber, aber mit einer Action-Einlage, die jedem James-Bond-Film alle Ehre machen würde, verhindern Natsumi, Miyuki und Nakajima, der inzwischen mit seinem Motorrad ebenfalls angekommen ist, im Kugelhagel die Flucht, schrotten den Hubschrauber und setzen die letzten zwei Terroristen fest.

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Natsumi schrottet den Flucht-Hubschrauber

Und Emoto? Den trifft Kachou jetzt doch noch auf dem Tokyo-Tower. Tatsächlich war Emoto derjenige, der die Spur mit dem alten Auto, in dem die Waffen versteckt waren, gelegt hat, und er hat Bokutou auch den Tip mit dem Waffenschmuggel auf dem Boot gegeben. Jetzt aber richtet er eine Pistole auf Kachou. In diesem Moment geht die Tür des Aufzugs auf und Natsumi und Miyuki stürmen in die Halle. Sie hatten mal wieder den richtigen Riecher. Aber was sollen sie jetzt gegen den bewaffneten Emoto unternehmen?

Der erzählt den dreien, was er genau gemacht hat die letzten zwei Jahre, und wie es überhaupt zu dieser grotesken Situation gekommen ist. Es sind mehrere Gründe, vor allem wollte Emoto nicht, daß sein genialer Plan einfach so unter den Akten verschwindet. Und daß der Plan unglaublich gut funktioniert hat, das hat er ja jetzt bewiesen.

Emoto schießt dem Kachou ins Bein, dann gibt er mehrere Schüsse auf die Scheibe ab, bis das Sicherheitsglas nachgibt und zersplittert. Sich in die Tiefe zu stürzen gelingt ihm aber nicht, denn Miyuki und Natsumi stürzen sich mit wilder Entschlossenheit auf ihn und nehmen ihn fest.

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Erschöpft kehren unsere Heldinnen endlich nach Hause zurück, doch dort erwartet sie die um 2 Tage verschobenen Willkommensfeier.


Erstellt am 3.7.2008. Letzte Änderung: 21.2.2014