Zero no Tsukaima 1. TV-Staffel - Zusammenfassung der Handlung 1. DVD (Folge 1 - 4)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Zero no Tsukaima 1. TV-Staffel, 1. DVD

Folge 1 - Zero no Ruizu (Zero Louise)

Luise ist Zauberschülerin an der Tristein-Zauberakademie, die im gleichnamigen Königreich liegt. Gerade beginnt ihr zweites Schuljahr, und zwar mit einer netten Explosion. Denn Louises Zauber gehen immer total daneben, weswegen sie die Spitznamen Zero Louise bekommen hat.

*

Tabitha, Kirche und Montmorency

Am nächsten Tag steht für alle Schüler des 2. Jahrgangs ein großes Ereignis bevor: sie beschwören ihren Tsukaima herauf. Ein Tsukaima ist ein Wesen, das die Fähigkeiten seines Meisters ergänzt und vom Tag des Erscheinens bis zum Tode bei ihm bleibt. Nach außen gibt Louise sich zuversichtlich, einen tollen Tsukaima herbeirufen zu können, doch innerlich ist sie sehr unsicher.

Als es dann soweit ist, erscheinen den Schülern die unterschiedlichsten Tsukaimas. Louise ist als letzte dran, und vor ihr taucht plötzlich ein Mensch (Hiraga Saito) auf, der keine Ahnung hat, wie er auf einmal an diesen seltsamen Ort zu diesem komisch kostümierten Typen kommt, die eine völlig unverständliche Sprache sprechen.

Louise ist mal wieder das Gespött der Schule. Aber so richtig etwas anfangen kann keiner etwas mit diesem Ereignis. Louise jedenfalls stellt enttäuscht fest, daß ihr Tsukaima kein Adeliger (also Magier), sondern ein Heimin (gewöhnlicher Bürger, in der US-Fassung als "Peasant" übersetzt) ist. Aber gezaubert ist gezaubert, und so bekommt er per Kuß das Siegel des Tsukaima verpasst, woraufhin auf seiner linken Hand seltsame Runen erscheinen.

Saito hat keine Ahnung, wie er in diese komische Situation gekommen ist und was er hier soll. Er versteht auch kein Wort von der hier gesprochenen Sprache. Irgendwann ist Louise von seinem Japanisch so genervt, daß sie ihn mit einem Schweige-Zauber belegt. Doch der geht natürlich schief, und auf einmal versteht Saito alles und kann endlich mit seiner neuen Herrin reden. Aber was er da erfährt, gefällt ihm kein bißchen. Er soll jetzt der Knecht dieses kratzbürstigen Mädchens sein und ihre Wäsche waschen - für immer? Da haut er doch lieber gleich wieder ab. Da aber Zauberer hinter ihm her sind, kommt er nicht sehr weit.

Folge 2 - Heimin no Tsukaima (Ein Gemeiner als Tsukaima)

Im Vorspann sehen wir, wie Saito durch ein seltsames Lichttor aus Tokyo heraus in die Zauberwelt Harkeginia mit ihren seltsamen zwei Monden gezogen wurde. Das versucht er nun Louise zu erklären, doch die interessiert sich für die Befindlichkeiten ihres Tsukaimas nicht sonderlich. Es macht ihr nicht mal etwas aus, sich vor ihm nackt auszuziehen, wenn sie sich fürs Zubettgehen umkleidet geht. Zurückschicken kann und will sie ihn jedenfalls nicht, und wenn er nicht ihre Wäsche wäscht, bekommt er nichts zu essen.

Auch sonst hat Saito bei Louise nichts zu Lachen, schließlich ist er ja nur ein gemeiner Bürger.

Saito zeigt unerwartete Fähigkeiten

Nach dem Frühstück haben die Studenten des 2. Jahrgangs frei und kümmern sich um ihre Tsukaimas. Saito lernt dabei einige seltsame Kreaturen kennen (die größtenteils von Arai Satomi gesprochen werden). Er erfährt auch, daß er nicht der einzige Gemeine in der Akademie ist. Es gibt eine Menge Personal, Köche usw. Und er trifft Siesta, die für die adeligen Zauberer Maid-Dienste verrichtet. Saito und Siesta verstehen sich auf Anhieb sehr gut, und er erfährt von ihr eine Menge interessanter Dinge.

Leider hat Saito nicht nur Louise gegenüber ein ziemlich loses Mundwerk, und so kommt es, daß er sich mit Guiche de Grammont anlegt, mit dem er wegen seiner vereitelten Flucht noch eine Rechnung offen hat. Natürlich ist Guiche ein Zauberer und zaubert ein paar Golems herbei, die Saito ordentlich verprügelt, doch der gibt nicht auf. Nach und nach versammelt sich die ganze Schule, um diesem ungleichen Kampf zuzuschauen. Louise will ihren Tsukaima retten, doch weder er noch Guiche wollen einfach aufhören. Immerhin läßt Guiche sich dazu herab, Saito ein Schwert herbeizuzaubern. Doch das erweist sich als großer Fehler. Denn offenbar besitzt Saito in dieser Welt ebenfalls so etwas wie magische Kräfte, die etwas mit den geheimnisvollen Runen auf seiner Hand zu tun haben. Auf jeden Fall verwandelt er sich mit dem Schwert in einen äußerst schnellen und starken Krieger, und ruck zuck liegt Guiche am Boden.

Damit ist die Sensation perfekt, aber Saito landet erst mal für drei Tage im Krankenlager. Er hat doch etwas zuviel einstecken müssen.

Folge 3 - Binetsu no Yuuwaku (Heiße Verführung)

Louise ist wütend auf Saito

Nachdem Saito wieder wohlauf ist, geht es weiter mit Wäsche-Waschen und ähnlichen niederen Diensten. Später erfährt er aber, welchen Spitznamen man in der Akademie Louise gegeben hat, und zieht sie damit genüßlich auf. Zur Strafe streicht sie ihm die nächsten Mahlzeiten. In der Nacht schmeißt sie ihn auch noch aus ihrem Zimmer heraus auf den Gang, wo Siesta ihn findet und mit hinunter in die Küche nimmt.

Saito ist nach seinem Sieg über Guiche der Held aller Gemeinen, und Marteau, der Koch, ist ganz wild darauf, ihn gut zu füttern. Übrig ist ja immer genug.

Auch Siesta ist sehr nett zu ihm, doch einen besondere Verehrerin findet sich an unerwarteter Stelle: offenbar hat die heißblütige Hexe Kirche ein Auge auf ihn geworfen und versucht ganz unverblümt, ihn zu verführen. Bevor es dazu kommt, taucht aber Louise auf, die darüber nicht amüsiert ist.

Als sie dann erfährt, daß Saito von Kirches Salamander eingefangen wurde, reitet sie mit ihm am nächsten Tag in die Stadt, um ihm ein Schwert zu kaufen, damit er sich in Zukunft verteidigen kann.

Als Saito im Koma lag, hat Louise eine Menge Geld für Medizin ausgegeben, weswegen sie jetzt knapp bei Kasse ist und sich das super-tolle Goldschwert nicht leisten kann. Das bekommt Saito später von Kirche geschenkt, sehr zu Louises Mißvergnügen, weil sie sich nur ein altes Schrott-Schwert hat leisten können. Jedoch - dieses Schrott-Schwert kann sprechen, und es hat ein ziemlich loses Mundwerk. Derflinger heißt es, und Saito findet sehr schnell Gefallen an ihm.

Folge 4 - Meido no Kiki (Krise einer Maid)

Der Palast läßt der Tristein-Akademie eine Warnung zukommen, daß in letzter Zeit ein Dieb namens Fouquet mittels Magie wertvolle Schätze an sich bringe. Die Akademie solle besonders auf den Stab der Vernichtung achten, der sich in ihrer Schatzkammer befindet.

*

Kirche schnappt sich mal wieder Saito und schenkt ihm das goldene Schwert, das sie in der letzten Folge für ihn gekauft hat. Saito fragt sie, warum sie eigentlich so scharf auf ihn ist, wo sie doch Dutzende von Verehrern hat. Sie meint, er habe viele Eigenschaften, die die anderen nicht haben, doch das, was sie aufzählt, empfindet Saito als nicht sehr schmeichelhaft. Kirches weitere Bestechungsversuche fallen daher leider nicht mehr auf fruchtbaren Boden.

Graf Mott und Siesta

Am nächsten Tag erfährt Saito zufällig, daß Siesta weg ist. Ein gewisser Graf Mott, der im Palast einen hohen Rang bekleidet, hat sie engagiert, und offenbar soll sie ihm nicht nur als Kammermädchen dienen. Saito ist so schockiert, daß er auf der Stelle zum Palast des Grafen aufbricht und diesen in der Nacht auch erreicht. Erstaunlicherweise läßt der Graf sich auf einen Handel ein: er sammelt spezielle Bücher, und wenn Saito ihm das magische Erb-Buch der Zerbst-Familie bringt, dann kann er Siesta zurück haben.

Auf dem Rückweg wird Saito von Louise aufgelesen, die ihn warnt, bloß die Finger von Siesta und Mott zu lassen.

Wie es der Zufall will, hat Kirche besagtes Erb-Buch bei sich im Zimmer. Und sie hat an diesem alten Ding keinerlei Interesse. Aber wenn er es haben will, muß er mit ihr ausgehen. Saito ist darüber empört und rauscht ab. Er ist entschlossen, Siesta mit Gewalt zu befreien, so wie er sich auch gegen Guiche durchsetzen konnte, und reitet erneut zu Motts Schloß, diesmal mit Kirches Schwert bewaffnet.

Doch leider funktionieren seine Superkräfte diesmal nicht. Und wenn jemand im Schloß eines Adeligen die Waffe zieht, wird er normalerweise auf der Stelle exekutiert. Zum Glück haben Tabitha, Kirche und Louise rechtzeitig erkannt, was für einen Wahnsinn Saito vorhat, und kommen gerade noch rechtzeitig, um ihn zu retten.

Außerdem hat Kirche das magische Erb-Buch dabei und gibt es Mott, der damit zufrieden ist und Saito sowie Siesta laufen läßt.

Interessant ist, daß es sich bei dem Buch um ein japanisches Porno-Album aus dem Jahre 1975 handelt, das Kirches Großvater mal von einem Magier erworben hat, der es irgendwie versehentlich herbeigezaubert hatte...!


Erstellt am 30.4.2012. Letzte Änderung: 21.2.2014