Zero no Tsukaima 1. TV-Staffel - Zusammenfassung der Handlung 2. DVD (Folge 5 - 8)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Zero no Tsukaima 1. TV-Staffel, 2. DVD

Folge 5 - Torisutein no Himegimi (Die regierende Prinzessin von Tristein)

Der geheimnisvolle Dieb, offenbar eine Diebin, die sich Fouquet nennt, erscheint des Nachts in der Tristein-Akademie und stiehlt auf ziemlich spektakuläre Weise eine Ladung Juwelen.

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Henrietta und Louise als Kinder

Der Tag der Ausstellung steht bevor. Alle Schüler des 2. Jahrganges müssen ihre Tsukaimas vorstellen, doch Louise befürchtet, daß das mit Saito mal wieder ein Reinfall wird. Aber vielleicht könnte er mit dem Schwert ein paar Kunststückchen vorführen. Doch es sieht nicht danach aus ...

Und dann erfährt Saito auch noch von Siesta, daß dieses Jahr Henrietta, die Prinzessin von Tristein, zur Ausstellung kommen wird. Deswegen werden auch die Wachen verstärkt beziehungsweise umgruppiert.

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Die Prinzessin ist genau in Louises Alter, und die beiden sind, wie sich herausstellt, seit Kindheitstagen sehr eng befreundet. Ihr hat Louise es übrigens zu verdanken, daß die Sache mit Graf Mott folgenlos geblieben ist, denn Saito hat sich dort wirklich einen Hammer geleistet. Doch Henrietta hängt sehr an Louise, und sie zeigt auch großes Interesse an Saito.

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Wie erwartet wird Saitos Auftritt eine totale Blamage. Doch das eigentliche Geschehen findet zur Zeit hinter der Akademie statt, wo nämlich gerade Fouquet versucht, den größten Schatz der Akademie zu stehlen, den Stab der Vernichtung. Dieser ist durch zahlreiche magische Siegel geschützt, doch Fouquet hat freie Bahn, weil alle Wachen vorne bei der Prinzessin sind und nicht einmal bemerken, daß sie einen riesigen Erd-Golem herbeizaubert. Über diesen stolpern dann aber ausgerechnet Louise und Saito. Es kommt zu turbulenten Szenen, und leider gelingt es Fouquet am Ende dank Louise, die mal wieder einen Zauber vermasselt, doch noch, die magischen Siegel zu zerstören und mit dem Stab der Vernichtung zu entkommen - nach wie vor unerkannt.

Folge 6 - Douzoku no Shoutai (Das wahre Gesicht eines Banditen)

Der Diebstahl des Stabes der Vernichtung zieht weite Kreise. Nicht nur die Schule steht Kopf deswegen.

Schließlich ergibt sich eine heiße Spur. Angeblich soll Fouquet irgendwo in einer verlassenen Hütte tief in den Wäldern gesehen worden sein. Old Osman entscheidet, sofort zuzuschlagen, aber nur Louise, Kirche und Tabitha (und Saito) melden sich freiwillig für diesen Einsatz. Nebenbei erfahren Kirche und Louise, daß Tabitha im Range eines Chevalier (Ritter) steht, trotz ihres jugendlichen Alters.

Saito schießt den Golem ab

Longueville führt die vier also zu der Hütte, die sie ohne Probleme erreichen. Unterwegs lernt Saito eine neue Lektion über Magier. Nicht alle von ihnen sind Adelige, denn manchmal wird aus dem einen oder anderen Grund einer degradiert. Longueville ist zum Beispiel nur eine Gemeine, obwohl sie eine Zauberin ist.

Die Hütte ist außen wie innen unauffällig, bis Tabitha über den Stab der Vernichtung stolpert, der dort in seiner Box einfach so herumliegt.

Das ganze war allerdings eine Falle. Longueville ist Fouquet, und sie hat Saito hierher gelockt, weil sie keine Ahnung hat, wie man den Stab der Vernichtung benutzt, aber vermutet, daß Saito es weiß. Und so erscheint erneut ein riesen Golem, der unsere vier Helden kräftig aufmischt. Saito hat dabei Gelegenheit, Louise das Leben zu retten,

Kirches magisches Erb-Buch war nicht der einzige Gegenstand, den es von Japan in die Zauberwelt verschlagen hat. Bei dem Stab der Vernichtung handelt es sich um einen tragbaren Raketenwerfer, und Longueville hatte Recht: Saito weiß, wie man ihn benutzt. Er schießt damit nämlich ihren Golem, der bislang jeder magischen Attacke standgehalten hat, ab. Was sie nicht weiß: man kann damit natürlich nur einmal feuern. Und so landet sie am Ende doch im Kittchen.

Louise ist schwer beeindruckt. Jetzt erst glaubt sie Saito, daß er wirklich aus einer anderen Welt kommt.

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Old Osman erzählt Saito die Geschichte des Stabes der Vernichtung: vor 30 Jahren wurde er von einem wilden Drachen angegriffen, der ihn sicherlich getötet hätte, wäre nicht ein seltsamer Mann, anscheinend ein schwer verletzter Soldat, erschienen und hätte ihn mit einer dieser Waffen gerettet. Osman beerdigte ihn nach seinem Tod zusammen mit dem einen Stab und nahm den zweiten in Verwahrung.

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Die Schule gibt zur Feier des Tages einen großen Ball, und Louise fordert Saito zum Tanz.

Folge 7 - Ruizu no Arubaito (Louises Nebenjob)

Zur Belohnung empfängt Prinzessin Henrietta Louise und Saito. Zum Abschluß der Audienz bietet sie ihm die Hand zum Kuß. Saito hat sowas noch nie gesehen, und als Louise etwas von "küssen" zischt, schnappt er sich gleich die ganze Prinzessin und küßt sie.

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Nachdem Henrietta wieder zu sich gekommen ist, bittet sie Louise und Saito um einen Gefallen. Sie hat eine Spezialmission. Offenbar gibt es Adelige, die ihre Untertanen sehr schlecht behandeln, und Louise und Saito sollen näheres darüber herausfinden. Dazu nehmen sie Quartier in der Hauptstadt und geben sich selbst als Gemeine aus. Dabei stellt Louise fest, wie wenig man sich als Gemeiner leisten kann. Um zu Geld zu kommen, geht sie in die Spielbank und kommt natürlich vollkommen pleite wieder heraus. Also müssen sie einen Job annehmen und landen in einem ziemlich schrillen Gasthaus bei einem abgedrehten Typen namens Scarron, Louise als Maid, Saito als Küchenhilfe. Aber immerhin können sie dort schlafen und bekommen auch zu Essen.

Louise als Maid

Louise ist nicht gerade die geborene Kellnerin, und mit ihrer Freundlichkeit hapert es auch ganz gewaltig, doch Scarron ist ungewöhnlich geduldig mit ihr.

Er veranstaltet unter seinen Maids einen Trinkgeld-Wettbewerb: wer das meiste bekommt, bekommt zur Belohnung am Ende ein tolles Maid-Kostüm und einen Haufen Geld extra. Doch es sieht nicht danach aus, als würde Louise sich das verdienen können. Es gibt hier viel, an das sie sich erst mal gewöhnen muß. Saito hingegen kommt in der Küche gut zurecht und versteht sich auch mit Jessica, der Köchin, sehr gut, was wiederum Louise nicht paßt. Vor allem hat Jessica einen großen Busen, während Louise flach ist und das auch noch dauernd gesagt bekommt.

Eines Abends betritt ein gewisser Lord Chelenne das Lokal. Erst mal läßt er seine Wachen die übrigen Gäste rauswerfen und spielt dann den großen Macker. An Burschen wie ihn muß Henrietta wohl bei ihrem Auftrag an Louise und Saito gedacht haben, denn Chelenne ist ein arrogantes Ekel wie aus dem Bilderbuch. Außerdem ist der königlicher Steuereintreiber, was ihm große Macht verleiht. Kein Mädchen will ihn bedienen, bis auf Louise, die keine Ahnung hat, was da auf sie zukommt.

Da Chelenne sie aber nicht nur blöd anredet, sondern auch begrabscht, verpaßt sie ihm einen Tritt. Chelenne will seine Wachen auf sie loslassen, und Saito hat leider sein Schwert nicht dabei, Louise hat aber für alle Fälle ihren Zauberstab zur Hand und lehrt Chelenne ordentlich das Fürchten.

Und so kommt Louise doch noch zu ihrem Rekord-Trinkgeld, Scarrons Maid-Kostüm und der Extra-Belohnung.

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Longueville bekommt Besuch in Gefängnis.

Folge 8 - Tabasa no Himitsu (Tabithas Geheimnis)

Es sind Sommerferien und die Akademie ist verlassen - fast jedenfalls. Als Louise und Saito aus der Hauptstadt zurückkommen, reisen gerade Tabitha und Kirche ab, und zwar gemeinsam in einer Kutsche, denn Kirche stattet Tabithas Heimat Galia einen Besuch ab. Alledings sieht es nicht so aus, als würde Tabitha sich besonders freuen, mal wieder nach Hause zu kommen. Kirche meint unterwegs, sie habe noch nie daran gedacht, daß Tabitha genau wie sie selbst im Ausland studiert. In ihrem Fall war es wohl so, daß man sie abgeschoben hat, weil sie Zuhause zuviel angestellt hat.

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Montmorency will sich Guiche angeln

Der Lagdorian-See ist über die Ufer getreten, und die Kutsche muß einen Umweg fahren.

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Saito muß mal wieder eine Ladung Wäsche waschen und findet dabei im Hof eine große Schüssel, die ihn auf eine Idee bringt.

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Was Kirche auch nicht gewußt hat: Tabitha ist nicht einfach nur eine Adelige, sondern eine Prinzessin von Galia, die in Wirklichkeit Lady Charlotte von Orleans heißt. Nach einiger Zeit erreichen die beiden den königlichen Palast, und der Chef-Butler Peruculan, der sich sehr freut, daß seine Lady Charlotte anscheinend eine Freundin gefunden hat, erzählt Kirche, was es mit Charlotte / Tabitha auf sich hat. Es ist keine schöne Geschichte.

Tabithas Vater war der jüngere Bruder des jetzigen Königs Joseph. Obwohl jünger, sollte er trotzdem König werden und wurde deshalb vor 5 Jahren, als der alte König gestorben war, ermordet. Auch Tabitha sollte um die Ecke gebracht werden, und zwar mit Gift. Offenbar wußte Tabithas Mutter aber davon und trank das Gift selbst. Sie starb nicht daran, lebt aber seitdem in geistiger Umnachtung. Und aus der fröhlichen Charlotte wurde die schweigsame Tabitha, der man eine gefährliche Aufgabe nach der anderen auftrug, damit sie endlich mal ums Leben kommt, was aber nicht geschah, weil sie dank ihrer überragenden Fähigkeiten jede Gefahr meisterte und jedes Problem löste. Also wurde sie schließlich nach Tristein abgeschoben.

Und jetzt wurde sie erneut zu einer gefährlichen Mission befohlen. Doch Kirche ist entschlossen, sie zu begleiten und ihr zu helfen.

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Auch Guiche und Montmorency sind noch in der Akademie, und wie üblich zweifelt Montmorency an der Aufrichtigkeit von Guiches Liebe zu ihr. Um ihr ein bißchen nachzuhelfen, mixt sie einen Liebestrank zusammen.

Derweil führt Saito den Kessel seiner neuen Bestimmung zu: er hat daraus ein improvisiertes Onsen gemacht, das er alsbald mit Siesta teilt, die diese Art des Badens ebenfalls sehr genießt. Das wiederum entgeht Louise nicht und macht sie, wie immer, fuchsteufelswild. Dann schluckt sie auch noch Montmorencys Liebestrank, und der zeigt alsbald die erwarteten Folgen. Saito erkennt seine Herrin gar nicht wieder ...


Erstellt am 30.4.2012. Letzte Änderung: 21.2.2014