Copyleft - Worte können keinen Eigentümer haben

Einleitung

Gerne werden Gegner des Copyright und solche, die sich selbst helfen, auf die Gesetze verwiesen. Die Gesetze zum Schutz des geistigen Eigentums sind aber nichts gottgegebenes, sondern nur eine gesellschaftliche Konvention, noch dazu eine ziemlich junge, die man bei Bedarf auch jederzeit wieder abschaffen kann (und die in anderen Teilen der Welt auch sehr verschieden gesehen wird). Meiner Meinung nach ist die derzeitige Rechtslage inzwischen fast paranoid und dazu inkonsequent, und führt zu einer äußerst einseitigen Verteilung von Kosten und Nutzen. Deswegen plädiere ich dafür, das Copyright entweder ganz abzuschaffen oder zumindest auf ein Maß zurückzuführen, das noch mit dem gesunden Menschenverstand vereinbar ist.

Dieser Aufsatz soll einige Punkte dazu erläutern.


Zur Zeit ist die Gesetzeslage in Deutschland kurz gesagt so, daß der Erschaffer, d.h. Urheber eines Werkes (Musik, Literatur, Film, Übersetzungen, architektonische Pläne usw.) darauf zunächst mal alle Rechte hat und diese ganz oder teilweise weitergeben kann (für Geld oder auch umsonst). Diese Rechte gehen sogar auf die Erben über und erlöschen erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Diese Regelung halte ich für völlig indiskutabel, abgesehen davon, daß man sich als Laie gar keine Vorstellung davon machen kann, was von diesen Gesetzen alles erfaßt wird. Zum Beispiel unterliegt jeder Text, der komplizierter ist als "Guten Tag" dem Copyright: einen Leserbrief, eine EMail oder beispielsweise eine Abmahnung ohne Einverständnis zu veröffentlichen, kann einen vor Gericht bringen!

Der Sinn dieser Regelungen war ursprünglich mal, Künstler zu fördern. Aber warum erlöschen die Rechte dann nicht beim Tod des Künstlers? Es kann ja sein, daß sein Geist anschließend weiter wirkt, aber ich habe noch nie gehört, daß Geister Geld nehmen.

Tatsächlich ist es so, daß 95% aller geschützten Werke überhaut nicht mehr kommerziell genutzt werden. Was soll also der ganze Wahnsinn?

Es gibt dazu eine interessante Idee: eine Datenbank, die alle geschützten Werke auflistet. Der Urheber oder Rechte-Inhaber muß jedes Jahr einen Euro einzahlen, um seine Rechte zu erhalten. Tut er das 10 Jahre lang nicht, kann man davon ausgehen, daß niemand mehr ein Interesse an dem Werk hat. Was spricht dagegen, es dann freizugeben?

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Leider ist es so, daß die sog. Rechteinhaber, d.h. in der Regel multinationale Konzerne (und eben nicht die Kreativen und die Künstler) bei jedem noch so kleinen Versuch, die Gesetzeslage etwas zu entspannen, ein wildes Geheul veranstalten, als ginge die Welt unter.

Stell' dir vor, Du schreibst ein Buch und die Regierung nimmt es Dir weg lautete so ein Schwachsinns-Spruch. Ich sage darauf nur: Stell' Dir vor, Du schreibst ein Buch und kein Verlag nimmt es an. Das ist nämlich der Regelfall, und man muß betteln und kriechen, damit sie es vielleicht doch nehmen und einen mit einem kleinen Almosen abspeisen.

(Der PalmByte-Verlag, bei dem ich meinen Roman untergebracht habe, ist hier wirklich eine Ausnahme, aber ich möchte betonen: wegen mir hätte man das Copyright nicht erfinden müssen.)

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In der c't 26/2004 auf Seite 34 sagt Oliver Kalkofe in einem Interview: "Ein Streifen, der sein Budget einspielt, muß gleichzeitig fünf bis zehn andere mitfinanzieren."

Bei Büchern sieht es ähnlich aus.

Klingt gut: wer sich Filme aus dem Internet herunterlädt, beklaut die armen Produktionsfirmen und verhindert, daß in Zukunft weitere Filme gedreht werden können.

... weitere Filme, die dann doch wieder keiner sehen will. Unsere Gesellschaftsordnung beruht auf gigantischer Überproduktion und Verschwendung. Wir haben uns schon so daran gewöhnt, daß es niemand mehr merkt und hinterfragt. Aber abgesehen davon, daß sich das eines Tages bitter rächen wird: wieso müssen kommerzielle Flops auf dem Rücken der Kunden ausgebadet werden? Warum wird produziert und produziert und produziert und dann mit aller Gewalt und mit Mitteln, die teilweise schon an Gehirnwäsche erinnern, das Zeug in den Markt gedrückt?

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Daß ein Künstler für seine Arbeit einen Lohn bekommt, ist zwar nicht zwingend, aber akzeptabel (Gegenbeispiele aus der Geschichte und der Gegenwart gibt es genug, von Vincent van Gogh, der in seinem Leben bekanntlich nur ein einziges Bild verkauft hat und dennoch malte und malte, bis zu LINUX). Aber irgendwann gehört Kultur dem Volk oder der ganzen Menschheit, und nicht mehr den Abzockern, sonst wären wir keine zivilisierten Menschen, sondern eine abgehärmte Kapitalistenbande. Aber das ist letztlich eine gesellschaftliche Entscheidung. Wobei das Volk - wie immer - nichts zu melden hat. Wenn's ums große Geld geht, entscheiden das ganz andere.

Ein paar Beispiele:

  1. Stellen Sie sich vor, Sie schreiben ein Buch, das später im Laden 20 Euro kostet. Von diesen 20 Euro bekommen Sie als Autor ca. einen. (Leute wie Konsalik vielleicht zwei). Die oft gegen Raubkopierer vorgebrachte Ansicht, man würde denen, die die ganze Arbeit hatten usw. damit etwas wegnehmen, ist somit kaum stichhaltig. Nicht die Erfinder, Mangazeichner (die sowieso eher Sklaven als Künstler sind), Schriftsteller usw. machen das große Geld sondern die Verkäufer und Konzerne. (In obigem Beispiel würde allein die Buchhandlung fast 7 Euro bekommen - toll, was!). Nur Künstler, die einen riesen Umsatz machen (Michael Jackson meinetwegen) werden selbst reich dabei. Aber was glauben Sie, wer daran noch alles mitverdient.
  2. Das internationale Copyright wurde vor gut 100 Jahren eingeführt. Doch all die Jahrtausende zuvor haben Menschen trotzdem Kulturgüter erschaffen, womöglich bessere als heute. Es geht also auch ohne, und das sogar sehr gut.
  3. Gerade in Deutschland (aber bei weitem nicht nur da) wird alles bis ins kleinste Detail geregelt. Die GEMA und die VGs (Verwertungsgesellschaften) ziehen auch dann Copyright-Gebühren (Urheber-Abgaben) ein, wenn man Medien (leere Videobänder etwa) nur für seine eigenen Sachen nutzt. Sie glauben gar nicht, mit welcher Akribie hunderte von Angestellten in zahlreichen Behörden herauszufinden suchen, auf was welche Abgaben zu zahlen sind. Nicht nur auf leere Kassetten, sondern auch auf Fotokopierer, Scanner, Mappen in Lesezirkeln, Zweitverkauf von Bildern und ähnliche Dinge, von denen sich der Normalbürger kaum eine Vorstellung machen kann. Es gibt dazu immer mal wieder schöne Editorials in der c't. In meinen Augen ist das Irrsinn mit Methode und ein staatlicher Würgegriff, der fast alles durchdringt. Es leben viele Leute von dem Geld, das auf diese Weise eingetrieben wird. Meiner unbedeutenden Meinung nach würden wir ohne diese Umverteiler auch ganz gut zurechtkommen. Warum? Weil dieses Gießkannenprinzip, wenn überhaupt etwas, dann Masse statt Klasse fördert, aber wahrscheinlich nicht einmal das.
  4. Die Begründung für die Urheber-Abgabe lautet, daß man die entsprechenden Medien und Geräte ja für das Aufzeichnen und Kopieren von geschütztem Material benutzen kann. Um das nicht einzeln kontrollieren zu müssen, wird also pauschal eine Abgabe erhoben. Das ist einleuchtend, aber dann müßte auch auf jedes Auto eine Abgabe fällig werden, weil man damit ja zu schnell fahren oder falschparken kann, aber nicht jeder Raser und Falschparker erwischt und zur Kasse gebeten wird. Und wer weiß, auf was man dann noch alles Abgaben draufknallen kann ...
  5. Wer soll dann die Künstler entlohnen? Gegenfrage: Wovon haben sie denn früher gelebt? Vom Verkauf ihrer Werke, wovon sonst? Aber muß das zu einer Kette von rechtlichen Verpflichtungen führen, die über Jahrzehnte jeden auf der ganzen Welt bindet? Die meisten sind sowieso fest angestellt und bekommen jeden Monat ihr Gehalt (und das ist oft nicht gerade viel). Die große Kohle machen die internationalen Konzerne.
  6. Die bizarren Konsequenzen des Urheberrechts werden besonders deutlich, wenn man sich mal vorstellt, ein Bäcker würde für die nächsten 100 Jahre alle Rechte an den Brötchen behalten, die er jemals gebacken hat. Und wenn der Bäcker seine Brötchen verkauft, warum soll nicht auch ein Dichter seine Gedichte verkaufen und dafür - und nur dafür - bezahlt werden? Wenn die Brötchen nicht schmecken, macht der Bäcker pleite. Wenn die Gedichte nichts taugen, verdient der Dichter nichts. So einfach ist das.
  7. Jemand hat mal eingewandt, man müsse Kunstwerke höher einstufen als Brötchen, denn backen könnte jeder, Kunst produzieren sei hingegen schwierig. Richtig ist genau das Gegenteil: um Bäcker werden zu können, braucht man eine mehrjährige Lehre. Kreativ hingegen ist irgendwo Jeder. Wozu muß man das dann also noch mit der staatlichen Gießkanne fördern?

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Da es das Copyright aber nun mal gibt und ja einer dem anderen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt, lege ich für diejenigen Sachen auf meinen Seiten, für die ich die Urheberschaft habe, bis auf Widerruf folgendes fest: private Nutzung ist frei. Sie können herunterladen, was Sie wollen, und damit tun und lassen, was immer Ihnen beliebt. An den ganzen Bildern, Serien etc. haben sowieso weder Sie noch ich irgendwelche Rechte. (Natürlich habe ich an meinen selbst-fotografierten Bildern aus Japan usw. die "Rechte", aber wer ernsthaft Rechte an ein paar unscharfen Urlaubsfotos geltend machen will, ist in meinen Augen nicht ganz bei Trost.) Eine kleine EMail wäre in so einem Fall ganz nett - das ist keine Frage von Gesetzen, sondern von guten Manieren, und ich wäre auch den Buch- und Zeitschriftenverlagen dankbar, wenn sie es über sich bringen könnten mir mitzuteilen, wenn meine Seiten dort besprochen werden; ein Belegexemplar verlange ich ja gar nicht (und habe in den sieben Jahren, seit es JASMS gibt, auch nie eins bekommen). Wer die Sachen kommerziell verwerten will (wäre ja immerhin mal denkbar), muß sich vorher mit mir über die Modalitäten einigen.

Die Copyrights an den Animes und Bildern, die nicht von mir selbst gezeichnet wurden, gehören allen möglichen Leuten und Firmen (Bandai, Pioneer, Kodansha ...), die ich weder alle kenne noch hier auch nur halbwegs vollständig aufzählen kann. (Wollte ich nur mal erwähnt haben, weil alles das so machen, auch wenn wahrscheinlich keiner weiß, warum eigentlich - ich jedenfalls nicht.)

Noch ein Wort zu den immer mal wieder aufkommenden (und auch von Anime-Zeitschriften unterstützen) Anti-Raubkopier-Kampagnen. Wenn Sie Raubkopien ziehen, brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben, weil Sie gegen ein Gesetz verstoßen haben. Schließlich hat unsere Regierung es nicht mal nötig, sich an das Grundgesetz zu halten (Angriffskriege zu führen ist eigentlich eins der schlimmsten Verbrechen, außer man ist an der Macht - nicht umsonst sind alle Verfassungsrichter Parteimitglieder und somit ganz sicher keine unabhängige Gewalt - und kann tun und lassen, was man will), von "kleinen" Gesetzen (Parteienfinanzierung, Schwarzgeld bis hin zu Fahrerflucht, Ladendiebstahl usw.) ganz zu schweigen. Warum sollten wir normale Gesetze befolgen, es sei denn, jemand kann deren Einhaltung in jedem Einzelfall erzwingen? Jedenfalls sind hier moralische Appelle völlig fehl am Platz.


"Diebstahl ist Diebstahl"

Der Vollständigkeit halber möchte ich auf ebendiese moralischen Aspekte aber doch etwas näher eingehen:

Keiner von uns würde einer alten Oma die Handtasche mit ihrer kleinen Rente klauen. Wir haben aber keine Probleme damit, Videos, CDs und DVDs zu kopieren, schließlich bestehlen wir damit ja keine Person, sondern nur eine geldgierige, ausbeuterische Firma.

Das ist natürlich Blödsinn. Selbst wenn die Firma durch eine krumme Tour in den Besitz der Rechte gekommen wäre, würde das keinen Diebstahl rechtfertigen, denn nach der in der zivilisierten Welt gängigen Ansicht rechtfertigt ein Unrecht kein anderes. Welche moralische Rechtfertigung gibt es dann für Raubkopien, die ja nichts anderes sind als Diebstahl?

Meiner Meinung nach gibt es für Diebstahl fast keine (moralische) Rechtfertigung.

Fast? Nun, im Laufe des Lebens lernt man unter anderem, daß es auf einfache Fragen meist keine einfachen Antworten gibt. Ich kann mir immerhin eine Situation vorstellen, in der Diebstahl moralisch einwandfrei ist, wenn ich nämlich jemandem etwas stehle, das der mir vorher seinerseits gestohlen hat. Interessanterweise ist selbst das nach unseren Gesetzen verboten, wahrscheinlich hauptsächlich deshalb, weil unser Staat grundsätzlich etwas dagegen hat, daß jemand das Recht in die eigenen Hände nimmt, auch wenn er einwandfrei im Recht ist.

Und noch eine Facette, die diesen moralischen Absolutheitsanspruch etwas relativiert, möchte ich nicht auslassen. In einem amerikanischen Diskussionsforum ging es genau um dieses Thema. Einer schrieb sinngemäß, Raubkopien seien Diebstahl, und wer darum herumrede oder versuche, dies irgendwie moralisch zu rechtfertigen, sei ein Heuchler. Ein anderer antwortete darauf etwa folgendes: "we are living in a land that has been stolen. So give it back or shut up!"

Es wird auch sehr gerne über die von Deutschen begangenen Verbrechen geredet. Über die an Deutschen begangenen Verbrechen (und das sind mehr, als der menschliche Verstand zu erfassen in der Lage ist), redet so gut wie keiner. Moral ist eben in der Praxis sehr dehnbar.

Und zudem kann man sich schon fragen, mit welchem Recht Firmen, die selbst überhaupt nichts produzieren, die Verfügungsgewalt über die Kulturgüter der ganzen Menschheit beanspruchen und diesen Anspruch immer repressiver durchsetzen. Bekanntlich kann man in Amerika alles für Geld haben, Gesetze, Abgeordnete oder gleich die ganze Regierung. (Lesen Sie mal "Stupid White Men" von Michael Moore, wenn Sie das nicht glauben.) Als kürzlich Disneys Copyright auf Donald Duck & Co. abzulaufen drohte, wurde einfach das Gesetz geändert. Und wenn es in 40 oder 50 Jahren wieder abläuft, na dann kauft sich Disney eben wieder ein passendes Gesetz, und die ganze sogenannte zivilisierte Welt klatscht dazu Beifall.

Aber man muß nicht mal so weit gehen. Am 18.3.2004 konnte ich überrascht im Heise-Newsticker die folgende Meldung lesen:

Microsoft schlägt Anti-Spam-Gesetz für die Schweiz vor Microsoft Schweiz setzt sich beim eidgenössischen Parlament dafür ein, gesetzliche Rahmenbedingungen gegen das Versenden unerwünschter Massenmailsendungen zu erlassen. Dazu hat das Unternehmen heute in Bern gemeinsam mit Parlamentariern eine entsprechende Gesetzesinitiative vorgestellt. Sie soll laut Microsoft schärfer sein als die vom Bundesrat vorgeschlagene Regelung,

Wieviel kostet denn so ein Gesetz in der Schweiz? Eine Million? Oder verkaufen die Schweizer ihre Gesetze manchmal auch im Sonderangebot für die Hälfte, vielleicht für Großabnehmer?

Was ich damit sagen will: was im Gesetz steht, muß noch lange nicht gerecht oder vernünftig sein.


Aber gehen wir mal davon aus, daß Diebstahl (mit obiger Ausnahme und vielleicht noch ein paar ähnlichen Ausnahmefällen) nicht so ohne weiteres eine moralische Rechtfertigung hat. Man kann das Argument aber trotzdem entkräften. Denn: ist es überhaupt Diebstahl?

Beispiel Musik: jeder kann das, was er im Internet als Raubkopien herunterladen kann, auch ganz legal im Radio mitschneiden. Kann man etwas stehlen, was jedem kostenlos gegeben wird? Das gleiche gilt für Animes, die im Fernsehen laufen.

Und was, wenn es zwar nicht in Deutschland, aber dafür in Frankreich oder den USA im Fernsehen läuft und ich zufällig gerade dort im Urlaub war und es aufgezeichnet habe - ganz legal und umsonst.

Und zumindest jedes TV-Anime ist in Japan im Fernsehen gelaufen, und das kostet nicht mal Rundfunkgebühren wie bei uns.

Und Mangas? Laufen die auch im Fernsehen? Nun - es gibt Bibliotheken, in denen man völlig umsonst Bücher lesen kann (Mangas noch nicht, aber das kann ja noch kommen). Kann man etwas frei und kostenlos Verfügbares stehlen?

Noch dazu sind private Kopien durch die Urheber-Abgaben ersten abgegolten und zweitens völlig legal (oder waren es jedenfalls bis 2003). Doch die Raubtier-Kapitalisten wollen uns nicht mal das gönnen.

Und noch ein Argument, das den sogenannten Diebstahl geistigen Eigentums fraglich erscheinen läßt. Zwischen der oben zitierten Handtasche und einem Video, Musikstück oder Software gibt es einen fundamentalen Unterschied: letzteres kann man nämlich kopieren und damit an sich bringen, ohne es dem bisherigen Besitzer wegzunehmen. Was man ihm statt dessen wegnimmt, ist ziemlich abstrakt (z.B. entgangener Gewinn) und in gewisser Weise willkürlich definiert. D.h. man könnte es auch ganz anders definieren. Daß unsere Gesetzt es in bestimmter Weise und sehr restriktiv regeln, ist schließlich nicht gottgegeben.

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Die Rechte-Inhaber argumentieren gerne: "Der (zu hohe) Preis einer CD rechtfertigt keine Raubkopie. Wenn Ihnen die CD zu teuer ist, dann kaufen Sie sie einfach nicht."

Aber wehe, wenn Sie das tatsächlich machen und das Zeug im Laden stehen lassen. Gerade jetzt stimmen die Konzerne ein Gejammer und Geschrei an, daß zum Steinerweichen ist, weil die Leute dem guten Ratschlag gefolgt und die Umsätze um ein paar Prozent zurückgegangen sind. Jetzt wird wieder von den verbrecherischen Raubkopierern geredet und nach schärferen Gesetzen und härteren Strafen gerufen. Soll denn der organisierte Irrsinn niemals enden?

Und außerdem leben wir ja nicht im luftleeren Raum. Stellen Sie sich mal vor, jemand würde eine Urheber-Abgabe für das Erlernen der deutschen Sprache zugesprochen bekommen. Wie soll man in Deutschland aufwachsen, ohne Deutsch zu lernen.

Wie sollen wir als normale Menschen leben, die ständig in Kontakt mit Musik, Literatur usw. kommen, ohne daran teilzunehmen? Der Ratschlag, die Sachen einfach im Laden stehen zu lassen, ist gar nicht durchführbar. Wir müssen zahlen. Alles, was die Konzerne verlangen. Und da sie die Gesetze ständig verschärfen, müssen wir immer mehr und mehr bezahlen, und wer sich weigert, wird gnadenlos kriminalisiert.

Ist das gerecht?

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Einen interessanten Aspekt habe ich vor einiger Zeit in der AnimeGer-Mailingliste gelesen: wer Raubkopien besitzt oder verteilt, verletzt das Vertrauen des Künstlers.

Welches Künstlers?

An einer Anime-Produktion sind Dutzende, wenn nicht hunderte von Menschen beteiligt, darunter viele namenlose Lohnsklaven in Korea oder China. Die waren damit aber schätzungsweise nicht gemeint, deren Ausbeutung ist im Kapitalismus schließlich in Ordnung. (Lesen Sie dazu mal die Bücher von Peter Scholl-Latour, etwa "Afrikanische Totenklage". Da kann man schon den Glauben an das Gute im Menschen verlieren. Und wer meint, die Sklaverei wäre abgeschafft - Irrtum. Nur sind die Sklaven von heute nicht mehr einzelne Menschen, sondern gleich ganze Länder.)

Also gut, mit den meisten Animes und Mangas (ebenso wie mit Musik- und Filmproduktionen) verbindet sich ein Name, zum Beispiel Naoko Takeuchi mit "Sailor Moon". Wenn ich also die Fernsehausstrahlung von RTL2 mitschneide und einem Freund kopiere, verletzte ich das Vertrauen von Frau Takeuchi?

Aber so war das wahrscheinlich auch nicht gemeint.

Sagen wir mal, ich verletze ihr Vertrauen, wenn ich mir eine "Sailor Moon"-CD für 20 Mark bei Son May statt für 80 Mark beim Animate in Japan kaufe (vorausgesetzt, Son May preßt immer noch unzensierte, was angeblich nicht mehr der Fall ist).

Gegen diese Ansicht kann man in der Tat schwer etwas vorbringen, wenn man wirklich die paar Yen, die Frau Takeuchi pro CD vielleicht bekommt, als so schwerwiegend betrachtet.

Trotzdem kann ich diesem Argument nichts abgewinnen. Es gibt einfach zu viele, die dabei grundsätzlich leer ausgehen, weil sie nicht berühmt sind. Die meisten Menschen sind kreativ, viele sogar sehr begabt und in der Lage, hochwertige Werke zu produzieren. Geld verdienen können nur die wenigsten damit. Was ist mit deren Vertrauen?

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Wie Sie sehen, ist die Sache also nicht so einfach. Und wie ist das überhaupt mit dem geistigen Eigentum?


Geistiges Eigentum

Wie schon erwähnt, ist die Idee, daß es so etwas wie geistiges Eigentum gibt, recht neu. Für materielles Eigentum ist das ganz anders. Selbst Tiere kennen so etwas: viele Arten haben Reviere, die sie verbissen verteidigen, um nur mal das bekannteste Beispiel zu erwähnen.

Ist es der kulturelle Fortschritt, der uns vor gut 100 Jahren hat erkennen lassen, daß es auch geistiges Eigentum gibt, das genauso schützenswert ist wie materielles?

Oder ist diese Vorstellung nur ein für manche praktisches Vorurteil oder ein Übergangsstadium? Auch jetzt verfällt diese Art von Eigentum nach einigen Jahrzehnten. Ist das Diebstahl an den Rechten der Erben? Oder das berechtigte Interesse der Menschen an freiem Zugang zu Kulturgütern?

Schaden der Allgemeinheit diese repressiven Urhebergesetze oder bringen sie unterm Strich mehr Nutzen? Wessen Interessen sollen geschützt werden: die der Künstler, der Firmen oder der Allgemeinheit? In der Tat sind die Gesetze ein Kompromiß, der alle drei Interessen unter einen Hut bringen soll, wobei diejenigen, die die bessere Lobby haben (d.h. die Industrie) den Schwerpunkt immer weiter auf ihre Seite gezogen hat. Das muß aber nicht so sein und bleiben.

Ich meine, man sollte diese Gesetze wenn schon nicht ganz abschaffen, so doch zumindest deutlich lockern. Wenn ein junger Musiker ein Stück komponiert, kann es an die 150 Jahre dauern, bis es frei wird. Dann ist es sowieso längst vergessen. Heutige "Musik" hat eine Lebensdauer von ein paar Wochen. Wieso müssen es dann 150 Jahre sein? Wieso kann man für das Zeichnen von Fanart und Parodien ins Gefängnis kommen? Gibt es wirklich Interessen, die auf diese brutale Weise geschützt werden müssen, weil sonst der Untergang der Welt oder so droht, oder steckt dahinter nur die Paranoia der Abzock-Konzerne?

Dagegen, Künstler für gute Arbeit auch ordentlich zu entlohnen, ist nichts einzuwenden. Aber das derzeitige System gewährleistet gerade das nicht.


Auswirkungen

Wie immer in unserem Staat, so dienen diese Gesetze dem Zweck, möglichst viel Gerechtigkeit zu erzeugen. Dabei ist aber ein Gestrüpp entstanden, das sich hinter dem bekanntermaßen paranoiden Steuerrecht mit seinen unzähligen Ausnahmen und Sonderregelungen nicht zu verstecken braucht.

Die Argumentation der Rechte-Inhaber lautet: wer geistiges Eigentum anderer benutzt (z.B. in seine eigenen Werke einarbeitet), der muß dafür auch bezahlen. Soweit, so gut. Nur: jeder steht auf den Schultern von vielen anderen. Hat der Schriftsteller vielleicht selbst die deutsche Sprache erfunden? Oder das Papier hergestellt, auf dem er schreibt? Zahlt er dafür Copyright-Gebühren? Wieso sollen mache für manches zahlen und für anderes nicht?

Irgendwie funktioniert das ganze, aber oftmals nur unter der Hand, und das kann wohl kaum der Sinn sein. Bei strenger Auslegung könnte keine private Anime-Seite aufmachen, ohne vorher bei allen möglichen Clearing-Stellen und Verwertungsgesellschaften für jedes einzelne Bild, Video und Musikstück die Rechte abzuklären und zu "vergüten", wie es so schön heißt.

Bei strenger Auslegung ... nun, wer sagt mir denn, daß ich nicht morgen einen solchen Brief bekomme? Rechtssicherheit ist wohl das mindeste, was man in einem Rechtsstaat verlangen kann. Genauso sieht es bei vielen Cons aus. Die Firmen sehen über das, was da so gezeigt wird, meistens hinweg, aber im Grunde stehen die Veranstalter immer mit einem Bein im Gefängnis. Oder zumindest könnte es passieren, daß jemand eine ziemlich große Menge Geld sehen will. Es gibt Rechtsanwälte, die auf so etwas spezialisiert sind ...

Ich verwahre mich jedenfalls entschieden gegen eine Gesetzeslage, mit der eigene Kreativität zum russischen Roulett wird. Wie schon erwähnt, sind Dinge geschützt, auf die ein normaler Mensch nicht kommen würde (von idiotischen Trivialpatenten auf Mausklicks bis zu Abmahnbriefen, zum Beispiel). Wenn jeder für alles, was so möglich wäre, tatsächlich herangezogen würde, bliebe gerade im Internet, einer der genialsten Leistungen der Menschheit in den letzten Jahrzehnten, keine Luft mehr zum Atmen. Aber das ist vielleicht auch gar nicht gewollt ...

Wenn einer die Gefahr sieht, daß großzügige Regelungen, zumindest für nicht-kommerzielle Nutzung, die Kulturschaffenden (oder die, die dafür gehalten werden), zu sehr bedroht, dann wäre eine Alternative zum Gefängnis die Subvention aus Steuermitteln. Man kann Kultur als öffentliches Anliegen betrachten und sie öffentlich fördern, womit die Rechte an den Werken dann auch der Öffentlichkeit gehören würden.

Zum Beispiel finanzieren sich ARD und ZDF aus den Gebühren der Fernseh-Zuschauer. Also gehören doch dann ihre Produktionen den Zuschauern, d.h. mehr oder weniger dem ganzen deutschen Volk. Oder?

Natürlich führen Subventionen immer auch zu Subventionsbetrug, aber das ist eine andere Frage. Aber es wird ja alles mögliche subventioniert, und das zum Teil mit irren Summen. Die 8 Cent oder so auf Leerkassetten und ähnliche Erfindungen verursachen jedenfalls einen Verwaltungsaufwand, der sich angesichts dessen nicht lohnt. Der gewaltsame Versuch, Verteilungsgerechtigkeit zu schaffen, karikiert sich irgendwo selbst.

Kürzlich wurde ebay.de per Abmahnung gezwungen, den Verkauf von US-DVDs zu unterbinden. In der c't 1/2001 ab Seite 156 ist aufgeführt, gegen wieviele Gesetzt ebay dabei verstoßen hat - es ist unglaublich. Nun, ich würde sagen, verkaufen Sie Ihre amerikanischen DVDs halt bei ebay.com. Damit sind all diese irrsinnigen Vorschriften elegant umgangen - ganz legal. (Ich muß zugeben, wenn man sieht, wie kleinkariert jeder Wichtigtuer auf dem Urheberrecht, dem Wettbewerbsrecht usw. herumreitet, wird mir jedesmal schlecht.)

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Und noch etwas, was mich besonders nervt. Wenn Firmen eifersüchtig ihr Geld verteidigen, kann man das ja noch verstehen, aber wenn Privatleute ihren Kram ins Internet stellen und dann schreiben "herunterladen dieser Bilder ist strengstens verboten, und wer es trotzdem macht, handelt sich unter Umständen viel Ärger ein", ist das irgendwo zwischen schwachsinnig und lächerlich. Erstens ist alles, was im Internet ist, de facto öffentliches Eigentum, und zweitens: wenn die Sachen so wertvoll sind, warum sind sie dann im Internet und nicht im Tresor?

Mal unter uns: irgendwelche schlecht belichteten, unscharfen Urlaubsfotos auf diese Weise aufwerten zu wollen, ist einfach nur peinlich.


Schaden durch Raubkopien

- Napster ist (oder war - sowas ändert sich ja heutzutage sehr schnell) eine Netzsoftware (und eine Firma), mit der weltweit auf sehr einfache Weise MP3-Musikdateien ausgetauscht werden können (bzw. konnten). Das ideale Raubkopier-System? Überraschenderweise nicht: Napster-Benutzer haben fast 50% mehr CDs als vorher gekauft. Und wer baut und verkauft für viel Geld diese netten, kleinen, tragbaren MP3-Spieler? Was die Musikkonzerne fürchten, ist nicht der Verlust an Geld, sondern der Verlust der Kontrolle. (Wenn Sie gut englisch können, lesen Sie mal diesen Artikel dazu.) Im übrigen wären die meisten Musikfreunde gerne bereit, angemessen zu bezahlen, wenn sie nur könnten. Wer ein spezielles, älteres Stück sucht, findet es halt nur im Internet und wird auf diese Weise geradezu in die "Kriminalität" getrieben.

Inzwischen haben unter großen Schwierigkeiten einige "legale" Musikportale aufgemacht - immerhin, nach langen Jahren des Gezeters und Gezerres.

- Ebenso zweifelhaft sind die Zahlen zu dem durch raubkopierte Software angerichteten Schaden. Ein ehemaliger Bekannter von mir hatte eine ganze Kiste voll kopierter Software für den Commodore 64. Wie hoch ist der Schaden? Nun, wenn er die Software, von der er im übrigen so gut wie nichts jemals benutzt hat, nicht umsonst bekommen hätte, hätte er sie sich nie gekauft. Also ist der Schaden ungefähr Null.

Und wie hätte Microsoft zum Software-Weltmarktführer und einer der reichsten Firmen der Erde werden können, wenn es nicht massenhaft Raubkopien und damit auch eine gigantische Nachfrage nach legaler Software, Support usw. geben würde?

Leider gibt es dazu nur wenige verläßliche Zahlen. Wahrscheinlich ist es sowieso nicht möglich genau aufzuschlüsseln, welches Geld wohin hätte fließen sollen, statt dessen aber erst später oder woanders hin geflossen ist. Dennoch: die Erfahrungswerte sind eindeutig. Die einzigen, die durch Raubkopien wirklich geschädigt werden können, sind die Käufer, wenn man ihnen unwissentlich eine unbrauchbare Billig-Kopie andreht.

- Manche Anime-Vertreiber gehen gerne gegen Schulhofkopierer vor - eine sehr kurzsichtige Handlungsweise. Schüler haben wenig Geld und würden sich die überteuerten Videos nie leisten können. Aber sie werden durch die Raubkopien Anime-Fans, und eines Tages, wenn sie groß sind, haben sie sehr wohl Geld und sind dann zahlenden Kunden, weil sie weder Zeit noch Lust haben, sich schlecht gemachte Kopien auf Schulhöfen zu organisieren. Wer dagegen vorgeht, vernichtet seine zukünftige Kundschaft. A.C.O.G. sollte sich über die kleinen Kopierer also lieber freuen.

Ich beispielsweise hätte "Fushigi Yuugi" von einem Freund komplett als DivX haben können. Statt dessen habe ich mir die DVDs gekauft, weil die einfach mehr hermachen als diese Dateien. Das hat den Amerikanern ungefähr 300 Euro eingebracht, die ich nicht hätte bezahlen müssen. Bedingung für sowas ist natürlich eine sehr gute Qualität, und daran hapert es bei einigen in Deutschland vertriebenen Produkten doch ganz gewaltig.

- Als vor etwa zweihundert Jahren allmählich öffentliche Bibliotheken aufkamen, liefen die Buchhändler dagegen Sturm. Sie begriffen nicht, daß sie von einer sich ausweitenden Lesekultur selbst am meisten profitieren würden. Und so ist es ja auch gekommen. Hier ist einfach die Weisheit des Gesetzgebers gefordert. Allerdings hat die Vorstellung, der deutsche Gesetzgeber besäße so etwas wie Weisheit, zugegebenermaßen etwas absurd-lächerliches an sich.

- Fazit: Raubkopien schaden den Firmen nicht, sondern nutzen, wenn auch nicht immer sofort und unmittelbar. Verloren geht nicht Geld, sondern ein Teil der Kontrolle, und das scheint etwas ganz fürchterliches zu sein.


Forderungen

1.) Der private, nicht-kommerzielle Bereich muß aus dem Urheberrecht, den Vergütungsansprüchen usw. herausgenommen werden.

2.) Urheberschutz bis zum Tode und dann noch 70 Jahre ist völlig indiskutabel. Patente laufen beispielsweise nach spätestens 20 Jahren aus. Das Wissen steht dann der Allgemeinheit frei zur Verfügung.

3.) Wichtigtuerische VGs und ähnliche Organisationen kriminalisieren im Grunde jeden und müssen abgeschafft werden.

4.) Am besten würden die Schutzgesetze ersetzt durch die auch sonst übliche Regelung "Ware gegen Geld / Dienstleistung gegen Geld".


Literatur und Links

In der c't wird immer mal wieder auf verschiedene Aspekte des Urheberrechtes eingegangen:

- 9/2000 ab Seite 236

- 23/2000, S. 310 ff

- 4/2001, S. 64 ff - eine hochinteressante Abhandlung über die einseitige Einschränkung elementarer Grundrechte durch die Industrie, ohne die Öffentlichkeit oder den Gesetzgeber daran zu beteiligen

- 24/2002, S 108 ff

Auch der Chaos Computer Club hat sich diesem Thema in einem Artikel gewidmet.

Einiges darf auch sehr wohl völlig legal kopiert werden, siehe hierzu z.B. die c't 16/2000 ab Seite 186.

*

Interessant ist übrigens, daß das Urheberecht nicht Ideen, sondern konkrete Werke schützt. Das bedeutet, daß man jederzeit eine Geschichte nacherzählen kann, sofern man genügend Eigenleistung einbringt. Zum konkreten Werk gehören u.a. sämtliche Namen und (insbes. bei Animes und Mangas) das Character-Design aller Figuren. Das alles ist geschützt, man muß es ggf. selbst neu erfinden / zeichnen.


Der Gesetzestext

GVU: Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V.

Opensource-Lizenzen

Ein sartirischer Blick in die Zukunft

Einer von zahlreichen Artikeln der c't und Telepolis zu diesem Thema

Recht anschaulich und umfassend geschriebene Infos, wer nach geltender Rechtslage wann was darf und was nicht

Initiative der europäischen Verbraucherschützer (E oder F)

Kosten durch DRM



P.S.

"Copying music kills music" behauptet die Musikindustrie.

Nun, abgesehen davon, daß in Deutschland zumindest bis zur Rechtschreibreform Deutsch gesprochen und gelehrt wurde und nicht diese pseudo-englische Schimpansensprache, tötet das Kopieren von Musik allenfalls die Musikindustrie. Und der wird sicher niemand eine Träne nachweinen.


Erstellt am 8.10.1997. Letzte Änderung: 22.11.2005

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