Tokyo-Japan-Anime-Reise: 7. Tag 11.4.2006

Ikebukuro


Heute schicke ich weitere vier Postkarten ab. Mehr werden es dann aber nicht.

Eigentlich hatte ich heute die Rathaus-Tour geplant, aber es regnet, also disponiere ich um und mache statt dessen Ikebukuro.

Gegen Mittag trudele ich dort ein. Als erstes stelle ich fest, daß es den 100-Yen-Shop dort leider nicht mehr gibt.

Den Geldautomaten der Citybank gibt es allerdings noch. Hier kann man sich, ein Konto bei der Citybank vorausgesetzt, günstig mit Bargeld versorgen, sofern man nicht vorzieht, alles schon vorher in Deutschland umzutauschen und dann bar mitzunehmen. Japan ist ein sehr zivilisiertes und sicheres Land, deshalb geht das problemlos.

Geldautomat

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Meine Einkaufstour beginne ich beim Toranoana. Oben ist das "ab 18"-Material, und da finden sich lustige Sachen, etwa die Erwachsenen-Versionen diverser Miyazaki-Produktionen, zum Beispiel eine nackte San aus Mononoke Hime, die von ihren Wölfen an gewissen Stellen abgeschleckt wird. Auf sowas muß man auch erst mal kommen.

Übrigens, was Jugendschutz angeht, so sieht man das in Japan deutlich entspannter als bei uns. Ich würde es so sagen: in Japan gibt es Jugendschutz, bei uns gibt es Hysterie. In Japan ist das so geregelt, daß Sachen ab 18 eben nicht an Jugendliche verkauft werden, und damit hat sich's. Bei uns muß das räumlich getrennt sein und was weiß ich was sonst noch alles. Es gibt da die bizarrsten Gerichtsurteile.

Nach dem Toranoana kommen die anderen Läden dran, die es erfreulicherweise alle noch gibt: Manga no Mori, Mandarake (hat aber nur Doujinshi), K-Books und Animate, wo ich Cells und Poster einkaufe.

Ikebukuro bei Regen

Erstellt am 20.4.2006. Letzte Änderung: 1.12.2010