Tokyo-Japan-Anime-Reise: 8. Tag 12.4.2006

Ueno-Park, Tempel, Ikebukuro, Rathaus, Meiji-Schrein, Shibuya


Es regnet immer noch. Daran gewöhnt man sich allmählich, aber die tief hängenden Wolken machen alle Aussichts-Touren sinnlos. Also muß ich mir was anderes einfallen lassen.

Erst mal gehe ich in den Ueno-Park, denn der ist bei Regen vielleicht ganz schön. Als ich ankomme, hat der Regen aber aufgehört, außerdem ist der Park so bevölkert wie immer. Menschenleere Stellen wird man in Tokyo sowieso keine finden. Und genau wie bei uns gibt es auch in Japan erstaunlich viele Leute, die anscheinend nicht arbeiten müssen, sondern irgendwo herumhängen oder einkaufen.

Ich besichtigen den "Escaflowne-Tempel". Der hat zwar mit Tenkuu no Escaflowne nichts zu tun, aber die vielen Tore am Eingang erinnern an eine Szene aus diesem Anime.

der Escaflowne-Tempel

Mir sind noch ein paar Sachen eingefallen, die ich in Ikebukuro gerne kaufen würde, also fahre ich gegen 12 Uhr nochmal hin und erledige das. Von dort aus fahre ich dann nach Shinjuku und gehe zum Rathaus. Man hat heute zwar keine gute Fernsicht, aber das Rathaus kostet keinen Eintritt, also macht es nichts. Ich nehme den Süd-Turm. Oben angekommen, stelle ich fest, daß sich die im Boden eingelassene Karte von Tokyo nicht hier befindet. Also ist sie wohl im Nord-Turm. Aber egal, die Aussicht ist gar nicht so übel von gut 200 Metern Höhe aus. Tokyo in Wolken ist ein ungewohnter Anblick.

Um 14:30 beende ich dann meinen Aufenthalt im Rathaus und laufe zum Meiji-Schrein, ein Spaziergang von kaum mehr als einer halben Stunde. Danach gehe ich in die Fußgängerzone von Harajuku, wo es sehr leckere Crêpes gibt. Nachdem ich mich gestärkt habe, besichtige ich nun nochmal ausführlich den Meiji-Schrein. Von einem Ort der Stille und Andacht kann dabei übrigens keine Rede sein. Erstens wimmelt es auch ein Werktagen wie heute hier nur so von Menschen, außerdem geht direkt am Park eine wichtige Eisenbahnlinie entlang, die nicht zu überhören ist.

Dann geht es weiter nach Shibuya, diesem überdrehten Stadtviertel, dem das Anime Super Gals ein wirklich passendes Denkmal gesetzt hat.

A propos Denkmal: am Bahnhof von Shibuya steht ja die berühmte Statue von Hachiko, von der ich gleich mal ein Bild mache.

Hachiko

In Shibuya gibt es auch einen sehr berühmten Mandarake. Er ist, wie immer, etwas schwer zu finden, weil von außen ziemlich unauffällig, aber es lohnt sich. Er ist im 2. Untergeschoß und riesig. Ich verbringe her mehr als eine Stunde und kaufe u.a. ein paar Cells. Dann suche ich das indische Restaurant, wo ich immer gerne zu essen pflege. Es ist ganz in der Nähe und existiert noch.

Gegen 20 Uhr erreiche ich, vollgepackt wie ein Packesel, wieder das Hotel.



Erstellt am 20.4.2006. Letzte Änderung: 1.12.2010