Tokyo-Japan-Anime-Reise: 12. Tag 16.4.2006

Museum für westliche Kunst, Harajuku, Shibuya


Es regnet mal wieder. Also mache ich mal eine Kulturtag und besuche das Museum für westliche Kunst, das zusammen mit einer Reihe anderer Museen im und um den Ueno-Park angesiedelt ist. Es gibt hier gerade eine Sonderausstellung über zwei französische Künstler: Carriére und Rodin. Nachdem ich mir ihre Werke so angesehen habe, stelle ich fest, daß mir Anime-Material doch erheblich besser gefällt als dieses grau in braun gezeichnete Zeug. Aber sowas kann man sich zur Abwechselung ruhig auch mal ansehen.

Nach der Sonderausstellung besichtige ich dann noch die reguläre Sammlung, ein buntes und nicht besonders liebevoll arrangiertes Gemisch europäischer Kunst der letzten 500 Jahre, vor allem holländische und französische Werke, die in der 1. Hälfte des 20 Jahrhunderts von eine japanischen Industriellen zusammengekauft wurden und nach einem sehr abenteuerlichen Schicksal am Ende (zumindest teilweise) dann hier in diesem Museum gelandet sind.

Um 14 Uhr bin ich durch, und inzwischen hat auch der Regen aufgehört. Ich fahre mal wieder nach Harajuku. Dort steppt am Sonntag wirklich der Bär, man kommt kaum durch die Fußgängerzone durch, und an den Crêpe-Ständen muß man eine Zeitlang anstehen.

Dann laufe ich runter nach Shibuya. Mal sehen, was es dort außer dem Mandarake noch so alles gibt. Nun, es gibt so einiges, zum Beispiel genau gegenüber eine unscheinbaren kleinen Laden, der aber eine Menge interessanter Sachen hat. Dann nehme ich beim Inder mein Abendessen, Butter-Chicken mit Nan. Wirklich lecker hier.

Butter-Chicken mit Nan

Erstellt am 20.4.2006. Letzte Änderung: 1.12.2010