Tokyo-Japan-Anime-Reise: 14. Tag 18.4.2006

Packen. Nachmittags Asakusa, Ueno Fischmarkt, Akihabara


Traditionell ist der Tag vor der Abreise Packtag. Das ganze Zeug, das ich in den letzten beiden Wochen gekauft habe, muß irgendwie in die Koffer. Sollte das nicht gehen, müßte ich einen Teil per Post verschicken. Schlecht, denn das dauert ewig und ist teuer. Aber ich habe Glück. Es paßt alles rein. Und zwar deshalb, weil ich bei den Figuren die Verpackung weglasse. Denn so für sich nehmen die Figuren nur wenig Volumen ein. (Zuhause stelle ich dann fest, daß das doch keine so gute Idee gewesen ist. Nächstes Mal nehme ich einen größeren Koffer mit. Das wäre kein Problem gewesen. Aber nachher ist man immer schlauer.)

Nach dem Packen muß man sich auch noch ein bißchen Gedanken über den Zoll machen. Bisher bin ich nie kontrolliert worden, aber man weiß ja nie. Geschützte Arten oder so führen Anime-Touristen ja nicht ein, und deswegen hat der Zoll an Leuten wie uns kein allzu großes Interesse, aber Stichproben gibt es doch immer mal wieder, und wenn die dann anfangen sollten, alles durzuzählen, was man so eingekauft hat ... (Zum Glück bleibt mir das auch dieses Mal wieder erspart.)

Ich fange recht früh an und bin gegen Mittag endlich fertig.

Den Nachmittag verbringe ich dann zunächst mit einem Spaziergang zum Asakusa-Tempel. Dort in der Nähe esse ich in einem China-Restaurant zu Mittag. Das Essen ist ganz lecker, aber aus irgend einem Grund gibt es keinen Reis dazu, sondern gar nichts. Seltsam ...

Dafür läuft nebenher der Fernseher. Sie bringen gerade eine Reportage über die geplante Realverfilmung von Chibi Maruko-chan. Sehr interessant, wie ich finde, und die Charaktere sind verblüffend gut getroffen.

Ich laufe dann hoch nach Ueno und von dort aus nach Akihabara, diesmal aber die Bahnstrecke entlang. Hier war ich noch nie, und so finde ich den hiesigen Fischmarkt. Jetzt, am Nachmittag, bieten die Händler ihre Sachen sehr billig an. Fisch hält sich halt nicht lange.

In Akihabara gehe ich diesmal durch die Seitenstraßen und finde dort auch noch mal ein paar interessante Läden und vor allem interessante Preise. Zwei Cells kaufe ich noch, darunter eine sehr seltene Noir-Cell von Mireille. Die kann ich im Koffer noch unterbringen. Mehr geht leider nicht mehr.



Erstellt am 20.4.2006. Letzte Änderung: 1.12.2010