Japanreise 2010: 14. Tag (Donnerstag, 25.11.2010)

Abreise Tounosawa, Matsushima, Tokyo


Matsushima

Es gibt ein üppiges japanisches Frühstück, von dem ich leider nicht allzu viel herunter bekomme. Fisch am Morgen ist einfach nichts für mich, und die anderen Sachen sind noch seltsamer (Naturschwamm oder was auch immer).

Um 9:09 fahren wir von Tounosawa wieder ab. Das Hotel dort hat uns sehr beeindruckt und wir finden es schade, daß wir schon wieder abreisen müssen.

Heute ist der letzte Tag, an dem unser JR-Paß noch gilt, und das nutzen wir zu einer Reise nach Matsushima, was nahe Sendai, weit nördlich von Tokyo liegt. Es ist eine bekannte Inselregion und ebenfalls ein beliebtes innerjapanisches Touristenziel, wenngleich wohl eher im Sommer als jetzt im Spätherbst, obwohl die Temperaturen immer noch deutlich über 10 Grad liegen.

Von Tounosawa geht es eine Station nach Hakone-Yumoto, von dort um um 9:23 weiter nach Odawara. Um 10:47 erreichen wir Tokyo und steigen in den Shinkansen ein, der uns um um 10:56 in Sendai wieder entläßt. Weiter geht es mit der Regionalbahn nach Hon-Shiogama, das wir um 13:15 erreichen. Um 14 Uhr machen wir dann eine Bootsrundfahrt, deren Hauptattraktion im Mövenfüttern besteht. Eigentlicher Zweck sind natürlich die zahlreichen Inseln hier oben, doch ich finde sie nicht so wahnsinnig aufregend. Vielleicht sind sie im Sommer attraktiver.

Matsushima

Wir erreichen schließlich Matsushima, wo wir und von 14:45 bis 17 Uhr aufhalten und die per Brücke erreichbaren vorgelagerte Inseln Goudaidou und Fukurajima besichtigen (letztere: Eintritt 200 Yen). Nachdem die Sonne weg ist, wird es empfindlich kühl. Mit der Lokalbahn fahren wir um 17:11 Uhr zurück und erreichen um 17:48 Sendai. Von dort geht es mit dem Shinkansen weiter nach Tokyo. Um 19:40 erreichen wir Tokyo / Ueno. Zwei Stationen davon entfernt ist Nippori. Von dort aus erreichen wir in ein paar Minuten unser Hotel und stellen erleichtert fest, daß unser Gepäck da ist (aber das funktioniert in Japan immer sehr zuverlässig).

Im Hotel (Annex Katsutaro Ryokan) haben wir drei Zimmer im japanischen Stil, die jeweils eine Badezelle enthalten. Sie sind klein, aber nicht so winzig wie in Nagoya, und man kann die Fenster aufmachen. Hier läßt es sich eine Zeitlang aushalten.



Erstellt am 1.12.2010. Letzte Änderung: 10.12.2010