Die Idee von "DearS" erinnert auf den ersten Blick an Sekirei: außerirdische Mädchen sind auf der Erde gestrandet. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf, denn die DearS sind keine Kämpferinnen, sondern Sklavinnen, die ihren Platz auf der Erde (genauer gesagt in Japan) dadurch finden wollen, daß sie den Menschen dienen. Allzu offen sagen sie das aber auch wieder nicht, und so ist Ikuhara Takeya, der die DearS bisher nur aus dem Fernsehen kannte, sehr überrascht, als eines Tages ein DearS-Mädchen bei ihm landet und ihn mit "Goshujin-sama" (Gebieter) anredet. Mit sowas kann ein pubertierender Teenager, der Mädchen mehr oder weniger nur aus Hentai-Magazinen kennt, überhaupt nichts anfangen. Ren, seine neue selbsternannte Sklavin, versucht derweil alles mögliche, Takeya das Leben angenehm zu machen, doch da sie vom Leben der Menschen und von Takeyas speziellen Vorstellungen keine Ahnung hat, geht das jedesmal schief und sie wird von Takeya ausgeschimpft.
Es ist fast überflüssig zu sagen, daß die beiden am Ende doch noch zusammenfinden nach ein paar Szenen, die nach der Vorstellung der Autors dieser Geschichte wohl dramatisch hätten sein sollen, in der konkreten Umsetzung aber an Biederkeit kaum zu überbieten sind. Ren ist nämlich DearS-Ausschuß und soll, nachdem sie nur infolge eines Unfalles überhaupt zu einem Gebieter kam, natürlich wieder eingesammelt und in ewigen Schlaf versetzt werden. Sie und Takeya einigen sich dann aber, daß sie das für keine so gute Idee halten, und so dürfen sie zusammen bleiben. (Ja, es ist wirklich so banal.)
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Dieses Anime ist im Westen in diversen Fassungen erschienen, darunter auch einer deutschen.
Fazit
Die Idee mit den außerirdischen Sklavenmädchen klingt erst mal ziemlich interessant. Herausgekommen ist jedoch ein erstaunlich unspektakuläres Anime ohne irgendwelche Höhen und Tiefen. Die Handlung plätschert die ganzen 12 Folgen lang vor sich hin und dreht sich um sich selbst, ohne daß jemals irgend etwas Spannendes oder Unerwartetes geschieht. Dazu kommt die mäßige Animationsqualität, die auf dem Niveau einer mittleren Cell-Animation liegt, und das im Jahr 2004. (Allerdings muß man dazu sagen, der alte Fansub ist auch nicht der beste.)
Wenn Sie mal viel Zeit haben, können Sie sich dieses Anime mal ansehen. Aber wenn nicht, versäumen Sie nichts.
Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12
| Ikuhara Takeya - er lebt mehr oder weniger allein, weil sein Vater und seine Stiefmutter beruflich immer viel unterwegs sind. Neben der Schule arbeitet er in einem Hentaivideo-Verleih und versorgt seine Klassenkameraden immer mit dem neuesten Material. Außerdem fürchtet er sich vor Außerirdischen. Als dann ausgerechnet bei ihm ein außerirdisches Mädchen, die DearS Ren, auftaucht, ist er natürlich äußerst mißtrauisch. Ren macht in der Tat jede Menge Probleme, aber ganz anders, als Takeya erwartet hat |
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Taniyama Kishou |
| Ren - sie gehört zu den DearS, gilt aber als defekt. Sie hätte nie in Kontakt mit Menschen kommen sollen und tut sich, nachdem sie bei Takeya gelandet ist, ziemlich schwer, ihre Rolle zu finden. Allerdings muß man dazusagen, daß es Takeya ihr auch nicht gerade leicht macht |
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Shimizu Ai |
| Miu - auch sie gehört zu den DearS und hat selbst für Anime-Verhältnisse extrem viele Haare. Sie gibt sich immer sehr vornehm, und ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, an Ren herumzukritisieren |
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Nakahara Mai |
| Izumi Neneko - Takeyas Kindergartenfreundin und außerdem die Tochter seines Vermieters. Sie kümmert sich immer um Takeya und achtet zum Beispiel darauf, daß er morgens überhaupt mal aufwacht. Mit Ren und den anderen DearS, die nach und nach auftauchen, kommt sie nach kurzer Zeit gut klar, denn sie ist ein freundlicher und pragmatischer Charakter |
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Saitou Chiwa |
| Xaki - er soll Ren wieder zurückholen. Da er damit zunächst die dämliche Nia beauftragt, zieht sich das eine ganze Weile hin |
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Hirata Hiroaki |
| Nia - eigentlich ist es ihr Job, Ren einzufangen, doch da es mit ihrer Intelligenz nicht sehr weit her ist, schafft sie das die ganzen 12 Folgen lang nicht |
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Tamura Yukari |
| Yoshimine Mitsuka - Takeyas Lehrerin liebt es, vor der Klasse halb nackt zu unterrichten. Sie ist selbst für Anime-Verhältnisse ziemlich extrem drauf |
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Inoue Kikuko |
| Oikawa "Oihiko" Hikoro - seinem Vater gehört die Bäckerei "Märchen", und beide sind riesen DearS-Fans. Daß Ren ausgerechnet bei Takeya, der sich für DearS überhaupt nicht interessiert, auftaucht, empfindet er als äußerst ungerecht |
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Yamaguchi Kappei |
| Khi - er ist einer der ganz wenigen männlichen DearS und für Aufräumarbeiten zuständig, was aber zu seinem extrem sanften Charakter überhaupt nicht paßt |
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Sawashiro Miyuki |
| Ikuhara Natsuki - sie ist die Tochter der 2. Frau von Takeyas Vater, also sowas wie seine kleine Stiefschwester. Die beiden verstehen sich recht gut, nur Natsukis stets übersprudelnde Energie ist manchmal etwas anstrengend |
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Shintani Ryouko |
| Ikuhara Harumi - sie ist Natsukis Mutter und Takeyas Stiefmutter und hat in dieser Geschichte nur eine kleine Nebenrolle |
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Suzuki Mariko |
| Ruvi - die Peitschenlady ist sowas wie die Chefin der DearS und versucht verzweifelt, Ren wieder aus dem Verkehr zu ziehen |
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Toyoguchi Megumi |
| Nonaka Hirofumi - er geht in eine Parallelklasse, hält sich für unwiderstehlich und sieht seine Hauptaufgabe anscheinend darin, Mitschülerinnen zu verführen |
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Suwabe Jun'ichi |