Neue Ideen in Animes gibt es eigentlich kaum noch, aber dieses hier verbindet ein paar altbekannte zu einer originellen neuem Mischung.
Und zwar haben Forscher irgendwo in Japan an einer schwer zugänglichen Stelle einen kleinen Übergang in eine andere Welt entdeckt, die im Geheimen bei den japanischen Behörden auf größtes Interesse stößt. Denn dort gibt es zwar nur wenig Technologie, dafür aber unter anderem Magie sowie die in solchen Welten üblicherweise vorkommenden Wesen: Drachen, Elfen, Zwerge und natürlich auch Menschen, angeführt von einer jungen Königin.
Die japanischen Behörden haben sich überlegt, wie sie aus ihrer Entdeckung, die strengster Geheimhaltung unterliegt, den größten Profit ziehen könnten. Sie haben ein paar Forscher und Soldaten auf die andere Seite geschickt und diese erkundet, wobei es nach einiger Zeit zu friedlichen Beziehungen kam. Eine militärische Invasion ist wegen der geringen Größe des Überganges sowieso nicht möglich, auch Handelsbeziehungen würden sich sehr schwierig gestalten. Also sind die Offiziellen auf die skurrile Idee gekommen, die fremde Welt kulturell zu erobern, und zwar mithilfe der mächtigen japanischen Anime- und Mangaindustrie.
Sie suchen sich also einen waschechten Otaku, den Jungen Kanou Shin'ichi, und schicken ihn als Kulturbotschafter und -lehrer auf die andere Seite, wo diese Art der kulturellen Bereicherung auf lebhaftes Interesse stößt. Und auch Shin'ichi schwebt im 7. Himmel, denn seine persönliche Dienerin ist eine echte Halbelfe, die jedes, aber wirklich jedes noch so platte Rollen-Klischee erfüllt.
Es dauert einige Zeit, bis Shin'ichi mitbekommt, daß seine Aufgabe in der anderen Welt eine Art doppelten Boden hat, von dem ihm vorher niemand erzählt hat. Doch ein Hardcore-Otaku wie er wird mit allem fertig - allerdings nicht ganz so, wie seine Vorgesetzten sich das vorgestellt haben.
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Noch eine Bemerkung zu Otakus: diese haben in Japan einen sehr schlechten Ruf, und wenn man schon mal einem begegnet ist, weiß man auch warum. Kanou Shin'ichi, der Held dieser Geschichte, ist zwar ebenfalls ein Otaku, aber in der harmlosen und vor allem sympathischen Anime-Version.
Fazit
Eine nette Anime-Parodie mit einigen Action-Elementen und hohem Niedlichkeitsfaktor. Dazu eine ausgefallene Idee und das Durchbuchstabieren sämtlicher Anime-Klischees, zusammen ergibt das eine Serie mit gutem Unterhaltungswert.
Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12