Von Zombie-Animes sollte man eigentlich erwaten, daß es Horrorgeschichten sind, aber "Sankarea" ist erheblich anders. Hauptfiguren sind Rea, einzige Tochter der superreichen Familie Sanka, und Chihiro, ein Junge mit einem Zombie-Tick. Jede freie Minute schaut er sich Zombie-Filme an oder liest Zombie-Mangas. Eines Tages fällt ihm ein seltsames Buch in die Hände, in dem beschrieben wird, wie man Verstorbene ins Leben zurückholt - als Zombies natürlich. Als dann seine Katze Baabu überfahren wird, bekommt er Gelegenheit, die magischen Rezepte praktisch auszuprobieren. Dabei lernt er durch Zufall Rea kennen, die vor Chihiro und seiner schrägen Marotte nicht nur keine Angst hat, sondern davon sogar fasziniert ist.
Es kommt dann, wie es kommen muß: Rea stirbt und ersteht als Zombie wieder auf, allerdings als sehr netter und sympathischer Zombie. Damit ist Chihiros größter Wunsch in Erfüllung gegangen: er hat eine Zombie-Freundin. Es gibt dann natürlich ein paar Probleme mit Reas psychopathischem Vater, außerdem muß Chihiro das Problem lösen, Reas Körper vor dem Verfall zu bewahren, aber alles in allem geht die Handlung ohne große Höhen und Tiefen durch.
Fazit
Die Idee hinter diesem Anime ist gar nicht so übel, aber die Geschichte kann sich nicht so recht entscheiden, was sie eigentlich sein will: Zombie-Romanze, Hentai-Anime (vor allem in Folge 0), Komödie, Tragödie. Es ist von allem etwas dabei, aber nichts ist richtig durchgezogen. Die Handlung hat zudem gewisse Schwächen. Es gibt eine Reihe seltsamer Andeutungen, aber zu viele Fragen bleiben offen: was hat es mit Chihiros Großvater auf sich, was mit seiner Mutter Yuzuna - war sie wirklich ein Zombie? Woher hat Rea das Zombie-Serum? Und wie ist es möglich, daß Dan'ichiro trotz seiner abartigen Besessenheit am Ende Rea einfach so Chihiro überläßt? Da paßt leider so einiges nicht zusammen.
Zusammenfassung der Handlung Teil 0 - 12