Gingitsune

Gingitsune

Das Wort "Gingitsune" bedeutet "Silberfuchs", und zwei von dieser seltenen Sorte sind die Hauptcharaktere dieses netten Animes.

Die Silberfüchse sind Mittler zwischen Menschen und Göttern. Sie leben in Inari-Schreinen zusammen mit den Priestern und Schreinmädchen, aber keiner kann sie sehen, nur der jeweilige wahre Erbe des Schreins. Alle anderen müssen einfach an sie glauben, ebenso wie sie an die Götter glauben müssen (oder sollten). Ein wahrer Schreinerbe wird man, wenn der Vorgänger, d.h. normalerweise der Vater oder die Mutter, gestorben ist, meist also in höherem Alter. Bei Saeki Makoto, der Hauptfigur dieser Geschichte, ist das etwas anders. Ihre Mutter starb, als sie vier war. Da ihr Vater eingeheiratet hat, kann er kein wahrer Schreinerbe sein, also hat Makoto schon fast ihr ganzes Leben lang die Gabe, die göttlichen Boten zu sehen. Ihr Schrein, der Saeki-Jinja, ist ziemlich klein, dafür ist ihr Gingitsune ein Riese, ein ziemlich entspannter Typ namens Gintarou, den nichts aus der Ruhe bringt und der am liebsten schläft. Mit ihm hat Makoto ein sehr vertrautes Verhältnis, außerdem kann Gintarou wahrsagen, in die Zukunft sehen und zum Beispiel auch verlorene Gegenstände aufspüren, was sehr praktisch ist. Da natürlich niemand von Gintarou weiß, glauben alle Leute, Makoto selbst hätte diese Fähigkeiten. Die spielen in diesem Anime aber keine große Rolle. Es geht hauptsächlich um Makoto alltägliches Leben, und das ist eigentlich vollkommen normal, davon abgesehen, daß sie in einem Schrein lebt und eben göttliche Boten sehen kann.

In der Stadt Shintou-shi gibt es noch mehr Schreine und Tempel, und überall leben göttliche Boten, meist zu zweit. Auch Gintarou hatte mal einen Partner, aber der ist vor 100 Jahren aus unbekannten Gründen abgehauen und ward danach nie wieder gesehen. Dafür kommt eines schönen Tages aus einem anderen Schrein ein Junge namens Kamio Satoru in den Saeki-Schrein, und er bringt seinen Gingitsune mit. Von da an wird es ziemlich turbulent in Makotos Leben.

Fazit

Nur wahre Schreinerben können die göttlichen Boten sehen und hören. Ob diese sonst irgendwelche physikalisch Effekte auf ihre Umgebung haben, sodaß andere Menschen ihre Anwesenheit indirekt nachweisen könnten, diese Frage wird nie gestellt und auch nie beantwortet, sondern stillschweigend ignoriert. Davon abgesehen gehört dieses Anime in die Kategorie nette, leicht verdauliche und entspannte Unterhaltung. Es passiert nicht viel, schon gar nichts dramatisches oder aufregendes. Alle sind nett zueinander und necken sich höchstens ab und zu ein bißchen. Satoru hat eine Menge persönliche Probleme, aber nichts, was sich nicht lösen ließe. Und nebenbei lernt man eine Menge über japanische Schrein-Rituale und den japanischen Götterglauben.


Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12


Gintarou - er ist ein ziemlich entspannter göttlicher Bote, der Mandarinen mag und am liebsten schläft. Eigentlich haben Boten immer einen Partner, doch Gintarous Partner Kinjirou ist schon vor langer Zeit fortgegangen. Niemand weiß, wo er jetzt ist, und Gintarou interessiert es auch nicht wirklich Gintarou Miki Shin'ichirou
Saeki Makoto - ihr Schrein ist ein Inari-Schrein, der dem Gott der Landwirtschaft Uka no Mitama gewidmet ist. Sie ist die wahre Schreinerbin, seit sie vier Jahre alt war, und ist praktisch schon ihr ganzes Leben lang mit Gintarou vertraut Saeki Makoto Kanemoto Hisako
Saeki Tatsuo - Makotos Vater ist der Priester des Saeki-Schreins und manchmal ein bißchen schräg drauf. Da er in die Familie eingeheiratet hat, ist er nicht der wahre Nachfolger und kann Gintarou nicht sehen. Das stört ihn aber nicht weiter. Vor allem versorgt er ihn regelmäßig mit Mandarinen Saeki Tatsuo Seki Toshihiko
Kamio Satoru - er ist der wahre Nachfolger des Kamio-Schreins, den es schon seit 1200 Jahren gibt. Seine Eltern starben, als er fünf war. Er kam dann zu seinem Großvater und nach dessen Tod zu seiner Tante Sayaka und seinem Onkel, doch die behandelten ihn nicht gut. Auch im Saeki-Schrein tut er sich anfangs sehr schwer, doch Makoto, Gintarou und die anderen führen ihn schnell zu einer gelasseneren Einstellung Kamio Satoru Ono Kensho
Haru - sie ist eine göttliche Botin, genau wie Gintarou, und gehört zu Satoru. Sie ist ziemlich vorlaut, patzig und total auf Satoru bezogen Haru Fujimura Ayumi
Funabashi Hiwako - Makotos Klassenkameradin ist die stellvertretende Schülersprecherin, was in japanischen Schulen ein ziemlich hohes offizielles Amt ist. Sie kommt aus einer reichen Politikerfamilie und ist anfangs sehr reserviert und streng. Makotos Charme kann sie aber nicht lange wiederstehen Funabashi Hiwako Koshimizu Ami
Ikegami Yumi - Makotos und Hiwakos Klassenkameradin. Sie hat eine sehr ausgelassene, manchmal fast wilde Natur. Sie, Hiwako und Makoto sind eigentlich total unterschiedlich, werden aber trotzdem sehr enge Freundinnen Ikegami Yumi Akasaki Chinatsu
Amamoto Shouhei - Yumis Freund lebt im Amabuki-Tempel. Er hat drei Schwestern: Fujino, Serika und Kikuri Amamoto Shouhei Seki Tomokazu
Kirishima Seishirou - er ist der Schülersprecher und hinter Hiwako her. Er hat eine englische Großmutter und hält sich für unwiderstehlich. Hiwako ist da allerdings ganz anderer Ansicht Kirishima Seishirou Sugita Tomokazu
Yoshizumi - Hiwakos Fahrer (technisch gesehen ist er eigentlich der Fahrer von Hiwakos Vater Funabashi Akihito). Er ist heimlich in Hiwako verknallt Yoshizumi Nojima Hirofumi
Takami Yoshitomo - Tatsuos Freund ist so eine Art Teilzeit-Priester. Hauptberuflich führt er eine Kneipe. Offenbar finden die Leute, daß das eine gute Kombination ist Takami Yoshitomo Hirata Hiroaki
Toyokura Etsuko - Tatsuos große Schwester. Ihrer Familie gehört eine große Brauerei Toyokura Etsuko Tanaka Atsuko
Kinugawa Taisuke - er leitet den Schul-Kendou-Club und nimmt Satoru unter seine Fittiche. Seine Eltern haben ein Tofu-Geschäft, das er mal übernehmen wird Kinugawa Taisuke Ono Yuuki
Sacchan und Aki-chan - die beiden sind mit Makoto befreundet und besuchen auch gerne den Saeki-Schrein Sacchan und Aki-chan ?
Utamaru und Saimaru - die beiden göttlichen Boten des Shoubai-Schreins sind uralt. Sich mit ihnen zu unterhalten ist etwas schwierig, weil sie ständig einschlafen Utamaru und Saimaru Utamaru: Ueda Youji
Saimaru: Kusumi Naomi
Kame - er ist ein göttlicher Bote, dessen Schrein einer neuen Straße Platz machen mußte. Gintarou und Makoto müssen für ihn ein neues Zuhause suchen Kame Yamamoto Kanehira
Otomatsu - der alte Bote des Kamio-Schreins ist Harus Partner Otomatsu ?
Fuku und Fuu - die beiden Affen sind die göttlichen Boten des Amabuki-Tempels, aber viel göttliches haben sie nicht an sich. Am liebste spielen sie den Menschen, die sie ja nicht sehen können, kleine Streiche Fuku und Fuu Fuku: Koiwai Kotori
Fuu: Fuku Sanae
Kinjirou - Gintarous Partner machte sich vor 100 Jahren aus mehr oder weniger unbekannten Gründen aus dem Staub und ist seit dem nie wieder aufgetaucht Kinjirou Inoue Kazuhiko

Daten: Regie: Misawa Shin Design: Matsumoto Mayuko, Ide Naomi Erscheinungsjahr: 2013
Bewertung Animation:
Framerate: gut Animationsqualität insgesamt: gut Zeichenqualität: sehr gut Character-Design: niedlich
Bewertung sonstiges: Handlung: Alltagsleben der etwas anderen Art Besonderheit: Gintarou und die anderen göttlichen Boten sprechen meistens mit fast geschlossenem Mund Musik: gut
Japanische Synchronstimmen: sehr gut Untertitel: gut Gesamt-Beurteilung: niedlich

Erstellt am 20.7.2014. Letzte Änderung: 24.4.2015